Run, Fatboy, Run (477)

Nach einer zweiwöchigen Erkältungspause war ich heute endlich einmal wieder laufen. Da ich die Mittagssonne verpasst hatte, habe ich mich nachmittags mitten im schönsten Schneegestöber aufgemacht. Man gönnt sich ja sonst nichts:

Juhu, laufen durch Schneegestöber!

Juhu, laufen durch Schneegestöber!

Distance: 10.34 km
Duration: 01:05:08
Elevation: 89 m
Avg Pace: 6:17 min/km
Avg Speed: 9.53 km/h
Heart Rate: 175 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 953 kcal

Aufgrund der Pause und der immer noch nicht komplett ausgeklungenen Erkältung habe ich es langsam angehen lassen. Dennoch ist mein Puls auf dem ersten Kilometer (zumindest wenn man den Messwerten glaub) wieder beständig über 200 bpm gewesen, mit dem Spitzenwert 225 bpm – dabei fühlt es sich beim Laufen nicht so an. Danach war ich wieder irgendwo zwischen 150 und 170 bpm, was für meine Verhältnisse auch okay ist. Ich verstehe nur den starken Anstieg zu Beginn meiner Läufe nicht, den ich fast jedes Mal habe:

Jedes Mal ein Anfangspuls deutlich über 200 bpm. Warum?

Jedes Mal ein Anfangspuls deutlich über 200 bpm. Warum?

Nach dem Lauf war ich auch ziemlich K.O. Dennoch bin ich für die lange Pause recht zufrieden und hoffe nur, damit nicht gleich den Rückfall in die nächste Erkältung heraufbeschworen zu haben…

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 107: Happy New Year
Im zweiten Ohr: blink-182

Logan: The Wolverine – OT: Logan (2017)

Wieder einmal geht eine anstrengende Woche zu Ende. Dank eines Elternabends sind wir auch recht spät auf die wohl verdiente Couch gekommen, wo uns schon „Logan: The Wolverine“ auf dem Fernseher erwartete. Eigentlich war ich fast schon zu müde für einen Film, doch man will ja keinen freien Abend ungenutzt verstreichen lassen…

Logan: The Wolverine (2017) | © 20th Century Fox Home Entertainment

Logan: The Wolverine (2017) | © 20th Century Fox Home Entertainment

Der Wolverine-Film auf den alle gewartet haben

Ich bin ziemlich begeistert. „Logan“ ist tatsächlich anders als die bisherigen Filme, in denen Hugh Jackman den ikonischen Mutanten verkörpert hat. Es ist bereits sein neunter Auftritt als Wolverine und eine Rolle, die er seit 17 Jahren prägt. Eine wirklich lange Zeit, in der sich die Figur auch deutlich gewandelt hat – auch wenn die größte Charakterentwicklung tatsächlich erst in diesem finalen Film stattfinden durfte. Mir hat der erwachsenere Ansatz sehr gut gefallen. Teils wähnte ich mich auch eher in „Mad Max“ als in einem Superheldenfilm. Und dennoch wirkt wird auch der X-Men-Handlungsstrang zu einem sauberen Ende gebracht. Die Szenen zwischen Professor Xavier und Logan waren teils wirklich herzergreifend.

Trotz des beständigen Gefühls der Endgültigkeit, das dem gesamten Film innewohnt, ist er dennoch hoffnungsvoll und geizt auch nicht mit explosiver Action. Explosiv in dem Sinne, dass Logan und seine Ziehtochter Laura keine Gefangenen machen. Waren die bisherigen Filme eher zahm, so hat sich „Logan“ sein R-Rated-Label wahrlich verdient. Dabei bleibt die Gewalt dennoch comichaft und unterhaltsam. Für mich ein deutlicher Zugewinn, auch wenn ich ja bereits den Vorgänger „Wolverine: Weg des Kriegers“ für seine, zumindest im Extended Cut, härtere Gangart lobte. Innerhalb der X-Men-Reihe spielt James Mangolds Film für mich ganz oben mit – und ich müsste die Reihe wohl noch einmal komplett sehen, um mir ein fundiertes, abschließendes Urteil zu erlauben:

  1. „X-Men 2“ (2003)
  2. „Logan: The Wolverine“ (2017)
  3. „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ – Rogue Cut (2014)
  4. „X-Men“ (2000)
  5. „X-Men: Erste Entscheidung“ (2011)
  6. „Wolverine: Weg des Kriegers“ – Extended Cut (2013)
  7. „X-Men: Apocalypse“ (2016)
  8. „X-Men: Der letzte Widerstand“ (2006)
  9. „X-Men Origins: Wolverine“ (2009)

Fazit

In meinen Augen hat „Logan“ so ziemlich alles richtig gemacht: Der Film ist hart, konsequent, stilsicher inszeniert und findet einen endgültigen Abschluss. Die Geschichte besteht dafür nur aus bereits bekannten Versatzstücken, was aber kein großes Defizit ist. Da der Film ein finanzieller Erfolg war, bin ich gespannt, ob uns demnächst weitere R-Rated-Comicfilme, von „Deadpool“ einmal abgesehen, ins Haus stehen. Ich würde mich freuen: 8/10 Punkte.

Shameless (US) – Season 7

Eigentlich wollte ich mich nach dem „Penny Dreadful“-Marathon endlich der siebten Staffel von „Game of Thrones“ zuwenden, doch dann grätschte mir die nette Familie Gallagher mit „Shameless – Season 7“ dazwischen. Keine Frage also, dass ich mich zunächst mit dieser beschäftigt habe, denn was den Unterhaltungswert angeht, kann kaum eine weitere aktuell laufende Serie dieser hier das Wasser reichen…

Shameless – Season 7 | © Warner Home Video

Shameless – Season 7 | © Warner Home Video

Die Gallaghers sind zurück – und wie!

Hatte ich bei der sechsten Staffel noch das Gefühl, die Serie könnte langsam an der nötigen Bodenhaftung verlieren, so fühlte sich das siebte Jahr wieder deutlich geerdeter an. Wobei das bei den Gallaghers natürlich immer noch komplettes Chaos bedeutet. Begeistert haben mich vor allem die teils unerwarteten Wendungen bzw. Entscheidungen der uns ans Herz gewachsenen Figuren. Überraschend und doch absolut glaubwürdig – und dabei im Rahmen einer Weiterentwicklung der Charaktere sinnvoll. Vielleicht hätte sich Rian Johnson diese Serie zur Vorbereitung seiner Drehbucharbeit an „Star Wars: The Last Jedi“ einmal anschauen sollen. Selbst wenn viele bekannte Elemente aufgegriffen werden, so macht jede Figur doch eine konsequente, überraschende und dabei komplett nachvollziehbare Entwicklung durch.

Wenn ich nun meinen Lieblingshandlungsstrang nennen müsste, ich könnte mich nicht entscheiden. Alle sind auf ihre Art und Weise großartig:

  • Frank sucht sich eine Ersatzfamilie und eröffnet – natürlich völlig uneigennützig – ein Obdachlosenheim, kurz bevor ihn der größte emotionale Tiefschlag seines Lebens ereilt.
  • Fiona kapselt sich emotional ab und zieht ihr Ding durch, was konkret bedeutet: Sie wird Geschäftsfrau und kauft einen Waschsalon, dessen ursprüngliche, senile Besitzerin sie danach zusätzlich betreut.
  • Carl lässt sich für seine Freundin beschneiden, wird danach abserviert, verbündet sich mit ihrem Vater und geht letztendlich auf eine Militärschule.
  • Lip arbeitet als unbezahlter Praktikant in einem Hipster-Startup, kommt nicht vom Alkohol los und stürzt komplett ab.
  • Ian geht eine Beziehung mit einem transsexuellen Mann ein und muss sich im weiteren Verlauf zwischen seinem inzwischen geregelten Leben und dem aus dem Gefängnis ausgebrochenen Mickey Milkovich entscheiden.
  • Debbie kämpft um ihre Tochter, heiratet einen geistig und körperlich behinderten Mann und geht aus alldem erwachsener heraus als je zuvor.

…und das war nur ein kleiner Teil der famosen Geschichten, die „Shameless“ im inzwischen siebten Jahr zu erzählen weiß.

Fazit

Was waren die letzten zwölf Stunden mit den Gallaghers für ein Vergnügen. Herrlich! Ich schaue ja wirklich viele Serien, doch so durchgehend unterhaltsam ist kaum eine zweite Show. Dabei schaffen es die Autoren und Darsteller weiterhin perfekt Drama und Humor zu kombinieren, ohne ihre Charaktere der Lächerlichkeit preiszugeben. Brisante Themen werden luftig leicht inszeniert, nur um im nächsten Moment zum emotionalen Tiefschlag auszuholen. Großartig! Im siebten Jahr einer Serie solch eine Qualität abzuliefern, ist eine Kunst für sich: 9/10 (9.4) Punkte.

Die 5 besten (noch lebenden) Schauspielerinnen

Nach den fünf besten (noch lebenden) männlichen Schauspielern, möchte Gorana in der aktuellen Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG natürlich die fünf besten (ebenso noch unter uns weilenden) Schauspielerinnen wissen. Wie bereits bei den Männern war es gar nicht so einfach, mich auf nur fünf zu beschränken, was ich erneut zum Anlass genommen habe, eine sehr subjektiv gefärbte Top-5-Liste zu erstellen… 🙂

Die 5  BESTEN am DONNERSTAG #80

Das Thema für Ausgabe #80 lautet:

Die 5 besten (noch lebenden) Schauspielerinnen

  1. Elisabeth Moss – Selten hat mich eine junge Schauspielerin so sehr beeindruckt, wie Elisabeth Moss. Schon als Tochter des Präsidenten in „The West Wing“ ist sie mir sehr positiv aufgefallen, doch mit ihrer ikonischen Rolle als Peggy Olson in „Mad Men“ hat sie wirklich gezeigt, wie groß ihre schauspielerische Bandbreite ist. Da wird noch einiges auf uns zukommen.
  2. Jodie Foster – Zum ersten Mal ist sie mir natürlich in „Das Schweigen der Lämmer“ aufgefallen, doch auch daneben hat sie mich speziell in „Contact“ und „Panic Room“ komplett überzeugt. Mit ihrem Auftritt in „Der Gott des Gemetzels“ hat sie zudem ihr Talent für absurden Humor unter Beweis gestellt. Definitiv eine der Großen – und das schon seit „Taxi Driver“.
  3. Julia Louis-Dreyfus – Kommen wir zur geheimen Favoritin in dieser Runde: Schon in „Seinfeld“ hat Julia Louis-Dreyfus gezeigt, dass sie es einfach drauf hat. Alleine damit hat sie sich ihren Platz in der Hall-of-Fame der Comedy-Schauspielerinnen gesichert. Spätestens mit „Veep“ jedoch konnte sie auch dramatischere Aspekte herausarbeiten, um im nächsten Moment wieder schreiend komisch zu sein. Ich liebe sie. Da ist es nur eine Randnotiz, dass sie natürlich auch eine wichtige Nebenrolle in „Schöne Bescherung“ gespielt hat.
  4. Natalie Portman – Gerade in den letzten Jahren mit „Black Swan“ und „Jackie“ wieder mehr ins Zentrum gerückt, schafft es Natalie Portman mich schon seit geraumer Zeit zu begeistern: Unvergessen bleiben ihre Rollen in „Léon: Der Profi“ und kurz darauf in „Beautiful Girls“, bevor sie mit „Mars Attacks!“ und „Star Wars: Episode I“ kurzzeitig ins Blockbuster-Kino gewechselt ist. Weiterhin hat mir ihr Darstellung in „V for Vendetta“ extrem gut gefallen und ich finde es sympathisch, dass sie sich selbst für Fantasy-Quatsch wie „Your Highness“ nicht zu schade ist. Eine tolle Schauspielerin!
  5. Sally Field – Eine Schauspielerin, die mir in meiner Filmlaufbahn immer wieder begegnet ist, mir jedoch erst mit ihrem Auftritt in der TV-Serie „Brothers & Sisters“ so richtig ans Herz wachsen konnte. Für mich ist sie auch der Grund, warum ich nun endlich einmal Steven Spielbergs „Lincoln“ sehen möchte.

The Dark Forest (Cixin Liu)

Es ist erschreckend: Nachdem ich von „The Three-Body Problem“ extrem begeistert war und ich das Buch für meine Verhältnisse recht schnell verschlungen hatte, saß ich am Nachfolger „The Dark Forest“ ungefähr ein halbes Jahr. Zwar ist auch der Umfang gewachsen, doch letztendlich bin ich einfach noch weniger zum Lesen gekommen als zu Beginn des letzten Jahres. An der Qualität der Geschichte liegt es glücklicherweise nicht und Autor Cixin Liu baut das von ihm geschaffene Universum konsequent weiter aus. Dennoch, oder gerade deshalb, beschreitet die Geschichte ganz neue Wege, was uns einen faszinierenden Einblick in die Zukunft der Menschheit werfen lässt…

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Life in Pieces – Season 2

Kaum zu glauben, doch ich habe „Life in Pieces – Season 2“ nach über einem Jahr tatsächlich zu Ende geschaut. Manchmal ist es also gar nicht so schlecht, bei Serien eine Pause einzulegen. Warum ich die Sichtung der Comedy-Show doch wieder aufgenommen habe, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Life in Pieces – Season 2 | © 20th Century Fox Television

Life in Pieces – Season 2 | © 20th Century Fox Television

Comedy-Happen mit teils seltsamem Humor

Im Grunde hat sich im Vergleich zur ersten Staffel nichts geändert: Immer noch bekommen wir eine turbulente Familien-Comedy in ca. fünfminütigen Häppchen serviert. Jeweils vier dieser Häppchen ergeben eine Episode, die meist keinen roten Faden zwischen den einzelnen Segmenten bietet. Nach wie vor sehe ich das als großen Schwachpunkt der Serie, weshalb ich auch nach der achten Episode ausgestiegen bin. Zumindest vorerst. Als uns eine 20-minütige Serie im Programm fehlte, habe ich doch wieder eingeschaltet und bin sogleich bei einer Episode gelandet, die tatsächlich eine Verbindung zwischen den einzelnen Geschichten schafft. Auch den Humor fand ich deutlich angenehmer und für ungefähr acht weitere Episoden war ich der Serie gegenüber erstaunlich positiv eingestellt.

Leider jedoch konnte sich der positive Eindruck nicht bis zum Schluss halten, wobei ich auch sagen muss, dass ich größtenteils zwei Segmente wirklich witzig fand, eines eher durchschnittlich und das vierte dann eher schwach. Wenn es diese strikte Trennung nicht geben würde, wäre der Gesamteindruck wohl auch deutlich besser gewesen. Doch manche Figuren, speziell die WG-Bewohnerin Dougie, sind unglaublich klischeehaft geschriebene Stereotypen, die mir teils den Spaß an den anderen Geschichten verdorben haben, selbst wenn diese deutlich besser waren.

Fazit

Immer noch eine durchaus launige Familien-Comedy, die unter ihrem starren Konzept leidet. Der Humor war mir teils zu flach, doch ein paar Charaktere mag ich inzwischen wirklich gerne. Wenn man die Serie nicht geballt schaut, funktioniert sie als netter Tagesabschluss ziemlich gut. Kein Comedy-Hit, sondern nette Unterhaltung – zumindest drei Viertel der Show: 7/10 (6.9) Punkte.

Media Monday #344

Wo ist es hin, das Wochenende? Ganz spontan hat es sich ergeben, dass die Kinder von Samstag auf Sonntag bei den Großeltern übernachten, was uns einen freien Abend beschert hat. Was nur mit der gewonnen Zeit anfangen? Ab ins Kino und danach lecker Essen gehen! Ansonsten habe ich mich mit meiner Filmsammlung beschäftigt (siehe Foto unten) und viel geschlafen. Den heutigen Nachmittage haben wir für Brettspiele mit den Kindern genutzt und jetzt stehen nur noch die Fragen des Medienjournals an, bevor uns sie neue Woche mit dem Alltag wieder in Beschlag nimmt…

Media Monday #344

  1. Die Oscar-Nominierungen sind raus. Ich für meinen Teil habe die meisten Filme noch nicht gesehen, freue mich aber für „Blade Runner 2049“ über seine Nominierungen.
  2. Nachdem ich die Auflösung von „Lost“ kenne, reizt mich die Serie so überhaupt nicht mehr, denn davon war ich auf inhaltlicher Ebene einfach unglaublich enttäuscht.
  3. Könnte es nicht bitte viel mehr freie Tage geben wie etwa Wochenenden, Feiertage und Urlaub? Ich persönlich finde nämlich, dass es zu viele tolle Serien, Filme und andere Freizeitaktivitäten gibt, um diese alle sinnvoll im Alltag unterzubringen.
  4. Mit „The Three-Body Problem“ sowie seinen Nachfolgern habe ich mal wieder zu einem wirklich außergewöhnlichen Buch gegriffen, denn hatte ich zuvor noch nie chinesische Hard-Sci-Fi gelesen, was durchaus ein Erlebnis ist.
  5. Eine „ältere“ Serie zu beginnen, von der es bereits X Staffeln gibt (z.B. „The Wire“ oder „Boardwalk Empire“) ist für mich stets ein sehr aufregendes Erlebnis, da ich komplett in der Serienwelt versinken kann.
  6. Wenn schon alles adaptiert wird, wieso gibt es dann noch keine Umsetzung des Rollenspiels „Shadowrun“? Schließlich wildert Netflix mit „Bright“ eh schon in diesem Gefilde, so dass eine offizielle Adaption doch nur Sinn machen würde.
  7. Zuletzt habe ich die beiden Filme „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ und „Star Wars: Die letzten Jedi“ gesehen und das war einerseits sehr unterhaltsam (erster Film), andererseits aber auch ziemlich enttäuschend (zweiter Film), weil Rian Johnson in seiner Fortsetzung so ziemlich alles über den Haufen wirft, was J. J. Abrams zuvor aufgebaut hat.

Viel zu viele noch ungesehene Blu-rays (mehr davon auf Instagram):

Star Wars: Die letzten Jedi – OT: Star Wars: The Last Jedi (2017)

Aktualisierung: Ich habe „Star Wars: Die letzten Jedi“ am 14. Oktober 2022 erneut gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nachdem ich am Freitag relativ spontan meinen Eindruck zum Vorgänger aufgefrischt hatte, saß ich gestern Nachmittag im Kino und habe mir „Star Wars: Die letzten Jedi“ tatsächlich noch auf der großen Leinwand angesehen. Die Kinder haben bei den Großeltern übernachtet, weshalb wir danach noch gemütlich Essen gehen konnten und einfach einen wundervollen Abend hatten. Wie groß der Anteil des Films daran war, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Star Wars: Die letzten Jedi (2017) | © Walt Disney

Star Wars: Die letzten Jedi (2017) | © Walt Disney

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Star Wars: Das Erwachen der Macht – OT: Star Wars: The Force Awakens (2015) (WS1)

Aktualisierung: Ich habe „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ am 30. September 2022 erneut gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Ganz spontan hat es sich doch noch ergeben, dass ich es morgen vermutlich schaffe, mir „Star Wars: Die letzten Jedi“ im Kino anzusehen. Somit habe ich heute, trotz akuter Müdigkeit, den Vorgänger „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ in den Player geschoben, denn die letzte (und bisher einzige) Sichtung liegt inzwischen auch schon wieder zwei Jahre zurück. Was hat sich seitdem verändert?

Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht (2015) | © Walt Disney

Star Wars: Das Erwachen der Macht (2015) | © Walt Disney

Ein nostalgisches Sci-Fi-Abenteuer

Leider habe ich es bisher immer noch nicht geschafft, mir alle bisherigen Teile inklusive „Rogue One: A Star Wars Story“ noch einmal zu Gemüte zu führen. Das war eigentlich mein Plan vor der Sichtung des aktuellen Teils, doch es sollte nicht sein. Wenigstens meine Eindrücke zum direkten Vorgänger wollte ich noch einmal auffrischen – und ja, er wirkt auch heute noch so unterhaltsam, wie beim Kinobesuch vor zwei Jahren. Es ist wirklich bemerkenswert, wie gut J. J. Abrams den Ton der alten Filme trifft. Fast schon zu gut. Mir ist die inhaltliche Verwandschaft zu „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ heute noch stärker aufgefallen als damals, gerade was die grobe Handlungsstruktur angeht. Da merkt man, dass Disney wirklich auf Nummer sicher gehen wollte, was einerseits wunderbar funktioniert, andererseits aber auch jegliche Weiterentwicklung oder Innovation vermissen lässt.

Was die Rückkehr bekannter Charaktere (Han Solo, Chewbacca und Leia Organa) angeht, habe ich den Film heute viel versöhnlicher wahrgenommen. Vielleicht weil ich schon wusste, worauf diese Entwicklung hinausläuft. Richtig begeistert war ich erneut von Rey und Finn sowie dem großen Gegenspieler Kylo Ren. Von diesen Figuren erwarte ich mir so einiges in „The Last Jedi“, auch wenn ich inzwischen weiß, dass die Fortsetzung mehr als kontrovers aufgenommen wird. Wenn Rian Johnson („Looper“) es gelingt, den nostalgischen Flair beizubehalten und dabei eine originellere Geschichte zu erzählen, dann bin ich schon zufrieden.

Fazit

Im direkten Vergleich zu Disneys anderem Sci-Fi-Abenteuer-Franchise „Guardians of the Galaxy“ wirkt „The Force Awakens“ fast schon ein wenig altbacken. Das ist nicht zwangsweise schlecht, denn gerade durch die offen ausgespielte Nostalgie-Karte kann J. J. Abrams‘ Film punkten. Es macht einfach Spaß in dieses nur allzu bekannte Universum zurückzukehren und ich freue mich nun schon richtig auf den zweiten Teil. Ob meine Erwartungen daran erfüllt werden, werde ich in den nächsten Tagen berichten. Die Rückkehr zum ersten Teil der neuen Trilogie hat sich auf jeden Fall gelohnt: 8/10 Punkte.

Eine weitere Besprechung des Films habe ich am 7. Februar 2016 veröffentlicht.

Die 5 besten (noch lebenden) männlichen Schauspieler

Mitten in der Oscar-Saison fragt uns Gorana in Die 5  BESTEN am DONNERSTAG nach den fünf besten (noch lebenden) männlichen Schauspielern. Gar nicht so einfach. Ich habe deshalb beschlossen auf die Generation zu verzichten, die seit Jahren nur noch Mist macht (Robert De Niro, Al Pacino und Co.) und der, wenn man so will, zweiten Reihe Platz zu machen. Seid also gespannt… 🙂

Die 5  BESTEN am DONNERSTAG #79

Das Thema für Ausgabe #79 lautet:

Die 5 besten (noch lebenden) männlichen Schauspieler

  1. Idris Elba – Seine Rolle als smarter Gangster Stringer Bell in „The Wire“ bleibt wohl unvergessen. Mit „Luther“ hat Idris Elba sogar einer ganzen Serie seinen Stempel aufgedrückt und selbst in 08/15-Actionern wie „Bastille Day“ weiß er zu überzeugen. Mit am meisten ist er mir tatsächlich aus „Prometheus: Dunkle Zeichen“ in Erinnerung geblieben, in dem er eine einfache Nebenrolle zu einem echten Charakter ausgestaltet.
  2. Jake Gyllenhaal – Schon in „Donnie Darko“ hatte mich Jake Gyllenhaal sehr beeindruckt. Auch in seiner weiteren Karriere (u.a. „Source Code“) konnte er mich begeistern. Nur die Ausflüge ins ganz große Blockbuster-Kino (z.B. „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“) haben mich nicht so wirklich überzeugen können. Spätestens mit „Nightcrawler: Jede Nacht hat ihren Preis“ hat er jedoch bewiesen, dass er zu den ganz Großen gehört.
  3. Leonardo DiCaprio – Zu Zeiten von „Titanic“ noch als Teenie-Schwarm verschrien hat sich Leonardo DiCaprio zu einem der besten Schauspieler seiner Generation entwickelt, wenn nicht sogar zu dem besten. Egal ob „Blood Diamond“, „Shutter Island“ oder „Inception“ – er macht stets das Beste aus seinen Rollen. Mit „The Wolf of Wall Street“ und „The Revenant: Der Rückkehrer“ hat er dann spätestens bewiesen, dass er große Filme nicht nur tragen, sondern auch maßgeblich prägen kann.
  4. Michael Shannon – Mir ist Michael Shannon schon bei meiner ersten Sichtung von „Boardwalk Empire“ sehr positiv aufgefallen – und dieser Eindruck hat sich bis zur finalen Staffel gefestigt. Mit seinen Auftritten in „Take Shelter“ und „Midnight Special“ ist er nun in aller Munde. Kein Wunder, denn er schafft es stets, seinen Figuren eine immense Tiefe zu geben.
  5. William H. Macy – Bereits 2003 hat der ewige Nebendarsteller mit „The Cooler: Alles auf Liebe“ eine beeindruckende Leistung in einer Hauptrolle abgeliefert. Doch auch schon davor ist er mir mit seinen Auftritten in „Fargo“ oder „Jurassic Park III“ positiv aufgefallen. Der pure Wahnsinn ist Macy jedoch als Frank Gallagher in der US-Version der TV-Serie „Shameless“ – einfach großartig, in jeder Hinsicht!