Run, Fatboy, Run (564)

Nachdem ich gestern faul war, stand heute definitiv ein Lauf auf dem Programm. Alle um mich herum husten und schniefen. Ich habe jetzt schon Angst, dass mich die erste Erkältung der Saison packt und mein 1.000-km-Ziel gefährdet. Obwohl ich pünktlich gegangen bin, war ich doch erst recht spät auf der Strecke:

Die allerletzten Sonnenstrahlen...

Die allerletzten Sonnenstrahlen…

Distance: 12.61 km
Duration: 01:09:11
Elevation: 106 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.94 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1043 kcal

2018: 879 km
Oktober: 81 km

Die erste Hälfte lief ich völlig entspannt, doch die zweite Hälfte habe ich dann durchaus gespürt. Das war auch am Puls festzumachen, doch immerhin war ich insgesamt recht flott unterwegs. Gegen Ende wurde es sogar schon dunkel. Irgendwann demnächst werde ich wohl wieder mit Stirnlampe laufen müssen…

Im Ohr: Sneakpod #557 – Red Sparrow

Die 5 besten Horror-Orte in Film und Literatur

Es bleibt gruselig: Heute begibt sich Gorana mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG auf eine Reise durch unsere liebsten (oder schrecklichsten) Horror-Orte, ganz egal ob in Film, Fernsehen oder Literatur. Die Wahl ist mir nicht leicht gefallen und doch habe ich mich entschieden und entführe euch in das Reich des Grauens… 👹

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #109

Das Thema für Ausgabe #109 lautet:

Die 5 besten Horror(Film)Orte

  1. Die Nostromo aus „Alien“ (1979) – Keine Frage, die Nostromo mit ihren engen Gängen ist einer der unheimlichsten Schauplätze und stand zudem Pate für Genre-Vertreter wie „Event Horizon“ oder „Pandorum“. Das Original bleibt jedoch unerreicht.
  2. Area X aus „Annihilation“ (Jeff Vandermeer) – Auch wenn ich bisher nur das Buch gelesen habe, so ist Vandermeers Beschreibung von Area X so eindringlich und verstörend, dass sie sich ihren Platz auf dieser Liste gesichert hat.
  3. Die Nazi-Bar aus „Green Room“ (2015) – Die völlig abgefuckte Nazi-Bar, aus der es kein Entkommen gibt, ist der perfekte Schauplatz. Düster, dreckig und ohne jegliche Hoffnung. Purer Horror.
  4. Der Dachboden aus „Hellraiser“ (1987) – Während des Films fragt man sich stets, wie denn die Hölle nun aussieht. Wird diese in „Hellbound: Hellraiser II“ letztendlich gezeigt, erkennen wir, dass der Dachboden der eigentliche Ort des Grauens war.
  5. Die Höhle aus „The Descent“ (2005) – Selten habe ich einen Schauplatz körperlich so unmittelbar gespürt, wie in diesem Film. Neil Marshall inszeniert die klaustrophobische Enge bis zur Perfektion. Großartig!

Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 1

Nach langer Zeit habe ich einmal wieder eine brandaktuelle Serie gesehen. Also so richtig aktuell. Wie ist das möglich? Bei Prime Video ist mit „Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 1“ eine Serie angelaufen, die tatsächlich mein Interesse geweckt hat. In den letzten Monaten habe ich mich mit „Jagd auf Roter Oktober“ und „Die Stunde der Patrioten“ zu den filmischen Wurzeln dieses Franchises begeben. Zudem sehe ich John Krasinski schon seit „The Office“ und aktuell auch „A Quiet Place“ sehr gerne, so dass ich gespannt war, wie er sich in solch einer actionreichen Serie schlägt…

Tom Clancy's Jack Ryan – Season 1 | © Amazon Prime Video

Tom Clancy’s Jack Ryan – Season 1 | © Amazon Prime Video

„24“ trifft auf „Homeland“ und etwas „The Office“

Der Serienhit „24“ gehörte damals, Anfang der 2000er, zu den ersten Serien, die ich leidenschaftlich verfolgt hatte. Kurz nach den Anschlägen vom 11. September war das Setting höchst aktuell und hat ein packendes, aber auch recht reaktionäres Bild des Kampfes gegen den Terror gezeichnet. Heute würde das Action-Drama in dieser Form nicht mehr funktionieren. Bereits 2011 hat „Homeland“ gezeigt, dass das Trauma der Ereignisse von vor 10 Jahren tiefere Wunden hinterlassen hat, und Action und Folter nicht die alleinigen erzählerischen Mittel sind. Noch einmal 7 Jahre später steht nun mit „Jack Ryan“ die nächste Serie rund um den Terror in den Startlöchern. Wie bereits erwähnt, basiert sie auf Tom Clancys Romanen, die bereits mehrfach verfilmt wurden. Nun geht es jedoch zurück zu den Anfängen des Charakters und in ein modernes Setting – und das funktioniert auf jeder Ebene famos.

Die Serie verbindet gekonnt große Spannung und harte Action mit gut geschriebenen Charakteren, denen wir uns als Zuschauer nahe fühlen können. Gerade John Krasinski, der wohl nicht die naheliegendste Besetzung ist, bringt für Jack Ryan einen riesigen Sympathiebonus. Sein Charakter zweifelt durchaus auch einmal und ist nicht immer der strahlende Held. Die selbstzerstörerische Natur der CIA-Arbeit hält sich, im Gegensatz zu Carrie Mathison aus „Homeland“, jedoch in Grenzen. Die Serie ist unterhaltsam, scheut aber auch nicht davor zurück, drastische Bilder zu zeigen oder brisante Themen (z.B. Flüchtlingskrise, Einsatz von Drohnen) anzusprechen. In manchen Szenen wurden gar Erinnerungen an „Zero Dark Thirty“ wach. Eine wirklich packende Mischung, die ich so nicht erwartet hatte.

Fazit

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so begeistert  von „Tom Clancy’s Jack Ryan“ sein würde. Mit dieser Produktion ist Amazon tatsächlich ein großer Wurf gewonnen. Extrem unterhaltsam und doch auch reflektiert und teils kritisch erzählt. Ein Terror-Thriller für das Jahr 2018. Durch den kompakten Rahmen von acht Episoden, ist das Erzähltempo extrem hoch und man könnte die Serie, wenn man denn die Zeit hat, bestimmt gut an zwei Tagen bingen, wie es die Kids heute so machen. Ein famoser Einstand von John Krasinski als Jack Ryan. Gerne mehr davon: 9/10 (8.8) Punkte.

Run, Fatboy, Run (563)

Nach einem Wochenende, an dem ich mehr gegessen und getrunken habe, als in den letzten zwei Monaten zusammen (vom Schlafmangel einmal ganz zu schweigen), wollte ich heute unbedingt laufen gehen. Auch wenn die Erwartungen an meinen Körper eher gering waren, so mangelte es mir nicht an Motivation. Zumindest ein langsamer Lauf über 7 km sollte doch drin sein.

Ein Lauf in den Sonnenuntergang...

Ein Lauf in den Sonnenuntergang…

Distance: 10.01 km
Duration: 00:53:33
Elevation: 74 m
Avg Pace: 5:20 min/km
Avg Speed: 11.22 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 854 kcal

2018: 866 km
Oktober: 68 km

Das Ergebnis überrascht mich selbst fast am meisten: Ich war von Anfang an deutlich schneller unterwegs, als ich dies geplant hatte. Dabei musste ich mich nicht einmal sonderlich anstrengen. Auch die Strecke habe ich spontan auf 10 km erweitert. Nur als dann die Sonne weg war, wurde es ziemlich frisch. Für meinen nächsten Lauf am Abend werde ich meine Bekleidung wohl noch einmal überdenken müssen…

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 136: Fragen über Fragen
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, blink-182

Media Monday #381

Vor ein paar Stunde bin ich von einem dreitägigen Team-Event zurückgekommen und könnte nun eigentlich noch ein Wochenende vertragen. Ich werde bin alt. Morgen startet eine weitere intensive Woche und ich hoffe, dass zumindest die Abende ein wenig ruhiger werden. Wahlsonntag ist zudem auch noch (ein Hoch auf die Briefwahl) und so sehr mich eine Hochrechnung freut, so sehr erschüttert mich eine andere. Einen Film habe ich nicht gesehen und auch auf dem Blog war es ruhig, doch nun gibt es mit den Fragen des Medienjournals ja wieder frischen Content… 🙂

Media Monday #381

  1. Wenn ich schon den Ausruf „Waaas? Das kennst du nicht?“ höre, dann stammt dieser durchaus manchmal von mir… 😉
  2. Was ich vor 2018 nicht für möglich gehalten hätte: wie drastisch sich das politische Klima in diesem Land entwickelt hat.
  3. Die erste Hochrechnung der bayerischen Landtagswahl zeugt nicht eben davon, dass sich gut 10% der Wähler wirklich Gedanken gemacht haben, denn ansonsten würde das Ergebnis anders aussehen.
  4. Womit man mich mittlerweile echt jagen kann, dann sind das lieblose Synchronfassungen.
  5. Joss Whedons Schreibstil ist mir erst mit „Firefly“ so richtig ans Herz gewachsen, wobei dieser bereits bei „Buffy the Vampire Slayer“ und „Angel“ deutlich ausgeprägt und gar famos war.
  6. Wenn ich mal etwas überschüssige Zeit und Energie hätte würde ich noch viel mehr laufen.
  7. Zuletzt habe ich das Wochenende mit meinen Kollegen verbracht und das war schön und anstrengend zugleich, weil ich viel erlebt habe und es doch recht feuchtfröhlich und schlaflos war.

Die ersten vier Staffeln von „The Goldbergs“ sind ein längst überfälliger Neuzugang in meiner Sammlung (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (562)

Da ich das ganze Wochenende über unterwegs bin, war heute die letzte Gelegenheit, noch einmal laufen zu gehen. Und was für eine! Das Wetter war richtig sommerlich und selbst kurz bevor die Sonne untergegangen ist hatte es noch deutlich über 20 °C. Wirklich herrlich!

Der Riese im Land der untergehenden Sonne

Der Riese im Land der untergehenden Sonne

Distance: 7.35 km
Duration: 00:40:13
Elevation: 49 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.97 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 593 kcal

2018: 856 km
Oktober: 58 km

Da ich noch packen muss, hatte ich nur Zeit für eine kurze Runde. Diese bin ich immerhin brauchbar schnell gelaufen. Nächste Woche sollte ich aber wieder längere Distanzen angehen, denn schließlich sollen die 100 km auch diesen Monat fallen.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 136: Fragen über Fragen
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten Monster

Es wird wieder einmal gruselig mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. Gorana hat uns letzte Woche gefragt, was uns alles an Themen für den Halloween-Monat Oktober einfällt und wir haben geantwortet. In der ersten Woche geht es um Monster und meine Vorlieben haben sich in den letzten drei Jahren tatsächlich nicht geändert…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #108

Das Thema für Ausgabe #108 lautet:

Die 5 besten Monster

  1. Bruce aus „Der weiße Hai“ (1975) – Ist es ein Monster? Ist es ein Tier? Für mich ist das Monster hier eher die Inszenierung, durch welche die Bedrohung spürbar in Szene gesetzt wird.
  2. Kothoga aus „Das Relikt“ (1997) – Ein wunderbares Design, dazu noch sehr bedrohlich. Mag ich sehr. Trotz manch schlechter CGI-Effekte ein wunderbar klassisches Monster.
  3. Predator aus „Predator“ (1987) – Neben dem Xenomorph das zweite große Filmmonster der 80er Jahre. Immer noch viel Liebe dafür.
  4. Velociraptor aus „Jurassic Park“ (1993) – Ohne Zweifel die Monster, die mich mit am meisten geprägt haben. Deshalb stehe ich der Ausrichtung, die mit „Jurassic World“ begonnen hat, auch ein wenig skeptisch gegenüber.
  5. Xenomorph aus „Alien“ (1979) – H. R. Gigers Geschöpf ist einfach das beste Filmmonster. Da gibt es für mich keine Diskussion.

Run, Fatboy, Run (561)

Kennt ihr das, wenn man unter Schlafmangel leidet? Die ersten paar Tage geht es noch einigermaßen, doch spätestens nach einer Woche wird es so richtig anstrengend. Da wünsche ich mir doch glatt die Hitze des Sommers zurück. Immerhin war diese Zeit erkältungsfrei. Heute Nacht waren es wieder nur maximal vier Stunden Schlaf und so langsam zehrt das an der Substanz. Dennoch habe ich mich zu einem Lauf aufgerafft, was immerhin meinen Kopf wieder ein wenig freier gemacht hat.

Ein Lauf im letzten Licht des Tages...

Ein Lauf im letzten Licht des Tages…

Distance: 7.45 km
Duration: 00:41:15
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:32 min/km
Avg Speed: 10.84 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 624 kcal

2018: 849 km
Oktober: 51 km

Eigentlich wollte ich es ganz gemütlich angehen: eine kleine Runde durch die Stadt, bei der Post vorbei, ein paar Briefe einwerfen und über die Felder zurück nach Hause. So kam es dann auch, nur dass ich deutlich schneller als geplant unterwegs war. Hat aber nicht geschadet, auch wenn meine Beine vom langen Lauf am Sonntag noch ein wenig schwer waren. Nun hoffe ich auf eine ruhigere Nacht… 😴

Im ersten Ohr: Second Unit #275: Big Trouble in Little China
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, The Weakerthans, blink-182

Meeple on Tour: Der blaue Billy zu Besuch in Nürnberg

Meeple on Tour: BillyNach langer Zeit hat mich einmal wieder eine Blogparade erreicht. Und zwar von moep0r, der mich vermutlich einfach nur vom Laufen abhalten will. Der Schuft! 😀

Der blaue Meeple Billy ist bei Simone Spielt in Aidlingen gestartet und war zuletzt in Bielefeld unterwegs. Nun hat er es bis ins schöne Nürnberg (schon seine siebte Station) geschafft, wo er sich dank Heimat der Spielwarenmesse auch außerordentlich wohl fühlen dürfte. Wollt ihr mehr wissen? Die Regeln gibt es hier als PDF. Doch nun viel Spaß bei den Fragen rund um Familien- und Gesellschaftsspiele!

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Media Monday #380

Eine kurze Woche mit Feiertag, viel Arbeit und vielen Läufen geht zu Ende. Das Wochenende ist wie im Flug vergangen, wobei wir den Samstag nur mit Gartenarbeit zugebracht haben und am heutigen Sonntag viel unterwegs waren. Und schon steht der Montag vor der Tür – und mit ihm natürlich auch die Fragen des Medienjournals. Viel Vergnügen mit meinen Antworten… 🙂

Media Monday #380

  1. Eine Buchreihe wie „Remembrance of Earth’s Past“ (auch bekannt unter „The Three-Body Problem“) wird es für mich kein zweites Mal geben, denn diese Geschichte ist so groß und mehrere Jahrhunderte umspannend, dass es einfach der Wahnsinn ist.
  2. Terry Pratchett ist einer dieser Autoren, von dem ich wirklich alles verschlingen könnte, denn ich liebe sein Werk und es ist jetzt ja leider abgeschlossen.
  3. Ich-Erzähler in Romanen können wirklich gut funktionieren, besonders wenn die Prämisse diese Erzählform unterstützt, so wie in „Letztendlich sind wir dem Universum egal“.
  4. Buch-Verfilmungen sind ja ein wirklich beliebtes Geschäft, aber wie haltet ihr das? Nur Buch, nur Film, am liebsten beides und wenn ja, was zuerst?
    Am liebsten beides und im Idealfall zuerst das Buch, weshalb ich auch noch mit der Verfilmung von „Annihilation“ warte, bis ich die gesamte Trilogie gelesen habe, selbst wenn der Film nicht auf den Büchern aufbaut.
  5. In Sachen Literatur hat es mir im Moment das Genre Sci-Fi wahnsinnig angetan, denn das Genre steckt voller Potenzial.
  6. „The Name of the Wind“ liegt ganz weit oben auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher), denn das Buch befindet sich schon seit 2016 auf meiner Leseliste. Peinlich, peinlich…
  7. Zuletzt habe ich die Doku „A Fat Wreck“ und die zwei Horrorfilme „Carriers“ und „Bait 3D: Haie im Supermarkt“ gesehen und das war sehr gute, gute und gerade noch brauchbare Unterhaltung, weil die Doku einen Teil meiner Jugend beleuchtet, der Seuchen-Thriller recht intensiv und der Hai-Horror dämlich, aber immerhin unterhaltsam ist.