Happy Birthday Blog: 13 Jahre

Dieses Jahr war es zum ersten Mal soweit: Ich habe den Blog-Geburtstag vergessen. Hätte mich WordPress gestern Nacht nicht daran erinnert, wäre mir nicht bewusst gewesen, dass ich inzwischen schon seit 13 Jahren in dieses seltsame Internet schreibe. Mein erster Artikel scheint unendlich lange zurück zu liegen. Nicht nur mein Leben hat sich seitdem stark verändert, sondern auch die Kommunikation über digitale Medien. Mobiles Internet, Social Media, Videos und Podcasts. Ein beständiger Wandel. Das Medium Blog scheint inzwischen ein wenig aus der Zeit gefallen. Vielleicht mag ich es deshalb so sehr. Retro ist ja in. Begleitet mich also auf einem Rückblick durch mein dreizehntes Jahr als Blogger…

Happy Birthday Blog 2019

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Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2018

2018 war ein wichtiges Jahr für mein Blog. Vielleicht das wichtigste in den letzten 12 Jahren. Nein, ich habe nichts am Konzept geändert oder neue Techniken implementiert (auch wenn ich die Kategoriestruktur komplett überarbeitet habe). Nachdem ich 2017 noch eine leicht steigende Tendenz in den Aufrufzahlen vermelden konnte, sind diese 2018 in den Keller gerasselt. Noch vor dem größten Einbruch der Zahlen im April, habe ich mich in dem Artikel „Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)“ ausführlich mit diesem Trend auseinandergesetzt. Seitdem sind neun Monate vergangen. Höchste Zeit also, ein Update zu geben:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2018

Wie ihr hier sehen könnt, ging es ab April noch einmal deutlich nach unten. Dieser Trend sollte sich seitdem auch nicht mehr erholen (auch wenn der Dezember eine rühmliche Ausnahme war). Besonders stark fällt der Vergleich zum Vorjahr auf, in dem der April der stärkste Monat war. Ganz konkret hat der April 2018 gegenüber dem Vorjahr um 102% verloren – oder in absoluten Zahlen 2.318 weniger Aufrufe (allerdings nur 158 weniger Besucher):

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (monatlich)

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Neue Kategorien für mein Blog

Schon seit längerer Zeit bin ich unzufrieden mit der Struktur meines Blogs. Deshalb habe ich mich ans Werk gemacht und versucht eine sinnvolle Kategorisierung zu finden. Gar nicht so einfach, zumal zu viele Navigationspunkte (maximal sieben sind ideal) eher Verwirrung stiften. Für die vielfältigen Themen auf diesem Blog ist das natürlich viel zu wenig, weshalb ich mich für Ober- und Unterkategorien entschieden habe. Das hier ist, Stand heute, dabei herausgekommen:

Warum befindet sich „Sport ist Mord“ unter „Privates“ und nicht unter „Hobbies“? Warum fällt „Musik“ nicht unter „Reviews“? Ich kann es euch nicht sagen, es ist eher ein Bauchgefühl. Auch habe ich viele alte Kategorien (z.B. „Diplomarbeit“) aufgelöst und mit anderen Themen zusammengelegt. Sogar einen alten Artikel habe ich gelöscht, was mir schwer gefallen ist, was ich aber noch häufiger machen sollte. Diese Artikel werden ohnehin nicht gelesen und sind inzwischen auch eher peinlich. Aber nun gut, der Anfang ist getan und die Struktur wird weiterleben. Tags müsste ich übrigens auch noch einmal angehen…

Nutzt ihr Kategorien überhaupt zur Navigation? Wenn ja, empfindet ihr die neue Struktur als sinnvoll? Ist sie völlig überladen? Findet ihr bestimmte Themen nicht mehr bzw. würdet euch andere Schwerpunkte wünschen? Danke für euer Feedback!

Happy Birthday Blog: 12 Jahre

Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Für Blogger war es kein leichtes Jahr. Änderungen im Datenschutz haben noch mehr alte Hasen dazu bewegt, diese digitale Spielwiese zu verlassen, als bereits in den Jahren davor. Bei mir stehen inzwischen 12 Jahre auf der Uhr. Meinen ersten Artikel habe ich 2006(!) veröffentlicht. Eine unfassbar lange Zeit. Auch ich habe mich im letzten Jahr sehr stark mit meinem Blog auseinandergesetzt. Gerade die stark eingebrochenen Aufrufzahlen (siehe auch unten) haben mich zum Nachdenken gebracht. Dennoch werde ich mich nicht weiter professionalisieren und weiterhin als Privatblogger mit buntem Themenmix unterwegs sein. Und sollte ich am Ende auch nur noch für mich und eine handvoll Stammleser schreiben… 😉

Happy Birthday Blog 2018

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In 5 einfachen Schritten: Blogs per RSS-Feed und Feedly folgen

Wir leben in einer Welt, in der wir von Content überwältigt werden. Videos, Podcasts, Blogartikel. Und noch viel mehr. Wie sollen wir einen Überblick darüber behalten, was wir wirklich sehen wollen? Verlassen wir uns auf die Algorithmen von Facebook, Twitter, YouTube und anderen Kanälen, die eine eigene Agenda verfolgen und uns im Zweifel Paid-Content vor die Nase setzen?

Mit Feedly seht ihr die Inhalte, die ihr auch wirklich sehen wollt

Mit Feedly seht ihr die Inhalte, die ihr auch wirklich sehen wollt

Es gibt jedoch einen einfachen Weg, Inhalte rein chronologisch zu konsumieren. Und zwar genau die Inhalte, die wir wirklich sehen wollen. Deshalb erkläre ich euch im Folgenden, wie ihr Blogs einfach per RSS-Feed und Feedly folgen könnt:

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Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)

Edit (02.01.2019): Inzwischen habe ich eine Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik für das komplette Jahr 2018 veröffentlicht. Schaut bei Interesse doch mal rein… 🙂

Kürzlich hat Antje Wessels über die Aufrufzahlen ihres Blogs getwittert, woraufhin sich eine Diskussion entsponnen hat, was denn nun gute Aufrufzahlen seien und wie sich diese über die Jahre entwickelt haben:

Die daraus entstandene Twitter-Unterhaltung mit u.a. Wulf, filmschrott, moep0r und Adoring Audience hat mir gezeigt, dass die Entwicklung der Zahlen auch bei kleineren Blogs durchaus ein Thema ist.

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Happy Birthday Blog: 11 Jahre

Es ist schon wieder soweit: Mein digitales Baby wird ein Jahr älter. Nach der großen Sause zum zehnjährigen Jubiläum im letzten Jahr, sind 11 Jahre fast schon ein wenig unspektakulär. Doch immerhin habe ich durchgehalten, obwohl der große Durchbruch immer noch nicht gekommen ist. Seit meinem ersten Eintrag vor 11 Jahren hat sich in der Blogosphäre auch so einiges getan: Video-Content dominiert das Feld, Podcasts haben ein Revival erfahren und immer mehr Blogs sterben weg. Die Dominanz von Facebook und Co. ist zudem unbestreitbar und viele Interaktionen zwischen Filmfans verlagern sich genau dorthin. Zeit also für eine Bestandsaufnahme…

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Hilfe, ich bin im Radio: Trackback Interview „Blogger privat“

Es lohnt sich gar nicht, um den heißen Brei herumzureden: Am 20. Mai hat mich moep0r von omgwtfbbq1337.de in der Sendung Trackback auf Radio Fritz für die Rubrik „Blogger privat“ nominiert. Danach ging es Schlag auf Schlag: E-Mail-Einladung, Vorgespräch (übrigens während des Vatertagsausflugs) und die Aufzeichnung des Interviews heute Nachmittag. Puh, ganz schön aufregend. Speziell da mich zurzeit Halsschmerzen aus der Hölle quälen und ich noch ein paar Stunden vor dem Interview fast keinen Ton herausbekommen habe. Wie es letztendlich gelaufen ist, hört ihr hier:

Sendung vom 27. Mai 2017 | Radio Fritz

Sendung vom 27. Mai 2017 | Radio Fritz

Wenn ihr die Sendung hören wollt, besucht den Blog von Trackback oder ladet euch hier direkt die MP3-Datei. Meine wohlklingende Stimme ist ab 21:08 zu hören. Um direkt den entsprechenden Ausschnitt zu hören, reicht hier auch ein Klick auf Play:

Hört natürlich auch rein, um zu erfahren wie bullion denn nun ausgesprochen wird, warum Filmsammlungen besser als Streaming sind und ob ihr von mir für das nächste Interview nominiert wurden… 🙂

Weitere Interviews…

Bloggen unter eigener Domain

Spätestens seit Miss Booleana vor über zwei Jahren eine wunderbare Anleitung veröffentlicht hat, wie man einen Umzug von WordPress.com zu einem selbst gehosteten Blog via WordPress.org ganz einfach gestalten kann, schleiche ich um das Thema herum. Nun habe ich es getan. Oder eben auch nicht. Lange Rede, kurzer Sinn. Mein Blog ist seit heute unter moviescape.blog erreichbar:

moviescape-blog

Allerdings bin ich trotz der großen Vorteile einer selbst gehosteten Lösung bei WordPress.com geblieben. Hier ein paar Gründe:

1. Die Kosten: Mit eigenem Webspace und der .blog-Domain wäre ich gut und gerne auf 10 Euro pro Monat gekommen. Da ich ich mir den Webspace nun spare, zahle ich monatlich unter 3 Euro und somit kaum mehr als die Domain selbst.

moviescape-blog-2

2. Die Bequemlichkeit: Ich merke beständig, dass meine Zeit immer knapper wird. Auch wenn ich sehr gerne grafisch arbeite und auch ein wenig am Blog bastle, würde ich nie und nimmer ein eigenes Theme auf die Beine stellen oder mich durch unzählige Plugins wühlen. Hinzu kommt das Kümmern um Updates und Backups. Puh. Da schätze ich den Komfort einer (eingeschränkten) Cloud-Lösung doch sehr. Zudem müssen auch meine Leser nichts ändern, da die WordPress-Adresse automatisch auf die neue Domain weiterleitet.

3. Geld verdienen: Ein Argument gegen WordPress.com ist neben der mangelnden Flexibilität häufig das Verbot dort Werbung zu schalten. Tatsächlich sind nur Ads von anderen Netzwerken (z.B. Google AdWords) untersagt, was nur Blogs mit einer großen Masse an Aufrufen betreffen dürfe – und die sind ohnehin selbst gehostet. Andere Verdienstmöglichkeiten von Affiliate-Links bis hin zu gesponserten Artikeln sind erlaubt. Ich plane nicht mit meinem Blog Geld zu verdienen, doch wenn es einmal soweit sein sollte, dann scheinen mir die letztgenannten Möglichkeiten auf jeden Fall lukrativer für kleinere Blogger.

Was haltet ihr von diesem gewagten Schritt hin zur eigenen Domain? Liebäugelt ihr auch damit oder habt ihr ihn eventuell schon längst vollzogen? Was haltet ihr von meinen Argumenten für WordPress.com? Oder seid ihr vehemente Verfechter der selbst gehosteten Variante? Wenn ja, nutzt ihr alle Vorteile oder möchtet ihr nur einfach unabhängig sein?

Blogroll Reloaded #17

Schon wieder ist mehr als ein Vierteljahr seit dem letzten Blogroll-Update vergangen. Die meisten von euch haben eifrig gebloggt, doch es gab auch ein paar Ausfälle. Das ist schade, wird aber von ein paar tollen Neuentdeckungen kompensiert – und ich bin mir sicher, dass ich auch für das nächste Mal schon ein paar Blogs auf der Warteliste haben werde. Seid also nicht böse, sollte ich euch vergessen haben, sondern macht euch bemerkbar und schenkt mir eure Kommentare – so komme ich gar nicht erst dazu, eure Blogs unverdienterweise zu ignorieren… 🙂

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