Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2020

Nachdem 2019 kein wirklich erfolgreiches Jahr für mein Blog war, haben sich die Zahlen im Jahr 2020 recht positiv entwickelt. Wie genau, erfahrt ihr in meinem ausführlichen Blick auf die Blog-Statistik der letzten 12 Monate:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2020

Nach dem großen Einbruch von 2017 auf 2018, war der Rückgang der Zahlen 2019 nicht mehr so groß. Umso mehr hat es mich gefreut, dass die Zahlen 2020 wieder gestiegen sind und mein Blog 2.300 bis 3.000 Aufrufe pro Monat erzielen konnte. Der Dezember war mit 3.500 Aufrufen dann auch der stärkste Monat seit 2017. Der schwächste Monat war der Februar, der es nicht einmal auf 2.000 Aufrufe brachte:

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2020 (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2020 (monatlich)

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Mein Serienjahr 2020

Nach dem Rückblick auf das Filmjahr 2020 ist vor dem Rückblick auf das Serienjahr: Auch wenn es uns vor allem als Corona-Jahr in Erinnerung bleiben wird, so wird es für Netflix und Co. wohl auch als sehr gewinnträchtiges Jahr gelten. Nachdem ich mich lange geweigert hatte, habe ich seit ein paar Monaten einen Netflix-Account, was mein Serienjahr 2020 maßgeblich mit geprägt hat. Insgesamt habe ich 43 Staffeln gesehen und somit sieben Staffeln mehr als noch in meinem Serienjahr 2019. Also dank Corona tatsächlich mehr Zeit vor dem TV? Vermutlich ja, aber das werden die Zahlen weiter unten zeigen… 📺

Anmerkung: Im Gegensatz zu den letzten zwei Jahren, werde ich die Vorjahresdiagramme nicht mehr zusätzlich in den Artikel packen. Dies hat ihn nur lang und unübersichtlich gemacht. Den Unterschied arbeite ich im Text heraus und bei Interesse könnt ihr ja direkt in das Vorjahr klicken. Dafür werde ich unten alle Serienbesprechungen des Jahres verlinken, so wie ihr in eurem Feedback vorgeschlagen hattet. Danke für die Aufmerksamkeit.

Episoden pro Staffel im Jahr 2020

Bis auf wenige Ausreißer dominieren bei mir im Programm 10 Episoden pro Staffel (23%) und danach direkt 13 und 6 Episoden pro Staffel (je 16%). Der Rest verteilt sich irgendwo zwischen 4 bis 24 Episoden. Im Schnitt ist die Anzahl der Episoden pro Staffel leicht zurückgegangen: ∅ = 11 Episoden pro Staffel (2019: 12 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2020

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Mein Filmjahr 2020

Nachdem ich bereits auf mein Laufjahr 2020 zurückgeblickt habe, geht nun auch mein Filmjahr 2020 zu Ende. Ich habe insgesamt 92 Filme gesehen, was ganze 13 Filme mehr sind als im Filmjahr 2019. Vermutlich liegt das auch an Corona, fehlenden Urlauben und mehr Zeit vor dem Fernseher. Tatsächlich habe ich aber auch bewusst darauf geachtet, lieber einen Film einzuschalten, als z.B. vor YouTube zu versumpfen. Das ist zwar auch vorgekommen, doch zumindest der Wille war da. Nun also viel Spaß mit meinem Jahresrückblick! 🎥

Anmerkung: Im Gegensatz zu den letzten zwei Jahren, werde ich die Vorjahresdiagramme nicht mehr zusätzlich in den Artikel packen. Dies hat ihn nur lang und unübersichtlich gemacht. Den Unterschied arbeite ich im Text heraus und bei Interesse könnt ihr ja direkt in das Vorjahr klicken. Dafür werde ich alle Filmbesprechungen des Jahres (nach der Wertung sortiert) noch einmal verlinken. Danke für die Aufmerksamkeit.

Freigabe im Jahr 2020

Auch 2020 überwiegen Filme mit  geringeren Freigaben, da ich ganze 45 Filme zusammen mit meinen Kindern gesehen habe. Insgesamt überwiegt FSK 12 (34%) vor FSK 6 (25%) und FSK 0 (20%). Die erwachseneren Kategorien fallen mit FSK 16 (17%) und FSK 18 (2%) deutlich geringer aus. Der Schnitt ist dennoch leicht gestiegen: ∅ = exakt FSK 9 (2019: FSK 8 und 8 Monate)

Freigabe 2020

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1.000 Filme in 14 Jahren: Meine Sehgewohnheiten

Es ist soweit: Mit „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ habe ich 1.000 Filme in den letzten 14 Jahren gesehen. Da ich jeden gesehenen Film bespreche, bedeutet das auch, dass ich in den letzten 14 Jahren 1.000 Filme auf meinem Blog besprochen habe. Das macht im Schnitt 69 Filme pro Jahr (wenn ich nur die kompletten Jahre zähle).

Bereits vor 7 Jahren habe ich meine Sehgewohnheiten analysiert (damals auf Basis von 531 Filmen) und am Ende jeden Jahres veröffentliche ich die Daten des vergangenen Filmjahres. Die 1.000 gesehenen Filme möchte ich jedoch zum Anlass nehmen, noch einmal auf die kompletten 14 Jahre Filmgenuss zurückzublicken:

Freigabe

Dank vielfältiger Filmabende mit der gesamten Familie, haben die Bewertungen FSK 0 und FSK 6 (je 11%) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Am häufigsten war die Bewertung FSK 12 (41%), gefolgt von FSK 16 (29%) und leicht abgeschlagen FSK 18 (5%). Der Durchschnitt liegt wenig überraschend also bei: ∅ = FSK 11 und 6 Monate

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Freigabe

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Happy Birthday Blog: 14 Jahre

Ist wirklich schon wieder ein Jahr vorbei? Nachdem ich den Blog-Geburtstag letztes Jahr beinahe vergessen hätte, war ich dieses Jahr vorbereitet. Nun blogge ich also schon seit 14 Jahren auf dieser Plattform. Unglaublich. Wie immer verlinke ich an dieser Stelle meinen ersten Artikel und blicke, vielleicht ein wenig wehmütig, auf einfachere Zeiten zurück. Das Internet hat sich verändert. In vielen Dingen ist es übermäßig professionalisiert, teils toxisch und doch erhellend und wichtig geworden. Ein fester Bestandteil unseres Lebens. Ich bin mir bewusst, mit meinem Blog inzwischen vollkommen in der Retro-Ecke angekommen zu sein. Ohne dass diese sonderlich cool oder angesagt wäre. Dennoch fühle ich mich wohl hier. Dank euch. Aber ich greife vor. Nun erst einmal viel Spaß mit meinem Rückblick…

Happy Birthday Blog 2020

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4 Gründe, warum Eskapismus in der Corona-Krise wichtiger ist denn je

Meiner Familie und mir geht es gut. Wir sind sogar ziemlich privilegiert. Meine Frau ist Grundschullehrerin und kann unsere Zwerge somit sehr professionell zu Hause unterrichten. Ich kann im Home Office arbeiten und die Geschäfte laufen aktuell weiter. Auch die erweiterte Familie ist gesund und wir können über die moderne Technik (Video-Calls, Messenger-Dienste usw.) einfach in Kontakt bleiben. Wir haben ein Haus und einen Garten. Die Kinder können draußen spielen. Uns geht es gut.

Auf Twitter habe ich kürzlich gescherzt, dass sich für mich ja gar nicht viel ändert. Seitdem ist knapp eine weitere Woche ins Land gezogen.

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Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2019

Auch wenn 2019 kein so einscheidendes Jahr für mein Blog war wie 2018, so möchte ich die Gelegenheit des Jahreswechsels nicht ungenutzt verstreichen lassen und auf die Blog-Statistik der letzten 12 Monate zurückblicken:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2019

Nachdem es 2018 noch einen größeren Einbruch der Aufrufzahlen gab, blieben diese 2019 relativ stabil und bewegten sich stets im Bereich zwischen 1.900 und 2.300 Aufrufen pro Monat. Nur der Dezember war mit knapp 3.000 Aufrufen ein positiver Ausreißer. Insgesamt gab es ein paar Monate, die waren deutlich stärker als die des Vorjahres (z.B. August), aber auch ein paar, die schlechter abgeschnitten haben (z.B. Januar bis März, die 2018 noch richtig stark waren):

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2019 (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2019 (monatlich)

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Mein Filmjahr 2019

Nach meinem Serienjahr, geht nun auch mein Filmjahr 2019 zu Ende. Der letzte Film, den ich gesehen habe, war übrigens „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ und damit einer der seltenen Kinobesuche. Insgesamt habe ich 79 Filme gesehen und damit einen ganzen Film mehr als im Vorjahr. Zwischen 60 und 80 Filme scheint tatsächlich das realistische Spektrum zu sein, wenn ich so auf die letzten Jahre zurückblicke. Nun aber viel Spaß mit meinem Jahresrückblick auf die bewegten Bilder… 🎬

Freigabe

Man merkt, dass ich 2019 mehr Filme mit den Kindern zusammen gesehen habe, denn neben FSK 12 (39%) haben FSK 0 (23%) und FSK 6 (21%) noch vor FSK 16 (15%) deutlich überwogen. Härtere Filme habe ich so gut wie überhaupt nicht gesehen (1%). Der Schnitt sinkt somit auf: ∅ = FSK 8 und 8 Monate (2018: 10 und 10 Monate)

Freigabe 2019

Freigabe 2019

Zum Vergleich: Freigabe 2018

Zum Vergleich: Freigabe 2018

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Mein Serienjahr 2019

Das Jahr 2019 ist beinahe vorüber. Schon jetzt ist absehbar, dass ich keine weitere Serienstaffel mehr beenden werde. Ein guter Zeitpunkt also, mein Serienjahr 2019 Revue passieren zu lassen: Ich habe insgesamt 34 Staffeln gesehen und damit sechs Staffeln mehr als in meinem Serienjahr 2018. Hier spielt bestimmt mit rein, dass ich größtenteils kürzere Staffeln mit fünf bis zehn Episoden geschaut habe, was letztendlich der Qualität zugute kam. Doch ich greife vor. Viel Spaß mit meinem Jahresrückblick auf die kleinen bis großen seriellen Geschichten… 📺

Episoden pro Staffel

Zweifellos dominiert haben in meinem Programm Serien mit 10 Episoden pro Staffel (44%) und danach schließen sich direkt 8 Episoden pro Staffel (12%) an. Der Rest verteilt sich irgendwo zwischen 5 bis 24 Episoden. Im Schnitt ist die Anzahl der Episoden pro Staffel leicht zurückgegangen: ∅ = 12 Episoden pro Staffel (2018: 14 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2019

Episoden pro Staffel 2019

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2018

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2018

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Review: Jimmy Eat World – Surviving (2019)

Jimmy Eat World - Surviving (2019)Das letzte Mal habe 2011 ein Album besprochen. Damals war das zu „Wilde Brombeeren“ von Bernd Begemann & Die Befreiung. Das ist nun fast auf den Tag genau 8 Jahre her. Unfassbar. Habe ich seitdem keine Musik gehört? Oder mich gar dem Streaming hingegeben? Keineswegs! Ich kaufe nach wie vor Alben und genieße es, meine persönliche Musikbibliothek beständig zu erweitern. Nur darüber geschrieben habe ich schon länger nicht mehr. Zuletzt stand ich bei der 2017er Deluxe-Version von blink-182s „California“ kurz davor, doch ich bin darüber hinweggekommen. Nun haben Jimmy Eat World mit „Surviving“ ein neues Album veröffentlicht und es ist so großartig geworden, dass ich unbedingt darüber schreiben möchte. ❤

Einordnung von „Surviving“ in die Discographie

Jimmy Eat World begleiten mich bereits seit 18 Jahren. Eine unfassbar lange Zeit. Sie gehören zu den wenigen Bands, deren Veröffentlichungen ich ungehört kaufe. Müsste ich mich auf ewig nur für eine Band entscheiden, dann wäre diese wohl Jimmy Eat World. Nachdem ich bereits den Vorgänger „Integrity Blues“ ziemlich stark fand, so hat mich „Surviving“ doch völlig umgehauen. Wirklich schlecht war keines der letzten Alben, doch an die Qualität von „Clarity“, „Bleed American“ oder „Futures“ ist keines mehr herangekommen. Speziell „Invented“ und vor allem „Damage“ zählen für mich doch zu den eher schwächeren Werken des Quartetts rund um Jim Adkins. Nach etlichen Durchgängen kann ich über „Surviving“ sagen: Es ist für mich das beste Jimmy-Eat-World-Album seit dem 2004er „Futures“. Nachdem ich die Band 2008 live erleben durfte, hoffe ich nun umso mehr, dass sie anlässlich des neuen Albums erneut einen Tourstopp in Deutschland einlegen.

All Killer, No Filler (selbst der ungewohnte „555“)

Bereits der Opener „Surviving“ ist ein Brett, das an alte Zeiten erinnert. Dennoch wirkt der Sound frisch und unverbraucht. Wirklich der perfekte Einstieg in das Album. Weiter geht es mit „Criminal Energy“, der noch typischer für die Band ist. Allerdings erinnert der Sound eher an längst vergangene Zeiten und ich war (positiv) überrascht zwei so mitreißende Song für den Einstieg vorzufinden. Mit „Delivery“ wird es ruhiger und das vertraute Gefühl einer typischen Mid-Tempo-Nummer stellt sich ein. Direkt im Anschluss liefern Jimmy Eat World mit „555“ den wohl ungewöhnlichsten Song des Albums ab: Mit 80er-Jahre-Synth-Anleihen und einem für Jim Adkins extrem ungewöhnlichen Gesang hat mich der Song zunächst verwirrt zurückgelassen. Nach ein paar Durchgängen jedoch habe ich meinen Zugang zu ihm gefunden. Sehr untypisch, aber gerade deshalb auch faszinierend.

Nachdem die Zuhörerschaft auf die Probe gestellt wurde, kommt mit „One Mil“ vermutlich mein Lieblingssong. Er erinnert mich stark an „Blister“ vom 2001er Meisterwerk „Bleed American“. Er ist wunderbar mitreißend und war mein erster Ohrwurm des Albums. Mit „All the Way (Stay)“ folgt sogleich der nächste Hit, der zudem mit einem Saxophon-Solo(!) aufwartet. Und es funktioniert seltsamerweise wunderbar. Der letzte Kracher in der extrem Starke Mitte des Albums ist „Diamond“, der zudem eine schöne Botschaft transportiert:

That’s how a diamond grows
Give yourself the right chance over time
Don’t believe them if they try to sell you something quicker

Jimmy Eat World – Diamond auf „Surviving“ (2019)

Es folgt ein alter Bekannter. „Love Never“ ist kein neuer Song. Jimmy Eat World hatten ihn bereits 2018 veröffentlicht. Dies ist aber kein Nachteil, denn er fügt sich sowohl inhaltlich als auch stilistisch perfekt in „Surviving“ ein. Der darauf folgende Song „Recommit“ fühlt sich sehr nach einem Song an, den man als Hörer am Ende eines Jimmy-Eat-World-Albums erwarten würde. Den perfekten Abschluss bildet letztendlich „Congratulations“, der nicht nur der längste Song des Albums ist, sondern nach „555“ auch der experimentellste. Auch hier gibt es wieder Synth-Klänge zu bewundern, die jedoch in Percussion und schrammeligen Gitarren aufgehen und somit eine fast schon hypnotische Einheit bilden, welche gar an „Clarity“-Zeiten erinnern.

Fazit

Für mich ist „Surviving“ ein ganz großer Wurf. Zwar habe ich die vorherigen vier Alben immer gerne gehört, doch über die Maßen begeistert hatte mich keines (einzelne Songs einmal ausgenommen). Dieses neueste Werk des sympathischen Quartetts werde ich in Zukunft jedoch bestimmt ähnlich häufig hören, wie das nahezu perfekte Trio „Clarity“, „Bleed American“ und „Futures“. Eine dicke Empfehlung für Fans der Band und solche, die es werden wollen. 👍

Anspieltipps:
Ich kann auch nur empfehlen in alle Songs reinzuhören, was dank offizieller Playlist auf YouTube auch einfach möglich ist. Ein gutes Bild bekommt ihr jedoch mit „Surviving“, „555“, „One Mil“, „All the Way (Stay)“ und „Congratulations“.