4 Gründe, warum Eskapismus in der Corona-Krise wichtiger ist denn je

Meiner Familie und mir geht es gut. Wir sind sogar ziemlich privilegiert. Meine Frau ist Grundschullehrerin und kann unsere Zwerge somit sehr professionell zu Hause unterrichten. Ich kann im Home Office arbeiten und die Geschäfte laufen aktuell weiter. Auch die erweiterte Familie ist gesund und wir können über die moderne Technik (Video-Calls, Messenger-Dienste usw.) einfach in Kontakt bleiben. Wir haben ein Haus und einen Garten. Die Kinder können draußen spielen. Uns geht es gut.

Auf Twitter habe ich kürzlich gescherzt, dass sich für mich ja gar nicht viel ändert. Seitdem ist knapp eine weitere Woche ins Land gezogen.

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Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2019

Auch wenn 2019 kein so einscheidendes Jahr für mein Blog war wie 2018, so möchte ich die Gelegenheit des Jahreswechsels nicht ungenutzt verstreichen lassen und auf die Blog-Statistik der letzten 12 Monate zurückblicken:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2019

Nachdem es 2018 noch einen größeren Einbruch der Aufrufzahlen gab, blieben diese 2019 relativ stabil und bewegten sich stets im Bereich zwischen 1.900 und 2.300 Aufrufen pro Monat. Nur der Dezember war mit knapp 3.000 Aufrufen ein positiver Ausreißer. Insgesamt gab es ein paar Monate, die waren deutlich stärker als die des Vorjahres (z.B. August), aber auch ein paar, die schlechter abgeschnitten haben (z.B. Januar bis März, die 2018 noch richtig stark waren):

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2019 (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher 2019 (monatlich)

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Mein Filmjahr 2019

Nach meinem Serienjahr, geht nun auch mein Filmjahr 2019 zu Ende. Der letzte Film, den ich gesehen habe, war übrigens „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ und damit einer der seltenen Kinobesuche. Insgesamt habe ich 79 Filme gesehen und damit einen ganzen Film mehr als im Vorjahr. Zwischen 60 und 80 Filme scheint tatsächlich das realistische Spektrum zu sein, wenn ich so auf die letzten Jahre zurückblicke. Nun aber viel Spaß mit meinem Jahresrückblick auf die bewegten Bilder… 🎬

Freigabe

Man merkt, dass ich 2019 mehr Filme mit den Kindern zusammen gesehen habe, denn neben FSK 12 (39%) haben FSK 0 (23%) und FSK 6 (21%) noch vor FSK 16 (15%) deutlich überwogen. Härtere Filme habe ich so gut wie überhaupt nicht gesehen (1%). Der Schnitt sinkt somit auf: ∅ = FSK 8 und 8 Monate (2018: 10 und 10 Monate)

Freigabe 2019

Freigabe 2019

Zum Vergleich: Freigabe 2018

Zum Vergleich: Freigabe 2018

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Mein Serienjahr 2019

Das Jahr 2019 ist beinahe vorüber. Schon jetzt ist absehbar, dass ich keine weitere Serienstaffel mehr beenden werde. Ein guter Zeitpunkt also, mein Serienjahr 2019 Revue passieren zu lassen: Ich habe insgesamt 34 Staffeln gesehen und damit sechs Staffeln mehr als in meinem Serienjahr 2018. Hier spielt bestimmt mit rein, dass ich größtenteils kürzere Staffeln mit fünf bis zehn Episoden geschaut habe, was letztendlich der Qualität zugute kam. Doch ich greife vor. Viel Spaß mit meinem Jahresrückblick auf die kleinen bis großen seriellen Geschichten… 📺

Episoden pro Staffel

Zweifellos dominiert haben in meinem Programm Serien mit 10 Episoden pro Staffel (44%) und danach schließen sich direkt 8 Episoden pro Staffel (12%) an. Der Rest verteilt sich irgendwo zwischen 5 bis 24 Episoden. Im Schnitt ist die Anzahl der Episoden pro Staffel leicht zurückgegangen: ∅ = 12 Episoden pro Staffel (2018: 14 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2019

Episoden pro Staffel 2019

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2018

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2018

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Review: Jimmy Eat World – Surviving (2019)

Jimmy Eat World - Surviving (2019)Das letzte Mal habe 2011 ein Album besprochen. Damals war das zu „Wilde Brombeeren“ von Bernd Begemann & Die Befreiung. Das ist nun fast auf den Tag genau 8 Jahre her. Unfassbar. Habe ich seitdem keine Musik gehört? Oder mich gar dem Streaming hingegeben? Keineswegs! Ich kaufe nach wie vor Alben und genieße es, meine persönliche Musikbibliothek beständig zu erweitern. Nur darüber geschrieben habe ich schon länger nicht mehr. Zuletzt stand ich bei der 2017er Deluxe-Version von blink-182s „California“ kurz davor, doch ich bin darüber hinweggekommen. Nun haben Jimmy Eat World mit „Surviving“ ein neues Album veröffentlicht und es ist so großartig geworden, dass ich unbedingt darüber schreiben möchte. ❤

Einordnung von „Surviving“ in die Discographie

Jimmy Eat World begleiten mich bereits seit 18 Jahren. Eine unfassbar lange Zeit. Sie gehören zu den wenigen Bands, deren Veröffentlichungen ich ungehört kaufe. Müsste ich mich auf ewig nur für eine Band entscheiden, dann wäre diese wohl Jimmy Eat World. Nachdem ich bereits den Vorgänger „Integrity Blues“ ziemlich stark fand, so hat mich „Surviving“ doch völlig umgehauen. Wirklich schlecht war keines der letzten Alben, doch an die Qualität von „Clarity“, „Bleed American“ oder „Futures“ ist keines mehr herangekommen. Speziell „Invented“ und vor allem „Damage“ zählen für mich doch zu den eher schwächeren Werken des Quartetts rund um Jim Adkins. Nach etlichen Durchgängen kann ich über „Surviving“ sagen: Es ist für mich das beste Jimmy-Eat-World-Album seit dem 2004er „Futures“. Nachdem ich die Band 2008 live erleben durfte, hoffe ich nun umso mehr, dass sie anlässlich des neuen Albums erneut einen Tourstopp in Deutschland einlegen.

All Killer, No Filler (selbst der ungewohnte „555“)

Bereits der Opener „Surviving“ ist ein Brett, das an alte Zeiten erinnert. Dennoch wirkt der Sound frisch und unverbraucht. Wirklich der perfekte Einstieg in das Album. Weiter geht es mit „Criminal Energy“, der noch typischer für die Band ist. Allerdings erinnert der Sound eher an längst vergangene Zeiten und ich war (positiv) überrascht zwei so mitreißende Song für den Einstieg vorzufinden. Mit „Delivery“ wird es ruhiger und das vertraute Gefühl einer typischen Mid-Tempo-Nummer stellt sich ein. Direkt im Anschluss liefern Jimmy Eat World mit „555“ den wohl ungewöhnlichsten Song des Albums ab: Mit 80er-Jahre-Synth-Anleihen und einem für Jim Adkins extrem ungewöhnlichen Gesang hat mich der Song zunächst verwirrt zurückgelassen. Nach ein paar Durchgängen jedoch habe ich meinen Zugang zu ihm gefunden. Sehr untypisch, aber gerade deshalb auch faszinierend.

Nachdem die Zuhörerschaft auf die Probe gestellt wurde, kommt mit „One Mil“ vermutlich mein Lieblingssong. Er erinnert mich stark an „Blister“ vom 2001er Meisterwerk „Bleed American“. Er ist wunderbar mitreißend und war mein erster Ohrwurm des Albums. Mit „All the Way (Stay)“ folgt sogleich der nächste Hit, der zudem mit einem Saxophon-Solo(!) aufwartet. Und es funktioniert seltsamerweise wunderbar. Der letzte Kracher in der extrem Starke Mitte des Albums ist „Diamond“, der zudem eine schöne Botschaft transportiert:

That’s how a diamond grows
Give yourself the right chance over time
Don’t believe them if they try to sell you something quicker

Jimmy Eat World – Diamond auf „Surviving“ (2019)

Es folgt ein alter Bekannter. „Love Never“ ist kein neuer Song. Jimmy Eat World hatten ihn bereits 2018 veröffentlicht. Dies ist aber kein Nachteil, denn er fügt sich sowohl inhaltlich als auch stilistisch perfekt in „Surviving“ ein. Der darauf folgende Song „Recommit“ fühlt sich sehr nach einem Song an, den man als Hörer am Ende eines Jimmy-Eat-World-Albums erwarten würde. Den perfekten Abschluss bildet letztendlich „Congratulations“, der nicht nur der längste Song des Albums ist, sondern nach „555“ auch der experimentellste. Auch hier gibt es wieder Synth-Klänge zu bewundern, die jedoch in Percussion und schrammeligen Gitarren aufgehen und somit eine fast schon hypnotische Einheit bilden, welche gar an „Clarity“-Zeiten erinnern.

Fazit

Für mich ist „Surviving“ ein ganz großer Wurf. Zwar habe ich die vorherigen vier Alben immer gerne gehört, doch über die Maßen begeistert hatte mich keines (einzelne Songs einmal ausgenommen). Dieses neueste Werk des sympathischen Quartetts werde ich in Zukunft jedoch bestimmt ähnlich häufig hören, wie das nahezu perfekte Trio „Clarity“, „Bleed American“ und „Futures“. Eine dicke Empfehlung für Fans der Band und solche, die es werden wollen. 👍

Anspieltipps:
Ich kann auch nur empfehlen in alle Songs reinzuhören, was dank offizieller Playlist auf YouTube auch einfach möglich ist. Ein gutes Bild bekommt ihr jedoch mit „Surviving“, „555“, „One Mil“, „All the Way (Stay)“ und „Congratulations“.

Happy Birthday Blog: 13 Jahre

Dieses Jahr war es zum ersten Mal soweit: Ich habe den Blog-Geburtstag vergessen. Hätte mich WordPress gestern Nacht nicht daran erinnert, wäre mir nicht bewusst gewesen, dass ich inzwischen schon seit 13 Jahren in dieses seltsame Internet schreibe. Mein erster Artikel scheint unendlich lange zurück zu liegen. Nicht nur mein Leben hat sich seitdem stark verändert, sondern auch die Kommunikation über digitale Medien. Mobiles Internet, Social Media, Videos und Podcasts. Ein beständiger Wandel. Das Medium Blog scheint inzwischen ein wenig aus der Zeit gefallen. Vielleicht mag ich es deshalb so sehr. Retro ist ja in. Begleitet mich also auf einem Rückblick durch mein dreizehntes Jahr als Blogger…

Happy Birthday Blog 2019

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Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2018

2018 war ein wichtiges Jahr für mein Blog. Vielleicht das wichtigste in den letzten 12 Jahren. Nein, ich habe nichts am Konzept geändert oder neue Techniken implementiert (auch wenn ich die Kategoriestruktur komplett überarbeitet habe). Nachdem ich 2017 noch eine leicht steigende Tendenz in den Aufrufzahlen vermelden konnte, sind diese 2018 in den Keller gerasselt. Noch vor dem größten Einbruch der Zahlen im April, habe ich mich in dem Artikel „Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)“ ausführlich mit diesem Trend auseinandergesetzt. Seitdem sind neun Monate vergangen. Höchste Zeit also, ein Update zu geben:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2018

Wie ihr hier sehen könnt, ging es ab April noch einmal deutlich nach unten. Dieser Trend sollte sich seitdem auch nicht mehr erholen (auch wenn der Dezember eine rühmliche Ausnahme war). Besonders stark fällt der Vergleich zum Vorjahr auf, in dem der April der stärkste Monat war. Ganz konkret hat der April 2018 gegenüber dem Vorjahr um 102% verloren – oder in absoluten Zahlen 2.318 weniger Aufrufe (allerdings nur 158 weniger Besucher):

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (monatlich)

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Mein Filmjahr 2018

Nach dem Rückblick auf mein Serienjahr ist natürlich mein Filmjahr 2018 dran: Ich habe 78 Filme gesehen, was tatsächlich eine kleine Steigerung zum Vorjahr darstellt (2017 waren es 75 Filme). Ich hätte gerne noch mehr gesehen, doch war das zeitlich einfach nicht drin. Im Juli habe ich z.B. keinen einzigen Film gesehen. Das muss man erst einmal aufholen. Zudem schreibe ich nach wie vor zu jedem einzelnen Film eine Besprechung. Auch das kostet Zeit und wäre mir bei 300 bis 500 Filmen, wie man teils auf Twitter lesen kann, einfach nicht möglich gewesen. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommt mein Filmjahr 2018 in Zahlen (2017 zum Vergleich darunter).

Freigabe

Auch im Jahr 2018 haben Filme mit den Freigaben FSK 12 (35%) und FSK 16 (25%) überwogen. Darauf folgten, welch Überraschung, die kinderfreundlichen FSK 6 (16%) und FSK 0 (14%). Die härteren Freigaben schlagen mit insgesamt 5% zu Buche. Der Schnitt ist leicht gesunken: ∅ = FSK 10 und 10 Monate (2017: exakt FSK 11)

Freigabe 2018

Freigabe 2018

Zum Vergleich: Freigabe 2017

Zum Vergleich: Freigabe 2017

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Mein Serienjahr 2018

Der Jahreswechsel ist auch immer die Zeit der Jahresrückblicke. Die gibt es ja für alles und jeden. Ist das wirklich nötig? Insofern bin ich mir durchaus bewusst, dass ich den Artikel über mein Serienjahr 2018 größtenteils für mich schreibe. Wenn ihr die Analyse meines Serienkonsums dennoch lest, freue ich mich natürlich sehr. Zur besseren Vergleichbarkeit, stelle ich die einzelnen Kategorien dieses Mal direkt dem Serienjahr 2017 gegenüber. Was haltet ihr davon?

War letztes Jahr bereits ein Rückgang zu spüren, habe ich dieses Jahr noch weniger Serien gesehen. Insgesamt habe ich es auf 28 Staffeln (im Vergleich zu 31 Staffeln im Jahr 2017) gebracht. Es waren insgesamt auch kürzere Staffeln mit teils nur 6 oder 8 Episoden (siehe nächster Punkt). Die für Serien investierte Zeit hat also noch einmal abgenommen.

Episoden pro Staffel

Serien mit 13 Episoden pro Staffel haben 2018 den Löwenanteil (21%) ausgemacht, darauf folgten direkt 10 und 22 Episoden (jeweils 14%) und dann schon die kürzeren Staffeln mit je 6 und 8 Episoden (jeweils 10%). Im Schnitt hat sich die Anzahl der Episoden pro Staffel nicht verändert: ∅ = 14 Episoden pro Staffel (2017: 14 Episoden pro Staffel)

Episoden pro Staffel 2018

Episoden pro Staffel 2018

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2017

Zum Vergleich: Episoden pro Staffel 2017

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Klassik Radio live in Concert: Filmmusik 2018 in Nürnberg

Gestern Abend konnte ich endlich mein Geburtstagsgeschenk einlösen: Die Kinder waren bei den Großeltern und Frau bullion und ich haben uns das Filmmusik-Konzert der Klassik Radio Pops angehört. Davor waren wir natürlich lecker essen und hatten somit einen längst überfälligen und sehr schönen Ausgehabend:

"Long, Long Time Ago" aus "Pans Labyrinth" von Javier Navarrete

„Long, Long Time Ago“ aus „Pans Labyrinth“ von Javier Navarrete

Nachdem wir in den Jahren 2008, 2009 und 2010 jährlich dieses Konzertformat besucht hatten, und 2014 das letzte Filmmusik-Konzert eines anderen Orchesters, war die Vorfreude entsprechend groß. Gespannt war ich auch auf das Programm und wie es sich herausstellen sollte, waren tatsächlich einige Stücke dabei, die ich noch nicht live gehört hatte:

1. Teil: Sci-Fi, Romanzen & Historienfilme

  1. „Also sprach Zarathustra“ (Richard Strauss)
  2. „Stargate“ (David Arnold)
  3. „Across the Stars“ aus „Star Wars: Episode II“ (John Williams)
  4. „Star Trek“-Medley (Alexander Courage, Jerry Goldsmith, Cliff Eidelman & Michael Giacchino)
  5. „Doktor Schiwago“ (Maurice Jarre)
  6. „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (Yann Tiersen)
  7. „That Next Place“ und „Whisper of a Thrill“ aus „Meet Joe Black“ (Thomas Newman)
  8. „Elizabeth: Das goldene Königreich“ (A. Rahman & Craig Armstrong)
  9. „The Crown“ (Hans Zimmer & Rupert Gregson-Williams)
  10. „Dunkirk“ (Hans Zimmer, Benjamin Walfisch & Sir Edward Elgar)

2. Teil: Fantasy, Superhelden & Weihnachten

  1. „Wenn Träume fliegen lernen“ (Jan Kaczmarek)
  2. „Long, Long Time Ago“ aus „Pans Labyrinth“ (Javier Navarrete)
  3. „Der Sternwanderer“ (Ilan Eshkeri)
  4. „Wonder Woman: Rise of the Warrior“ (Hans Zimmer, Rupert Gregson-Williams, Junkie XL)
  5. „Superman Suite“ aus „Superman“ (John Williams)
  6. „Spider-Man: Homecoming“ (Michael Giacchino)
  7. „Love Theme“ aus „Tatsächlich… Liebe“ (Craig Armstrong)
  8. „Nightmare Before Christmas“ (Danny Elfman)
  9. „Der Polarexpress“ (Alan Silvestri)

Zugaben

  1. „Sleigh Ride“ (Leroy Anderson)
  2. „Peter Gunn Theme“ aus „Blues Brothers“ (Henry Mancini)

Es war ein tolles Konzert, sowohl was das Programm als auch die Qualität des Vortrags anging. Leider jedoch war der Rahmen inklusive Moderation äußerst lustlos und plump. Ich kann nicht verstehen, warum bei solch einem Konzert, bei dem man selbst für die schlechteren Kategorien gut 70 Euro pro Karte zahlt, auch noch Sponsoren auftreten müssen. Das hat etwas von Verkaufsveranstaltung und empfand ich als sehr störend und unpassend. Auch schade, dass die Moderation nach Schema Morgenradio verlaufen ist. Da hatte Holger Wemhoff deutlich mehr Charme zu bieten und konnte Dirigent Nic Raine so manche Information zu Komponisten und Stücken entlocken.

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend mit leckerem Essen, toller Musik und der perfekten Begleitung. Eine erneute Wiederholung kann ich mir durchaus vorstellen, wenngleich ich es auch schade fand, dass die Qualität des Rahmenprogramms so stark nachgelassen hat.