Ride, Fatboy, Ride (022): Abenteuer Arbeitsweg

Die Hitzewelle hat uns diese Woche gut im Griff. Auch terminlich ist meine Woche so eng getaktet, dass ich kaum einen Tag für das #AbenteuerArbeitsweg gefunden habe. Was also tun? Trotz der angekündigten (und auch eingetretenen) 35 °C habe ich mich aufs Rad geschwungen. Ob das eine gute Idee war, lest ihr im Folgenden… 🥵

Angenehmer Fahrtwind auf dem Hinweg

Heute morgen bin ich sehr spät losgekommen, da ich noch die Kinder schulfertig gemacht habe. Und das natürlich nie reibungslos läuft. Um 7:30 Uhr war ich dann auf der Straße und musste aufgrund einer Baustelle direkt einen hügeligen Umweg fahren. Als ich dann wieder auf meiner Route war, bin ich jedoch gut vorangekommen.

Bereits auf der Hinfahrt hatte es 24 °C

Bereits auf der Hinfahrt hatte es 24 °C

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Swim, Fatboy, Swim (028)

Nach ein paar Wochen Pause aufgrund der Pfingstferien, war heute wieder Schwimmkurs für den Zwergofanten. Da es an meinem Arbeitsplatz ab Mittag bereits gut 30 °C hatte, habe ich nur eine kurze Pause gemacht und bin recht früh gegangen, um schon einmal ins kühle Nass abzutauchen… 🏊‍♂️

Bahnen: 32 x 50 m
Distanz: 1600 m
Zeit: 00:39:40
min/Bahn: 01:15
Züge: 26 Züge/min
Geschw.: 2,41 km/h
Energie: 437 kcal

Nach einer guten Stunde wildem Herumtollen mit diversen Kindern, habe ich mich pünktlich zu Beginn des Schwimmkurses abgesetzt und bin 32 Bahnen geschwommen. Zum ersten Mal in diesem Jahr die 30 Bahnen geknackt! Das war ein gutes Gefühl, auch wenn die Wasserqualität nach solch einem heißen und vollen Tag mehr als fragwürdig war. Augen zu und durch. 🙈

Media Monday #417

Schon sind die Pfingstferien auch wieder vorbei. Viel zu schnell. Nicht nur für meinen Geschmack. Ab morgen beginnt für uns alle wieder der Alltag, der vor allem von der drohenden Hitzewelle aus der Bahn geworfen zu werden droht. Am besten wären kurze Arbeitstage, um abends noch ins Freibad zu verschwinden. Doch anstehende Termine werden das nur bedingt möglich machen. Wie dem auch sei: Das Thema Hitze und unser Besuch im Legoland sind die beherrschenden Themen meiner Antworten auf die heutigen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit! ☀

Media Monday #417

  1. Zu unserem Besuch im Legoland Deutschland (siehe Foto unten) nur einen adäquaten Text zu verfassen war unmöglich, weshalb ich noch einen zweiten Artikel dazu veröffentlichen werde.
  2. Ich glaube ja nicht, dass die kommende Woche hitzetechnisch dem Hype gerecht werden wird, denn dank des Klimawandels werden solche Temperaturen in den nächsten Jahren wohl ganz normal sein .
  3. Andererseits kann ich die ganzen Schmährufe zu „Fridays for Future“ überhaupt nicht verstehen, denn wenn die Erwachsenen das Thema schon nicht ernst nehmen, dann lasst uns dankbar sein, dass die Jugend stärker dafür sensibilisiert ist.
  4. Wenn ich nur mal einen Tag ganz für mich und meine Interessen hätte würde ich mindestens drei Filme mit Überlänge sehen, die sonst niemanden interessieren, und ausgiebige Blogartikel dazu schreiben.
  5. Das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren erscheint mir als Idee ja ziemlich großartig, jedoch müssen viele Faktoren stimmen, um die gut zweieinhalb Stunden Zeitaufwand zu ermöglichen.
  6. Ein Buch, das ich nur allen wärmstens ans Herz legen kann, ist der innovative Zeitschleifen-Roman „Replay: Das zweite Spiel“ von Ken Grimwood.
  7. Zuletzt habe ich mit meiner Familie „The LEGO Movie“ gesehen und das war ein ganz famoses Erlebnis, weil wir noch komplett im Lego-Fieber sind und der Film davon abgesehen auch ganz wunderbar ist.

Mein Highlight der letzten Woche war definitiv unser Besuch im Legoland Deutschland (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

The LEGO Movie (2014) (WS1)

Nach unserem Besuch im Legoland sind wir nach wie vor im Lego-Fieber. Da das Wetter heute nicht zu einem lauschigen Abend auf der Terrasse eingeladen hat, haben wir einmal wieder einen Filmabend veranstaltet. In den Player ist natürlich „The LEGO Movie“ gewandert, was ich mir mindestens ebenso sehr gewünscht habe, wie die Kinder. Wie der Film im Vergleich zu meiner ersten Sichtung abgeschnitten hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

The LEGO Movie (2014) | © Warner Home Video

The LEGO Movie (2014) | © Warner Home Video

Everything Is (Still) Awesome

Im Legoland wurden wir mehrfach dem Trailer von „The LEGO Movie 2“ ausgesetzt. Auch die Sets des Films waren aufgebaut und wir hätten den Film im Park sogar sehen können. Wäre die Blu-ray bereits erhältlich gewesen, hätte ich direkt zugeschlagen. So muss nun aber der erste Teil noch einmal herhalten, was auch gar nicht schlimm ist, denn die Kinder kannten ihn noch nicht und auch ich habe mich sehr auf eine zweite Sichtung gefreut. Vielleicht liegt es am momentanen Lego-Wahn, aber ich hatte wieder genauso viel Spaß wie bei der ersten Sichtung. Dieses Mal sogar in 3D, was die visuelle Wucht von „The LEGO Movie“ tatsächlich noch einmal aufwerten konnte.

Inhaltlich war ich erneut erstaunt, auf wie vielen Ebenen „The LEGO Movie“ doch funktioniert:

  • Als Lego-Fanfilm (und -Werbefilm),
  • als fast schon ernsthaft düstere Dystopie,
  • als kunterbuntes Abenteuer,
  • als Parodie auf alles und jeden und
  • als Feiern der Kindheit und Kreativität.

Dabei wirkt der Film zu jederzeit leicht und unbeschwert. Die unterschiedlichen Elemente fügen sich, wie die titelgebende Bausteine, spielend zusammen und entführen sowohl kindliche als auch erwachsene Zuschauer auf ein kunterbuntes Abenteuer. Es ist unfassbar, wie viel Spaß der Film macht. Einfach nur toll. Einzig die Realszenen, so toll (wie auch naheliegend) ich die Idee auch finde, wirken ein wenig forciert. Aber vielleicht ist das nach 90 Minuten Non-Stop-Lego-Action auch einfach ganz normal. Die Kinder waren beide übrigens auch sehr begeistert. Speziell von dem Kniff das alles eine gespielte Geschichte war.

Fazit

Ich habe Lego als Kind geliebt, heute lieben meine Kinder Lego und auch ich bin nach wie vor davon begeistert. Sollte das hier tatsächlich nur eine gigantisch gute Content-Marketing-Masche sein, dann ziehe ich meinen Hut. Hier ist alles super! Nun freue ich mich noch mehr auf den zweiten Teil: 9/10 Punkte. Lohnen sich eigentlich „The LEGO Batman Movie“ und „The LEGO Ninjago Movie“ auch?

Ride, Fatboy, Ride (021): Abenteuer Arbeitsweg

Der erste Urlaub 2019 ist vorbei. Viele famose Erinnerungen bleiben. Während die meisten bayerischen Arbeitnehmer heute einen Brückentag genossen haben, habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden zu arbeiten, um der E-Mail-Flut (um genau zu sein: es waren 520 E-Mails) Herr zu werden. Damit der kommende Montag nicht ganz so stressig wird. Gesagt, getan, geradelt… 🚴‍♀️

Eine neue Bestzeit auf der Hinfahrt…

Nachdem es gestern gestürmt und gehagelt hat, war es heute Morgen doch recht frisch. Ich habe also ein paar Schichten mehr angezogen und mich auf den Weg gemacht. Zum ersten Mal übrigens mit meiner neuen Gepäckträgertasche, was meinen Rücken doch ziemlich entlastet hat. Komplett entlastet war er nicht, doch immerhin ist der Trinkrucksack angenehm klein und wurde über die Fahrt auch etwas leichter.

10 km vor dem Ziel auf dem Hinweg

10 km vor dem Ziel auf dem Hinweg

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Die 5 besten männlichen Filmcharaktere

Wie zu erwarten, geht es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG mit den 5 liebsten bzw. besten männlichen Filmcharakteren weiter. Letzte Woche wollte Gina von uns noch die weiblichen Charaktere wissen und ich muss sagen, dass mir diese Wahl deutlich schwieriger vorkam. Vermutlich gibt es doch einfach viel mehr bessere Frauenfiguren als uns bewusst ist. Oder die männlichen Charaktere sind immer nach dem gleichen Schema gestrickt. So oder so, hier kommt meine Top 5…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #137

Das Thema für Ausgabe #137 lautet:

Die 5 besten männlichen Filmcharaktere

  1. Roy Batty aus „Blade Runner“ (1982) – Für mich ist Roy Batty nach wie vor eine der faszinierendsten Filmfiguren überhaupt. Er hat nur wenig Screentime und ist eigentlich der Antagonist. Dennoch ist er so viel interessanter als Protagonist Rick Deckard, der es in „Blade Runner 2049“ immerhin zu einem zweiten Auftritt schaffte.
  2. Indiana Jones aus „Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981), „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984) und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989) – Nun aber tatsächlich Harrison Ford mit einem der Helden meiner Kindheit. Ich habe Indy früher geliebt und wollte auch immer so ein Abenteurer sein. Sprung ins Jetzt: Nichts könnte ferner von der Realität sein und doch packt mich immer wieder dieses Abenteuerfieber, das von Indiana Jones perfekt verkörpert wird.
  3. Gordie Lachance aus „Stand by Me“ (1986) – Weder ein Held, noch ein Draufgänger. Eher ein normaler Typ, der sich an seine Kindheit erinnert. Eben wie jeder von uns, nur dass Gordies Blick aus erwachsener Sicht auf seine Kindheit äußerst treffend und Weise ist.
  4. Clark Griswold aus „Die schrillen Vier auf Achse“ (1983), „Hilfe, die Amis kommen“ (1985) und „Schöne Bescherung“ (1989) – Was soll ich sagen? Eine der witzigsten Figuren überhaupt. Doof, überheblich und tollpatschig. Dennoch mit dem Herz am rechten Fleck und einfach großartig gespielt von Chevy Chase, der damals zurecht einer der Comedy-Stars überhaupt war. Ein prototypischer Familienvater?
  5. Marty McFly aus „Zurück in die Zukunft“ (1985), „Zurück in die Zukunft II“ (1989) und „Zurück in die Zukunft III“ (1990) – Ein weiterer Held meiner Kindheit. Jemand, der das Idealbild eines Teenagers verkörpert hat: cool, schlagfertig und mit einem lässigen Look. Auch heute noch ist es schwierig, sich dem Charme von Marty McFly zu entziehen. Bis heute einer meiner Lieblinge.

Legoland 2019 #1: Achterbahnen, Star Wars, Ritter und Piraten

Wer mir auf Instagram oder Twitter folgt (solltet ihr sowieso), hat es in den letzten Tagen bereits mitbekommen: Wir haben einen Kurzurlaub im Legoland Deutschland verbracht. Die Kommunion unseres Zappelinchens war der perfekte Anlass für ein Geschenk dieser Größenordnung. Da wir doch gut 200 km Anreise haben, sind wir gleich eine Nacht im Legoland Feriendorf geblieben und haben zwei Tage lang den Freizeitpark erkundet. Was genau wir dort erlebt haben, erzähle ich euch in diesem und dem folgenden Artikel. Viel Spaß dabei! 🙂

Kurze Anmerkung: Im Gegensatz zu meinen sonstigen Reiseberichten, sind die folgenden Fotos nur mit dem Smartphone entstanden. Zwar habe ich meine große Kamera vermisst, doch letztendlich war es bestimmt die richtige Entscheidung, sie zu Hause zu lassen. Schon alleine, weil ich sonst noch mehr Fotos gemacht hätte… 📷😁

Der Eingang mit dem ikonischen Logo, flankiert von etlichen Lego-Figuren

Der Eingang mit dem ikonischen Logo, flankiert von etlichen Lego-Figuren

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Media Monday #416

Ich habe Urlaub! Schon seit Donnerstag und da das Wetter famos ist, haben wir viel Zeit draußen verbracht: im Freibad, mit Wasserspielen im Garten (siehe unten) und abends rund um die Feuerschale. Wenn das Wetter so herrlich ist, kann man es ganz gut zu Hause aushalten, auch wenn neben der Entspannung auch immer viele Arbeiten rund um Haus und Hof warten. Dennoch wunderbar und ich weiß jetzt schon, dass die nächsten Tage ebenso schnell verfliegen werden (darüber berichte ich dann jedoch bei der nächsten Ausgabe). Jetzt gibt es erst einmal meine Antworten auf die heutigen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit! 😎

Media Monday #416

  1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, ist der beständige Austausch mit Gleichgesinnten (sprich mit euch ❤) über Filme, Serien, Bücher, Sport und diverse private Dinge.
  2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich vermutlich ein Buch schreiben.
  3. Mein letztes #AbenteuerArbeitsweg und mein vorletztes #AbenteuerArbeitsweg verwechsle ich ja immer mal wieder, denn ich bin zum ersten Mal an zwei Tagen hintereinander jeweils 56 km in die Arbeit geradelt.
  4. Von all meinen Lieblingsfilmen würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich machen sich die von „Blade Runner“ (30th Anniversary Collector’s Edition) und „Oldboy“ (Ultimate Edition) schon sehr gut im Regal.
  5. Der letzte Familien-Filmabend mit „Zwei bärenstarke Typen“ hätte besser und gelungener kaum sein können, denn der Film ist immer noch sehr unterhaltsam und der Einstieg in den Urlaub war somit perfekt.
  6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann ist mir das egal, denn schließlich sind es meine Interessen.
  7. Zuletzt habe ich die dritte Staffel von „Black-ish“ gesehen und das war nach wie vor gute Unterhaltung, weil der Mix aus Sozialkritik und Comedy immer noch funktioniert.

Die zwei Sommertage haben wir mit Wasserspielen und einem langen Marshmallow-Feuer ausgiebig genutzt (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Die 5 besten weiblichen Filmcharaktere

Heute stellt uns Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wieder eine unmögliche Aufgabe: Die 5 liebsten bzw. besten weiblichen Filmcharaktere möchte sie wissen. Wo soll ich die Sarah Connors, Jackie Browns und Furiosas denn alle unterbringen? Eine wirklich harte Nuss und dennoch habe ich mich schweren Herzens auf fünf weibliche Filmcharaktere beschränkt…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #136

Das Thema für Ausgabe #136 lautet:

Die 5 besten weiblichen Filmcharaktere

  1. Ellen Ripley aus „Alien“ (1979), „Aliens“ (1986) und „Alien 3“ (1992) – Keine Frage, wohl überhaupt einer meiner liebsten Filmcharaktere. Ganz egal, ob weiblich oder männlich. Auch wenn ich „Alien: Die Wiedergeburt“ durchaus liebe, so bin ich mit Klon-Ripley jedoch nie so richtig warm geworden.
  2. Alita aus „Alita: Battle Angel“ (2019) – Vermutlich ist es gewagt, einen weiblichen Charakter in diese Liste aufzunehmen, der noch so jung ist, was das Erscheinungsdatum des Films angeht. Allerdings hat mich Alita tief bewegt und gerade als reiner CGI-Charakter eine enorme Faszination auf mich ausgewirkt. Insofern ist der Platz für mich verdient.
  3. Celine aus „Before Sunrise“ (1995), „Before Sunset“ (2004) und „Before Midnight“ (2013) – Celine ist wohl der weibliche Charakter, den ich bisher am weitesten und intensivsten begleitet habe. Von der ersten Begegnung bis hin zum ehelichen Drama. Einfach großartig.
  4. Marge Gunderson aus „Fargo“ (1996) – Ich liebe die lakonische Marge Gunderson als Sheriff in diesem Film und ich liebe Frances McDormand in dieser Rolle. Noch mehr als in ihrem bemerkenswerten Auftritt in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“.
  5. Eliza Esposito aus „The Shape of Water“ (2017) – Wenn ich, ohne weitere Recherche, an die letzten Filmjahre zurückdenke, dann hat Eliza aus Guillermo Del Toros Märchen für Erwachsene am meisten Eindruck bei mir hinterlassen. Ein toller Charakter und famos gespielt von Sally Hawkins!

Zwei bärenstarke Typen – OT: Nati con la camicia (1983)

Heute war für mich der letzte Arbeitstag vor dem Urlaub. Nachdem ich noch einmal das #AbenteuerArbeitsweg bestritten habe, war ich eigentlich platt, doch die Kinder haben sich einen Filmabend gewünscht. Somit wanderte nach „Zwei Asse trumpfen auf“ vom letzten Wochenende mit „Zwei bärenstarke Typen“ sogleich der nächste Spencer/Hill-Film in den Player. Und was soll ich sagen? Es war erneut ein bärenstarker Spaß! 👊👊

Zwei bärenstarke Typen (1983) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

Zwei bärenstarke Typen (1983) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

„In was für einer brutalen Welt wir heute leben!“

Mit „Zwei bärenstarke Typen“ verbinde ich einige Erinnerungen: Die Rollschuh-Sequenz zu Beginn war mir noch gut im Kopf. Ebenso der Diebstahl des Trucks. Überhaupt hatte ich gedacht, dass Bud Spencer und Terence Hill in diesem Film zwei Trucker mimen. Aber das habe ich wohl verwechselt. Von der später dominierenden Agentengeschichte war mir nur noch ihr Auftritt als zwei reiche Texaner im Kopf. Sonst waren es eher kleinere Szenen oder Bilder, die langsam wieder in mein Bewusstsein gekommen sind. Vermutlich ist „Zwei bärenstarke Typen“ keiner der Spencer/Hill-Filme, die ich damals am häufigsten gesehen habe. Aber ich weiß noch, dass ich ihn als Kind sehr mochte.

„Scheint ein viel besuchter Lokus zu sein.“

Der gesamte Aspekt der Parodie auf einen Agentenfilm à la „James Bond“ ist mir damals komplett entgangen. Vermutlich einfach deshalb, weil ich die Vorbilder erst einige Jahre später zu Gesicht bekam. Aus heutiger Sicht bietet „Zwei bärenstarke Typen“ tatsächlich den Mehrwert, als dass die parodistischen Elemente stark in den Vordergrund treten und für einen großen Unterhaltungswert sorgen. Damit ist die Handlung zwar nicht sonderlich komplex, aber doch abwechslungsreicher als bei so manch anderem Film des Duos. Die Kinder hatten auch wieder sehr viel Spaß mit dem Gekloppe. Allerdings kamen zwischendrin immer wieder etliche Fragen zur Handlung, da es für sie eben die erste Agentengeschichte war. Wie bei mir damals.

Fazit

Zumindest drei von vier Zuschauern hat „Zwei bärenstarke Typen“ ausgezeichnet gefallen. Ich mochte gerade den langsamen Aufbau der Geschichte, die vielen Schauplätze und die zahlreichen kleinen Gags. Auch die Dialoge sind herrlich, selbst wenn sich hier nicht Rainer Brandt für die Synchronarbeit verantwortlich zeichnet. Nach wie vor ein großer Spaß: 8/10 Punkte.