Ride, Fatboy, Ride (027): Abenteuer Arbeitsweg

Wie bereits beim letzten #AbenteuerArbeitsweg angekündigt, habe ich mich heute erneut auf das Rad geschwungen. Dabei habe ich am Morgen noch meine Beine von Montag gespürt… 🦵🚴‍♀️

Gemeingefährlicher Autofahrer auf dem Hinweg

Auch wenn es heute früh mit 8 °C noch recht frisch war, habe ich mich für die dünnere Jacke entschieden. Das war auch eine gute Wahl, denn schon bald sollte es sehr hitzig werden: Beim Abbiegen hat mich ein Autofahrer überholt und zwar so knapp, dass ich mich schon zwischen Randstein und dickem SUV (natürlich!) zermalmt gesehen habe. Nachdem ich mich durch einen Klaps auf das Auto bemerkbar gemacht hatte, wollte der alte weiße Mann (ja, kein Witz) plötzlich reden. Jedoch nicht um sich zu entschuldigen, sondern mir zu unterstellen, dass ich zu schnell durch die Stadt fahren würde und wie ich mir erdreisten könne, so aggressiv auf sein wertvolles Auto einzuschlagen (mit dem angebrachten Sicherheitsabstand wäre das weder nötig noch möglich gewesen). Alle Klischees auf einem Haufen und keine Spur von Einsicht. Mein Puls war auf 180 (191 um genau zu sein) und der Spaß am Radfahren für den restlichen Weg erst einmal deutlich gedämpft. 😞

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch guter Dinge und habe mich an der morgenlichen Sonne erfreut

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch guter Dinge und habe mich an der morgenlichen Sonne erfreut

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Abenteuer Kind #35: Minigolf mit drohender Sintflut

Nachdem wir vor zwei Wochen den 9. Geburtstag unseres Zappelinchens gefeiert hatten, stand der Kindergeburtstag noch aus. Es war gar nicht so einfach, im Juli noch einen freien Termin zu finden. Letztendlich war noch genau ein Sonntag frei, an dem wir, auf Wunsch des Zappelinchens, zum Minigolf eingeladen haben. Warum die Feier zunächst unter keinem guten Stern stand? Lest am besten selbst… ☀🌧😫

Minigolf mit 12 Kindern ist eine Herausforderung

Minigolf mit 12 Kindern ist eine Herausforderung

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Ride, Fatboy, Ride (026): Abenteuer Arbeitsweg

Nachdem wir gestern gut fünf Stunden Kindergeburtstag gefeiert haben, war die Nacht viel zu kurz. Entsprechend gerädert bin ich heute morgen aufgewacht. Das #AbenteuerArbeitsweg war dennoch fest eingeplant. Also keine Ausreden und aufs Rad geschwungen… 🚴‍♀️👍

Eine neue Bestzeit auf der Hinfahrt

Ich habe lange mit mir gekämpft, was ich denn nun anziehen soll. Gestern war es kalt und regnerisch und auch heute morgen noch recht frisch. Nachmittags sollten es dann gut 26 °C werden. Letztendlich habe ich mich für eine kurze Hose und eine etwas dickere Jacke entschieden, was auch eine gute Wahl war.

Um kurz nach 7 Uhr ein perfekter Start in den Morgen

Um kurz nach 7 Uhr ein perfekter Start in den Morgen

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Media Monday #420

Ein ziemlich anstrengende Woche geht zu Ende. In vielerlei Hinsicht. Der Gipfel war der heutige Kindergeburtstag (siehe Frage 7), den wir auch nur am Sonntag ausgerichtet haben, weil es sonst absolut keinen freien Termin mehr im Juli gibt (siehe Frage 6). Aber es hat alles geklappt, die Kids sind platt und wir Eltern auch. Der perfekte Zeitpunkt also, die aktuellen Fragen des Medienjournals anzugehen, bevor die neue Woche schon wieder anklopft… 🚪

Media Monday #420

  1. Die zahlreichen Neuverfilmungen, mit denen man gerade im Moment bombardiert wird mögen nicht sonderlich innovativ sein, aber sie sind sehr erfolgreich und das Filmbusiness ist nun einmal ein Business. 🤷‍♂️
  2. Manche Serien von vor zehn bis zwanzig Jahren hatten auch schon tolle Serienmomente zu bieten.
  3. Renny Harlin ist seit den späten 1990ern auch völlig von der Bildfläche verschwunden. Schade, schließlich hat mit „Die Piratenbraut“ oder „Deep Blue Sea“ ein paar wirklich schöne Filme abgeliefert.
  4. Ich kann wirklich nicht verstehen, was viele an Fußball, Autos, Grillen und anderen typisch „männlichen“ Interessengebieten so finden, immerhin sind das ja voll die Klischees (die aber leider oft zutreffen).
  5. Taika Waititi hat eine Art, Geschichten zu erzählen, die einen ganz besondern Humor besitzen und sich dennoch dramatischen Momenten nicht verschließen, so wie in „Hunt for the Wilderpeople“.
  6. Sommerloch? Von wegen! Schließlich gibt es zurzeit mehr berufliche und private Termine denn je.
  7. Zuletzt habe ich den Kindergeburtstag unseres Zappelinchens mit 12 Kindern ausgerichtet und das war sehr aufregend, weil wir beständig Angst hatten, er könne doch noch ins Wasser fallen (aber sonst war er sehr schön und ich bin dennoch froh, dass er jetzt vorbei ist).

Mit „Vier Fäuste für ein Halleluja“ ist meine Spencer/Hill-Sammlung fast vollständig (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Wo die wilden Menschen jagen – OT: Hunt for the Wilderpeople (2016)

Das Wetter ist wieder schlechter. Einerseits schade, andererseits kommt man dadurch auch einmal wieder zum Filme schauen. Dabei geht es mir häufig so, dass ich entweder zu großen Blockbustern greife (um eben mitreden zu können) oder bereits bekannte Filme aus den 1980ern wähle (der Nostalgie halber). Dabei bleiben neuere, kleinere Filme oft leider auf der Strecke. Heute jedoch habe ich zu „Wo die wilden Menschen jagen“ gegriffen und es hätte gar keine bessere Wahl geben können… 🐗

Wo die wilden Menschen jagen (2016) | © Sony Pictures Home Entertainment

Wo die wilden Menschen jagen (2016) | © Sony Pictures Home Entertainment

„That doesn’t sound very special, majestical’s way better.“

Wie bin ich überhaupt zu „Hunt for the Wilderpeople“ (so der passendere Originaltitel) gekommen? Regisseur Taika Waititi ist mit „5 Zimmer Küche Sarg“ auf meinem Radar gelandet und auch dort geblieben. Auch seinen Ausflug ins Big-Budget-Kino mit „Thor: Ragnarok“ fand sehr gelungen. Und dass sich nun ausgerechnet Waititi der längst überfälligen Realverfilmung von „Akira“ annehmen soll, finde ich gar fantastisch. Aber zurück nach Neuseeland, wo der Regisseur diese kleine Geschichte rund um den 13-jährigen Ricky Baker und seinen Pflegevater Hec inszeniert hat. Gespielt wird das ungleiche Duo von Julian Dennison, der eine unfassbar authentische Leistung abliefert, und dem großartigen Sam Neill. In Kombination unschlagbar und mit die beste Schauspielleistung, die ich dieses Jahr bewundern durfte.

„I didn’t choose the skux life, the skux life chose me.“

Schon lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der es so gekonnt schafft, Humor und ernsthafte bis tief traurige Szenen zu verbinden. In einer Sekunde lache ich noch laut (und davon gab es wirklich etliche Momente) und in der nächsten muss ich eine Träne verdrücken. Dabei legt Waititi ein irres Tempo vor, ohne seinen Charakteren den nötigen Freiraum zur Entwicklung zu verwehren. Neben den unfassbar guten Hauptdarstellern steht die raue Landschaft Neuseelands klar im Zentrum der Geschichte und zeigt, dass das faszinierende Land auch abseits von „Der Herr der Ringe“ eine großartige Kulisse bietet (übrigens gibt es auch eine sehr witzige Referenz auf Peter Jacksons Trilogie). Einzig im Finale, das für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf Action setzt, schöpft Waititi mit beiden Händen aus dem Vollen. Die Stärke des Films liegt jedoch eindeutig in den ruhigeren, charakterbasierten Szenen.

Fazit

Ich sollte viel häufiger zu den kleineren, besonderen Filmen greifen. Da gibt es bestimmt noch etliche Entdeckungen zu machen. So wie „The Hunt for the Wilderpeople“, den ich euch nur dringend ans Herz legen kann. Einfach nur großartig und bei der nächsten Sichtung mit Aussicht auf die volle Punktzahl: 9/10 Punkte.

Die 5 besten Serienmomente

Heute geht es in Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um die besten Serienmomente. Was für eine Mammutaufgabe! Ich habe versucht, nicht nur die offensichtlichsten Momente zu wählen und z.B. „The Rains of Castamere“ aus „Game of Thrones“ auszulassen. Dennoch war es eine große Herausforderung, mich ganz bewusst einzuschränken. Was sagt ihr zu meiner Wahl? 🤔

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #140

Das Thema für Ausgabe #140 lautet:

Die 5 besten Serienmomente

  1. Das Finale von „To the Lost“ aus „Boardwalk Empire“ (Staffel 2) – Ich hätte niemals damit gerechnet, dass die Beziehung zwischen Jimmy und Nucky so früh und auf diese Art und Weise beendet wird. Das war ein Schlag in die Magengrube und ich habe es nicht für möglich gehalten, dass die Serie sich von hier aus so großartig weiterentwickeln kann. 😖
  2. Die gesamte Episode „Modern Warfare“ aus „Community“ (Staffel 1) – Um wenigstens eine leichte Serie in dieser Liste zu haben, wähle ich eines der unzähligen Highlights aus „Community“. Dieses Actionfeuerwerk sucht seinesgleichen und das nicht nur im Rahmen von Comedy-Serien. Großartig! 🔫
  3. Der Prolog von „Man of Science, Man of Faith“ aus „Lost“ (Staffel 2) – Hier wird der Cliffhanger der ersten Staffel aufgelöst, ohne dass man es zunächst ahnt. Ich hatte fest damit gerechnet, einem der üblichen Flashbacks beizuwohnen und als klar wird, man befindet sich im Bunker, war das ein extrem einprägsamer Moment. 🤯
  4. Don und Peggy in „The Suitcase“ aus „Mad Men“ (Staffel 4) – Für mich eine der stärksten Szenen überhaupt in der Geschichte von TV-Serien. Großartig gespielt, emotional genau auf den Punkt und dabei nicht laut und schrill, sondern zart und bewegend. Einfach fantastisch. ❤
  5. Das Finale von „Made in America“ aus „The Sopranos“ (Staffel 6) – Eigentlich wollte ich es vermeiden, ein Serienfinale zu nennen. In diesem Fall muss ich aber eine Ausnahme machen, denn kaum ein anderer Moment hat mich so sprachlos zurückgelassen wie dieser hier. Unfassbar. 😱

Ride, Fatboy, Ride (025): Abenteuer Arbeitsweg

Diese Woche ist einmal wieder voll. So richtig voll. Der einzige freie Abend ist heute, sprich auch die einzige Gelegenheit das #AbenteuerArbeitsweg anzugehen. Natürlich ist es wieder ein Dienstag, was eigentlich der ungeeignetste Tag dafür ist. Doch davon lasse ich mich nicht abhalten… 🚴‍♀️💪

Knapp über 25 km/h bei knackiger Kälte

Der heutige Morgen war wieder extrem turbulent. Alle waren platt, die morgenlichen Vorbereitungen liefen schleppend und somit sind wir alle irgendwie zu spät aus dem Haus gekommen. Stress am Morgen. Muss man einfach lieben. Und es war kalt. Aber so richtig. Die knapp 5 °C haben nach langen Klamotten verlangt und während der Fahrt hätte ich mir sogar Handschuhe gewünscht. Brrr. Hatte es nicht erst 38 °C?!? 🥶

Fast schon klirrende Kälte auf dem Hinweg

Fast schon klirrende Kälte auf dem Hinweg

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Swim, Fatboy, Swim (030)

Heute war es so richtig frisch. Knapp 20 °C, bewölkt und windig. Brrr. Im Wasser ging es dann, doch der Schwimmkurs des Zwergofanten (sie sind immerhin 12 Bahnen geschwommen) wurde aufgrund der Kälte vorzeitig abgebrochen.

Bahnen: 28 x 50 m
Distanz: 1400 m
Zeit: 00:35:20
min/Bahn: 01:16
Züge: 26 Züge/min
Geschw.: 2,38 km/h
Energie: 383 kcal

Ich bin deshalb nur 28 Bahnen geschwommen, obwohl ich wirklich gut in der Zeit war und mindestens 34 Bahnen angepeilt hatte. Das nächste Mal vielleicht. Heute hatte übrigens auch ich eine Schwimmbrille am Start, was das Schwimmen im Vergleich zu letzter Woche deutlich angenehmer gestaltet hat. 😎

Media Monday #419

Kaum zu glauben! Zum ersten Mal seit mehreren Wochen sind die Temperaturen unter 25 °C gefallen und es hat geregnet. Ja, tatsächlich. Ich habe es selbst nicht glauben können. Am Samstag war es jedoch noch gut warm, weshalb ich den gesamten Tag draußen verbracht habe und kleinere Reparaturen rund ums Haus durchgeführt habe. Das war recht produktiv und doch nicht zu stressig. Sehr angenehm. Morgen startet eine weitere volle Arbeitswoche, die mit unzähligen privaten Terminen angereichert ist. Sind eure Wochen vor den Sommerferien auch so voll? Nun stehen jedoch erst einmal die Fragen des Medienjournals im Zentrum der Aufmerksamkeit. Viel Spaß mit meinen Antworten! 👋

Media Monday #419

  1. Von Radfahren (im Idealfall 28 km in die Arbeit und wieder zurück) kann ich im Moment ja quasi nicht genug bekommen, denn diese sportliche Bewegungsform hat bei mir momentan das Laufen ersetzt.
  2. Eine der ersten Serien, die ich begeistert und regelmäßig verfolgt habe, waren im Comedy-Bereich „Friends“ und „Seinfeld“. Im Drama-Bereich haben mich „24“ und „Lost“ in die Serienwelt gesogen.
  3. Gebt mir zwei Wochen Zeit und ich würde einmal so richtig entspannen. Die Wochenenden reichen dafür irgendwie nicht aus, zumal es immer etwas zu tun gibt.
  4. Was ich ja gerade am Sommer sehr schätze ist die Möglichkeit große Feierlichkeiten draußen abzuhalten, so wie auch den 9. Geburtstag unseres Zappelinchens letzte Woche.
  5. Letztens habe ich noch gelesen, dass die neue Serie im „Der Herr der Ringe“-Universum erst 2021 erscheinen wird. Dies hält die Spannung noch lange aufrecht.
  6. Die endlosen Diskussionen darum, welche Netflix-Serie der neueste heiße Scheiß ist, geht komplett an mir vorbei, da ich diesen Streaming-Service nicht nutze.
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kindern den Film „Das Sams im Glück“ angeschaut und das war kindgerechte und gute Unterhaltung, weil die filmische Geschichte um das Sams zu einen schönen Abschluss gebracht wurde.

„Der Supercop“ ist der jüngste Neuzugang in meine Sammlung (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Das Sams im Glück (2012)

Heute hat es zum erstem Mal seit Wochen deutlich unter 30 °C. Kühl ist es immer noch nicht, doch die Voraussetzungen für einen Filmnachmittag waren schon lange nicht mehr so gut. Da wir aktuell „Das Sams im Glück“ aus der Bücherei geliehen haben, packten wir die Gelegenheit beim Schopfe und haben endlich den letzten Teil der Realfilmreihe rund um das Sams und die Familie Taschenbier geschaut.

Das Sams im Glück (2012) | © Universum Film GmbH

Das Sams im Glück (2012) | © Universum Film GmbH

Ein durchaus gelungener Abschluss der Trilogie

Im Gegensatz zum direkten Vorgänger „Das Sams in Gefahr“ aus dem Jahr 2003 orientiert sich der Film über weite Strecken wieder näher am ersten Teil: Der Sohn der Familie Taschenbier spielt keine Rolle mehr und die Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz, die Frau Taschenbier bereits in „Das Sams“ verkörpert hat, kehrt zurück. Ansonsten wirkt „Das Sams im Glück“ noch einmal moderner inszeniert und wir Zuschauer bekommen einen kleinen Einblick in die Welt der Samse. Dies wäre nicht unbedingt nötig gewesen, hat aber die Kinder nicht weiter gestört.

Auch wenn die beiden Vorgänger oft schon reichlich albern waren, so wird der kindgerecht überzogene Slapstick hier auf die Spitze getrieben. Den Kindern hat das gefallen, für mich wäre weniger mehr gewesen. Das Finale wirkt recht endgültig und ich vermute, dass das Kapitel Sams, zumindest was diese Realfilmreihe angeht, nun endgültig abgeschlossen ist.

Fazit

Auch wenn „Das Sams im Glück“ für mich eindeutig der schwächste Film der Trilogie ist, so bietet er doch nette und kindgerechte Unterhaltung. Insgesamt wirklich empfehlenswert, da das „Das Sams“ zurecht zu den deutschen Kinderbuchklassikern zählt. Bamberg als Schauplatz ist zudem immer eine Reise wert, auch in diesem Teil: 6/10 Punkte.