Prozente bei Karstadt und WOM: Kaufrausch!

Das Wichtigste zuerst: Noch bis zum 1. September – sprich bis morgen – gibt es bei WOM und Karstadt 20% auf alle DVDs. Das ist doch einmal was und schreit förmlich nach einem erneuten Kaufrausch!

„Das Parfum“ in der Premium Edition hat nun endlich den Weg in meine Sammlung gefunden. Ich war ja damals recht positiv angetan und erhoffe mir nun ein paar neue Erkenntnisse. Preis 14,99 € bzw. 11,99 € nach Prozenten.

Auf Darren Aronofskys „The Fountain“ war ich schon lange neugierig. Nun habe ich bei der wunderschönen Special Edition zugeschlagen und bin gespannt was mich erwartet. Preis 17,99 € bzw. 14,39 € nach Prozenten.

Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ ist nun auch endlich in meine Sammlung gewandert. Wurde auch Zeit! Preis 4,99 € bzw. 3,99 € nach Prozenten.

„Auf die harte Tour“ scheint mir eine nette Buddy-Komödie mit Michael J. Fox zu sein. Genau das richtige für den Feierabend. Preis 2,99 € bzw. 2,39 € nach Prozenten.

„Living in Oblivion“ mit Steve Buscemi ist wahrlich ein filmisches Kleinod und zeigt die chaotischen Erlebnisse beim Dreh eines Independant-Films. Preis 4,99 € bzw. 3,99 € nach Prozenten.

Besonders froh bin ich über den Fund des wunderschönen Digipaks von Brian De Palmas „The Untouchables“. Habe den Kauf lange hinausgezögert und wurde nun mit der Sonderverpackung belohnt. Preis 9,99 € bzw. 7,99 € nach Prozenten.

„Türkisch für Anfänger – Staffel 1“ scheint mir eine gelungene Ausnahmeserie aus unserem Lande zu sein. Soviel Kreativität sollte ja irgendwie unterstützt werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt! Preis 15,99 € bzw. 12,79 € nach Prozenten.

Schließlich und endlich habe ich bei Weltbild noch die Gold Edition von „Rocky“ mitgenommen. Somit wird wieder eine filmische Bildungslücke geschlossen. Preis 2,99 € ohne Prozente.

Gegeben hat es u.a. noch einige „300“-Boxen für 39,99 € bzw. 31,99 € nach Prozenten. Doch ich bin stark geblieben. 😉

Growing Up

Ja, nun hat es auch mich erwischt: Ich werde erwachsen. So richtig. Verheiratet, Job, Patenkind. Die Zeichen sind unübersehbar. Als wäre das nicht schon genug hatte ich gestern auch noch Geburtstag. 27. Kinder wie die Zeit vergeht. Ich dachte ja immer, ich kann das Erwachsenwerden noch länger hinausschieben, doch nun habe selbst ich das Gefühl, dass es unabwendbar ist.

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Glücklicherweise haben meine tollen Geschenke – und der Wein – die schweren Gedanken dann irgendwann vertrieben. Das Aufstehen ist heute etwas schwerer gefallen, aber in dem Alter ist das auch nicht mehr so einfach. Auf der Arbeit war es heute dafür recht erfolgreich und ich habe mich – zumindest zu 98% – zu einer Entscheidung durchgerungen.

Abschließen möchte ich nun mit einem kleinen Songzitat:

the whole world screams grow up!
and I know I can, but I don’t know when.

(Limp: Eighteen)

Trailer: Mitfahrgelegenheit

Nun ist es endlich soweit! Der Trailer zur ersten interaktiven Spielfilmproduktion Deutschlands ist online. Die Jungs von Filmtrip.de laden euch auf eine unterhaltsame Reise quer durch Europa ein. Der Titel des Films lautet „Mitfahrgelegenheit“ und ist hier wirklich Programm. Überzeugt euch selbst:

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Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut doch einfach einmal auf Filmtrip.de vorbei und hinterlasst einen positiven Kommentar zum äußerst gelungenen Trailer. Die Vorfreude auf das komplette Epos wächst auf jeden Fall von Tag zu Tag!

Zeitdiebstahl

Heute war ein sehr (untertrieben) aufregender Tag. Ich will gar nicht weiter ins Detail gehen, aber ich werde mich in den nächsten Tagen entscheiden müssen, wo ich meine berufliche Zukunft beginne. Ich hasse solch schwerwiegende Entscheidungen. Im Leben fehlt einfach Knopf zum Speichern bzw. Laden von Spielständen, falls man einmal die falsche Entscheidung trifft.

Bis zum Start meines richtigen Jobs werde ich die nächsten 4 Wochen noch projektbezogen arbeiten, was sich wohl deutlich in der Zeit niederschlagen wird, die mir zum Lesen bzw. Schreiben von Blogs zur Verfügung steht. Also nicht wundern, wenn es vorerst hier und in euren Kommentaren etwas ruhiger wird. Ich bin noch da draußen und im Moment einfach noch etwas überwältigt von den heutigen Ereignissen – neben dem heutigen Bewerbungsmarathon wurden wir zudem noch gefragt, ob wir Paten sein wollen.

Zu viel für einen Tag. Zu viel Positives, Spannendes, Interessantes, Stressiges, Verwirrendes. Das pralle Leben eben.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens – OT: Harry Potter and the Chamber of Secrets (2002)

Nach der kürzlichen Sichtung des ersten Teils, habe ich mich heute an „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ gemacht. Aufgrund der verstümmelten deutschen Schnittfassung habe ich – bis zum Erhalt der schweizer Version – weitgehend auf den Film verzichtet, was die Abnutzungserscheinungen um einiges geringer hält, als beim Vorgänger.

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Chris Columbus zweiter – und letzter – Beitrag zur Reihe hat es meiner Meinung nach leichter, als die folgenden Verfilmungen: Die Vorlage ist relativ kompakt und bietet genug Stoff für eine gelungene filmische Umsetzung. Ganz im Stil des Vorgängers zaubert Columbus auch erneut eine recht werktreue Adaption auf die Leinwand. Durch die dichtere und erwachsenere Handlung hat der Film – trotz seiner Lauflänge – deutlich mehr Tempo, als der erste Teil, der mit Schwächen im Handlungsablauf zu kämpfen hatte.

Lange ist mir „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ als unbedeutendes Abenteuer im Gesamtwerk erschienen, doch seit dessen Abschluss weiß ich es besser: Es gibt unzählige Details zu entdecken und selbst Blicke und Gesten können anders interpretiert werden. Wirklich schön. Hier zahlt sich die strikte Werktreue aus, die die Nachfolger etwas vermissen lassen.

Für mich ist Chris Columbus zweite Zauberei wohl die – bisher! – gelungenste Adaption der Romane. Sie liefert sich demnach ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Alfonso Cuaróns „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, der andere Stärken besitzt. Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn Columbus noch einmal auf den Regiestuhl im Potterschen Universum zurückkehren würde: 9/10 Punkte.

The New Adventures of Old Christine – Season 1

Endlich gibt es einmal wieder sehenswerten, klassischen SitCom-Nachschub: „The New Adventures of Old Christine – Season 1“. So sehr ich auch außergewöhnliche Produktionen – wie „Curb Your Enthusiasm“ oder „Arrested Development“ – liebe, so gerne kehre ich auch immer wieder zur klassischen SitCom zurück, die ihre bisherigen Höhepunkte in „Seinfeld“ und „How I Met Your Mother“ gefunden hat. Die neuen Abenteuer der alten Christine sind da keine ernsthafte Konkurrenz und doch macht die Serie wirklich sehr viel Spaß, was beinahe einzig und allein Julia Louis-Drefus (Elaine Benes, „Seinfeld“) zuzuschreiben ist.

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Die Prämisse ist – für SitCom-Verhältnisse – einigermaßen originell und bietet eine nette Ausgangssituation, wenngleich zu befürchten ist, dass sich die darauf bezogenen Gags irgendwann totlaufen. Christine und ihr Mann Richard leben in Scheidung. Dieser hat eine neue Freundin, die ebenso den Namen Christine trägt. New Christine eben. Über die 13 Folgen der ersten Staffel schien mir das Konzept noch relativ frisch zu sein, was – so bin ich der festen Überzeugung – aber auch nur am grandiosen Spiel von Julia Louis-Dreyfus liegt.

Seit „Stromberg“ war nicht mehr so ausgeprägtes Fremdschämen angesagt. Old Christine benimmt sich teils oberpeinlich, bleibt jedoch stets sympathisch, was – ich wiederhole mich – nur Julia Louis-Dreyfus zu verdanken ist. Man darf auch nicht den Fehler machen, den Charakter als reinen Elaine-Abklatsch zu sehen. Christine wirkt eher so wie Elaine als sie zu George wurde. „Seinfeld“-Kenner wissen nun hoffentlich, was ich meine.

Der restliche Cast kommt einfach nicht gegen Julia an. Doch auch hier gibt es teils nette Figuren zu sehen. Besonders Matthew hat meiner Meinung nach durchaus Potential. Von der Grundstimmung erinnert mich „The New Adventures of Old Christine“ irgendwie an eine gelungene Version von „According to Jim“ – warum auch immer. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben – und sei es nur, um zu sehen wo die Autoren noch mehr Christines aus dem Hut zaubern: 8/10 Punkte (davon 7,5 für Julia Louis-Dreyfus).

Das liebe Wetter

Was macht man, wenn die ersten Bewerbungen verschickt sind und man somit etwas Zeit hat? Zu Hause rumsitzen und warten? Nein. Etwas unternehmen! So sind wir heute zeitig aufgestanden, um uns auf den Weg nach Stuttgart in die Wilhelma zu machen. Schnell ein paar Brötchen geschmiert und auf die ersten der knapp 220 KM gestartet – doch dann ging die Welt unter: Dunkelheit umfing uns und die Sinnflut began. Da das Wetter auch in weiter Ferne nicht besser zu sein schien, haben wir unseren Ausflug abgebrochen, im naheglegenen Nürnberg ausgiebig gefrühstückt und uns ein Alternativprogramm überlegt: Die Nürnberger Lochgefängnisse.

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Als wir nach der ca. halbstündigen Führung wieder das Licht erblickten, wähnten wir uns in einer anderen Welt: Strahlender Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel. Was war passiert? Dimensionssprung? Zeitreise? Aber wie so oft war es nur das liebe Wetter. Nun war es leider schon zu spät für Stuttgart und deshalb gibt es statt vielen bunten Tierfotos eben nur düstere Verließe und Folterinstrumente.

Vielleicht springt heute Nachmittag wenigstens noch ein Freibadbesuch raus, doch man kann es ja nie so genau wissen: Die ersten Wolken ziehen nämlich schon wieder auf.

Harry Potter und der Stein der Weisen – OT: Harry Potter and the Sorcerer’s Stone (2001)

Nach dem endgültigen Finale der Abenteuer des Jungmagiers hatte ich noch einmal Lust an den Anfang zurückzukehren. Somit gab es gestern Abend zum wiederholten Male die Verfilmung von „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Nach der ersten Kinosichtung war ich wirklich begeistert, wie werktreu Chris Columbus den Roman umgesetzt hatte. Nach ein paar weiteren Sichtungen wurde allerdings schnell klar, wie groß die Abnutzungserscheinungen dieses Prologs sind. Gestern jedoch wurde ich wieder wirklich gut unterhalten.

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Chris Columbus hat mit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ das Buch nahezu 1:1 auf die Leinwand gebracht. Dies war auch noch leicht möglich, da der Inhalt sich nahezu auf die Exposition – d.h. Vorstellung der Charaktere und ihrer Welt – beschränkt und demnach einen relativ einfachen und – im Gegensatz zu den Nachfolgern – nur wenig komplexen Inhalt bietet. Diese Szenen, in denen Harry Potter seine Zauberwelt entdeckt, sind meiner Meinung nach auch ganz famos gelungen. Mit unglaublicher Liebe zum Detail ausgestattet und und mit viel Verspieltheit inszeniert.

Der zweite Teil – die Geschichte um den Stein der Weisen – wirkt dann etwas sehr konstruiert und gehetzt. Die Aufgaben gegen Ende sind zwar nett anzuschauen, doch ist die Struktur zu geradlinig um auch beim wiederholten Anschauen eine Faszination auf mich auszuüben. Allerdings wirkte dieser Teil auch in der Vorlage noch etwas unausgegoren. Den Vorwurf – wenn man es überhaupt so nennen mag – möchte ich hier auch nicht Chris Columbus machen, der meiner Meinung nach eine vorbildliche Adaption geschaffen hat, sondern eher dem nicht ganz ausgereiften Drehbuch.

Als Einstieg in die Welt des Harry Potter ist der erste Teil der Filmreihe auf jeden Fall gelungen. Die liebevolle Inszenierung zieht den geneigten Zuschauer in die Welt und bereitet ihn darauf vor, was noch kommen mag. Schwächen in der Struktur der Geschichte und teils unausgereifte VFX trüben den Spaß nur bedingt. Ein durchaus netter Anfang: 7/10 Punkte.

Transformers

Gestern Abend habe nun auch ich endlich den potentiellen Sommerblockbuster des Jahres gesehen: Michael Bays „Transformers“. Als Kind habe ich das Spielzeug geliebt. Man konnte die Figuren verwandeln! Damit konnten sich die futuristischen Roboter – dank ihrer Vielseitigkeit – bei mir direkt hinter LEGO platzieren. Ich hatte damals sogar den großen, verwandelbaren Optimus Prime auf den ich monatelang gespart hatte. Auch die Comics, die Zeichentrickserie sowie Hörspielkassetten haben mir viel Freude bereitet. Folglicherweise waren meine Erwartungen nicht gerade niedrig.

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Ich schicke gleich einmal vorweg, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Die Roboteraction war grandios, die Effekte herausragend. Auch Schauspieler und Inszenierung gingen voll in Ordnung. Doch leider gibt es da auch noch das Drehbuch. Nun hatte ich hier auch wirklich nicht viel erwartet. Schließlich handelt es sich hierbei um die Verfilmung einer Spielzeugreihe. Die laue Geschichte geht demnach auch noch irgendwie in Ordnung. Auch mit den Teenagern als Identifikationsfiguren konnte ich mich anfreunden. Doch leider, leider hat man die eigentlich Hauptfiguren – die Transformers – nicht ansatzweise ernst genommen. Die Dialoge sind teils so haarsträubend, dass ich angenommen hatte, man hat einfach ein paar spielende Kinder als Vorbild genommen: ‚Ich bin Optimus Prime, ich komme um euch zu retten!‘ oder ‚Ich bin Megatron, ich komme um euch zu zerstören!‘ sind da noch die Highlights. Wirklich schade.

Die – bei einem Film von Michael Bay – zu erwartende Militärhandlung hat mich auch extrem genervt. Diese ganze Verschwörungs- und Signalgeschichte war einfach nur überflüssig, da man als Zuschauer ja bereits genau wusste, was es mit dem Signal auf sich hat. Zudem wurde diese Storyline mit nichtssagenden Charaktern unnötig aufgeblasen: Was sollte die blonde Analytikerin? Was der Rapper-Hacker? Nervig und ablenkend. Das hätte es nicht gebraucht. Hinzu kommt noch, dass der Film ohnehin mindestens eine halbe Stunde zu lang ist – und damit meine ich nicht die noch ganz nette Charaktereinführung zu Beginn, bei der teils deutlich der Einfluss Spielbergs durchblitzt.

Doch es gibt auch positives zu berichten: Die Actionszenen sind – trotz absolutem Übermaß – einfach beeindruckend. Die Effekte sind grandios. In hellstem Sonnenlicht tanzen hier die Roboter teils in Zeitlupe und interagieren mit realen Figuren und Sets. Unglaublich, was ILM hier geleistet hat. In solchen Szenen kann der Film dann auch wieder voll und ganz überzeugen – wenngleich ich auch denke, dass etwas weniger hier manchmal mehr gewesen wäre. Die für Bay typische Inszenierung (Hubschrauber vor Sonnenuntergang, extreme Zeitlupen und Farbfilter etc.) weiß auch zu gefallen. Man kann über den Regisseur sagen, was man will. Seinen visuellen Stil hat er gefunden. Auch die Schauspieler haben mich teils positiv überrascht. Allen voran Shia LaBeouf, der tatsächlich eine ganz gute Figur macht, was mich in Bezug auf „Indiana Jones IV“ hoffen lässt. Megan Fox geht als Eyecandy auch in Ordnung und Schauspieler wie Jon Voight oder John Turturro sehe ich sowieso immer gerne – wenngleich ihre Leistungen hier eher zu vernachlässigen sind.

„Transformers“ lässt mich nun sehr zwiespältig zurück. Einerseits wurde ich schon recht gut unterhalten, andererseits habe ich mich auch oft unglaublich geärgert. Vielleicht geht es mir wie Sergeant Murtaugh und ich bin einfach zu alt für den Scheiß. Nicht der erwartete Kracher, aber auch kein totaler Reinfall. Nur nette Unterhaltung: 6/10 Punkte.