Jurassic World: Battle at Big Rock (2019)

Schon lange habe ich keinen Kurzfilm mehr besprochen. Mit der Veröffentlichung von „Battle at Big Rock“ aus dem „Jurassic World“-Universum hat sich dies nun geändert. Inszeniert von Colin Trevorrow, der bereits den ersten „Jurassic World“ drehte, soll der Kurzfilm nun die Brücke zwischen „Jurassic World: Fallen Kingdom“ und dem dritten Teil schließen. Ob ihm das gelingt? 🦕🦖

Jurassic World: Battle at Big Rock (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Jurassic World: Battle at Big Rock (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Content Marketing Made in Hollywood

Machen wir uns nichts vor, „Battle at Big Rock“ ist nichts weiter als eine Content-Marketing-Maßnahme, um das Interesse am Franchise aufrecht zu erhalten, bis 2021 der dritte Teil in die Kinos kommt. Der künstlerische Anspruch hinter dem Film ist quasi nicht vorhanden, er ist technisch perfekt und inhaltlich leer. Als Kenner des Franchises hat man alle Versatzstücke schon einmal gesehen. Neu ist nur, dass sich die Dinos dieses Mal auf dem Festland befinden und mit ganz normalen Menschen interagieren. So wie hier beim Campen. Big Deal.

Erneut gibt es eine Familie und einen engen Raum, in dem ein Dinosaurier eindringt. Viel Action, wenig Gefühl. Das alles sieht fantastisch aus und ist für 8 Minuten sehr unterhaltsam, aber was trägt es zum Franchise bei? Macht euch selbst ein Bild:

Fazit

„Battle at Big Rock“ ist eine extrem aufwändige Marketing-Maßnahme, welche ihre interessantesten Szenen im Abspann auffährt. Da zeigt sich nämlich, in welche Richtung sich der dritte Teil entwickeln könnte. Wird er aber nicht, da es vermutlich maximal bescheuerte Drehbuchideen à la Militärdinos in den Film schaffen. Hier ist zumindest noch Potenzial erkennbar. Kurzweilige Kurzfilm-Action: 6/10 Punkte.

Die 5 besten weiblichen Bösewichte aus Serien

Weiter geht es mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG: Nach den besten männlichen Bösewichten, möchte Gina die fünf besten weiblichen Bösewichte aus Serien von uns wissen. Hier ist mir die Wahl nicht so leicht gefallen, obwohl es doch viele wunderbare Bösewichtinnen (ist das ein Wort?) gibt. Was meint ihr? 🦹‍♀️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #146

Das Thema für Ausgabe #146 lautet:

Die 5 besten weiblichen Bösewichte aus Serien

  1. Cersei Baratheon aus „Game of Thrones“ (2011-2019) – Fies, berechnend, machthungrig. Dabei aber mit ausgeprägtem Mutterinstinkt und irgendwie nachvollziehbaren Motiven. Eine sehr spannende Bösewichtin.
  2. Patti Levin aus „The Leftovers“ (2014-2017) – Patti wirkt zunächst unscheinbar und fast schon harmlos. Ihre Entwicklung ist dagegen eine der ungewöhnlichsten in der Seriengeschichte.
  3. Alice Morgan aus „Luther“ (2010-2019) – Eine eher klassische Bösewichtin, die als typische Gegenspielerin zu unserem Helden fungiert. Fast ein wenig übertrieben, aber durch die famose Performance von Ruth Wilson einfach überzeugend.
  4. Nina Myers aus „24“ (2001-2010) – Für mich immer noch eine der fiesesten Enthüllungen der Seriengeschichte. Hatte mich damals ziemlich überrascht. Und Nina war auch wirklich fies.
  5. Dark Willow aus „Buffy the Vampire Slayer“ (1997-2003) – Auch wenn ich mich nicht mehr an alle Details erinnern kann, so weiß ich doch noch, wie schmerzhaft es war, Willow so böse zu erleben.

Run, Fatboy, Run (619)

Heute war wieder so ein Tag. Ein Meeting direkt nach dem anderen. Von 9 bis 16 Uhr durchgehend. Davor und danach kurz Zeit ein paar E-Mails zu beantworten. Kommt glücklicherweise nicht so oft vor, aber ich hatte nach diesem Marathon das Gefühl dringend Bewegung und frische Luft zu brauchen. Also raus und laufen. 🏃‍♂️

Es beginnt wieder die Zeit der Läufe in den Sonnenuntergang

Es beginnt wieder die Zeit der Läufe in den Sonnenuntergang

Distance: 8.07 km
Duration: 00:43:59
Elevation: 60 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.0 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 704 kcal

2019: 202 km
September: 42 km

Während des Laufes habe ich festgestellt, dass ich ziemlich schnell unterwegs bin. Der Fuß hat nach ca. 2 km auch nur noch gezwickt, weshalb ich ein wenig mehr Gas gegeben habe. Dies hat letztendlich zum schnellsten Lauf seit letztem Oktober geführt. Irre. Eigentlich wollte ich morgen noch einmal in die Arbeit radeln, doch das klappt aufgrund von Terminen nicht. Also Freitag radeln oder Samstag laufen… 🤔

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 167: Prof. Dr. Oliver Stoll

Niederlande 2019 #3: Diergaarde Blijdorp (Zoo Rotterdam)

Nachdem es am Vorabend mit Lasershow und Feuerwerk am Strand doch etwas später wurde, haben wir am darauffolgenden Tag erst einmal ausgiebig ausgeschlafen. Da das Wetter leider immer noch nicht besser war, entschieden wir uns wieder einmal recht spontan, unseren Tag im Diergaarde Blijdorp (Zoo in Rotterdam) zu verbringen. Leider sind wir erst am späten Vormittag losgekommen und hatten gut 50 km zu fahren, so dass wir erst gegen Mittag im Tiergarten ankamen. Es sollte dennoch ein wundervoller Tag werden… 🐵🐊🦒

Ein gigantischer Seestern im wirklich famosen Aquarium des Zoos

Ein gigantischer Seestern im wirklich famosen Aquarium des Zoos

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Media Monday #429

Was für ein herrliches Wochenende! Weit über 20 °C und fast durchgehend Sonnenschein. Es war noch einmal richtig Sommer (siehe Frage 7). Wir waren viel draußen gesessen, haben gegrillt und die Kinder waren den ganzen Tag unterwegs. Toll! Nur abends war es zu frisch, so dass wir zwei Filmabende veranstaltet haben (siehe Frage 2 und 6). Nun steht die neue Arbeitswoche vor der Tür. Mit viele Terminen und herausfordernden Themen. Das kommende Wochenende ist auch schon verplant. Ein deutliches Zeichen, dass wir wieder im Alltag angekommen sind. Und dazu gehören natürlich auch die Fragen des Medienjournals. Viel Spaß mit meinen Antworten! 😃

Media Monday #429

  1. Mit Bloggen kann ich ja herrlich ganze Stunden totschlagen, einfach weil es immer etwas zu berichten gibt. So wie über meinen Urlaub in den Niederlanden. Dazu habe ich zuletzt den zweiten Artikel „Hafen Rotterdam und Lasershow“ veröffentlicht.
  2. Wenn ich nicht eine so ausgeprägte Vorliebe für Kletter- und Bergsteigerfilme hätte, dann wäre der großartige Dokumentarfilm „Free Solo“ vielleicht trotz Oscar-Gewinn an mir vorbeigegangen.
  3. „Once Upon a Time… in Hollywood“ ist ja gerade in aller Munde, aber ich befürchte, dass ich ihn nicht mehr im Kino sehen werde.
  4. Die meisten denkwürdigen Momente in Film und Fernsehen sind aus der heutigen Popkultur nicht mehr wegzudenken, wie z.B. gewisse Szenen aus „Der weiße Hai“.
  5. [Tatsächlich gibt es aktuell keine Serie, die ich immer wieder einlege] ist ja auch eine dieser Serien, die ich mir lieber zum hundertsten Mal ansehe, anstatt was Neues zu beginnen, einfach weil [es zu viel neues Material gibt; früher war es aber „Friends“, „Seinfeld“, „The King of Queens“ oder „The Office“].
  6. Schön zu sehen, dass auch meine Kinder inzwischen mit Filmvorschlägen kommen, weshalb wir am Samstag alle zusammen die Coming-of-Age-Komödie „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ gesehen haben.
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kindern das Freibad besucht und das war zum letzten Mal in dieser Saison, weil das Freibad ab morgen geschlossen ist.

Ich habe meine Bud-Spencer-Sammlung aufgestockt (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Swim, Fatboy, Swim (034)

Der Tag heute hat sich doch sportlicher gestaltet als ursprünglich geplant: Vormittags war ich im Keller, um doch einmal wieder Krafttraining zu machen. Nachdem wir mittags dann einen leckeren Burger verputzt hatten, habe ich mich mit den Kids am frühen Nachmittag zum letzten Freibadbesuch des Jahres aufgemacht. 🏊‍♂️

Bahnen: 20 x 50 m
Distanz: 1.000 m
Zeit: 00:24:20
min/Bahn: 01:13
Züge: 26 Züge/min
Geschw.: 2,45 km/h
Energie: 270 kcal

Ich habe die Gelegenheit genutzt, um meine neue Schwimmbrille zu testen. Meine alte hatte schon gut 15 Jahre auf dem Buckel und es ist wahrlich ein ganz neues Erlebnis. Dennoch bin ich nur 20 Bahnen geschwommen, da ich doch noch etwas Zeit mit den Kids verbringen wollte. 🥽

Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! – OT: Diary of a Wimpy Kid (2010)

Neulich sind wir darauf gekommen, dass es von einer der beliebtesten Buchreihen des Zappelinchens auch mehrere Verfilmungen gibt. Somit habe ich „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ und seinen Nachfolger kurzerhand gebraucht bestellt und erhielt dennoch zwei brandneue Blu-rays. Jackpot! Ob man das von dem Film auch behaupten kann, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🤓

Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! (2010) | © 20th Century Fox

Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt! (2010) | © 20th Century Fox

Eine comichafte Coming-of-Age-Geschichte

Ich selbst kenne die Bücher nur vom Durchblättern und dachte tatsächlich stets, dass es sich um eine deutsche Buchreihe handelt. Jedoch weit gefehlt: „Diary of a Wimpy Kid“ ist anscheinend ein weltweites Phänomen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich bei der Verfilmung um eine US-Produktion mit durchaus bekannten Schauspielern, wie Chloë Grace Moretz (u.a. „Let Me In“) oder Steve Zahn (u.a. „Joyride“), handelt. Der wortwörtliche Comic-Charakter der Vorlage wird mit in den Film übernommen, was sich größtenteils auf das Intro und Outro beschränkt. Dazwischen gibt es immer mal wieder Überblendungen, was jedoch kaum davon ablenkt, dass es sich bei „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ um eine waschechte Coming-of-Age-Geschichte handelt. Nur eben ein wenig comichaft übersteigert.

Auf der inhaltlichen Ebene ist das alles nicht sonderlich originell und weithin bekannt: Die Hauptfigur kommt in eine neue Jahrgangsstufe und muss dort ihren Platz finden. Das alles wird jedoch mit viel Herz erzählt und ist mit etlichen witzigen, kleinen Szenen angereichert, die wirklich Spaß machen. Speziell die Kinder hatten viel Spaß und haben in den spannenden Szenen (z.B. der Verfolgungsjagd an Halloween) auch sehr mitgefiebert. Der erlösende Humor schwankt dabei zwischen Kindergarten und vorpubertär, was aber durchaus zum Film passt.

Fazit

Auch ich hatte mit „Gregs Tagebuch: Von Idioten umzingelt!“ viel Spaß und sehe der Fortsetzung freudig entgegen. Sicher nicht der ganz große Wurf, doch eine schöne Coming-of-Age-Komödie für die nächste Generation: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (618)

So langsam pendelt sich der neue Sportrhythmus ein: zweimal pro Woche laufen, einmal pro Woche radeln. Nur das Krafttraining fällt irgendwie raus. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich diese Verteilung noch einmal ändert, wenn das Wetter schlechter wird. Man wird sehen. Im Moment macht es einfach mehr Spaß, draußen zu sein. So wie eigentlich immer beim Sport.

"We're gonna need a bigger bike!"

„We’re gonna need a bigger bike!“

Distance: 10.19 km
Duration: 01:01:13
Elevation: 81 m
Avg Pace: 6:01 min/km
Avg Speed: 10.0 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 921 kcal

2019: 194 km
September: 34 km

Heute war ich wieder einmal mit dem Zwergofanten unterwegs, was für uns beide ein großes Vergnügen war. Meinen Fuß habe ich auf den ersten 2 km wieder ziemlich gespürt, danach hat es sich bis ca. 8 km still verhalten. Aber die letzten 2 km wollte ich auch noch vollmachen. Somit waren dies die ersten 10 km seit Januar! 😱

Im Ohr: „Papa, deinem Fuß geht es schon wieder besser, oder?“

Free Solo (2018)

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, dass ich ein gewisses Faible für Bergsteiger-Geschichten habe. Ob die spannenden Dokumentarfilme „Meru“, „Sturz ins Leere“, „The Summit“, „Mount St. Elias“ oder Bücher wie „In eisigen Höhen“ – die Berge und deren Bezwingung üben eine große Faszination auf mich aus. So war es auch kein Wunder, dass der Oscar-Gewinner „Free Solo“ ganz oben meiner Liste der am meisten erwarteten Filme stand. Übrigens war das auch der erste Film, dem ich eine Sichtung auf Ultra HD Blu-ray zuteil werden ließ. Ehre, wem Ehre gebührt. 🏔

Free Solo (2018) | © Capelight Pictures

Free Solo (2018) | © Capelight Pictures

Die Frage nach dem „Warum?“

Was für ein Film! Ich habe jetzt noch schweißnasse Hände. Dabei steht von Anfang an fest, dass Alex Honnolds Free-Solo-Besteigung des El Capitan erfolgreich sein würde und er demnach nicht abstürzt. Durch den geschickte Aufbau des Dokumentarfilms, der gleichzeitig Making-of-Elemente beinhaltet, ist man Alex, seiner Freundin, seinen Weggefährten und der Filmcrew jedoch so nah, dass ich als Zuschauer so involviert war, als wäre ein Bekannter von mir da oben an der Wand. Gänsehaut.

Dabei geht es nicht nur um die schier unfassbare Leistung, die Alex Honnold vollbringt, sondern auch um die Frage nach dem „Warum?“ – und dieser Aspekt wurde noch in keiner anderen Bergsteiger-Doku so gut herausgearbeitet wie in „Free Solo“. Honnolds Einstellung lässt sich wunderbar, und das ist nur auf den ersten Blick ein wenig weit gegriffen, auf Simon Sineks Golden Circle zurückbeziehen. Die Frage des „Warum?“ ist auch für Alex Honnold zentral und er verfolgt dabei ein so klare und kompromisslose Vision, dass sich das „How?“ und „What?“ danach völlig natürlich ergeben. Man kann Honnolds Drang verstehen und auch das Zugeständnis seiner Begleiter. Die Geschichte ist somit stimmig. Sein Bestreben wahrhaftig und gewissermaßen nachvollziehbar. Unfassbar beeindruckend.

Spannender als jeder Thriller

Neben der sehr persönlichen Geschichte, die extrem authentisch wirkt, haben mich vor allem die Bilder beeindruckt. Damit meine ich gar nicht so sehr das UHD-Erlebnis, bei dem ich nur in manchen Einstellungen einen Mehrwert zu HD ausmachen konnte, sondern die Leistung der mitkletternden Filmcrew. Honnolds Besteigung so perfekt und ohne Interaktion einzufangen ist eine ganz besondere Leistung, die zurecht mit einem Oscar gewürdigt wurde. Wer im letzten Drittel nicht auf der Sofakante sitzt, dem ist nicht zu helfen. Als Alex sein Ziel erreicht hatte, musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken. Was für ein Film!

Fazit

Ihr merkt schon, dass ich von „Free Solo“ mehr als begeistert war. Die perfekte Mischung aus persönlicher Geschichte, großer Fragen rund um unterschiedliche Lebensentwürfe sowie packender Kletterszenen. Ich kann den Film wirklich nur jedem Kletter- und Dokufreund ans Herz legen (und allen anderen auch): 10/10 Punkte.

Ride, Fatboy, Ride (036): Abenteuer Arbeitsweg

Der Alltag samt Schule ist zurück, die Tage werden kürzer und doch bäumt sich der Sommer noch einmal kurz auf. Beste Voraussetzungen also, um sich noch einmal in das #AbenteuerArbeitsweg zu stürzen… 🚴‍♀️👍

Trotz Müdigkeit ein flotter Hinweg

Ich weiß auch nicht, was zurzeit mit mir los ist. Ich bin andauernd müde und kann nachts dennoch nicht wirklich gut schlafen. Keine gute Kombination. Gestern hatte ich mir noch überlegt, ob ich das #AbenteuerArbeitsweg heute ausfallen lasse, zumal ich bereits letzte Woche nicht wirklich gut unterwegs war. 😓

Sehr angenehmes Wetter auf dem Hinweg

Sehr angenehmes Wetter auf dem Hinweg

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