Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)

Kürzlich hat Antje Wessels über die Aufrufzahlen ihres Blogs getwittert, woraufhin sich eine Diskussion entsponnen hat, was denn nun gute Aufrufzahlen seien und wie sich diese über die Jahre entwickelt haben:

Die daraus entstandene Twitter-Unterhaltung mit u.a. Wulf, filmschrott, moep0r und Adoring Audience hat mir gezeigt, dass die Entwicklung der Zahlen auch bei kleineren Blogs durchaus ein Thema ist.

Wie haben sich meine Aufrufzahlen entwickelt?

Inzwischen blogge ich seit beinahe zwölf Jahren. Eine lange Zeit. Im ersten Jahr war es noch schwierig Leser zu finden, doch schon nach ein paar Monaten war ein stetiges Wachstum zu erkennen:

Die Aufrufzahlen meines Blogs von 2006 bis 2018

Die Aufrufzahlen meines Blogs von 2006 bis 2018

Im Jahr 2009 hatten die Aufrufe ihren Höhepunkt erreicht und ich hatte monatlich ca. doppelt so viele Aufrufe wie heute. Konnte ich jahrelang mit 150 Aufrufen pro Tag rechnen, bin ich inzwischen froh, wenn 100 Aufrufe pro Tag auf meinem Blog erfolgen:

Die Aufrufzahlen im Durchschnitt pro Tag

Die Aufrufzahlen im Durchschnitt pro Tag

Woran liegt der Rückgang der Aufrufzahlen?

Maren von neuesvomschreibtisch hat neulich die Beobachtung gemacht, dass es gar nicht auf die Masse an Artikeln ankommt, sondern die Qualität im Vordergrund steht. Sollte sich etwa die Qualität meiner Artikel verschlechtert haben? Wenn ich einen Blick auf die am häufigsten aufgerufenen Artikel des letzten Jahres werfe, dann fällt auf, dass die meisten Klicks auf ältere Artikel gehen:

Die am häufigsten aufgerufenen Artikel der letzten 365 Tage

Die am häufigsten aufgerufenen Artikel der letzten 365 Tage

Und wie sieht es aus, wenn ich mir die häufigsten Aufrufe seit dem Start meines Blogs anschaue? Hier wird die Sache noch deutlicher, denn die üblichen Verdächtigen finden sich auch hier wieder:

Die am häufigsten aufgerufenen Artikel aller Zeiten

Die am häufigsten aufgerufenen Artikel aller Zeiten

Wundert es mich wirklich, dass ein Artikel mit „Sex“ im Titel so viele Aufrufe erzielt? Einerseits nein, anderseits ja. Denn warum sollte ein Suchender ausgerechnet auf mein Blog klicken, wenn er eigentlich nach Sex sucht? Also am besten einmal nachschauen, durch welche Suchbegriffe die Besucher auf diesen Blogartikel gekommen sind. Ich nutze dazu die Google Search Console, die ein paar Einblicke (zumindest über die letzten 16 Monate) bietet:

Die häufigsten Suchbegriffe der letzten 16 Monate

Die häufigsten Suchbegriffe der letzten 16 Monate

Aha! Die Sexszene aus „Der Name der Rose“ hat es den Suchenden angetan. Ebenso steht die Verfilmung von Jussi Adler-Olsens Roman „Verachtung“ hoch im Trend. Man kann deutlich erkennen, dass die meisten Aufrufe somit über Google kommen, was im Umkehrschluss bedeutet: Wenn ich mehr Aufrufe will, sollte ich meine Artikel nach dem Volumen bestimmter Suchbegriffe ausrichten. Einfach den Filmtitel als Überschrift eines Blogartikels zu nehmen, ist vermutlich einfach zu wenig. Vielleicht sollte ich eher über „Die 7 Gründe, warum Star Wars: Die letzten Jedi der schlechteste Film aller Zeiten ist!“ (nein, ist er natürlich nicht) bloggen. Dann wiederum stellt sich mir die Frage: möchte ich das?

Monotonie oder Vielfalt?

Solange ich blogge, lese ich auch selbst Blogs. In letzter Zeit auch vermehrt beruflich. Ich folge Content-Erstellern auch auf unterschiedlichen Medien. Facebook, Twitter und Instagram zum Beispiel. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass die wirklich erfolgreichen Kanäle streng monothematisch sind (gilt auch für Instagram):

  • Lauf-Blogger schreiben über das Laufen (und Produkte),
  • Eltern-Blogger über ihre Kinder (und Produkte),
  • Food-Blogger übers Essen (und Produkte),
  • Technik-Blogger über Technik (und Produkte), usw.

Auf nahezu jedem reichweitenstarken Blog, findet man folgenden Tipp: „Finde deine Nische und konzentriere dich darauf.“ Auch hier muss ich mich wieder fragen: möchte ich das eigentlich?

Gefangen in der Content-Filterblase

Menschen haben meist vielfältige Interessen. Das zeigt mir zumindest die Erfahrung im täglichen Umgang mit Menschen. Warum funktioniert das im Netz nicht? Die Algorithmen von Facebook und Co. sind darauf ausgelegt, uns möglichst Content vor die Nase zu setzen, der unsere vorgefestigte Meinung bestätigt. Stichwort: Filterblase. Das funktioniert. Anscheinend wollen wir uns in Nischen bewegen und fühlen uns darin wohl. Warum ist das so? Brauchen wir diese Bestätigung und wollen wir genau die Inhalte lesen, die wir beim Aufruf eines Blogs erwarten würden?

Wie kann ich für mehr Aufrufe sorgen?

Es gibt viele Ansätze, denen ich nachgehen könnte, um mehr Aufrufe auf mein Blog zu bekommen:

  • Angefangen bei ausführlicheren Besprechungen samt Inhaltsangabe, so wie z.B. Wulf sie schreibt. Dann jedoch könnte ich nicht mehr jeden Film besprechen, den ich sehe, da mir einfach die Zeit fehlt. Es ist folglich eine bewusste Entscheidung, meine Besprechungen eher kurz und knackig zu halten und einen sehr persönlichen Eindruck des Films wiederzugeben. Suchende werden von Google deshalb aber eher zu den umfassenderen Besprechungen anderer Blogger geleitet. So sind die SEO-Regeln.
  • Wenn ich mich in Zukunft auf Besprechungen von Filmen aus den 80er Jahren begrenzen oder mich komplett dem Sci-Fi-Kino zuwendenden und darüber sehr detaillierte Artikel schreiben würde, dann hätte ich meine Nische. Allerdings würde ich dann auf Serien- oder Buchbesprechungen verzichten und könnte meine Laufeinträge oder Berichte über unser Familienleben nicht mehr unterbringen. Selbst wenn ich dadurch Leser und Aufrufe verliere, behalte ich lieber die bunte Vielfalt bei.
  • Ich könnte diverse Tools, wie z.B. den WordPress-Reader, verstärkt zum Netzwerken nutzen und somit Leser akquirieren. Ich könnte meine Social-Media-Präsenzen ausbauen, Gewinnspiele veranstalten und besseres Content-Marketing betreiben… doch Stopp! Ich blogge hier einzig und alleine aus Spaß an der Freude. Ich freue mich, wenn meine Artikel gelesen werden, jedoch bin ich weder darauf angewiesen Geld damit zu verdienen, noch Leads einzusammeln und in irgendeiner Form zu konvertieren. Dafür habe ich einen Job. Das hier soll möglichst zwanglos vonstatten gehen – selbst wenn ich nur für mich blogge, was glücklicherweise nicht der Fall ist, denn ich habe ja euch, meine treuen Stammleser.

Fazit

Letztendlich steht wieder die Frage im Mittelpunkt: „Was will ich mit meinem Blog erreichen?“ Und die Antwort auf diese Frage ist sehr individuell. Sollten wir als kleine Hobby-Blogger also überhaupt nicht auf die Zahlen schauen und versuchen unseren Content entsprechend zu optimieren? Nein, definitiv nicht. Es ist immer spannend, sich mit dem Erfolg oder auch Misserfolg zu beschäftigen und nach den Gründen zu fragen. Zahlen lügen nicht und geben eindeutige Hinweise. Was man dann jedoch mit den Erkenntnissen anstellt, steht auf einem anderen Blatt. Mir hat es geholfen, einmal wieder in die Tiefe zu gehen und mir bewusst zu machen, dass ich nicht für die Aufrufe schreibe, sondern für die Interaktion und auch ganz einfach für mich. Dennoch werde ich die Zahlen auch in Zukunft im Blick behalten und versuchen, sie zu optimieren – zumindest solange dies nicht mit dem Ziel des Blogs kollidiert: Spaß am Schreiben (und zwar über alles was mir einfällt) haben und mit netten Lesern in Kontakt zu kommen.

Wie handhabt ihr das Thema Zahlen und Blog-Statistik? Sind euch die Aufrufe egal oder stehen sie bei euch im Fokus? Was betreibt ihr, um die Zahlen eurer Blogs zu verbessern? Wie steht ihr zur Abwanderung der Leser auf die schneller zu konsumierenden Social-Media-Kanäle? Habt ihr konkrete Optimierungstipps und wie sehen eure Aufrufzahlen aus?

118 Gedanken zu “Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)

  1. Bei mir stehen die Aufrufzahlen nicht wirklich im Fokus, aber egal sind sie mir auch nicht völlig. Dabei weiß ich, dass ich im Prinzip einen reinen Personality-Blog (mit manchmal etwas wenig Personality) betreibe. Wenn ich in meiner Nische (Autoren und Schriftstellerei) stärker darauf achten würde, Tipps und Tricks zu geben, vielleicht sogar Workshops aufzuziehen oder was weiß ich noch, dann könnte ich meinen „Erfolg“ sicher steigern.

    Allerdings würde ich dann das machen, was zwei Dutzend andere „Mitbewerber“ auch schon tun. Und aufgrund ihrer Ausrichtung auch besser tun. Insofern nehme ich meine Zahlen wie sie sind und blogge weiter vor mich hin, wie es mir Spaß macht und wie es für mich seinen Sinn und Zweck erfüllt.

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    • Bei dir ist das Thema vermutlich auch noch relevanter, weil es sich, zumindest indirekt, auch finanziell auswirken kann. Sprich: Wenn dein Buch veröffentlicht wird, kann sich eine große Anzahl an Followern bzw. Blog-Lesern durchaus auch in Verkaufszahlen niederschlagen. Das Blog als verlängertes Marketing-Instrument. Ich finde es auf jeden Fall klasse, wie offen und ehrlich und auch vielfältig du schreibst – das kommt bestimmt auch bei den Lesern gut an und ich kann mir gut vorstellen, dass dies letztendlich auch treuere Leser sind als solche, die nur flüchtig aufgrund von diversen Optimierungsmaßnahmen zu dir kommen.

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      • Du hast Recht, dass ich mein Blog als Marketing-Instrument nutzen könnte. Allerdings möchte ich das wirklich im Konjunktiv stehen lassen. Der Gedanke wäre zwar nahe liegend, aber es widerstrebt mir, ihn umzusetzen. Jedenfalls wird auch bei Veröffentlichung meines Romans nicht auf einmal die große Vermarktungswelle auf dem Blog losgehen. Umschiffen will und werde ich das Thema natürlich nicht, aber ich verfolge da absolut keinen Masterplan.

        In diesem Moment rollt sich irgendwo auf der Welt ein Marketingexperte in Fötushaltung zusammen und stirbt wimmernd vor sich hin 😉 .

        Und vielen Dank für die lieben Worte! Die sind mir nach wie vor lieber als hohe Zugriffszahlen 🙂 .

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      • Ach, es gibt da bestimmt einen guten Mittelweg. Wenn du plötzlich nur noch über dein Buch samt Link zu Amazon o.ä. bloggen würdest, dann wäre das ja auch nicht authentisch. Von der bisher aufgebauten Reichweite kannst du ja dennoch profitieren. Das wird dir dann auch niemand krumm nehmen. Ich bin sicher du wirst es richtig machen! 🙂

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  2. Lieber bullion,
    ich sehe „häufig“, dass Blogs, die es schon länger als 6/7/8 etc. Jahre gibt, tatsächlich aus Leidenschaft gefüllt werden. Viele „neue“ Blogs, verfolgen eine Gewinnabsicht. Das trifft selbstverständlich nicht auf alle zu, aber eben doch auf viele. Ich denke deshalb interessieren „wir Oldies“ uns zwar für unsere Zahlen, aber verzweifeln nicht, wenn diese nicht so üppig sind, wie wir sie gerne hätten. Wir bloggen, weil es uns Freude bereitet.
    Mein Blog – meine persönliche Challenge! Vergleichen tut nicht gut, da gute Blogs viel zu individuell sind, als das man sie über einen Kamm scheren sollte.

    Ganz liebe Grüße aus dem achten Jahr als Bloggerin
    Sabrina

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    • Stimmt, es sprießen viele Blogs aus dem Boden, die von Anfang an eine Gewinnabsicht verfolgen. Das ist schon einmal der falsche Ansatz, zumindest wenn man kein tatsächliches Produkt oder eine große Firma dahinter hat. Dann ist der Blog ein wichtiger Standpfeiler im Content-Marketing.

      Auch wenn man den Erfolg von Blogs vielleicht schlecht vergleichen kann, so finde ich es dennoch stets interessant, die Zahlen von anderen Bloggern zu lesen. Es gibt doch ein Gefühl dafür, wo man selbst steht und man kann sich vielleicht auch Tipps holen. Allerdings verstehe ich es auch, wenn man nicht darüber sprechen will.

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  3. Also wenn du dich als kleiner Blogger siehst, antworte ich hier mal als Kleinst-Blogger 😀 Ich habe vor ca. 2 Jahren angefangen, allerdings habe ich erst seit ein paar Monaten einen wirklichen „Rhythmus“ d.h. dass ich regelmäßig Artikel schreibe, öfter kommentiere und versuche mich mit anderen auszutauschen.
    Und siehe da, seit Monaten steigen meine Aufrufzahlen (was am Anfang natürlich auch ein bisschen logisch ist). Mittlerweile bin ich pro Monat im hunderter Bereich angekommen und ich gestehe es: Steigende Aufrufzahlen, mehr Likes und Kommentare sind ein gutes Gefühl 🙂
    Warum die allgemeinen Zahlen bei Bloggern runtergehen ist für mich klar: Es gibt eine große Auswahl, aber relativ wenige lesen regelmäßig Blogs. Es ist eine eigene, kleine Blase – aber ich fühle mich eigentlich ganz wohl dabei 😀 Youtube oder Instagram haben den klassischen Blogger überholt. Dazu kommen noch die hunderten Podcasts. Es gibt einfach ein Überangebot.
    Ich für meinen Teil mache das Ganze hier aus drei Gründen: Spaß am Schreiben, Spaß am Lesen und Spaß an den Unterhaltungen. Für den Job hat das regelmäßige schreiben aber auch einen Vorteil.
    Übrigens: Sehr guter Beitrag und es war mal interessant in andere Zahlen reinzulesen. Tipps habe ich keine, aber mach doch einfach weiter so. Hauptsache du hast Spaß 🙂

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    • Die Anfangszeit ist stets spannend! Am Anfang schreibt man nur für sich und kann langsam beobachten, wie sich eine Community bildet. Das ist toll und ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück – auch wenn kaum noch Blogger von damals übrig geblieben sind. Wirklich Durchhaltevermögen beweisen nur die wenigsten und umso mehr freut es mich, dann Blogger wie dich kennenzulernen, die neuen Wind reinbringen… 🙂

      Es ist tatsächlich wie du schreibst: Likes und steigende Aufrufzahlen motivieren. Selbst wenn man keine Gewinnabsicht mit dem Blog verfolgt. Die Konkurrenz durch die Sozialen Medien ist eben immens und es erfordert eben mehr Disziplin, sich hinzusetzen und ganz bewusst einen Blog zu lesen, als sich von YouTube und Co. berieseln zu lassen (wobei das natürlich eine sehr pauschale Aussage ist, dessen bin ich mir bewusst).

      Das Schreiben ist tatsächlich eine gute Übung für den Job. Mir hat mein Blog indirekt auch zu meinem jetzigen Job verholfen, insofern hat es sich schon ausgezahlt… 😉

      Danke für dein positives Feedback zu dem Artikel!

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      • Mal gucken wie sich mein Durchhaltevermögen so entwickelt 😀 Und danke für „den neuen Wind“, da wurde ich ja fast ein wenig rot 😀

        Komischerweiße sind stundenlange Podcasts gerade im Trend, aber Texte lesen ist da wohl nochmal was anderes. Ich tue beides gerne, aber so ein Tag ist leider auch verdammt kurz.

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      • Ich höre auch gerne stundenlange Podcasts. Allerdings immer eher nebenbei, sprich beim Autofahren, bei der Hausarbeit, beim Joggen usw. Beim Lesen von Texten kann man halt nichts nebenbei machen, was wohl auch erklärt, warum das in unserer heutigen Gesellschaft eher rückläufig ist… 😉

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  4. Ich bin zwar kein Blogger, aber ich habe deinen Artikel zu großem Interesse gelesen. Ich folge deinem Blog nun auch schon eine Weile und lese ihn immer noch gern. Grad die Mischung aus den Themen Film, Serien, Laufen und „dem Menschlichen“ find ich nach wie vor sehr gelungen. Auch wenn ich nicht immer alles lese, geschweige denn kommentiere, ist für mich der Mix unterschiedlicher Bereiche das Interessante. Da sage ich ganz klar: Weiter so.
    Weiter finde ich es sehr gelungen, dass die Artikel meist nicht ausschweifend lang sind, sondern es kurz und knapp auf den Punkt bringen. In der Regel folgt man meist eh mehreren Blogs, die sich thematisch ähnlich. Da finde ich es schon einmal von vornherein sympathischer, wenn sich die Länge der Beiträge auf ein überschaubares Maß beschränkt. Ich möchte nicht nur „quer“ oder „überfliegend“ Lesen, ich möchte LESEN und das in Ruhe.
    Zu Aufrufen oder Followern kann ich bezogen auf Blogs wenig sagen. Als Instagramer (mit weiß Gott überschaubarer Abonentenzah) bin ich aber auch hin und hergerissen. Eine Spezialisierung auf ein Nischenthehma ist sicherlich hilfreich, um die Anzahl der Abonennten in die Höhe zu treiben und auch auf einem stetigen Level zu halten. Aber mich da irgendwie selbst zu limitieren und Crowd Pleasing zu betreiben, ist nicht mein Ding. Also, variiere ich meine Beiträge, auch wenn natürlich schon klar erkennbar ist, was mich am meisten an- und umtreibt.
    Aber natürlich trauere ich schon jedem vorlorenen Abonennten, zumindest kurzzeitig, nach und frage mich schon, ob ich mehr Katzenbilder posten soll. Die gehen ja immer…..

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    • Deine Rückmeldung freut mich sehr, zumal du tatsächlich zu den seltenen Lesern gehörst, die nicht selbst bloggen. Meine Artikel werden also in Ruhe gelesen. Das mag ich sehr! 🙂

      Im Prinzip ist es mit Instagram ja das gleiche: Die erfolgreichen Accounts sind monothematisch, machen Gewinnspiele und man kann die Optimierung auf Follower förmlich riechen. Manche machen es dennoch sympathisch und erfolgreich, andere dagegen werden für mich dadurch uninteressant. Das Influencer-Syndrom eben… 😉

      Zum Abschluss sei noch gesagt: Das Internet braucht nicht noch mehr Katzenbilder! 😆

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  5. Ich achte ja immer nur auf die Zahlen, wenn ich bei Twitter mal wieder auf eine Diskussion wie die stoße, die dich zu diesem Artikel bewegt hat. Das erinnert mich dann immer daran, dass ich ja auch mal wieder in die Statistiken gucken könnte. Und das wars dann meist auch wieder.

    Generell ist es aber eben wie du sagst: Wenn man bloggt, um damit Zahlen zu ziehen und Geld zu machen, macht man es ohnehin aus dem falschen Grund und muss sich eben auch in ein Korsett zwängen, dass genau das auch ermöglicht. Aber wo bleibt da dann der Spaß an der Sache? Arbeiten tue ich so schon genug, da habe ich doch keinen Bock, mir mit so einem Projekt dann auch noch irgendwelchen Druck zu machen und am Ende dann enttäuscht zu sein, wenn es nicht so läuft, wie ich mir das erhofft habe.

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    • Tatsächlich schaue ich schon häufig in die Statistiken. Ironischerweise jetzt auch nach diesem Eintrag, der doch ein paar Aufrufe bekommt. Ach, dieses Bloggen ist schon eine vielfältige Tätigkeit… 😀

      Auch bei mir steht der Spaß ganz klar im Vordergrund und somit ist es auch okay, wenn mal ein paar Artikel schlechter abschneiden. Wenn jedoch die gesamte Tendenz nach unten zeigt und dann evtl. auch noch die Interaktion ausbleibt, das würde selbst mir einen Dämpfer versetzen, denn dann könnte ich auch mein handgeschriebenes Filmtagebuch weiterführen, das ich als Kind hatte (ja, ich war meiner Zeit voraus 😆 ).

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      • Ja, ist schon richtig. Ich habe aber das Gefühl, dass man eben seine Stammleser hat und dann eben nicht viel nachkommt, aber eben auch nicht viel weggeht. So pendelt sich das ganze dann eben in irgendeinem Bereich ein und da bleibt es dann eben eine Zeit lang. Es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass es mal wieder einen Aufwärtstrend geben wird. Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Blogger, die es eben wegen Knete machen, irgendwann das Handtuch werfen und vielleicht auch generell weniger neue Blogs kommen, weil sich die Leute lieber woanders austoben, suchen sich die, die gerne Blogs lesen, dann eben die, die noch da sind. Und das wären dann wir. Ist aber natürlich auch nur Konjunktiv. Wer weiß schon, wie sich die Dinge in Zukunft entwickeln.

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      • Ja, das ist eine passende Beobachtung: Man baut sich seine Stammleser auf und die bleiben dann auch größtenteils – eben auch weil das selbst Blogger sind, mit denen man sich im Austausch befindet. Eigentlich könnten wir uns alle zusammenschließen und ein einziger, großes Filmblog schreiben… 😉

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  6. Ich kümmer mich um meine Aufrufzahlen, wenn es um die Jahresrückblick geht 😉 Soll heißen, die Zahlen sind mir relativ egal. Ich hatte früher viel mehr aber das ist wohl normal nach so vielen Jahren. Ein paar der „Viel – Besucher“ leben heute zum Beispiel gar nicht mehr.
    Ich will und werde mit meinem Blog kein Geld verdienen, daher sind „klicks“ für mich auch nicht wichtig.

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  7. Als ich vor sechs Jahren mit meinem Blog begonnen habe, war ich zunächst natürlich auch ziemlich auf die Statistiken fixiert – wie sicherlich die meisten. Aber spätestens als mir klar wurde, daß die internen Blogspot-Statistiken hoffnungslos aufgeblasen sind (zumindest bei mir – wenn die stimmen würden, hätte ich seit gut einem Jahr jeden Monat mindestens 20.000 Seitenzugriffe …), hat sich das gelegt – ich schaue vielleicht ein oder zwei Mal im Jahre bei Google Analytics rein (was ziemlich deprimierend ist), aber das war’s dann auch. Natürlich würde ich mich über mehr Leser freuen, zumal ich jede Rezension bei der VG Wort registriere – bisher haben nur zwei tatsächlich die erforderliche Mindestzugriffszahl für eine Ausschüttung erreicht … -, aber letztlich mache ich das Ganze eben auch vor allem deshalb, weil ich es liebe, über Filme (und manchmal Serien) zu schreiben und sie zu analysieren.

    Für mehr Reichweite müßte ich vermutlich als allererstes etwas beim Layout verändern, immerhin verwende ich das absolute Standard-Blogspot-Layout – aber das ist ein Bereich, von dem ich (ebenso wie von Suchmaschinenoptimierung) absolut keine Ahnung habe. Und ich müßte meine Texte sehr wahrscheinlich kürzer halten (was ich nicht will) und außerdem deutlich mehr Eigenwerbung betreiben (was ich auch nicht will). Da mache ich dann doch lieber weiter wie bisher und freue mich, wenn aus welchen Gründen auch immer eine Kritik mal überdurchschnittlich oft gelesen wird …

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    • Ah, interessant die Blogspot-Perspektive zu sehen, da ich mich (und die meisten Leser hier auch) in der WordPress-Wolke bewegen. Eigentlich sollte man ja meinen, die Blogspot-Zahlen weichen von den Google-Analytics-Zahlen nicht zu sehr ab, da ja beides zu einem Unternehmen gehört. Ich war sogar davon ausgegangen, dass GA in Blogspot integriert ist. Spannend!

      Von VG Wort hatte ich tatsächlich noch nie gehört. Wie funktioniert das? Bekommst du Geld, wenn jemand deine Texte verwendet?

      Ich würde mich schon gerne mehr in SEO und Layout reinfuchsen, allerdings habe ich nicht die Zeit dafür. Das sind Themen, mit denen beschäftige ich mich im Job, und wenn man das richtig machen will, dann kostet das auch richtig viel Zeit. Das sehe ich dann wie du: Ich stecke die wenige freie Zeit lieber ins Schreiben und den Austausch mit meinen Lesern.

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  8. Wenn du Mitglied bei der VG (=Verwertungsgesellschaft) Wort bist – was ich wegen meiner beiden Filmbücher wurde, denn da lohnt sich das wirklich -, kannst du online Zählpixel anfordern, die du dann einfach in die Artikel einfügst. Nach dem Posten muß man das noch im Internet-Meldeportal T.O.M. (https://tom.vgwort.de/portal/index) registrieren und dann wird automatisch mitgezählt – was aber sehr restriktiv sein soll (noch stärker als bei Google Analytics); in Wirklichkeit braucht man wohl deutlich mehr als die offiziell geforderten Mindestzugriffe (ich glaube, das sind aktuell 1800, bei Texten mit mehr als 10.000 Zeichen reicht die Hälfte).
    Viele finden das Vorgehen dem Vernehmen nach zu kompliziert und lassen es deshalb gleich bleiben, aber wenn man es regelmäßig macht, geht es bald ebenso schnell und „automatisch“ wie das Verlinken via Twitter oder OFDb. Und wenn man den Mindestzugriff erreicht, bekommt man immerhin um die 10 Euro pro Artikel und Jahr (der gleiche Artikel darf maximal in drei Jahren gemeldet werden), letztes Jahr waren es wegen einer Sonderausschüttung sogar mehr als 20 Euro … Ich bin mir sicher, es gibt einige erfolgreichere Filmblogger, die sich da ein schönes Zubrot verdienen könnten.

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    • Vielen Dank für die Erklärung! Dass es diese Möglichkeit gibt, ist an mir komplett vorbeigegangen. Allerdings würde sich das bei mir auch nicht lohnen (die Zugriffe auf einzelne Artikel mit über 1.800 Aufrufen lassen sich an zwei Händen abzählen und diese sind auch nicht innerhalb eines Jahres entstanden… 😉

      Was die Vergütung angeht, ist das bestimmt nett, doch müsste ich mich dann auch um Gewerbe, Datenschutz usw. kümmern. Da bleibe ich lieber ein reines Privatblog und halte das Finanzielle hier raus.

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  9. Ich habe mich tatsächlich noch nie außer wegen der Neugierde für meine Zahlen interessiert, meine Maßgabe für einen erfolgreichen Blogartikel ist die Anzahl guter Kommentare. Und da WordPress mir die nicht zählt, verlasse ich mich um mein Gefühl, das sagt: Alles gut. ☺

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  10. Unsere Zahlen sind vor einen Jahr eingebrochen, als Google die Bildersuche umgestellt hat. Seither zählen Klicks auf das Bild für uns nicht mehr.
    Allerdings hat das unsere Zahlen auch bereinigt. Immerhin sollen die Leute ja wegen der Texte kommen, nicht wegen der Bilder. 😊

    Allerdings sind wir auch einer der Blogs, die statt auf Quantität gezielt auf Substanz und Qualität arbeiten. Das verringert allein schon die Chance auf allzu hohe Zahlen. 😊

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    • Ja, die Google-Bildersuche habe ich auch gespürt, allerdings nicht so sehr, wie befürchtet. Da gab es auch eine logische Erklärung für den Einbruch, doch die sinkende Tendenz bei den Aufrufen lässt sich alleine durch Google-Updates nicht erklären.

      Ach, sag das nicht. Es gibt durchaus bekannte Blogs, die schreiben nur alle paar Wochen oder sogar Monate einen Artikel, der dann aber mehrere tausend Wörter hat und die Zahlen sind unfassbar.

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  11. Das mit dem *Nischen besetzen* ist mir auch schon aufgefallen. Krimiblogs sind z.B. bei LitBlogs geradezu ein Erfolgsgarant, kaum gegründet ziehen sie die Leser, Likes und Kommentare an und ziehen an einem vorbei. Frustrierend ist das schon.

    Aber andererseits – ich kann doch nicht danach lesen und Filme sehen usw., was anderen gefallen könnte. Ich habe meine Blogs extrem aufgespalten – WoW, andere Computerspiele, Kreatives, Literatur, Hörbücher und Filme -, und wenn ich sehe, wie wenige bei Twitter folgen, dann muss ich davon ausgehen, dass an einem Mix kein Interesse besteht.

    Desweiteren mache ich es wie du: Eine kurze Inhaltsangabe, meist der Klappentext, + Meinung. Ich habe nur begrenzt Zeit fürs Bloggen, die Spoilergefahr ist erheblich minimiert und zumindest bei mir beobachte ich, dass ich lange Blogtexte ohnehin abbreche. Was ich immer schade finde, da die Blogger sich viel Mühe machen und ich nur denke: *Jetzt komme mal auf den Punkt.*

    Soweit meine Erfahrungen.

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  12. Sehr interessant. Ich verfolge meine Statistiken sehr genau. Allerdings schreibe ich nicht dafür oder verfalle in Depressionen, wenn die Aufrufe mal ausbleiben. Mich interessiert einfach welche Artikel wie „gut“ ankommen (sprich: wie oft sie gelesen werden). Leider habe ich da bisher noch überhaupt kein System erkannt, um mir irgendwas abzuleiten.

    z.B. Die Interpretation zum Film „Birdman“ hat mittlerweile über 22.000 Aufrufe generiert. Das entspricht etwa einem Fünftel aller Aufrufe meiner Seite.
    Die Interpretation zu „Nocturnal Animals“ hat immerhin noch knapp 1300. Der Beitrag zu „Enemy“ gerade mal 91! Vielleicht liegt es daran, dass die Filme selbst sich in ihrer Popularität so sehr unterscheiden. Ich weiß es nicht.

    Bei den Filmkritiken sieht es ganz ähnlich aus. Mein Text zu „The Gift“ hat 3700 Aufrufe, „Life“ nur 68. Hier würde ich jetzt weder sagen, dass „the Gift“ so viel populärer ist, noch dass mir der Text besser gelungen wäre. Wenn hier jemand Erklärungsansätze hat, bin ich sehr gespannt 🙂

    Jedenfalls erstaunt es mich immer wieder, dass Artikel, die ich selbst als gelungen erachte (z.B. ausführliche Besprechungen zu den Universal Monstern oder die Original vs. Remake Beiträge), kaum Klicks bekommen und andere, die zwar auch mit Sorgfalt geschrieben wurden, aber vielleicht nicht so gehaltvoll sind, dafür durch die Decke gehen.

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    • Wow, das sind ja unglaubliche Aufrufzahlen! Gerade bei „Birdman“ solltest du noch ein wenig recherchieren, woher die Aufrufe kommen (u.a. eben mit der Google Search Console):

      Hast du einen Suchbegriff mit hohem Suchvolumen gefunden, über den der Traffic reinkommt? Gibt es einen Referrer mit hoher Reichweite, der dich verlinkt hat? Da gibt es bestimmt einige Möglichkeiten, aus denen du lernen und Ableitungen für deine anderen Artikel treffen kannst. Wenn du etwas rausgefunden hast, teile es auch gerne. Ich bin mir sicher, da interessieren sich einige für (sieht man ja auch hier an diesem Artikel).

      Mich wundert es manchmal auch, welche Artikel gut funktionieren und welche nicht. Sehr spannend. Oft sind es ja gerade Meta-Themen, die Besucher anziehen, so wie dieser Artikel hier, und klassische Filmbesprechungen gehen eher unter. Ein wirkliches Muster habe ich jedoch auch noch nicht erkannt… 😉

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    • *Mich interessiert einfach welche Artikel wie „gut“ ankommen (sprich: wie oft sie gelesen werden). Leider habe ich da bisher noch überhaupt kein System erkannt, um mir irgendwas abzuleiten.
      ….
      Jedenfalls erstaunt es mich immer wieder, dass Artikel, die ich selbst als gelungen erachte (z.B. ausführliche Besprechungen zu den Universal Monstern oder die Original vs. Remake Beiträge), kaum Klicks bekommen und andere, die zwar auch mit Sorgfalt geschrieben wurden, aber vielleicht nicht so gehaltvoll sind, dafür durch die Decke gehen.*
      ___

      Genau dies verwirrt mich auch immer. Ich denke oft:*Das ist ein sehr interessantes Buch, ich habe auch die Rezension sehr gut hinbekommen und viel rausgegeholt.* Und es passiert nichts. Kaum Klicks, die Rezension geht sang- und klanglos unter.

      Und dann gibt es Rezis, bei denen ich denke *Ok, das ist jetzt richtiger Mist*, weil mir gerade zu Krimis und Thriller in aller Regel nicht groß was einfällt, und auf einmal kommen alle angerannt und wollen die Rezi lesen. Wenn dahinter ein Muster steckt, dann habe ich es noch nicht entdeckt.

      Manchmal habe ich den Eindruck, die Leute wollen nur über Bücher / Filme lesen, welche schon vertraut sind, und gar keine Entdeckungen machen. Die Bereitschaft, sich auf neue Dinge einzulassen, ist wohl sehr gering. Dies würde deine Beobachtung *Rezis zu populären Filmen werden eher angeklickt* und den Erfolg von Krimiblogs erklären.

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      • „Manchmal habe ich den Eindruck, die Leute wollen nur über Bücher / Filme lesen, welche schon vertraut sind, und gar keine Entdeckungen machen.“

        Da ist vermutlich was dran. Meine „Streng geheimen Filmtipps“, die mir eigentlich sehr am Herzen liegen, haben, wenn es hoch kommt, 20 Aufrufe. Das ist schon dünn… 😦

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      • Für ein solches Verhalten wäre mir meine Zeit zu schade. Wenn ich ein Blog neu entdeckt habe, dann lese ich erst einmal Rezis zu mir bekannten Themen, um den Geschmack des Bloggers einschätzen zu können. Stimmt der ungefähr mit meinem überein, oder gefallen mir andere Aspekte an dem Blog, dann behalte ich es im Reader,

        Und dann folgt für mich der eigentliche Sinn des Bloglesens, nämlich die Filme / Bücher zu entdecken, welche der Blogger vorstellt, und die ich nicht kenne. Das ist z.B. der Grund, warum ich dir folge, weil du nämlich ganz andere Filme siehst als ich.

        Dass jemand mein Lese- und Filmverhalten abbildet, das verlange ich ohnehin nicht mehr, dafür bin ich zu weit jenseits der Spur,

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  13. Hier ist die Diskussion ja schon ordentlich in Schwung gekommen – ich gebe jetzt auch nochmal meinen Senf dazu. 🙂 In diesem Beitrag fasst du so ziemlich alles zusammen, was einen umtreibt, wenn man als Spaß-Blogger vor der Frage steht, wie man seine Statistik pushen kann. Da wir beide auch beruflich mit dem Thema Content Marketing zu tun haben, wüssten wir genau, wie man hier vorgehen könnte: Nische, SEO, Social-Media-Marketing. Aber wie auch du schon schreibst: Will man das? Ich merke selbst, wie wenig Lust ich habe, mir auch noch für meinen Blog SoMe-Posts zu überlegen oder auf Krampf darauf zu achten, relevante Keywords einzubauen. Wenn ich mit dem Blog Geld verdienen müsste, wäre es etwas anderes. Dann geht Bloggen aber auch deutlich über ein Hobby hinaus und ist schon fast ein Job. Wie gesagt: Ich stehe immer noch zu der Meinung, dass man einen richtig guten Blog, der sich auch finanziell bewährt, nicht nebenbei betreiben kann. Das muss ein Vollzeitjob sein und verliert dann einfach auch an Authentizität. Wer Geld will, muss Kooperationen eingehen und ist dann einfach nicht mehr objektiv. Über die rechtlichen Fallstricke, die es mit sich bringt, wenn man mit dem Blog Geld verdient, reden wir hier ja noch gar nicht.

    Übrigens: Dieser Beitrag wurde mir erneut in meinen Feed nicht angezeigt. Dein Laufbeitrag und dein Rambo-Beitrag von gestern ja, aber dieser hier nicht. Wenn du mich nicht verlinkt hättest, wäre er an mir vorbeigegangen…

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    • Ich bin da voll und ganz bei dir: Wenn man es richtig machen will, dann wäre es ein Vollzeitjob. Vielleicht bekommt man es in einer Übergangsphase zur Selbstständigkeit noch hin, doch alles was darüber hinaus geht, kann nicht funktionieren. Dann ist man auch nur ein halbgares Influencer-Sternchen und hat zwar eine größere Reichweite, doch um davon zu leben, reicht es eben auch nicht. Dann lieber authentisch bleiben und sein Ding durchziehen. Für alles andere hat man dann ja immer noch den ebenso spannenden Brot-und-Butter-Job… 🙂

      Was? Der Eintrag wurde im WP-Reader nicht ausgeliefert? Argh! Das kann doch nicht sein. Hmpf. Aber zumindest habe ich jetzt schon den nächsten Content für einen Blogartikel: Eine Anleitung für die Nutzung von Feedly samt Aufzählen der Vorteile zu schreiben. In Feedly wurde mir mein Artikel nämlich angezeigt.

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      • Ich konnte mir auch nicht erklären, warum mir der Beitrag nicht ausgespielt wurde. WP hat ja eigentlich im Reader keinen Algorithmus, sondern geht chronologisch vor. Die einzige Erklärung wäre vielleicht noch, dass du gestern drei Beiträge veröffentlicht hast und das einfach der Overkill war für den Feed. Die beiden anderen Beiträge wurden mir ja angezeigt. Ich behalte das weiterhin im Auge. Bislang betreffen solche Phänomene komischerweise immer deinen Blog und keinen anderen…

        Halbgare Influencer-Sternchen gibt es ja inzwischen jede Menge. Das ist tatsächlich auch einer der Gründe, warum ich Instagram relativ ätzend finde. Da hat doch jeder mit mehr als 5.000 Followern schon irgendeine Kooperation am Laufen. So viele auch private Profile sind nur auf Profit und das schnelle Geld aus und damit gar nicht mehr authentisch. Wenn noch ein Blog oder ein YouTube-Kanal dahinterstehen, kann ich das ja nicht ernst nehmen, denn beides macht richtig Arbeit, aber nur ein paar hübsche Bildchen machen? Nee, das ist echt nicht meins. Die richtigen „Stars“ in der Szene kassieren aber schon richtig ab. Wir haben gerade für einen Kunden eine Kampagne geplant und dafür verschiedene Leute angefragt. Die nehmen für einen Instagram-Post teilweise 800 Euro. 800 Euro! Und da ist nichts anderes dabei, keine Instagram-Story, kein Blogbeitrag, nix. Ein Foto mit dem Produkt + ein bisschen Text. Das finde ich schon unverschämt. Für 800 Euro muss ich schon ziemlich lange meinen Brot-und-Butter-Job machen…

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      • Vielleicht spürt WP, dass ich insgeheim Feedly nutze. Oder dass ich den Reader überhaupt komplett ignoriere. Seltsam, seltsam. Ist mein heutiger Eintrag (ein Laufbericht) angekommen?

        Ja, das mit den Insta-Influencern verstehe ich auch nicht. Da bringt es vermutlich alleine die Reichweite. Und alles ist so austauschbar! In meiner Filterblase bekomme ich davon recht wenig mit, wenn dann sind es immer irgendwelche Läuferinnen, die sich in sexy Posen schmeißen und Energieriegel o.ä. anpreisen. Das ist weder authentisch noch kann ich mir vorstellen, dass daraufhin jemand kauft. Vermutlich aber doch, sonst würden die Firmen nicht sponsern. Wenn ich mir, als ich noch für Influencer-Marketing zuständig war, jemanden gesucht habe, dann musste wenigstens schon ein ordentlicher Blogartikel dabei rausspringen. Und in 99% der Fälle sind die Leute auf uns zugekommen, weil sie das Produkt liebten. Also eher Influencer-Relations. Aber ich schweife ab… 😉

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      • Ja, dein heutiger Beitrag wurde mir angezeigt. Ich verstehe auch wirklich nicht, warum das bei dir bei manchen Beiträgen passiert. Es wäre mal spannend zu wissen, ob der Beitrag, der mir nicht ausgespielt wurde, anderen Followern gezeigt wurde. Denn kommentiert haben ja eine ganze Menge. Wirklich seltsam.

        Alles, was du zu Instagram sagst, kann ich zu 100 % unterschreiben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Leute wirklich Dinge kaufen, nur weil irgendein C-Instagram-Sternchen sie in die Kamera hält. Bei manchen Marken finde ich es regelrecht nervtötend, dass sie scheinbar jeden deutschen Influencer ausstatten. Es gibt eine Uhrenmarke, die wirklich richtig übertriebenes Influencer Marketing betreibt und die ich mir gerade deshalb schon nicht zulegen würde. Vielleicht ist dir die in deiner Filterblase ja auch schon mal untergekommen. 😉 Solche übertriebenen Produktplatzierungen scrolle ich eigentlich immer direkt weg – ich kann selber ziemlich gut entscheiden, was ich kaufen möchte und was nicht. Durch die neue Shopping-Funktion bei Instagram wird dieses Phänomen aber tendenziell noch zunehmen, denke ich. :-/

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      • Die anderen Follower nutzen bestimmt Feedly, einen anderen RSS-Reader oder haben meine Social-Media-Postings gesehen… 😉

        Es gibt eine Shopping-Funktion bei Instagram? Ist die ähnlich zur Swipe-Up-Funktion bei über 10K Followern?

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      • Das kann natürlich sein. Trotzdem würde es mich wirklich interessieren, ob der Beitrag überhaupt nicht angezeigt wurde. Und wenn nicht, warum nicht. Alles sehr undurchsichtig.

        Die Shopping-Funktion ist vorletzte Woche veröffentlicht worden bei Instagram. Man kann jetzt in Beiträgen direkt Links zu (physischen) Produkten in einem Onlineshop einfügen. Voraussetzung ist ein Businessprofil. Eine Mindestabonnentenzahl ist aber nicht gefordert, soweit ich weiß. Hier gibt’s mehr Infos: https://onlinemarketing.de/news/instagram-shopping-jetzt-deutschland-verfuegbar

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      • Ja, das würde mich auch interessieren. Nicht dass dieser wertvolle Content noch mehr anderen Lesern durch die Lappen geschlüpft ist. Hmm, vielleicht solltest du ihn zur Sicherheit noch einmal teilen? 😉

        Danke für die Erläuterung! Okay, das klingt zumindest für Unternehmen spannend. Ich erwarte mir nun eine Flut davon in der Timeline. Bin mal gespannt, wie das die Werbeformate beeinflussen wird.

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      • Diese Shopping-Funktion ist aber nicht auf Anzeigen beschränkt, sondern sollte dir auch in normalen Beiträgen begegnen. Ich hab das jetzt schon häufiger z. B. bei „Just spices“ (Gewürze) gesehen, die in ihren eigenen Beiträgen auf den Onlineshop verlinken. Da die Marke auch viel auf Influencer Marketing setzt, bin ich gespannt, wann das erste Mal ein Influencer in einem Beitrag den entsprechenden Link setzt. Eigentlich ist es auch nur logisch, dass diese Funktion jetzt kommt, schließlich geht das bei Facebook ja schon lange.

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      • Es ist tatsächlich noch nicht viel genutzt worden, das stimmt. Ich denke aber auch, dass es einfach daran liegt, dass viele das noch gar nicht mitbekommen haben. Woher soll man von der Funktion wissen, wenn man nicht im Onlinemarketing arbeitet? Und noch ein „Problem“: Du kannst nicht überallhin verlinken, sondern nur auf einen Onlineshop, der physische (!) Produkte anbietet. Versteh das einer…

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      • Ich glaube, das funktioniert so ähnlich wie bei Facebook – oder vielleicht sogar über Facebook? Da muss man ja auch einen Shop-Bereich anlegen auf der Seite und dann einzelne Produkte hinzufügen. Diese Produkte kann man dann wiederum in den Beiträgen markieren. Kompliziert, aber es geht.

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      • Da wärst du raus? Die Produktfunktion bei FB gibt’s doch schon länger und ist eigentlich gar nicht so schlecht gemacht. Am Anfang ein bisschen nervig, weil man jedes Produkt einzeln anlegen muss – aber wenn man das gemacht hast, ist es eigentlich ganz cool und schnell gemacht. Ist eher die Frage, ob man das bei Instagram nun auch noch dringend braucht…

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  14. Am Anfang waren mir Zahlen völlig egal, da ging es mir nur darum mal zum Spaß was zu schreiben. Als die Zahlen dann zu wachsen begannen, war ich eine Zeitlang fast besessen davon, habe jeden Tag in die Statistik geschaut. Das hat mir dann nach einer Weile, vermutlich weil die Zahlen nicht eben explodieren, beinahe den Spaß am restlichen Bloggen genommen. Inzwischen mach ich es so, dass ich einen relativ festen Plan habe, Montags eine Rezension, Samstag ein Artikel nach Gusto und Donnerstag natürlich die Besten. Das scheint sich tatsächlich auzuzahlen. Aber solange ich eh keinen finanziellen Gewinn aus dem Blog ziehen will sind die eigentlichen Klickzahlen eigentlich wurscht. Und wenn ich Gewinn machen wollte müsste ich wohl statt zu bloggen auf Youtube auf Trailer reagieren, oder sowas.

    Würde ich nur nach meiner Statistik gehen, dürfte ich z.B. keine Rezensionen mehr über Western schreiben, mach ich aber trotzdem. Inzwischen schaue ich etwa einmal im Monat in die Statistik und solange sie in die richtige Richtung geht ist alles gut. Diesen Monat war sie besonders gut, weil zum „normalen“ Wachstum noch durchschnittlich 10 Aufrufe pro Tag aus den USA dazu gekommen sind (vorher mal 3 pro Woche). Du weißt vermutlich besser als ich, wie das passiert ist. Da kann ich mich nicht so richtig drüber freuen, bedeutet dass doch nur, das ein Haufen enttäuschter Amerikaner auf nem deutschen Blog gelandet ist.

    Viel wichtiger ist, dass ich hier Leute gefunden habe, mit denen man sich sehr angenehm über Filme und alle möglichen anderen themen austauschen kann. Die Community ist viel angenehmer als ich mir das je hätte vorstellen können.

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    • Ja, irgendwann ist man in dieser Zahlenwelt drin und kommt nicht mehr davon los. Ist ja auch gut so! Denn die Zahlen können ja wirklich Erkenntnisse bringen und im besten Fall motivieren. Und wenn du ganz bewusst z.B. über Western schreibst und damit keine Erwartungen verknüpfst, dann ist das ja irgendwie auch ein Learning. Ist ja mit meinen Laufeinträgen oder nischigen Serienbesprechungen ähnlich, die sich nicht wirklich positiv auf die Zahlen auswirken.

      Aufrufe aus den USA können auch ganz einfach Spam-Bots sein. Das ist eh wertloser Traffic. Auch bei mir schlagen solche ab und zu auf und verfälschen die Zahlen. Kann man aber nur wenig dagegen machen. Ein Bewusstsein dafür ist schon einmal gut. Und als eigentliche Messzahl die Community zu nehmen, ist eh das beste, denn Kommentare sind der Applaus der Blogosphäre. 🙂

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  15. Du hast selbst jetzt noch mehr Aufrufe als ich zu meinen besten Zeiten. XD

    Abseits davon, eine gewisse Sinkrise scheint ja mehrere Blogger zu betreffen. Ein Ausweg ist da nicht so recht in Sicht. Und es verstärkt sich ja auch selbst, geringe Leserzahlen motivieren nicht unbedingt, sodass man den nächsten Beitrag vielleicht doch lieber erst nächste Woche mal schreibt, und so weiter.

    Irgendwie wirkt der Kommentar nach all den guten Anregungen weiter oben irgendwie unbefriedigend. Hmpf. Am Ende ist es vielleicht doch wie mit Vinyl. Erst mal totgesagt und nicht mehr so recht gewollt, weil mp3 und co. doch so viel besser sind, aber am Ende bleibt ein kleiner Kreis von Liebhabern und Kennern.

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    • Ja, solch eine Sinnkrise trifft immer mal wieder Blogger. Für mich ist das aber durchaus positiv, denn dann kann man Schlüsse daraus ziehen, sich hinterfragen und lernen. Viele werfen bei so etwas allerdings gleich die Flinte ins Korn, was dann wohl auch ein Zeichen dafür ist, dass die aus den falschen Gründen zu bloggen angefangen haben.

      Bei Podcasts war es ja auch so: Nach dem ersten großen Hype, ist der Trend schnell abgeflacht und das Medium wurde totgesagt. Seit ein paar Jahren ist die Szene lebhafter denn je. Also niemals nie sagen… 🙂

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      • Ich würde nicht mal so weit gehen. Ich denke eher, dass es wie mit vielen Hobbies eine Phase gibt, in der es schwieriger wird, weil man ein Plateau erreicht. Ob das jetzt rein die Zahlen betrifft, oder weil man aufgrund diverser Ereignisse weniger Zeit und Kraft hat, sei mal dahingestellt.
        Wichtig ist, dran zu bleiben und gerade nicht aufzugeben.

        Stimmt, jetzt wo du das sagst. Da ging es ja auch mal hoch her, aber dann waren sie gefühlt weg. Vermutlich ein ähnliches Phänomen, ein anderes, hipperes Medium taucht auf, und die Leute ziehen erst einmal weiter. Am Ende bleiben die Leute, die mit Feuer bei der Sache sind.

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      • Mit dem Plateau hast du bestimmt recht, gerade wenn man davor Wachstum gewohnt ist. Dann muss mann sich eben anpassen und Änderungen vornehmen, um das Wachstum zu halten. Da wird es dann anstrengend. Und das halten nicht viele durch.

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  16. Pingback: Media Monday #353 | moviescape.blog

  17. Pingback: Das Goldene Lesezeichen: März 2018 (Plus persönlicher Kram) | Ma-Go Filmtipps

  18. Spannendes Thema mit dem ich mich (als mein Blog noch nicht pausierte) auch immer mal wieder auseinander gesetzt habe. Mein finales Fazit war in etwa wie deins: Ich schreibe WIE ich will und ÜBER WAS ich will. Keine Lust mich zu verdrehen, um SEO-Kriterien zu erfüllen und somit mein persönliches Clickbait zu betreiben. Bringen tut das zwar alles was, denn ich habe (durch Zufall) wohl mal einen Artikel in perfekter SEO geschrieben (mein Review zur Netflix-Gurke I AM THE PRETTY THING THAT LIVES IN THE HOUSE) und dieser wird ca. 10 bis 100 mal häufiger als jeglicher andere Artikel aufgerufen. Aber kommt da auch Feedback? Nein! Kommen Likes oder Kommentare? Nein. Es sind stumpfe Google-Hits von Leuten die wahrscheinlich einen Stream zum Film suchen und somit sind diese Aufrufe GAR NICHTS wert. 3 Hits von Leuten, die es wirklich interessiert, bedeuten mir unendlich mehr als die 3000 leeren Hits die dieser Artikel jetzt hat. Von daher mache ich mir derzeit Gedanken, in welche Richtung ich will, wenn das Blog wieder inline geht (wird passieren, ganz sicher) und mache dann genau das, worauf ich am meisten Lust habe 🙂 Und das sollten wir alle!

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    • Ich bin ganz bei dir und deinem Fazit. Dennoch finde ich es spannend die Zahlen ab und zu anzuschauen und Schlüsse daraus zu ziehen. Man kann ja so schreiben wie man möchte und evtl. auch ganz bewusst gegen den Trend oder nur für sich schreiben. Vielleicht gibt es aber eine Möglichkeit auch dafür mehr wertvolle Leser zu gewinnen, die in die Diskussion gehen würden. Oder eben auch nicht. Ach, schwierig. Aber du siehst: Das Thema beschäftigt mich – und anscheinend auch ein paar andere Blogger… 🙂

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      • Rein zu schauen fand ich ja genauso spannend 😊 und deinen Aufhänger (Rückgang der Zahlen) als Grund zur Selbstreflektion zu nehmen ist natürlich gut und richtig. Das wichtigste ist dann für mich hinten raus einfach, dass ich am Ende der regelmäßigen Reflektion zu der Erkenntnis komme, dass das Blog meinen eigenen Ansprüchen entspricht. Dass ich voll dahinter stehe 👌

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      • Komplett hinter dem Blog stehen zu können, wäre natürlich super. Bei mir hapert es da noch an so mancher Stelle, weil ich einfach nur begrenzt Zeit habe, um zu bloggen. Somit ist es letztendlich ein Kompromiss, aber einer, mit dem ich gut leben kann… 🙂

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  19. Ich beschäftige mich auf meinem Blog mit der Antikenrezeption in Science Fiction, Horror und Fantasy. Ursprünglich habe ich mich nur auf SciFi konzentriert, dann aber aus Spaß an den anderen Genres die Thematik erweitert.

    Das ist jetzt noch nicht so lange her, aber ich habe das Gefühl, dass mein Blog jetzt viel interessanter geworden ist, weil Fantasy und Horror vielleicht doch etwas „massentauglicher“ sind als reine SciFi.

    Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.

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      • Richtig, ich habe meine Nische nicht weiter eingeschränkt, sondern um zwei benachbarte Themenfelder erweitert, sodass ich jetzt im Prinzip die gesamte Phantastik abdecke.

        Die meisten Aufrufe erhalte ich über Facebook, halb so viele kommen über den Word-Press-Reader, dann folgen abgeschlagen Suchmaschinen, Twitter, Instagram etc.

        Mein erfolgreichster Beitrag ist ein Vergleich zwischen Darth Vader und Jesus von Nazareth. Den Beitrag habe ich allerdings mit einem Werbegutschein von Facebook beworben und da es Star Wars ist und ich den Beitrag zum Erscheinen von Episode VIII veröffentlicht habe, ist das wohl nicht so repräsentativ.

        Die meisten „Likes“ und Reaktionen auf dem Blog selbst hat ein Artikel über Herr der Ringe und Parallelen zu Platons Ring des Gyges ausgelöst.

        Bei Facebook scheint hingegen Horror am besten zu laufen, was die Interaktion angeht, bei Klicks sind es dann aber doch wieder Star Wars und Herr der Ringe.

        Ich glaube, ich kann jetzt einfach mehr Dinge abdecken, für die sich viele interessieren. Vorher waren halt Star wars und Star Trek die Zugpferde, während ich jetzt auch Ghostbusters, Evil Dead, Herr der Ringe, Werwölfe etc. nutzen kann.

        Aber wie gesagt, das ist bisher nur ein Bauchgefühl. Die Zahlen sind noch nicht so aussagekräftig, da mein Blog erst seit Dezember 17 online ist und ich erst kürzlich die Thematik ausgeweitet habe.

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      • Ah, spannend! Ich habe auch öfter schon mal mit dem Gedanken gespielt, einen Facebook-Bewerbungsgutschein einzusetzen, allerdings habe ich mich dann doch dagegen entschieden. Kannst du nachvollziehen, ob darüber regelmäßige Leser zu deinem Blog gekommen sind?

        Sehr interessant, deine Einschätzungen zu lesen, auch gerade weil du noch nicht so lange dabei bist. Ich bin gespannt, wie sich deine Zahlen entwickeln!

        Bei mir ist Facebook übrigens kein großer Referrer, sondern eher Google und eben RSS-Reader. Sprich: größtenteils meine Stammleser, die auch stets mit den Einträgen interagieren. Von „Laufkundschaft“ bekomme ich meist nur wenig mit.

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      • Nicht so viele. Die meißten bei Facebook dürften aus meinem persönlichen Bekanntenkreis stammen. Allerdings sind meine Studierenden of gute Multiplikatoren. Wenn die auf etwas reagieren, das ich bei FB gepostet habe, sehen das ja auch deren Freunde. Nur durch bezahlte Werbung habe ich wenige gewonnen, schätze ich.

        Ich habe jetzt mal eine ISSN beantragt und mir VG Wort Zähler auf die Seite gesetzt.

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  20. Ich muss gestehen, dass ich wohl seit Monaten inzwischen keine Statistiken und Zahlen gecheckt hab…da sich der Blog bereits viel schneller in eine Richtung entwickelt hatte, die mir zusagt und mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte, bin ich zur Zeit wirklich sehr zufrieden so wie es läuft 😉

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      • Hab das jetzt schnell mal für dich nachgeschaut weil wie gesagt, ich hab da seit Monaten nicht mehr rein geschaut 😅…also insgesamt hab ich knapp unter 6000 Aufrufe und mein stärkster Aufrufetag war mit 87! Da bin ich natürlich noch weit hinter dir aber wenn man bedenkt, dass es mich erst seit knapp über einem Jahr gibt und ich nur 82 Follower hab dann find ich das eigentlich ganz okay😉. Zumindest für mich passt es so ganz gut…als ich angefangen hätt ich im Traum nicht damit gerechnet, dass ich überhaupt mehr als 10 Follower bekommen werd😅

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      • Danke fürs Teilen! Es ist für mich (und andere Leser bestimmt auch) stets spannend zu sehen, wie sich die Zahlen anderer Blogger entwickeln. Nach einem Jahr hatte ich ganz ähnliche Zahlen. Danach gab es bei mir noch einen Sprung nach oben, bevor die Zahlen wieder nach unten gegangen sind (siehe die Tabellen oben). Bin gespannt, wie es bei dir weitergeht… 🙂

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      • Klar doch…meine Zahlen sind ja kein Geheimnis 😉! Ich bin auch gespannt wie es sich so weiterentwickeln wird, mal schauen…auf jeden Fall macht es mir sehr viel Spaß und das ist für mich die Hauptsache 😉

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  21. Ich habe meine Zahlen auch immer im Blick. Allerdings habe ich festgestellt, dass Zahlen nicht alles sind. Ich bekomme ja für meinen Filmblog ab und an Rezensionsmuster und habe dabei festegestellt, dass es oft die großen Firmen sind die rein auf Zahlen und Reichweite schauen und die kleinen Firmen eher an der Meinung interessiert sind, statt an Zahlen. Gerade erst habe ich mich zum Beispiel so auch mit Verantwortlichen von wtp international getroffen und es mit meiner Meinung auch auf den Flyer zum aktuellen Film geschafft, einfach weil sie meine schätzen und diese Erfahrungen sind mir am Ende wichtiger als supertolle Zahlen.

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  22. Spannender Beitrag und massig Kommentare, die ich jetzt nicht alle gelesen habe 😀
    Mit „Frau Margarete“ hatte ich in den besten Zeiten so um die 3k Aufrufe im Monat, das war schon cool. Jetzt, na ja, lohnt es sich gar nicht, die Statistik zu öffnen. Ein kleines bisschen frustrierend ist das schon, dass ich den gut laufenden Blog so „weggeworfen“ habe und jetzt wieder ganz „unten“ anfange. Aber ich hatte mich zeitweise auch ein wenig zu sehr in die Zahlen und danach in die „richtige Content-Erstellung“ verrannt, das will ich jetzt vermeiden. Ich schreibe beruflich ausschließlich SEO-Texte, da ist es schwer, das in der Freizeit auszuschalten, aber ich versuchs, weil ich nur noch eins beim Bloggen will: Spaß 🙂 (Na gut, klar, ich schau immer noch auf die Zahlen, aber zumindest momentan hält sich mein Ehrgeiz, die nach oben zu schrauben, in Grenzen 😉 )

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    • Ja, es ist bestimmt nicht einfach, ein gut laufendes Blog einfach so wegzugeben. Respekt dafür! Auch ich befinde mich ab und zu in der Falle Texte zu schreiben, von denen ich mir gewisse Zahlen erwarte. Manchmal funktioniert das (wie in diesem Fall), manchmal auch nicht, was dann auch sehr frustrierend sein kann. Insofern lautet auch hier die Devise: Spaß am Bloggen haben. Da bin ich ganz bei dir! 🙂

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  23. Pingback: Media Monday #354 | moviescape.blog

  24. Pingback: In 5 einfachen Schritten: Blogs per RSS-Feed und Feedly folgen | moviescape.blog

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