Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los – OT: Ice Age: Dawn of the Dinosaurs

Gerade habe ich mir Carlos Saldanhas „Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los“ angesehen. Zudem gab es eine kleine Prämiere: Dank meiner neuen Sehhilfe war das Blu-ray Erlebnis für mich heute so scharf wie nie zuvor. Wirklich äußerst beeindruckend. Doch das nur am Rande.

Der dritte Teil der „Ice Age“-Filme fällt sowohl inhaltlich, als auch inszenatorisch genau ins Raster seiner Vorgänger. Die bekannte Figurenkonstellation wird aufgebrochen und die Charaktere müssen sich zusammenraufen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dabei wird – wie bereits im zweiten Teil – von Punkt A nach B marschiert. Eine Reise, auf der es etliche Abenteuer zu bestehen gibt. Die einzige Neuerrung ist die Umgebung: Ein geheimes Tal, welches von Dinosauriern bevölkert ist.

All das hört sich nun nicht sonderlich spektakulär an. Ist es auch nicht. Ich hatte jedoch meinen Spaß. Die Animation ist herrausragend, ich mag die Charaktere und fand sogar die teils ziemlich kindischen Gags amüsant. Ein etwas naiver und einfacher Spaß für die ganze Familie. Hinzu kommen einige Wortspiele, welche wohl nur den Erwachsenen einige Lacher abringen können. Richtig stark fand ich zudem die beeindruckende Tangosequenz. Kann was!

Wer bereits die beiden Vorgänger mochte, der macht auch mit „Ice Age 3“ nichts falsch. Insgesamt hat mir der Film in etwa so gut gefallen, wie der erste Teil. Zwar noch weit vom Animationsolymp entfernt, doch in meinen Augen weit gelungener, als so manch anderer Pixarklon. Aufgrund der Dinos wohl besonders für Kinder ein Heidenspaß: 7/10 Punkte.

My New HD Experience

Heute war es endlich soweit: Ich habe meine neue Brille abgeholt. Die ersten 20 Minuten dachte ich noch, dass wir keine Freunde werden. Eher fühlte ich mich, als hätte ich auf einem Frachter in Sehnot angeheuert. Schwindel und ein flaues Gefühl im Magen waren plötzlich meine Begleiter. Glücklicherweise hat sich das nach einer gewissen Zeit gegeben.

Nun kann ich den neu gewonnenen Durchblick schon mehr genießen. Es ist schon ein deutlicher Unterschied – besonders wenn ich den Blick in die Ferne schweifen lasse. Beim nahen Sehen (z.B. am Bildschirm) stört mich die Brille eher noch bzw. es ist noch ein eher unangenehmes Gefühl. Mal sehen, wann sich das legt.

Nun werde ich wohl auch meine Sehgewohnheiten anpassen müssen, denn man merkt schon sehr, dass das Blickfeld eingeschränkt ist und man beim nach unten sehen doch mal eben den ganzen Kopf bewegen muss. Aktuell sind meine Kopfschmerzen auch eher schlechter geworden, was ich jedoch der akuten Veränderung zuschreiben möchte.

Ich bin nun sehr gespannt, wie sich mein Sehempfinden in den nächsten Tagen entwickeln wird. Im Moment schwanke ich noch zwischen Freude (endlich alles scharf und schick schaue ich zudem auch noch aus) und Bangen (verändertes Sehempfingen und Kopfschmerzen). Aber man gewöhnt sich schließlich an vieles… 😉

Run, Fatboy, Run (051)

Dieses Mal habe ich meinen wochenendlichen Lauf gleich in alle Frühe absolviert. Morgenstund hatte – trotz anfänglich drohender Wolken – letztendlich eben doch Gold im Mund. Zwar ging es heute streckenweise etwas gemächlicher vonstatten, doch schiebe ich das einfach auf die halbe Flasche Wein von gestern Abend.

Länge: 4,96
Laufzeit: 00:33:00
kCal: 412
min/km: 6:39

Die Zeit ist zum letzten Mal gleich geblieben, womit ich durchaus zufrieden bin. Immerhin knabbere ich noch an einer leichten Erkältung, aufgrund welcher ich mich auch nicht überanstrengen möchte. Auf lange Sicht sollte ich meine Laufzeit aber schon einmal wieder verbessern.

Run, Fatboy, Run (050)

Nachdem ich es mir schon seit Wochen vornehme, war ich nun tatsächlich einmal wieder nach der Arbeit laufen. Dazu hatte ich mir extra eine neue Strecke überlegt, damit ich möglichst wenige stockfinstere Streckenabschnitte habe – doch wozu habe ich mir extra eine neue, äußerst nerdige Stirnlampe zugelegt? Also ab auf die bekannte Strecke und über Feld und Stein!

Länge: 4,96
Laufzeit: 00:33:00
kCal: 412
min/km: 6:39

Nachts laufen ist eine ganz neue Erfahrung. Irgendwie vergeht da die Zeit schneller, weil es weniger zu sehen gibt. Meine modische Stirnlampe hat mir zudem gute Dienste geleistet und insgesamt kann ich wirklich zufrieden sein. Auch mit der Zeit. Wird definitiv wiederholt werden.

The Sopranos – Season 2

Nun ist bereits das zweite Jahr mit Tony und seinen beiden Familien vorüber. David Chases „The Sopranos – Season 2“ schließt nahtlos an die erste Staffel an und konnte mich erneut voll und ganz überzeugen. Die knappe Zahl von 13 Episoden hat man aber auch immer verdammt schnell verschlungen.

Die Handlung setzt genau dort ein, wo man Familie Soprano im vorangegangenen Jahr verlassen hat. Tony hält nun das Zepter in der Hand und leidet – wie so viele Führungskräfte – unter enormem Erfolgsdruck. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Branche kommt es schnell zu Eskalationen, welche sich nahezu ausnahmslos auch stets auf seine andere Familie auswirken. Das Drama wächst.

Der rote Faden, der sich durch diese Staffel zieht ist erneut ein Vertrauensbruch, welcher dieses Mal jedoch von einem Mitglied von Tonys Zweitfamilie ausgeht. Dennoch wiegt er nicht leichter. Im Gegenteil. Beide Familien kann man auch nur schwer trennen und darin liegt auch die Faszination dieser Serie. Pussys innere Zerrissenheit und Tonys Ohnmacht aufgrund des Verrats sind wirklich ganz großes Kino.

Das Wunderbare an dieser Serie ist wahrlich, dass es absolut keine Schwarzweißzeichnung gibt. Jeder einzelne Charakter bewegt sich in einer Grauzone. Mal liebender Vater, mal eiskalter Killer. Dann wieder irgendwo dazwischen. Getragen werden diese feine Abstufungen vom nuancenreichen Spiel der famosen Darsteller. Allen voran natürlich James Gandolfini als Tony Soprano. Herausragend!

Qualitativ steht diese zweite Staffel der ersten in nichts nach. Die Serie hat eher noch an Form gewonnen. Ich freue mich nun bereits auf die kommenden vier Staffeln, welches noch Großes erhoffen lassen. Ein Angebot, das man wahrlich nicht ablehnen sollte: 9/10 Punkte.

Bobby (2006)

Gestern Abend habe ich mir Emilio Estevez „Bobby“ angesehen, welcher das Attentat auf Senator Robert F. Kennedy thematisiert. Ein wundervoller Film, der die Stimmung der ausklingenden 60er Jahre gekonnt einfängt und dabei auch heute noch zum Nachdenken anregen kann.

Am auffälligsten an Estevez Film ist wohl das immense Staraufgebot. Alleine die reine Masse an bekannteren Schauspielern ist beeindruckend: Laurence Fishburne, Heather Graham, Anthony Hopkins, Harry Belafonte, Helen Hunt, Joshua Jackson, William H. Macy, Demi Moore, Martin Sheen, Christian Slater, Sharon Stone, Elijah Wood, Shia LaBeouf, Lindsay Lohan und Ashton Kutcher fügen sich – so seltsam das bei diesen doch sehr unterschiedlichen Schauspielern klingen mag – zu einem perfekt harmonierendem Ensemble zusammen.

Auch wenn einige Erzählstränge (z.B. der Drogentrip) nicht so stark sind, wie andere (z.B. in der Küche), so haben diese jedoch durchaus Relevanz für den Film. Anders als Oliver Stone mit „JFK“ geht es Estevez nicht darum den Kriminalfall um Robert F. Kennedys Ermordung aufzurollen, sondern allein darum die emotionalen Auswirkungen auf sein Land zu zeigen. Deshalb machen auch die vielen unterschiedlichen Erzählstränge Sinn, stehen sie doch repräsentativ für eine ganze Nation.

Der einzige Kritikpunkt, den ich habe ist, dass man bei den erzählten Geschichten nicht auf tatsächliche Begebenheiten zurückgegriffen hat. Zeitzeugen sind – wenn man sich das informative Bonusmaterial der DVD ansieht – nämlich noch zu genüge vorhanden. Doch vermutlich wäre hier nicht die Diversität gegeben gewesen, welche man gezielt in die fiktiven Gegebenheiten einbauen konnte. Letztendlich funktioniert der Film auch so tadellos, was auch der geschickten Kombination dokumentarischen Archivmaterials mit Spielszenen zu verdanken ist.

Ich kann „Bobby“ jedem, der sich für das Ende dieser von sozialliberaler Aufbruchsstimmung geprägten politischen Ära interessiert, nur ans Herz legen. Das Zeitgefühl wird perfekt eingefangen und trotz bitterem Ende, schwingt dennoch Hoffnung mit. Ein wirklich schöner Film: 8/10 Punkte.

For My Eyes Only

Zahllose Jahre an Bildschirmarbeit fordern ihren Tribut. Heute habe ich mir meine erste Brille gekauft. Wirklich keine einfache Sache. Ich hatte jedoch relativ schnell raus, in welche Richtung ich gehen möchte und konnte mich somit auf drei Favoriten festlegen. Letztendlich habe ich mich für das mittlere Modell entschieden.

Ebenso schwierig wie die Fassungsfrage war die Wahl der Gläser. Man kann ja wahrlich Unsummen ausgeben. Glücklicherweise ist meine Sehschwäche noch relativ gering und ich konnte mich somit für mittelteure Gläser entscheiden. Letztendlich hat der Spaß dennoch ein kleines Vermögen gekostet und ich bin nun gespannt, ob ich ab nächster Woche tatsächlich endlich wieder alles in High Definition sehen werde…

Run, Fatboy, Run (049)

Kaum ist man wieder Arbeiten frisst die Zeit alle noch so guten Vorsätze auf. Folglich habe ich nun den ersten freien Tag genutzt, um wenigstens etwas körperlichen Ausgleich zu bekommen. Immerhin sind meine Kopfschmerzen mittlerweile doch besser geworden. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Länge: 5,41
Laufzeit: 00:37:00
kCal: 449
min/km: 6:50

Die heutige Zeit ist für die große Runde erstaunlich gut. Ebenso fühle ich mich zwar ausgepowert, aber dennoch fit und hätte durchaus noch weiter laufen können. Ein gutes Zeichen! So kann es von mir aus weitergehen und vielleicht schaffe ich es demnächst doch noch einmal, mich abends aufzuraffen. Die nerdige Stirnlampe liegt immerhin schon bereit…

Der Meister (Tess Gerritsen) / Hörbuch

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Da ich aufgrund von Kopfschmerzen die letzten Tage nur eingeschränkt lesen oder Bildschirme betrachten konnte, habe ich mich – dank Audible-Abo von Frau bullion – Tess Gerritsens „Der Meister“ als Hörbuch gewidmet. Da ich dieses Mal relativ konsequent dabei bleiben konnte, stand die Hörerfahrung dem Lesen in nahezu nichts nach.

„Der Meister“ schließt direkt an seinen spannenden Vorgänger „Der Chirurg“ an. Die Gewichtung der Hauptpersonen verschiebt sich etwas, was der Geschichte zugute kommt und man hat nicht das Gefühl nur einen Abklatsch des ersten Teils zu lesen bzw. zu hören. Insgesamt betrachtet ist Jane Rizzolis zweiter Fall – das unspektakuläre Finale einmal außen vor gelassen – nicht weniger spannend, als der vorangegangene. Jedoch konnte Gerritsen es nichts ganz vermeiden, dass sich redundante Muster einschleichen (z.B. Jane Rizzolis beständige Analyse der niederträchtigen Männerwelt).

Für meine aktuelle Situation bildete „Der Meister“ nahezu die perfekte Unterhaltung und sollte ich noch länger von Kopfschmerzen geplagt sein, werde ich garantiert wieder bei Frau Gerritsen reinhören. Wunderbar spannende Kriminalunterhaltung mit leider schwachem Finale: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (048)

Tag zwei meiner Laufkur. Während des Laufens spüre ich den Kopfschmerz tatsächlich kaum, danach kommt er allerdings verstärkt wieder. Wäre wohl auch zuviel erwartet, wenn es nun so schnell ginge. Immerhin plagt mich mein Schädel nun bereits schon seit über einer Woche.

Länge: 4,96
Laufzeit: 00:37:00
kCal: 412
min/km: 7:27

Die Zeit war heute minimal besser. Kaputt bin ich dennoch. Mal sehen wie ich kommende Woche während der Arbeit zum Laufen komme. Zumal zwei neue Arzttermine auf dem Plan stehen, die hoffentlich keine schwerwiegenden, neuen Erkenntnisse bringen.