New Girl – Season 5

Es gibt Serien, die schaut man jedes Jahr, wenn die neue Staffel veröffentlicht wird. Ganz ohne Hype und große Erwartungen. Dazu gehört mit „New Girl – Season 5“ auch eine Serie, die in ihrem ersten Jahr noch aufregend war, doch inzwischen niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Ob das am Überangebot neuer Serien, der  sinkenden Qualität oder unserer kurzen Aufmerksamkeitsspanne liegt?

New Girl - Season 5

Gratwanderung zwischen lustig und belanglos

Was soll ich sagen? Ich hatte auch dieses Jahr wieder sehr viel Spaß mit dieser verrückten WG. Ähnlich wie im inzwischen ebenso verachteten, ehemaligen Comedy-Erfolg „The Big Bang Theory“ entwickeln sich die Charaktere hier langsam weiter und gehen nach und nach feste Beziehungen ein. Der Höhepunkt dieser Entwicklung ist bestimmt, dass Schmidt endlich Cece heiratet. Jess selbst mäandert ein wenig durch diese Staffel, was wohl auch an der längeren Auszeit aufgrund von Zoey Deschanels Schwangerschaft liegt. Der Ersatz in Form von Megan Fox als Gaststar ist ein wenig uninspiriert, stört aber auch nicht. Am meisten Spaß macht die Serie ohnehin, wenn unsere Hauptfiguren in der Bar abstruse Gespräche führen oder in ebensolche Situationen geraten.

Fazit

„New Girl“ ist nach wie vor eine wunderbare Comedy, die mir auch im fünften Jahr viel Spaß gemacht hat. Gerade wenn man abends spät auf die Couch kommt und noch etwas zum Abschalten (im übertragenen Sinne) benötigt. Inzwischen ist bekannt, dass die verkürzte siebte Staffel auch die letzte sein wird. Das scheint mir auch ein guter Punkt, um auszusteigen. Bis dahin bleibe ich aber gerne dabei: 7/10 (7.4) Punkte.

Media Monday #325

Das Wochenende wurde einmal mehr von dem gefräßigen Zeitfresser geschluckt. Unglaublich. Wir feierten einen Geburtstag, pflegten den kranken Zwergofanten (was zugleich für ziemlich schlaflose Nächte sorgte) und genossen heute einen faulen Herbsttag. Bevor die Arbeitswoche morgen mit einem Mammut-Tag startet, nehme ich mir ein paar Minuten, um mit den Fragen des Medienjournals auf die vergangenen Tage zurückzublicken…

Media Monday #325

  1. Wenn heutzutage noch immer Serien nur auf DVD und nicht auf Blu-ray veröffentlicht werden, dann ist das sehr schade, denn je größer die Fernseher werden, desto schlechter sieht SD-Material leider aus.
  2. Den 90er Jahre Action-Film „Demolition Man“ habe ich nach Jahren nun auch endlich mal gesehen und ich frage mich, wie ich ohne das Wissen um die drei Muscheln nur so lange auskommen konnte.
  3. Immer wenn ich mein Filmregal sehe, bekomme ich regelrecht Lust mir eine Woche Urlaub zu nehmen, um all die tollen Filme sehen zu können.
  4. Wulfs Media Monday ist seit Jahren quasi eine Konstante, schließlich ist er für mich und viele andere Blogger der Grund, zumindest einmal in der Woche zu schreiben.
  5. Ich packe meinen Koffer und fahre nach Leipzig. Genau das habe ich exakt heute vor vier Wochen sagen können. Inzwischen ist sogar schon der erste Teil meines Reiseberichts geschrieben.
  6. Die künstlich erzeugte Exklusivität mancher Serien/Filme, beispielsweise in Bezug auf unterschiedliche Streaming-/Premium-Anbieter ist aus Sicht der Anbieter verständlich, nervt mich persönlich aber, da ich auch Netflix-Serien, wie „Stranger Things“, gerne auf Blu-ray sehen würde.
  7. Zuletzt habe ich es nach vier Wochen verletzungsbedingter Pause einmal wieder gewagt zu laufen und das war durchaus positiv, weil ich meine verletzte Zehe nur noch ein wenig gespürt habe.

Run, Fatboy, Run (456)

Heute war ich zum ersten Mal seit vier Wochen wieder laufen. Vier Wochen Pause. Puh. Dabei war ich gerade wirklich gut dabei. Dann jedoch kam der Übermut, dessen Folge eine Knochenstauchung der Zehe war. Der Arzt prophezeite vier bis sechs Wochen, bis ich wieder ohne Schmerzen laufen können würde. Heute sind es auf den Tag genau drei Wochen, weshalb ich mich einmal wieder in meine Laufschuhe gewagt habe. Tatsächlich habe ich den Zeh noch gespürt, aber auch nur auf dem ersten und dem letzten Kilometer. Ein gutes Zeichen.

Run, Fatboy, Run (456): Ein Lauf in den Herbst...

Ein Lauf in den Herbst…

Distance: 5.28 km
Duration: 00:31:44
Elevation: 29 m
Avg Pace: 6:01 min/km
Avg Speed: 9.98 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 462 kcal

Um es nicht zu übertreiben, habe ich mir eine kurze 5-Kilometer-Runde ausgesucht. Vorbei an den großen Kastanienbäumen, unter denen wir eine Stunde zuvor noch eifrig Kastanien gesammelt hatten. Mal sehen, was meine Zehe morgen früh sagt. Wenn alles gut geht, möchte ich Dienstag oder Mittwoch noch einen weiteren Lauf einschieben, um im September wenigstens ein paar Kilometer vorweisen zu können.

Im Ohr: FatBoysRun – Runian #5

Demolition Man (1993)

Nach einem turbulenten Tag, an dem wir den Geburtstag unseres Neffen gefeiert haben, war es am Abend eigentlich viel zu spät für einen Film. Dennoch habe ich „Demolition Man“ in den Blu-ray-Player geschoben, da mich ein Freund und Kollege erst letzte Woche wieder auf diese Lücke in meinem popkulturellen Wissen hinwies…

Demolition Man (1993)

Zurück in die Zukunft

Ach, es ist wieder einmal herrlich, wie in dem 1993er Film die nahe Zukunft des Jahres 1996 dargestellt wird. Anscheinend haben sich die Drehbuchautoren und Regisseur  Marco Brambilla hier mit den Machern von „Predator 2“ abgesprochen. Doch schon kurz darauf geht es für John Spartan (was für ein Name!) in die tatsächliche Zukunft des Jahres 2032, wo er seinem Erzfeind Simon Phoenix gegenübersteht. Sylvester Stallone und Wesley Snipes liefern sich ein überzogenes Duell und überzeugen in ihren mehr als stereotypen Rollen, die wunderbar die satirischen Elemente des restlichen Films durchbrechen. Wer hätte gedacht, dass in diesem Film die Action eher ermüdend wirkt und die aufgebaute Welt sowie Dialoge und Humor hervorstechen?

Watching #DemolitionMan drinking #Whisky #TullamoreDew

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Am meisten mochte ich die an Albernheit grenzende Einführung in diese Welt ohne Schimpfwörter, Gewalt und Sex. Letztendlich ergibt sich aus dieser Prämisse eine Culture-Clash-Komödie, die immer wieder mit handfesten Action-Einlagen durchsetzt ist. Diese sind zwar packend inszeniert, können sich aber nicht gegenüber anderen 80er oder 90er Jahre Genre-Kollegen absetzen.

Fazit

Nun habe ich endlich auch diese Lücke in meinem Filmwissen geschlossen. Und ja, ich kann verstehen, dass „Demolition Man“ einen gewissen Kultstatus genießt. Aufgrund der unzähligen Anspielungen und der völlig überzogenen Darstellung der Zukunft, eignet sich der Actioner auch bestens zum wiederholten Anschauen. Hätte ich ihn bereits damals liebgewonnen, dann wäre er wohl auch bei mir in der Rotation der üblichen 80er/90er Jahre Filme gelandet. Ein großer Spaß: 8/10 Punkte.

Meine 5 liebsten (echten) Tiere aus Film oder Serie

Die heute Ausgabe von Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ist mir bisher mit am schwersten Gefallen. Tiere. Und dann noch echte Tiere. Schwierig. Folglich habe ich die Aufgabenstellung ein wenig anders interpretiert und mich auf echte Tiere in Realfilmen konzentriert. Animationsfilme hätte auch noch viel Spielraum geboten… 😉

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #61

Das Thema für Ausgabe #61 lautet:

Meine 5 liebsten (echten) Tiere aus Film oder Serie

  1. Die Ente Howard aus „Howard: Ein tierischer Held“ (1986) – Okay, gleich bei der ersten Nennung schummle ich ein wenig. Obwohl? Schließlich ist Howard eine Ente. Und eine Ente ist ein Tier. Eines des besten.
  2. Der Tiger aus „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ (2012) – Das erste animierte Tier in der Liste. Und zwar so eindrucksvoll animiert, dass es ein echter Charakter in diesem ohnehin wirklich sehenswerten Film ist.
  3. Der Affe Caesar aus „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) – Ich mag auch das Original aus dem Jahr 1968 sehr, doch der moderne Caesar ist dank Andy Serkis unglaublich lebensecht und steht seinen menschlichen Konterparts in nichts nach.
  4. Die Bordeauxdogge Huutsch aus „Scott & Huutsch“ (1989) – Das einzige tatsächlich echte Tier in dieser Liste stammt aus einem der Lieblingsfilme meiner Kindheit. Immer und immer wieder gesehen. Dabei mag ich aus hinreichend bekannten Gründen überhaupt keine Hunde.
  5. Der Tasmanische Tiger aus „The Hunter“ (2011) – Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemals ein zweites Tier so mystisch und mysteriös inszeniert wurde. Da bekomme ich jetzt noch eine Gänsehaut.

Media Monday #324

Wo ist es nur hin, das Wochenende? Da wir kinderlos waren, haben wir einiges unternommen (siehe Frage 7), viel gegessen und uns einfach nur entspannt. Morgen beginnt die neue Arbeitswoche und wenn ich an meinen Terminkalender denke, dann wird mir jetzt schon ganz anders. Die Fragen des Medienjournals nutze ich deshalb dafür, noch einmal auf die vergangene Woche zurückzuschauen und euch an meinen Erlebnissen, was den Medienkonsum angeht, teilhaben zu lassen…

Media Monday #324

  1. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei und somit Zeit, würde ich – da Schule und Kindergarten wieder beginnen – meine Vormittage mit Filmen, Serien und vor allem Schreiben verbringen und nachmittags zu Unternehmungen mit meiner Familie aufbrechen.
  2. „Arrival“ hat mich mit seiner Auflösung regelrecht vom Hocker gehauen, denn obwohl ich inzwischen ziemlich geübt darin bin, Twists zu erkennen, hatte mich Villeneuve mit der Geschichte komplett in den Bann gezogen, so dass mich die Wendung tatsächlich überraschte.
  3. Wenn ich von Blog-Artikeln, Trailern oder dergleichen gespoilert werde ist das ziemlich ärgerlich – kommt aber auf den Film und den Kontext an.
  4. Diese ständigen Vergleiche in Klappentexten oder auf Filmplakaten sind halt Marketing-Bla-Bla und gehören dazu.
  5. Der sechsten Staffel von „Shameless“ konnte ich einfach nicht widerstehen und ich wurde erwartungsgemäß gut unterhalten.
  6. Obwohl mich reine Männerfilme sonst nicht so reizen, gefiel mir „Black Sea“ doch überraschend gut, denn das U-Boot-Abenteuer war spannend erzählt und packend inszeniert.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“ im IMAX in 3D gesehen und das war wirklich eine sehr unterhaltsame Erfahrung, weil Luc Bessons Film bunt, wild und insgesamt einfach ein ziemlich abgefahrenes Sci-Fi-Spektakel ist.

Valerian: Die Stadt der tausend Planeten – OT: Valerian and the City of a Thousand Planets (2017)

Gestern Abend hatten wir sturmfrei. Die Kinder waren bei den Großeltern und wir konnten tun und lassen was wir wollten. Natürlich haben wir die Gelegenheit ergriffen, sind lecker essen gegangen und danach ins Kino. Einzig die Wahl des Films gestaltete sich als schwierig, denn so richtig interessante Filme liefen leider nicht. „The Circle“ reizt mich zwar durchaus, doch leider sind die Kritiken alle vernichtend. Dann lieber irgendwann das Buch. Schließlich haben wir uns aufgrund mangelnder Alternativen für „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“ entschieden. Dieser sollte dank IMAX 3D und Dolby Atmos immerhin audiovisuell beeindruckend sein. Ob das gereicht hat?

Valerian: Die Stadt der tausend Planeten (2017)

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Black Sea (2014)

Die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub ist vorbei. Wie zu erwarten, war sie sehr anstrengend und ich freue mich nun wirklich auf das Wochenende. Nach einem kurzen Spaziergang und leckerer, selbstgemachter Calzone war es schon wieder recht spät, doch ein Film musste einfach noch sein: Die Entscheidung fiel auf „Black Sea“, der eigentlich nur deshalb den Weg in die Sammlung fand, weil wir dieses Jahr am Schwarzen Meer Urlaub gemacht hatten. Ob das eine gute Wahl war?

Black Sea (2014)

„Das Boot“ trifft „Jäger des verlorenen Schatzes“

Ich war zu Beginn wirklich erstaunt, dass man zunächst eine Art Sozialdrama zu sehen bekommt. Die Hauptfigur Robinson (gespielt von einem ausnahmsweise nicht attraktiv in Szene gesetzten Jude Law) verliert den Job und bekommt über zwei Ecken eine abenteuerliche Geschichte serviert: Ein verschollenes Nazi-U-Boot mit einem Haufen Gold an Bord, ein mysteriöser Investor und eine bunt zusammengewürfelte Crew. Fertig ist das Rezept zu einem Abenteuerfilm mit ungewöhnlichem Setting.

In der zweiten Filmhälfte jedoch, spitzen sich die Konflikte zu, so dass „Black Sea“ eher einem klaustrophobischen Thriller gleicht. Ich mochte die raue Atmosphäre auf dem alten, verkommenen U-Boot wirklich sehr. Auch die zusammengewürfelte Crew und die Aussicht nach dem großen Gewinn hatte seinen Reiz. Als die unterschwelligen Spannungen dann aber an die Oberfläche treten, wurde es mir fast schon zuviel. Der Twist wirkte zudem sehr unmotiviert und die Rettung in letzter Sekunde roch für mich zu sehr nach Deus ex machina.

Fazit

Regisseur Kevin Macdonald (u.a. „Sturz ins Leere“ oder „Der letzte König von Schottland“) hat mit „Black Sea“ einen atmosphärisch dichten U-Boot-Thriller inszeniert. Leider driftet der Film im letzten Drittel zu sehr in klischeehafte Gewässer ab, als dass er sich mit großen Genre-Klassikern würde messen können. Hat mir insgesamt dennoch wirklich gut gefallen: 7/10 Punkte.

Die 5 Filme, auf die ich mich im Herbst am meisten freue

Mit ihrer Aufgabenstellung für die aktuelle Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG macht es Gorana mir nicht leicht, gehöre ich doch inzwischen auch zu denjenigen, die kaum noch ins Kino kommen. Deshalb bin ich auf Heimkino-Releases ausgewichen und habe dort tatsächlich auch ein paar interessante Filme gefunden…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #60

Das Thema für Ausgabe #60 lautet:

Die 5 Filme, auf die ich mich im Herbst am meisten freue

  1. „Alien: Covenant“ (Ridley Scott) – Ich habe den Film bereits im Kino gesehen und fand ihn zwar gut, aber er besaß leider auch ein paar größere Schwächen. Ich bin deshalb sehr gespannt, wie er bei einer Zweitsichtung abschneiden wird.  (Heimkino-Release: September)
  2. „Blade Runner 2049“ (Denis Villeneuve) – Da „Blade Runner“ zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt und mich Denis Villeneuve spätestens mit „Arrival“ extrem beeindruckt hat, nehme ich mir fest vor „Blade Runner 2049“ im Kino zu sehen. (Kinostart: Oktober)
  3. „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (James Gunn) – Ich mochte den ersten Teil sehr und habe große Hoffnung, hiermit einen nahezu perfekten Popcorn-Film zu erleben. (Heimkino-Release: September)
  4. „Pirates Of The Caribbean: Salazars Rache“ (Joachim Rønning & Espen Sandberg) – Ja, ich weiß. Den Film braucht eigentlich niemand. Schon den vierten Teil fand ich unnötig, doch ist mir bei meiner Recherche keine spannendere Neuveröffentlichung über den Weg gelaufen – und ein wenig Lust hätte ich ja schon, mich bei nasskaltem Herbstwetter in eine Decke einzuwickeln, einen Rum zu schlürfen und dabei einmal wieder in die Karibik aufzubrechen… (Heimkino-Release: Oktober)
  5. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (Juan Antonio Bayona) – Den Trailer fand ich extrem beeindruckend. So sehr, dass ich meiner Frau das Buch schenkte, die davon auch sehr begeistert war. Der Film war leider ein kompletter Flop, soll aber sehr gelungen sein. Perfekt für einen kalten Herbstabend. (Heimkino-Release: Oktober)