Media Monday #596

In einem Monat ist Weihnachten schon wieder vorbei. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Ein paar Dinge bin ich schon dieses Wochenende angegangen, auch wenn es anders verlauf ist als geplant: Das Auto musste in die Werkstatt und der Zwergofant lag mit Magen-Darm danieder. Es ist halt immer irgendwas. Nicht einmal zu einem Film hat es gereicht. Dennoch habe ich natürlich Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals parat. Ich hoffe ihr hattet einen schönen ersten Advent! 🕯

Media Monday #596

  1. Nun, wo wir wieder in die Zielgerade des Jahres einbiegen stehen langsam die Jahresrückblicke zu Filmen, Serien, Blog und Sport an, die ich vermutlich zwischen den Jahren schreiben werde.
  2. Die Adventszeit bringt es alljährlich so mit sich, dass ich viel zu viele Plätzchen verputze.
  3. „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ kann durchaus als Wegbereiter für heutige Blockbuster betrachtet werden, denn James Cameron hat die Produktion in virtuellen Studios auf ein neues Level gehoben.
  4. Ich möchte es ja eigentlich gerne noch schaffen, mein Laufziel von 2.500 km zu erreichen, auch wenn meine Laufversuche zurzeit eher kläglich sind.
  5. Der Filmtod ist sicherlich prägend für das Genre Horror, schließlich gibt es darin spektakuläre sowie langweilige Tode.
  6. Gebe es eine Möglichkeit, dass 2023 besser wird als die letzten drei Jahre, ich würde mich sehr freuen (für mich selbst und die ganze Welt).
  7. Zuletzt habe ich die fünfte Staffel von „The Crown“ gesehen und das war sehr gute Unterhaltung, weil dieses pompös inszenierte Drama schon wirklich mitreißend ist.

Seit einer Ewigkeit einmal wieder eine Serie auf Disc gekauft (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1397)

Eigentlich wollte ich heute nicht laufen. Schließlich war ich ja schon gestern unterwegs. Doch das Zappelinchen war reiten und ich sehe es nicht ein für 45 Minuten zweimal das Auto zu bewegen. Also habe ich die Wartezeit für einen kurzen Lauf genutzt. 🐎

Die Tochter zum Reiten gefahren und die Wartezeit für einen Lauf genutzt

Die Tochter zum Reiten gefahren und die Wartezeit für einen Lauf genutzt

Distanz: 7.25 km
Zeit: 00:45:04
Anstieg: 50 m
Ø Pace: 6:13 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 576 kcal

2022: 2425 km
November: 23 km
KW 47: 17 km

Ich spüre die Anstrengung in der Wade, sprich die Schmerzen sind nach dem Laufen stärker. Während des Laufens spüre ich sie dagegen kaum. Es ist wie verhext. Der November ist ohnehin mein traurigster Laufmonat seit Jahren. 23 km. Unfassbar. Das war vor ein paar Wochen gerade mal ein Drittel meiner Wochenkilometer. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 616 – Mord am Fjord
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Weakerthans

The Crown – Staffel 5

In den letzten Wochen habe ich mich einer Serie zugewandt, die zuletzt von aktuellen Ereignissen eingeholt wurde. Die Rede ist von „The Crown – Staffel 5“, welche vom Tod Elizabeth II. begleitet wurde. Auch wenn ich mich nicht sonderlich für die britische Monarchie interessiere, so haben mir die ersten vier Staffeln doch ausgezeichnet gefallen. Extrem hochwertig produziert und auf den Punkt geschrieben. Konnte die fünfte Staffel diesen positiven Eindruck wiederholen? 👑

The Crown – Staffel 5 | © Netflix

The Crown – Staffel 5 | © Netflix

Neue Besetzung und altbekannte Themen

Wie bereits beim Wechsel von der zweiten auf die dritte Staffel, stand auch im fünften Jahr eine komplette Neubesetzung der Figuren an. Da meine Sichtung der bisherigen Serie schon über ein Jahr zurückliegt, war die Neubesetzung für mich kein so gewöhnungsbedürftiger Schritt, wie  beim ersten Mal als ich die Serie ohne Unterbrechung geschaut habe. Sowohl Imelda Staunton (bekannt als Dolores Umbridge aus „Harry Potter und der Orden des Phoenix“) als auch Jonathan Pryce (bekannt als High Sparrow aus der sechsten Staffel von „Game of Thrones“) sind wirklich toll als Elizabeth II. und Prinz Philip. Ungewöhnlich fand ich zunächst die Besetzung von Dominic West (bekannt als Jimmy McNulty aus „The Wire“) als Prinz Charles, doch passt auch er perfekt auf diese Rolle bzw. ich mag seine Interpretation davon. Abgerundet wird der Cast durch Elizabeth Debicki als Diana, welche mir zum ersten Mal in „TENET“ aufgefallen war.

Inhaltlich sollte ich diese Phase der Geschichte eigentlich recht gut kennen, denn die Serie deckt nun die Jahre 1991 bis 1997 ab. Allerdings habe ich mich nie wirklich für das britische Königshaus interessiert, so dass die meisten Ereignisse tatsächlich neu für mich waren. Im Zentrum steht vor allem die Beziehung bzw. Trennung von Prinzessin Diana und Prinz Charles, was ich teils ganz interessant fand, aber eben auch sehr viel Raum in der Serie einnimmt. Noch besser haben mir die begleitenden Episoden bzw. Handlungselemente gefallen. Speziell die Episode „Mou Mou“, in der Dodi Al-Fayed eingefürt wird, fand ich klasse. Wie ein abgeschlossener, kleiner Film im Rahmen dieser Serie. Auch den erzählerischen Bogen, in dessen Zentrum die Staatsyacht Britannia steht, fand ich elegant, wenn auch wenig subtil. Überhaupt ist die gesamte Staffel sehr stilsicher erzählt und nimmt sich auch Zeit für Nebenfiguren.

Fazit

„The Crown“ hat nach dem Tod Elizabeth II. viel schlechte Presse bekommen. Dabei sollte jedem klar sein, dass dies eine stark fiktionalisierte Version der Geschichte ist. Wenn man die Serie als solche sieht, dann kann man viel Spaß mit ihr haben. Starke Schauspieler*innen, extrem hochwertig produziert und mit gewissen Wiedererkennungseffekten. Da bleibt mir nur noch, mich auf die finale Staffel zu freuen: 9/10 (8.8) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1396)

Ein weiterer Laufversuch bei bombastischem Wetter. Da schmerzt nicht nur die Wade, sondern auch das Läuferherz, weil ich nicht weiter laufen kann. 💔

Ich wäre gerne weiter gelaufen

Ich wäre gerne weiter gelaufen

Distanz: 5.10 km
Zeit: 00:31:28
Anstieg: 41 m
Ø Pace: 6:10 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 381 kcal

2022: 2418 km
November: 15 km
KW 47: 10 km

Ansonsten war ich einmal wieder etwas flotter unterwegs bei brauchbarem Puls. Mal sehen, ob ich noch einen letzten Lauf diese Woche wage. Schon krass, wenn sich 15 Wochenkilometer plötzlich viel anfühlen. 🏃‍♂️

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 616 – Mord am Fjord

5 langweilige Tode aus Horrorfilmen

Von sympathische Horrorfilmkiller*innen wenden wir uns heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den langweiligsten Filmtoden zu. Quasi als großes Finale der Horrorwochen. Leider sind mir keine spezifischen Horrorfilmtode eingefallen, so dass ich mich eher auf typische Tropes bezogen habe, die Langeweile auslösen können. 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #287 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #287 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #287 lautet:

5 langweilige Tode aus Horrorfilmen

  1. Der Tod geschieht off-screen – Man sieht gar nichts. Dabei hat man sich schon so auf einen fiesen Tod eingestellt. Tja, schade. Kommt allzu gerne bei geschnittenen Filmfassungen vor.
  2. Der Tod in einer Explosion – Explosionen gehören in Actionfilme. In Horrorfilmen will ich nahe am Geschehen dran sein und Protagonist*innen oder Antagonist*innen leiden sehen. Einzig den gesprengten Bruce würde ich hier durchgehen lassen.
  3. Der Tod offenbart schlechte Effekte – So mancher Low-Budget-Horror offenbar gerade in den Todesszenen, dass nicht genügend Mittel zur Verfügung standen. Da wird der Horror oft eher lachhaft.
  4. Der Tod ohne emotionale Bindung – Irgendeine unwichtige Neben- oder sogar Hauptfigur stirbt, nur um den Bodycount nach oben zu treiben. Gähn. Dann lieber weniger Todesfälle, aber solche, die zählen.
  5. Der Tod als Schlussgag im Finale – Das eigentlich totgeglaubte Böse kehrt in der letzten Szene noch einmal zurück und es wird angedeutet, dass er sich doch noch die/den Held*in krallt? Gerne genutzt und doch oft eher langweilig.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1395)

Heute war ich zum ersten Mal seit ca. einem Monat einmal wieder in der Mittagspause laufen. Schon krass, wie sehr mir das fehlt. Schon alleine, um Ruhe in meine Gedanken zu bringen. Es hat gut getan und doch ging nach fünf Kilometer nichts mehr. 🏃‍♂️

Ein weiterer Laufversuch

Ein weiterer Laufversuch

Distanz: 5.45 km
Zeit: 00:34:50
Anstieg: 42 m
Ø Pace: 6:23 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 7.2 °C
Kalorien: 433 kcal

2022: 2413 km
November: 10 km
KW 47: 5 km

Meine Wade zwickt immer noch und ich habe sie auch nach dem Lauf am Sonntag wieder stärker gespürt. Allerdings ist es auch nicht viel schlimmer geworden. Mein Plan ist nun dreimal die Woche meine 5 km laufen und auf mittelfristige Besserung hoffen. Tritt diese nicht ein, geht die Ärzterallye weiter. 😒

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 616 – Mord am Fjord

Media Monday #595

Es sind nur noch fünf Wochen bis Weihnachten. Verspürt ihr auch schon Panik? Bei mir ist sie definitiv ausgebrochen, denn es gibt dieses Jahr noch mehr zu tun, als in den vergangenen Jahren. Hinzu kommt die Wiederaufnahme von gefühlt allen Weihnachtsfeiern, die man sich nur vorstellen kann. Würde mich ja freuen. Wirklich. Doch hat der Tag nur 24 Stunden. Aber genug gejammert und weiter zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Euch einen guten Wochenstart! 🤪

Media Monday #595

  1. Wenn ich nur daran denke, wie viel Freude der Zwergofant an seinem Kindergeburtstag beim Bouldern mit seinen Freunden hatte, dann freut sich auch mein Vaterherz.
  2. Ich würde mir ja durchaus wünschen, dass ich wieder ohne Schmerzen laufen kann.
  3. Es wäre ja eigentlich genial, wenn das Wochenende noch einen Tag länger wäre.
  4. Die Figur der/des Horrorfilmkiller*in ist einfach nur unsympathisch, auch wenn ich in diesem Artikel etwas anderes behaupte.
  5. Mastodon ist nicht unbedingt meine erste Wahl gewesen, aber wenn man bedenkt, was Elon Musk mit Twitter veranstaltet, dann habe ich mir lieber doch einen Account angelegt und bin nun unter @moviescape@mastodon.social auf Mastodon zu finden.
  6. Wenn ich jetzt noch dazu käme, all das zu tun, was bis Weihnachten noch ansteht, dann wäre mein Stresslevel deutlich niedriger.
  7. Zuletzt habe ich die letzte Staffel der Serie „Jurassic World: Neue Abenteuer“ gesehen und das war durchaus gute Unterhaltung, weil die Staffel nach einem schwachen Start ein versöhnliches Ende genommen hat.

Am Samstag gab es bei uns den ersten Schnee des Jahres (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1394)

Kaum zu glauben, aber ich war heute zum ersten Mal in diesem Monat laufen. Mein letzter Lauf liegt somit ca. drei Wochen zurück. Was ist geschehen? Meine Wade schmerzt. Die Ärzte haben nichts gefunden und ich sollte Schmerzmittel nehmen. Das habe ich eine Woche lang gemacht. Danach war es nur bedingt besser. Also noch eine Woche Pause. Inzwischen zwickt es nur noch manchmal. Dann noch ein paar Tage vernünftig gewesen und heute habe ich einen ersten, vorsichtigen Laug gewagt. 😬

Erster, vorsichtiger Laufversuch in diesem Monat

Erster, vorsichtiger Laufversuch in diesem Monat

Distanz: 5.27 km
Zeit: 00:34:18
Anstieg: 42 m
Ø Pace: 6:30 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 406 kcal

2022: 2408 km
November: 5 km
KW 46: 5 km

Als ich nach einer weiteren Feier der Zwergofanten los kam, war es schon dunkel. Der Schnee des Vortages hatte sich bereits in Matsch verwandelt und ich bin nur eine kurze Runde durch die Stadt gelaufen. Meine Wade hat recht gut mitgespielt, nur gegen Ende habe ich sie gespürt. Mal sehen, ob sie morgen mit mir schimpft und mir vorwirft, doch unvernünftig gewesen zu sein. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Filme, die wir noch nie gesehen haben
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Abenteuer Kind #49: Kindergeburtstag beim Bouldern

Die letzte Woche war arbeitstechnisch ziemlich verrückt. So richtig. Es ist kaum Zeit für andere Dinge geblieben. Somit war es ein tolles Timing, den Kindergeburtstag des Zwergofanten schon Freitagnachmittag einzuplanen. Doch einen anderen Termin hätte es in der Boulderhalle nicht mehr gegeben. Die Konsequenz war, dass ich noch arbeitend im Keller saß, als schon die ersten Gäste eintrafen… 🤪

So aufgeräumt sollte unser Geburtstagszimmer nie wieder aussehen

So aufgeräumt sollte unser Geburtstagszimmer nie wieder aussehen

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5 sympathische Horrorfilmkiller*innen

Von den besten Horrorszenarien geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG diese Woche zu den sympathischsten Horrorfilmkiller*innen. Huch, gibt es wirklich sympathische Killer*innen? Ich habe mich trotz des schwierigen Themas an einer Liste versucht. Was sagt ihr zu dem Thema? 🎃

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #286 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #286 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #286 lautet:

5 sympathische Horrorfilmkiller*innen

  1. Leslie Vernon aus „Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon“ (2006) – Leider liegt meine Sichtung des Films schon viel zu lange zurück, als dass ich mich noch an Details erinnern könnte. Einen Einblick in die Gedankenwelt eines aufstrebenden Horrorfilmkillers zu bekommen, fand ich dennoch auf seltsame Art und Weise sympathisch.
  2. Hannibal Lecter aus „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) – Sympathisch ist für Hannibal Lecter wohl das falsche Wort, doch charismatisch ist er auf jeden Fall. Wohl auch ein Grund dafür, warum sich diese Figur so sehr in der Popkultur festgesetzt hat.
  3. Mr. Brooks bzw. Marshall aus „Mr. Brooks“ (2007) – Den titelgebenden Mr. Brooks habe ich auch als (zu) sympathisch in Erinnerung. Seine dunkle Seite wird ja auch durch eine andere Figur visualisiert. Leider kann ich mich nicht mehr an viel mehr Details erinnern, doch wurde Mr. Brooks nicht als eindeutig verabscheuenswert gezeichnet.
  4. Annie Wilkes aus „Misery“ (1990) – Wie kann man bei Annie Wilkes nur an Sympathie denken? Ja, das stimmt. Gleichzeitig macht es aber genau ihre nicht greifbare Bösartigkeit aus, dass man sich nie sicher wähnt und mit Paul Sheldon doch immer wieder Hoffnung schöpft. Zumindest zu Beginn des Films.
  5. Die Schwiegereltern aus „Get Out“ (2017) – Stellvertretend für alle Figuren, die als sympathisch eingeführt werden und bei denen man dennoch von Anfang kein gutes Gefühl hat. Gibt es im Horrorkino immer wieder und hier fand ich es treffend umgesetzt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.