1.000 Filme in 14 Jahren: Meine Sehgewohnheiten

Es ist soweit: Mit „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ habe ich 1.000 Filme in den letzten 14 Jahren gesehen. Da ich jeden gesehenen Film bespreche, bedeutet das auch, dass ich in den letzten 14 Jahren 1.000 Filme auf meinem Blog besprochen habe. Das macht im Schnitt 69 Filme pro Jahr (wenn ich nur die kompletten Jahre zähle).

Bereits vor 7 Jahren habe ich meine Sehgewohnheiten analysiert (damals auf Basis von 531 Filmen) und am Ende jeden Jahres veröffentliche ich die Daten des vergangenen Filmjahres. Die 1.000 gesehenen Filme möchte ich jedoch zum Anlass nehmen, noch einmal auf die kompletten 14 Jahre Filmgenuss zurückzublicken:

Freigabe

Dank vielfältiger Filmabende mit der gesamten Familie, haben die Bewertungen FSK 0 und FSK 6 (je 11%) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Am häufigsten war die Bewertung FSK 12 (41%), gefolgt von FSK 16 (29%) und leicht abgeschlagen FSK 18 (5%). Der Durchschnitt liegt wenig überraschend also bei: ∅ = FSK 11 und 6 Monate

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Freigabe

Genres

In den letzten 14 Jahren hat sich folgende Verteilung meiner am häufigsten gesehenen Genres ergeben: Komödie (14%), Abenteuer und Action (je 12%), Sci-Fi und Drama (je 11%), Fantasy (8%), Thriller (7%) und Horror (6%)

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Genres

Laufzeit

In den letzten 14 Jahren habe ich insgesamt 78 Tage und 17 Stunden mit dem Schauen von Filmen verbracht. Die durchschnittliche Laufzeit hat sich, wenig überraschend, im Mittelfeld eingependelt: ∅ = 113 Minuten

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Laufzeit

Produktionsland

Wenig überraschend dominierten hauptsächlich US-Produktionen meine Sehgewohnheiten. Dennoch gibt es auch in der weiteren Verteilung durchaus Häufungen: USA (62%), Vereinigtes Königreich (12%), Deutschland (7%), Frankreich (4%), Kanada (3%) sowie Australien und Neuseeland (je 2%); die restliche Länder beschränken sich auf nur wenige Filme im einstelligen Bereich.

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Produktionsland

Produktionsjahr

Wenn ich auf das Diagramm unten schaue, dann häufen sich dort die aktuelleren Kinojahre. Mit je 6% aller Filme liegt das Kinojahr 2006, 2007 und 2012 ganz vorne. Ansonsten geht es mit vereinzelten Filmen bis ins Jahr 1939 zurück, doch erst ab den 1980er und 1990er Jahren sind Häufungen erkennbar. Der Durchschnitt über den gesamten Zeitraum (1939 bis 2020) ist übrigens das Jahr 2005.

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Produktionsjahr

Filmstil

Auch wenn sich die Tendenz zu Beginn unserer gemeinsamen Filmabende ein wenig mehr Richtung Animationsfilm verschoben hat, so waren es dennoch deutlich mehr Realfilme, genauer gesagt  91% Realfilme zu 9% Animationsfilme.

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Filmstil

Wertungen aller 1.000 gesehenen Filme

Wie sich weiter oben schon gezeigt hat, verbringe ich viel Zeit mit meinem Hobby. Deshalb achte ich natürlich darauf, mir solche Filme auszusuchen, die ich entweder schon kenne und liebe, oder solche, bei denen die Chance hoch ist, dass sie mir gefallen werden. Somit verwundert es mich auch nicht, dass 8 Punkte (34%) überwiegen, gefolgt von 7 Punkte (23%), 9 Punkte (16%), 6 Punkte (12%), 10 Punkte (8%) und 5 Punkte (5%). Wertungen von 1 bis 4 Punkte betreffen nur 3% aller gesehenen Filme. Dafür sind knapp 6% Lieblingsfilme unter den 1.000 gesehenen Filmen (wobei hier Mehrfachsichtungen mit abgedeckt sind). Im Schnitt ergibt sich somit: ∅ = 7.6 Punkte

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Wertungen aller 1.000 gesehenen Filme

Filme pro Jahr

An den Jahren kann ich gut ablesen, was bei mir privat so los war: 2006 lasse ich außen vor denn ich habe erst im Juni mit dem Bloggen begonnen. 2007 war mein letztes Jahr im Studium, was sich gut an der Zeit für 110 Filme ablesen lässt. Ab 2008 hatte mich mein erster Job voll im Griff, weshalb ich nur noch Zeit für um die 76 Filme hatte. Ab 2010 haben die Kinder unseren Filmkonsum drastisch reduziert, welcher sich bis 2015 auf 50-60 Filme pro Jahr eingependelt hatte. Nach 2016 wurden es wieder deutlich mehr Filme und gerade durch die gemeinsamen Filmabende sind es inzwischen wieder knapp 80 Filme pro Jahr geworden: ∅ = 69 Filme pro Jahr (nur komplette Jahre)

Meine Sehgewohnheiten: 1.000 Filme in 14 Jahren - Filme pro Jahr

1.000 Filme in 14 Jahren. Eine ganz schöne Menge. Wie ist es bei euch? Habt ihr euren Filmkonsum im Blick? Wie viele Filme schaut ihr so pro Jahr? Gibt es bei euch Häufungen was Genres, Produktionsjahre usw. angeht? Und wo pflegt ihr die Gesamtübersicht (Services wie Letterboxd, IMDb oder eigene Blogs, Tabellen oder Tools)?

52 Gedanken zu “1.000 Filme in 14 Jahren: Meine Sehgewohnheiten

  1. Ich pflege leider gar nicht…
    Hab dementsprechend keine Ahnung, wie viele Filme ich pro Jahr sehe, und ich weiß mittlerweile auch absolut nicht mehr, wie viele Filme / Serien ich hier physisch im Regal stehen habe. Sollte ich vielleicht mal festhalten.
    Ich könnte nicht mal sagen, ob ich durch streaming mehr Filme sehe, oder eher weniger, weil es sich auf Serien verlagert…

    Von daher, Hut ab vor dir und deinen Statistiken!

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    • Bei mir ist das vermutlich nur reiner Selbstschutz bzw. um mir ein gutes Gewissen zu machen, denn wenn ich über die Filme, Serien usw. schreibe und die Anzahl usw. festhalte, habe ich weniger das Gefühl meine Zeit damit zu verplempern. Ist natürlich dennoch so, aber man sieht zumindest irgendein „Ergebnis“. 😅

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  2. Interessante Statistik. Immer wenn du sowas postest, denke ich, ich hätte das auch alles von Anfang an mal für mich festhalten sollen. Aber vermutlich würde mich das jetzt ohnehin nur noch traurig machen, wo ich gefühlt nur noch ein Dutzend Fuilme im Jahr gucke.

    Zur Freigabe: Vermutlich spielt da neben der Familie auch mit rein, dass die FSK heuzutage „gnädiger“ ist und viele ehemals indizierte oder hoch bewertete Filme heruntergestuft werden. Da ist es zwangsläufig wohl schwieriger, Filme Ab 18 zu finden bzw. sind die meist ohnehin eher nicht sehenswert, weil es dann doch eher simpler Torture-Porn oder ähnlicher Quark ist. Da die Genre-Statistik zeigt, dass Horror bei dir ohnehin eher einen kleinen teil einnimmt (was ich durchaus nachvollziehen kann, denn meist ist es eh der immer gleiche Käse), bleibt dann kaum noch was Ab 18 übrig.

    Zur Laufzeit: Wundert mich ein wenig, mit Blick auf die Produktionsjahre, dass da die Mehrheit nicht im zweistündigen Bereich oder drüber liegt. In diesem Jahrtausend hat sich ja eher der Bereich etabliert und es liegt kaum noch was darunter.

    Und du hast mal einem Film nur 1 Punkt gegeben? Wie unglaublich schlecht muss der denn dann gewesen sein?

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    • Du schaust echt nur noch ein Dutzend Filme pro Jahr? Wie kommt es? Mein Gefühl war immer, dass du weiterhin viel schaust, aber eben nicht mehr über alles schreibst. Wenn ich mich bei anderen so umschaue, kommen mir meine knapp 80 Filme schon wenig vor.

      Zur Freigabe: Ja, bei der FSK hast du bestimmt recht. Damals war ich auch eher darauf gepolt 18er sehen zu wollen und natürlich ungeschnitten. Da mussten es auch Editionen aus dem Ausland sein, an die man nur schwer rangekommen ist. Heute kann man ja alles super einfach bestellen. Selbst „Tanz der Teufel“ ist inzwischen ab 16. Unfassbar.

      Zur Laufzeit: Ach, es sind schon einige lange Filme dabei. Ich achte jedoch oft bewusst darauf, kürzere zu erwischen. Weil ich eben oft erst spät auf das Sofa komme und da keinen 3-Stunden-Schinken mehr sehen will. Aber mit 113 Minuten bin ich ja eh schon nahe an den 2 Stunden dran. Wenn man jetzt noch die kurzen Kinderfilme abzieht, geht die Tendenz eindeutig Richtung 2 Stunden plus.

      Yep, ein Film mit einem Punkt und drei Filme mit zwei Punkten. Und sogar neun Filme mit drei Punkten. Man mag es kaum glauben! (Habe die Filme jeweils verlinkt, falls es dich interessiert.)

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      • Ein Dutzend ist ein wenig untertrieben, aber wenn ich meinem LB-Account glauben kann, waren es dieses Jahr bisher tatsächlich nur 16. Schreiben tue ich eigentlich schon noch zu allen was, aber fasse das dann oft zusammen so wie zuletzt hier: https://filmschrott.wordpress.com/2020/06/01/filmstapel-rocketman-long-shot-hauptmann-tonya/

        Ja, so ein 3-Stunden-Epos muss schon gerade passen. Einer der Gründe, warum ich momentan so wenig sehe ist halt auch Zeit und da gucke ich dann auch eher mal auf die Lauzeit, finde dann nix und gucke doch lieber ne Serienfolge.

        Deinen 1-Punkte-Film merke ich mir mal vor. Wenn der bei dir so schlecht wegkommt, muss der ja auf den Schrottplatz.
        Aber 3 Punkte für das Wachshaus finde ich tatsächlich etwas hart. Finde den eigentlich recht unterhaltsam, mit ein paar netten Kills (Jared Padalecki dürfte hier einen der übelsten Filmtode ever sterben) und das Finale ist auch ganz cool.

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      • Ah ja, ich erinnere mich an deine Sammeleinträge. Hatte mir auch schonmal sowas überlegt, aber dann funktioniert meine ganze Struktur nicht mehr. Und so lang sind meine Einzelbesprechungen dann auch wieder nicht… 😉

        Das kenne ich gut, dann lieber zu einer Serienepisode zu greifen. Ich nehme mir aber immer öfter vor, doch einen Film zu schauen. Das ist einfach etwas Besonderes. Serien unter der Woche, Filme am Wochenendende.

        An „House of Wax“ habe ich kaum noch Erinnerungen. Ich weiß nur noch, dass ich das Finale viel zu übertrieben fand und die Kills weit nicht so hart, wie überall angekündigt.

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      • Ich finde deine Einzelbeiträge auch besser. Bei mir weicht es mir nur zu sehr vom eigentlichen Konzept ab, will die „guten“ Filme aber eben auch nicht ganz weglassen, deshalb habe ich mich für diesen Weg entschieden.

        Ich muss da an meinem Zeitmanagement arbeiten. Mittlerweile ist einfach zu viel Schreibkram bei mir angesammelt. Da bleiben vor allem Filme liegen, weil ich mich bei denen eben auf das Geschehen konzentrieren muss. Eine Comedyserie kann halt auch mal so nebenbei laufen.

        Nun ja, Padalecki werden erst die Achillessehnen durchgetrennt, dann wird er eingewachst und später, noch lebend, wird ihm eine Gesichtshälfte weggesäbelt und er verreckt elendig. Das war für Teeniehorreorverhältnisse schon nicht ohne. Gibt aber natürlich bessere Vertreter, wie SCREAM oder FINAL DESTINATION. Es gibt aber vor allem tausende beschissenere. HOW ist halt absolutes Mittelmaß, was in dem Genre aber auch schon ein Kunststück ist, denn eigentlich teilst sich das eher in gut und komplette Grütze auf.

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      • Zeitmanagement ist IMMER eine Herausforderung. Kann das gut nachvollziehen und finde es bewundernswert, dass du dann etwas Sinnvolles, wie eben Schreiben, vorziehst. Wie läuft das eigentlich? Bist du an einem Roman dran? Oder schreibst eine weitere Kurzgeschichtensammlung?

        Da ist dir „House of Wax“ deutlich mehr im Gedächtnis geblieben als mir. Durchschnittlich trifft es wohl wirklich am besten. „Scream“ spielt für mich ja ganz oben mit und „Final Destination“ hatte zumindest harte Tode zu bieten, war dann aber letztendlich auch immer Schema F.

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      • Momentan arbeite ich verstärkt an dem letzten Kurgeschichtenband, um die Reihe abzuschließen. Soll dieses Jahr noch rauskommen. Außerdem wird vermutlich nächsten Monat eine meiner KGs in einer Anthologie veröffentlicht und zwei weitere müssten theoretisch im Laufe des Jahres noch folgen.
        Einen Roman habe ich soweit fertig und wartet auf die Überarbeitung. Der soll nächstes Jahr dann rauskommen. Und dann mal schauen. Ideen habe ich jede Menge, nur eben auch viel zu jonglieren, mit zwei Blogs, ner Patreonseite, Anthologien, Reihen und Romanen. Ursprünglich hatte ich immer eins nach dem anderen abgearbeitet, aber das ist jetzt nicht mehr drin, deshalb muss ich viel hin und her springen, damit überall einigermaßen regelmäßig was zu lesen ist. So dauert dann alles auch ein wenig länger. Deshalb habe ich ja bspw. auch auf dem Schrottplatz meine wöchentlichen Besprechungen beendet und versuche jetzt eher, das ganze in so einer Art Event mit bestoimmten Thema zu verpacken, wo ich dann innerhalb von ein paar Wochen den ein oder anderen Film unterbringe. Zuletzt der Monster-Mai mit 4 Monsterfilmen.

        Och, der erste FD hat zumindest mal mit einer frischen Idee ein bisschen Schwung ins Genre gebracht. Die tausend Sequels hätte es zwar nicht gebraucht, aber das ist ja nichts neues.

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      • Wow, da hast du ja einiges geplant. Gerade auf den Roman bin ich gespannt. Drücke dir die Daumen, dass er ein Erfolg wird! 🙂

        Du hast eine Patreon-Seite? Läuft die gut? Finde es ja klasse, wenn Leute hier Künstler unterstützen. Aber, so wie ich es sehe, sind es meist eher die großen Accounts, die hier wirklich Geld machen (und die finanzieren sich ja oft schon durch andere Werbeeinnahmen).

        Bei dem ganzen Output wundert es mich nicht, dass du nicht mehr so viel Zeit in dein Blog stecken kannst.

        Stimmt, der erste FD war wirklich noch etwas Besonderes und er hatte fiese Todesarten.

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      • Joa, es geht halt irgendwie voran. Wenn man auf dem Markt was reißen will, muss man zumindest eine gewisse Regelmäßigkeit in seine Veröffentlichungen bringen, sonst geht man unter. Teil 5 meiner KG-Sammlung dauert auch schon viel zu lange.

        Die Patreon Seite habe ich noch nicht lange und sie läuft … bisher gar nicht. Habe nicht einen Unterstützer bis jetzt. Muss mich da auch mal mehr mit befassen, was die Ziele und Präsente für die Unterstützer angeht. Das ist ja dann der Anreiz für die Leser.

        Auf den ersten FD lasse ich nix kommen. Danach waren zumindest die Kills noch teils recht einfallsreich. Irgendwann war das dann auch nicht mehr gegeben. Eine typische Reihe, wo es besser bei einem (höchstens zwei) teil geblieben wäre.

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      • Du machst das alles im Self-Publishing oder? Kümmerst du dich auch um Vermarktung? Schaltest du Anzeigen oder läuft alles über Empfehlungen und Zufallskäufe? Sorry, dass ich da so nachhake, aber ich finde das Thema spannend… 🙂

        Ah okay, dann bin ich mal gespannt, wie sich die Seite so entwickelt. Drücke dir die Daumen!

        Ich habe noch den zweiten FD gesehen (das war der mit dem Autounfall am Anfang oder?), danach bin ich ausgestiegen.

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      • Ja, ich mache das alles selber. Bisher habe ich da aber mehr auf Mundpropaganda in den sozialen Medien gesetzt. Anzeigen habe ich bisher nicht geschaltet, weil sich das eher weniger rentiert. Zumal ich bisher halt auch zu speziellen Kram geschrieben habe. Kein Mensch kauft eine trashige Kurzgeschichtensammlung, die wild durch alle Genres springt. Wenn ich den Roman raus habe, werde ich mich mit dem Thema mehr beschäftigen und mal schauen, wo man so unterkommen kann, um ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Ich ziele da aber eher auf sowas wie Buchblogs oder Interviews und Selbstvermarktung ab. Ich glaube, es ist sinnvoller, sich selbst zu verkaufen, als das Produkt. Zumindest auf lange Sicht. Zum glück bin ich nicht so ein Arsch, wie es in meiner Rolle als Filmschrottplatzbetreiber den Anschein macht. Also funktioniert das einigermaßen gut. habe sogar schon 1-2 Fans, die immer mal wieder fragen, wann es denn Nachschub in Buchform gibt. Mehr bringt dann hoffentlich die Zukunft.

        Wenn die Patreonseite ausgearbeitet ist, gibts sicher mal nen Link zu finden. Eventuell mache ich da auch mal was als Filmschrottplatzbetreiber, wenn es sich anbietet. Mal sehen.

        Dann hast du im Falle von FD alles richtig gemacht. Teil 2 hat vor allem den coolsten Unfall zu Beginn. das war schon nett inszeniert. Danach ist es dann aber eben nur ein müder Abklatsch des Vorgängers. Der Rest der Reihe ist dann kaum noch der Rede wert.

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      • Danke für die Einblicke. Kann mir gut vorstellen, dass das ein schwieriges Geschäft ist und viel über Empfehlungen, persönliche Kontakte usw. läuft. Fans oder Multiplikatoren sind da bestimmt viel wert. Den Roman wirst du auch selbst verlegen? Bin sehr gespannt und drücke dir dafür die Daumen! 👍

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      • Ja, der Plan ist, den auch selbst zu verlegen. Ich lasse mir halt ungerne reinquatschen und beim Verlag kommt ohnehin nur der gängige Kram wie Krimis und Liebesromane unter, die sich zudem stringent an die vorgegebenen Strukturen halten. Da habe ich kein Interesse dran. Zumindest momentan nicht.
        Generell läuft natürlich viel über „Bekanntheit“ und Kontakte. Die baut man sich aber ohnehin nur nach und nach auf. Ist ja hier beim Bloggen auch ein langer Prozess, bei dem dann über die Zeit immer mal wieder neue Leser dazu kommen. Bei den Büchern sollte die Zahl natürlich entsprechend größer ausfallen, damit dabei dann irgendwann auch mal ein wenig Knete bei rausspringt. Bisher ist das alles noch Verlustgeschäft.

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      • Sehr spannend! Hast du dein Autoren-Blog schon professionalisiert? So mit E-Mail-Liste aufbauen usw.? Oder eine Facebook-Gruppe, die du aufbaust? Damit du ohne großes Budget Interessenten informieren kannst? Und letzte Frage: Kannst du schon das Genre verraten?

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      • Email-Liste steht seit Ewigkeiten auf der Agenda, aber ist leider eins der Dinge, die immer liegenbleiben. Vor allem auch, weil ich das gerne mit einem Newsletter verbinden würde, der aber auch wieder eine weitere Baustelle eröffnen würde, die dann regelmäßig bearbeitet werden will. FB geht mir persönlich zu sehr auf die Nüsse, um da großartig was aufzubauen. „Professionell“ ist ja ohnehin nicht so mein Ding. Aber irgendwas wird da sicher demnächst kommen.

        Das Genre wird Urban Fantasy mit einem Hauch Horror sein. Aber natürlich wie von mir gewohnt locker und humorig. es geht darum, dass die Apokalypse unmittelbar bevorsteht, die apokalyptischen Reiter aber keinen Bock drauf haben und die verhindern wollen. Gleichzeitig schlägt sich eine Dämonenjägerin mit den Todsünden rum und irgendwie hängt alles miteinander zusammen. Wird ein großer Spaß … denke ich.

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      • Ja, ein Newsletter macht auch wieder Arbeit, ist aber wohl ein gutes Mittel, langfristig eine Leserschaft an sich zu binden. Zumal man auch von Google, FB usw. nicht abhängig ist, die für Reichweite immer Geld sehen möchten.

        Oh, das klingt spannend! Und auch genauso wie ich es mir von dir erwartet hätte. Eben etwas Richtung „Good Omens“, Pratchett, nur eben noch ein wenig düsterer. Bin gespannt… 🙂

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      • Ein Newsletter gilt sogar als DAS Mittel, um Leser an sich zu binden. Muss das unbedingt demnächst mal angehen.

        Die Idee dazu kam mir tatsächlich damals, als ich GOOD OMENS das erste mal gelesen habe.

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  3. Boah das nenne ich mal akribisch, ich behalte da keinen Überblick aber kann ab nächstem Jahr was sagen. Da ich nun monatlich meine Watchlist auf dem Blog stelle. Mal schauen was ich zusammen bekomme, jedoch keine kleinen Kinder bei mir, daher eher weniger in diesem Bereich

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    • Naja, ich habe das vor 14 Jahren angefangen und wenn man erst einmal dabei ist, sind die neuen Filme schnell hinzugefügt. Ist natürlich etwas nerdig, doch mir gibt es was… 😉

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  4. Pingback: Media Monday #468 | moviescape.blog

  5. Durch eine schlappe Mama, gibt es bei mir trotz Kind sogar mehr Filme. Oft hüpf die Frau gegen 21:30/22:00 Uhr ins Bett und je nachdem wie wach ich bin gibt es dann noch ein oder zwei Filme am Abend. Buch führe ich hauptsächlich auf Letterboxd, die Tagebuchfunktion dort ist wirklich toll.

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  6. Ich hab mir genau für diese Statistikpflege Letterboxd zugelegt und führe das ganze auch sehr genau. Hab seit Januar 19 548 Filme geguckt. Was die Wertungsverteilung angeht, ist die ähnlich wie bei dir, aber etwas flacher (paar mehr Gurken waren dabei). Was Produktionsjahre angeht, dominieren die letzten Jahre, was aber an vielen Kinobesuchen liegt.
    Respekt das ganze ohne helfende App, die einem das meiste abnimmt, zu leisten.

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  7. Pingback: Analyse meiner Sehgewohnheiten | moviescape.blog

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