Media Monday #309

Auch wenn ich grade ein langes Wochenende hinter mir habe, fühle ich mich so ausgelaugt wie selten: Nachdem mich schon vor zwei Wochen eine Erkältung plagte, die ich nicht auskuriert habe, hat sie nun mit voller Wucht zurückgeschlagen. Tolles Timing so kurz vor den Pfingstferien. Mag auch gar nicht so recht zu den sommerlichen 30 °C passen. Doch genug gejammert. Irgendwie muss es ja gehen. Was ich sonst noch Spannendes (und ja, das gab es definitiv!) erlebt habe, lest ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß dabei!

  1. Immer wenn ich Wald, Wasser und Felsen sehe, bekomme ich Lust zu wandern, so wie bei unserem diesjährigen Ausflug am Vatertag.
  2. „BFG: Big Friendly Giant – Sophiechen und der Riese“ ist so eine Lektüre, an die ich mich immer gerne erinnern werde, denn es ist eines der ersten richtigen Bücher, die ich meinen Kindern vorgelesen habe.
  3. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Terry Pratchett als meine/n Lieblings-Autor/in bezeichnen, schließlich habe ich auf der Scheibenwelt schon unglaublich viel Zeit verbracht.
  4. „Jurassic Park“ ist überraschend gut gealtert, wenn man bedenkt, dass der Film bereits 24 Jahre auf dem Buckel hat – gerade die Kombination aus CGI und Animatronics ist immer noch beeindruckend.
  5. Insbesondere früher habe ich ja unglaublich gerne Computer- und Videospiele gespielt, da die Zeit inzwischen jedoch knapp geworden ist, musste dieses Hobby vorerst weichen.
  6. „Alien: Covenant“ ist tatsächlich deutlich simpler geraten als ich vermutet/erwartet hätte, denn die spannende Themen, die „Prometheus: Dunkle Zeichen“ aufgemacht hatte, wurden einfach weggewischt.
  7. Zuletzt habe ich auf Radio Fritz in der Sendung Trackback ein Interview in der Rubrik „Blogger privat“ gegeben und das war ziemlich aufregend, weil ich meine Stimme zuvor noch nie im Radio gehört hatte.

Hilfe, ich bin im Radio: Trackback Interview „Blogger privat“

Es lohnt sich gar nicht, um den heißen Brei herumzureden: Am 20. Mai hat mich moep0r von omgwtfbbq1337.de in der Sendung Trackback auf Radio Fritz für die Rubrik „Blogger privat“ nominiert. Danach ging es Schlag auf Schlag: E-Mail-Einladung, Vorgespräch (übrigens während des Vatertagsausflugs) und die Aufzeichnung des Interviews heute Nachmittag. Puh, ganz schön aufregend. Speziell da mich zurzeit Halsschmerzen aus der Hölle quälen und ich noch ein paar Stunden vor dem Interview fast keinen Ton herausbekommen habe. Wie es letztendlich gelaufen ist, hört ihr hier:

Sendung vom 27. Mai 2017 | Radio Fritz

Sendung vom 27. Mai 2017 | Radio Fritz

Wenn ihr die Sendung hören wollt, besucht den Blog von Trackback oder ladet euch hier direkt die MP3-Datei. Meine wohlklingende Stimme ist ab 21:08 zu hören. Um direkt den entsprechenden Ausschnitt zu hören, reicht hier auch ein Klick auf Play:

Hört natürlich auch rein, um zu erfahren wie bullion denn nun ausgesprochen wird, warum Filmsammlungen besser als Streaming sind und ob ihr von mir für das nächste Interview nominiert wurden… 🙂

Weitere Interviews…

Alien: Covenant (2017)

Gestern hat es sich ziemlich spontan ergeben, dass die Kinder bei den Großeltern übernachteten und wir somit „Alien: Covenant“ im Kino sehen konnten. Neben „Blade Runner 2049“ der Film, den ich dieses Jahr am meisten herbeigesehnt habe. Speziell aufgrund meiner kürzlichen Zweitsichtung von „Prometheus: Dunkle Zeichen“ war ich extrem gespannt, wie Ridley Scott die mysteriöse Geschichte um die Ingenieure und ihre Schöpfungen fortführt. Ob sich das Warten (und dass ich mich mit fieser Erkältung ins klimatisierte Kino geschleppt habe) gelohnt hat? Spoiler sind zu erwarten.

Zwischen „Prometheus“ und „Alien“

Auf den ersten Blick hat „Alien: Covenant“ alles zu bieten, was ich mir von einer Fortsetzung erhofft hatte. Der Look erinnert so sehr an den ursprünglichen „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, dass es eine wahre Freude ist. Ridley Scott hat die filmische Brücke also nicht nur inhaltlich (z.B. Zusammensetzung der Crew), sondern auch formal geschlagen. Somit verwundert es auch nicht, dass sowohl das erste Drittel wie auch das letzte Drittel des Films beinahe schon wie ein Remake des Originals von 1979 anmuten. Ich habe es wirklich sehr genossen einmal mehr in dieses wunderbar ausgearbeitete Universum einzutauchen und bekannte Klänge zu vernehmen sowie auch Mechanismen zu erleben. Doch einen Moment, bitte. Was ist nun eigentlich aus Elisabeth Shaw, dem Androiden David und ihrer Reise zum Planeten der Ingenieure geworden? Stimmt, da gibt es ja noch den Mittelteil des Films…

Typisch „Alien“-Sequel: Alles wird auf Null gesetzt

Gerade im inhaltlich interessanten Mittelteil krankt die Geschichte leider. Ich habe mich gefühlt wie damals, als ich das erste Mal „Alien 3“ gesehen habe: Jegliche inhaltliche Entwicklung wird ignoriert und die Ausgangssituation einfach auf Null gesetzt, damit man abermals die gleiche Geschichte erzählen kann. Über die Jahre habe ich den Film dennoch lieben gelernt. Ob mir das bei „Alien: Covenant“ auch gelingen wird? Wie gern hätte ich mehr über die Abenteuer von Shaw und David auf dem Heimatplaneten der Ingenieure erfahren. Aber nein: Shaw ist tot, David entpuppt sich als wahnsinniger Androide mit Gotteskomplex, der einfach mal so alle Ingenieure auslöscht. Keine Antworten, keine weiteren Mysterien, einfach alles auf Null gesetzt.

Ich fand es zwar durchaus interessant, David – nachdem er in „Prometheus: Dunkle Zeichen“ noch eher eine ambivalente Figur war – als verrückten Wissenschaftler inszeniert zu sehen, der mit seinem Bruder Walter über Schöpfung und Götter philosophiert (wenngleich die Flötenszene auch ein wenig albern war). Letztendlich hat David durch seine Genexperimente Eier, Facehugger und Xenomorphs erschaffen. Hier hatte ich tatsächlich einen kleinen Midi-Chlorianer-Moment, der viel von der Faszination für diese Kreaturen genommen hat. Nein, mir hat diese Entwicklung wirklich nicht gefallen und ich finde es unendlich schade, dass Scott und Co. die gesamte Mythologie, die sie noch im Vorgänger mühevoll aufgebaut hatten, einfach über Bord werfen. Glücklicherweise spielt Michael Fassbender wieder unglaublich gut, so dass es trotz der enttäuschenden inhaltlichen Entwicklungen eine wahre Freude ist, seinem verrückten Androiden (und das passt inhaltlich natürlich wieder perfekt zum Franchise) zuzusehen.

Fazit

Ich hatte hohe Erwartungen an „Alien: Covenant“ und mir eine deutlichere Entwicklung in Richtung „Prometheus: Dunkle Zeichen“ gewünscht. Leider haben sich Scott und 20th Century Fox jedoch für den sichereren Weg entschieden und übereilt die Brücke zu den beliebten Originalen geschlagen. Was nun noch in den nächsten beiden Filmen gezeigt werden soll? Auch wenn die Enttäuschung auf inhaltlicher Sicht wohl überwiegt, so war ich jedoch zu jeder Sekunde gefangen von den Bildern und der Atmosphäre. Der Film atmet das „Alien“-Franchise noch viel stärker als der Vorgänger und ja, tatsächlich bin ich dem jüngsten Neuzugang in dieser Hinsicht völlig verfallen. Ein spannendes und auf jeden Fall lohnendes Kinoerlebnis, bei dem sich noch zeigen muss, ob es überdauert: 7/10 Punkte.

Die 5 besten Bösewichte in Filmen und Serien

Nachdem letzte Woche die besten „Filmkreaturen“ an der Reihe waren, hält Gorana erneut eine spannende Aufgabe für uns bereit: Dieses Mal stehen Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ganz im Zeichen der menschlichen Abgründe. Was fällt euch am heutigen Vatertag zu diesem Thema ein?

Das Thema für Ausgabe #46 lautet:

Die 5 besten Bösewichte in Filmen und Serien

  1. Roy Batty (Rutger Hauer) | „Blade Runner“ (1982) – Der Film war in den letzten Ausgaben häufiger zu Gast, doch was soll ich auch machen? Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker ist in vielerlei Hinsicht famos, eben auch beim Bösewicht. Natürlich könnte man streiten, ob Roy Batty als menschlicher Bösewicht durchgeht, doch ist das nicht genau der Punkt des Films?
  2. Arthur Mitchell (John Lithgow) | „Dexter“ (2009) – Wer John Lithgow bisher eher aus humorvollen Rollen kennt, der wird hier seine helle Freude haben. Ihr dachtet sein Auftritt als Antagonist in „Cliffhanger“ wäre fies? Dann schaut euch diese Staffel von „Dexter“ an. Selten wurde ein Bösewicht so abgrundtief böse gespielt. Großartig!
  3. Hans Landa (Christoph Waltz) | „Inglourious Basterds“ (2009) – Ich habe lange überlegt, ob ich Hans Landa in meine Liste aufnehmen soll. Den Film habe ich (im Gegensatz zu den anderen Nennungen) bisher erst einmal gesehen, doch hat Christoph Waltz einfach Eindruck hinterlassen. Wirklich beeindruckend.
  4. Stansfield (Gary Oldman) | „Léon: Der Profi“ (1994) – Gary Oldman war ja längere Zeit auf Bösewichte abonniert, doch keinen hat er so überzeugend und beängstigend gut gespielt wie Stansfield. Alleine sein erster Auftritt, in dem er zu Beethovens 9. Sinfonie Mathildas Familie auslöscht. Unfassbar.
  5. Ben Linus (Michael Emerson) | „Lost“ (2006-2010) – Der letzte Bösewicht in dieser illustren Runde ist Ben Linus, den man bis zur letzten Episode nicht wirklich greifen kann. Welche Agenda verfolgt er? Ist er wirklich böse? Kann man ihm nicht doch trauen? Er hat die Serie sehr bereichert und ist einer der Gründe, warum ich tatsächlich noch einmal auf die Insel zurückkehren würde.

Noch nicht genug? Mehr Bösewichte aus Film und Serie… 🙂

Media Monday #308

Auch der schönste Sonntag geht einmal vorbei. Heute waren wir fast den gesamten Tag draußen, haben gegrillt, waren spazieren und haben den Kindern beim Toben zugesehen. Rundum gelungen. Am Samstag dagegen habe ich die meiste Zeit am Haus gearbeitet, da es immer noch ein paar Bereiche gibt, die noch fertiggestellt werden müssen. Laufen war ich leider überhaupt nicht, da mich eine Erkältung geplagt hat, doch kommende Woche muss ich es wieder angehen. Aber nun warten erst einmal die Fragen des Medienjournals auf mich. Euch einen guten Start in die neue Woche! 🙂

  1. Wenn es so richtig skurril und abgedreht wird, dann könnte es gut sein, dass man gerade „Silicon Valley“ von HBO schaut.
  2. „Fear the Walking Dead“ hat mich irgendwo auf dem Weg verloren, denn in der zweiten Staffel fand ich die Charaktere so dämlich geschrieben, dass ich einfach nicht weiterschauen konnte.
  3. Ich konnte mich ja kaum je so gut mit einer Figur identifizieren wie mit Adam Braverman aus der Serie „Parenthood“, zumindest seit ich Vater bin.
  4. In Sachen Comedy-Serien habe ich das Genre durch klassische Sitcoms, wie „Friends“ oder „Seinfeld“, kennen und lieben gelernt.
  5. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ hat mich ja als Lektüre schwer begeistert, schließlich besitzt das Buch eine wunderbar frische Idee, die zudem gut umgesetzt wurde.
  6. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber der mitunter gruseligste Film war für mich der spanische Genre-Beitrag „[Rec]“ – die letzten 15 Minuten haben mich im Kino um Jahre altern lassen.
  7. Zuletzt habe ich Ridley Scotts „Prometheus: Dunkle Zeichen“ zum zweiten Mal gesehen und das war erneut ein famoses Erlebnis, weil der Film das bekannte „Alien“-Franchise um viele interessante Aspekte erweitert.

Prometheus: Dunkle Zeichen – OT: Prometheus (2012) (WS1)

Gerade ist „Alien: Covenant“ angelaufen und ich hege die zarte Hoffnung, dass ich den Film tatsächlich noch im Kino sehen werde. Folglich war es nach fünf Jahren auch an der Zeit, meine Erinnerungen an „Prometheus: Dunkle Zeichen“ aufzufrischen. Der Vorgänger hatte mir damals exzellent gefallen. Allerdings habe ich inzwischen so viele vernichtende Worte über den Film gehört und gelesen, dass ich leichte Zweifel hatte, ob er mir auch heute noch gefallen würde, doch lest selbst…

Ein selbstbewusster Neuanfang

Das „Alien“-Franchise zeichnet sich nicht gerade durch Konsistenz aus. Ob spontane Genre-Wechsel von Horror („Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“) zu Action („Aliens: Die Rückkehr“) oder unzählige Male umgeschriebene Drehbücher („Alien 3“) – als Fan der Reihe hat man schon so einiges mitgemacht. Dennoch war der Ruf nach einer Fortsetzung zu „Alien: Die Wiedergeburt“ stets da. Neun Jahre später war es dann endlich soweit und im Vorfeld herrschte viel Unklarheit darüber, um was es sich bei „Prometheus“ eigentlich handeln sollte: ein Sequel oder ein Prequel? Gar ein Reboot? Oder doch etwas ganz Anderes? Letztendlich ist Ridley Scotts Sci-Fi-Epos eine Mischung aus alldem und doch etwas ganz Eigenes: eine Geschichte im „Alien“-Universum, die mit den Versatzstücken des Franchises spielt und doch viel größer ist. Und ich kann Ridley Scott nur dafür danken, diesen Weg eingeschlagen zu haben, denn auch bei der heutigen Sichtung hat mich sein Film wieder enorm gepackt.

Woher kommen wir eigentlich?

„Prometheus“ macht es einem als Zuschauer nicht leicht: Einerseits ist der Film ein typischer Sci-Fi-Reißer mit Monstern, klischeehaft geschriebenen Redshirts und teils sehr blutigen Szenen. Dem gegenüber steht der philosophische Unterbau, der Fragen nach Schöpfung, Glaube und einer größeren Mythologie aufmacht. Für viele Zuschauer mag das nicht zusammenpassen, doch für mich funktioniert es einfach wunderbar. Ich liebe die Space-Trucker-Atmosphäre, die Scott im ersten Drittel des Films wieder sehr gekonnt einfängt, ebenso wie horrorlastigen Actionszenen sowie die Fragen, die in der Geschichte aufgemacht werden. Im Zentrum der Handlung steht, ganz in Tradition der Reihe, abermals eine Frau, doch neben ihr rückt ein Androide in den Fokus. Auch ein solcher hatte in den ersten beiden Filmen eine tragende Rolle, hier spiegelt er zudem den Kern der Geschichte wider, was ich ganz und gar famos fand. Dies hätte leicht nach hinten losgehen können, doch Michael Fassbender spielt David so eindringlich und doch nuanciert, dass es eine wahre Freude ist.

Neben dem Inhalt ist bei Ridley Scott natürlich die Form extrem wichtig und hier überzeugt „Prometheus“ auf ganzer Linie: Ich liebe die Weyland-Yutani-Designs, die Raumschiffe und Uniformen, die technischen Spielereien und natürlich die von H. R. Giger inspirierte Welt auf LV-223. Was Monster angeht, so gibt es auch in diesem Film einiges zu sehen, wobei nichts auch nur annähernd den ikonografischen Facehuggern oder Xenomorphs das Wasser reichen kann. Am meisten beeindruckt haben mich wohl tatsächlich die humanoiden Engineers und ich bin gespannt, wie in der Fortsetzung letztendlich der Bogen zu den klassischen Aliens gespannt wird.

Fazit

Meine Sorge mich aufgrund etwaiger Beeinflussungen in Drehbuchschwächen oder   Logiklöchern zu verlieren, war völlig unbegründet. Ich habe „Prometheus“ genossen, wie damals bei der ersten Sichtung im Kino. Einzig das famose 3D habe ich tatsächlich vermisst. Wer hätte das gedacht? Auch dieses Mal werde ich wieder viel über die Geschichte nachdenken und mir eigene Erklärungen zurechtlegen. Ich mag es sehr, dass der Film nicht alles erklärt und uns Zuschauern Spielraum für Spekulationen lässt. Dabei funktioniert „Prometheus“ auch wunderbar als audiovisuell starker Sci-Fi-Trip, mit dem man einfach viel Spaß haben kann. Falls ihr die alten Filme liebt und um diesen Neuanfang bisher einen bogen gemacht habt: Lasst euch nichts erzählen und macht euch selbst ein Bild. Ein toller Film: 9/10 Punkte.

 

Die 5 besten „Filmkreaturen“

Heute halte ich den Vorspann kurz, denn es ist schon viel zu spät und ich bin viel zu müde. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nicht vorbeiziehen lassen, an Goranas aktueller Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG teilzunehmen. Viel Spaß also mit meinen liebsten Kreaturen… 🙂

Das Thema für Ausgabe #45 lautet:

Die 5 besten „Filmkreaturen“

  1. Xenomorph | „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – H. R. Gigers Xenomorph darf hier natürlich nicht fehlen. Vermutlich ist das Ur-Alien auch nach wie vor mein Liebling, wenngleich die Alien-Queen aus James Camerons „Aliens: Die Rückkehr“ beinahe noch mehr Charakter besitzt. Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Monster und mag selbst seine verschmähten Auftritte in „Alien 3“ und „Alien: Die Wiedergeburt“ sehr gerne. Zudem freue ich mich wirklich auf Ridley Scotts „Alien: Covenant“, da ich auch „Prometheus“ für äußerst gelungen halte.
  2. E.T. | „E.T. – Der Außerirdische“ (1982) – Der kleine Außerirdische aus Steven Spielbergs Sci-Fi-Klassiker hat mich damals richtig bewegt. Er ist in dieser Aufzählung auch die einzige gute Kreatur, die mir so spontan eingefallen ist. Dabei gibt es bestimmt noch viele andere. Sehr prägend für meine filmische Entwicklung.
  3. Gollum | „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ (2002) – Ich liebe Gollum und wie famos er von Andy Serkis gespielt sowie im Nachhinein animiert wurde. Der erste wirklich realistische CGI-Charakter, der bis heute – sprich bis zu seinem Auftritt in „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ – zu überzeugen weiß. Speziell meine erste Begegnung mit ihm werde ich wohl nie vergessen. Großartig!
  4. Smaug | „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ (2013) – Man kann von Peter Jacksons zweiter Mittelerde-Trilogie halten was man will, unbestritten ist aber dass die Szenen mit Smaug zu den Highlights zählen. Benedict Cumberbatch spielt den mächtigen Drachen so intensiv, dass es eine wahre Freude ist. Seine Screentime ist zwar begrenzt, doch umso imposanter. Wohl die bisher gelungenste filmische Umsetzung eines Drachen.
  5. Predator | „Predator“ (1987) Das zweite klassische Filmmonster neben dem Xenomorph. Kein Wunder, dass die beiden auch schon mehr als einen gemeinsamen Auftritt hatten. Auch wenn der Klassiker mit Arnold Schwarzenegger zweifellos der stärkste Film mit dem intergalaktischen Jäger ist, so mochte ich auch „Predator 2“ und „Predators“ sehr und freue mich auf Shane Blacks „The Predator“, der 2018 in die Kinos kommen soll.

Noch nicht genug? Hier die fünf gruseligsten Film- und Serienmonster… 🙂

Girls – Season 4

Noch nicht einmal ein halbes Jahr ist seit meinem letzten Besuch bei den Girls vergangen. Somit ist mir der Einstieg in „Girls – Season 4“ dieses Mal sehr leicht gefallen und auch wenn die Serie in ihrem dritten Jahr ein wenig abgebaut hatte, so war ich doch gespannt, ob Autorin Lena Dunham ihren Figuren endlich die dringend nötige Weiterentwicklung spendiert…

Daddy Issues in Iowa

So, oder so ähnlich, könnte man die gesamte Staffel ganz gut zusammenfassen. Zumindest Hannahs Erzählstrang. Zu Beginn des inzwischen schon vierten Jahres der Serie verlässt unsere Protagonistin die bekannten Gefilde und zieht nach Iowa. Von New York City aus wohlgemerkt. Kein Wunder, dass sie zunächst ein Kulturschock erwartet und sie sich nicht wirklich willkommen fühlt. Das alles ist tatsächlich ziemlich unterhaltsam, wenn auch insgesamt ein wenig unnötig für die gesamte Geschichte. Dennoch ein schöner Gegenpol zum Leben der restlichen Freundinnen in NYC, wo zwar ein deutlich höheres Tempo herrscht, letztendlich aber doch alle auf der Stelle treten. Speziell Marnie und Jessa bekommen so gar nichts auf die Reihe.

In der zweiten Hälfte der Staffel nimmt die Geschichte dann ordentlich Fahrt auf und jede einzelne Figur entwickelt sich weiter. Selbst Hannahs Vater, der plötzlich entdeckt, dass er eigentlich schwul ist. Oder Ray, der politische Ambitionen verfolgt. Oder Shoshanna, die einen Job in Tokyo annimmt. Oder tatsächlich auch Hannah, die endlich über Adam hinwegkommt und eine stabile Beziehung eingeht. Das Finale der Staffel besteht – passend zu einer absurden Geburtssituation – aus lauter Anfängen, was ich ganz wunderbar fand.

Fazit

Auch wenn nicht jede Episode funktioniert und ich oft wieder das Gefühl hatte, dass sich Marnie, Jessa und Co. in künstlichen Problemen wälzen, so fand ich die neu eingeschlagene Richtung dennoch lobenswert. Es sieht wirklich so aus, als hätte Lena Dunham einen Plan für die finalen zwei Staffeln, auf die ich mich inzwischen schon wirklich freue. Sollten die Girls etwa erwachsen werden? 8/10 (8.2) Punkte.

Media Monday #307

Wo ist es hin, das Wochenende? Am Freitagabend war ich so platt, dass ich nicht einmal einen Film geschaut habe. Am Samstag wollten Haus und Hof gepflegt werden und nachmittags bin ich eine Runde laufen gegangen. Der heutige Sonntag stand natürlich ganz im Zeichen des Muttertags, war vom Wetter aber so durchwachsen, dass mehr als ein kurzer Spaziergang nicht drin war. Kein Vergleich zum letzten Jahr. Bevor mich morgen der Arbeitswahnsinn wieder ereilt, beantworte ich zum Ausklang des Wochenendes noch die Fragen des Medienjournals und bin natürlich gespannt auf eure Antworten… 🙂

  1. Buch-Adaptionen wie jüngst „American Gods“ besitzen gerade als Serie großes Potenzial, wie für mich erst kürzlich die Stephen-King-Adaption „11.22.63 – Der Anschlag“ gezeigt hat.
  2. Die Workplace-Comedy „Silicon Valley“ ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert, zumindest wenn man sich für die Tech-Branche interessiert.
  3. Wäre schön, öfter mal Filme zu sehen von denen man noch wirklich überrascht wird.
  4. „The Name of the Wind“ würde ich ja gerne mal lesen, schließlich steht das Buch schon viel zu lange ungelesen im Regal.
  5. Wenn Serien abgesetzt werden ist das ja schon blöd, aber hinsichtlich Filmen ärgert es mich ja speziell bei „Der Goldene Kompass“, dass nie die geplante Fortsetzung realisiert worden ist, denn ich fand die Buchvorlage recht gelungen umgesetzt und hätte gerne noch „Das Magische Messer“ und „Das Bernstein-Teleskop“ adaptiert gesehen.
  6. Wo der Gratis-Comic-Tag gerade rum ist, warum gibt es eigentlich keinen Gratis-65-Zoll-UHD-Fernseher-Tag?
  7. Zuletzt habe ich den Film „Brooklyn: Eine Liebe zwischen zwei Welten“ gesehen und das war herrlich altmodisches Kino, weil Regisseur John Crowley die Geschichte wunderbar unaufgeregt inszeniert und toll besetzt hat.