Crimson Peak (2015)

Halloween! Zeit für den jährlichen Horrorfilm (letztes Jahr gab es übrigens „The Visit“). Es ist ja nicht so, dass ich mich nur einmal im Jahr dem Horro-Genre zuwende, doch an diesem Termin ist die Sichtung Pflicht – und dieses Mal hatte ich euch um Hilfe bei der Entscheidung gebeten:

Wie ihr seht, ist die Wahl auf „Crimson Peak“ gefallen, auf den ich spätestens seit meiner Lektüre von „Cabinet of Curiosities: My Notebooks, Collections, and Other Obsessions“ extrem Lust hatte. Ob er meine Erwartungen erfüllen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Crimson Peak (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Crimson Peak (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein zum Leben erwachter Schauerroman

Während der ersten halben Stunde war ich noch davon überzeugt, mit „Crimson Peak“ eine neue Genre-Liebe entdeckt zu haben. Ich mochte die schwülstige Inszenierung, den leisen Humor und die Charaktere allesamt sehr gerne. Einzig die ersten Geistererscheinungen konnten mich nicht sonderlich überzeugen. Doch der Rest? Wahrlich famos! Und wie bereits Hauptfigur Edith Cushing (Mia Wasikowska) zu berichten wusste: ‚Ghosts are metaphors for the past.‘ Folglich hatte ich mich schon darauf eingestellt, weniger einen Gruselfilm zu sehen, als eine schaurige Romanze mit Horror-Anleihen. Und der Weg, den Guillermo del Toro zu beschreiten schien, konnte mich wirklich überzeugen.

Auch mit dem Wechsel des Schauplatzes von Amerika in ein verlassenes Herrenhaus nach England, wusste „Crimson Peak“ audiovisuell noch einmal alle Register zu ziehen. Fast schon übertrieben schaurig präsentiert Guillermo del Toro das viktorianische Anwesen, so dass man sich jeden Frame am liebsten an die Wand hängen würde. Überstilisiert und einfach wunderbar anzusehen. Doch was ist mir der Geschichte? Hier konnte mich der Film leider nicht überzeugen. Zwar mochte ich die düstere Romanze, die den Kern bildet, doch leider ist die Handlung so simpel gestrickt und ohne Überraschungen inszeniert, dass ich irgendwann nicht mehr mit den Figuren mitfühlen konnte. Das große Slasher-Finale gegen Ende war dann zwar nett anzusehen, doch hat es nicht zum stimmungsvollen Aufbau zuvor gepasst. Wirklich schade, denn nach dem famosen Einstieg bleibt nicht viel mehr als heiße Luft.

Fazit

Leider konnte „Crimson Peak“ meine an ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Er sieht fantastisch aus und hört sich toll an, doch unter der schönen Oberfläche ist nicht wirklich viel zu holen. Er ist weder gruselig, noch konnte mich die Liebesgeschichte überzeugen. Da helfen leider auch Jessica Chastain und Tom Hiddleston nicht. Gerne hätte ich den Film mehr gemocht, doch so bleibt am Ende nur eine schöne Hülle. Wer nun dennoch neugierig ist, kann ruhig einmal reinschauen: 6/10 Punkte.

Raum – OT: Room (2015)

Bereits der vierte Tag mit einer Filmsichtung. Ich scheine meinen Herbsturlaub ja wirklich perfekt zu nutzen (heute waren wir aber tatsächlich auch unterwegs). Nach dem leichten „Mein Freund der Delfin 2“ von gestern Abend, ist heute ein Film im Player gelandet, den ich schon viel zu lange vor mir herschiebe: Lenny Abrahamsons Romanverfilmung „Raum“ steht schon seit geraumer Zeit im Regal, doch aufgrund der Thematik hatte ich bisher noch nicht reingeschaut. Heute war es jedoch soweit…

Raum (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Raum (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Licht am Ende des Tunnels

„Raum“ war letztendlich genau das, was ich einerseits befürchtet, mir andererseits aber auch erhofft hatte: oft schwer zu ertragen, in unerwarteten Momenten leicht und hoffnungsvoll sowie emotional unfassbar mitreißend. Man kann als Elternteil einfach nicht aus seiner Haut und reflektiert die gezeigte Situation mit seinen eigenen Kindern. Das schmerzt und tut weh. Man geht dorthin, wo man nie hingehen möchte. Die größten Ängste, das Schlimmste vom Schlimmen. Durch die einzigartige Erzählperspektive erleben wir Zuschauer die grausame Situation aber durch die Augen eines Kindes. Und wie sich über den weiteren Verlauf des Films zeigen soll: Kinder sind großartig und viel härter im Nehmen, als man ihnen zugestehen möchte. An dieser Stelle muss ich auch gleich Hauptdarsteller Jacob Tremblay ein Lob aussprechen, der Jack so authentisch spielt, das ich mehrfach eine Gänsehaut hatte. Ganz groß.

Überhaupt ist die Besetzung perfekt gelungen, was ja auch durch Brie Larsons Oscar-Gewinn offiziell anerkannt wurde. Einzig William H. Macy (u.a. bekannt als Frank Gallagher aus „Shameless“) fand ich ein wenig verschenkt und seine Figur zu schwach angelegt. Doch davon abgesehen passt einfach alles. Ich habe schon lange nicht mehr so sehr mit Charakteren mitgelitten, wie mit Jack und Ma. Natürlich legt es Lenny Abrahamson auch darauf an, doch sind mir nicht nur in einer Szene Tränen über die Wangen gelaufen. Ich mochte es wirklich sehr, dass sich Emma Donoghue in ihrer Geschichte (auch das Drehbuch stammt von ihr) auf die Beziehung zwischen Jack und Ma konzentriert hat und der Thriller nur ein Nebenaspekt war. Die lebensbejahende Grundstimmung wirkt zudem nicht aufgesetzt, sondern tatsächlich hoffnungsvoll.

Fazit

Auch wenn der Film gerade in seiner ersten Hälfte oft nur schwer zu ertragen war, so überwiegt auch in dieser die Hoffnung, die Ma für Jack aufbaut. Getragen wird „Raum“ komplett durch seine famosen Schauspieler und das stimmige Drehbuch. Wer sich darauf einlassen kann, wird belohnt werden. Dennoch muss auch ich das Gesehene nun erst einmal sacken lassen. Ein unfassbar packender Film: 9/10 Punkte.

Media Monday #331

So wie die vergangenen zwei Tage, habe ich schon lange kein Wochenende mehr vergammelt. Das Wetter ist nass, kalt und stürmisch. Wir alle sind erkältet und außer Brettspielen, Kürbissuppe und einem Filmabend im Kreis der Familie haben wir uns zu nichts aufraffen können. Aber es ist ja noch Zeit, denn dank der zwei Feiertage, werde ich die Herbstferien der Kinder für eine Woche Urlaub nutzen. Und womit könnte ich diesen besser einläuten, als die Fragen des Medienjournals zu beantworten?

Media Monday #331

  1. Am vergangenen Wochenende war wieder die Messe SPIEL in Essen und das hätte ich ohne diese Frage hier nicht einmal gewusst.
  2. Um aber gleich beim Thema Spiele jedweder Art zu bleiben, so stehen Brettspiele zurzeit wieder hoch im Kurs, da das Wetter draußen ziemlich ekelhaft ist und somit nicht zum Rausgehen einlädt.
  3. Der Horroctober neigt sich mal wieder dem Ende und ich habe mit „Green Room“ den ersten Genrefilm ziemlich spät im Horror-Monat gesehen.
  4. Wovor es mich persönlich ja immer sehr gruselt ist alleine und ohne Hoffnung auf Rettung den Naturgewalten ausgeliefert zu sein, so wie Robert Redfords Segler in „All Is Lost“.
  5. Halloween – oder in diesem Jahr der zusätzliche Feiertag – ist für mich der eine Tag im Jahr, an dem ich tatsächlich ganz bewusst einen Horror-Film einplane.
  6. Kriminalromane, die auf wahren Begebenheiten basieren (z.B. Jussi Adler-Olsens „Verachtung“), sind ja noch immer die schaurigsten Lektüren, denn der historische Hintergrund ist oft sehr erschütternd.
  7. Zuletzt habe ich „Blade Runner 2049“ im Kino gesehen und das war ein großartiges Erlebnis, weil Denis Villeneuve den Geist des Vorgängers perfekt einfängt und die Welt gekonnt weiterentwickelt.

Mein Freund, der Delfin 2 – OT: Dolphin Tale 2 (2014)

Es sind Herbstferien und somit auch die Gelegenheit ein wenig aus dem Alltag auszubrechen. Mit der heutigen Zeitumstellung waren unsere inneren Uhren ohnehin ein wenig durcheinander, weshalb wir unserem Zappelinchens den Wunsch erfüllten, endlich „Mein Freund, der Delfin 2“ zu sehen. Seit der Sichtung des ersten Teils, vor ziemlich genau vier Wochen, war das als nächster, großer Filmabend geplant…

Mein Freund, der Delfin 2 (2014) | © Warner Home Video

Mein Freund, der Delfin 2 (2014) | © Warner Home Video

Rückkehr in das Clearwater Marine Aquarium

Das Zappelinchen war von Anfang an wieder gefesselt von der Geschichte rund um den Delfin Winter. Da auch diese Fortsetzung auf wahren Begebenheiten beruht und die Tiere sich selbst spielen, war es für sie nicht immer einfach zu verstehen, was denn nun echt und was gespielt ist. Speziell der Tod des Delfins Panama noch in den ersten paar Minuten, hat das Zappelinchen schwer beschäftigt. Da war ich ganz froh, dass sich unser Zwergofant noch vor dem Film freiwillig ins Bett verzogen hat. Im weiteren Verlauf hat der Film jedoch wieder voll und ganz auf die Schwerpunkte Coming-of-Age und Mensch-Tier-Freundschaft gesetzt, was erneut ein voller Erfolg war.

Auch mir hat der Film wieder gut gefallen, wenngleich es doch auch eine typische Fortsetzung ist. Die gezeigte heile Welt mag manchmal etwas übertrieben scheinen, doch durch Kinderaugen betrachtet, funktioniert das wunderbar und ist nach wie vor ein schöner Kontrast zum oft zu beobachtenden Zynismus in der Filmwelt. Wenn sich dann noch Morgan Freeman und Kris Kristofferson zuzwinkern, dann lacht auch mein Herz als Filmfreund. Am Ende war es schon fast 22 Uhr (nach der alten Sommerzeit sogar schon 23 Uhr) und das Zappelinchen ist todmüde ins Bett gefallen.

 

Fazit

Ich bin wirklich froh, den zweiten Teil von „Dolphin Tale“ zeitnah mit dem Zappelinchen nachgeholt zu haben. Es wertet das Erlebnis noch einmal deutlich auf, wenn man die Begeisterung seines Kindes sieht. Auch wenn mir „Mein Freund, der Delfin 2“ nicht mehr ganz so gut gefallen hat, wie noch der erste Teil, so werde ich ihn stets in bester Erinnerung behalten. Sollte es zu einer weiteren Fortsetzung oder der geplanten TV-Serie kommen, dann kenne ich schon jetzt mindestens eine Zuschauerin, die davon begeistert wäre: 7/10 Punkte.

Green Room (2015)

Der filmische Horror-Monat Oktober ist beinahe zu Ende. Höchste Zeit also, dass ich mich dem Genrefilm zuwende: Mit Jeremy Saulniers „Green Room“ stand sogleich ein Film auf dem Programm, den ich ohnehin schon länger sehen wollte. Wenig Grusel, dafür extreme Spannung und fieser Splatter. Ob das für einen gelungenen Filmabend ausreichend war?

Green Room (2015) | © Universum Film GmbH

Green Room (2015) | © Universum Film GmbH

Punk Is Dead

Zumindest die Punk-Band ist nach dem Film tot. Dabei hat alles so harmonisch begonnen: Eine erfolglose Punk-Band ist auf der Suche nach dem nächsten Gig. Das ist verbunden mit viel Gerede über Image, Lieblingsbands und – am wichtigsten – woher man das Geld für Benzin nimmt. Als sich spontan eine neue Möglichkeit ergibt, fragen die vier Bandmitglieder nicht lange nach, sondern nehmen den Gig an. Da ist es auch fast schon egal, dass sie vor hinterwäldlerischen Neo-Nazis spielen. Als sie jedoch unfreiwillig Zeuge eines Mordes werden, beginnt ein Überlebenskampf, der von Anfang an aussichtslos erscheint.

Jeremy Saulniers Terrorfilm ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Spannungsschraube wird beständig angezogen und von befreiender Komik ist nichts zu spüren. Dazu gesellen sich eruptive Gewaltszenen, die sowohl vom Timing als auch aufgrund ihrer expliziten Darstellung überraschen. Über weite Strecken ist „Green Room“ schon fast ein Kammerspiel, das einen Belagerungszustand zeigt, was das Gefühl der Klaustrophobie und des Ausgeliefertseins nur noch unterstreicht.

Patrick Stewart als fieser Nazi-Boss

Neben dem geradlinig inszenierten Terror, haben mich vor allem die Schauspieler überrascht: Am auffälligsten ist wohl Patrick Stewart, der den perfiden Anführer der Neo-Nazi-Bande spielt. Doch auch der leider viel zu früh verstorbene Anton Yelchin (u.a. „Odd Thomas“) weiß  zu überzeugen. Daneben sind mir noch speziell Alia Shawkat (Serienfreunden bekannt als Cousin Maeby aus „Arrested Development“) und Imogen Poots („Centurion“) aufgefallen. Bis zum Ende schaffen es nur die wenigsten.

Fazit

Auch wenn „Green Room“ keine wirklich originelle Geschichte erzählt (im Grunde erlebt man „From Dusk Till Dawn“ mit Nazis statt Vampiren), so hat er mich doch extrem mitgerissen. Und das nicht immer auf unterhaltsame Art und Weise, denn viele Szenen sind wirklich unangenehm und werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Wer Lust auf knallharte Terror-Action hat, der sollte hier ruhig einmal reinschauen: 8/10 Punkte.

All Is Lost (2013)

Nach einem zweiwöchigen Kraftakt in vielerlei Hinsicht, habe ich mich mit letzter Energie in den sicheren Hafen des Wochenendes gerettet. Was lag also näher, als mit „All Is Lost“ ein Survival-Drama anzuschauen? Nichts, völlig richtig. Folglich habe ich Robert Redford begleitet, wie er gegen die Naturgewalten kämpft. Ob er verloren oder gewonnen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung…

All Is Lost (2013) | © Universum Film GmbH

All Is Lost (2013) | © Universum Film GmbH

Der alte Mann und das Meer

Ich mag Filme, die eine aufs Nötigste reduzierte Prämisse besitzen. Auch kammerspielartige Schauplätze finde ich spannend. Oft gelingt es Filmemachern gerade aus der auferlegten Beschränkung viel herauszuholen. Ob das J. C. Chandor auch gelungen ist? In meinen Augen ja. Auch wenn der Vergleich hinken mag, so hat mich „All Is Lost“ wohl am ehesten an „Gravity“ erinnert, denn der von Robert Redford großartig gespielte namenlose Segler kommt, wie Sandra Bullocks Figur in dem Sci-Fi-Thriller, wortwörtlich oft vom Regen in die Traufe. Das mag in der hohen Schlagzahl der Katastrophen anstrengend wirken, ist jedoch unglaublich packend inszeniert. Gerade Redfords stoische Art mit den Problemen umzugehen (zumindest noch am Anfang) ist einfach großartig.

Ich mag da Meer als Schauplatz ohnehin sehr gerne und J. C. Chandor fängt es wunderbar ein: einerseits bedrohlich, andererseits auch wunderschön. Der Mensch als Spielball der Natur. Nach dem Kinostart haben Segler anscheinend viel am Realismus des Films auszusetzen gehabt. Mir als ungeübtem Zuschauer sind allerdings keine Logiklöcher aufgefallen, zumal ich es auch nur nachvollziehbar finde, dass der Segler nicht in allen Stresssituationen sofort die richtige Entscheidung trifft.

Fazit

Für mich war „All Is Lost“ eine intensive Seherfahrung, bei der ich es spannend fand, wie minimalistisch J. C. Chandor seinen Film inszeniert hat (so gibt es z.B. kein emotionales Payoff am Ende des Films) und wie sehr sich Redfords Schauspiel daran orientiert. Eine beeindruckende One-Man-Show, die jedoch nicht auf den Effekt setzt. Kann ich nur empfehlen: 8/10 Punkte.

Die 5 besten TV-Episoden zu Halloween

Gorana führt Die 5 BESTEN am (HORROR-)DONNERSTAG fort und möchte von uns die fünf besten Halloween-Medienprodukte wissen. Da ich ohnehin nur Filme und Serien schaue (und Filme schon abgehakt sind), habe ich mich gleich auf TV-Episoden zu Halloween eingeschränkt. Aber ich bin gespannt, was euch so eingefallen ist… 🙂

Die 5 BESTEN am HORROR-DONNERSTAG #67

Das Thema für Ausgabe #67 lautet:

Die 5 besten TV-Episoden zu Halloween

  1. „Fear, Itself“ aus „Buffy the Vampire Slayer“ (Season 4 | Episode 4) – Eine der besten Standalone-Episoden der vierten Staffel. Die Scoobies werden mit ihren Ängsten konfrontiert und das Halloween-Gefühl wird perfekt transportiert.
  2. „Epidemiology“ aus „Community“ (Season 2 | Episode 6) – Die obligatorische Zombie-Episode perfekt auf die Greendale-Welt angepasst. Ein großer Spaß für alle Beteiligten und besonders uns Zuschauer.
  3. „Slutty Pumpkin“ aus „How I Met Your Mother“ (Season 1 | Episode 6) – Keine wirklich gruselige Episode und doch bringt sie ein wunderbares Party-Feeling mit sich. Die Idee mit dem Slutty Pumpkin ist zudem herrlich und soll in der Serie nicht zum letzten Mal vorgekommen sein.
  4. „Halloween“ aus „The Office“ (Season 2 | Episode 5) – Einer der ersten großen Einsätze für das Party-Planning-Committee, womit das Chaos schon vorprogrammiert ist. Hinzu kommt eine durchaus ernste Storyline, die aber wunderbar unterhaltsam erzählt wird.
  5. „Treehouse of Horror“ aus „The Simpsons“ (Season 2 bis heute) – Halloween und TV-Serien? Natürlich dürfen da „Die Simpsons“ nicht fehlen, ist das „Treehouse of Horror“ inzwischen doch schon seit Jahren eine Institution unter den Serien-Specials.

Blade Runner 2049 (2017)

Es ist unfassbar: Ich habe es dieses Jahr tatsächlich geschafft, die beiden Filme im Kino zu sehen, die ich auch unbedingt im Kino sehen wollte. Nach „Alien: Covenant“ im Mai, habe ich mich gestern mit „Blade Runner 2049“ in die nahe Zukunft begeben. Ob Denis Villeneuves Fortsetzung von Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker „Blade Runner“ tatsächlich so gut ist, wie die meisten Besprechungen behaupten?

Blade Runner 2049 (2017) | © Sony Pictures & Warner Bros. Pictures

Blade Runner 2049 (2017) | © Sony Pictures & Warner Bros. Pictures

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Media Monday #330

Habt ihr mich vermisst? Das Wochenende ist wie im Fluge vergangen, da ich es im Rahmen eines Firmenausflugs außer Haus verbracht habe (siehe Frage 7). Erholsam war es zwar nicht, doch es hat Spaß gemacht. Nun geht es direkt weiter in die neue Arbeitswoche, an deren Ende die Herbstferien und eine Woche Urlaub warten. Dann gibt es hoffentlich auch wieder mehr Inhalt hier im Blog. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals… 🙂

Media Monday #330

  1. Oktober ist ja nun einmal immer auch Horrorfilm-Zeit. Ich persönlich habe mich bisher nur mit den fünf besten Horrorfilmen und den fünf spektakulärsten Horrorfilmtoden beschäftigt.
  2. Wenn nur jemand genauso Film-verrückt wäre wie ich, wir würden pausenlos über Filme reden; so wie erst heute gut zweieinhalb Stunden mit einem neuen Kollegen.
  3. Müsste ich mich zwischen diesem und jenem Film entscheiden, ich würde immer die Tipps befolgen, die ich in dem Artikel „Die Qual der Wahl: Welchen Film soll ich mir heute anschauen?“ zusammengefasst habe.
  4. Die beiden Filmreihen „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ entführen mich ein ums andere Mal in eine andere Welt, denn Peter Jackson hat mit seinen Mittelerde-Filmen diesen magischen Ort gekonnt auf die Leinwand gebracht.
  5. Ist ein Buch über die Maßen umfangreich geraten, dann schreckt mich das meist eher ab: in der Kürze liegt die Würze.
  6. Die positiven Besprechungen zu „Blade Runner 2049“ lassen mein Fan-Herz höher schlagen, schließlich liebe ich das Original und werde die Fortsetzung in ein paar Tagen auch endlich sehen.
  7. Zuletzt habe ich mit meinen Kollegen ein paar Tage in den Bergen verbracht und das war gleichzeitig schön und anstrengend, weil es tolle Unternehmungen, nette Gespräche, viel Alkohol und zu wenig Schlaf gab.

Eine kleine Impression zur Untermalung von Frage 7:

In #Austria #Österreich #Klettern #Natur #Hiking #Mountains #Berge #wandern

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Die 5 spektakulärsten Horrorfilmtode

Goranas Die 5 BESTEN am (HORROR-)DONNERSTAG gehen in die zweite Runde. Dieses Mal ist mir die Wahl nicht leicht gefallen, habe ich doch nicht alle möglichen Filmtode parat. Das war früher noch anders, als man sich im Freundeskreis so manchen Splatter-Kracher mehrfach angeschaut hat. Dennoch habe ich – nach ein wenig Recherche – eine illustre Liste, wenn man das in diesem Kontext überhaupt sagen kann, zusammengestellt…

Die 5 BESTEN am HORROR-DONNERSTAG #66

Das Thema für Ausgabe #66 lautet:

Die 5 spektakulärsten Horrorfilmtode

  1. Frank (Brendan Gleeson) in „28 Days Later“ (2002) – Eigentlich einer der unspektakulärsten Tode, doch mit Sicherheit einer der schockierendsten: Gerade der Horde entkommen, blickt Frank nach oben, um durch einen Tropfen Blut selbst infiziert zu werden.
  2. Kane (John Hurt) in „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Schon wieder „Alien“? Auch für diese Liste ist Ridley Scotts bahnbrechender Space-Horror prädestiniert, hat er doch mit dem Chestburster einen der ikonischsten Filmtode etabliert, der zudem noch einen eigenen Namen bekommen hat.
  3. Menschen, Zombies, einfach jeder in „Braindead“ (1992)Ein spektakulärer Filmtod? Peter Jacksons Frühwerk enthält nur spektakuläre Filmtode. Im Sekundentakt. Den Höhepunkt bildet bestimmt immer noch die berühmt-berüchtigte Rasenmäher-Szene.
  4. Casey Becker (Drew Barrymore) in „Scream“ (1996) – Auch Wes Cravens Slasher-Parodie enthält etliche erwähnenswerte Filmtode. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber Drew Barrymores Ableben geblieben, das in über 10 Minuten unglaublich perfide inszeniert wurde.
  5. Nash (Jennifer Jason Leigh) in „Hitcher: Der Highway Killer“ (1986) – Was habe ich in diesem Film mit den Hauptfiguren gelitten! Gerade Jennifer Jason Leighs Filmtod ist mir hier in Erinnerung geblieben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass Rutger Hauers Anhalter auf wirklich nichts und niemanden Rücksicht nimmt.