Chip und Chap: Die Ritter des Rechts – OT: Chip ’n Dale: Rescue Rangers (2022)

Gegen acht Uhr saßen wir plötzlich alle auf dem Sofa. Eigentlich hatten wir erst gestern einen Filmabend, doch die Kids schienen das bereits vergessen zu haben. Nun gut, sind wir mal nicht so. Recht spontan habe ich „Chip und Chap: Die Ritter des Rechts“ angeworfen und war sehr auf den Film gespannt. Auch weil die Kids bisher noch keinen Kontakt zur Serie hatten (mein sporadisches Summen des Titelsongs einmal außen vor gelassen). 🐿🧀

Chip und Chap: Die Ritter des Rechts (2022) | © Walt Disney

Chip und Chap: Die Ritter des Rechts (2022) | © Walt Disney

Ein überraschend großer Spaß!

Als ich kürzlich die ersten Bilder zur Neuverfilmung sah, hatte ich so meine Zweifel, dass dies gut gehen kann. Gerade als Meta-Geschichte. Und das bei einem Franchise, das heute wirklich niemand mehr so richtig kennt. Vielleicht aber auch genau das Richtige für einen spontanen Filmabend? Tatsächlich war ich überrascht, wie gut dieser Ansatz funktioniert: „Chip und Chap: Die Ritter des Rechts“ ist herrlich selbstironisch erzählt – und das nicht nur in Bezug auf das Kern-Franchise. Auch andere Disney-Figuren bekommen ihr Fett weg bzw. haben Gastauftritte. Hinzu kommt noch ein größerer Auftritt von „Sonic the Hedgehog“ bzw. von Ugly Sonic aus dem ersten Trailer zur Verfilmung. Ziemlich abgefahren für Disney. Dadurch wirkt der Film tatsächlich sehr frisch und nah am Zeitgeist.

Inszenatorisch erinnert „Chip und Chap: Die Ritter des Rechts“ am ehesten an „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, denn auch in dieser Welt leben Zeichentrickfiguren und Menschen zusammen. Das funktioniert auch hier erstaunlich gut. Selbst die Integration von CGI-Charakteren war gelungen. Im Hintergrund wird ein klassisches Rescue-Rangers-Abenteuer abgespult, welches jedoch nur das Vehikel für unzählige Meta-Gags und Anspielungen ist. Irgendwann hatte ich sogar das Gefühl, als würde Disney hier sein eigenes MCU zimmern. Tatsächlich würde ich mir noch weitere Filme in diesem Setting ansehen.

Fazit

Mich hat „Chip und Chap: Die Ritter des Rechts“ über gut 90 Minuten wirklich bestens unterhalten. Jedoch weiß ich jetzt schon, dass nicht viel von dem Film hängen bleiben wird. Auch die Kinder hatten enorm viel Spaß, wenngleich ihnen der nostalgische Bezug komplett gefehlt hat. Dafür haben sie sich über z.B. Dagobert Duck im Hintergrund gefreut. Kein Meisterwerk, aber doch eine erstaunlich frische Interpretation: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

DUNE (Frank Herbert)

DUNE (Frank Herbert)Noch bevor ich letztes Jahr Denis Villeneuves Verfilmung von „DUNE“ im Kino gesehen habe, war ich heiß darauf, auch endlich einmal die Vorlage zu lesen. Zunächst einmal musste ich jedoch wählen, welche der unzähligen Ausgaben von Frank Herberts „DUNE“ ich mir denn zulegen wollte. Auch wenn mich die Deluxe-Hardcover-Ausgabe gelockt hat, so habe ich letztendlich doch zur günstigsten Variante gegriffen, da diese zum Lesen einfach bequemer ist, und ich auch nicht zu viel Geld ausgeben wollte. Bücher sind neben Filmen auf Scheibe dann eben doch meine Leidenschaft. Aber ich bin stark geblieben. 😅

“A beginning is a very delicate time.”

Ungefähr acht Monate habe ich für die knapp 900 Seiten des Romans (inklusive Anhänge und Nachwort) gebraucht. Das ist selbst für mich eine ziemlich lange Zeit. Woran das lag? Einerseits ist Frank Herberts Stil durchaus ausufernd, was dem Worldbuilding zwar zu Gute kommt, aber den Lesefluss (zumindest für mich) teils auch behindert hat. Auf der Handlungsebene geschieht, gerade in der zweiten Hälfte des Romans, nämlich gar nicht mehr so viel. Der zweite Punkt ist, dass ich mir kaum Zeit zum dedizierten Lesen genommen habe. Meist waren es nur ein paar Seiten vor dem Einschlafen. Die Tage, an denen ich auf der Terrasse saß und ganze Kapitel verschlungen habe, lassen sich an einer Hand abzählen. Wenn überhaupt. Trotz all dem war „DUNE“ für mich ein Leseerlebnis, da ich die Welt großartig ausgearbeitet und die Mythologie rund um Arrakis wirklich faszinierend finde.

„Fear is the mind-killer.“

Am meisten Spaß hatte ich mit der ersten Hälfte des Romans, welche die Handlung der neuen Verfilmung umfasst. Vielleicht auch, weil ich eine konkrete Vorstellung damit verbinden konnte. Die zweite Hälfte fasert inhaltlich eher ein wenig aus, ohne einen konkreten Abschluss zu bieten. Natürlich wäre es nun der logische nächste Schritt, mich jetzt an „DUNE Messiah“ zu machen, doch ist mir das momentan zu anstrengend. Vielleicht gehe ich das an, wenn ich durch Denis Villeneuves nächste Verfilmung wieder angefixt bin? Überhaupt habe ich nun Lust, mich erst einmal wieder mit den Adaptionen zuzuwenden, auch der Lynch-Fassung sowie der Jodorowsky-Doku.

Fazit

Ich hatte durchaus Spaß mit Frank Herberts „DUNE“. Vermutlich hätte ich einen längeren Leseurlaub gebraucht, um schneller voranzukommen. So hat es sich teils nach Arbeit angefühlt. So oder so ist der Roman zweifellos eines der großen Sci-Fi-Werke, welche die Popkultur maßgeblich beeinflusst haben: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1276)

Heute habe ich mich wieder gegen Mittag zu einem Lauf aufgemacht. Ich hatte auf keine der üblichen Strecken so richtig Lust, also habe ich eine bunte Mischung gemacht. Das Gras auf den Wiesen wird so langsam richtig hoch, dass ich manche Abschnitte bald vermutlich nicht mehr laufen kann. 🏃‍♂️

So langsam wird das Gras sehr hoch

So langsam wird das Gras sehr hoch

Distanz: 11.11 km
Zeit: 01:02:48
Anstieg: 115 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 844 kcal

2022: 1273 km
Mai: 245 km
KW 21: 43 km

Ich bin ganz gut vorangekommen, habe Sonne, Wind und Regen mitgenommen, und war danach zufriedener als davor. Was will man mehr?

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Ergreifendste Filmtode
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Frank Turner

Star Wars: Die dunkle Bedrohung – OT: Star Wars: The Phantom Menace (1999)

Nach einem ziemlich doofen Tag stand mir abends der Sinn nach guter Unterhaltung. Zudem hat sich der Zwergofant schon länger gewünscht, dass wir endlich „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ anschauen. Zyniker werden nun fragen, wie das mit guter Unterhaltung zusammengeht. Aber ich mag den Film, auch wenn er bei Weitem nicht mein liebster Film der Reihe ist. Weshalb und wieso, lest ihr im Folgenden… 🚀

Star Wars: Die dunkle Bedrohung (1999) | © Lucasfilm & Walt Disney

Star Wars: Die dunkle Bedrohung (1999) | © Lucasfilm & Walt Disney

Der erste große Film-Hype einer neuen Ära

Ich weiß heute noch, wie sehr wir alle damals „Star Wars: Episode I“ entgegengefiebert haben. Das Internet war 1999 noch nicht mit dem heutigen vergleichbar und doch dürfte der Trailer zu „The Phantom Menace“ eines der ersten Videos gewesen sein, das ich mir damals bei Apple Trailers in einer recht hohen Auflösung im QuickTime-Format heruntergeladen habe. Unzählige Trailer-Sichtungen später war der Hype auf dem Höhepunkt. Das „Star Wars“-Prequel war auch einer der ersten großen Filme, die noch vor dem Kinostart geleakt sind und als Raubkopie gehandelt wurden. Auch in meinem Freundeskreis ging eine Kopie herum. Zugang wäre also da gewesen, doch zum ersten Mal „Star Wars“ im Kino (zumindest seit der Special-Edition-Wiederaufführung von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“) hätte ich mir natürlich nie entgehen lassen. Bei der Kinosichtung, kurz nach dem Abi, konnte der Film an den Erwartungen nur scheitern. Dennoch habe ich ihn nie gehasst, wie so viele andere Fans. Und heute?

Viele erste Male mit „Star Wars: Episode I“

Inzwischen habe ich den Film schon ein paar Mal gesehen, aber weit nicht so häufig, wie die klassische Trilogie. Mit größerem Abstand kann ich auch viel mehr schätzen, was dieses Prequel für die Kinogeschichte bedeutet. Schon alleine, dass es ein Prequel ist. Wer kannte den Begriff denn schon davor? Unzählige weitere Prequels sollten in den kommenden Jahren folgen. Dann hat George Lucas nicht einfach nur bekannte Elemente recycelt (so wie J.J. Abrams in „The Force Awakens“), sondern tatsächlich versucht etwas Neues zu erzählen. Warum dies ausgerechnet die Geschichte um eine Handelsföderation sein musste, ist natürlich eine berechtigte Frage. Das Universum wurde auf jeden Fall weit aufgestoßen und dennoch die Brücke zur originalen Trilogie geschlagen. Inklusive unnötig anmutendem Fanservice; das hat der Film dann doch mit der neuen Trilogie gemein.

Am meisten beeindruckt mich aber auch heute noch die Technik. Man darf nicht vergessen: Das war noch einmal zwei Jahre vor „Der Herr der Ringe“ und wäre im gleichen Jahr nicht „The Matrix“ erschienen, würde der Eindruck, den „Episode I“ in technischer Sicht auf die Filmwelt hinterlassen sollte, vielleicht stärker gewürdigt worden. Viele Szenen sehen heute immer noch unfassbar gut aus. Alleine das Pod-Rennen ist an Dynamik und Action-Inszenierung kaum zu schlagen. Doch auch virtuelle Hintergründe und komplett animierte CGI-Charaktere schlagen sich heute noch mehr als wacker. Selbst Jar Jar Binks sieht in den meisten Szenen gut aus (über die Figur an sich kann man natürlich streiten). Dann die großen Schlachtszenen mit tausenden von Figuren, riesige Unterwassermonster und famose Raumschlachten. Technisch war bzw. ist der Film schon eine Wucht. Von John Williams‘ exzellentem Score einmal gar nicht zu schreiben.

Inhaltlich nicht ohne Schwächen

Über den Inhalt des Films wurde sich an vielerlei Stellen schon ausgelassen. Ich denke da nur an Mr. Plinkett’s Reviews auf RedLetterMedia, welche die Standardvorlage für alle Hater sind. Natürlich sprechen die Jungs hier viele richtige Punkte an, doch kann ich solch einem systematischen Zerlegen nichts abgewinnen (und ich mag den Kanal sonst sehr gerne). Doch den Midi-Chlorianern steht dann eben ein Kampf mit Darth Maul gegenüber. Der Film hat viel Schatten, aber auch viel Licht. Ich schlage mich hier viel lieber auf die helle Seite der Macht, denn ich hatte auch heute wieder viel Spaß mit dem Film. Der Zwergofant hat ihn interessanterweise als bisher besten „Star Wars“-Film betitelt, wohingegen das Zappelinchen ihn eher langweilig fand. Ich bin schon gespannt, wie wir alle die beiden Fortsetzungen wahrnehmen werden.

Fazit

Inzwischen hat „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ schon 23 Jahre auf dem Buckel. Dreiundzwanzig Jahre. Warum nur kann ich mich an die Zeit rund um den Filmstart noch so gut erinnern? Es waren prägende Jahre für mich. Und auch für das Kino. Goerge Lucas hat die Kinolandschaft hiermit beeinflusst, das dürfte sicher sein. Auch ganz persönlich hat der Film seinen Platz in meinem Herzen gefunden: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1275)

Letzte Nacht habe ich wieder mal ziemlich schlecht geschlafen, aber das ist ja nichts Neues. Nach ein wenig Hausarbeit und einem Friseurbesuch habe ich mich dann zum TÜV aufgemacht und das große Auto ist prompt durchgerasselt. Überraschung! An sich nicht dramatisch und reparierbar, aber neben all dem Wahnsinn, der momentan so läuft, hätte es das einfach nicht auch noch gebraucht. Genervt bin ich dann nachmittags zu einem Lauf aufgebrochen… 🏃‍♂️

Feld mit Wald unter grauen Wolken

Doofer Tag, okayer Lauf

Distanz: 12.22 km
Zeit: 01:07:28
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:31 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 918 kcal

2022: 1262 km
Mai: 234 km
KW 21: 32 km

Wie gesagt war ich wirklich müde und auch einfach energielos. Das Laufen hat dennoch gut getan. Einzig der fiese Heuschnupfen, der mich seit ein paar Tagen quält, ist dadurch nicht besser geworden. Mal sehen, ob ich am Wochenende mein Wochenziel noch erreichen kann.

Im ersten Ohr: Fortsetzung folgt S12E10 – Unterschied, unklar
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace, Less Than Jake, Mad Caddies

Devs – Die komplette Miniserie (2020)

Nach der Herzensserie „The Marvelous Mrs. Maisel“ habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Abendprogramm gemacht. Letztendlich bin ich auf „Devs“ gestoßen, was mir schon öfter begegnet ist. Jedoch konnte ich mir bisher kein so richtiges Bild davon machen. Drama? Komödie? Mystery? Da die Serie inzwischen auf Disney+ läuft, konnte ich mir nun ein eigenes Bild von ihr machen. 👩‍💻

Devs | © Hulu

Devs | © Hulu

Eine seltsame und zugleich faszinierende Serie

Wer steckt hinter „Devs“? Der Name Alex Garland dürfte Genrefans ein Begriff sein. Nicht nur zeichnet er sich für einige Drehbücher von Danny-Boyle-Filmen (u.a. „28 Days Later“ oder „Sunshine“) verantwortlich, er hat mit „Ex Machina“ und „Auslöschung“ auch selbst zwei Werke inszeniert, die bei mir hoch im Kurs stehen. Nun also eine Serie, die Garland komplett(!) alleine geschrieben und inszeniert hat. Es ist auch eine Serie, die komplett Garlands Handschrift trägt. Sie beschäftigt sich mit Technologie und moralischen Fragen und der Inhalt könnte, so meine steile These, auch in einem zweistündigen Film funktionieren. „Devs“ ist unglaublich ruhig erzählt und beinahe schon meditativ. So stark der Tech-Gedanke in ihr auch ist, letztendlich ist es eine Geschichte rund um Verlust, Trauer und Bewältigungsarbeit.

Mit Nick Offerman (bekannt als Ron Swanson aus „Parks and Recreation“) ist der prominenteste Schauspieler wunderbar gegen den Strich besetzt. Die anderen Rollen werden eher durch unbekannte Schauspieler*innen verkörpert, welche allesamt jedoch sehr gut spielen. Neben der eher langsamen Erzählweise, fällt vor allem die elegische Inszenierung auf. Wahrlich ein Erlebnis. Durch die oft fast schon meditative Machart (jedoch nicht ohne Gewaltspitzen) wirkt die Serie recht sperrig, was durch den verschlüsselt erzählten Inhalt noch unterstützt wird. Für mich war dies jedoch ein Zugewinn, da sie so aus dem Muster der sonstigen Unterhaltungsserien ausbricht. Am Ende macht dann alles irgendwie Sinn, jedoch muss man sich als Zuschauer*in auf den Weg einlassen. Eine Fortsetzung ist in meinen Augen eher nicht möglich, auch wenn die Serie nicht dediziert als Miniserie deklariert wurde.

Fazit

„Devs“ hat nie einen großen Hype erfahren und ist bei vielen wohl unter dem Radar gelaufen. Gerade Filmfreund*innen, die mit Alex Garlands Werk vertraut sind, kann ich die Serie nur ans Herz legen. Auf jeden Fall ein ungewöhnliches Erlebnis. Falls ihr die Serie auch gesehen habt, bin ich auf eure Meinung gespannt: 9/10 (8.6) Punkte.

Die 5 besten späten Serienfortsetzungen

Heute habe ich mir zum ersten Mal nach lange Zeit überlegt, Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ausfallen zu lassen. Mir ist spontan nichts eingefallen. So rein gar nichts. Dann jedoch habe ich es gemacht, wie von Gina vorgeschlagen, und mein Köpfchen gefordert. Letztendlich bin ich auf eine Liste gekommen, mit der ich recht zufrieden bin. Was sagt ihr dazu? 📺

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #262 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #262 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #262 lautet:

Die 5 besten späten Serienfortsetzungen

  1. „Downton Abbey“ (2019) zu „Downton Abbey“ (2010 bis 2015) – So offensichtlich und dennoch ist mir die filmische Fortsetzung zur grandiosen Historienserie erst spät eingefallen. Auf „Downton Abbey: A New Era“ freue ich mich übrigens schon sehr.
  2. „Entourage: The Movie“ (2015) zu „Entourage“ (2004 bis 2011) – Die Serie rund um einen Hollywood-Star samt seiner Entourage ist bestimmt nicht sonderlich gut gealtert. Dennoch habe ich mich damals über das Wiedersehen in Filmform gefreut.
  3. „Serenity“ (2005) zu „Firefly“ (2002) – Natürlich die erste Fortsetzung, die mir eingefallen ist. Als Joss Whedons bahnbrechende Sci-Fi-Serie  damals abgesetzt wurde, war das ein harter Schlag. Umso mehr habe ich mich über den Film gefreut. Inzwischen gibt es sogar einige Comics, welche die Geschichte noch weiter fortführen.
  4. „The Mandalorian“ (2019 bis heute) zu „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) – Okay, an dieser Stelle ist das etwas gemogelt, denn die Serie ist die Fortsetzung zu einer Filmreihe. Zumindest so in etwa und was bestimmte Elemente angeht. Dennoch wollte ich sie hier nicht ungenannt lassen, auch weil ich sonst keine Top 5 zusammenbekommen hätte.
  5. „Veronica Mars“ (2014) zu „Veronica Mars“ (2004 bis 2007) – Inzwischen gibt es sogar eine neue Serienstaffel, welche ich aber noch nicht gesehen habe. Dem Film habe ich damals jedoch ziemlich entgegen gefiebert und ich fand ihn toll!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1274)

Zurzeit kann ich mich morgens nicht zum Laufen aufraffen. Mein Monatsminimalziel habe ich schon erreicht und somit kann ich es gelassen angehen. Heute war ich im Büro und hatte abends noch Bewegungsdrang, weshalb ich noch einen Lauf an den Tag angehängt habe. War schön, aber hart (siehe Puls). 😬

Feldweg mit Bäumen und Hochsitz

Ein harter Abendlauf

Distanz: 10.44 km
Zeit: 00:56:21
Anstieg: 80 m
Ø Pace: 5:24 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 164 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 791 kcal

2022: 1249 km
Mai: 222 km
KW 21: 20 km

Die nächsten zwei Tage werde ich (jetzt wirklich!) nicht laufen, da morgen der Zwergofant aus dem Schullandheim zurückkommt und am Vatertag eine längere Wanderung ansteht. Freitag dann wieder. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #729 – Ein MordsTeam ermittelt wieder
Im zweiten Ohr: Frank Turner, Skye Wallace, blink-182

Run, Fatboy, Run (1273)

Nachdem ich heute Morgen den Zwergofant zum Bus ins Schullandheim gebracht hatte, bin ich wieder nach Hause gefahren, da es im Home Office ein paar dringende Themen zu bearbeiten galt, die letzte Woche liegen geblieben sind. Somit konnte ich doch einen Mittagslauf einlegen. 🏃‍♂️

Mittagslauf mit Pferden

Mittagslauf mit Pferden

Distanz: 10.08 km
Zeit: 00:55:48
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:32 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 772 kcal

2022: 1239 km
Mai: 211 km
KW 21: 10 km

Da das Wetter eher unbeständig aussah, bin ich die sichere Runde an den Pferden vorbei gelaufen. Morgen dann aber wirklich Pause. Ganz sicher. 🐎

Im ersten Ohr: Sneakpod #729 – Ein MordsTeam ermittelt wieder
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio

Media Monday #569

Eine proppenvolle Woche liegt hinter mir. Die kommende dürfte mit Feier- und Brückentag ein wenig entspannter werden. Davor fährt jedoch der Zwergofant erst einmal ins Schullandheim, was für uns alle sehr aufregend ist. Zudem haben wir Urlaub gebucht und ich hoffe, dass nicht irgendein Corona-Fall noch dazwischen grätscht. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Wie war eure Woche?

Media Monday #569

  1. Ich glaube ja, dass es in einigen Jahren ein neues Konzept für Streaming-Portale geben muss, das noch flexiblere Abo-Möglichkeiten bietet.
  2. Das was Disney+ aufzieht ist eine sicherlich spannende Entwicklung, wobei ich es auch schade finde, dass physischen Heimkinomedien kaum mehr Beachtung geschenkt wird.
  3. Wenn Ende nächster Woche Obi-Wan Kenobi zurückkehrt werde ich bestimmt einschalten, da ich die „Star Wars“-Serien (mit  Abstrichen) bisher doch sehr mochte.
  4. Das Kino als solches hat für mich etwa den Stellenwert eines Events, wie z.B. auch ein Theater-Besuch.
  5. Es könnte mich kaum etwas weniger interessieren, als dass [irgendetwas mit Fußball einsetzen].
  6. Die emotionale Manipulation im Pixar-Film „Oben“ ist schon mehr als auffällig oder offensichtlich, aber es funktioniert einfach unglaublich gut und ist wirklich große Filmkunst.
  7. Zuletzt habe ich die Serie „Superstore“ beendet und das war fast schon traurig, weil sie in den letzten Wochen meine allabendliche Begleitung war.

Mal wieder ein neuer Whiskey in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):