Die vergangene Woche war eine der anstrengendsten, die ich je erlebt habe. Begonnen hat alles, dass bei uns das Internet ausgefallen ist. Eigentlich nicht zu dramatisch, doch wenn man, wie ich, oft im Home Office arbeitet, dann fühlt es sich schon wie eine mittelgroße Katastrophe an. Meine Arbeitswoche war übervoll und ich wollte mir die tägliche Stunde Pendeln eigentlich sparen. Einen Tag konnte ich bei der Nachbarin unterschlüpfen und am zweiten Tag des Ausfalls bin ich dann doch ins Büro gefahren. Sehr nervig und eigentlich genug Aufregung für diese Woche. Doch es sollte anders kommen: Mittwochabend ist mir ein verpasster Anruf meiner Schwester aufgefallen. Sie müsste dringend mit mir sprechen. Normalerweise schreiben wir uns eher, also hatte ich schon ein ungutes Gefühl. Dieses sollte sich leider bewahrheiten: Bei meiner Mama sind, nach starken Rückenschmerzen, Metastasen in der Wirbelsäule festgestellt worden. Danach war die Woche erst einmal für mich bzw. uns gelaufen. Donnerstagmorgen habe ich, nach einer schlaflosen Nacht, alles liegen und stehen lassen und mich mit meiner Mama und meiner Schwester zusammengesetzt. Die kommenden Wochen stehen noch einige Untersuchungen aus und erst dann kann es eine Prognose und einen weiteren Plan geben. Ich bin sehr schlecht darin, diese quälende Ungewissheit auszuhalten. Meine Mama ist da deutlich optimistischer bzw. auch pragmatischer. Ein weiterer Grund, warum ich sie so bewundere. Als nächstes haben wir unseren Urlaub verschoben, da meine Schwester und ich uns einig waren, dass wir nicht beide parallel weg sein können bzw. wollen. Es gibt noch einige Arztbesuche in den nächsten beiden Wochen und bei diesen kann jetzt immer jemand von uns Kindern dabei sein. Nun sind wir etwas kürzer unterwegs und zahlen mehr, haben aber ein gutes Gefühl dabei (soweit es die momentane Situation eben zulässt). Meine Mama hätte uns auch parallel losgeschickt, denn momentan ginge es ihr ja mit Schmerzmitteln ganz gut und wir bräuchten unsere Urlaube ja. Typisch Mama! Ich mache mir Sorgen, was die nächsten Wochen und Untersuchungen mit sich bringen, und versuche dennoch optimistisch zu sein. Lange Vorrede zu unschönen Dingen, doch nun zu den Fragen des Medienjournals. Ich hoffe eure Woche war besser! ☀️

- Ich würde alles für ein Happy End in dieser Situation geben.
- Es hat mich überrascht, wie stark mein Körper auf den emotionalen Stress reagiert: Schlaf-, Stress- und Erholungswerte sowie Leistung beim Laufen waren komplett neben der Spur. Vom Körpergefühl einmal ganz zu schweigen. Dafür dass ich ich diese Woche jeden Tag unterwegs war, sind nur 55 km zusammengekommen.
- Es ist, als wäre ich in einem schlechten Film.
- Jedes einzelne dieser kreativen außerirdischen Wesen begeistert mich immer wieder aufs Neue.
- Es könnte gut sein, dass ich das Thema LED im Rahmen des „Projekt 52“ visuell sehr anstrengend umgesetzt habe.
- Die kommende Zeit verspricht nun wirklich emotional anstrengend zu werden; ich bleibe dennoch optimistisch.
- Zuletzt habe ich meine alten Handys ausgegraben und das war nötig, weil ich diese für das „Projekt 52“ in Szene gesetzt habe.
Das 4K-Steelbook von „The Long Walk“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Die Umsetzung des heutigen Themas des Projekt 52 ist mir wieder einmal recht leicht gefallen. Vielleicht auch, weil ich die naheliegendste Option gewählt habe? Beim Thema Handy fällt mir natürlich sofort ein Handy ein. Naheliegend. Mir scheint jedoch, dass man heutzutage auch im Deutschen eher vom Smartphone oder auch ganz stumpf Telefon spricht, wenn man ein Handy meint. Den Begriff Handy verbinde ich eher mit den späten 1990er bzw. frühen 2000er Jahren. Also habe ich den Keller nach meinen ersten Handys durchsucht und folgende Modelle gefunden: Das Siemens C35 war mein allererstes Handy, danach folgte das Siemens M55 (besaß schon einen Farbbildschirm) und das T-Mobile SDA II war die Brücke zum Smartphone, denn man konnte damit schon ins Internet gehen, was jedoch nicht sonderlich intuitiv oder schnell war (kein Touchscreen und Joystick-Steuerung). Danach ging es auch bei mir mit Touchscreen-Smartphones los. Das Nokia 5800 Music war mein erstes und hatte noch einen drucksensitiven und keinen kapazitiven Touchscreen. Eine Generation später befanden wir uns mitten in der beständigen Erreichbarkeit. Davor kostete jede einzelne SMS noch Geld und man musste sie mit T9 tippen. Heute nicht mehr vorstellbar. Was waren eure ersten Handys?







