Run, Fatboy, Run (2463)

Irgendwie ist gerade der Wurm drin. Das Zappelinchen ist krank und heute zu Hause geblieben. Auch ich fühle mich angeschlagen. Zudem muckt meine Wade immer noch. Aber ist nicht so schlimm, wie gestern noch befürchtet. Also habe ich mich dennoch zu meinem Mittagslauf aufgemacht. 🏃

Sehr müder Lauf am Donnerstag

Sehr müder Lauf am Donnerstag

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:51:24
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 6:00 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 705 kcal

2026: 2275 km
Oktober: 121 km
KW 42: 34 km

Ich habe mich wirklich sehr träge und müde gefühlt. Kein Wunder, denn die letzte Nacht war irgendwie auch nicht sonderlich erholsam. Ich habe eher langsam gemacht und selbst die 6er Pace hat sich zu hart angefühlt. Was das wohl wird? 😴

Im ersten Ohr: Sneakpod 941 – Mayday
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Filme mit Horror-Potenzial

Nach den besten Remakes geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter mit den fünf besten Filmen mit Horror-Potenzial. Was das genau sein soll? Filme abseits dieses Genres, die sich aufgrund der Prämisse oder anderer Faktoren durchaus dafür eignen. Ich gehe davon aus, dass wir diese Woche viele ganz unterschiedliche Listen sehen werden und freue mich schon auf eure kreativen Ideen! 🧟

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG | Ausgabe 478

Das Thema für Ausgabe 478 lautet:

Die 5 besten Filme mit Horror-Potenzial

  1. „E.T. – Der Außerirdische“ (1982) – Erinnert ihr euch noch daran, wie gruselig die Schuppenszene als Kind auf euch gewirkt hat? Da ist definitiv Potenzial für einen Horrorfilm vorhanden. Ein Außerirdischer, der eine Familie terrorisiert. Abgeschieden von der Außenwelt. Seltsame Kräfte und Fähigkeiten. Man müsste nicht einmal etwas am Design von E.T. ändern.
  2. „Freaky Friday: Ein voll verrückter Freitag“ (2003) – Es gibt bestimmt schon eine Horrorvariante von Körpertauschkomödien. Ich kann mir das recht gut vorstellen. Anstelle von mehr Empathie für das Gegenstück, wird das Leben böswillig zerstört. So richtig fies. Es eskaliert immer weiter und wir enden in Body-Horror. Ja, da ist Potenzial vorhanden.
  3. „Hangover“ (2009) – Auch diese R-Rated-Komödie kann ich mir gut als Horrorfilm vorstellen. Mit Filmriss aufwachen und die schrecklichen Dinge entdecken, die einem so passiert sind? Dazu schwarzer Humor und schockierende Enthüllungen? Klingt nach einem brauchbaren Konzept.
  4. „Meine Braut, ihr Vater und ich“ (2000) – Auch dieser Komödienhit, der dieses Jahr noch eine weitere Fortsetzung bekommen soll, hat das Potenzial für einen Horrorfilm. Robert De Niros Figur als sadistischer Narzisst, der Ben Stillers Charakter quält und auf bösartige Weise in den Wahnsinn treibt? Quasi die originale Prämisse, nur auf elf gedreht und weniger lustig.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Auch wenn diese Stephen-King-Verfilmung keine Horrorgeschichte ist, so besitzt sie durchaus das Potenzial dafür. Eine Jugendgruppe alleine im Wald, auf der Suche nach einer Leiche. Eine fiese Gang ist ihnen auf den Fersen. Dann noch ein übernatürliches Element? Könnte durchaus funktionieren.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2462)

Auch heute ist das Wetter wieder recht angenehm. Dafür habe ich letzte Nacht nicht sonderlich gut geschlafen. Der Lauf hat sich eher träge angefühlt und meine rechte Wade zwickt irgendwie. Alles nicht so ideal. ☀️

Irgendwie anstrengender Mittagslauf mit zwickender Wade

Irgendwie anstrengender Mittagslauf mit zwickender Wade

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:49:50
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 142 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 681 kcal

2026: 2267 km
Oktober: 113 km
KW 42: 25 km

Mein Tempo war auch deutlich geringer als noch bei den letzten Läufen. Aber ich habe mich nicht schneller gefühlt. Seltsamer Tag heute. Auch stimmungsmäßig. So ist das eben manchmal. Immerhin ist schon Mittwoch. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 941 – Mayday
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Niederlande: Zeeland 2026 #5 – Endlose Strandspaziergänge rund um Cadzand-Bad

Der Sommerurlaub liegt schon wieder zwei Monate zurück. Zeit also, dass ich mich endlich der letzten Ausgabe meines Reiseberichts widme. Heute blicke ich auf endlose Strandspaziergänge rund um Cadzand-Bad zurück. Davon gab es gar einige. Ich habe hier jene Strandspaziergänge ausgeklammert, die wir während unserer Strandtage einfach nebenbei gemacht haben. Ihr findet in diesem letzten Artikel also vier längere Strandspaziergänge, an die ich mich noch konkret erinnern kann… 🪁🐚

Ein wundervoller Ausblick über den Strand

Ein wundervoller Ausblick über den Strand

Ein stürmischer Strandspaziergang

Den Anfang macht ein Strandspaziergang, den wir noch vor der Ankunft der Schwiegereltern in der ersten Woche zu viert unternommen hatten. Es war auch der erste Tag, an dem das Wetter nicht mehr ganz so gut war. Es hat ordentlich gestürmt und somit sind wir eine längere Runde gelaufen und haben Kitesurfer beobachtet:

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Run, Fatboy, Run (2461)

Auch heute war es mittags kühl, aber sonnig. Nachdem ich beim gestrigen Lauf in den langen Laufklamotten fast etwas geschwitzt habe, bin ich heute direkt in kurzer Hose und Langarmshirt los. Das hat wunderbar gepasst. ☀️

Die 100 km im Oktober geknackt

Die 100 km im Oktober geknackt

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:48:08
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 673 kcal

2026: 2258 km
Oktober: 104 km
KW 42: 17 km

Ich war mit ordentlicher Pace unterwegs und habe mit diesem Lauf die 100 km im Oktober geknackt. Das ist prima, denn wir nähern uns auch schon unaufhaltsam der Monatsmitte. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 941 – Mayday
Im zweiten Ohr: The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (2460)

Es ist schon wieder Montag und nach wie vor knackig kalt. Aber auch sonnig und das mag ich ja sehr. Also habe ich mich in meiner Mittagspause zu einer wunderbaren Laufrunde aufgemacht. ☀️

Schön sonniger Montagslauf

Schön sonniger Montagslauf

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:48:17
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 692 kcal

2026: 2250 km
Oktober: 95 km
KW 42: 8 km

Ich kam gut voran und habe den Lauf sehr genossen. Ansonsten fühle ich mich heute etwas nachdenklich. Aber das werde ich im Verlauf des Tages schon abgeschüttelt bekommen. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 941 – Mayday
Im zweiten Ohr: blink-182

Media Monday #798 – Elternabend, Kneipenquiz und Herbstwetter

Wenn ihr das lest, ist schon wieder Montag. Die vergangene Woche war recht voll: Es stand ein langer Elternabend mit zwei Zusatzinfoabenden an, für den sich Frau bullion und ich aufgeteilt hatten. Insgesamt waren wir über zwei Stunden in der Schule. Was ist sonst noch passiert? Die Kinder bereiten sich auf die Prüfungsphase und Referate vor, was den Stresslevel im Haus doch spürbar erhöht. Jedes Jahr das gleiche. Ob ich das irgendwann einmal vermissen werde? Noch bezweifle ich das. Ansonsten ging es für mich erneut zum Kneipenquiz. Das war ein lustiger und auch etwas konfuser Abend, der unserem Team, nach dem großen Erfolg im Sommer, dieses Mal nur den dritten Platz beschert hat. Immerhin bei der popkulturellen Kategorie haben wir die volle Punktzahl samt Bonus erreicht. Meine Arbeit war getan. Das Wochenende war ziemlich verregnet und entspannt. Am Samstag habe ich viel gelesen und das Zappelinchen war auf einer Party. Am Sonntag haben wir meine Mama zum Essen ausgeführt und danach gab es noch Kaffee und Muffins, die das Zappelinchen gebacken hatte. Nach einer Runde Kniffel ging es nach Hause und damit war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Was fehlt noch? Natürlich die Fragen des Medienjournals und euch damit einen gelungenen Start in die neue Woche! 🙂

Media Monday #798

  1. Ich fiebere ja durchaus dem Erscheinen von „Avengers: Doomsday“ entgegen, auch wenn wir bis dahin noch einiges vor uns haben, denn momentan hängen wir mit „Hawkeye“ und „Thor: Love and Thunder“ noch in Phase 4 des MCU.
  2. Laufen benötigt zwar einiges an Zeit, aber diese ist gut investiert, denn so bin ich letzte Woche in 5:44 Stunden 60 km gelaufen; die letzten 7 km sogar in bester Begleitung.
  3. Wenn an den Gerüchten etwas dran ist, dass es nun kalt bleibt, so wie in der aktuellen Aufgabe des „Projekt 52“ festgehalten, dann sollten wir uns warm anziehen.
  4. Die oft pauschale Ablehnung von Remakes will sich mir nicht so recht erschließen, denn es gibt auch ein paar famose Remakes.
  5. Es gehört schon einiges dazu, einen Film wie „Das fünfte Element“ ins Leben zu rufen, denn er strotzt nur so vor Kreativität.
  6. Das letzte Wochenende ist leider letztlich auch nur noch eine Erinnerung.
  7. Zuletzt habe ich meine Gedanken über den Briefroman „Adressat unbekannt“ geteilt und das war mir ein Anliegen, weil die darin beschriebene Korrespondenz zwischen einem amerikanischen Juden und einem Deutschen heute leider wichtiger denn je ist.

Das Mediabook von „Immaculate“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Adressat unbekannt (Kathrine Kressmann Taylor)

Adressat unbekannt (Kathrine Kressmann Taylor)Eigentlich saß ich gestern Nachmittag auf dem Sofa, um „The Passage“ weiterzulesen. Mittendrin fiel mein Blick jedoch auf ein Buch, das mir meine Mama kürzlich mitgegeben hatte. Da das Buch nicht sehr dick ist (deutlich unter 100 Seiten), habe ich ein paar Seiten reingelesen. Ehe ich mich versah, war ich auch schon durch damit. Kathrine Kressmann Taylor hatte „Adressat unbekannt“ im Jahr 1938 veröffentlicht. Es ist ein Briefroman zwischen zwei Freunden, einem amerikanischen Juden und einem Deutschen, die jahrelang zusammen eine Kunstgalerie betrieben hatten. Wie dramatisch sich ihr Austausch entwickelt, und warum das Buch aktueller denn je ist, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… ✉️

„Ich weiß, es war nicht mein Freund, der mir diesen Brief geschrieben hat.“

Zu Beginn ist der Austausch noch eher oberflächlich. Es werden Nettigkeiten ausgetauscht und man hat das Gefühl, einen intimen Einblick in die Korrespondenz zweier Freunde zu bekommen. Doch schon bald kippt die Stimmung. Die opportunistische Gesinnung des Deutschen Martin Schulse wird schnell klar. Obwohl er Jahre in Amerika verbracht hat und zu den Reichen des Landes gehört, übernimmt er die Argumente der Nationalsozialisten. Wo kann man das zurzeit nur erneut beobachten? Sein jüdischer Freund Max Eisenstein will diesen Wandel in der Ideologie seines Geschäftspartners nicht wahrhaben. Die Situation eskaliert, als Martin die Schwester seines Freundes, die sich zurzeit in Europa aufhält, an die Nazis ausliefert. Max sinnt auf Rache und schlägt seinen ehemaligen Freund mit den Waffen des neuen Regimes. Am Ende steht nur „Adressat unbekannt“.

„Ein neues Deutschland beginnt Gestalt anzunehmen.“

Trotz des nur kurzen Briefwechsels bekommt man als Leser:in ein ziemlich gutes Gefühl für das politische Klima und den erschreckend schnellen Wandel. Wie auch Max hoffte ich, dass sein Freund nur den Schein wahrt, um nicht von der Zensur entdeckt zu werden. Aber nein, schnell wird das opportunistische Gift in den Zeilen Martins sichtbar. Kathrine Kressmann Taylor hat diesen Briefroman wohl anhand tatsächlicher Korrespondenzen geschrieben und diese dramaturgisch zugespitzt. Es ist also klar, dass bereits 1938 selbst in den USA bekannt war, welche Auswüchse die Nazi-Diktatur angenommen hat. Erst danach sollte der Zweite Weltkrieg beginnen. Ein bitteres Buch, das auf seinen wenigen Seiten einen unglaublichen Sog entstehen lässt. Die Rache ist am Ende wenig befriedigend, sondern nur konsequent.

Fazit

Obwohl „Adressat unbekannt“ zu den wichtigsten Werken vor dem Hintergrund der Nazi-Diktatur zählt, war es mir nicht bekannt, bis es mir meine Mama in die Hand drückte. Sollte es euch genauso gehen, kann ich nur empfehlen, das kurze Buch zu lesen. Es wird euch so schnell nicht mehr loslassen. Heute leider wichtiger denn je: nie wieder. Schon allein deshalb: 10/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (2459)

Letzte Nacht habe ich bis kurz vor 1 Uhr gewartet, da das Zappelinchen noch auf einer Party war. Eigentlich hätte ich heute Morgen noch gut länger schlafen können, doch der Zwergofant und ich wollten noch eine Runde laufen, bevor wir meine Mama zum Mittagessen ausführen. Gesagt, getan. 🏃

Laufwoche mit 60 km im Regen und in bester Begleitung abgeschlossen

Laufwoche mit 60 km im Regen und in bester Begleitung abgeschlossen

Distanz: 7.04 km
Zeit: 00:40:06
Anstieg: 50 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 554 kcal

2026: 2241 km
Oktober: 87 km
KW 41: 60 km

Gegen Ende kam dann wieder der Regen, auch wenn es nicht ganz so viel war wie gestern. Der gemeinsame Lauf hat wieder einmal richtig Spaß gemacht und ich beende die Laufwoche mit 60 km. Damit bin ich sehr zufrieden! 🌧️

Im Ohr: Gespräche über das Laufen, „Stranger Things“ und Filme.

Das fünfte Element – OT: The Fifth Element (1997)

Eigentlich wollten wir heute mit dem MCU weitermachen, doch das Zappelinchen war auf einer Geburtstagsparty, und so haben wir eine andere Richtung eingeschlagen. Luc Bessons „Das fünfte Element“ hatte mich damals ziemlich begeistert und ich war somit recht überzeugt, dass der Film auch beim Zwergofanten gut ankommt. Doch das Sci-Fi-Abenteuer hat inzwischen schon unfassbare 29 Jahre auf dem Buckel, was ich ein wenig verdrängt hatte. Ob der Film dennoch funktioniert hat? 💖

Das fünfte Element (1997) | © LEONINE

Das fünfte Element (1997) | © LEONINE

Unfassbar kreativ, handgemacht und ikonisch

Tatsächlich hatte ich zu Beginn so meine Zweifel, denn „Das fünfte Element“ ist so ganz anders als heutige Sehgewohnheiten. Viele gebaute Sets und handgemachte Effekte. Das CGI wirkt ein wenig angestaubt und manche Kostüme sind gewöhnungsbedürftig. Aber das waren sie schon damals. Korben Dallas und Leeloo dagegen sind auch heute noch absolut ikonische Figuren, an die man sich einfach erinnert, was auch ihrem Look zu verdanken ist. Bruce Willis und Milla Jovovich sind fantastisch in dem Film. All das hat immer noch wunderbar für mich funktioniert. Die Geschichte ist einerseits sehr simpel, andererseits auch durchaus komplex und es ist schon verrückt, was Luc Besson alles in gut 120 Minuten unterbringt. Da können viele moderne Filme nicht mithalten. Das Drehbuch hält sich auch nicht mit Geplänkel auf und ist erstaunlich dicht. Dennoch wirkt „Das fünfte Element“ nicht gehetzt, was schon eine Leistung ist.

Aus heutiger Sicht fand ich es witzig, wie sehr Gary Oldmans überzeichneter Bösewicht Zorg an einen KI-Bro erinnert. Sein Disput mit Ian Holms Figur ist in dieser Hinsicht herrlich! Überhaupt ist „Das fünfte Element“ fantastisch besetzt und macht bis in die Nebenrollen Spaß. Ein perfekter Unterhaltungsfilm also? Nicht ganz, denn auch wenn ich die ausgefallene Ausstattung liebe, so zeichnet er weibliche Figuren teils übersexualisiert und der Male Gaze ist allgegenwärtig. Das würde man heute glücklicherweise anders inszenieren. Davon abgesehen ist „Das fünfte Element“ erstaunlich gut gealtert und kann auch nach 29 Jahren noch überzeugen. Der Zwergofant musste erst einmal in diesen „schon sehr ungewöhnlichen Film“ (Zitat) reinkommen, doch danach hatte er auch viel Spaß damit.

Fazit

Mich hat „Das fünfte Element“ wieder sehr begeistert. Gerade die handgemachte Inszenierung und das Übermaß an Kreativität im World Building und den Figuren haben mir enorm viel Vergnügen bereitet. Wenn man den Film als Produkt seiner Zeit sieht, dann kann man ihn auch heute noch genießen. Schon erstaunlich, dass nie ein zweiter Teil kam, was ihn noch mehr zu etwas Besonderem macht. Meine Wertung: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: war auf einer Geburtstagsparty; Zwergofant: 8/10 Punkte.)