Run, Fatboy, Run (290)

Auch wenn ich bei den winterlichen Temperaturen (7 °C und eisiger Wind) eigentlich nicht sonderlich motiviert war, habe ich den heutigen Brückentag für einen Lauf am frühen Morgen genutzt. Da Xander in seinem Blog vorgelegt hat, war ich auch motiviert einmal wieder etwas zu unserem Bauvorhaben zu schreiben. Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, bin ich gleich einmal die ca. 4 km zu unserem Grundstück gelaufen und habe ein, nunja, nicht sonderlich idyllisches Foto mitgebracht. Das nächste Mal dann hoffentlich in strahlendem Sonnenschein!

grundstueck_2

Distance: 8.60 km
Duration: 00:49:59
Avg Speed: 10.32 km/h
Avg Pace: 5:48 min/km
Energy: 682 kcal

Der Lauf an sich war angenehm, wenngleich ich das Wetter zurzeit echt doof finde. Kaum steht das Wochenende oder ein Feiertag an, stürzen die Temperaturen um ca. 20 °C und man kann aufgrund beständigen Dauerregens so gut wie nichts draußen unternehmen. Mit der Zeit bin ich auf jeden Fall zufrieden und auch der Kalorienabbau war nach dem leckeren Brunch am gestrigen Vatertag zwingend nötig… 😉

Im ersten Ohr: Sneakpod #339 – Cuban Fury: Echte Männer tanzen
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Episode 345

Cloverfield (2008) (WS1)

Auch wenn mich Gareth Edwards „Godzilla“-Verfilmung nicht 100%-ig überzeugen konnte, so hat sie mir doch enorm Lust auf weitere Monsterfilme gemacht. Was war also naheliegender als mit „Cloverfield“ erneut der Zerstörung einer Metropole durch ein gigantisches Monster beizuwohnen? Spoiler sind zu erwarten.

cloverfield_ws1_540_1

Im Gegensatz zu meiner ersten Sichtung von „Cloverfield“ hatte ich dieses Mal tatsächlich realistische Erwartungen, die nicht durch eine großartig effektive Marketingkampagne in den Himmel geschraubt wurden. So wusste ich bereits im Vorfeld, dass der Film, um den im Vorfeld solch ein Hype geschürt wurde, letztendlich ein simpler Monsterfilm ist. Viel bessere Voraussetzungen also, als noch bei der Erstsichtung vor sechs Jahren. Ebenso spielt die Übersättigung an Found-Footage-Filmen – eine Genrebezeichnung, die es damals noch nicht gab – dem Film in die Hände. Man kennt die Mechanismen und weiß die J. J. Abrams-Produktion heute als ikonischen Wegbereiter zu schätzen.

Bei der heutigen Sichtung hat mich die Handkamera seltsamerweise überhaupt nicht gestört. Ich mochte die beinahe 20-minütige Introsequenz sowie die folgende Non-Stop-Action. Wenn man darauf achtet, ist es auch interessant zu sehen, wie minutiös Regisseur Matt Reeves („Let Me In“) den so spontan wirkenden Film durchinszeniert hat. Schon alleine die unzähligen anderen Schaulustigen, die das Geschehen filmen, fotografieren usw. verleihen dem Setting Glaubwürdigkeit, wenngleich man sich als Zuschauer natürlich auch auf die typische Found-Footage-Dauerfilmerei einlassen muss. Für mich ist dies allerdings ein ähnlich fester Bestandteil des Genres, wie z.B. der unverwundbare Held in Actionfilmen.

Grandios fand ich erneut das Monster sowie die Mittendrin-Atmosphäre. Gerade in diesem Setting, das man bereits unzählige Male aus der Vogelperskeptive verfolgt hat, ist solch ein intimer Blick tatsächlich ein aufregender Twist. Einzig das Finale fand ich zu vorhersehbar und generisch. Vielleicht aber auch gerade deshalb passend, da der Film bereits zuvor plötzlich von lockeren Sprüchen zu panischer Ausweglosigkeit schwenkt. Insgesamt hat mir „Cloverfield“ noch einmal deutlich mehr Spaß gemacht, als bei der Erstsichtung. Auch wenn der Film nicht perfekt ist, sollten Monsterfilmfreunde unbedingt einmal reinschauen: 8/10 Punkte.

Cabinet of Curiosities: My Notebooks, Collections, and Other Obsessions (Guillermo del Toro)

del_toro_curiositiesNach dem „A Song of Ice and Fire“-Marathon hatte ich mich sehr darauf gefreut einmal wieder etwas anderes zu lesen. Doch gab es da immer noch „Cabinet of Curiosities: My Notebooks, Collections, and Other Obsessions“ von und mit Guillermo del Toro, in das ich seit ca. einem halben Jahr immer mal wieder reingeschaut hatte. Normalerweise lese ich Film- bzw. Sachbücher immer parallel zu Belletristik und nie am Stück, doch dieses Buch hat mich so begeistert, dass ich ihm mehr Aufmerksamkeit schenken wollte.

Ich mochte Guillermo del Toro als Regisseur schon länger und spätestens mit „Pans Labyrinth“ hat er einen der beeindruckendsten Filme geschaffen, die ich je gesehen habe. Welch detaillierte Gedanken und Aufzeichnungen allerdings selbst hinter seinen einfacheren Filmen – wie z.B. „Mimic“ – stecken, war mir vor der Lektüre dieses Buches noch nicht bewusst. So habe ich nun große Lust bekommen, einmal wieder in all die vorgestellten Filme reinzuschauen. Besonders von „Cronos“ und „The Devil’s Backbone“ wäre eine Wiederholungssichtung dringend angebracht, doch auch die Unterhaltungskracher „Hellboy“, „Hellboy 2: Die Goldene Armee“ und „Pacific Rim“ würde ich nun am liebsten sofort in den Player packen.

Inhaltlich beschäftigt sich „Cabinet of Curiosities“ mit den Notizbüchern, die der Regisseur für jeden seiner Filme – und das meist projektübergreifend – führt. Dort gibt es detaillierte Zeichnungen und Texte zu bewundern, die den komplexen Entstehungsprozess veranschaulichen. Hinzu kommen ausführliche Interviews, welche Hintergrundinformationen zu den Notizen und Filmen liefern. Nicht vergessen darf man zudem die Vorstellung von Bleak House, Guillermo del Toros wahr gewordenen Traum eines jeden Monsterfilmfreunds. Was würde ich für einen Besuch dieses Privatmuseums geben!

Nicht nur ist „Cabinet of Curiosities: My Notebooks, Collections, and Other Obsessions“ inhaltlich wertvoll, es ist auch formal ein kleines Meisterwerk. Ich kann es nur jedem Filmfreund ans Herz legen, der sich auch nur am Rande für del Toros Schaffen interessiert und generell Genrefilmen nicht abgeneigt ist: 10/10 Punkte.

Media Monday #152

Weil ich es immer noch nicht geschafft habe eine Kategorie zum Thema Hausbau einzurichten, gibt es die Neuigkeiten eben an dieser Stelle: Der Vertrag ist unterschrieben! Davon lasse ich mich natürlich dennoch nicht abhalten und beantworte brav die aktuellen Fragen des Medienjournals – viel Spaß mit meinen Antworten!

media_monday_152

  1. Ein toller Film, der unter der Regie eines/einer Anderen gnadenlos gescheitert wäre: „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg, ein wahrlich perfektes Lehrstück an Spannungsaufbau und Charakterkino. Jeder andere hätte daraus vermutlich einen billigen Horrorstreifen gemacht.
  2. Der mitunter verstörendste Film, den ich je gesehen habe ist „Mulholland Drive“ von David Lynch, weil er eine solch alptraumhafte und beängstigende Atmosphäre heraufbeschwört, dass mir der Film noch im Traum nachgegangen ist.
  3. Godzilla ist wieder da und die Meinungen gehen weit auseinander. Welches (Film-)Monster sollte man eurer Meinung nach mal wieder aus der Versenkung holen? Auch wenn ich das Gareth Edwards Reboot von „Godzilla“ recht gelungen fand, so würde ich am liebsten noch einmal H. R. Gigers (R.I.P.) „Alien“ auf der großen Leinwand sehen.
  4. Zu „Der goldene Kompass“ hätte ich ja gerne eine Fortsetzung gesehen, weil ich den Film als Adaption (sieht man einmal von der verhunzten Schnittfassung ab) sehr gelungen fand und die Romanfortsetzung „Das magische Messer“ sowie „Das Bernstein-Teleskop“ wahrlich liebe.
  5. Ich glaube ja, von Gareth Edwards wird man in den nächsten Jahren noch viel hören, denn mit „Godzilla“ und „Star Wars“ hat er nun zwei große Franchises an der Hand.
  6. Wäre ich eine Comic-Figur, dann wohl am ehesten Trick Duck (blaue Kappe), weil ich mich mit ihm schon damals während unzähliger Lustiger Taschenbücher identifiziert hatte.
  7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war „Dexter – Season 7“ und die war unerwartet unterhaltsam, weil ich nach der schwächeren sechsten Staffel nicht mehr mit einem qualitativen Aufschwung gerechnet hatte.

Run, Fatboy, Run (289)

Manchmal darf man sich wirklich nicht auf sein Gefühl verlassen: Nach einer viel zu kurzen Nacht mit mindestens einem Whisky zuviel, war mir heute morgen nicht wirklich nach laufen. Doch der restliche Tag ist komplett verplant und somit war es die einzige Chance. Nun gut. Also los bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen 13 °C und noch langen Schatten. Perfektes Laufwetter!

Distance: 6.64 km
Duration: 00:38:48
Avg Speed: 10.27 km/h
Avg Pace: 5:50 min/km
Energy: 528 kcal

Auch wenn die Zeit auf die Länge der Strecke nicht herausragend ist, so fühlte ich mich doch stets wirklich gut. Einzig der Heuschnupfen macht mir zurzeit ein wenig zu schaffen, doch das ist ja jeden Sommer so. Auf jeden Fall ein gelungener Start in den Sonntag – und immerhin mein zweiter Lauf in dieser Woche…

Im ersten Ohr: Celluleute Folge #81: Round Up
Im zweiten Ohr:
Second Unit #111: Broken Flowers

Godzilla (2014)

Der Mai ist noch nicht einmal vorbei – und schon habe ich es zum ersten Mal in diesem Jahr ins Kino geschafft. Unglaublich! Mit der Neuinterpretation von „Godzilla“ fiel die Wahl auf einen Film, für den sich Kino auch richtig lohnt. Mit Dolby Atmos und 3D wurde folglich auch genug Schnick-Schnack geboten, um den Preis von 12 Euro(!) zu, ähm, rechtfertigen. Die Kritiken, die ich im Vorfeld überfolgen hatten, ließen entweder den Film des Jahrhunderts oder die größte Gurke aller Zeite erwarten – die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen… Spoiler sind zu erwarten.

godzilla_2014_skydive

Auch wenn ich zu Godzilla als Filmmonster keine besonders tiefe Beziehung habe, so erinnere ich mich doch noch gut an regnerische Sonntagnachmittage, an denen ich mich von den japanischen Originalfilmen habe berieseln lassen. An die Handlung der Filme kann ich mich nicht mehr erinnern, doch hatte ich Spaß an den Monstern und Effekten – zumindest bis ich 1993 „Jurassic Park“ im Kino sah. Auch mit Godzilla sollte ich 5 Jahre später noch eine Begegnung auf der großen Leinwand haben: Nachdem mich Roland Emmerichs „Independence Day“ 1996 in einen Actionrausch versetzte, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen 1998 auch seine stark amerikanisierte Interpretation von „Godzilla“ zu sehen. Auch wenn der Film viel Kritik einstecken musste, so hatte ich doch Spaß mit der großen, albernen Monsterhatz. Gut 16 Jahre später wählt Gareth Edwards einen gänzlich anderen Ansatz, der das Düsterkino moderner Blockbuster, wie z.B. „The Dark Knight“, mit dem Setting und den Themen der klassischen „Godzilla“-Filme kombiniert.

Man merkt dem Film an, dass Edwards seine Vorbilder genau studiert hat. Der eröffnende Helikopterflug erinnert unweigerlich an Steven Spielbergs „Jurassic Park“ und lässt in Gedanken John Williams eingängigen Score erklingen. Welch Freude! Auch die Ankuft der Wissenschaftler an der Ausgrabungsstätte weckt diese Assoziation – herrlich altmodisch erzählt und auf Ereignisse anspielend, die ihren Schatten vorauswerfen. Auch der familienlastige Teil der Geschichte weiß anfangs zu gefallen: Bryan Cranston (Walter White, „Breaking Bad“) als Nuklearwissenschaftler, der seine Frau bei einem Unfall verliert und daraufhin manisch nach den Gründen für das Unglück sucht. Da hätte man wirklich etwas draus machen können. Leider lässt man mit ihm einen der wenigen interessanten Charaktere des Films viel zu früh (und ohne Grund oder emotionale Wirkung) sterben und verlagert den Fokus vollkommen auf seinen Sohn; dargestellt von Aaron Taylor-Johnson (Kick-Ass, „Kick-Ass“), der mit leerem Blick unter seinen Muskelbergen leider immer ein wenig dümmlich wirkt. Da ich leider nur die synchronisierte Fassung gesehen habe, mag ich aber auch nicht zu harrsch mit der Schauspielleistung ins Gericht gehen. Toll war es jedoch nicht.

Nach dem schönen Prolog ist der restliche Handlungsaufbau leider ein wenig schleppend. Auch der zweite große Handlungsstrang, der die Wissenschaftler um Ken Watanabe (in seiner Rolle leider völlig verschenkt) verfolgt, bleibt seltsam ereignislos, erinnert dabei aber stark an die Originalfilme um die Riesenechse. Ich hätte gerne mehr abenteuerliche und unterhaltsame Set Pieces gesehen, die der Film durchaus zu bieten hat (z.B. die Szenen auf der Eisenbahnbrücke), welche jedoch hinter etlichen bemüht wirkenden Dialogszenen hintenanstehen. Und jetzt komm mir keiner mit „Der weiße Hai“, „Jurassic Park“ oder ähnlichen Vergleichen, denn Spielberg spielte damals in einer ganz anderen Liga. Wenn es allerdings zur Sache geht, dann zieht Edwards wirklich alle Register und schafft unglaublich atmosphärische Bilder, die großartig komponiert sind. Die Action bleibt stets überschaubar und die Monster sind beeindruckend in Szene gesetzt. Ein audiovisueller Hochgenuss.

Insgesamt ist die 2014er Neuauflage von „Godzilla“ somit ein inhaltlich relativ flacher Actionfilm, der gerne mehr sein würde als er eigentlich ist. Wenn man über das schwache Drehbuch hinwegsehen kann und auch nicht mehr Anspruch erwartet, als bei den alten „Godzilla“-Filmen, dann sollte man sich zurücklehnen und ein mit ca. 2 Stunden Laufzeit etwas zu lang geratenes Bombastkinoerlebnis genießen. Auch wenn mir Guillermo del Toros vergleichbarer Kaiju-Klopper „Pacific Rim“ noch einmal deutlich besser gefallen hat, so haben sich mir manche Bilder des gestrigen Kinobesuchs doch eingebrannt. Kein Überflieger, aber für Monsterfreunde wirklich gute Unterhaltung: 7/10 Punkte.

Dexter – Season 7

Kaum gönnt man sich eine kleine Auszeit von einer Serie, so kann das die empfundene Qualität wieder enorm steigern. Bis zur Sichtung von „Dexter – Season 7“ sind über zwei Jahre ins Land gegangen und die Motivation weiterzuschauen war nach der doch ein wenig schwächelnden sechsten Staffel auch nicht allzu groß. Umso mehr freut es mich, dass es die Serie erneut geschafft hat mich zu packen… Spoiler sind zu erwarten.

dexter_s7_1

Nach dem teils sehr abstrusen Verlauf der sechsten Staffel, bot der Cliffhanger doch so einiges an Spannung in Bezug auf die weitere Entwicklung der Serie. Debra ist also hinter das Geheimnis ihres Bruders gekommen. Wie ihre Beziehung dadurch auf die Probe gestellt wird, ist auch eines der Hauptthemen dieser Staffel. Teils funktioniert dieser Handlungsstrang für mich sehr gut, teils dreht er sich auch ein wenig im Kreis. Dennoch fand ich es richtig, dass sich die Serie wieder mehr auf Dexter konzentriert hat. Aus der Gefahr des Erwischtwerdens nährt sich die Spannung einfach am besten – außerdem ist dies der einzig konsequente Weg, den die Serie in ihrem inzwischen siebten und vorletztem Jahr einschlagen kann.

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es einige Nebenschauplätze, die teils enorm klischeehaft geschrieben und mit zu vielen Zufällen angereichert sind, doch letztendlich viel Spaß machen. Der schwule Mafiaboss, der sich zudem noch als Dexters Bruder im Geiste entpuppt, war letztendlich ein wirklich nett geschriebener Charakter und die Mörderbraut Hannah McKay, gespielt von der hinreißenden Yvonne Strahovski (Sarah, „Chuck“), war eine passender Gegenpol zu Dexters Beziehung zu Debra. Auch wenn die Serie ihre besten Tage hinter sich hat, so hat mich doch ausnahmslos jede Episode erfreut und ich habe es genossen, mich wieder einmal in die dunklen Schatten des sonnendurchfluteten Miamis zu begeben.

Mit dem Finale gibt es erneut eine Wendung, welche die Weichen für das Finale neu stellt. Letztendlich bin ich froh die Serie nicht vorzeitig aufgegeben zu haben und freue mich auf den Abschluss, von dem ich bisher leider nur negative Meinungen (glücklicherweise ohne Spoiler) gelesen habe. Ich bin auf jeden Fall schon wirklich gespannt, was sich die Autoren haben einfallen lassen. Einfach dürfte es wohl nicht gewesen sein, diesen seltsam sympathischen Serienmörder aus dem Serienkosmos ausscheiden zu lassen, ohne gewisse Aspekte mit einem üblen Beigeschmack ausklingen zu lassen. Wenn das qualitative Niveau dieser siebten Staffel gehalten wird, bin ich aber mehr als zufrieden: 8/10 (8.2) Punkte.

Run, Fatboy, Run (288)

Mit den winterlichen Temperaturen der letzten Wochen kam auch wieder eine Erkältungswelle, die unsere Familie voll erwischt hatte. Mein Schnupfen ist immer noch nicht ganz verschwunden, dafür hat es 30 °C im Schatten. Höchste Zeit also, um nach zwei Wochen Pause einmal wieder durchzustarten.

Distance: 7.48 km
Duration: 00:46:05
Avg Speed: 9.74 km/h
Avg Pace: 6:09 min/km
Energy: 604 kcal

Heute ging es nur sehr schwer voran, wenngleich ich über die ersten 4 km auch eine Geschwindigkeit von 10.2 km/h halten konnte – mit der letzten Steigung ging es jedoch rapide bergab, was sich letztendlich in der Gesamtzeit niederschlug. Vielleicht lag es am Asphalt, der sich über den gesamten Tag aufgeheizt hatte, am verbleibenden Schnupfen oder am nahezu komplett vertilgten Osternest – der nächste Lauf muss auf jeden Fall wieder schneller werden!

Im ersten Ohr: Sneakpod #338 – Paris um jeden Preis/Enemy
Im zweiten Ohr:
CINECAST #10: gerührt, geschüttelt, gewürfelt!

Media Monday #151

Schon wieder Montag. Das Wochenende ist mit Kindergartenfest und einer Geburtstagsfeier viel zu schnell an mir vorbeigezogen. Neben Arbeit und Kindern steht das restliche Leben zurzeit vollkommen im Zeichen des kurz vor Vollendung stehenden Hauskaufs. Was bin ich froh, wenn das erst einmal – um beim passenden Bild zu bleiben – unter Dach und Fach ist! Nun sorgen jedoch erst einmal die wöchentlichen Fragen des Medienjournals für Ablenkung…

media_monday_151

  1. Was ist euer liebster Urlaubsfilm (und ich meine damit Filme, die Urlaube wie auch immer thematisieren oder an Urlaubsorten spielen oder oder oder)?
    Das ist einfach: natürlich „Schöne Bescherung“, der im Weihnachtsurlaub spielt! Doch auch daneben hat die Filmreihe rund um die Urlaubserlebnisse der Familie Griswold natürlich so einige unterhaltsame Urlaubsreisen zu bieten, sei es der Roadtrip durch die USA in „Vacation“ oder die Kulturreise durch Europa in „European Vacation“ – stets ein großer Spaß!
  2. Welche Art von Buch ist euch für den Strand die liebste?
    Am liebsten lese ich am Strand wohl Thriller: schön spannend und unterhaltsam. Echte Page-Turner eben, die dann auch nicht unbedingt besonders ansprungsvoll sein müssen.
  3. Von welcher Stadt würdet ihr euch wünschen, dass sie einmal Handlungsort eines Films (oder einer Serie, eines Romans) wäre und warum?
    Sehr gerne sehe ich stets Städte, die ich selbst schon einmal besucht habe. So freue ich mich z.B. stets, wenn ein Film in Washington, D.C. oder New York City spielt. Paris mag ich auch sehr, wenngleich meine Reise in die Stadt der Liebe schon wieder 16 Jahre zurückliegt. Unglaublich.
  4. Ähnliches Szenario wie Frage 3: Welche Stadt würdet ihr im Rahmen eines Katastrophenfilms liebend gerne zerstört werden sehen und warum?
    Da habe ich keine Vorlieben; inzwischen musste ja jede größere Stadt schon mehr als einmal dran glauben.
  5. Es gilt spontan zu verreisen und ihr wisst nicht, was und ob man vor Ort unternehmen kann. Was – in punkto medialer Erzeugnisse jeder Art – muss folglich auf jeden Fall mit, um möglicher Langeweile entgegenzuwirken?
    Bücher, auf jeden Fall Bücher. Nie ohne ein Buch! Dann eventuell noch ein paar Podcasts. Mehr muss aber nicht.
  6. Niederländische Filme mögen irgendwo da draußen existieren, ich kenne jedoch keine – sieht man einmal von ein paar Frühwerken von Paul Verhoeven (z.B. „Flesh & Blood“) ab.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Stichtag“ und der war leider nicht so gelungen wie die „Hangover“-Reihe des gleichen Regisseurs, weil die Witze denen der bekannten Erfolgstrilogie zwar ähneln, ohne jedoch deren Tempo und Absurdität zu erreichen.

Stichtag – OT: Due Date (2010)

Freitagabend, Zeit für einen Film. Dabei würde es unendlich viele andere Dinge zu erledigen geben. Hausplanungen vertiefen, Studienarbeiten bewerten. Solche Sachen eben. Aber da die letzte Filmsichtung schon wieder zwei Wochen zurückliegt, habe ich die Todd-Phillips-Komödie „Stichtag“ aus dem Regal gezogen. Übrigens verfasse ich mit dieser Besprechung erstmals einen Eintrag auf meinem neuen 23-Zoll-Monitor und alles sieht sehr anders aus, deshalb bitte nicht wundern, sollte die Kritik a) viel ausführlicher oder b) viel knapper ausfallen als sonst…

stichtag_1

Ich muss ja zugeben, dass ich Todd Phillips „Hangover“-Trilogie ziemlich gelungen finde (selbst dem dritten Teil konnte ich noch etwas abgewinnen). Auch Zach Galifianakis sehe ich ich spätestens seit der TV-Serie „Bored to Death“ sehr gerne und finde ihn, selbst in repetitiv angelegten Rollen, stets lustig. Da bin ich sehr einfach gestrickt. Insofern gute Voraussetzungen für „Stichtag“, in dem Galifianakis an der Seite von Robert Downey Jr. auf einen Roadtrip durch die USA geschickt wird. Eine simple Prämisse, unter 100 Minuten Laufzeit und starke Schauspieler. Was soll da bei einer Komödie noch schief gehen?

Die Kritiken zu „Stichtag“ waren nicht sonderlich positiv, weshalb meine Erwartungen nicht besonders hoch waren. Letztendlich hat dies auch ziemlich perfekt zum Film gepasst, der tatsächlich nicht überragend ist. Ich musste ein paar Mal laut lachen, habe die tollen Landschaftsbilder genossen und ansonsten eine mehr oder minder mittelmäßige Komödie gesehen. Ganz nett, aber eben auch nicht mehr. Downey Jr. und Galifianakis harmonieren recht gut, es gibt ein paar schöne Gastauftritte, doch letztendlich ist der Film kurz nach dessen Ende auch schon wieder vergessen. Zum einmal Schauen durchaus geeignet, doch beim nächsten Filmabend lieber noch einmal „Hangover“ einlegen: 6/10 Punkte.