Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2018

2018 war ein wichtiges Jahr für mein Blog. Vielleicht das wichtigste in den letzten 12 Jahren. Nein, ich habe nichts am Konzept geändert oder neue Techniken implementiert (auch wenn ich die Kategoriestruktur komplett überarbeitet habe). Nachdem ich 2017 noch eine leicht steigende Tendenz in den Aufrufzahlen vermelden konnte, sind diese 2018 in den Keller gerasselt. Noch vor dem größten Einbruch der Zahlen im April, habe ich mich in dem Artikel „Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht)“ ausführlich mit diesem Trend auseinandergesetzt. Seitdem sind neun Monate vergangen. Höchste Zeit also, ein Update zu geben:

Entwicklung der Aufrufzahlen 2018

Wie ihr hier sehen könnt, ging es ab April noch einmal deutlich nach unten. Dieser Trend sollte sich seitdem auch nicht mehr erholen (auch wenn der Dezember eine rühmliche Ausnahme war). Besonders stark fällt der Vergleich zum Vorjahr auf, in dem der April der stärkste Monat war. Ganz konkret hat der April 2018 gegenüber dem Vorjahr um 102% verloren – oder in absoluten Zahlen 2.318 weniger Aufrufe (allerdings nur 158 weniger Besucher):

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (monatlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (monatlich)

Auch im Jahresvergleich spiegelt sich dieser Rückgang der Zahlen natürlich wider und die Aufrufe sind erstmals auf 28.578 und damit unter 30.000 gefallen. Das ist ein Rückgang um 42% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt gab es 2018 exakt 11.881 weniger Aufrufe (3.267 Besucher) als noch 2017:

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (jährlich)

Entwicklung der Aufrufe und Besucher (jährlich)

Falls euch die kompletten Zahlen samt Entwicklung über die Jahre interessieren, könnt ihr hier eine Übersicht sehen:

Entwicklung der monatlichen Aufrufe im Detail

Entwicklung der monatlichen Aufrufe im Detail

Besonders deutlich wird der Rückgang, wenn man sich den Durchschnitt der täglichen Aufrufe anschaut. Weniger als 100 Aufrufe pro Tag waren lange Zeit die Ausnahme. Inzwischen hat sich der neue Mittelwert bei ca. 70 Aufrufen pro Tag eingependelt:

Entwicklung der durchschnittlichen täglichen Aufrufe im Detail

Entwicklung der durchschnittlichen täglichen Aufrufe im Detail

Entwicklung des Engagements 2018

Neben den reinen Aufrufzahlen, die auch stark von externen Faktoren abhängen, habe ich mir die eher qualitativen Engagement-Metriken angeschaut. Sowohl bei den Likes als auch bei den Kommentaren ist hier ein leichter Rückgang zu sehen:

Entwicklung der Likes (jährlich)

Entwicklung der Likes (jährlich)

Entwicklung der Kommentare (jährlich)

Entwicklung der Kommentare (jährlich)

Konkreter wird es, wenn man sich die Verteilung von Engagement pro Artikel anschaut. Auch hierzu bietet WordPress eine Auswertung:

  • Likes pro Beitrag sind von 11.3 (2017) auf 6.9 (2018) gefallen
  • Kommentare pro Beitrag sind von 23.1 (2017) auf 16.3 (2018) gefallen; der Höhepunkt waren hier übrigens 28.3 Kommentare im Jahr 2015

Ihr kommentiert weniger und betätigt sogar weniger den Like-Button. Gibt es dafür einen Grund? Liegt es an der Art der Inhalte? Die „Run, Fatboy, Run“-Artikel kann ich hier bestimmt rausrechnen, da sie sich doch sehr an die Nische richten. Dennoch haben sie wenig, aber immerhin konstantes Engagement erzeugt. Doch gerade die Kernartikel dieses Blogs, sprich Film- und Serienbesprechungen sowie „Media Monday“ und Co. haben deutlich weniger Kommentare und Likes bekommen als in den Jahren zuvor.

Qualitative Analyse der Entwicklung 2018

Google spielt natürlich eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Traffic auf den Blog zu bringen. Und hier habe ich auch den „Schuldigen“ für den Rückgang gefunden, sprich mein Blog wird bei Suchanfragen deutlich weniger häufig angezeigt, als noch vor einem Jahr. Die durchschnittlichen Impressions bei der organischen Suche sind von ca. 500 auf weniger 200 pro Tag gefallen:

Entwicklung der Impressions (Quelle: Google Search Console)

Entwicklung der Impressions (Quelle: Google Search Console)

Das bedeutet natürlich auch, dass weniger potenzielle Leser auf den Blog klicken können. Der Rückgang ist hier nicht ganz so drastisch, aber dennoch deutlich. Von im Schnitt 14 Klicks pro Tag bleiben letztendlich nur maximal 8 Klicks übrig:

Entwicklung der Klick (Quelle: Google Search Console)

Entwicklung der Klick (Quelle: Google Search Console)

Betrachtet man nur die Click-Through-Rate (CTR) hat sich diese fast sogar ein wenig zugelegt. In totalen Zahlen betrachtet, lässt der Rückgang der Besucher über die Google-Suche aber auch nicht schönreden. Doch wonach haben die Besucher denn überhaupt gesucht?

Impressions für Suchanfragen (Quelle: Google Search Console)

Impressions für Suchanfragen (Quelle: Google Search Console)

Letztendlich sind es die erwartbaren und auch bekannten Suchbegriffe. Gerade der Artikel „Die Qual der Wahl: Welchen Film soll ich mir heute anschauen?“ aus dem Jahr 2017 hat dieses Jahr für viele Besucher gesorgt, die auch tatsächlich geklickt haben:

Klicks von Suchanfragen (Quelle: Google Search Console)

Klicks von Suchanfragen (Quelle: Google Search Console)

Hier kommt auch eine bestimmte Nische zum Tragen, die sich im Internet nach wie vor größter Popularität erfreut: natürlich Sex. Auch wenn das entsprechende Video der Sexszene aus „Der Name der Rose“ inzwischen von YouTube gelöscht wurde, erfreut sich mein Artikel „Blogparade: 6 × Sex – Die erotischsten Filmszenen“ aus dem Jahr 2015 nach wie vor größter Beliebtheit.

Entwicklung der Follower 2018

Neben der Google-Suche leben Blogs natürlich von ihren Stammlesern – und während andere Blogs, gerade in der WordPress-Welt, durch die Decke gehen, habe ich im Jahr 2018 ganze 15 neue Follower dazugewonnen und stehe somit bei 202 Followern via WordPress und E-Mail. Wie viele von euch meinem Blog per RSS-Reader außerhalb des WordPress-Readers (also z.B. Feedly) folgen, kann ich mangels Daten leider nicht sagen. Insgesamt zeigt mir Feedly 95 Follower an. Hinzu kommen inzwischen 908 Twitter-Follower, 109 Facebook-Fans und 179 Instagram-Abonnenten. Allerdings tragen diese aufgrund der Social-Media-Algorithmen kaum zum Blog-Traffic bei.

Fazit

Wenn man auf die blanken Zahlen schaut, war 2018 kein erfolgreiches Jahr für mein Blog. Es ist nach wie vor mein Hobby für das ich am meisten Zeit aufwende. Sollte ich es nicht lassen und lieber mehr Zeit mit meiner Familie verbringen? Mehr Filme oder Serien schauen? Mehr Sport treiben? Oder mir ein komplett neues Hobby zulegen? Ein Buch schreiben? Vielleicht ein Blog rund um Themen anfangen, mit denen ich mich auch beruflich beschäftige? Oder gar einen YouTube-Kanal oder Podcast? Nein, es ist das Schreiben, das mir Freude bereitet. Und die Beschäftigung mit Filmen und Serien, die über den reinen Konsum hinausgeht. Daneben schätze ich die Tagebuch-Funktion des Blogs sehr: Da ich auch in Filmbesprechungen usw. stets auch private Ereignisse mit aufnehme, ist für mich stets gut nachvollziehbar, was ich wann gemacht habe. Oder wann ich welche Geschenke bekommen habe. Oder wie sich meine Läufe entwickeln. Das mag ich sehr. Dennoch wäre mein Blog ohne euch Leser nichts, sprich wenn es einen Grund gibt, warum ihr mit dem Gedanken spielt, mein Blog nicht mehr zu lesen, dann lasst es mich doch einfach wissen. Über Feedback freue ich mich immer! 🙂

Wie zufrieden seid ihr mit der Entwicklung eures Blogs im Jahr 2018? Hattet ihr euch Ziele gesetzt und diese erreicht? Was für Änderungen stehen bei euch an? Habt ihr große Pläne für 2019? Oder gar Tipps für mich und mein Blog?

53 Gedanken zu “Analyse und Interpretation meiner Blog-Statistik 2018

  1. Bei mir sind die Besucherzahlen schon vor 2 oder 3 Jahren eingebrochen. Ich weiß nicht, was ich da geändert habe, aber irgendwas scheint nun wegzufallen. Finde ich eigentlich nicht schlimm, denn ich habe 2018 so viel Spaß am Bloggen gehabt wie lang nicht mehr. Ich schreibe zwar viel weniger Posts als „früher“, aber dafür bin ich auch viel zufriedener damit. Auch die Trennung von Themenvorgaben durch Kategorien und so weiter hat mir viel gebracht. Ich sehe mein Blog aktuell auch (bis auf das Lauftagebuch) als hauptsächlich als zeitlose Sammlung von Texten, auf die ich bei Bedarf verweise. Von daher sind mir die Zugriffszahlen relativ egal geworden.

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    • Auch bei mir gab es schon einige Einbrüche: von deutlich über 50K auf 40K und nun eben nicht einmal mehr auf 30K. Und das eben jeweils im Abstand von ein paar Jahren. Mir geht es auch nicht in erster Linie um die Zahlen, jedoch versuche ich zu verstehen, woran es liegt. Schließlich erstelle ich eher mehr Content und werde auch, ähm, professioneller. Andere Blogs wachsen weiterhin, doch insgesamt sind reine Textmedien wohl eher auf dem absteigenden Ast. Ich finde das einfach schade, wenngleich ich auch zu einem Großteil für mich und eben meine Stammleser (danke an dieser Stelle!) schreibe. Dennoch kann ich nicht anders und muss ab und zu einen detaillierteren Blick auf die Statistik werfen – und die „Erkenntnisse“ am besten mit euch diskutieren… 😉

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  2. Alle Achtung für die Arbeit! Die würde ich mir gar nicht machen, bin da viel zu faul für 0:D
    Wenn man Spaß am Hobby hat, sollten die Zahlen ja egal sein. Ich habe mit dem Bloggen aufgehört bzw eine Pause gemacht, als es am besten lief – rein zahlenmäßig. Klar, wenn die zahlen passen, bloggt es sich generell irgendwie … erfolgreicher 😀
    Na mal schauen, auf ein kreatives 20191

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    • Ja, viel Arbeit war es schon. War es diese wert? Ich weiß es nicht. Da ich die aber eh schon gemacht hatte, konnte ich sie ja auch mit euch teilen… 😉
      Eigentlich sollten die Zahlen egal sein. Eigentlich. Allerdings macht es doch mehr Spaß, wenn die Artikel auch gelesen werden. Ist bei mir einfach so. Dennoch schreibe ich zu einem Großteil auch für mich selbst, weshalb ich nun nicht aufhören werde. Aber die Zahlen sind eben doch ein Motivator… 🤷

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  3. Oha, da kann ich ja eigentlich ganz froh sein, dass ich zwar langsam aber stetig steigende Zahlen in allen Segmenten vorweisen kann. Zumindest noch. Auch wenn die immer noch nicht ganz auf Deinem Niveau sind.

    Abonnenten waren bei mir letztes Jahr übrigens sehr merkwürdig. In der ersten Jahreshälfte stiegen sie noch „normal“ (vielleicht 2-5 im Monat), aber in der zweiten stagnierte es völlig, bis zum Jahresende, als plötzlich wieder eine Handvoll dazukam. Keine Ahnung, wie man das erklären kann…

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    • Es freut mich, dass du in der Wachstumsphase bist und hoffe, dass dieser Trend noch lange anhält… 👍

      Nutzt du den WordPress-Reader zur Interaktion mit anderen Blogs? Ich habe immer die Vermutung, dass dieser etwas mit den Abonnenten zu tun hat. Aber vielleicht auch nicht. Diese Zahl zu beeinflussen bleibt für mich ein Mysterium.

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      • Ich habe gerade mal genauer auf die Abos geschaut. Offenbar habe ich im 2. HJ. doch mehr bekommen als gedacht, allerdings scheint die Gesamtzahl in exakt dem gleichen Maße abgenommen zu haben, wie neue dazugekommen sind? Die Gesamtzahl war jedenfalls immer gleich. Das finde ich jetzt ernsthaft kurios…

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      • Hmm, vielleicht stützt diese Beobachtung auch Ma-Gos Theorie, dass viele kurzfristige Follower dazukommen, die bei ausbleibendem Zurückfolgen dann wieder abspringen? Nutzt du WordPress zum Folgen oder einen anderen RSS-Reader?

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      • Nee, das kann es eigentlich nicht sein, denn sie tauchen bei mir unter Follower noch als (z.B.) „seit xx. September“ auf. Es müsste also immer beinahe zeitgeich jemand abgesprungen sein, was ich fast unglaublich finde. Oder löscht WP inaktive User irgendwann? Und updatet die Liste dann wenn ohnehin eine Änderung passiert?

        Ich mache leider immer noch alles via WP. Vielleicht ist der Jahresanfang ein guter Moment das mal zu ändern…

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      • Hmm, da bin ich, ehrlich gesagt, auch überfragt. Es muss ja nicht schlecht sein, das via WordPress zu machen. Hat vermutlich sogar Vorteile, da man so andere Blogger auf sich aufmerksam macht. Ich folge jedoch auch etlichen Blogs, die nicht auf WordPress hosten. Somit brauche ich eh einen unabhängigen RSS-Reader.

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      • Mir ist eine mögliche Antwort eingefallen: manchmal tauchen Beiträge von Blogs, denen ich folge nicht mehr im WP Reader auf. Das lässt sich beheben, indem ich dem Blog entfolge und wieder folge. Wahrscheinlich geht das anderen auch so und so kommen die „pseudo-neuen“ Follower zustande.

        Und ich habe mir selbst ein gutes Argument gliefert auf einen anderen Feed-Reader umzusteigen. 😉

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  4. Ich like schon und wenn ich nicht kommentiere, dann sind es oftmals Filme, die ich sowieso nicht schaue oder nicht kenne. Ein „toll“, „nett“ etc. bringt dir dann auch nix.
    Deswegen like ich deine Laufbeiträge auch nur. Ich laufe nicht… da kann ich auch nicht abschätzen, ob irgendwelche Kilometer gut sind oder nicht 🙂

    Wenn ich was zu sagen habe, quatsche ich dich ja auch voll 😆

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  5. Pingback: Was ich bei der Analyse der Aufrufzahlen meines Blogs gelernt habe (oder auch nicht) | moviescape

  6. Was mir bei der Analyse deiner Zahlen auffällt ist, dass du scheinbar viel mehr echte Leser hast. Damit meine ich, dass es bei dir weniger Leute gibt, die nur liken, weil sie sich eine Gegenleistung von dir erhoffen. Auch wenn die Zahlen insgesamt zurück gehen, was wohl an unserem Medium liegt, hast du bei 14.000 Besuchern knapp 5500 Kommentare. Ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass Kommentare ein Indikator für Interesse sind. Ich persönlich habe wie du gesehen hast 34 000 Besucher und dabei nur knapp 1400 Kommentare. Das deckt sich mit meiner Vermutung, dass sehr viele, die bei mir liken meine Texte überhaupt nicht lesen.

    Ich denke viele, die dir früher ehrlich gefolgt sind und für Aufrufezahen, Kommentare und Likes gesorgt haben, sind mittlerweile selbst inaktiv und lesen deswegen auch keine anderen Blogs mehr. Die neuen, die dazu kommen sind dann wohl eher die Kategorie, von denen ich so viele habe. „Ich folge dir, also folge mir gefälligst zurück.“

    Was mich ein bisschen stutzig macht sind die Durchschnittszahlen, die du anführst.
    Du sagst du hast „nur“ 16,3 Kommentare pro Artikel. Das sind vergleichbar viele wie ich (14). Warum ist dann deine Gesamtzahl an Kommenaren 4 mal höher als meine? Wie viele Beiträge schreibst du denn im Jahr?

    Um es kurz zu machen: Ich lese gerne bei dir. Zumindest mal das Filmzeug 😉 Auch wenn ich das Gefühl habe, dass deine Texte mit der Zeit kürzer wurden kann das sein?

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    • Ich glaube tatsächlich auch, dass sich meine Leser größtenteils aus einer Stammleserschaft zusammensetzen. Das merke ich ja auch an den Kommentaren und finde ich ganz famos. Dennoch hätte ich nach all den Jahren ein gewisses Wachstum erwartet. Eben auch Quantität, nicht nur Qualität. Aber deine Sichtweise gefällt mir besser… 🙂

      Das Schema „Ich folge dir, du folgst mir.“ funktioniert bei mir (zumindest via WordPress) nicht, da ich keine Blogs via WordPress-Reader abonniert habe. Ich lese alle Blogs über Feedly und da kann man nicht sehen, wer einem folgt. Das ist wohl auch ein Grund, warum ich überhaupt nicht auf dem Radar von so manchem Blog auftauche (selbst wenn ich doch recht häufig kommentiere).

      Du hast recht, die Zahl, wie viele Beiträge ich 2018 geschrieben habe, fehlt irgendwie: Es waren 350 Artikel. Also fast jeden Tag einer. Wow. Es sind auch viele eher kurze Artikel (z.B. die Laufeinträge) dabei. Im Schnitt sind es knapp 300 Wörter pro Artikel. 2017 waren es noch gut 400. Deine Beobachtung stimmt also auch hier.

      Danke dir für deinen ausführlichen Kommentar mit Gedankenfutter… 🙂

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      • Nur mal so zum Vergleich:
        Ich habe seit Beginn meiner Karriere 411 Artikel auf meinem Blog.
        Allerdings lösche ich auch regelmäßig Beiträge. Müssten also wohl so um die 550 sein.
        Da kommt das mit dem vier mal so viel schon hin 😉

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      • Oh, ja das erklärt den Unterschied an Kommentaren pro Artikel wohl. Bei mir sind es insgesamt schon 3.159 Artikel. Und ich lösche nichts, was nach SEO-Richtlinien auch ein Fehler ist. Artikel, die keinen Traffic bekommen, sollten einfach raus. Aber dann fehlen sie ja in meinem Archiv… und dann zeigt sich: Irgendwie blogge ich ja doch auch sehr für mich selbst… 😉

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      • Ich lösche Artikel dann, wenn ich das Gefühl habe, dass sie nicht mehr relevant sind. Ich hatte früher mal zwei -drei Gewinnspiele veranstaltet. Die hatten naturgemäß viele Kommentare und Likes. Als sie aber lange abgelaufen waren, habe ich sie gelöscht. Genauso wenn ich z.b. etwas Angekündigt habe (z.b. Filmrätsel, Oscar Tippspiel). Das war irgendwann einfach auch irrelevant.

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  7. Erstmal Danke für den Artikel, hat Spaß gemacht sich durch die Statistken zu lesen. Ich würde sagen, die abnehmenden Zahlen sind so ein bisschen von allem. Weniger Interesse an Blogs, mehr Zuschauer auf anderen Medien und irgendwelche Änderungen bei Google die eh kaum jemand versteht. Außerdem hast du vielleicht mit 50k einfach die größte Masse erreicht und jetzt geht es dann logischerweise wieder etwas zurück. Meine Zahlen sind ja auch nur gestiegen weil ich von quasi null komme. Ich denke mal über die nächsten (hoffentliche vielen) Jahre werden sich die Zahlen einpendeln.

    Sonstige Kritik kann ich so nicht äußern. Ich lese eigentlich fast alle Filmkritiken von dir, wenn ich die Filme auch gesehen habe. Das würde ich nicht machen, hätte ich nicht auch Spaß dabei. Ein Kommentar lass ich allerdings wirklich nur dann da, wenn ich auch was zu sagen habe. Ein allgemeines Lob für deine Arbeit geb ich mal jetzt an dieser Stelle ab 🙂

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    • Eigentlich wollte ich mit diesem Artikel nicht nach Komplimenten angeln, aber ich nehme sie natürlich gerne an: Dank dir für deine netten Worte! 🙂

      Ja, du hast wohl recht: Es kann nicht ewig nach oben gehen. Die knapp 62K im Jahr 2009 waren schon ziemlich irre. Da war ein Monat dabei, da hatte ich jeden Tag über 230 Aufrufe. Dafür brauche ich jetzt gut und gerne drei Tage. Ich möchte mit diesem Artikel auch nicht jammern, finde es aber spannend hier ein wenig nachzuforschen, meine Zahlen ganz transparent offenzulegen und mit anderen Bloggern in den Austausch zu treten. Ich mag zwar ein alter Hase sein, aber schließlich will ich weiterhin lernen.

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      • Ach, schon gut. Man bedankt sich so selten für gute Arbeit, da habe ich mal die Chance ergriffen 😀

        Auf jeden Fall. Zahlen sollten nie das Wichtigste sein, aber natürlich will man trotzdem mehr Leute mit seinem Content erreichen 🙂

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  8. Das unterfränkische Blog-Ministerium unter Leitung des Herrn Ministers Bullion veröffentlicht die Blog-Statisik 2018….

    Fazit: Rückläufig, abnehmend, weniger, geringer…….

    Aber, aber, davon solltest du dich nicht entmutigen lassen. Dein Blog ist toll. Basta. Es gibt keinen Grund daran etwas zu verändern. Grad die Mischung aus Film, Serien, Laufberichten, Familiengeschichen, und, und, und. Wunderbar. Der Themenmix macht deinen Blog grad so interessant, zumal auch meist etwas privates/persönliches zu finden ist. Das finde ich immer besonders „charmant“.
    Weiteres Plus ist, dass du auf jeden Kommentar reagierst und eine Antwort schreibst. Und das geht dann meist sogar so fix wie eine Pay Pal-Überweisung 😊
    Natürlich ist es frustrierend, wenn du mit abnehmenenden Werten an allen Ecken deines Blogs zu kämpfen hast, was aber wohl durchaus derzeit im Trend liegt. Würde man ganz uneitel sagen können, man schreibt hier nur, um sich zu seinem Hobby mitzuteilen, ohne eine Reaktion und/oder eine Diskussion mit Anderen, wäre ja alles in Butter. Aber so ist es eben nicht. Man freut sich über neue Leser und ist enttäuscht, wenn wieder welche abspringen. Das ist grade dann übel, wenn sich über die Jahre eine recht große Anzahl, dazu entschieden hat, dir zu folgen.
    Vielleicht ist es ganz einfach so, dass es einfache zu viele Blogs gibt, die sich mit dem Themen Film und Serien beschäftigen, sodass eine gewisse Übersättigung eingetreten ist. Aber auch hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Qualität setzt sich letztlich immer durch.
    Bitte halte durch. Dein Blog ist klasse und ich lese immer gern von dir 😊

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  9. Wie immer im Leben, gell? Eine kleine qualitative Analyse: Ich lese alles von dir, kommentiere aber weniger. Schlicht weil mir die Zeit fehlt oder genauer, weil meine Prioritäten sich verschoben haben.
    Was die Zahlen insgesamt angeht: Google Traffic belohnt in Wellen unterschiedliche Formen von Content, das weißt du ja mit Sicherheit auch. Die Taktzahl, mit der Google am Algorithmus rumschraubt und Leute gar nicht mehr auf Seiten lässt, sondern in die SERP einbindet, ist im letzten Jahr noch einmal gestiegen. Die Konsequenz daraus? Mit den Zahlen leben und sich treu bleiben … Oder? Ich finde nicht, dass man sich für ein Hobby die Regeln von Google diktieren lassen sollte, solange man ein funktionierendes Distributionsnetzwerk hat, auf das man sich verlassen kann.

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    • Ja, klar arbeitet Google immer weiter am Algorithmus. Da werden sich Dinge auch immer wieder verändern, aber der starke Einbruch ist für mich dennoch ärgerlich – zumal es ja nicht nur der Traffic via Google ist, sondern auch ein sonstiger Rückgang. Mein Content ist natürlich nicht relevant genug für SERPs, d.h. das ist bestimmt kein Grund. Treu bleiben werde ich mir auch, keine Frage. „Richtige“ SEO-Arbeit ist mit meinem Tarif auch nicht möglich, aber das war eh nie Ziel. Dennoch finde ich es spannend, die Zahlen zu beobachten… 🙂

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  14. Ein Trio zum Anbeißen, interessanter Suchbegriff, gibt es wohl nicht so häufig im Netz und war ja Startpunkt der Karriere von Ryan Reynolds und Nathan Fillion. Hab ich irgendwann auch gegoogelt … Ich glaub im Rahmen eines MM ..

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    • Ja, wurde in der deutschen Blogosphäre wohl auch nicht so häufig darüber geschrieben. Insofern stehen die Chancen ganz gut, dass man bei einer Suche auf meiner uralten Besprechung landet. War eine sehr nette Sitcom damals… 🙂

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