Run, Fatboy, Run (2249)

Heute bin ich direkt morgens zu einem Lauf aufgebrochen, bevor es wieder an die Arbeiten im Kinderzimmer Teenie-Zimmer geht. Es hatte in der Nacht schon wieder geschneit. Inzwischen regnet es in den Schnee und das gibt eine schöne Pampe. Komplett geräumt waren natürlich nur die Straßen. Auto müsste man in Deutschland sein. Zählt mehr als der Mensch. 🥶

Auto müsste man in Deutschland sein, um nicht auf schneeglattem Untergrund zu rutschen

Auto müsste man in Deutschland sein, um nicht auf schneeglattem Untergrund zu rutschen

Distanz: 10.19 km
Zeit: 01:01:00
Anstieg: 110 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 873 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 92%

2026: 362 km
Februar: 126 km
KW 8: 16 km

Ich bin einigermaßen rutschig vorangekommen. Teils bin ich einfach auf der Straße gelaufen, weil es nicht anders ging. Ab morgen startet dann auch die Fastenzeit, sprich ich dürfte mich in gut zwei Wochen deutlich fitter fühlen. Ich werde berichten, ob das auch wirklich so eintritt. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Vorspänne & Titelsequenzen in Filmen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Und täglich grüßt das Murmeltier – OT: Groundhog Day (1993)

Was für ein Tag: Nach sieben Stunden Zimmer streichen war ich komplett platt. Dennoch bin ich noch für einen kurzen Lauf vor die Tür. Die Damen des Hauses haben sich danach zu einem Konzert aufgemacht und der Zwergofant hat unterdessen Brotzeit vorbereitet, welche wir bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“ vor dem Fernseher eingenommen haben. Den Film wollte ich schon lange einmal wieder sehen und auch der Zwergofant war sehr interessiert daran, das Konzept Zeitschleife kennenzulernen. Wie uns der Besuch in Punxsutawney gefallen hat? ⏰

Und täglich grüßt das Murmeltier (1993) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Und täglich grüßt das Murmeltier (1993) | © Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)

Zurecht einer der großen Komödienklassiker

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist einer jener Filme, die ich mir als Jugendlicher immer und immer wieder im Fernsehen angeschaut habe. Ich fand das Konzept der Zeitschleife einfach faszinierend und Bill Murray und Andie MacDowell wunderbar zusammen. Auch kann ich mich noch gut daran erinnern, dass ich die diversen Selbstmordversuche ziemlich morbide fand, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Geschichte ausmachen. Am Ende war es aber die Zeitschleife, die mich immer wieder zu „Und täglich grüßt das Murmeltier“ zurückbrachte. Kein Wunder, dass mich Jahre später „Replay: Das zweite Spiel“, der erste Roman rund um das Thema Zeitschleife, in seinen Bann zog. Mit diesem verbinde ich auch eine sehr persönliche Geschichte, doch ich schweife ab. Festhalten kann ich, dass Zeitschleifen seit jeher eine große Faszination auf mich ausüben und ich auch jüngere Varianten, wie z.B. „Edge of Tomorrow“, „Happy Deathday“, „Palm Springs“, „Boss Level“ oder „Sechzehn Stunden Ewigkeit“, stets interessant und sehenswert finde.

Da „Und täglich grüßt das Murmeltier“ inzwischen schon 33 Jahre auf dem Buckel hat, war ich gespannt, wie der Film letztendlich beim Zwergofanten ankommt. Er ist es ja schon gewöhnt, ältere Filme zu schauen und hat Bill Murray direkt aus „Ghostbusters“ und „Die Geister, die ich rief…“ wiedererkannt. Er fand die Geschichte faszinierend und war gespannt ob und wie sie sich auflöst. Auch die Botschaft des Films hat er ziemlich auf den Punkt analysiert. Harold Ramis hat mit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ eine damals wahrlich untypische Geschichte für Hollywood sehr massentauglich inszeniert. Das ist schon eine wahre Kunst und es ist bewundernswert, wie gut, stringent und effizient das Drehbuch samt dessen Umsetzung geworden ist. Den Charme des Films schreibe ich jedoch den famosen Schauspieler:innen zu, die selbst bis in die Nebenrollen diesen einen Tag in Punxsutawney mit Leben füllen. Die 4K-Restaurierung ist zudem wirklich sehenswert:

Fazit

Auch heute noch macht „Und täglich grüßt das Murmeltier“ so viel Spaß, wie am ersten Tag. Harold Ramis‘ Film ist zurecht einer der großen Komödienklassiker seiner Zeit. Er hat zudem ein filmisches Subgenre etabliert, das mich stets reizt. Diesen Film kann ich tatsächlich immer und immer wieder schauen. Verblüffend, nicht wahr? 9/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit Frau bullion auf einem Konzert; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2248)

Heute früh hatten wir schon wieder 10 cm Neuschnee. Aber es war eigentlich zu warm und hat direkt in den Schnee geregnet. Über den Tag ist hat sich der Schnee in Matsch und dann letztendlich Wasser verwandelt. Geregnet hat es weiter. Auch abends noch. Nach sieben Stunden Zimmer streichen habe ich mich dennoch zu einem kurzen Lauf aufgemacht, während die Damen des Hauses zum ClockClock-Konzert aufgebrochen sind. Nun noch kurz diesen Eintrag schreiben, dann essen und aufs Sofa.

Nach 7 Stunden Zimmer streichen noch ein Lauf im strömenden Regen zum Ausdampfen

Nach 7 Stunden Zimmer streichen noch ein Lauf im strömenden Regen zum Ausdampfen

Distanz: 6.19 km
Zeit: 00:36:22
Anstieg: 43 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 519 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2026: 352 km
Februar: 115 km
KW 8: 6 km

Der Lauf war unangenehm, aber so richtig. Schon nach den ersten hundert Metern war ich nass bis auf die Unterhose. Der Regen war zudem extrem kalt, so dass ich den Lauf auf 6 km verkürzt habe. Das mache ich nur selten, doch heute war es nötig. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Top 5: Vorspänne & Titelsequenzen in Filmen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #764 – Faschingsferien, Teenie-Zimmer und ClockClock-Konzert

Den heutigen Artikel bearbeite ich sehr spät, aber immerhin noch vor Mitternacht. Wie immer blicke ich zunächst kurz auf die vergangene Woche zurück und die hatte es in sich: Ich kann und will nicht näher ins Detail gehen, doch arbeitstechnisch war mein Stresslevel konstant auf elf gedreht. Ein Thema ist noch bis ins Wochenende geschwappt und ich war vermutlich selten froher, kommende Woche Urlaub zu haben. Nicht weil schöne Urlaubsdinge anstehen, sondern einfach nur, um wenigstens kurz Abstand zu gewinnen. Aber was steht denn nun im Urlaub an? Es sind Winter- bzw. Faschingsferien und für diese haben wir uns die Renovierung des Kinderzimmers unseres Zwergofanten vorgenommen. Seit November ist er nun Teenager und da soll er auch ein entsprechendes Zimmer bekommen. Sprich wir haben das Wochenende mit Auf- und Ausräumen verbracht (ihr glaubt nicht, was sich über die Jahre alles angesammelt hat). Als nächstes steht das Streichen in einer neuen Farbe an (ich hasse Streichen) und danach gilt es noch neue Möbel aufbauen und das Zimmer wieder einräumen. Realistisch gesehen wird uns das die gesamten Ferien beschäftigen. Ein paar nette Erlebnisse planen wir dennoch ein: So war ich Sonntagabend mit befreundeten (Ex-)Kollegen lecker essen und für die Damen des Hauses geht es heute noch auf ein Konzert von ClockClock, während der Zwergofant und ich uns einen Filmabend gönnen. Nun aber erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Faschingswoche. 🥳

Media Monday #764

  1. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich die 200 km Laufen im Monat Februar knapp verfehle, doch immerhin 100 km stehen bereits auf der Uhr.
  2. Die zweite Staffel von „The Last of Us“ ist mitunter heftig, wenn auch mit Hauptfiguren gnadenlos umgegangen wird.
  3. Der Mut, einen Film wie „She Said“ zu drehen sollte unbedingt gewürdigt werden.
  4. Jeder dieser fünf Oscar-prämierten Filme (Bester Film) wirkt extrem vielversprechend und ist unbedingt sehenswert.
  5. Es hätte nicht viel gefehlt, um alles hinzuschmeißen.
  6. Der Zwergofant hat wirklich ein Übermaß an Talent wenn es um das Sammeln diverser Erinnerungsstücke geht.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Aufräumen im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war recht spontan, weil mir die Idee zum Foto quasi in den Schoß gefallen ist.

Die zwei umfassenden „Star Wars“-Archive stehen jetzt im Bücherregal (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2247)

Auch heute Morgen bin ich nur wieder schwer aus dem Bett gekommen. Der gestrige Tag war anstrengend und ich kam wieder unvernünftig spät ins Bett. Auch am heutigen Sonntag geht es mit den Renovierungsarbeiten weiter, d.h. es sind vorerst Auf- und Ausräumarbeiten. Mittags war ich dennoch eine Runde laufen. 🏃🏻‍♂️

Die 100 km im Februar geknackt

Die 100 km im Februar geknackt

Distanz: 10.61 km
Zeit: 01:03:32
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 155 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 885 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 87%

2026: 346 km
Februar: 109 km
KW 7: 45 km

Mit 0 °C war es ordentlich frisch, dafür aber immerhin trocken. Ein paar verbleibende Eisfelder im Wald waren ganz schön rutschig, doch insgesamt hat mich eher fehlende Energie ausgebremst. Am Nachmittag geht es mit dem Zimmer des Zwergofanten weiter und abends treffe ich mich mit befreundeten (Ex-)Kollegen zum Essen.

Im ersten Ohr: Sneakpod 911 – Tron: Ares
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Run, Fatboy, Run (2246)

Obwohl heute Wochenende und Ferienbeginn ist, habe ich letzte Nacht so schlecht geschlafen, wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Aus Gründen. Das Wetter ist nach wie vor trostlos und ab Mitte der Woche soll es wieder kalt werden und regnen bzw. schneien. Juhu. Egal. Die Müdigkeit weggedrückt und gelaufen. 🏃🏻‍♂️

Träger Lauf nach unruhiger Nacht

Träger Lauf nach unruhiger Nacht

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:59:29
Anstieg: 116 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 856 kcal

2026: 335 km
Februar: 99 km
KW 7: 34 km

Ich kam nur langsam voran, hatte aber einen straffen Zeitplan, denn das Zappelinchen will heute mit einer Freundin in die Stadt, weshalb ich sie zum Bahnhof fahren darf. Frau bullion und der Zwergofant sind bereits unterwegs, Farbe für die anstehende Renovierung seines Zimmers kaufen. Es wird eine turbulente Woche.

Im ersten Ohr: Sneakpod 911 – Tron: Ares
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (2245)

Heute ist Freitag, der 13. In jeder Hinsicht. Einer der aufreibendsten Arbeitstage jemals liegt hinter mir. Danach musste ich unbedingt noch eine Runde raus und laufen. Es war schon dämmrig und dennoch habe ich mich auf die Feldrunde gewagt. Schnee und Eis waren größtenteils weg, dafür hat der Matsch die Oberhand gewonnen.

Dringend nötiger Feierabendlauf

Dringend nötiger Feierabendlauf

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:47:41
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 701 kcal

2026: 325 km
Februar: 89 km
KW 7: 24 km

Mittendrin höre ich das nur allzu bekannte Teams-Klingeln und mein Chef ruft mich an. Also hatte ich einen Videocall mitten auf dem Feld. Auch mal was Neues. Hoffentlich das letzte Arbeitsthema für eine Woche, denn es wartet Urlaub auf mich. Nun muss es mir nur noch gelingen, auch mental abzuschalten. Wir haben schließlich Pläne (sprich: das Zimmer des Zwergofanten renovieren und umbauen). 🏃🏻‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod 911 – Tron: Ares
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Projekt 52 – 2026 #7: Aufräumen

Projekt 52 LogoSo spontan wie diese Aufgabe des Projekt 52 habe ich bisher noch keine gelöst. Das Thema lautet Aufräumen und natürlich hätte ich hier einfach das Chaos in einem der Kinderzimmer fotografieren können oder unseren Hausputz festhalten, der jeden Freitagnachmittag stattfindet. Das wären dann aber doch zu intime Einblicke geworden. Praktisch also, dass wir vergangenes Wochenende zwei Feiern zu Ehren von Frau bullion ausgerichtet haben. Beim Aufräumen nach der zweiten Feier, ist mir kurz vor Mitternacht tatsächlich diese Aufgabe eingefallen und das unten zu sehende Motiv vor die Linse gekommen. Wir machen immer direkt nach den Feierlichkeiten zumindest noch grob Ordnung, damit nicht alles am Folgetag über uns hereinbricht. Die Spülmaschine war also beladen und nur das übrig gebliebene Geschirr hat auf das Abspülen am folgenden Tag gewartet:

Die letzten Überbleibsel einer Geburtstagsfeier wollen aufgeräumt werden

Die letzten Überbleibsel einer Geburtstagsfeier wollen aufgeräumt werden

Motiv: Die letzten Überbleibsel einer Geburtstagsfeier wollen aufgeräumt werden
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

The Last of Us – Staffel 2 (2025)

Nach zwei Jahren Pause, geht es endlich weiter mit der Fortsetzung eines meiner Serien-Highlights aus dem Jahr 2024. Die erste Staffel von „The Last of Us“ hatte mich so gepackt, wie kaum eine zweite Serie in diesem Jahr. Zumindest bis zum strukturell und inhaltlich durchaus vergleichbaren „Sweet Tooth“. Die Vorfreude auf „The Last of Us – Staffel 2“ ließ ich mir auch von den teils vernichtenden Kritiken nicht nehmen. Wie mir die Rückkehr ins Pilzkönigreich gefallen hat? Spoiler sind zu erwarten. 🍄

The Last of Us – Staffel 2 | © HBO

The Last of Us – Staffel 2 | © HBO

Eine ungeschönte Fortsetzung mit Verlusten

Leider hatte ich mich damals, als der zweite Teil der Videospielvorlage erschienen ist, bereits gespoilert. Ich wusste also, dass Joel im Verlauf der zweiten Staffel stirbt. Wie genau es dazu kommt, war mir jedoch nicht bewusst. Auch dass dies bereits in der zweiten Episode passiert, hätte ich nicht erwartet. Speziell da Joel zuvor eher wenig Screentime hat und zwischen ihm und Ellie ein größerer Konflikt schwelt, der am Ende auch nicht aufgelöst wird. Umso härter ist der Verlust für Ellie. Auch ich als Zuschauer war hart getroffen. Was ich so mitbekommen habe, war dies auch einer der großen Kritikpunkte an der Vorlage und auch dieser zweiten Staffel von „The Last of Us“: Die Geschichte, die viele mit Joel und Ellie gleichsetzen, entwickelt sich komplett unerwartet weiter. Die Serie wird sowohl zu einer Rachegeschichte als auch einem lesbischen Liebesdrama. Das war wohl zu viel für manche Zuschauer (bewusst nicht gegendert). Das heißt nicht, dass ich keine Kritikpunkte habe oder zulasse, doch viele Kommentare zur zweiten Staffel (und auch dem zweiten Teil der Videospielvorlage) kann ich einfach nicht ernst nehmen.

So hart der Verlust des geliebten Charakters ist, so sehr muss ich die Showrunner doch auch bewundern, dass sie einen neuen Weg eingeschlagen haben. Was heißt neu? Schon bei „The Walking Dead“ gab es immer wieder schockierende Todesfälle von Hauptfiguren. Durch den bisherigen Fokus auf Joel und Ellie wirkt der Verlust hier nur umso stärker. Der nun folgende Rachefeldzug von Ellie und Dina ist packend inszeniert und wartet mit einigen nervenzerfetzenden Szenen auf. Dennoch bleibt das Gefühl, dass die wirklich herausragenden Episoden, wie sie noch in der ersten Staffel ihren Platz gefunden haben, fehlen. Das ändert sich bei der sechsten Episode „The Price“, in der wir all die verpassten Jahre in Jackson sehen und wie sich die Beziehung zwischen Ellie und Joel verändert hat. Obwohl oder gerade weil es in dieser Folge keinerlei Action oder Angriffe Infizierter gibt, besitzt sie eine emotionale Wucht, die am Ende kein Auge trocken lässt. Auch war es schön, die kürzlich verstorbene Catherine O’Hara (u.a. Moira Rose, „Schitt’s Creek“) noch einmal in einer tragenden Rolle zu sehen. Ein wahrer Verlust für die Film- und Serienwelt. Das eigentliche Finale endet letztendlich im spannendsten Moment auf einem Cliffhanger. Ziemlich unbefriedigend. Zudem deutet sich an, dass wir in der dritten Staffel Abbys Perspektive einnehmen werden, was in der Vorlage wohl bereits ähnlich gelöst wurde. Das könnte durchaus spannend werden. Momentan sieht es auch so aus, als würde die dritte Staffel die letzte werden. Der Plan, die Geschichte auf fünf Staffeln zu erweitern, ist anscheinend leider nicht aufgegangen. Ich freue mich auf alles, was noch kommt.

Fazit

Auch wenn mich die zweite Staffel von „The Last of Us“ nicht mehr so bedingungslos begeistern konnte, wie noch die erste Staffel, so haben mich die sieben Episoden doch erneut außergewöhnlich gut unterhalten. Ich liebe die Figuren und die Welt immer noch. Die Kombination aus Spannung und Drama funktioniert für mich nach wie vor perfekt und auch wenn die Entwicklung schmerzhaft ist, so führt sie die Geschichte für mich doch relevant fort. Nach wie vor exzellentes Endzeit-Drama: 9/10 (9.0) Punkte.

Top 5 Oscar-prämierte Filme (Bester Film)

Nach meiner eigenwilligen Auslegung der letzten Aufgabe (die fünf Staffeln der besten Football-Serie) halte ich mich bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute (fast) an die Regeln und benenne die besten Oscar-prämierten Filme, habe mich jedoch auf die Auszeichnung Bester Film eingeschränkt. Was sagt ihr zu meiner Auswahl? 🎞️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 450 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 450 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 450 lautet:

Top 5 Oscar-prämierte Filme (Bester Film)

  1. „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003) – Natürlich muss das Finale der epischen Fantasy-Trilogie auf dieser Liste stehen. Peter Jackson hat Kommerz und Kunst so gekonnt zusammengebracht, wie dies selten der Fall ist. Die Academy hat das zurecht gewürdigt. Großartige, andere Zeiten. Der Mut des Studios hat sich ausgezahlt.
  2. „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) – Auch wenn ich kein sonderlicher Western-Fan bin, so gibt es doch eine knappe Handvoll an Filmen, die ich überaus schätze. Zu diesen gehört auch Kevin Costners bedächtig erzähltes Naturdrama, welches ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe.
  3. „Der Pate“ (1972) – Ganz anders dagegen „Der Pate“, den ich zuletzt 2022 bei einer Wiederaufführung im Kino sehen durfte. Immer noch ein packender und großartig erzählter Film, der zurecht zu den prägendsten Filmen aller Zeiten zählt. Nicht nur für den Gansterfilm.
  4. „Parasite“ (2019) – Der jüngste Film auf dieser Liste ist auch das einzige nicht-englischsprachige Werk. Bong Joon-hos satirische Kapitalismuskritik ist unfassbar stilsicher inszeniert und auch inhaltlich packend. Der Film ist mir wahrlich noch Tage nach der Sichtung nachgehangen.
  5. „Titanic“ (1997) – Natürlich darf auch James Camerons episches Meisterwerk nicht fehlen, dessen kommerzieller Erfolg Bände spricht. Für mich funktioniert der Film in jeder Hinsicht. Auch heute noch hat er nichts von einer emotionalen Wucht verloren. Zurecht als Bester Film ausgezeichnet.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.