Run, Fatboy, Run (2355)

Die Hitzewelle hat uns weiterhin fest im Griff. Es ist zwar etwas bewölkt, doch die Temperaturen steigen heute noch auf 32 °C und Ende der Woche sogar auf 36 °C. Ich werde also bei den ungeliebten Morgenläufen bleiben. Wobei ungeliebt das falsche Wort ist: Ich finde es nur unfassbar anstrengend quasi aus dem Bett direkt in die Laufschuhe zu steigen. Nach den ersten Kilometern war der Lauf sehr angenehm. 🏃

Morgenlauf am Montag

Morgenlauf am Montag

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:58:19
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 784 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 95%

2026: 1330 km
Juni: 173 km
KW 26: 10 km

Es war noch einigermaßen kühl, obwohl es auch um 6 Uhr schon 20 °C hatte. Wirklich unfassbar. Das Krasseste ist aber: Es sind nicht nur ein paar Tage mit Rekordwerten, sondern bleibt für mindestens zwei komplette Wochen so. Ich sehe schon wieder ein neues Hitzerekordjahr auf uns zukommen bzw. das noch kälteste Jahr in die Zukunft gesehen. Aber gut, dass Klimapolitik so gar kein Thema mehr ist. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #782 – Hitzewelle, Sommerkonzerte und schon wieder Notaufnahme

Ich bin gerne vorbereitet und auch das Intro für den Media Monday schreibe ich meist bereits am Samstag vor, um nicht Sonntagabend zu lange am Rechner zu sitzen. Der Tenor war, dass die letzte Woche entspannter war als die vorherige. Aber nein, natürlich musste sich dies in letzter Sekunde noch ändern. Doch der Reihe nach: Was meine Mama angeht, gab es neue Gespräche und nächste Woche stehen weitere Untersuchungen an. Danach soll es endlich einen konkreten Fahrplan geben. Ich selbst habe die letzte Woche größtenteils im kühlen Keller verbracht, was sehr angenehm war. Über Arbeitsthemen lasse ich mich an dieser Stelle jedoch nicht weiter aus. Privat geht ansonsten der sommerliche Wahnsinn los, sprich nahezu jedes Wochenende ist komplett ausgebucht. Auch unter der Woche steigt die Anzahl der verplanten Abende: Wir haben letzte Woche zwei Sommerkonzerte des Zappelinchens (Chor und Querflöte) besucht. Der Zwergofant hat dagegen erfolgreich seine Gürtelprüfung in Karate bestanden. Ansonsten schreiben die Kinder bis Ende Juni noch verstärkt Schulaufgaben und Proben. Somit waren wir alle froh, als endlich Wochenende war. Frau bullion hat, ausgerechnet an den heißesten Tagen des Jahres, nun auch noch eine Erkältung erwischt. Tolles Timing. Samstagnachmittag bekam sie Nasenbluten, was sie sonst nie hat. Als sie vier Stunden später vom Einkaufen mit ihrer Mama zurückkam, blutete die Nase immer noch. Weitere zwei Stunden später habe ich eine Ansage gemacht und sie zum nächsten Bereitschaftsdienst gefahren, der um 21 Uhr schließen sollte. Wir kamen Punkt 20:50 Uhr dort an. Während ich einen Parkplatz suchte, wurde Frau bullion an die Notaufnahme verwiesen. Dort bekam sie Tropfen gegen die Blutung, die auch langsam (nach inzwischen über acht Stunden!) aufzuhören begann, sowie eine Überweisung zum HNO. Zwischendurch habe ich viel telefoniert, um die Kinder zu beruhigen. Gegen 22:45 Uhr waren wir wieder zu Hause und haben die Kinder bei der Schwägerin angetroffen, wo sie mit ihren Cousin:en das WM-Spiel schauten. Dort haben wir auch den Abend ausklingen lassen. Alle total kaputt. So langsam könnte wirklich mal Pause sein mit Krankheitsthemen. Realistischerweise nicht möglich, aber schön wäre es schon. Nächste Woche nehmen die aktuellen Fragen des Medienjournals hoffentlich wieder mehr Platz ein als das Intro. 🫠

Media Monday #782

  1. Es ist schon ein echter Zugewinn, dass ich es schaffe, mich morgens aus dem Bett zu quälen, denn ab spätesten 8:30 Uhr ist es viel zu heiß um zu laufen.
  2. David Bruckners Horrorfilm „The Ritual“ hätte es nun wirklich verdient, dass man ihn sich anschaut, denn er baut konsequent eine sehr dichte und unheimliche Atmosphäre auf.
  3. Von all den Überraschungen in Film und Fernsehen finde ich es bemerkenswert, dass man für wunderbare Geschichten nicht mehr als 90 Minuten benötigt.
  4. Das Finale von „The Expanse“ ist nicht ganz, was ich mir gewünscht hätte, aber dennoch konnte es mich voll und ganz überzeugen, wie die Autoren die Geschichte mit dem neunten Band „Leviathan Falls“ zu Ende gebracht haben.
  5. Es hat nicht wenig Reiz, dass nun auch ältere Filme, wie „The Warriors“ (siehe Foto unten), in schönen Sammlereditionen erscheinen.
  6. Meine Umsetzung des Themas Buchstabe im Rahmen des „Projekt 52“ ist am Ende leicht geschummelt, denn auf dem Foto ist nicht nur ein Buchstabe zu sehen.
  7. Zuletzt habe ich den zweiten Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich  zu unserem „Besuch der Liechtensteinklamm“ veröffentlicht und das war ein schöner Rückblick, weil ich die Zeit im Urlaub sehr genossen habe (es folgen noch vier weitere Berichte).

Die schöne Sammleredition von „The Warriors“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2354)

Was für ein Wochenende. Nach einem recht entspannten Nachmittag wollten wir gestern eigentlich nur noch den Tag ausklingen lassen und danach das Fußballspiel schauen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Also waren wir zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen in der Notaufnahme. Mehr dazu jedoch an anderer Stelle. Heute Morgen war ich dann sehr müde eine Runde laufen und obwohl es erst 8:30 Uhr war, hatte es schon über 26 °C. 🥵

Die Laufwoche mit einem feurigen Hitzelauf und 56 km abgeschlossen

Die Laufwoche mit einem feurigen Hitzelauf und 56 km abgeschlossen

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:45:44
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 644 kcal

2026: 1320 km
Juni: 163 km
KW 25: 56 km

Trotz der Hitze bin ich ganz gut vorangekommen. Unterwegs war ich übrigens alleine, da der Zwergofant nach der Aufregung des Vortages platt war und immer noch geschlafen hat, als ich zurückkam. Die Laufwoche beende ich mit 56 km und vielen Morgenläufen. Das Wetter soll sich übrigens nicht ändern und mir graust es bereits jetzt vor nächster Woche. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

The Ritual (2017)

Draußen hat es heute erneut gut 33 °C. Ich habe zunächst ein wenig auf der Terrasse gelesen, doch dann wurde mir auch zu warm. Der Zwergofant hat sich mit seinen Freunden ins Freibad verabschiedet, Frau bullion ist mit ihrer Mama einkaufen und das Zappelinchen sitzt im kühlen Keller (gerade in diesen Moment auch neben mir) und arbeitet an ihrem Referat. Folglich habe ich die Gelegenheit ergriffen und mit „The Ritual“ einmal wieder einen Horrorfilm geschaut. Am helllichten Tage traue sogar ich mich das. Wie mir David Bruckners Film gefallen hat? 🌲

The Ritual (2017) | © Netflix

The Ritual (2017) | © Netflix

Dichte Atmosphäre im Horror-Wald

Warum habe ich mich ausgerechnet für „The Ritual“ entschieden? In meiner bevorzugten Filmpodcast-Blase wurde nun schon mehrfach positiv darüber gesprochen. Zudem ist der Schauplatz die Wildnis, was ich stets reizvoll finde. Wie kann ich „The Ritual“ nun am besten beschreiben? Er hat mich etwas an eine männliche Version von „The Descent“ erinnert oder auch an die Eröffnungsszene von „The Empty Man“, gewürzt mit „The Blair Witch Project“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier Freunde, die ein traumatisches Ereignis verbindet. Bei einer Wanderung durch die nordschwedische Wildnis kommen sie von ihrer Route ab und verlieren sich in den Wäldern. Doch dort sind sie nicht allein. Das mag nun nicht sonderlich spannend klingen, doch ist es David Bruckners Inszenierung, die „The Ritual“ für mich über andere Genrevertreter hebt.

Nach nur 10(!) Minuten haben wir die Freundesgruppe kennengelernt, das traumatische Ereignis miterlebt und befinden uns bereits auf der Wanderung. Unfassbar effizient erzählt und doch fühlt sich die Geschichte nicht überhastet an. Auch wenn ich so meine Probleme mit der Dynamik innerhalb der Freundesgruppe hatte (warum müssen Männerfreundschaften immer so oberflächlich bis toxisch sein?), so funktioniert die Zusammenstellung doch auch ganz gut. Schnell wird klar, dass es um Traumaverarbeitung geht und dies wird auch nicht gerade subtil erzählt. Oft wirken Szenen im Wald etwas unfilmisch, doch David Bruckner schafft es die Isolation und Bedrohung wunderbar einzufangen. Die Atmosphäre ist zu Beginn wirklich beunruhigend und ich konnte mich trotz Hitzewelle gut in die Figuren einfühlen. Am Ende ging es mir fast etwas schnell und die konkrete Darstellung der Bedrohung ließ mich den Horror nicht mehr so recht spüren. Aber nun gut, so ist das ja oft auf der Zielgeraden innerhalb dieses Genres.

Fazit

„The Ritual“ ist ein packender Horrorfilm in einem spannenden Setting. Die dichte Atmosphäre hat es mir wirklich angetan. Auch die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert recht gut, selbst wenn diese auf alle nur erdenklichen Klischees zurückgreift. Die Auflösung des Horrors schwankt dann zwischen innovativ und schon dutzende Male gesehen. Dennoch kann ich den Film nur empfehlen, auch an heißen Sommertagen: 7/10 Punkte.

Österreich: Pongau 2026 #2 – Besuch der Liechtensteinklamm

Nach einem extrem leckeren Frühstück in unserem Hotel, haben wir uns am ersten kompletten Urlaubstag aufgemacht und die Liechtensteinklamm besucht. Diese war direkt in unserer Nähe und wäre auch gut zu Fuß erreichbar gewesen. Leider wussten wir das zuvor nicht, so dass wir mit dem Auto eine etwas längere Anreise hatten. Aber macht nichts, denn nach der Klamm haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Großarl gemacht, wo Frau bullion als Kind häufiger im Urlaub war.

Die Liechtensteinklamm heißt uns willkommen

Die Liechtensteinklamm heißt uns willkommen

Inzwischen sind wir alte Profis, was Klammen (ja, das ist tatsächlich die Mehrzahl von Klamm) angeht. Erst letztes Jahr haben wir die Sigmund-Thun-Klamm und die Kitzlochklamm besucht, was beides Highlights unseres Urlaubs waren. Die Liechtensteinklamm war bisher aber wohl die beeindruckendste Klamm:

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Run, Fatboy, Run (2353)

Heute Morgen habe ich es nicht so früh aus dem Haus geschafft, wie unter der Woche. Die letzten zwei Tage war ich gegen 6 Uhr bereits draußen in den Laufschuhen, doch heute bin ich erst nach 8 Uhr träge aus dem Bett gerollt und als ich unterwegs war hatte es schon 25 °C. Es ist momentan wirklich kein Spaß. 🥵

Bewässerungslauf zum Friedhof leider schon zu spät am Morgen

Bewässerungslauf zum Friedhof leider schon zu spät am Morgen

Distanz: 10.62 km
Zeit: 01:03:24
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 854 kcal

2026: 1312 km
Juni: 155 km
KW 25: 48 km

Mein Weg hat mich zum Friedhof geführt. Gießen und Grabpflege hat meine Mama sonst noch immer selbst übernommen, doch momentan ist das nicht mehr drin. Ich habe vier Kannen Wasser vergossen, was auch bitter nötig war, die Blumen ein wenig zurechtgezupft und danach ging es auch weiter. Bei all dem kam ich ordentlich ins Schwitzen und ich bin ganz froh, das Laufen für heute schon hinter mir zu haben. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Samiam

Projekt 52 – 2026 #25: Buchstabe

Projekt 52 LogoFür die heutige Aufgabe des Projekt 52 hatte ich keine gute Idee. Als ich einmal wieder im Zimmer des Zwergofanten stand, ist mir das leuchtende „Star Wars“-Logo aufgefallen, das in seinem Regal steht. Ja, es ist nicht nur ein Buchstabe, doch jeder einzelne ist uns bestens bekannt. Wer hätte gedacht, dass sich dieses Logo, das im Jahr 1977 zum ersten Mal auftauchte, einmal so sehr in der Popkultur verankert sein würde? Alternativ hätte ich auch das LEGO-Modell des Logos fotografieren können, das natürlich auch im Regal des Juniors steht:

Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt

Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt

Motiv: Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2352)

Letzte Nacht sind wir nach dem Sommerkonzert des Zappelinchens recht spät nach Hause gekommen. Im Haus hatte noch über 26 °C, auch in den Schlafräumen. Mit geöffneten Fenstern ging es einigermaßen, doch dafür war es von draußen recht laut. Ich bin erst irgendwann nach Mitternacht eingeschlafen und war morgens gegen 5 Uhr schon wieder wach. Alles dazwischen war sehr unruhig. Ob der Morgenlauf danach eine gute Idee war? 😴

Mit Morgenlauf nach recht schlafloser Nacht die 1.300 km geknackt

Mit Morgenlauf nach recht schlafloser Nacht die 1.300 km geknackt

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:59:13
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 822 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 80%

2026: 1301 km
Juni: 144 km
KW 25: 37 km

Obwohl es nur ein normaler Basislauf war, kam ich deutlich schwerer voran als beim Schwellenlauf am Tag zuvor. Vielleicht geht mein Heuschnupfen auch gerade in eine normale Erkältung über? Frau bullion hat es nämlich erwischt und die Einordnung bei der Hitze fällt schwer. So oder so, ich bin froh, heute nicht mehr in der Mittagshitze laufen zu müssen. Dafür wird es heute Abend beim Karate-Training knackig heiß. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (2351)

Die Hitzewelle ist da. Heute klettern die Temperaturen auf 31 °C und ab morgen sogar auf 34 °C. Da ich ohnehin schon ab 5:30 Uhr wach lag, konnte ich auch direkt laufen gehen. Meine Uhr hat mir einen Schwellenlauf vorgeschlagen und ich war so verrückt, diesen auch durchzuziehen. Es standen 4 x 7 min @ 167 bpm auf dem Plan und diese insgesamt 5,50 km bin ich im Schnitt mit 5:06 min/km gelaufen. Meinen Puls habe ich dennoch nicht höher als 159 bpm im Schnitt gebracht. 🏃

Schwellenlauf vor der Arbeit um 6 Uhr morgens

Schwellenlauf vor der Arbeit um 6 Uhr morgens

Distanz: 10.21 km
Zeit: 00:55:55
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 801 kcal

Training: Schwelle
Ausführungswert: 31%

2026: 1291 km
Juni: 134 km
KW 25: 27 km

So früh morgens ist einfach nicht meine Zeit. Die Luft war zwar sehr angenehm und der Sonnenaufgang schön anzusehen, aber ich war noch zu müde und kam nicht so richtig in Gang. Dennoch habe ich die Runde am Ende noch auf 10 km erweitert. Die Frage ist nur: Was mache ich heute in der Mittagspause? 😴

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Top 5 Filme unter 90 Minuten

Von den besten Coming-of-Age-Filmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu Filmen unter 90 Minuten. Heute kaum noch vorstellbar, doch es gab eine Zeit, da waren 90 Minuten die typische Länge für einen Film. Die folgende Liste beweist, dass es nicht einmal diese Laufzeit braucht, um fantastische Geschichten zu erzählen. Viel Spaß damit! ⏱️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 467 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 467 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 467 lautet:

Top 5 Filme unter 90 Minuten

  1. „Absolute Giganten“ (1999) mit 80 Minuten – Den Anfang macht ein deutscher Film und zwar einer der besten, die man sich anschauen kann. Sebastian Schipper, den man vermutlich von „Victoria“ kennt, hat hiermit pure Melancholie in ein Drama über Freundschaft und Abschied gegossen. Einer der wirklich perfekten Filme. Ganz großes Kino und all das in nur 80 Minuten.
  2. „Mein Lehrer, der Krake“ (2020) mit 85 Minuten – Weiter geht es mit einem Dokumentarfilm, der die Beziehung zwischen einer Krake und einem Menschen zeigt. Vor allem zeigt er die Beziehung zwischen Natur und Mensch und wie diese Gedankenprozesse lostreten kann sowie emotionale Heilung bietet. Ein sehr bewegender Film, der wohl niemanden kalt lässt. Danach bestellt man sich nie wieder Tintenfisch beim Griechen.
  3. „Once“ (2006) mit 86 Minuten – John Carney macht bekanntermaßen wunderschöne Musikfilme und sein Debüt „Once“ ist immer noch einer der besten. Emotional trifft er bei mir voll in Herz und die Songs sind wunderschön. All das passiert in nur 86 Minuten, was schon an große Erzählkunst grenzt. Ein wunderbarer Film, den ich euch nur ans Herz legen kann.
  4. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) mit 89 Minuten – Nanu, wurde dieser Film nicht erst letzte Woche genannt (und schon unzählige Male zuvor)? Kein Wunder, denn „Stand by Me“ zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Rob Reiner erzählt die Geschichte einer Gruppe Heranwachsender so wunderbar dicht und doch leicht, dass es jedes Mal eine Freude ist. Die Schwere kommt erst mit dem Rückblick auf die (eigene) Jungend und die verblichenen Freundschaften von damals.
  5. „Toy Story“ (1995) mit 81 Minuten – Auch ein Animationsfilm darf natürlich nicht fehlen und von diesen laufen etliche unter 90 Minuten. Ich habe mich für „Toy Story“ entschieden, weil er eine ganz persönliche Bedeutung für mich hat. Zudem liegt die kurze Laufzeit bestimmt auch in der technischen Höchstleistung begründet, die Pixar damals hier abgeliefert hat. Vielleicht deshalb auch inhaltlich perfekt auf den Punkt erzählt?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.