Meine 5 liebsten Raumschiffe

Von den besten Musik-Biopics geht es heute in den Weltraum. Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG sind heute unsere liebsten Raumschiffe gesucht. Eigentlich ja Raumfahrzeuge, doch da sich ohnehin nur Raumschiffe auf meiner Liste befinden, schien mir diese Benennung auch schlüssiger. Ein ganz aktuelles Raumschiff hat es auch darauf geschafft. Begleitet mich nun also in den Weltraum mit Raumschiffen, die sich wie ein zu Hause anfühlen… 🚀

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 458 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 458 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 458 lautet:

Meine 5 liebsten Raumschiffe

  1. Die Hail Mary aus „Der Astronaut: Project Hail Mary“ (2026) – Die Hail Mary hat es erst kurz vor Fertigstellung der Liste darauf geschafft. Zuvor stand noch ein Schiff aus dem „Alien“-Universum darauf. Die Hail Mary steht für die realistischere Art von Raumschiff, welche man z.B. auch in „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Gravity“ findet. Sie hat sich über die Laufzeit des Films in mein Herz gespielt und ich liebäugle nun auch mit dem zugehörigen LEGO-Set, was stets ein gutes Zeichen ist.
  2. Die Milano aus „Guardians of the Galaxy“ (2014) und „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (2017) – Ich habe mich auf dem ersten Schiff der zusammengewürfelten Truppe wahrlich wohl gefühlt. Es ist ihr zu Hause und sieht auch optisch wirklich cool aus. Kein Wunder also, dass ich mir das LEGO-Set der Milano ins Regal gestellt habe. Eines meiner liebsten Sets, welches die vollständigen Phasen 1 bis 3 des MCU auf Blu-ray schmückt.
  3. Der Millennium Falke aus „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ (1977) bis „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (2019) – Natürlich die naheliegendste Wahl und dennoch darf der Rasende Falke auf dieser Liste nicht fehlen. Auch dieser schmückt in der LEGO-Mini-Ausgabe mein Filmregal und die unzähligen „Star Wars“-Ausgaben. Auch dieses Schiff fühlt sich an, wie das zu Hause von Han Sole und Chewie, was sich wohl als Motiv durch die gesamte Liste zieht.
  4. Die Rocinante aus „The Expanse“ (2015 bis 2022) – Auf der Roci habe ich insgesamt wohl am meisten Zeit verbracht. Inzwischen schon acht Bücher und sechs Staffeln lang. Inzwischen ist langsam das Ende in Sicht, was mich fast schon etwas wehmütig stimmt. Ich liebe dieses Schiff und die Figuren, die es als ihre Heimat ansehen. Wie gerne würde ich noch die Serienfassung der verbleibenden drei Bücher sehen.
  5. Die Serenity aus „Firefly: Der Aufbruch der Serenity“ (2002 bis 2003) und „Serenity: Flucht in neue Welten“ (2005) – Auch die Serenity ist eines der Raumschiffe, die mir einfach ans Herz gewachsen sind. Sie ist ein ganz eigener Charakter in der Serie und es ist nur naheliegend, dass der Film nach diesem ganz speziellen Schiff benannt wurde. Da es kein LEGO-Set der Serenity gibt, durfte das Modell in anderer Form in mein Filmregal einziehen. Hach, es wird einfach Zeit, die kurzlebige Serie noch einmal zu schauen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Der Super Mario Galaxy Film – OT: The Super Mario Galaxy Movie (2026)

Wer hätte das gedacht? Nach großer Kinoflaute im bisherigen Filmjahr, war ich nach „Der Astronaut: Project Hail Mary“ direkt zum zweiten Mal innerhalb von nur sieben Tagen im Lichtspielhaus. Der Zwergofant und ich hatten schon lange ausgemacht, „Der Super Mario Galaxy Film“ gemeinsam schauen zu wollen. Nach einem arbeitsreichen Tag (dazu an anderer Stelle mehr), haben wir uns erneut auf den Weg ins Pilzkönigreich gemacht, um mit den beiden Brüdern in ferne Galaxien zu fliegen… 🍄

Der Super Mario Galaxy Film (2026) | © Universal Pictures

Der Super Mario Galaxy Film (2026) | © Universal Pictures

Von allem zu viel und doch zu wenig Herz

Als ich vor ziemlich genau drei Jahren mit den zehnjährigen Zwergofanten „Der Super Mario Bros. Film“ im Kino gesehen habe, war das ein ziemlich großes Ereignis für uns beide. Obwohl der Film weit nicht perfekt war, so hat er doch ziemlich genau das abgeliefert, was wir uns erwartet hatten. Inzwischen haben wir den Film auch zu Hause noch einmal geschaut und ich mochte ihn fast noch etwas mehr. Auf den zweiten Teil hatte ich mich auch gefreut, auch wenn ich nicht verstehen konnte, warum es ausgerechnet der „Der Super Mario Galaxy Film“ werden sollte. Aber nun gut. Nach einem Bombardement an Trailern und Film-Clips waren wir bereit für ein neues Abenteuer. Dann jedoch kamen die ersten Kritiken, und obwohl diese eher verhalten bis vernichtend waren, hatte ich mich doch auf den Film und vor allem den gemeinsamen Kinobesuch gefreut.

Tatsächlich hat „Der Super Mario Galaxy Film“ nur wenig Geschichte zu bieten, was ich aber nicht schlimm fand. Die Handlung war auch beim ersten Teil eher rudimentär. Auch die unzähligen audiovisuellen Verweise auf Nebenfiguren und andere Nintendo-Charaktere haben mich nicht wirklich gestört. Das ist irgendwie zu erwarten. Was mir allerdings gefehlt hat, ist das Herz. Dieses war im ersten Teil noch ausgeprägter vorhanden, wie z.B. in den Familienszenen am Esstisch der Brüder. In der Fortsetzung bot einzig die Beziehung zwischen Bowser und Bowser Jr. einen emotionalen Anker. Jedoch wurde sich auch für diesen zu wenig Zeit genommen. Jegliche Tiefe geht in der Bilderflut unter, die zwar unterhält, welche ich aber morgen schon wieder vergessen haben werde. Gelacht bzw. geschmunzelt habe ich durchaus häufiger und ich mochte auch die erweiterte Welt. Vielleicht ist aus Mario auch nicht mehr rauszuholen als ein paar witzige Jump-and-Run-Sequenzen?

Fazit

Auch wenn ich Spaß im Kino hatte, und nicht so harsch mit dem Film ins Gericht gehen möchte, wie die meisten Kritiker:innen, so fand auch ich „Der Super Mario Galaxy Film“ deutlich schwächer als den ersten Teil. Der Zwergofant sieht das ganz ähnlich, hatte jedoch auch seinen Spaß. Mir scheint diese Welt im Langfilmformat nun endgültig ausgereizt. Ein dritter Teil ist jedoch vermutlich sicher. Ob wir dann wieder im Kino sitzen werden? Irgendwie bezweifle ich das gerade: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit dem BRK beim Blutspenden; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2292)

Gestern kam ich auf eine ganz dumme Idee und habe spontan mit einer Reinigungsaktion begonnen (dazu im nächsten „Projekt 52“-Artikel mehr). Auf jeden Fall war ich komplett kaputt gestern Abend. Doch da es heute weiter geht, musste ich früh raus, um zu laufen. Gesagt, getan. 🏃🏻

Morgenlauf vor spontaner Reinigungsaktion

Morgenlauf vor spontaner Reinigungsaktion

Distanz: 10.57 km
Zeit: 01:02:08
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 854 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2026: 782 km
April: 79 km
KW 15: 20 km

Da mir alle Knochen weh tun, kam ich nur schwerfällig voran. Aber ich war laufen. Nun ist es 10:30 Uhr und in ein paar Minuten geht es weiter mit der Reinigungsaktion. Oh, Freude. Warum nur bin ich gestern nicht einfach auf der Terrasse sitzen geblieben? ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 677 – Die LOL-ifizierung des öffentlichen Lebens
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (2291)

Gestern Nacht habe ich die richtige Entscheidung getroffen und bin nach ca. fünf Schokoeiern gegen 23 Uhr ins Bett. Normalerweise hätte ich mir einen Whisky eingeschenkt und noch ein paar Schokohasen dezimiert. So aber habe ich noch etwas gelesen und war heute früh um 8 Uhr schon wieder fit. Nach einem Kaffee haben der Zwergofant und ich uns dann auf den Weg zu einem Morgenlauf gemacht. 🏃🏻

Herrlicher Morgenlauf in bester Begleitung

Herrlicher Morgenlauf in bester Begleitung

Distanz: 10.10 km
Zeit: 00:59:34
Anstieg: 91 m
Ø Pace: 5:54 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 818 kcal

2026: 771 km
April: 68 km
KW 15: 10 km

Es war herrlich sonnig, aber noch ziemlich frisch. Der Zwergofant hat zu Ostern neue bzw. erstmals dedizierte Laufschuhe bekommen. Damit war er sehr flott unterwegs. Teils hatte ich Probleme hinterherzukommen, was ich aber natürlich nur auf den Halbmarathon vom Ostersonntag schiebe. Nach 6 km habe ich ihn wieder zu Hause abgeliefert und selbst noch die 10 km vollgemacht. Inzwischen war es so warm, dass ich den Windbreaker ablegen konnte. Bestes Laufwetter! ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 918 – Tatort: Fackel
Im zweiten Ohr: The Postal Service

Anaconda (2025)

Nach einem kalorienreichen Ostermontag, haben wir uns abends auf dem Sofa versammelt, um den Tag mit einem Film ausklingen zu lassen. Die Wahl fiel auf „Anaconda“ aus dem Jahr 2025. Kaum einen Trailer habe ich im Kino häufiger gesehen. Knapp vier Monate nach Release läuft der Film auch schon auf Netflix. Also haben wir uns in den Dschungel begeben und sind auf Schlangenjagd gegangen. 🐍

Anaconda (2025) | © Sony Pictures

Anaconda (2025) | © Sony Pictures

Tolle Idee für ein Remake, doch leider nicht genug

Den originalen „Anaconda“ habe ich 1997, also vor unfassbaren 29 Jahren, tatsächlich im Kino gesehen. Ich mochte ihn damals recht gerne für das war er ist: Ziemlich platter Tierhorror mit schönem Setting. Zuletzt habe ich den 1997er „Anaconda“ vor neun Jahren noch einmal gesehen und mein damaliger Eindruck hatte sich bestätigt. Der Film hat noch unzählige  Direct-to-Video-Fortsetzungen nach sich gezogen, von denen ich jedoch keine gesehen habe. Dann wurde das Remake bzw. Reboot angekündigt und tatsächlich war ich vom Konzept begeistert: Fans des Films (gespielt von Jack Black und Paul Rudd) haben sich die Rechte am Franchise besorgt und wollen kostengünstig ein Remake bzw. Reboot bzw. eine Reimagination des 1997er Films drehen. Quasi ein Meta-Remake über das Filmemachen verpackt als Tierhorrorkomödie. Schon alleine für diese Idee wollte ich den 2025er „Anaconda“ lieben.

In grobe Zügen bzw. einzelnen Szenen funktioniert die Geschichte auch wunderbar. Immer dann, wenn die absurde Situation voll ausgespielt wird. Leider passiert das nicht oft genug und der Film kann sich nicht so recht entscheiden, ob er nicht lieber ein Tierhorror-Reboot oder eine Komödie über Amateur-Filmschaffende sein will. Es gibt nur wenige Szenen, die wirklich komplett funktionieren. Die Schauspieler:innen mag ich sehr und doch wirken ihre Darbietungen ein wenig gewollt. Wenn es dann zu großen Actionszenen kommt, wird es gar generisch und etwas langweilig. Da helfen auch Gastauftritte von Ice Cube und Jennifer Lopez nichts. Die meisten Gags bzw. Überraschungen wurden zudem bereits im Trailer verbraten, was immer schade ist. Das fasst es auch ganz gut zusammen: Es ist schade, wie wenig der 2025er „Anaconda“ aus seiner fantastischen Grundidee macht.

Fazit

Ich hatte durchaus Spaß mit dem 2025er „Anaconda“. Vermutlich sogar ähnlich viel, wie mit der 1997er Variante. Doch auch diese war bereits kein sonderlich guter Film. Umso brillanter war die Idee, ausgerechnet diesen Tierhorrorstreifen in Meta-Form zu rebooten. Die Kinder haben den Film, auch ohne Kenntnis des Originals, ganz ähnlich wahrgenommen. Wir wurden zwar gut unterhalten, aber so ganz wollte der Funke einfach nicht überspringen: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 6/10 Punkte; Zwergofant: 6/10 Punkte.)

Media Monday #771 – Frohe Ostern, im Kino zu den Sternen und Fastenbrechen

Zunächst einmal: Frohe Ostern (siehe auch Foto unten)! Ich hoffe ihr habt den Ostersonntag gut hinter euch gebracht und genießt noch das lange Osterwochenende. Wir haben es am Karfreitag mit einem Kinobesuch eingeläutet. Den Ostersonntag haben wir mit meiner Seite der Familie verbracht, waren lecker essen und Kaffee trinken und danach bin ich noch mit zu vollem Magen nach Hause gelaufen. Der erste Halbmarathon des Jahres bei bestem Frühlingswetter. Herrlich! Und anstrengend. Den heutigen Ostermontag verbringen wir mit der Familie von Frau bullion und es wird erneut viel zu viel zu essen geben. Ein hartes Los, so direkt nach der Fastenzeit. Auch wenn ich mich nicht zurückgehalten habe, so war ich doch erstaunlich vernünftig, was das Fastenbrechen angeht: Alkohol, dedizierte Süßigkeiten und salzige Snacks sind weiterhin die absolute Ausnahme. So möchte ich das auch beibehalten, um die 5 kg weniger Gewicht seit Beginn der Fastenzeit noch ein wenig ins weitere Jahr zu tragen bzw. eben nicht. Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch damit einen gelungenen Wochenstart! 🐣

Media Monday #771

  1. Zu den Oster-Feiertagen steht Zeit mit der Familie und Schlemmerei ganz im Mittelpunkt.
  2. Die 5 besten Musik-Biopics habe ich sorgfältig ausgewählt.
  3. Es ergibt sich sonst selten die Gelegenheit ein Kuscheltier auf dem Blog zu präsentieren, doch dank des „Projekt 52“ kam es dazu.
  4. Meinen Arbeitsrechner werde ich im Urlaub nicht anschalten.
  5. Von meinem Urlaub verspreche ich mir Entspannung und einen freien Kopf.
  6. „Der Astronaut: Project Hail Mary“ ist nun wirklich der perfekte Film zur genau richtigen Zeit, weil er unglaublich hoffnungsvoll ist und Wissenschaft sowie den respektvollen Umgang mit dem Fremden und Unbekannten sehr positiv zeichnet.
  7. Zuletzt habe ich den ersten Halbmarathon des Jahres absolviert und das war ganz schön dämlich, weil ich mir noch davor den Bauch vollgeschlagen hatte.

Ein farbenfroher Blumenstrauß mit Ostergrüßen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2290)

Am heutigen Ostersonntag waren wir bei meiner Mama, sind essen gegangen und haben danach noch ausführlich beim Kaffee geschlemmt. Danach hatte ich den glorreichen Plan gefasst, nach Hause zu laufen und die eigentliche 17-km-Strecke auf den ersten Halbmarathon des Jahres zu erweitern. Ganz kluges Timing. 🐰

Der erste Halbmarathon 2026 ausgerechnet nach der Osterschlemmerei

Der erste Halbmarathon 2026 ausgerechnet nach der Osterschlemmerei

Distanz: 21.18 km
Zeit: 02:10:59
Anstieg: 170 m
Ø Pace: 6:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 1676 kcal

Training: Lange Laufeinheit
Ausführungswert: 95%

2026: 761 km
April: 58 km
KW 14: 66 km

Die ersten 7 km liefen noch recht flott mit einer Pace um die 5:55 min/km. Danach wurde es hart und ich musste ganz schön die Zähne zusammenbeißen, was auch an den starken Windböen aus Westen lag. Nur gut, dass ich die ganze Strecke komplett von Osten nach Westen gelaufen bin. Am Ende kam ich an, war aber ganz schön kaputt. Der erste Halbmarathon des Jahres ist im Kasten. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich solch eine Distanz schon länger nicht mehr gelaufen bin. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Sneakpod 918 – Tatort: Fackel
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2289)

Nach dem gestrigen Kinobesuch haben wir zum ersten Mal seit Beginn der Fastenzeit vor ca. 6 Wochen wieder Alkohol getrunken. Um genau zu sein ein halbes Glas Wein. Das hat schon genügt, um mich unruhiger als normal schlafen zu lassen. Faszinierend. Dennoch war ich für den heutigen Lauf anscheinend in Topform.

Flotter Samstagslauf

Flotter Samstagslauf

Distanz: 10.21 km
Zeit: 00:57:16
Anstieg: 113 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 822 kcal

2026: 740 km
April: 37 km
KW 14: 45 km

Obwohl es grau und dunkel war, passte die Temperatur. Ich war in kurzer Hose unterwegs und das war genau richtig. Es ging flott voran und ich hoffe, dass ich mich morgen genauso fit fühle. Dann habe ich nämlich, nach dem großen Osterschmaus, den ersten Halbmarathon des Jahres geplant. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Sneakpod 918 – Tatort: Fackel
Im zweiten Ohr: blink-182

Der Astronaut: Project Hail Mary – OT: Project Hail Mary (2026)

Zum Start meines Osterurlaubs habe ich recht spontan entschlossen, ins Kino gehen zu wollen. Der Rest der Familie war von der Idee auch angetan, so dass ich kurzerhand Karten gekauft habe. Wie bereits mehrmals im letzten Jahr, haben wir wieder meine Mama mitgenommen und waren danach noch lecker essen. Angeschaut haben wir uns „Der Astronaut: Project Hail Mary“, von dem ich im Vorfeld bereits viel Gutes gehört hatte. Wie sehr mich der Film begeistern sollte, hätte ich jedoch nicht geahnt… 👨🏻‍🚀🪨

Der Astronaut: Project Hail Mary (2026) | © Sony Pictures

Der Astronaut: Project Hail Mary (2026) | © Sony Pictures

Ein großartig positives Science-Fiction-Abenteuer

Wie war es um mein Vorwissen bestellt? Ich kenne den Autor der Vorlage Andy Weir von „Der Marsianer“ und hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Auch dessen Verfilmung mochte ich sehr. Weiterhin hatte ich den Trailer zu „Der Astronaut: Project Hail Mary“ gesehen und wusste deshalb schon um die Wendung am Ende des ersten Drittels. Wobei Wendung zu viel gesagt ist, denn ich hatte nicht weniger Spaß mit dem Film, weil ich bereits um Rocky wusste. Aber ich greife vorweg. Wie bereits bei „Der Marsianer: Rettet Mark Watney“ hatte ich wieder enorm viel Spaß mit den wissenschaftlichen Aspekten der Geschichte. Das hat Andy Weir wirklich drauf. Im Gegensatz zu vielen Genre-Produktionen fühlen sich seine Werke wirklich an wie Science-Fiction im besten Sinne. Muss man natürlich mögen, doch Phil Lord und Chris Miller (bekannt für u.a. „The LEGO Movie“) inszenieren all das so unterhaltsam, dass es eine wahre Freude (an der Wissenschaft) ist.

Wenn Ryland Grace schließlich auf den außerirdischen Rocky trifft, hatte mich der Film vollkommen für sich eingenommen. Ich war wirklich begeistert ob er Annäherung der beiden Lebensformen. Der Geschichte wohnt eine unglaublich positive Botschaft inne. Gerade in heutigen Zeiten, in denen Xenophobie, Rassismus und Leugnung von Wissenschaft an der Tagesordnung stehen, ist es eine Freude, dass die Menschheit durch Offenheit und Wissenschaft gerettet werden kann. Ich liebe alles daran. Dabei schwingt „Der Astronaut: Project Hail Mary“ nie die Moralkeule, sondern alles ist wunderbar leichtfüßig und witzig erzählt. Auch emotional wird es an so mancher Stelle. Sogar so sehr, dass der Zwergofant nach dem Film von feuchten Augen berichtete. Normalerweise ist er dafür überhaupt nicht anfällig und nur der Papa weint bei Filmen. „Der Astronaut: Project Hail Mary“ hat uns aber beide hart erwischt. Das liegt natürlich auch am famosen Schauspiel von Ryan Gosling und Sandra Hüller, die beide den Film tragen. Bei Hüllers Vortrag von Harry Styles‘ „Sign of the Times“ hatte ich schon alleine vor Rührung Tränen in den Augen. Natürlich darf auch Rocky nicht vergessen werden, der ein vollwertiger Charakter in dem Film ist.

Gibt es auch Kritikpunkte an „Der Astronaut“?

Die Struktur des Films trägt wunderbar zur Charakterentwicklung bei, erinnern wir uns doch gemeinsam mit Hauptfigur Ryland Grace an die einzelnen Stationen vor der großen Reise. Die Szenen im All werden im modernen 2,00:1-Format präsentiert, während wir die Flashbacks in 2,39:1-Widescreen zu sehen bekommen. Das macht eine Einordnung sehr einfach. Dramaturgisch funktioniert all das wunderbar und man kann die Entwicklung Rylands komplett nachvollziehen. Hier komme ich auch zum einzigen Kritikpunkt, denn ich fand Phil Lord und Chris Miller hätten früher aus dem Film aussteigen können. Das Auserzählen ist vermutlich der Vorlage geschuldet, die ich allerdings noch nicht kenne. Für mich wäre es perfekt gewesen, den Film zu dem Zeitpunkt enden zu lassen, in dem sich Grace dafür entscheidet, Rocky zu retten. Also genau in dem Moment, in dem er komplett selbstlos handelt. Quasi genau die gegenteilige Entscheidung zu jener, die er in der vorherigen Rückblende getroffen hat. Das Auserzählen in der Biosphäre auf Rockys Planeten wirkte für mich etwas aufgesetzt und ein knapperes Finale hätte ich gelungener gefunden. Davon abgesehen jedoch perfekte Kinounterhaltung:

Fazit

Mich hat „Der Astronaut: Project Hail Mary“ wirklich extrem begeistert. So sehr, dass ich auch noch die Vorlage lesen will. Der Zwergofant war restlos angetan und dieser Kinobesuch wird einen nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterlassen. Frau bullion und das Zappelinchen fanden den Film gut, doch hat er nicht 100%-ig gezündet. Meine Mama war auch sehr angetan, fand nur ebenfalls das Finale zu lang. Mein Ziel ist mit 80 Jahren ebenfalls noch so offen für neue Kinofilme zu sein. Falls es dann noch Kinos gibt. Doch enden wir auf einer positiven Note und ich gebe eine dicke Empfehlung: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2026 #14: Kuscheltier

Projekt 52 LogoHeute starten wir mit dem Projekt 52 in den April. Das erste Thema ist Kuscheltier und dieses hätte ich vielfältig umsetzen können. Tatsächlich habe ich noch ein paar Kuscheltiere aus meiner eigenen Kindheit. Auch meine Kids haben unzählige Kuscheltiere und davon ein paar dedizierte Lieblinge. Oder Kuscheltiere, die mit besonderen Erinnerungen verknüpft sind. Aber das wäre dann doch ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre gewesen. Das jüngste Kuscheltier im Hause bullion ist eher aus einem Gag heraus entstanden, hat sich aber schnell als fester Bestandteil der Familie etabliert. So sehr sogar, dass auch die Patentante des Zwergofanten einen bärigen Gefährten (auf dem Foto unten mit Schleife) geschenkt bekam. Zu diesem Anlass ist auch das dieswöchige Foto entstanden:

Zwei große Kuscheltiere (Teddys) chillen auf dem Sofa

Zwei große Kuscheltiere (Teddys) chillen auf dem Sofa

Motiv: Zwei große Kuscheltiere (Teddys) chillen auf dem Sofa
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…