Run, Fatboy, Run (2339)

Letzte Nacht habe ich nicht so gut geschlafen. Ob das an der Radtour gestern lag oder doch dem Glas Wein am Abend? Oder dass ich eher spät ins Bett bin, weil ich noch über den Film „Das Glück hat acht Arme“ schreiben wollte? Heute Morgen waren meine Beine auf jeden Fall schwer und dennoch habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. 🏃

Morgenlauf mit schweren Beinen

Morgenlauf mit schweren Beinen

Distanz: 8.77 km
Zeit: 00:51:24
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 693 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 1182 km
Juni: 25 km
KW 23: 25 km

Das Wetter war durchwachsen, doch zumindest hat es nicht geregnet. Heute Nachmittag geht es dann mit meiner Mama zusammen ins Kino und danach noch essen. Da freuen wir uns schon alle drauf. Morgen plane ich ein wenig mehr Zeit für das Blog ein, denn dieses feiert am Samstag 20-jähriges Jubiläum. Unglaublich!

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Das Glück hat acht Arme – OT: Remarkably Bright Creatures (2026)

Nach der heutigen Radtour waren der Zwergofant und ich abends recht platt. Folglich hatten wir uns auf einen Filmabend gefreut, besonders da der letzte schon einen ganzen Monat zurückliegt. Eigentlich wollten wir mit dem MCU weitermachen, doch Frau bullion hatte sich „Das Glück hat acht Arme“ gewünscht, der recht aktuell auf Netflix erschienen ist. Auch mir hatte der Trailer recht gut gefallen und somit waren wir uns alle schnell einig… 🦑

Das Glück hat acht Arme (2026) | © Netflix

Das Glück hat acht Arme (2026) | © Netflix

Eine herzerwärmende Geschichte mit tollen Stars

Die Vorlage von Shelby Van Pelt hat von uns niemand gelesen, allerdings hat Frau bullion das Buch neulich verschenkt. Den Trailer von „Das Glück hat acht Arme“ hatte ich vor ein paar Monaten entdeckt und sofort ein Gefühl dafür, um was für eine Art von Film es sich dabei handelt. Mein Gefühl sollte sich auch bewahrheiten, denn Olivia Newmans Drama läuft genauso ab, wie man es erwarten würde. Die Regisseurin konnte mich bereits mit der Adaption „Der Gesang der Flusskrebse“ begeistern und auch „Das Glück hat acht Arme“ sollte mich nicht enttäuschen. Die Geschichte selbst ist tatsächlich sehr vorhersehbar und den Twist hatten selbst die Kinder vorzeitig erraten. Aber das macht nichts, denn der Film lebt in erster Linie von seinen Figuren und deren Schauspieler:innen.

Speziell Sally Field sehe ich immer wieder extrem gerne. Nicht umsonst ist sie für mich eine der besten Schauspielerinnen überhaupt. Inzwischen ist sie 79 Jahre alt und schafft es spielend, die weibliche Hauptfigur mit Tiefe, Humor und Tragik zu verkörpern. Auch Lewis Pullman, Sohn von Bill Pullman (u.a. „Independence Day“), spielt den männlichen Gegenpart famos. Mit Colm Meaney in einer sehenswerten Nebenrolle und Alfred Molina (ja, Doctor Octopus aus „Spider-Man 2“) als Stimme der Riesenkrake ist der Cast perfekt. Auch der Schauplatz wurde wunderbar gewählt und trägt zur stimmungsvollen Geschichte bei. Einfach ein schöner, kleiner Film mit interessantem Aufhänger. Schön, dass es sowas auch mal wieder gibt.

Fazit

Die Verfilmung „Das Glück hat acht Arme“ behandelt das Thema Trauerbewältigung auf sympathische Art und Weise. Durch den Twist wirkt alles am Ende etwas dick aufgetragen, doch ich hatte so etwas schon erwartet. Getragen wird die Geschichte von ihren famosen Schauspieler:innen und dem bilderbuchartigen Schauplatz. Hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal braucht es eben ein großes Happy End: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Ride, Fatboy, Ride (042)

Ich fahre zwar das ganze Jahr über recht regelmäßig Rad, doch mehr als Besorgungs- oder Begleitfahrten (z.B. zum Karate-Training) springen dabei nicht raus. Meine letzte sportliche Ausfahrt war im Jahr 2021. Inzwischen ist mein Rad durch viele Fahrten im Winter (Salz usw.) auch ordentlich in Mitleidenschaft gezogen und von den 27 Gängen funktionieren nur noch neun. Glücklicherweise die mittleren. Auf jeden Fall wollte der Zwergofant, seitdem er sein neues Rad hat, schon länger eine größere Runde fahren und außerdem den Skatepark testen, der auf der Runde zur Oma liegt. Also habe ich das Skateboard sehr hemdsärmelig in meine Seitentasche gesteckt und wir haben uns auf den Weg gemacht. Diesen sind wir im Jahr 2020 zuletzt mit den Kindern gefahren. Wie doch die Zeit vergeht. 🚴‍♂️

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Distanz: 33.55 km
Zeit: 01:46:46
Anstieg: 269 m
Ø Pace: 3:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 18.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 131 bpm
Ø Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 1107 kcal

2026: 115 km
Juni: 33 km

Da irgendwas an meinem Rad geklappert hat, wollte ich kurz anhalten und mir das anschauen. Natürlich hatte ich das Skateboard vergessen, das deutlich über Sattelhöhe (siehe Foto oben) herausragt. Somit hat es mich schon nach 3 km erst einmal auf die Straße gelegt. Laut Zwergofant hatte ich mich sehr gut abgerollt, was wohl auch so war, denn außer ein paar Schrammen an der Hand ist mir nichts passiert. Selbst mein Rücken schmerzt nicht mehr als davor. Also wieder aufs Rad und weiter. Nach ca. 50 Minuten kamen wir bei meiner Mama an, haben etwas getrunken, ein leckeres Eis gegessen und uns ein wenig unterhalten. Danach haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um den nächsten Zwischenstopp anzuvisieren. Am Skatepark hat sich der Zwergofant in der großen Halfpipe ausprobiert (sehr imposant!) und als es ihm gereicht hat, sind wir den Rest des Weges nach Hause gefahren. Noch schnell bei der Post vorbei, wo das 4K-Steekbook von „Fight Club“ auf mich wartete, und dann waren wir auch froh, wieder von den Satteln zu steigen. Eine schöne Ausfahrt. Vielleicht wartet irgendwann doch mal ein Gravel-Bike auf mich? Den Reiz kann ich durchaus verstehen. Nun heißt es Beine hochlegen und schauen, was der morgige Tag bringt. 🛹

Im Ohr: Wortfetzen von Gesprächen mit dem Zwergofanten (es war sehr windig).

Run, Fatboy, Run (2338)

Meine Rückenschmerzen sind heute deutlich besser und ich habe auch gut geschlafen. Insofern sollte sich der heutige Lauf angenehmer gestalten, als der gestrige. Trotz ganz guter Voraussetzungen, kam ich nur eher langsam voran. Es hatte viel geregnet und war dennoch warm. Sprich die Luft war unendlich schwül. 🥵

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:54
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 715 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2026: 1173 km
Juni: 16 km
KW 23: 16 km

Heute Nachmittag wollen der Zwergofant und ich noch zur Oma radeln, was wir zuletzt 2020 gemacht hatten. Da kommen knapp 34 km zusammen. Auf dem Rückweg will der Zwergofant noch einen neuen Skatepark ausprobieren. Zumindest falls wir das Skateboard irgendwie ans Fahrrad bekommen. Vielleicht berichte ich davon später noch. Das Laufen ist heute zumindest abgehakt. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2337)

Letzte Nacht habe ich mich bis zwei Uhr rumgewälzt, dann bin ich aufgestanden und habe eine Schmerztablette gegen die Rückenschmerzen genommen. Das muss schon etwas heißen, denn normalerweise beiße ich die Zähne einfach zusammen. Danach konnte ich ein wenig schlafen. Um 7 Uhr hat bereits der Wecker geklingelt, denn ein Arzttermin mit meiner Mama stand auf dem Programm. Dieser brachte keine neuen Erkenntnisse, aber ein wenig mehr Klarheit. Danach waren wir noch etwas spazieren und haben einen Kaffee zusammen getrunken. Nun heißt es weiter abwarten. Ich bin wieder ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. Meine Rückenschmerzen waren besser, auch wenn ich keine zweite Tablette eingeschmissen hatte. Da der Rest der Familie noch ausgeflogen war, habe ich einen Lauf gewagt. 🏃

Zu langsamer Basislauf mit Rückenschmerzen

Zu langsamer Basislauf mit Rückenschmerzen

Distanz: 8.30 km
Zeit: 00:52:53
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 6:22 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 672 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2026: 1164 km
Juni: 8 km
KW 23: 8 km

Der Spaziergang am Morgen hatte meinem Rücken gut getan. Und der Lauf? Ich kam nur langsam voran und der Rücken hat etwas geschmerzt. Doch es ist deutlich besser als letzte Nacht. Bewegung hilft mir meistens. Nur der Puls war für die Pace deutlich zu hoch. Mal sehen, was die nächsten Tage (und vor allem die nächste Nacht) bringen. 😖

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #779 – Wanderurlaub, schwere Gedanken und Trail-Running

Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #779

  1. Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
  2. Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
  3. Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
  4. Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
  5. Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
  6. Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
  7. Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.

Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #22: Sehnsucht

Projekt 52 LogoHeute steht schon die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Mai an. Ich hatte mich bereits vor den unschönen Entwicklungen der letzten Tage für dieses Motiv entschieden, um das Thema Sehnsucht abzubilden. Irgendwie passt es immer noch sehr gut. Weil es für die Sehnsucht nach einfacheren Zeiten steht, die sorgenfreie Kindheit der 1980er Jahre, eingeschworene Freunde und fantastische Abenteuer. Also alles Gründe, warum „Stranger Things“ solch eine populäre Serie ist. Natürlich war damals nicht alles besser und Nostalgie ist eben meist positiv verklärt. Doch genau dieses Gefühl löst das Motiv bei mir aus. Die Kinder haben mir zum Vatertag thematische passende Geschenke gemacht: Vom Zwergofant bekam ich das Drehbuch der ersten Staffel und vom Zappelinchen das T-Shirt zur fünften Staffel. Gerade in der momentanen Situation sind dies Nebensächlichkeiten, über die ich mich stets freue. Popkultureller Eskapismus hilft doch irgendwie immer:

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von "Stranger Things"

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“

Motiv: Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2336)

Wir sind aus dem Urlaub zurück. Schade Marmelade. Aber es hilft ja nichts. Der Verkehr war gut und wir sind in knapp vier Stunden durchgekommen. Kurz vor unserer Ankunft hat es dann noch einen Wolkenbruch gegeben, wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt habe. Zu Hause haben der Zwergofant und ich noch die Dachbox abmontiert und gereinigt sowie das restliche Auto ausgeräumt. Danach habe ich mich noch zu einem Lauf aufgemacht, um mich wieder an zu Hause zu gewöhnen. 🏃

Nach dem halben Tag im Auto noch einmal Beine ausschütteln und den Mai mit 212 km abgeschlossen

Nach dem halben Tag im Auto noch einmal Beine ausschütteln und den Mai mit 212 km abgeschlossen

Distanz: 9.04 km
Zeit: 00:51:53
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 23.9 °C
Kalorien: 722 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 1156 km
Mai: 212 km
KW 22: 20 km

Nach dem Gewitter war es wieder sonnig, aber extrem schwül. Ich bin ganz gut vorangekommen. Die Höhenmeter haben mir gefehlt. Morgenfrüh steht gleich ein Arzttermin mit meiner Mama auf dem Terminplan. Und danach? Mal sehen sehen, was der Tag noch so bringt. Es wollen knapp 500 Fotos bearbeitet werden. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2335)

Nach unserer 18-km-Wanderung gestern, waren unsere Beine heute recht schwer. Deshalb haben wir uns zur Eisriesenwelt aufgemacht, welche wir uns ohnehin noch anschauen wollten. Das war ein toller Ausflug, den ich sehr empfehlen kann. Am Nachmittag war es zwar sonnig, aber auch sehr windig, so dass wir nicht mehr in den Pool sind. Dafür war ich noch eine Runde laufen. 🏃

Mit einem Trail-Lauf mit 320 Höhenmeter die 200 km im Mai geknackt

Mit einem Trail-Lauf mit 320 Höhenmeter die 200 km im Mai geknackt

Distanz: 6.15 km
Zeit: 00:41:27
Anstieg: 319 m
Ø Pace: 6:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 8.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 546 kcal

2026: 1147 km
Mai: 203 km
KW 22: 11 km

Ich bin die gleiche Strecke gelaufen, wie vor zwei Tagen mit dem Zwergofanten, nur noch einen knappen Kilometer weiter. Am Ende sind knapp 320 Höhenmeter zusammengekommen und ich habe jeden einzelnen in meinen Beinen gespürt. Dafür war ich bergab ordentlich flott unterwegs. Hat Spaß gemacht! Damit habe ich auch im Mai die 200 km geknackt und viel mehr dürfte es auch nicht werden. Lieber noch ein paar schöne Wanderungen, denn bald geht es leider wieder nach Hause. ⛰️

Im Ohr: Sneakpod 924 – A Big Bold Beautiful Journey

Die 5 besten Queer-Cinema-Serien

Wir lassen das Weltall und die kreativsten außerirdischen Wesen hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den fünf besten Queer-Cinema-Serien zu. Im Gegensatz zu Queer-Cinema-Filmen, waren meine Wahlmöglichkeiten deutlich größer. Viele populäre Serien sind inzwischen einfach diverser erzählt, was absolut positiv zu bewerten ist. Hier nun also zu meiner Top 5… 💏

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 464 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 464 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 464 lautet:

Die 5 besten Queer-Cinema-Serien

  1. „Brooklyn-Nine-Nine“ (2013 bis 2021) – Nanu, dies soll eine Queer-Cinema-Serie sein? Für mich zählt sie dazu, denn es ist für mich eines der wichtigsten Elemente, wie wunderbar Captain Raymond Holt geschrieben ist und vom leider bereits verstorbenen Andre Braugher gespielt wird. Hier gibt es kein Klischee und seine Homosexualität ist völlig normal und akzeptiert. Nur ein Aspekt, den ich an dieser famosen Comedy-Serie wirklich schätze.
  2. „Modern Family“ (2009 bis 2020) – Wir bleiben bei Comedy-Serien und auch wenn ich gerne noch „Schitt’s Creek“ auf die Liste genommen hätte, so ist es letztendlich doch dieser Klassiker geworden. Im Vergleich zu „Brooklyn Nine-Nine“ wird die schwule Beziehung viel klischeehafter erzählt und dabei doch mit unfassbar viel Herz und Witz. Dabei wird die sexuelle Orientierung von Cameron und Mitchell nie der Lächerlichkeit Preis gegeben, sondern sie ist nur ein Lebensmodell unter vielen.
  3. „Sex Education“ (2019 bis 2023) – Kommen wir nun zu der Serie, weshalb ich überhaupt auf die Idee für diese Liste gekommen bin. „Sex Education“ ist so wundervoll erzählt und ist in meinen Augen eines der größten Plädoyers für queere und diverse Figuren in Geschichten. Eric Effiong ist eine unfassbar offen und laut geschriebene schwule Figur. Auf den ersten Blick klischeehaft, doch mit so viel Tiefe und Herz, dass es einfach famos ist. Ganz anders die Figur Cal Bowman, welche ganz leise den Schmerz der nicht-binären Identität durchleben muss. Wohl die Serie, die ich in all ihrem Drama und ihrem Humor empfehlen würden, wenn es um Queer-Cinema-Serien geht.
  4. „Shameless (US)“ (2011 bis 2021) – In „Shameless“ ist das queere Element nur eines von vielen und wird doch sehr offensiv ausgespielt. Die Beziehung zwischen Ian und Mickey ist, gerade zu Beginn, roh und ungestüm. Queerer Sex wird hier sehr explizit gezeigt und gegen Ende wird es sogar romantisch. Dabei wird Ian nicht auf seine Homosexualität reduziert, sondern er ist ein komplett dreidimensionaler Charakter. Das macht „Shameless“ in meinen Augen zu einer wunderbaren Queer-Cinema-Serie.
  5. „What We Do In the Shadows“ (2019 bis 2024) – Diese Vampir-Mockumentary auf Basis des gleichnamigen Films, ist mir also wunderbar queer-positiv aufgefallen. Geschlechter scheinen keine große Rolle zu spielen, jede:r hat Beziehungen zu jedem Geschlecht und es wird als das Normalste der Welt dargestellt. Auch wenn dieser Aspekt nicht das größte Thema der Serie ist, so schwingt er doch stets mit. Das fand ich wirklich äußerst sympathisch. Auch davon abgesehen eine fantastische und unglaublich witzige Serie!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.