Cold Storage (2026)

Heute Abend wollte ich unser Programm ein wenig vom MCU weglenken, um in den Horroctober bzw. Schocktober einzusteigen. Meine Wahl fiel auf „Cold Storage“, da der Film eher von der humorvollen Sorte sein sollte und er mit Joe Keery einen bei uns beliebten Schauspieler in einer der Hauptrollen hat. Wie die Quasi-Zombie-Komödie letztendlich bei uns angekommen ist, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🧟

Cold Storage (2026) | © Studiocanal (Plaion Pictures)

Cold Storage (2026) | © Studiocanal (Plaion Pictures)

Viel Humor, noch mehr Ekel und wenig Horror

Schon wenn man sich den Trailer (siehe unten) anschaut, bekommt man ein recht gutes Gespür für den Film. Außerdem lässt sich danach die Handlung exakt vorhersagen. Überhaupt ist das Drehbuch erstaunlich generisch. Umso verwunderlicher, dass es von David Koepp nach seinem gleichnamigen Roman geschrieben wurde. Aber vielleicht auch nicht, denn spätestens seit „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ ist auch sein Ruf nicht mehr der beste. Auf jeden Fall bekommen wir die generischste Zombie- bzw. Pilzinfektionsgeschichte erzählt, die man sich nur vorstellen kann. Erinnerungen an „The Last of Us“ werden wach, doch ist „Cold Storage“ eher wie ein B-Movie inszeniert. Viel Humor, flapsige Sprüche und etliche Ekelszenen.

Neben Joe Keery, der eine ganz gute Chemie mit Georgina Campbell besitzt, ist natürlich Liam Neeson der größte Name. Er spielt eine typische Liam-Neeson-Rolle und das funktioniert auch wieder recht gut. Am spaßigsten sind natürlich die durch den Pilz hervorgerufenen Effekte. Herrlich eklig! Ich musste hier häufiger an die dritte Staffel von „Stranger Things“ denken, was natürlich auch an Joe Keery und den verwendeten Neonfarben lag. Horror oder Spannung gibt es dagegen kaum, denn die Geschichte ist absolut vorhersehbar und geht dann auch ziemlich genauso aus, wie man sich das ab der ersten Minute denken kann. Nicht weiter schlimm, aber eben auch typisch für einen Film, der nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Wie gesagt, schaut den Trailer und ihr bekommt eine gute Vorstellung vom Film:

Fazit

Ich hatte viel Spaß mit „Cold Storage“. Der Zwergofant wurde auch gut unterhalten, doch dem Zappelinchen war er zu eklig. Ich glaube, für Halloween muss ich mir einen ernsthafteren Grusel- bzw. Horrorfilm überlegen. Aber das war schon einmal ein guter Einstieg: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2472)

Heute wollten der Zwergofant und ich wieder einmal gemeinsam laufen. Deshalb bin ich nicht gleich morgens los, sondern gemeinsam mit ihm nach dem großen Frühstück. Er war sich unsicher, ob er die gesamten 10 km mitlaufen will, weshalb wir eine Runde mit Absprungpunkten nach 5 km und nach 8 km geplant hatten. Letztendlich hat er die 10 km aber locker durchgehalten und musste am Ende eher mich ziehen. 🏃

Ungemütlicher Regenlauf in bester Begleitung

Ungemütlicher Regenlauf in bester Begleitung

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:58:15
Anstieg: 90 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 815 kcal

2026: 2352 km
Oktober: 197 km
KW 43: 52 km

Zu Beginn unseres Laufes hat es fies geregnet, was bei den Temperaturen inzwischen nicht mehr sonderlich angenehm ist. Aber es ging noch. Am Ende hat es aufgehört und ich war richtig stolz auf den Zwergofanten, dass er nicht über das Wetter gejammert, sondern es einfach durchgezogen hat. Der gemeinsame Lauf war definitiv eines meiner Highlights diese Woche. 🌧️

Im Ohr: Gespräche über Halloween und Horrorfilme.

Projekt 52 – 2026 #43: Papier

Projekt 52 LogoFür die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Oktober habe ich mir viel Zeit gelassen, denn ich wollte zwei Kunstwerke des Zwergofanten ablichten. Er hat das „Stranger Things“-Logo und  den Mandalorianer samt Grogu gezeichnet, da wir zurzeit gemeinsam die Serie schauen. Natürlich auf Papier, das heißt so natürlich ist das gar nicht. Inzwischen arbeiten die Kinder auch in der Schule fast nur noch digital, sprich ich freue mich immer, wenn sie auch mal analogen Tätigkeiten nachgehen. Da der Zwergofant die Logo-Zeichnung nicht mehr gefunden hat, ist es nun bei dieser einen Zeichnung geblieben:

Eine Bleistiftzeichnung des Zwergofanten von Mando und Grogu

Eine Bleistiftzeichnung des Zwergofanten von Mando und Grogu

Motiv: Eine Bleistiftzeichnung des Zwergofanten von Mando und Grogu
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2471)

Nun ist es richtig Herbst. Das merkt man nicht nur am Wetter, sondern auch an den diversen Infekten: Das Zappelinchen ist heute wieder zu Hause geblieben und ich war morgens mit ihr beim HNO, da sie schon länger Ohrenschmerzen samt Erkältung hat. Ist glücklicherweise nichts Schlimmes rausgekommen. Auch Frau bullion hat es mit Magen-Darm zerbröselt. Also alles, was man nicht so wirklich brauchen kann. Auch ich fühle mich nicht 100% fit, doch das wollte ich mit einem Lauf testen. 🏃

Holla, ist das frisch geworden

Holla, ist das frisch geworden

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:49:34
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 701 kcal

2026: 2341 km
Oktober: 187 km
KW 43: 42 km

Es war bitterkalt. Aber so richtig. Ein fast schon winterlicher Wind wehte mir um die Ohren. Glücklicherweise hatte ich die dünne Laufmütze aufgezogen. Zum ersten Mal in dieser Saison. Ansonsten bin ich ganz gut vorangekommen. Nun heißt es hoffen, dass das Magen-Darm-Drama an mir vorübergeht und auch der Rest der Familie wieder schnell fit ist, denn die nächste Woche wird noch einmal ordentlich stressig. 🥶

Im ersten Ohr: Sneakpod 943 – The Runner
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2470)

Da ich heute in der Mittagszeit einen Termin hatte, der nun 10 Minuten vor Beginn abgesagt wurde, war ich heute schon früher unterwegs. Das Wetter war herrlich! Trotz des kalten Windes war ich wieder in kurzer Hose unterwegs. Das ist einfach ein ganz anderes Laufgefühl. ☀️

Schön sonnig und knackig frisch

Schön sonnig und knackig frisch

Distanz: 8.57 km
Zeit: 00:48:11
Anstieg: 82 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 688 kcal

2026: 2333 km
Oktober: 179 km
KW 43: 34 km

Ich bin gut vorangekommen und haben im Kopf noch einmal die ersten drei Stunden meines Arbeitstages durchgespielt, da erstaunlich viel zusammengekommen ist letzte Nacht. Nun kann ich meine Mittagspause ungeplant etwas verlängern, was auch nett ist. Morgen dann wieder ein Regenlauf? 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 943 – The Runner
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Die 5 besten Regiedebüts

Wir lassen die besten Filme Horror-Potenzial hinter uns und ziehen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Regiedebüts. Da gibt es natürlich einige, hat doch jede:r Regisseur:in einmal klein angefangen. Oder groß, wie die unten stehende Liste beweist. Nun bin ich einmal gespannt, wie unterschiedlich die Listen diese Woche ausfallen werden, und habe schon einen Verdacht, welcher Film auf den meisten auftauchen wird… 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG | Ausgabe 479

Das Thema für Ausgabe 479 lautet:

Die 5 besten Regiedebüts

  1. „Aftersun“ (2022) – Charlotte Wells hat mich mit ihrem Regiedebüt komplett umgehauen. Ich habe gelacht und geweint. Auch schöne Erinnerungen können schwer wiegen. Kaum ein Film zeigt das so gut wie dieser. Die Vater-Tochter-Beziehung ist mir sehr nahe gegangen. Trotz der Thematik kein hoffnungsloser Film. Erinnerungen sind wichtig und man sollte sie pflegen. Irgendwann sind sie das einzige, was bleibt.
  2. „Absolute Giganten“ (1999) – Sebastian Schippers Regiedebüt zählt bis heute zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Auch wenn er später mit u.a. „Victoria“ größere Erfolge gefeiert hat, so trage ich sein Erstlingswerk stets ganz nahe am Herzen. Die Melancholie des Films nimmt mich immer wieder für sich ein. Ganz großes Kino aus Deutschland.
  3. „Being John Malkovich“ (1999) – Spike Jonzes Regiedebüt hatte ich damals im Kino gesehen und ich fand ihn herrlich verrückt. Mit „Adaption“, „Wo die wilden Kerle wohnen“ und „Her“ hat er später seinen Ruf als außergewöhnlicher Filmemacher zementiert. Sein Erstlingswerk war dennoch immer einen Tick verspielter und ungewöhnlicher. Liebe ich.
  4. „Ex Machina“ (2015) – „Das ist doch niemals ein Regiedebüt! Alex Garland hat doch schon so viele andere Filme gedreht.“ Diesen Gedanken kann man durchaus haben, doch tatsächlich war er zuvor nur als Drehbuchautor (hauptsächlich für Danny Boyle) tätig. Sein Debüt ist absolut stilsicher und man kann Garland inhaltlich auch rauslesen. Er war somit die perfekte Wahl auch „Auslöschung“ nach dem Roman von Jeff Vandermeer zu inszenieren.
  5. „Reservoir Dogs“ (1992) – Wie so viele habe ich Quentin Tarantino Regiedebüt erst nach seinem großen Durchbruch mit „Pulp Fiction“ gesehen. Die meisten seiner inszenatorischen Kniffe sind bereits erkennbar und auch Ton und Darsteller wirken bereits sehr stilsicher eingesetzt. Mit diesem Erstlingswerk hat sich Tarantino zurecht seinen Ruf als einer der spannendsten Regisseure der 1990er Jahre erarbeitet.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2469)

Das Herbstwetter ist da. Es regnet viel und ist deutlich kühler. Noch nicht dramatisch, doch bin ich vorsichtshalber mit Regenjacke losgelaufen. 🏃

Nass und kalt ist es inzwischen

Nass und kalt ist es inzwischen

Distanz: 8.54 km
Zeit: 00:50:01
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 678 kcal

2026: 2324 km
Oktober: 170 km
KW 43: 25 km

Am Ende hat es nur ein wenig genieselt. Dafür habe ich mich deutlich abgeschlagener gefühlt als beim gestrigen Lauf. Ob das am Wetter liegt? So oder so werde ich mich nun daran gewöhnen müssen. Herbst eben. Auch schön.

Im ersten Ohr: Sneakpod 942 – Bad Times at the El Royale
Im zweiten Ohr: The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (2468)

Heute habe ich noch einmal den Sonnenschein genossen und mich zu einem wunderbaren Mittagslauf aufgemacht. Manchmal läuft es einfach. Herrlich! ☀️

Vermutlich der letzte sonnige Lauf für eine Weile

Vermutlich der letzte sonnige Lauf für eine Weile

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:47:53
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:34 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 142 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 664 kcal

2026: 2316 km
Oktober: 162 km
KW 43: 17 km

Ich bin gut vorangekommen und der Puls blieb für die Pace auch erfreulich niedrig. Ab morgen beginnt dann der Regen und die Sonnenstunden lassen sich für die kommende Woche an einer Hand abzählen. Aber nun gut. Herbst eben. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 942 – Bad Times at the El Royale
Im zweiten Ohr: Glowlag

Workaround: Classic Editor für WordPress.com

Edit (21.10.2026): Folgender Tipp (original gepostet im Forum von WordPress.com) funktioniert für Blogs, die vor dem 5. Februar 2025 angelegt wurden. In dem Menüpunkt Einstellungen/Allgemein ganz unten unter „Stil der Admin-Benutzeroberfläche“ von „Klassischer Stil“ auf „Standardstil“ wechseln und speichern. Danach sollte der Classic Editor im Beiträge-Menü wieder auftauchen. Wurde hier bereits bestätigt.

Edit (20.10.2026): Nachdem ich nun festgestellt habe, dass man auch beim von mir genutzten, günstigen (48 USD pro Jahr) Persönlich-Tarif Plugins nutzen kann, habe ich kurzerhand das Classic-Editor-Plugin installiert und kann den Classic Editor nun wieder als Standard nutzen. Juhu! Dafür wurde mein Blog auf einen dedizierten Server geschoben. Lasst mich wissen, ob euch Fehler oder ungewöhnliches Verhalten auffällt.

Es ist wieder einmal soweit, der klassische Editor oder auch Classic Editor ist von WordPress.com verschwunden. Das geschah in den letzten Jahren stückweise und nun bleibt wohl endgültig nur noch der Block Editor. Auch wenn man schon länger keine neuen Artikel mehr mit dem Classic Editor erstellen konnte, so gab es doch weiterhin noch die Möglichkeit, diesen über das Hover-Menü unter „Beiträge“ auszuwählen. Seit heute (19. Oktober 2026) ist dieser Menüpunkt jedoch verschwunden und es bleibt nur „Bearbeiten“, womit sich der Block Editor öffnet:

Der Classic Editor ist verschwunden

Der Classic Editor ist verschwunden

Glücklicherweise hatte ich mir bei einem der letzten Male, als der Classic Editor entfernt wurde, einen Workaround gespeichert. Ihr müsst einfach nur an die URL des Artikels, den ihr bearbeiten wollt, die Endung „&classic-editor“ hängen. Also quasi so, dann könnt ihr einen bestehenden Post mit dem Classic Editor bearbeiten:

https://[DeinBlogName].wordpress.com/wp-admin/post.php?post=[ArtikelNummer]&action=edit&classic-editor

Wenn ihr komplett einen neuen Artikel erstellen wollt, dann hilft euch diese URL:

https://[DeinBlogName].wordpress.com/wp-admin/post-new.php?classic-editor

Das ist leider nicht ideal, denn bei jedem aktiven Speichern wechselt die Ansicht wieder zum Block Editor, aber immerhin ein Weg. Wer weiß, wie lange es dauert, bis WordPress.com auch diese Möglichkeit entfernt?

Wenn ihr noch bessere Workarounds kennt, lasst es mich gerne wissen!

Run, Fatboy, Run (2467)

Nach Regenwetter am Wochenende, kam pünktlich am Montag wieder die Sonne raus. Kann man nix machen, aber zumindest war somit ein schöner Mittagslauf drin. ☀️

Sonniger Mittagslauf zu den 2.300 km im Jahr 2026

Sonniger Mittagslauf zu den 2.300 km im Jahr 2026

Distanz: 8.54 km
Zeit: 00:48:56
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 693 kcal

2026: 2307 km
Oktober: 153 km
KW 43: 8 km

Ich kam gut voran, mein Kopf war aber auch zum Bersten voll. Es gibt so Läufe, nach denen kann ich am Ende gar nicht sagen, wie ich nach Hause zurückgekommen bin oder was Inhalt des gehörten Podcasts war. Zu laute Gedanken. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 942 – Bad Times at the El Royale
Im zweiten Ohr: Skye Wallace