Run, Fatboy, Run (2358)

Auch heute morgen war ich eher spät dran und bin erst gegen 6:20 Uhr losgekommen. Ich war aber auch sooo müde. Nachdem wir gestern noch Besuch von unserer Lieblingskatze aus der Nachbarschaft hatten, sind wir eher später ins Bett gekommen. Wäre davor aber auch ohnehin zu warm gewesen. Morgens war es jedoch wieder recht angenehm, was die Temperaturen angeht. 🏃

Gerade noch rechtzeitig zurück geschafft

Gerade noch rechtzeitig zurück geschafft

Distanz: 10.10 km
Zeit: 00:58:39
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 778 kcal

2026: 1359 km
Juni: 202 km
KW 26: 38 km

Ich wollte die Kinder noch kurz sehen und hatte somit ziemlich exakt 60 Minuten für den Lauf. Diese habe ich auch fast komplett ausgereizt und somit 10 km in meine Morgenrunde gequetscht. Meine Hüfte zwickt nun etwas und ich sollte überlegen, ob ich (z.B. am Sonntag, der ohnehin schon verplant ist) vielleicht mal einen Ruhetage einlege. Mal sehen, ob die Vernunft siegt. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk 680 – Dummscrolling
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Filme über die Antike

Von Filmen unter 90 Minuten springen wir heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu Filmen, die teils die doppelte Laufzeit haben: Gesucht werden die fünf besten Filme über die Antike. Das ist noch einmal spezifischer als Historienfilme und ich musste tatsächlich ein wenig nachdenken, bis ich fünf Filme zusammen hatte. Hier ist nun also meine kunterbunte Liste… 🏛️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 468 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 468 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 468 lautet:

Die 5 besten Filme über die Antike

  1. „300“ (2007) – Mit „300“ hat Zack Snyder damals (vor immerhin knapp 20 Jahren) das Opus Magnum der überstilisierten Comic-Verfilmungen geschaffen. Der Look ist auch heute noch beeindruckend und die Gewalt wuchtig. Inhaltlich jedoch war der Film damals schon schwach auf der ultramännlichen Brust und heute dürfe es nicht besser aussehen. Die vergessenswerte Fortsetzung hat all dem auch keine neuen Facetten hinzugefügt.
  2. „Asterix und Kleopatra“ (1968) – Einer der populärsten Zeichentrickfilme rund um unsere beliebten Gallier. Erstmals ging es auf große Reise und auch der Animationsstil hat sich deutlich gesteigert. All das funktioniert wunderbar und dürfte wohl auch einer der ersten Filme über die Antike gewesen sein, die ich je gesehen habe.
  3. „Gladiator“ (2000) – Ich bin fast schon entsetzt, dass Ridley Scotts famose Wiederbelebung des Sandalenfilms es bisher noch nicht auf den Blog geschafft hat. Das bedeutet, ich habe „Gladiator“ in den letzten 20 Jahren nicht mehr gesehen. Unfassbar! Wird wirklich Zeit, dass ich das einmal nachhole. Jedes Mal, wenn ich an Getreidefeldern vorbeilaufe, muss ich an die ikonische Szene denken. Hat in der Popkultur durchaus Eindruck hinterlassen.
  4. „Kampf der Titanen“ (2010) – Auch wenn ich den Film stets nur mittelgut bewerte, so habe ich ihn doch schon zweimal gesehen und hätte inzwischen auch wieder Lust auf eine Sichtung. Dieses Fantasy-Remake ist wahrlich unterhaltsam und auch gut getrickst, zumindest soweit ich es in Erinnerung habe. Die Fortsetzung fand ich jedoch bedeutend schwächer.
  5. „Troja“ (2004) – Für Wolfgang Petersens „Troja“ habe ich durchaus eine Schwäche, speziell im Director’s Cut, der noch einmal deutlich runder erzählt ist als die Kinofassung. Für mich nach „Gladiator“ einer der gelungensten, modernen Sandalenfilme. Kann ich auch als Vorbereitung zu Christopher Nolans „Odyssee“ nur empfehlen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2357)

Gestern Nachmittag hatte ich das Gefühl, die fiese Erkältung, die momentan Frau bullion befallen hat, wäre auch auf mich übergesprungen. Ein Kratzen im Hals und starke Müdigkeit. Heute Morgen waren die Beschwerden allerdings wieder weg. Vielleicht liegt es auch an maximal fünf Stunden Schlaf die letzten Nächte oder einfach an der unfassbaren Hitze? ☀️

Der Zehner am Morgen lief heute besser als erwartet

Der Zehner am Morgen lief heute besser als erwartet

Distanz: 10.09 km
Zeit: 00:59:00
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 781 kcal

2026: 1349 km
Juni: 192 km
KW 26: 28 km

Auf jeden Fall bin ich morgens doch wieder eine Runde laufen gegangen und das hat sich gut angefühlt. Die ersten Kilometer hatte ich noch sehr langsam gemacht (ca. 6:30er Pace), doch danach Tempo aufgenommen. Somit war der Zehner am Morgen wieder drin und ich hoffe, das Thema Erkältung ist abgehakt. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder

Österreich: Pongau 2026 #3 – Wanderung Mühleben-Rundweg vom Alpendorf aus

Nachdem wir unseren ersten kompletten Urlaubstag für den Besuch der Liechtensteinklamm genutzt hatten, wollten wir am zweiten Tag zu unserer ersten großen Wanderung aufbrechen. Dafür hatte ich einen Rundweg herausgesucht, der direkt an unserem Hotel startete. Nachdem wir uns bei einem ausführlichen Frühstück gestärkt hatten, ging es also los auf den Mühleben-Rundweg, der uns ziemlich exakt für sechs Stunden beschäftigen sollte. Warum die Wanderung abenteuerlicher war, als zunächst gedacht, könnt ihr im Folgenden lesen… ⛰️

Unsere Wanderung startete direkt vom Hotel aus

Unsere Wanderung startete direkt vom Hotel aus

Wir haben unser Hotel auf bekanntem Pfad verlassen und sind dann langsam aber stetig steigend Richtung Wald abgebogen. Von weiter oben hatten wir eine schöne Aussicht auf unser Hotel. Man kann hier gut erkennen, dass es wirklich etwas abseits mitten auf einer grünen Wiese steht:

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Run, Fatboy, Run (2356)

Auch letzte Nacht bin ich wieder erst nach Mitternacht eingeschlafen. Es war zu heiß im Schlafzimmer (gut 26 °C) und draußen bei offenem Fenster zu laut. Der Schlaf war bis 3 Uhr recht unruhig, doch dann bin ich so tief eingeschlafen, dass mich der Wecker um 6 Uhr rausklingeln musste. Bisher war ich immer schon mindestens eine halbe Stunde früher wach. Somit bin ich auch erst später auf die Strecke gekommen. 🏃

Heute zu spät dran für die 10 km

Heute zu spät dran für die 10 km

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:10
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 679 kcal

2026: 1339 km
Juni: 182 km
KW 26: 18 km

Frau bullion muss eh immer früher los, doch die Kinder möchte ich schon noch verabschieden, d.h. ich plane meine Morgenläufe so, dass ich zurück bin, bis sie in die Schule radeln. Die letzten Tage waren locker noch 10 km drin, doch heute war ich zu spät, so dass es nur für 8 km gereicht hat. Positiv ist: So langsam scheine ich mich an die Morgenläufe zu gewöhnen. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2355)

Die Hitzewelle hat uns weiterhin fest im Griff. Es ist zwar etwas bewölkt, doch die Temperaturen steigen heute noch auf 32 °C und Ende der Woche sogar auf 36 °C. Ich werde also bei den ungeliebten Morgenläufen bleiben. Wobei ungeliebt das falsche Wort ist: Ich finde es nur unfassbar anstrengend quasi aus dem Bett direkt in die Laufschuhe zu steigen. Nach den ersten Kilometern war der Lauf sehr angenehm. 🏃

Morgenlauf am Montag

Morgenlauf am Montag

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:58:19
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 784 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 95%

2026: 1330 km
Juni: 173 km
KW 26: 10 km

Es war noch einigermaßen kühl, obwohl es auch um 6 Uhr schon 20 °C hatte. Wirklich unfassbar. Das Krasseste ist aber: Es sind nicht nur ein paar Tage mit Rekordwerten, sondern bleibt für mindestens zwei komplette Wochen so. Ich sehe schon wieder ein neues Hitzerekordjahr auf uns zukommen bzw. das noch kälteste Jahr in die Zukunft gesehen. Aber gut, dass Klimapolitik so gar kein Thema mehr ist. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #782 – Hitzewelle, Sommerkonzerte und schon wieder Notaufnahme

Ich bin gerne vorbereitet und auch das Intro für den Media Monday schreibe ich meist bereits am Samstag vor, um nicht Sonntagabend zu lange am Rechner zu sitzen. Der Tenor war, dass die letzte Woche entspannter war als die vorherige. Aber nein, natürlich musste sich dies in letzter Sekunde noch ändern. Doch der Reihe nach: Was meine Mama angeht, gab es neue Gespräche und nächste Woche stehen weitere Untersuchungen an. Danach soll es endlich einen konkreten Fahrplan geben. Ich selbst habe die letzte Woche größtenteils im kühlen Keller verbracht, was sehr angenehm war. Über Arbeitsthemen lasse ich mich an dieser Stelle jedoch nicht weiter aus. Privat geht ansonsten der sommerliche Wahnsinn los, sprich nahezu jedes Wochenende ist komplett ausgebucht. Auch unter der Woche steigt die Anzahl der verplanten Abende: Wir haben letzte Woche zwei Sommerkonzerte des Zappelinchens (Chor und Querflöte) besucht. Der Zwergofant hat dagegen erfolgreich seine Gürtelprüfung in Karate bestanden. Ansonsten schreiben die Kinder bis Ende Juni noch verstärkt Schulaufgaben und Proben. Somit waren wir alle froh, als endlich Wochenende war. Frau bullion hat, ausgerechnet an den heißesten Tagen des Jahres, nun auch noch eine Erkältung erwischt. Tolles Timing. Samstagnachmittag bekam sie Nasenbluten, was sie sonst nie hat. Als sie vier Stunden später vom Einkaufen mit ihrer Mama zurückkam, blutete die Nase immer noch. Weitere zwei Stunden später habe ich eine Ansage gemacht und sie zum nächsten Bereitschaftsdienst gefahren, der um 21 Uhr schließen sollte. Wir kamen Punkt 20:50 Uhr dort an. Während ich einen Parkplatz suchte, wurde Frau bullion an die Notaufnahme verwiesen. Dort bekam sie Tropfen gegen die Blutung, die auch langsam (nach inzwischen über acht Stunden!) aufzuhören begann, sowie eine Überweisung zum HNO. Zwischendurch habe ich viel telefoniert, um die Kinder zu beruhigen. Gegen 22:45 Uhr waren wir wieder zu Hause und haben die Kinder bei der Schwägerin angetroffen, wo sie mit ihren Cousin:en das WM-Spiel schauten. Dort haben wir auch den Abend ausklingen lassen. Alle total kaputt. So langsam könnte wirklich mal Pause sein mit Krankheitsthemen. Realistischerweise nicht möglich, aber schön wäre es schon. Nächste Woche nehmen die aktuellen Fragen des Medienjournals hoffentlich wieder mehr Platz ein als das Intro. 🫠

Media Monday #782

  1. Es ist schon ein echter Zugewinn, dass ich es schaffe, mich morgens aus dem Bett zu quälen, denn ab spätesten 8:30 Uhr ist es viel zu heiß um zu laufen.
  2. David Bruckners Horrorfilm „The Ritual“ hätte es nun wirklich verdient, dass man ihn sich anschaut, denn er baut konsequent eine sehr dichte und unheimliche Atmosphäre auf.
  3. Von all den Überraschungen in Film und Fernsehen finde ich es bemerkenswert, dass man für wunderbare Geschichten nicht mehr als 90 Minuten benötigt.
  4. Das Finale von „The Expanse“ ist nicht ganz, was ich mir gewünscht hätte, aber dennoch konnte es mich voll und ganz überzeugen, wie die Autoren die Geschichte mit dem neunten Band „Leviathan Falls“ zu Ende gebracht haben.
  5. Es hat nicht wenig Reiz, dass nun auch ältere Filme, wie „The Warriors“ (siehe Foto unten), in schönen Sammlereditionen erscheinen.
  6. Meine Umsetzung des Themas Buchstabe im Rahmen des „Projekt 52“ ist am Ende leicht geschummelt, denn auf dem Foto ist nicht nur ein Buchstabe zu sehen.
  7. Zuletzt habe ich den zweiten Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich  zu unserem „Besuch der Liechtensteinklamm“ veröffentlicht und das war ein schöner Rückblick, weil ich die Zeit im Urlaub sehr genossen habe (es folgen noch vier weitere Berichte).

Die schöne Sammleredition von „The Warriors“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2354)

Was für ein Wochenende. Nach einem recht entspannten Nachmittag wollten wir gestern eigentlich nur noch den Tag ausklingen lassen und danach das Fußballspiel schauen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Also waren wir zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen in der Notaufnahme. Mehr dazu jedoch an anderer Stelle. Heute Morgen war ich dann sehr müde eine Runde laufen und obwohl es erst 8:30 Uhr war, hatte es schon über 26 °C. 🥵

Die Laufwoche mit einem feurigen Hitzelauf und 56 km abgeschlossen

Die Laufwoche mit einem feurigen Hitzelauf und 56 km abgeschlossen

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:45:44
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 644 kcal

2026: 1320 km
Juni: 163 km
KW 25: 56 km

Trotz der Hitze bin ich ganz gut vorangekommen. Unterwegs war ich übrigens alleine, da der Zwergofant nach der Aufregung des Vortages platt war und immer noch geschlafen hat, als ich zurückkam. Die Laufwoche beende ich mit 56 km und vielen Morgenläufen. Das Wetter soll sich übrigens nicht ändern und mir graust es bereits jetzt vor nächster Woche. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

The Ritual (2017)

Draußen hat es heute erneut gut 33 °C. Ich habe zunächst ein wenig auf der Terrasse gelesen, doch dann wurde mir auch zu warm. Der Zwergofant hat sich mit seinen Freunden ins Freibad verabschiedet, Frau bullion ist mit ihrer Mama einkaufen und das Zappelinchen sitzt im kühlen Keller (gerade in diesen Moment auch neben mir) und arbeitet an ihrem Referat. Folglich habe ich die Gelegenheit ergriffen und mit „The Ritual“ einmal wieder einen Horrorfilm geschaut. Am helllichten Tage traue sogar ich mich das. Wie mir David Bruckners Film gefallen hat? 🌲

The Ritual (2017) | © Netflix

The Ritual (2017) | © Netflix

Dichte Atmosphäre im Horror-Wald

Warum habe ich mich ausgerechnet für „The Ritual“ entschieden? In meiner bevorzugten Filmpodcast-Blase wurde nun schon mehrfach positiv darüber gesprochen. Zudem ist der Schauplatz die Wildnis, was ich stets reizvoll finde. Wie kann ich „The Ritual“ nun am besten beschreiben? Er hat mich etwas an eine männliche Version von „The Descent“ erinnert oder auch an die Eröffnungsszene von „The Empty Man“, gewürzt mit „The Blair Witch Project“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier Freunde, die ein traumatisches Ereignis verbindet. Bei einer Wanderung durch die nordschwedische Wildnis kommen sie von ihrer Route ab und verlieren sich in den Wäldern. Doch dort sind sie nicht allein. Das mag nun nicht sonderlich spannend klingen, doch ist es David Bruckners Inszenierung, die „The Ritual“ für mich über andere Genrevertreter hebt.

Nach nur 10(!) Minuten haben wir die Freundesgruppe kennengelernt, das traumatische Ereignis miterlebt und befinden uns bereits auf der Wanderung. Unfassbar effizient erzählt und doch fühlt sich die Geschichte nicht überhastet an. Auch wenn ich so meine Probleme mit der Dynamik innerhalb der Freundesgruppe hatte (warum müssen Männerfreundschaften immer so oberflächlich bis toxisch sein?), so funktioniert die Zusammenstellung doch auch ganz gut. Schnell wird klar, dass es um Traumaverarbeitung geht und dies wird auch nicht gerade subtil erzählt. Oft wirken Szenen im Wald etwas unfilmisch, doch David Bruckner schafft es die Isolation und Bedrohung wunderbar einzufangen. Die Atmosphäre ist zu Beginn wirklich beunruhigend und ich konnte mich trotz Hitzewelle gut in die Figuren einfühlen. Am Ende ging es mir fast etwas schnell und die konkrete Darstellung der Bedrohung ließ mich den Horror nicht mehr so recht spüren. Aber nun gut, so ist das ja oft auf der Zielgeraden innerhalb dieses Genres.

Fazit

„The Ritual“ ist ein packender Horrorfilm in einem spannenden Setting. Die dichte Atmosphäre hat es mir wirklich angetan. Auch die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert recht gut, selbst wenn diese auf alle nur erdenklichen Klischees zurückgreift. Die Auflösung des Horrors schwankt dann zwischen innovativ und schon dutzende Male gesehen. Dennoch kann ich den Film nur empfehlen, auch an heißen Sommertagen: 7/10 Punkte.

Österreich: Pongau 2026 #2 – Besuch der Liechtensteinklamm

Nach einem extrem leckeren Frühstück in unserem Hotel, haben wir uns am ersten kompletten Urlaubstag aufgemacht und die Liechtensteinklamm besucht. Diese war direkt in unserer Nähe und wäre auch gut zu Fuß erreichbar gewesen. Leider wussten wir das zuvor nicht, so dass wir mit dem Auto eine etwas längere Anreise hatten. Aber macht nichts, denn nach der Klamm haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Großarl gemacht, wo Frau bullion als Kind häufiger im Urlaub war.

Die Liechtensteinklamm heißt uns willkommen

Die Liechtensteinklamm heißt uns willkommen

Inzwischen sind wir alte Profis, was Klammen (ja, das ist tatsächlich die Mehrzahl von Klamm) angeht. Erst letztes Jahr haben wir die Sigmund-Thun-Klamm und die Kitzlochklamm besucht, was beides Highlights unseres Urlaubs waren. Die Liechtensteinklamm war bisher aber wohl die beeindruckendste Klamm:

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