Da ich mit dem Zwergofanten nun auch endlich „The Mandalorian“ geschaut habe, musste natürlich auch „The Book of Boba Fett“ zwischengeschoben werden. Beim ersten Durchgang war ich ja nur mäßig begeistert. Wie die Serie nun in der Wiederholung bestehen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung…

The Book of Boba Fett (2021) | © Walt Disney
Unnötig, doch unterhaltsam und irgendwie wichtig
Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet diese Serie noch einmal schaue? Tatsächlich hat sie mir bei diesem Durchgang ein wenig besser gefallen. Vermutlich liegt das am gemeinsamen Schauen mit dem Zwergofanten. Die Rückblenden bei den Tusken-Räubern fand ich sogar recht unterhaltsam eingewoben. Ein netter Kniff und für mich auch der stärkere Handlungsstrang, wenn man Boba Fett schon von den Toten auferstehen lassen muss. Alles in der Gegenwart mit den Gangstersyndikaten auf Tatooine war dagegen schon etwas cringe, wie die Jugend zu sagen pflegt. Ich kann immer noch kaum glauben, dass Robert Rodriguez (ja, genau der!) hier einige Episoden inszeniert hat. Aber nun gut. Dennoch konnte ich mich davon gut berieseln lassen und hatte meinen Spaß damit. Interessanter wird „The Book of Boba Fett“ ohnehin erst mit dem Auftauchen des Mandalorianers und seines Schützlings.
Ab der fünften Episode ist „The Book of Boba Fett“ eigentlich „The Mandalorian“ Staffel 2.5 und funktioniert als solche auch ausgesprochen gut. Warum Disney die Serie ausgerechnet in dieser Art und Weise produzieren musste? So wird die Miniserie am Ende keiner ihrer Figuren wirklich gerecht und am wenigsten den Zuschauer:innen, denn ohne Kenntnis von „The Book of Boba Fett“ fehlen elementare Teile der Mando-Saga. Aber nun gut, ich möchte mich nicht weiter beschweren. Insgesamt hatte ich doch erstaunlich viel Spaß mit dieser alles andere als perfekten und doch recht unterhaltsamen Miniserie aus dem Mandoverse. Das Finale spannt dann die Brücke zwischen beiden Welten, und hier kommen auch Schwächen und Stärken zusammen. Ob das am Ende alles nötig war? Vermutlich nicht. Wichtig waren zumindest die zweieinhalb Mando-Episoden, um zu erklären, wie Grogu und Mando wieder zusammenkommen. Aber das hätte man auch anders lösen können.
Fazit
Erstaunlicherweise hatte ich beim zweiten Durchgang minimal mehr Spaß mit „The Book of Boba Fett“ als noch beim ersten vor vier Jahren. Inzwischen steht auch fest, dass dies eine Miniserie bleiben wird und wir keine zweite Staffel bekommen. Das ist okay so. Es wird ohnehin spannend sein, ob und wie sich das Mandoverse nach dem Flop von „The Mandalorian and Grogu“ an der Kinokasse weiterentwickeln wird. Hierfür gibt es: 7/10 (7.1) Punkte. (Zappelinchen: hat diese Serie nicht mit angeschaut; Zwergofant: 8/10 Punkte.)







Für die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Oktober habe ich mir viel Zeit gelassen, denn ich wollte zwei Kunstwerke des Zwergofanten ablichten. Er hat das 
