Run, Fatboy, Run (2432)

Letzte Nacht habe ich endlich einmal wieder gut geschlafen. Frau bullion hat es nach unserem 6-km-Spaziergang noch beim Filmabend dahingerafft und auch ich bin danach hundemüde ins Bett gefallen. Es war wohl nötig. Auch heute Morgen habe ich die vielen Kilometer des Vortages noch gespürt. Nach dem Kaffee ging es für mich natürlich dennoch zum Samstagslauf los. 🏃

Herrlicher (und anstrengender) Morgenlauf am Samstag

Herrlicher (und anstrengender) Morgenlauf am Samstag

Distanz: 10.09 km
Zeit: 00:57:34
Anstieg: 104 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 783 kcal

2026: 2014 km
September: 113 km
KW 37: 50 km

Es war noch recht frisch und trotz schwerer Beine bin ich ganz gut vorangekommen. Mich plagt momentan eher immer noch meine Schulter. Das will einfach nicht besser werden. Ich befürchte, irgendwann muss ich damit doch mal zum Arzt. Später wartet noch eine Date Night auf uns und dann morgen vermutlich der Abschlusslauf der Woche. Vermutlich bei nicht ganz so gutem Wetter. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 936 – Office Romance
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Renfield (2023)

Nachdem wir heute Nachmittag die Kids bei den Großeltern abgesetzt hatten, habe ich noch ein wenig gearbeitet. Gegen 18 Uhr haben Frau bullion und ich beschlossen, noch einen Abendspaziergang zu machen. Dieser wurde mit über 6 km etwas länger, und mittendrin haben wir uns noch Döner bzw. Falafel geholt. Danach habe ich mit „Renfield“ einen Film ausgesucht, den wir mit den Kindern (noch) nicht hätten schauen können und der nach seichter Unterhaltung aussah. Wie er uns gefallen hat? 🧛

Renfield (2023) | © Universal Pictures

Renfield (2023) | © Universal Pictures

Sehr kurzweilig, doch viel zu überdreht

Wenn man die Serie „What We Do in the Shadows“ (und natürlich auch den Film) gesehen hat, dann ist der Goldstandard moderner Vampir-Komödien bereits bekannt. Ich kann es direkt vorwegnehmen: „Renfield“ kommt nicht annähernd an den Humor der beiden Werke heran. Damit will ich es auch beim Vergleich belassen, denn „Renfield“ kann durchaus für sich stehen. Den Aufhänger, die Beziehung zwischen Dracula und Renfield als toxisches Arbeitsverhältnis darzustellen, fand ich schon recht witzig. Auch Nicolas Cage und Nicholas Hoult harmonieren wunderbar miteinander. Da hätte der Film gerne noch mehr in die Tiefe gehen können. Mehr ruhige Szenen. Weniger übertriebene Action. Aber dann wären wir ja doch wieder bei „What We Do in the Shadows“, wo die Beziehung zwischen Vampir und Familiar ebenfalls ein wichtiger Handlungsstrang ist. Nur eben viel besser umgesetzt.

Vermutlich hätte mir „Renfield“ auch (noch) besser gefallen, wenn die Welt nicht so comichaft übertrieben gewesen wäre. Auch das macht die oben bereits mehrfach erwähnte Serie so viel besser. Aber ich wollte ja nicht mehr vergleichen. Nicholas Hoult spielt Draculas Diener großartig, nur das Mutieren zum Superhelden fand ich seltsam. Die damit verbundene Action, die splattermäßig ordentlich zur Sache geht (leider mit viel CGI-Blut), macht Spaß und war mir teils dennoch zu viel des Guten. Auch hier wieder zu comichaft. Besser haben mir die ruhigeren Szenen gefallen, wenn das Bild mal länger stehen bleibt und wir Draculas Verlies z.B. länger zu sehen bekommen. Leider peitscht Regisseur Chris McKay die Geschichte ziemlich durch, was gar nicht nötig gewesen wäre. Ansonsten spielen sich Awkwafina und Ben Schwartz selbst bzw. so, wie sie all ihre Rollen spielen. Dafür hat es mich gefreut, Shohreh Aghdashloo zu sehen, die ich seit „The Expanse“ liebe.

Fazit

„Renfield“ ist ein netter und sehr kurzweiliger Film. Leider zündet der Humor nicht immer und die Action ist zu übertrieben. Mit einer balancierteren Inszenierung hätte er deutlich besser sein können. Nun sag ich es doch noch einmal: Zur Not lieber zu „What We Do in the Shadows“ greifen. Hat man Film und Serie aber schon x-mal gesehen, dann macht auch „Renfield“ durchaus Spaß: 6/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (2431)

Endlich Freitag und das Wetter ist auch ganz gut. Mittags war ich eine Runde laufen und habe damit nicht nur die 100 km im September, sondern auch die 2.000 km im Jahr 2026 geknackt. Damit kann ich durchaus zufrieden sein. 🏃

Die 2.000 km sind dieses Jahr geknackt und irgendwie tut mir jetzt alles weh

Die 2.000 km sind dieses Jahr geknackt und irgendwie tut mir jetzt alles weh

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:48:22
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 670 kcal

2026: 2070 km
September: 103 km
KW 37: 40 km

Irgendwie tut mir nun aber alles weh. Vielleicht war der Abstand zwischen dem Lauf gestern Abend und heute Mittag doch zu knapp? Vielleicht reagiert der Körper auch auf die Neuigkeiten von gestern? Oder vielleicht ist es einfach das fortgeschrittene Alter? So oder so freue ich mich nun auf das Wochenende und ignoriere erst einmal alles, was danach kommen mag… 😬

Im ersten Ohr: Sneakpod 936 – Office Romance
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Projekt 52 – 2026 #37: Kontrast

Projekt 52 LogoDas Foto für diese Aufgabe des Projekt 52 ist mir nahezu in den Schoß gefallen. Als ich bei einem der letzten Spätsommertag in den Himmel blickte, ist mir der krasse Kontrast zwischen den weißen Wolken und dem tiefblauen Himmel aufgefallen. Also schnell das Handy gezückt und ein Foto gemacht. Inzwischen beherrschen deutlich mehr graue Wolken den Himmel, insofern es eine schöne Erinnerung an warme, aber nicht zu warme, Spätsommertage:

Starker Kontrast zwischen weißen Wolken und tiefblauem Himmel

Starker Kontrast zwischen weißen Wolken und tiefblauem Himmel

Motiv: Starker Kontrast zwischen weißen Wolken und tiefblauem Himmel
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2430)

Heute war es soweit. Der Termin bei der Onkologin stand an. Leider war das Ergebnis nicht sonderlich positiv, so dass es in den nächsten Tagen eine schwierige Entscheidung zu treffen gilt. Nachdem ich um die Mittagszeit also knapp vier Stunden unterwegs war, habe ich danach weitergearbeitet und abends musste noch ein Lauf sein, um den Kopf einigermaßen frei zu bekommen. 🏃

Kurzer Abendlauf nach forderndem Tag

Kurzer Abendlauf nach forderndem Tag

Distanz: 6.30 km
Zeit: 00:34:13
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 483 kcal

2026: 1995 km
September: 94 km
KW 37: 32 km

Unterdessen hat der Zwergofant gekocht (Linsensuppe und Waffeln), sprich ich musste mich etwas beeilen. Das habe ich dann auch. Nur eine kurze, schnelle Runde. Aber immerhin bewegt. Danach ging es mir schon besser. Nun wird es Zeit, dass das Wochenende kommt, denn auch die kommende Woche wird in vielerlei Hinsicht anstrengender als ich mir das wünschen würde. ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 936 – Office Romance
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2429)

Der Wetterumschwung ist da. War es gestern noch drückend heiß bei 30 °C, so regnet es heute immer wieder und hat doch deutlich abgekühlt. Kalt ist es allerdings nicht und ich fand es sogar sehr angenehm. Perfektes Laufwetter quasi. 🌧️

Mittagslauf in leichtem Regen

Mittagslauf in leichtem Regen

Distanz: 8.80 km
Zeit: 00:49:26
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 686 kcal

2026: 1989 km
September: 88 km
KW 37: 25 km

Der Lauf hat mir viel Spaß gemacht und gerne wäre ich noch weiter gelaufen, doch wollte ich das Zappelinchen noch kurz sehen, das heute mit ihrer Tante unterwegs ist. Der Zwergofant ist mit seinem Cousin im Kino und Frau bullion in der Schule. Also ein recht einsamer Home-Office-Tag für mich. Morgen vermutlich kein Lauf, da ich mit meiner Mama beim Arzt bin. 🏃

Im ersten Ohr: Nerdtalk 683 – Winke Winke Schöne Pinke
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Niederlande: Zeeland 2026 #1 – Unser Ferienhaus und Ferienpark mit Boot in Cadzand-Bad

Nachdem wir dieses Jahr in den Pfingstferien bereits zum Wandern in den Bergen waren, wollten wir im Sommer unbedingt wieder ans Meer. Also habe ich mich nach möglichen Ferienhäusern umgeschaut und landete doch immer wieder bei einem bereits bekannten Ferienpark in Cadzand-Bad. Dort hatten wir 2023 bereits unseren Sommerurlaub verbracht und dieser war wundervoll! Warum also nicht einmal in bekannte Gefilde zurückkehren? In diesem ersten Artikel berichte ich über unser Ferienhaus und Ferienpark mit Boot in Cadzand-Bad sowie unsere Anreise. Die restlichen Artikel werde ich dieses Jahr vermutlich nicht zu weit ausufern lassen. Wollt ihr mit auf die Reise in die Niederlande kommen? 🏡

Unser Ferienhaus in kompletter Pracht

Unser Ferienhaus in kompletter Pracht

Nachdem wir 2024 zuletzt am Meer waren, und unseren Sommerurlaub 2025 in den Bergen verbracht haben, war die Vorfreude groß. Nachdem wir schon am Vorabend das Auto gepackt hatten, klingelte um 4 Uhr der Wecker und um 5 Uhr waren wir schon auf der Straße. Wir sind wirklich sehr gut durchgekommen, nur rund um Antwerpen hat es sich ziemlich gestaut und wir haben für ein paar Kilometer gut zwei Stunden gebraucht. Danach lief es wieder flüssig und kurz nach 14 Uhr kamen wir recht entspannt im Ferienpark an, der inzwischen nicht mehr unter Roompot geführt wird, sondern von Landal aufgekauft wurde. Ansonsten hatte sich aber nicht viel verändert und wir haben uns gleich wieder zu Hause gefühlt.

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Run, Fatboy, Run (2428)

Der zweite Arbeitstag hat sich fast noch ein wenig nach Urlaub angefühlt, denn der Zwergofant hat mich auf meinem Mittagslauf begleitet. Aufgrund der Hitze (schon wieder knapp 30 °C), ist er aber nach 5 km nach Hause abgebogen. Ich dagegen habe noch meine übliche Mittagsrunde abgeschlossen. 🏃

Die ersten 5 km der letzten(?) Hitzeschlacht des Jahres in bester Begleitung

Die ersten 5 km der letzten(?) Hitzeschlacht des Jahres in bester Begleitung

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:48:55
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 26.1 °C
Kalorien: 702 kcal

2026: 1980 km
September: 79 km
KW 37: 17 km

Es war wirklich unfassbar heiß, was auch mir auf den Kreislauf schlägt. Umso unvorstellbarer, dass die Temperaturen morgen auf 15 °C mit Regen fallen sollen. Solch krasse Umschwünge sind auch körperlich belastend. Vermutlich war das nun aber die letzte Hitzeschlacht dieses Jahr. Der Zwergofant wird heute Nachmittag noch einmal das Freibad genießen. Ferien waren bzw. sind schon toll! ☀️

Im ersten Ohr: Gespräche über das Laufen bei Hitze.
Im zweiten Ohr:
 Nerdtalk 683 – Winke Winke Schöne Pinke
Im dritten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2427)

Da ist er wieder, der erste Arbeitstag nach dem Urlaub. Seit 4 Uhr morgens lag ich wach, doch konnte ich zumindest davor etwas schlafen. Seit gestern Abend gibt es ja leider auch viel Stoff zum Nachdenken. Nachdem ich mich durch die erste Hälfte der gut 1.000 E-Mails und Nachrichten gekämpft hatte, bin ich zu einem Mittagslauf aufgebrochen, der mir wirklich gut getan hat. 🏃

Erster Mittagspausenlauf wieder

Erster Mittagspausenlauf wieder

Distanz: 8.56 km
Zeit: 00:46:23
Anstieg: 79 m
Ø Pace: 5:25 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 681 kcal

2026: 1972 km
September: 71 km
KW 37: 8 km

Ich war so flott unterwegs, wie schon lange nicht mehr. Irgendwie musste die Energie raus. Vermutlich bin ich es nicht mehr gewöhnt, vier Stunden lang nur an einem Fleck zu sitzen. Der Lauf war top und nun wartet der zweite Teil der E-Mails samt ein paar schon konkreten Aufgaben. 😬

Im ersten Ohr: Nerdtalk 683 – Winke Winke Schöne Pinke
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #793 – Ablenkung, Spätsommertage und Urlaubsende

Der Tag, vor dem es mir schon seit letzter Woche graut, ist gekommen: Der erste Arbeitstag nach vier Wochen Urlaub. Eigentlich sollte ich gut erholt sein. Teils bin ich das auch. Teils bin ich es auch noch nicht. All das, was ich vor meinem Urlaub weggeschoben habe, weil die Zeit einfach nicht gereicht hat, wird wie eine Flutwelle über mir zusammenbrechen. Auch habe ich von Veränderungen gehört, die mich nicht zuversichtlich stimmen. Zudem steht ein wichtiger Arztbesuch mit meiner Mama an, der in jede Richtung gehen kann. Ihr seht, es geht wieder in die Vollen. Der Rest der Familie hat noch über eine Woche Ferien. Auch meine letzte freie Woche haben wir gut genutzt und viel Schönes unternommen. Meine Highlights waren der Kinobesuch von „Die Odyssee“ und das Bogenschießen auf einem 3D-Parcours. Der Zwergofant hat das letzte Wochenende bei seiner Patin verbracht und wir haben die letzten Spätsommertage so gut genossen wie es ging, bevor die Temperaturen diese Woche auf 15 °C fallen und es regnerisch wird. Alles Weitere findet ihr in meinen Antworten auf die Fragen des Medienjournals. Euch damit einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #793

  1. Ich muss gestehen, dass ich gegen weitere vier Wochen Urlaub nichts einzuwenden hätte.
  2. Die Begeisterung möge man mir nachsehen, aber das „Bogenschießen auf dem Bogenparcours Wolfertsfeld“ war wirklich eine tolle Erfahrung.
  3. Allzu genau hinschauen sollte man nicht, wenn man im aktuellen „Projekt 52“ zum Thema Platz eine grüne Wiese sehen will.
  4. Ally aus „A Star Is Born“ wäre ein echter Star, würde sie nicht nur eine Figur in einem Film sein. Im wahren Leben ist die sie verkörpernde Schauspielerin Lady Gaga natürlich ein echter Star.
  5. Ich glaube langsam (nicht mehr), dass „Die Odysee“ dieses Jahr im Kino noch getoppt werden kann.
  6. „22 Bahnen“ ist nun wirklich ein gelungenes Drama.
  7. Zuletzt habe ich die letzte Laufwoche mit 71 km abgeschlossen und das war nötig, weil mir diese Woche die Zeit dafür fehlen wird.

Das Bogenschießen hat uns allen wirklich viel Spaß gemacht (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):