Meine 5 liebsten Horrorcharaktere (m/w/d)

Von meinen liebsten Raumschiffen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu meinen fünf liebsten Horrorcharakteren. Auch wenn nicht dediziert nach Bösewicht:innen gefragt wird, so bieten sich diese natürlich an. Insofern viel Spaß mit meiner illustren Runde an Horrorcharakteren. Wen vermisst ihr? 🔪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 459 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 459 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 459 lautet:

Meine 5 liebsten Horrorcharaktere (m/w/d)

  1. Annie Wilkes aus „Misery“ (1990) – Annie Wilkes ist für mich eine der angsteinflößendsten Figuren und wird großartig gespielt von Kathy Bates. Sie hinterlässt bei Autor Paul Sheldon ein Trauma, was die letzte Szene des Films zu mehr macht als nur zu einem typischen Final-Gag. Das Böse des scheinbar Alltäglichen wird hier wunderbar eingefangen.
  2. Ghostface aus der „Scream“-Reihe (1996 bis heute) – Ich liebe die „Scream“-Reihe. Zumindest die ersten drei bis vier Teile. Darüber hinaus habe ich noch keinen Film gesehen. Der Ghostface-Killer ist jedoch bereits seit dem ersten Teil so ikonisch, dass er eine ganze Generation von Horrorfans geprägt hat. Mich inklusive. Da stört es auch nicht weiter, dass sich hinter der Maske stets andere Figuren befinden bzw. macht dies gerade den Reiz aus.
  3. Gladys aus „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ (2025) – Erst vor ein paar Wochen gesehen, ist mir Gladys doch sofort hängen geblieben. Amy Madigan spielt die Hexe kongenial und ist dabei sowohl extrem unheimlich, stets unberechenbar und doch witzig. Zack Cregger hat mit dieser Figur wahrlich einen neuen Kultcharakter des Horrorkinos geschaffen.
  4. Pennywise aus „Es“ (1990) und „Es“ (2017) – Zum zweiten Mal Stephen King auf dieser Liste. Dieses Mal mit einem übernatürlichen Wesen. Pennywise besitzt in jeder Iteration sehr viel Persönlichkeit. Auch wenn Bill Skarsgård seine Sache gut macht, so bevorzuge ich immer noch Tim Currys Darstellung des unheimlichen Clowns.
  5. Vecna aus „Stranger Things“ (2016 bis 2025) – Eigentlich müsste hier Freddy Krueger stehen. Doch da wir gerade mitten im „Stranger Things“-Fieber sind, wollte ich auch Vecna auf der Liste haben. Die Duffer Brothers haben mit ihm recht spät einen neuen Antagonisten eingeführt, welcher die Ereignisse der drei vorherigen Staffeln retconned. Beim ersten Durchgang hat mich das noch ziemlich geärgert, doch inzwischen macht mir Vecna einfach Spaß. Warum und wieso könnt ihr bald in einer ausführlichen Besprechung der kompletten Serie lesen. Ob ich meine Meinung bis zum Finale noch ändere?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2298)

Heute hatten der Zwergofant und ich fest einen Abendlauf eingeplant. Ich habe versucht, einigermaßen früh zu Hause zu sein, und dann ging es auch schon los. Schon nach dem ersten Kilometer hatte der Zwergofant über Seitenstechen geklagt und auch bei mir hat die Seite gezwickt. Also sind wir vorerst bewusst langsam weitergetrabt.

Heute lief es trotz bester Begleitung nicht so, aber das ist auch mal völlig okay

Heute lief es trotz bester Begleitung nicht so, aber das ist auch mal völlig okay

Distanz: 4.22 km
Zeit: 00:28:23
Anstieg: 34 m
Ø Pace: 6:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 8.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 130 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 326 kcal

2026: 829 km
April: 127 km
KW 16: 12 km

Nach zwei weiteren Kilometern kamen noch Magenprobleme dazu, weshalb wir noch einmal pausiert haben. Danach haben wir es noch langsamer versucht, doch nichts ging. Der Zwergofant war sehr enttäuscht von sich und ich habe versucht, ihm zu erklären, dass es völlig in Ordnung ist, auf seinen Körper zu hören und einen Lauf abzubrechen. Die verbleibenden knapp 2 km sind wir nach Hause spaziert und haben uns gut unterhalten. Auch das ist Quality Time. 🏃🏻

Im Ohr: Gespräche über das Laufen, den Körper und den ganzen Rest

Run, Fatboy, Run (2297)

Der Urlaub ist vorbei, sprich ich starte wieder mit den Mittagspausenläufen. Zumindest heute, denn ich werde diese Woche viel im Büro sein. Ein Lauf ist jedoch besser als kein Lauf und somit war für eine kurze Runde unterwegs. 🏃🏻

Zurück bei den Mittagspausenläufen

Zurück bei den Mittagspausenläufen

Distanz: 8.29 km
Zeit: 00:48:20
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 687 kcal

2026: 825 km
April: 122 km
KW 16: 8 km

Da der zweite Teil der Runde momentan durch eine Baustelle abgeschnitten ist, habe ich heute eine Alternativroute probiert. Auch nicht schlecht, doch für meinen Geschmack zu viel Asphalt. Wer weiß, vielleicht ist die Baustelle bis Freitag ja fertig?

Im ersten Ohr: Sneakpod 919 – Peaky Blinders: The Immortal Man
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #772 – Kinobesuch, Frühlingsfest, Schicksalsschlag und Spieleabend

Meine Woche Osterurlaub ist vorbei. Über Ostern hatten wir ein paar schöne Tage, doch von diesen habe ich ja bereits letzte Woche berichtet. Wie ich meine vier Urlaubstage genutzt habe? Leider kann ich nur wenig Spektakuläres berichten, denn die meiste Zeit ist für ausführliche Reinigungsarbeiten draufgegangen (mein Rücken klagt immer noch darüber). Ansonsten hat mich der Zwergofant ins Kino eingeladen, wo wir uns „Der Super Mario Galaxy Film“ angeschaut haben. Mit der erweiterten Familie haben wir das Frühlingsfest besucht und die Kinder haben mit ihren Cousins und ihrer Cousine einige Fahrgeschäfte unsicher gemacht. Leider erfuhren wir letzte Woche auch von einem Schicksalsschlag im näheren Umfeld: Der Vater eines Schulfreundes des Zwergofanten ist plötzlich und unerwartet verstorben. Das hat uns alle in den letzten Tagen sehr beschäftigt und fühlt sich immer noch unwirklich an. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es der direkt betroffenen Familie gehen muss. Das war jemand, den ich in der Nachbarschaft teils täglich gesehen habe. Jemand in meinem Alter. Unvorstellbar. Zu schöneren Themen: Am Freitagabend war die Patin des Zwergofanten zu Besuch und wir haben viel gespielt und gelacht (siehe Foto unten). Samstagabend war die Cousins des Zwergofanten zum Filmschauen bei uns und nun ist schon Sonntag. Zurück zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und damit auch zurück zum Alltag. Euch einen guten Wochenstart! 🙂

Media Monday #772

  1. Es hat einiges für sich, dass „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ genauso unterhaltsam ist, wie der Vorgänger.
  2. Der 2025er „Anaconda“ bedient zwar einige Klischees, aber ist dennoch recht vergnüglich (mehr aber auch nicht).
  3. Es wäre eine Glanzleistung, würde „Der Super Mario Galaxy Film“ mehr Herz besitzen und nicht so hektisch erzählt sein.
  4. Kommendes Jahr wieder unsere Pergola zu putzen schreckt mich ja ab, aber wie ich dieses Jahr gelernt habe (siehe „Projekt 52“) dauert das ja nur ca. 14  Stunden.
  5. Filme mit meinen liebsten Raumschiffen sind mir doch die liebsten.
  6. Der Zwergofant und ich sind letzte Woche dreimal zusammen laufen gewesen und das war wundervoll! Beim letzten Lauf habe ich zudem die ersten 800 km des Jahres geknackt.
  7. Zuletzt habe ich mit den Damen des Hauses „Last Night in Soho“ gesehen und das war ein spannendes Filmerlebnis, weil Edgar Wrights Film relevante Themen verhandelt und dabei doch nicht perfekt ist.

Mit „Die Jagd durch Amsterdam“ haben wir einmal wieder ein gelungenes EXIT-Game gespielt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2296)

Nachdem mein gestriger Lauf famos flott war und sich gut angefühlt hat, was auch an meiner Begleitung gelegen haben mag, wollte ich heute so gar nicht vorankommen. Es hat geregnet und der letzte Ferien- bzw. Urlaubstag hängt wie eine dunkle Wolke über uns. Somit habe ich am späten Vormittag nur eine kurze Runde gedreht. 🌧️

Laufwoche mit Rückenschmerzen, Regen und 55 km beendet

Laufwoche mit Rückenschmerzen, Regen und 55 km beendet

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:50:00
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 6:08 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 676 kcal

2026: 817 km
April: 114 km
KW 15: 55 km

Es war kein guter Lauf. In keiner Hinsicht. Auch das muss es manchmal geben und heute war so ein Tag. Kann ich nicht schönreden. Kommen auch wieder andere Tage und Läufe. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 677 – Die LOL-ifizierung des öffentlichen Lebens
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Last Night in Soho (2021)

Nach einem Tag, den ich ich komplett draußen verbracht habe (Rasenmähen und etwas auf der Terrasse lesen) habe ich mich abends aufs Sofa gefreut. Der Zwergofant hatte seine Cousins zum „James Bond“-Schauen eingeladen, weshalb ich für Frau bullion, das Zappelinchen und mich „Last Night in Soho“ ausgesucht habe. Edgar Wrights Thriller stand schon lange auf meiner Liste und heute war es endlich soweit. 👗

Last Night in Soho (2021) | © Universal Pictures Germany GmbH

Last Night in Soho (2021) | © Universal Pictures Germany GmbH

Gefangen zwischen brillant und plump erzählt

Ich liebe Edgar Wrights Filme. Und seine Serie „Spaced“, die letztendlich die Blaupause für seine Cornetto-Trilogie war. Mit „Baby Driver“ konnte ich dagegen nicht so viel anfangen. Der Film hatte mich leider ziemlich kalt gelassen. Umso gespannter war ich also, was Wright aus einem ernsthaften Thriller-Stoff macht. Während der ersten Stunde hatte mich „Last Night in Soho“ komplett für sich eingenommen. Ich war mit Eloise (fantastisch gespielt von Thomasin McKenzie) auf der Reise und konnte mich wunderbar mit ihr identifizieren. Schon früh lässt der Film die Bedrohung durch Männer in den Vordergrund treten. In vielen kleinen Szenen, wie z.B. der Taxifahrt oder den unangenehm sexuell aufgeladenen Begegnungen im Wohnheim. Damit ist „Last Night in Soho“ aktueller denn je und ich war gespannt, wohin uns die Reise durchs nächtliche Soho führt. Zunächst einmal in die 1960er Jahre.

„Last Night in Soho“ besitzt eine fantastische Komponente: Eloise begegnet in ihren Träumen Sandie (ebenfalls großartig gespielt von Anya Taylor-Joy), welche zu Beginn all das zu verkörpern scheint, das Eloise verwehrt bleibt. Quasi „Lippels Traum“ in düster. Ab der Hälfte des Films wird „Last Night in Soho“ sehr plakativ und fast schon plump in seiner Aussage. Die Bilder sind weiterhin stark und Edgar Wright inszeniert die unausweichliche Bedrohung gekonnt. Inhaltlich mochte ich gerade die Entwicklung im letzten Drittel nicht so gerne: Ist Eloises Wahrnehmung nur so stark, weil sie an einer psychischen Erkrankung leidet? Nein, Männer verhalten sich einfach bedrohlich und übergriffig. Auch der finale Twist untergräbt die starke Botschaft des Films in meinen Augen etwas. Es gibt eine Szene, in denen die Männer als reine Opfer gezeigt werden, was mich für einen kurzen Moment wirklich geärgert hat. Glücklicherweise dreht Wright den Ausgang der Szene noch. Mit einem schlüssigeren und ja, auch konsequenteren Finale, hätte „Last Night in Soho“ ein herausragender Film werden können. So entscheide ich mich, ihn dennoch als meisterhaft inszenierten Thriller zu sehen, mit dessen inhaltlicher Ausrichtung ich nicht immer komplett einverstanden war. Muss ich aber auch nicht, denn am Ende verbleibt ein extrem spannender Psycho-Thriller mit interessanter Prämisse und tollen Figuren.

Fazit

Mir hat „Last Night in Soho“ wirklich viel Spaß gemacht. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich ihn beim zweiten Mal noch mehr genießen kann, da ich den Ausgang der Geschichte schon kenne. Auch meinen beiden Mitschauerinnen hat der Film sehr gut gefallen. Definitiv sehenswert. Edgar Wright kann also auch Thriller: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: hat mit seinen Cousins „James Bond 007: Spectre“ geschaut)

Run, Fatboy, Run (2295)

Ich bin etwas stolz auf mich. Nachdem wir gestern mit einer Freundin einen sehr unterhaltsamen Spieleabend hatten, bin ich gegen 23:30 Uhr ganz vernünftig ins Bett gegangen. Und das obwohl ich gerade in Stimmung für einen Whisky gewesen wäre. Somit war ich heute früh auch fit. Auf Alkohol zu verzichten zahlt sich tatsächlich auch noch nach der Fastenzeit aus. Mittags war ich dann zum dritten Mal diese Woche mit dem Zwergofanten unterwegs. 🏃

Herrlicher Lauf mit bester Begleitung zu den ersten 800 km des Jahres

Herrlicher Lauf mit bester Begleitung zu den ersten 800 km des Jahres

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:57:59
Anstieg: 87 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 832 kcal

2026: 809 km
April: 106 km
KW 15: 47 km

Wir hatten uns eine neue 7-km-Runde ausgesucht und kamen wirklich sehr gut voran. Gerade der Zwergofant legte ein beeindruckendes Tempo vor. Nach dem sechsten Kilometer hatte ich mich ausgeklinkt, um noch die 10 km vollzumachen. Der Zwergofant lief alleine nach Hause und hat nicht nur einen neuen Distanzrekord aufgestellt, sondern auch eine neue Bestzeit über 5 km. Sehr beeindruckend! Ich dagegen habe die ersten 800 km des Jahres geknackt. Auch nicht schlecht. ☀️

Im Ohr: Gespräche über das Laufen und die Natur

Projekt 52 – 2026 #15: Gelernt

Projekt 52 LogoWie ich die heutige Ausgabe des Projekt 52 umsetzen sollte, stand bis vor ein paar Tagen noch nicht fest. Dann jedoch lag ich mit einem Buch auf der Terrasse und mein Blick glitt nach oben zu unserer Pergola mit Lamellendach. Was waren die Lamellen dreckig! Zuletzt hatte ich diese vor zwei Jahren gereinigt und entsprechend sahen sie nach zwei Wintern auch aus. Ich habe mein Buch weggelegt und angefangen die einzelnen Lamellen zu säubern. Es ging schwieriger als gedacht. Frau bullion gesellte sich sogleich dazu und wir haben dieses Reinigungsprojekt offiziell gestartet. Gelernt habe ich dabei: Für Vorder- und Rückseite einer Lamelle brauchen wir zu zweit ca. 30 Minuten. Bei 26 Lamellen kommen wir also auf ziemlich genau 13 Stunden plus noch etwas Zeit für den Putzwasserwechsel nach je zwei Lamellen. Tatsächlich war diese Kalkulation auch ziemlich korrekt: Am ersten Nachmittag haben wir 10 Lamellen gereinigt, am zweiten Tag 12 und am dritten Tag sind nur noch 4 Lamellen verblieben. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch nun ist unser Lamellendach wieder strahlend weiß. Wofür man seinen Osterurlaub eben so nutzt. Den Kontrast könnt ihr auf dem Foto unten gut erkennen:

Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen

Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen

Motiv: Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2294)

Nach ein paar herrlich sonnigen Tagen, ist das Wetter gekippt. Es regnet und ist kalt. Selbst um die Mittagszeit noch. Heute morgen bin ich schon im strömenden Regen zum Friseur geradelt und überhaupt passt das Wetter leider gerade zur Stimmung. Auch mein Lauf hat sich eher quälend angefühlt. 🌧️

Schmuddelwetter und wenig Motivation

Schmuddelwetter und wenig Motivation

Distanz: 10.61 km
Zeit: 01:03:13
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 872 kcal

2026: 799 km
April: 96 km
KW 15: 37 km

Ich kam nur langsam voran und am Ende habe ich es gerade noch so auf eine Pace von unter 6:00 min/km geschafft. Nun steht am letzten Ferientag noch der wöchentliche Hausputz an und heute Abend kommt eine Freundin zum Spielen. Dann sind die vier Urlaubstage auch schon wieder vorbei. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 677 – Die LOL-ifizierung des öffentlichen Lebens
Im zweiten Ohr: blink-182

Die Unfassbaren 2: Now You See Me – OT: Now You See Me 2 (2016)

Der April schickt sich an, gar kein so schlechter Monat für Filme zu werden. Immerhin war ich schon zweimal im Kino und mit „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ gab es gestern den vierten Film bevor das erste Drittel des Monats hinter uns liegt. Natürlich tragen die Osterferien ihren Teil dazu bei, welche allerdings schon viel zu bald wieder hinter uns liegen. Wie uns der Film gefallen hat? Das lest ihr in der Besprechung. 🃏

Die Unfassbaren 2: Now You See Me (2016) | © LEONINE

Die Unfassbaren 2: Now You See Me (2016) | © LEONINE

Hyperaktives „Ocean’s Eleven“ mit Zauberei

Ich muss ja zugeben, dass ich mir nicht sonderlich viel von dieser Fortsetzung erwartet hatte. Schon den ersten Teil „Die Unfassbaren: Now You See Me“ fand ich nur ziemlich unterhaltsam, doch war die Geschichte schon fünf Minuten nach dem Film vergessen. Somit musste ich auch wirklich überlegen, was denn nun die inhaltliche Grundlage für den zweiten Teil ist. Glücklicherweise kamen die Erinnerungen dann doch wieder, auch wenn nur einzelne Elemente zum Verständnis nötig waren. Mit Lizzy Caplans Lula May stößt ein neues Mitglied zu den Reitern, welches Isla Fishers Henley Reeves ersetzt. Es sagt viel über die Charaktertiefe der Figuren aus, dass dieser Tausch gar nicht weiter ins Gewicht fällt. Allerdings sehe ich Lizzy Caplan schon seit „Cloverfield“ oder „Party Down“ sehr gerne, weshalb ich sie als wunderbare Ergänzung zum Ensemble empfand.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ immer noch sehr viel Spaß gemacht hat. Der Film legt ein unglaublich hohes Tempo vor, bietet zwar unrealistische, doch immerhin unterhaltsame Heist-Sequenzen, und die Zeit vergeht wie im Flug. Die Auflösung am Ende ist wieder sehr unglaubwürdig, doch hatte ich das Gefühl, dass die Filmreihe nun wirklich ihren Rhythmus gefunden hat. Mit Walter Mabry gibt es einen wunderbar überzogen von Daniel Radcliffe gespielten Bösewicht. Als Epilog folgt dann noch ein Ausblick, in welche Richtung sich wohl der dritte Teil entwickeln wird. Auf diesen freue ich mich nun tatsächlich schon sehr. Wer hätte es gedacht?

Fazit

Erstaunlicherweise hat mir auch „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ fast schon unfassbar viel Spaß gemacht. Der erste Teil mag noch ein wenig runder sein, doch mochte ich gerade den überbordenden Unsinn, den der zweite Teil erzählt (z.B. Woody Harrelson in einer Doppelrolle). Die Kinder mochten den ersten Teil lieber, doch ich konnte für mich keinen großen Unterschied feststellen, was den Unterhaltungswert angeht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)