Nachdem wir momentan nicht so recht planen können, habe ich erst heute Morgen recht spontan Kinokarten für „Toy Story 5“ gekauft. Der Zwergofant wollte den Film ohnehin sehen und auch ich habe mich darauf gefreut. Da auch meine Mama heute einen guten Tag hatte, und der Rest der Familie ausgeflogen war, sind wir zu dritt ins Kino gegangen. In eine Kindervorstellung am Nachmittag. Warum das durchaus lohnenswert war, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🐎

Toy Story 5 (2026) | © Walt Disney
Mit drei Generationen zu „Toy Story 5“ ins Kino
Normalerweise hätte ich die Nachmittagsvorstellung gemieden, doch es war gar nicht so schlimm. Natürlich waren die jungen Zuschauer:innen etwas laut, aber auch nicht nerviger als ein lautes Erwachsenenpublikum. So saßen wir nun also zu dritt in der Kindervorstellung von „Toy Story 5“ mit einer Altersspanne von 13 bis 80 Jahren. Das Schöne dabei war: Jeder von uns hatte Spaß mit dem Film. Meine Mama hatte bisher noch keinen Teil der Reihe gesehen, doch wir hatten ihr davor einen kurzen Abriss gegeben. „Toy Story 5“ funktioniert durchaus auch für sich genommen. In Teilen bestimmt schlechter, in anderen aber auch bestimmt besser, denn Andrew Stantons Fortsetzung wirkt in manchem Momenten eher schon wie ein Best-of der bisherigen Filme. Sowohl was Action-Szenen als auch was Emotionen angeht.
Mit Lilypad als Versinnbildlichung des Vormarschs digitaler Spielzeuge greift „Toy Story 5“ ein durchaus relevantes Thema auf und erweitert die Welt sinnvoll. Das hat mir besser gefallen als beim direkten Vorgänger. Dennoch wird der Konflikt zwischen klassischem Spielzeug bzw. der digitalen Welt bisweilen schon eher platt dargestellt. Gerade Bonnie fand ich zu passiv und fast schon negativ gezeichnet. Natürlich hat das die Geschichte einfacher gemacht, aber mehr Nuancen hätte mir besser gefallen. Auch die Buzz-Lightyear-Armee hätte ich nicht gebraucht. Das hat mich zu sehr an „Toy Story 2“ erinnert, war damals jedoch charmanter inszeniert. Das Ende ist dann auch übertrieben glatt. Insgesamt hatte ich ein ähnliches Gefühl wie bei „Toy Story 4“: Ich hatte Spaß mit dieser Fortsetzung, doch nötig war sie nicht. Die Magie der Andy-Trilogie hat gefehlt und doch bin ich froh, den Film in dieser Konstellation im Kino gesehen zu haben. Spaß für drei Generationen. Das schaffen auch nicht alle Filme. Hier mein aktuelles Ranking der bisherigen „Toy Story“-Filme:
- „Toy Story 3“ (2010) | 10/10 Punkte
- „Toy Story 2“ (1999) | 10/10 Punkte
- „Toy Story“ (1995) | 10/10 Punkte
- „Toy Story 5“ (2026) | 8/10 Punkte
- „Toy Story 4“ (2019) | 8/10 Punkte
Der Kinobesuch hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt:
Fazit
Ich habe es sehr genossen, „Toy Story 5“ mit zwei meiner liebsten Menschen im Kino zu sehen. Das gemeinsame Erlebnis wertet den Film für mich unbedingt auf. Doch auch für sich genommen erzählt er eine sehenswerte Geschichte. Nötig wäre diese nicht unbedingt gewesen, doch macht Disney/Pixar wohl das Beste draus. Ich mochte die neuen Figuren und habe mich über den Jessie-Fokus gefreut. Vielleicht nicht der Sommerblockbuster, aber allemal sehenswerte Unterhaltung: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit einer Freundin im Schwimmbad; Zwergofant: 7/10 Punkte.)


Die neuen Themen für das Projekt 52 im August sind noch ganz frisch und schon hatte ich Schwierigkeiten, Motive dafür zu finden. Da wir uns gerade stärker mit dem Gedanken E-Auto auseinandersetzen, fiel mir die Möglichkeit ein, Strom zu speichern. Im Sommer können wir dank des Batteriespeichers im Keller nahezu komplett autark leben. Das ist ein wunderbares Gefühl. Im Juli hatten wir 98% Selbstversorgung und der Speicher bringt uns locker über die Nächte, selbst wenn noch einmal eine Wasch- oder Spülmaschine läuft. In den Wintermonaten sieht das natürlich anders aus. Ich bin auf jeden Fall dankbar um die Möglichkeit, 





