Media Monday #416

Ich habe Urlaub! Schon seit Donnerstag und da das Wetter famos ist, haben wir viel Zeit draußen verbracht: im Freibad, mit Wasserspielen im Garten (siehe unten) und abends rund um die Feuerschale. Wenn das Wetter so herrlich ist, kann man es ganz gut zu Hause aushalten, auch wenn neben der Entspannung auch immer viele Arbeiten rund um Haus und Hof warten. Dennoch wunderbar und ich weiß jetzt schon, dass die nächsten Tage ebenso schnell verfliegen werden (darüber berichte ich dann jedoch bei der nächsten Ausgabe). Jetzt gibt es erst einmal meine Antworten auf die heutigen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit! 😎

Media Monday #416

  1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, ist der beständige Austausch mit Gleichgesinnten (sprich mit euch ❤) über Filme, Serien, Bücher, Sport und diverse private Dinge.
  2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich vermutlich ein Buch schreiben.
  3. Mein letztes #AbenteuerArbeitsweg und mein vorletztes #AbenteuerArbeitsweg verwechsle ich ja immer mal wieder, denn ich bin zum ersten Mal an zwei Tagen hintereinander jeweils 56 km in die Arbeit geradelt.
  4. Von all meinen Lieblingsfilmen würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich machen sich die von „Blade Runner“ (30th Anniversary Collector’s Edition) und „Oldboy“ (Ultimate Edition) schon sehr gut im Regal.
  5. Der letzte Familien-Filmabend mit „Zwei bärenstarke Typen“ hätte besser und gelungener kaum sein können, denn der Film ist immer noch sehr unterhaltsam und der Einstieg in den Urlaub war somit perfekt.
  6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen dann ist mir das egal, denn schließlich sind es meine Interessen.
  7. Zuletzt habe ich die dritte Staffel von „Black-ish“ gesehen und das war nach wie vor gute Unterhaltung, weil der Mix aus Sozialkritik und Comedy immer noch funktioniert.

Die zwei Sommertage haben wir mit Wasserspielen und einem langen Marshmallow-Feuer ausgiebig genutzt (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Die 5 besten weiblichen Filmcharaktere

Heute stellt uns Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wieder eine unmögliche Aufgabe: Die 5 liebsten bzw. besten weiblichen Filmcharaktere möchte sie wissen. Wo soll ich die Sarah Connors, Jackie Browns und Furiosas denn alle unterbringen? Eine wirklich harte Nuss und dennoch habe ich mich schweren Herzens auf fünf weibliche Filmcharaktere beschränkt…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #136

Das Thema für Ausgabe #136 lautet:

Die 5 besten weiblichen Filmcharaktere

  1. Ellen Ripley aus „Alien“ (1979), „Aliens“ (1986) und „Alien 3“ (1992) – Keine Frage, wohl überhaupt einer meiner liebsten Filmcharaktere. Ganz egal, ob weiblich oder männlich. Auch wenn ich „Alien: Die Wiedergeburt“ durchaus liebe, so bin ich mit Klon-Ripley jedoch nie so richtig warm geworden.
  2. Alita aus „Alita: Battle Angel“ (2019) – Vermutlich ist es gewagt, einen weiblichen Charakter in diese Liste aufzunehmen, der noch so jung ist, was das Erscheinungsdatum des Films angeht. Allerdings hat mich Alita tief bewegt und gerade als reiner CGI-Charakter eine enorme Faszination auf mich ausgewirkt. Insofern ist der Platz für mich verdient.
  3. Celine aus „Before Sunrise“ (1995), „Before Sunset“ (2004) und „Before Midnight“ (2013) – Celine ist wohl der weibliche Charakter, den ich bisher am weitesten und intensivsten begleitet habe. Von der ersten Begegnung bis hin zum ehelichen Drama. Einfach großartig.
  4. Marge Gunderson aus „Fargo“ (1996) – Ich liebe die lakonische Marge Gunderson als Sheriff in diesem Film und ich liebe Frances McDormand in dieser Rolle. Noch mehr als in ihrem bemerkenswerten Auftritt in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“.
  5. Eliza Esposito aus „The Shape of Water“ (2017) – Wenn ich, ohne weitere Recherche, an die letzten Filmjahre zurückdenke, dann hat Eliza aus Guillermo Del Toros Märchen für Erwachsene am meisten Eindruck bei mir hinterlassen. Ein toller Charakter und famos gespielt von Sally Hawkins!

Zwei bärenstarke Typen – OT: Nati con la camicia (1983)

Heute war für mich der letzte Arbeitstag vor dem Urlaub. Nachdem ich noch einmal das #AbenteuerArbeitsweg bestritten habe, war ich eigentlich platt, doch die Kinder haben sich einen Filmabend gewünscht. Somit wanderte nach „Zwei Asse trumpfen auf“ vom letzten Wochenende mit „Zwei bärenstarke Typen“ sogleich der nächste Spencer/Hill-Film in den Player. Und was soll ich sagen? Es war erneut ein bärenstarker Spaß! 👊👊

Zwei bärenstarke Typen (1983) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

Zwei bärenstarke Typen (1983) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

„In was für einer brutalen Welt wir heute leben!“

Mit „Zwei bärenstarke Typen“ verbinde ich einige Erinnerungen: Die Rollschuh-Sequenz zu Beginn war mir noch gut im Kopf. Ebenso der Diebstahl des Trucks. Überhaupt hatte ich gedacht, dass Bud Spencer und Terence Hill in diesem Film zwei Trucker mimen. Aber das habe ich wohl verwechselt. Von der später dominierenden Agentengeschichte war mir nur noch ihr Auftritt als zwei reiche Texaner im Kopf. Sonst waren es eher kleinere Szenen oder Bilder, die langsam wieder in mein Bewusstsein gekommen sind. Vermutlich ist „Zwei bärenstarke Typen“ keiner der Spencer/Hill-Filme, die ich damals am häufigsten gesehen habe. Aber ich weiß noch, dass ich ihn als Kind sehr mochte.

„Scheint ein viel besuchter Lokus zu sein.“

Der gesamte Aspekt der Parodie auf einen Agentenfilm à la „James Bond“ ist mir damals komplett entgangen. Vermutlich einfach deshalb, weil ich die Vorbilder erst einige Jahre später zu Gesicht bekam. Aus heutiger Sicht bietet „Zwei bärenstarke Typen“ tatsächlich den Mehrwert, als dass die parodistischen Elemente stark in den Vordergrund treten und für einen großen Unterhaltungswert sorgen. Damit ist die Handlung zwar nicht sonderlich komplex, aber doch abwechslungsreicher als bei so manch anderem Film des Duos. Die Kinder hatten auch wieder sehr viel Spaß mit dem Gekloppe. Allerdings kamen zwischendrin immer wieder etliche Fragen zur Handlung, da es für sie eben die erste Agentengeschichte war. Wie bei mir damals.

Fazit

Zumindest drei von vier Zuschauern hat „Zwei bärenstarke Typen“ ausgezeichnet gefallen. Ich mochte gerade den langsamen Aufbau der Geschichte, die vielen Schauplätze und die zahlreichen kleinen Gags. Auch die Dialoge sind herrlich, selbst wenn sich hier nicht Rainer Brandt für die Synchronarbeit verantwortlich zeichnet. Nach wie vor ein großer Spaß: 8/10 Punkte.

Ride, Fatboy, Ride (020): Abenteuer Arbeitsweg

Heute bin ich zum ersten Mal den zweiten Tag in Folge die 58 km mit dem Rad in die Arbeit gefahren. Ob das eine gute Idee war, lest ihr im folgenden Artikel… 😅🚴‍♀️

Ein früher Start am Morgen

Heute bin ich tatsächlich ein wenig früher (zumindest ein paar Minuten) losgekommen als die letzten Male. Die Beine waren zwar noch etwas schwer vom Vortag, doch insgesamt kann ich mich nicht beschweren und bin gut durchgekommen.

Freie Fahrt am Morgen

Freie Fahrt am Morgen

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Ride, Fatboy, Ride (019): Abenteuer Arbeitsweg

Obwohl das Wetter heute eher unbeständig war (sprich kühl, bewölkt und leichter Regen), habe ich mich aufs Rad geschwungen, um die angefutterten Kalorien vom langen Pfingstwochenende zumindest ansatzweise runterzuradeln… 🚴‍♀️

Leichter Nieselregen am Morgen

Da ich dieses Mal am Vorabend nicht vorgepackt hatte, stand das für den Morgen auf dem Programm. Da Ferien sind und die Kinder somit nicht raus müssen, wollte ich eigentlich noch früher starten als sonst, letztendlich habe ich es aber doch erst wieder um 7 Uhr aufs Rad geschafft.

Heute Morgen war es frisch, windig und regnerisch

Heute Morgen war es frisch, windig und regnerisch

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Black-ish – Season 3

Nach einem längeren Comedy-Ausflug in die heile (und ein wenig naive) Welt der 80er Jahre mit „The Goldbergs“, bin ich mit „Black-ish – Season 3“ wieder zur höchst relevanten und sozialkritischen Comedy der Gegenwart zurückgekehrt. Warum das nicht mehr ganz so gut funktioniert, wie noch in der zweiten Staffel (und dennoch ganz wunderbar ist), erörtere ich in meiner Besprechung…

Black-ish – Season 3 | © ABC Studios

Black-ish – Season 3 | © ABC Studios

Ein sozialkritisches Schlagzeugsolo später

Ich weiß nicht, ob es mir bisher einfach nicht so sehr aufgefallen ist, oder ob die Autoren den formalen Aufbau von „Black-ish“ in dieser Staffel tatsächlich stärker vereinheitlicht haben. Nahezu jede Episode beginnt mit einer Montage aus historischem Material und/oder Stock-Footage und setzt damit den inhaltlichen Schwerpunkt für die nächsten zwanzig Minuten. Meist aus Perspektive des Familienvaters erzählt, beginnt somit die Verarbeitung eines sozialpolitischen Missstandes, was zudem in eine humorige Rahmenhandlung eingebettet ist. Diese Struktur funktioniert wirklich gut, doch wenn man täglich oder auch nur alle paar Tage eine Episode schaut, dann nutzt sich dieser Kniff doch irgendwann ab. Dennoch darf man nicht vergessen, dass nahezu alle Sitcoms nach einem bestimmten Schema ablaufen und „Black-ish“ zumindest noch gesellschaftlich relevant ist.

Mit Bows Schwangerschaft und den Vorbereitungen zu Zoeys Auszug stehen auch ganz private Umbrüche bei den Johnsons an. In Kombination bekommen wir somit erneut einen unterhaltsamen Mix aus Familien-Comedy und Sozialkritik präsentiert. Das funktioniert meist recht gut, manchmal hätte ich mir jedoch mehr Fokus gewünscht. Vermutlich würde das Konzept mit einer 13-Episoden-Staffel besser aufgehen, als mit den 24 Episoden einer klassischen Network-Serie.

Fazit

Insgesamt hat mir auch das dritte Jahr mit den Johnsons viel Freude bereitet. Dennoch nutzt sich die Formel so langsam ab, was weniger den nach wie vor relevanten Themen, als der repetitiven Präsentation geschuldet ist. Reinschauen lohnt sich dennoch, da dieser Mix aus gesellschaftlich relevanten Themen und oft quatschiger Familien-Comedy doch recht einzigartig ist: 8/10 (7.7) Punkte.

Media Monday #415

Die Pfingstferien sind angebrochen und auch auf mich warten in den nächsten zwei Wochen nur drei gut verteilte Arbeitstage. Dafür hatte ich am Samstag einen langen Arbeitstag und werde den morgigen Pfingstmontag umso mehr genießen (siehe auch Frage 1). Von Samstag auf Sonntag haben die Kinder auch außer Haus übernachtet, doch wir waren zu platt, um noch irgendetwas zu unternehmen. Umso schöner, dass wir heute zum Essen eingeladen waren und einen entspannten Tag genießen konnten. Somit gehe ich auch die heutigen Fragen des Medienjournals ganz relaxt an und freue mich schon auf eure Antworten… 😎

Media Monday #415

  1. So ein verlängertes Pfingstwochenende ist ideal, um am Samstag zu arbeiten und dennoch zwei freie Tage zu haben. 👍
  2. Wenn es eins gibt, das ich nicht bräuchte, dann wäre das mit dem Auto in die Arbeit zu pendeln. Doch glücklicherweise bin ich auf die Idee gekommen, die insgesamt 58 km auch ab und zu mit dem Rad zu fahren (letzte Woche sogar zweimal), was eine tolle Erfahrung ist. 🚴‍♀️❤
  3. Bud Spencer und Terence Hill in ihren Filmen war ja ein regelrechter Besetzungs-Coup, schließlich harmonieren die beiden großartig zusammen, was sich auch in „Zwei Asse trumpfen auf“ zeigt, den ich am Freitag mit meinen Kids gesehen habe.
  4. Es gibt wohl kaum einen Film, wo ich so sehr in meine Kindheit zurück versetzt werde, wie „Die Goonies“.
  5. „12 Years a Slave“ hat mich seinerzeit tief bewegt, einfach weil die darin gezeigte Leidensgeschichte unbegreiflich ist.
  6. Ich hätte ja gern gesehen, was fähigere Leute aus diesem Blog hätten machen können, schließlich hatte ich am Donnerstag bereits den 13. Blog-Geburtstag und ich werde das Gefühl nicht los, dass in den letzten Jahren viel Potenzial ungenutzt geblieben ist.
  7. Zuletzt habe ich das Reboot von „Tomb Raider“ gesehen und das war zwar nicht perfekt, aber unterhaltsam, weil zu viel CGI, aber dennoch schönes Abenteuer-Feeling (und Alicia Vikander).

Zwei längst überfällige HD-Updates haben es endlich in meine Sammlung geschafft (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Tomb Raider (2018)

Nach einem recht entspannten Tag mit einer Einladung zum Grillen und viel Zeit draußen im Garten, stand uns abends der Sinn nach ebenso entspannter Unterhaltung. Die Wahl ist letztendlich auf die aktuelle Version von „Tomb Raider“ gefallen, die sich am 2013er Reboot der Spielereihe orientiert (welches ich übrigens immer noch nicht wirklich weit gespielt habe). Was die Neuauflage zu bieten hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Tomb Raider (2018) | © Warner Home Video

Tomb Raider (2018) | © Warner Home Video

Lara Croft: Angelina Jolie vs. Alicia Vikander

Okay, die Überschrift ist vielleicht ein wenig plakativ. Aber auch angemessen, denn schließlich wurde Angelina Jolie bei der ersten Verfilmung im Jahr 2001 als die perfekte Besetzung angesehen. Auf die beiden Filme möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen, liegt die Sichtung doch schon zu lange zurück. Viel mehr als Big-Budget-Trash mit Post-90er-Look waren sie in meiner Erinnerung aber nicht. Als Alicia Vikander, die ich in „Ex Machina“ großartig fand, als neue Lara Croft bekannt geben wurde, war ich sehr gespannt. Der Trailer sah mir zwar zu sehr nach CGI aus, doch mochte ich den geerdeteren Ansatz der Figur. Nachdem ich auch eine knappe Stunde in das erste Spiel der Reboot-Serie reingeschnuppert hatte, war ich umso mehr überzeugt, dass Alicia Vikander eine exzellente Lara Croft abgeben würde.

Die ersten Szenen des neuen „Tomb Raider“ hatten mich sogleich begeistert: Ich mochte den realistischen Ansatz sehr. Die Szenen in London mit Lara als Fahrradkurier haben mir extrem gut gefallen. Auch der langsame Aufbau bis hin zu ihrem Eintreffen in Hongkong war genau mein Ding. Doch mit Ankunft auf der Insel haben auch die übertriebenen Actionszenen zugenommen, die ich nach dem Trailer befürchtet hatte: viel zu viel CGI und viel zu wenig klassisches Abenteuer. Da springt der Greenscreen oft noch von der Leinwand (weil das Licht einfach nicht sitzt) und die Kamerafahrten sind übertrieben unrealistisch. Auch die Kampfszenen gegen Mathias Vogel (Walton Goggins) und Trinity waren mir zu viel. Doch spätestens mit Betreten der Grabmals hatte mich der Film wieder für sich eingenommen, denn hier wurden tatsächlich Erinnerungen an „Indiana Jones“ und Co. wach, wenngleich ich manchmal das Gefühl hatte, der Film hätte zu viel Budget gehabt, um gewisse Set-Pieces zu inszenieren. Man muss Regisseur Roar Uthaug aber zugute halten, dass er 3D teils wirklich effektiv einzusetzen wusste. Die 3D-Blu-ray hat sich somit gelohnt.

Fazit

Letztendlich ist „Tomb Raider“ ein typischer Blockbuster unserer Zeit: viel zu glatt und pompös inszeniert (auch wenn er dreckig und realistisch wirken soll), dabei aber sehr unterhaltsam und angenehm anzuschauen. Einen dicken Pluspunkt gibt es von mir tatsächlich für Alicia Vikander, die eine perfekte Verkörperung der neuen Lara Croft ist. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil, selbst wenn dieser erste nicht perfekt war: 7/10 Punkte.

Zwei Asse trumpfen auf – OT: Chi trova un amico, trova un tesoro (1981)

Nach einem Tag voll körperlicher Ertüchtigung und einer strawanzenden Ehefrau, bleibt einem als guter Vater ja fast nichts anderes übrig, als mit den Kindern einen Filmabend zu veranstalten. Eben. Allerdings hatte die Sache einen Haken, denn ich wollte nicht schon wieder einen Zeichentrickfilm sehen, sondern den Kindern ein Kulturgut näherbringen: einen Spencer/Hill-Film. Mit „Zwei Asse trumpfen auf“ habe ich mich für eine der harmloseren Prügelgeschichten entschieden. Wie die Filmwahl ankam, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Zwei Asse trumpfen auf (1981) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

Zwei Asse trumpfen auf (1981) | © 3L Vertriebs GmbH & Co. KG

„Nur Puffin schenkt mir die Kraft und Ausdauer die ich brauche!“

Mit „Zwei Asse trumpfen auf“ verbindet mich eine ganz besondere Beziehung. Früher habe ich alle Spencer/Hill-Filme verschlungen. Diesen hier habe ich jedoch erst relativ spät entdeckt. In der TV-Zeitschrift wurde er damals als „Der beste Film des Prügelduos!“ beschrieben – und als Kind nimmt man das natürlich für bare Münze. Die Erwartungen waren folglich hoch und tatsächlich wurde ich bombastisch unterhalten. Mein Lieblingsfilm des Duos wurde er zwar nicht, aber ich mochte das exotische Setting und die völlig überzeichnete Komik. Sei es das Versteckspiel am Anfang auf Charlies Boot, die Ankunft auf der Insel oder der Kampf gegen den Japaner. Sergio Corbuccis Werk strotzt nur so vor unterhaltsamen Schauplätzen, völlig abstrusen Charakteren und einem fast schon infantilen Humor. Hinzu kommt die kongeniale Rainer-Brandt-Synchro und der mehr als eingängige Titelsong „Movin‘ Cruisin'“ von The Oceans.

„Du frisst was aus der Kelle fließt!“

Wie kam dieser Film, der nun schon so alt ist wie ihr Vater, nun bei zwei Kids im Jahr 2019 an? Gar großartig! Selbst der Zwergofant, der gerade bei Realfilmen immer skeptisch ist, war begeistert. Spätestens ab dem Zeitpunkt als klar war, dass das Duo Spencer/Hill mindestens ebenso unkaputtbar ist, wie „Asterix & Obelix“. Das Zappelinchen hat zwischendrin sogar geäußert, dass dies ihr neuer Lieblingsfilm sei. Nunja. Natürlich habe ich mich auch gefragt, ob es sinnvoll ist, solch einen Film vorzuführen, der Gewalt als Lösung aller Probleme propagiert. Ist das zeitgemäß? Was ist mit der oberflächlichen Darstellung von Frauen? Der lächerlichen Darstellung der Eingeborenen? Alles Fragen, die mir durch den Kopf gingen. Allerdings bezweifle ich stark, dass „Zwei Asse trumpfen auf“ nun einfach so sechs bzw. acht Jahre Erziehung zerstört. Zudem konnte ich so manche Dinge einordnend erklären. Nur die Frage, was denn mit dem Papagei passieren würde, nicht. Das hat mir jedoch gezeigt, dass die wunderbare Empathie der Kinder unantastbar ist. Manchmal muss das Leben eben auch ganz einfach einfach sein: „Ich will Nudelkacke! Nudelkacke!“

Fazit

Mir selbst hat „Zwei Asse trumpfen auf“ immer noch genauso viel Spaß gemacht, wie damals vor 25-30 Jahren. Es war mir auch eine große Freude zu sehen, wie gut der Humor und die Dynamik zwischen Bud Spencer und Terence Hill bei den Kindern ankommt. Das war bestimmt nicht unser letzter Film des Duos: 8/10 Punkte. Die Bildqualität der deutschen Blu-ray ist übrigens herausragend! ❤

Ride, Fatboy, Ride (018): Abenteuer Arbeitsweg

Mit dem heutigen Tag bin ich bereits zum zweiten Mal in einer Woche mit dem Rad in die Arbeit gefahren. Das freut mich sehr. Besonders da es aufgrund von Terminen eigentlich fast nicht geklappt hätte. Doch ich bin es angegangen… 💪🚴‍♀️

Eine schnelle Hinfahrt (25 km/h) am Morgen

Obwohl ich mich heute morgen eigentlich alles andere als fit gefühlt habe (akuter Schlafmangel momentan), habe ich mich um 7 Uhr aufs Rad geschwungen. Auch die Vorbereitungen haben sich dieses Mal nicht so ausufernd angefühlt. So langsam wird das #AbenteuerArbeitsweg doch Routine.

Ungefähr 10 km nach dem Start am Morgen...

Ungefähr 10 km nach dem Start am Morgen…

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