Run, Fatboy, Run (2296)

Nachdem mein gestriger Lauf famos flott war und sich gut angefühlt hat, was auch an meiner Begleitung gelegen haben mag, wollte ich heute so gar nicht vorankommen. Es hat geregnet und der letzte Ferien- bzw. Urlaubstag hängt wie eine dunkle Wolke über uns. Somit habe ich am späten Vormittag nur eine kurze Runde gedreht. 🌧️

Laufwoche mit Rückenschmerzen, Regen und 55 km beendet

Laufwoche mit Rückenschmerzen, Regen und 55 km beendet

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:50:00
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 6:08 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 676 kcal

2026: 817 km
April: 114 km
KW 15: 55 km

Es war kein guter Lauf. In keiner Hinsicht. Auch das muss es manchmal geben und heute war so ein Tag. Kann ich nicht schönreden. Kommen auch wieder andere Tage und Läufe. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 677 – Die LOL-ifizierung des öffentlichen Lebens
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Last Night in Soho (2021)

Nach einem Tag, den ich ich komplett draußen verbracht habe (Rasenmähen und etwas auf der Terrasse lesen) habe ich mich abends aufs Sofa gefreut. Der Zwergofant hatte seine Cousins zum „James Bond“-Schauen eingeladen, weshalb ich für Frau bullion, das Zappelinchen und mich „Last Night in Soho“ ausgesucht habe. Edgar Wrights Thriller stand schon lange auf meiner Liste und heute war es endlich soweit. 👗

Last Night in Soho (2021) | © Universal Pictures Germany GmbH

Last Night in Soho (2021) | © Universal Pictures Germany GmbH

Gefangen zwischen brillant und plump erzählt

Ich liebe Edgar Wrights Filme. Und seine Serie „Spaced“, die letztendlich die Blaupause für seine Cornetto-Trilogie war. Mit „Baby Driver“ konnte ich dagegen nicht so viel anfangen. Der Film hatte mich leider ziemlich kalt gelassen. Umso gespannter war ich also, was Wright aus einem ernsthaften Thriller-Stoff macht. Während der ersten Stunde hatte mich „Last Night in Soho“ komplett für sich eingenommen. Ich war mit Eloise (fantastisch gespielt von Thomasin McKenzie) auf der Reise und konnte mich wunderbar mit ihr identifizieren. Schon früh lässt der Film die Bedrohung durch Männer in den Vordergrund treten. In vielen kleinen Szenen, wie z.B. der Taxifahrt oder den unangenehm sexuell aufgeladenen Begegnungen im Wohnheim. Damit ist „Last Night in Soho“ aktueller denn je und ich war gespannt, wohin uns die Reise durchs nächtliche Soho führt. Zunächst einmal in die 1960er Jahre.

„Last Night in Soho“ besitzt eine fantastische Komponente: Eloise begegnet in ihren Träumen Sandie (ebenfalls großartig gespielt von Anya Taylor-Joy), welche zu Beginn all das zu verkörpern scheint, das Eloise verwehrt bleibt. Quasi „Lippels Traum“ in düster. Ab der Hälfte des Films wird „Last Night in Soho“ sehr plakativ und fast schon plump in seiner Aussage. Die Bilder sind weiterhin stark und Edgar Wright inszeniert die unausweichliche Bedrohung gekonnt. Inhaltlich mochte ich gerade die Entwicklung im letzten Drittel nicht so gerne: Ist Eloises Wahrnehmung nur so stark, weil sie an einer psychischen Erkrankung leidet? Nein, Männer verhalten sich einfach bedrohlich und übergriffig. Auch der finale Twist untergräbt die starke Botschaft des Films in meinen Augen etwas. Es gibt eine Szene, in denen die Männer als reine Opfer gezeigt werden, was mich für einen kurzen Moment wirklich geärgert hat. Glücklicherweise dreht Wright den Ausgang der Szene noch. Mit einem schlüssigeren und ja, auch konsequenteren Finale, hätte „Last Night in Soho“ ein herausragender Film werden können. So entscheide ich mich, ihn dennoch als meisterhaft inszenierten Thriller zu sehen, mit dessen inhaltlicher Ausrichtung ich nicht immer komplett einverstanden war. Muss ich aber auch nicht, denn am Ende verbleibt ein extrem spannender Psycho-Thriller mit interessanter Prämisse und tollen Figuren.

Fazit

Mir hat „Last Night in Soho“ wirklich viel Spaß gemacht. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich ihn beim zweiten Mal noch mehr genießen kann, da ich den Ausgang der Geschichte schon kenne. Auch meinen beiden Mitschauerinnen hat der Film sehr gut gefallen. Definitiv sehenswert. Edgar Wright kann also auch Thriller: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: hat mit seinen Cousins „James Bond 007: Spectre“ geschaut)

Run, Fatboy, Run (2295)

Ich bin etwas stolz auf mich. Nachdem wir gestern mit einer Freundin einen sehr unterhaltsamen Spieleabend hatten, bin ich gegen 23:30 Uhr ganz vernünftig ins Bett gegangen. Und das obwohl ich gerade in Stimmung für einen Whisky gewesen wäre. Somit war ich heute früh auch fit. Auf Alkohol zu verzichten zahlt sich tatsächlich auch noch nach der Fastenzeit aus. Mittags war ich dann zum dritten Mal diese Woche mit dem Zwergofanten unterwegs. 🏃

Herrlicher Lauf mit bester Begleitung zu den ersten 800 km des Jahres

Herrlicher Lauf mit bester Begleitung zu den ersten 800 km des Jahres

Distanz: 10.07 km
Zeit: 00:57:59
Anstieg: 87 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 832 kcal

2026: 809 km
April: 106 km
KW 15: 47 km

Wir hatten uns eine neue 7-km-Runde ausgesucht und kamen wirklich sehr gut voran. Gerade der Zwergofant legte ein beeindruckendes Tempo vor. Nach dem sechsten Kilometer hatte ich mich ausgeklinkt, um noch die 10 km vollzumachen. Der Zwergofant lief alleine nach Hause und hat nicht nur einen neuen Distanzrekord aufgestellt, sondern auch eine neue Bestzeit über 5 km. Sehr beeindruckend! Ich dagegen habe die ersten 800 km des Jahres geknackt. Auch nicht schlecht. ☀️

Im Ohr: Gespräche über das Laufen und die Natur

Projekt 52 – 2026 #15: Gelernt

Projekt 52 LogoWie ich die heutige Ausgabe des Projekt 52 umsetzen sollte, stand bis vor ein paar Tagen noch nicht fest. Dann jedoch lag ich mit einem Buch auf der Terrasse und mein Blick glitt nach oben zu unserer Pergola mit Lamellendach. Was waren die Lamellen dreckig! Zuletzt hatte ich diese vor zwei Jahren gereinigt und entsprechend sahen sie nach zwei Wintern auch aus. Ich habe mein Buch weggelegt und angefangen die einzelnen Lamellen zu säubern. Es ging schwieriger als gedacht. Frau bullion gesellte sich sogleich dazu und wir haben dieses Reinigungsprojekt offiziell gestartet. Gelernt habe ich dabei: Für Vorder- und Rückseite einer Lamelle brauchen wir zu zweit ca. 30 Minuten. Bei 26 Lamellen kommen wir also auf ziemlich genau 13 Stunden plus noch etwas Zeit für den Putzwasserwechsel nach je zwei Lamellen. Tatsächlich war diese Kalkulation auch ziemlich korrekt: Am ersten Nachmittag haben wir 10 Lamellen gereinigt, am zweiten Tag 12 und am dritten Tag sind nur noch 4 Lamellen verblieben. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch nun ist unser Lamellendach wieder strahlend weiß. Wofür man seinen Osterurlaub eben so nutzt. Den Kontrast könnt ihr auf dem Foto unten gut erkennen:

Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen

Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen

Motiv: Unsere Pergola mit teils sauberen und teils dreckigen Lamellen
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2294)

Nach ein paar herrlich sonnigen Tagen, ist das Wetter gekippt. Es regnet und ist kalt. Selbst um die Mittagszeit noch. Heute morgen bin ich schon im strömenden Regen zum Friseur geradelt und überhaupt passt das Wetter leider gerade zur Stimmung. Auch mein Lauf hat sich eher quälend angefühlt. 🌧️

Schmuddelwetter und wenig Motivation

Schmuddelwetter und wenig Motivation

Distanz: 10.61 km
Zeit: 01:03:13
Anstieg: 77 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 872 kcal

2026: 799 km
April: 96 km
KW 15: 37 km

Ich kam nur langsam voran und am Ende habe ich es gerade noch so auf eine Pace von unter 6:00 min/km geschafft. Nun steht am letzten Ferientag noch der wöchentliche Hausputz an und heute Abend kommt eine Freundin zum Spielen. Dann sind die vier Urlaubstage auch schon wieder vorbei. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 677 – Die LOL-ifizierung des öffentlichen Lebens
Im zweiten Ohr: blink-182

Die Unfassbaren 2: Now You See Me – OT: Now You See Me 2 (2016)

Der April schickt sich an, gar kein so schlechter Monat für Filme zu werden. Immerhin war ich schon zweimal im Kino und mit „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ gab es gestern den vierten Film bevor das erste Drittel des Monats hinter uns liegt. Natürlich tragen die Osterferien ihren Teil dazu bei, welche allerdings schon viel zu bald wieder hinter uns liegen. Wie uns der Film gefallen hat? Das lest ihr in der Besprechung. 🃏

Die Unfassbaren 2: Now You See Me (2016) | © LEONINE

Die Unfassbaren 2: Now You See Me (2016) | © LEONINE

Hyperaktives „Ocean’s Eleven“ mit Zauberei

Ich muss ja zugeben, dass ich mir nicht sonderlich viel von dieser Fortsetzung erwartet hatte. Schon den ersten Teil „Die Unfassbaren: Now You See Me“ fand ich nur ziemlich unterhaltsam, doch war die Geschichte schon fünf Minuten nach dem Film vergessen. Somit musste ich auch wirklich überlegen, was denn nun die inhaltliche Grundlage für den zweiten Teil ist. Glücklicherweise kamen die Erinnerungen dann doch wieder, auch wenn nur einzelne Elemente zum Verständnis nötig waren. Mit Lizzy Caplans Lula May stößt ein neues Mitglied zu den Reitern, welches Isla Fishers Henley Reeves ersetzt. Es sagt viel über die Charaktertiefe der Figuren aus, dass dieser Tausch gar nicht weiter ins Gewicht fällt. Allerdings sehe ich Lizzy Caplan schon seit „Cloverfield“ oder „Party Down“ sehr gerne, weshalb ich sie als wunderbare Ergänzung zum Ensemble empfand.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ immer noch sehr viel Spaß gemacht hat. Der Film legt ein unglaublich hohes Tempo vor, bietet zwar unrealistische, doch immerhin unterhaltsame Heist-Sequenzen, und die Zeit vergeht wie im Flug. Die Auflösung am Ende ist wieder sehr unglaubwürdig, doch hatte ich das Gefühl, dass die Filmreihe nun wirklich ihren Rhythmus gefunden hat. Mit Walter Mabry gibt es einen wunderbar überzogen von Daniel Radcliffe gespielten Bösewicht. Als Epilog folgt dann noch ein Ausblick, in welche Richtung sich wohl der dritte Teil entwickeln wird. Auf diesen freue ich mich nun tatsächlich schon sehr. Wer hätte es gedacht?

Fazit

Erstaunlicherweise hat mir auch „Die Unfassbaren 2: Now You See Me“ fast schon unfassbar viel Spaß gemacht. Der erste Teil mag noch ein wenig runder sein, doch mochte ich gerade den überbordenden Unsinn, den der zweite Teil erzählt (z.B. Woody Harrelson in einer Doppelrolle). Die Kinder mochten den ersten Teil lieber, doch ich konnte für mich keinen großen Unterschied feststellen, was den Unterhaltungswert angeht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2293)

Nach unserem gestrigen Kinobesuch ereilte uns noch eine erschütternde Nachricht: Der Vater eines Schulfreundes des Zwergofanten ist plötzlich und unerwartet verstorben. Das hat uns alle ziemlich aus der Bahn geworfen. Wie damit umgehen? Der Zwergofant und ich sind heute gleich morgens laufen gegangen. 🏃🏻

Heute nur kurzer Morgenlauf mit Pause in bester Begleitung

Heute nur kurzer Morgenlauf mit Pause in bester Begleitung

Distanz: 6.37 km
Zeit: 00:38:24
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 6:02 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 142 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 516 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 73%

2026: 788 km
April: 85 km
KW 15: 27 km

Dieses Mal haben wir uns auch die Zeit genommen, und kurz eine Pause gemacht (siehe Foto oben). Nach dem Lauf bin ich auch nicht mehr alleine weiter. Frau bullion und ich haben unser Reinigungsprojekt abgeschlossen und heute Nachmittag geht es mit der erweiterten Familie aufs Frühlingsfest. ☀️

Im Ohr: Gespräche über dieses und jenes

Meine 5 liebsten Raumschiffe

Von den besten Musik-Biopics geht es heute in den Weltraum. Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG sind heute unsere liebsten Raumschiffe gesucht. Eigentlich ja Raumfahrzeuge, doch da sich ohnehin nur Raumschiffe auf meiner Liste befinden, schien mir diese Benennung auch schlüssiger. Ein ganz aktuelles Raumschiff hat es auch darauf geschafft. Begleitet mich nun also in den Weltraum mit Raumschiffen, die sich wie ein zu Hause anfühlen… 🚀

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 458 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 458 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 458 lautet:

Meine 5 liebsten Raumschiffe

  1. Die Hail Mary aus „Der Astronaut: Project Hail Mary“ (2026) – Die Hail Mary hat es erst kurz vor Fertigstellung der Liste darauf geschafft. Zuvor stand noch ein Schiff aus dem „Alien“-Universum darauf. Die Hail Mary steht für die realistischere Art von Raumschiff, welche man z.B. auch in „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Gravity“ findet. Sie hat sich über die Laufzeit des Films in mein Herz gespielt und ich liebäugle nun auch mit dem zugehörigen LEGO-Set, was stets ein gutes Zeichen ist.
  2. Die Milano aus „Guardians of the Galaxy“ (2014) und „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (2017) – Ich habe mich auf dem ersten Schiff der zusammengewürfelten Truppe wahrlich wohl gefühlt. Es ist ihr zu Hause und sieht auch optisch wirklich cool aus. Kein Wunder also, dass ich mir das LEGO-Set der Milano ins Regal gestellt habe. Eines meiner liebsten Sets, welches die vollständigen Phasen 1 bis 3 des MCU auf Blu-ray schmückt.
  3. Der Millennium Falke aus „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ (1977) bis „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (2019) – Natürlich die naheliegendste Wahl und dennoch darf der Rasende Falke auf dieser Liste nicht fehlen. Auch dieser schmückt in der LEGO-Mini-Ausgabe mein Filmregal und die unzähligen „Star Wars“-Ausgaben. Auch dieses Schiff fühlt sich an, wie das zu Hause von Han Sole und Chewie, was sich wohl als Motiv durch die gesamte Liste zieht.
  4. Die Rocinante aus „The Expanse“ (2015 bis 2022) – Auf der Roci habe ich insgesamt wohl am meisten Zeit verbracht. Inzwischen schon acht Bücher und sechs Staffeln lang. Inzwischen ist langsam das Ende in Sicht, was mich fast schon etwas wehmütig stimmt. Ich liebe dieses Schiff und die Figuren, die es als ihre Heimat ansehen. Wie gerne würde ich noch die Serienfassung der verbleibenden drei Bücher sehen.
  5. Die Serenity aus „Firefly: Der Aufbruch der Serenity“ (2002 bis 2003) und „Serenity: Flucht in neue Welten“ (2005) – Auch die Serenity ist eines der Raumschiffe, die mir einfach ans Herz gewachsen sind. Sie ist ein ganz eigener Charakter in der Serie und es ist nur naheliegend, dass der Film nach diesem ganz speziellen Schiff benannt wurde. Da es kein LEGO-Set der Serenity gibt, durfte das Modell in anderer Form in mein Filmregal einziehen. Hach, es wird einfach Zeit, die kurzlebige Serie noch einmal zu schauen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Der Super Mario Galaxy Film – OT: The Super Mario Galaxy Movie (2026)

Wer hätte das gedacht? Nach großer Kinoflaute im bisherigen Filmjahr, war ich nach „Der Astronaut: Project Hail Mary“ direkt zum zweiten Mal innerhalb von nur sieben Tagen im Lichtspielhaus. Der Zwergofant und ich hatten schon lange ausgemacht, „Der Super Mario Galaxy Film“ gemeinsam schauen zu wollen. Nach einem arbeitsreichen Tag (dazu an anderer Stelle mehr), haben wir uns erneut auf den Weg ins Pilzkönigreich gemacht, um mit den beiden Brüdern in ferne Galaxien zu fliegen… 🍄

Der Super Mario Galaxy Film (2026) | © Universal Pictures

Der Super Mario Galaxy Film (2026) | © Universal Pictures

Von allem zu viel und doch zu wenig Herz

Als ich vor ziemlich genau drei Jahren mit den zehnjährigen Zwergofanten „Der Super Mario Bros. Film“ im Kino gesehen habe, war das ein ziemlich großes Ereignis für uns beide. Obwohl der Film weit nicht perfekt war, so hat er doch ziemlich genau das abgeliefert, was wir uns erwartet hatten. Inzwischen haben wir den Film auch zu Hause noch einmal geschaut und ich mochte ihn fast noch etwas mehr. Auf den zweiten Teil hatte ich mich auch gefreut, auch wenn ich nicht verstehen konnte, warum es ausgerechnet der „Der Super Mario Galaxy Film“ werden sollte. Aber nun gut. Nach einem Bombardement an Trailern und Film-Clips waren wir bereit für ein neues Abenteuer. Dann jedoch kamen die ersten Kritiken, und obwohl diese eher verhalten bis vernichtend waren, hatte ich mich doch auf den Film und vor allem den gemeinsamen Kinobesuch gefreut.

Tatsächlich hat „Der Super Mario Galaxy Film“ nur wenig Geschichte zu bieten, was ich aber nicht schlimm fand. Die Handlung war auch beim ersten Teil eher rudimentär. Auch die unzähligen audiovisuellen Verweise auf Nebenfiguren und andere Nintendo-Charaktere haben mich nicht wirklich gestört. Das ist irgendwie zu erwarten. Was mir allerdings gefehlt hat, ist das Herz. Dieses war im ersten Teil noch ausgeprägter vorhanden, wie z.B. in den Familienszenen am Esstisch der Brüder. In der Fortsetzung bot einzig die Beziehung zwischen Bowser und Bowser Jr. einen emotionalen Anker. Jedoch wurde sich auch für diesen zu wenig Zeit genommen. Jegliche Tiefe geht in der Bilderflut unter, die zwar unterhält, welche ich aber morgen schon wieder vergessen haben werde. Gelacht bzw. geschmunzelt habe ich durchaus häufiger und ich mochte auch die erweiterte Welt. Vielleicht ist aus Mario auch nicht mehr rauszuholen als ein paar witzige Jump-and-Run-Sequenzen?

Fazit

Auch wenn ich Spaß im Kino hatte, und nicht so harsch mit dem Film ins Gericht gehen möchte, wie die meisten Kritiker:innen, so fand auch ich „Der Super Mario Galaxy Film“ deutlich schwächer als den ersten Teil. Der Zwergofant sieht das ganz ähnlich, hatte jedoch auch seinen Spaß. Mir scheint diese Welt im Langfilmformat nun endgültig ausgereizt. Ein dritter Teil ist jedoch vermutlich sicher. Ob wir dann wieder im Kino sitzen werden? Irgendwie bezweifle ich das gerade: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: war mit dem BRK beim Blutspenden; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2292)

Gestern kam ich auf eine ganz dumme Idee und habe spontan mit einer Reinigungsaktion begonnen (dazu im nächsten „Projekt 52“-Artikel mehr). Auf jeden Fall war ich komplett kaputt gestern Abend. Doch da es heute weiter geht, musste ich früh raus, um zu laufen. Gesagt, getan. 🏃🏻

Morgenlauf vor spontaner Reinigungsaktion

Morgenlauf vor spontaner Reinigungsaktion

Distanz: 10.57 km
Zeit: 01:02:08
Anstieg: 97 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 854 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2026: 782 km
April: 79 km
KW 15: 20 km

Da mir alle Knochen weh tun, kam ich nur schwerfällig voran. Aber ich war laufen. Nun ist es 10:30 Uhr und in ein paar Minuten geht es weiter mit der Reinigungsaktion. Oh, Freude. Warum nur bin ich gestern nicht einfach auf der Terrasse sitzen geblieben? ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 677 – Die LOL-ifizierung des öffentlichen Lebens
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World