Wir lassen die besten Filme Horror-Potenzial hinter uns und ziehen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Regiedebüts. Da gibt es natürlich einige, hat doch jede:r Regisseur:in einmal klein angefangen. Oder groß, wie die unten stehende Liste beweist. Nun bin ich einmal gespannt, wie unterschiedlich die Listen diese Woche ausfallen werden, und habe schon einen Verdacht, welcher Film auf den meisten auftauchen wird… 🎥

Das Thema für Ausgabe 479 lautet:
Die 5 besten Regiedebüts
- „Aftersun“ (2022) – Charlotte Wells hat mich mit ihrem Regiedebüt komplett umgehauen. Ich habe gelacht und geweint. Auch schöne Erinnerungen können schwer wiegen. Kaum ein Film zeigt das so gut wie dieser. Die Vater-Tochter-Beziehung ist mir sehr nahe gegangen. Trotz der Thematik kein hoffnungsloser Film. Erinnerungen sind wichtig und man sollte sie pflegen. Irgendwann sind sie das einzige, was bleibt.
- „Absolute Giganten“ (1999) – Sebastian Schippers Regiedebüt zählt bis heute zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Auch wenn er später mit u.a. „Victoria“ größere Erfolge gefeiert hat, so trage ich sein Erstlingswerk stets ganz nahe am Herzen. Die Melancholie des Films nimmt mich immer wieder für sich ein. Ganz großes Kino aus Deutschland.
- „Being John Malkovich“ (1999) – Spike Jonzes Regiedebüt hatte ich damals im Kino gesehen und ich fand ihn herrlich verrückt. Mit „Adaption“, „Wo die wilden Kerle wohnen“ und „Her“ hat er später seinen Ruf als außergewöhnlicher Filmemacher zementiert. Sein Erstlingswerk war dennoch immer einen Tick verspielter und ungewöhnlicher. Liebe ich.
- „Ex Machina“ (2015) – „Das ist doch niemals ein Regiedebüt! Alex Garland hat doch schon so viele andere Filme gedreht.“ Diesen Gedanken kann man durchaus haben, doch tatsächlich war er zuvor nur als Drehbuchautor (hauptsächlich für Danny Boyle) tätig. Sein Debüt ist absolut stilsicher und man kann Garland inhaltlich auch rauslesen. Er war somit die perfekte Wahl auch „Auslöschung“ nach dem Roman von Jeff Vandermeer zu inszenieren.
- „Reservoir Dogs“ (1992) – Wie so viele habe ich Quentin Tarantino Regiedebüt erst nach seinem großen Durchbruch mit „Pulp Fiction“ gesehen. Die meisten seiner inszenatorischen Kniffe sind bereits erkennbar und auch Ton und Darsteller wirken bereits sehr stilsicher eingesetzt. Mit diesem Erstlingswerk hat sich Tarantino zurecht seinen Ruf als einer der spannendsten Regisseure der 1990er Jahre erarbeitet.
Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.








