Run, Fatboy, Run (2407)

Heute wollen wir abends zum Strand, um zumindest einmal den Sonnenuntergang über dem Meer zu sehen. Nächste Woche soll das Wetter nämlich eher schlecht werden. Also ist der Rest der Familie heute noch einmal einkaufen gefahren, während ich mich in der späten Vormittagshitze zu einem Lauf durch die Pampa aufgemacht habe. Es war richtig, richtig heiß. ☀️

Heute mal Morgenlauf und damit die Laufwoche mit 40 km abgeschlossen(?)

Heute mal Morgenlauf und damit die Laufwoche mit 40 km abgeschlossen(?)

Distanz: 8.65 km
Zeit: 00:50:44
Anstieg: 23 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 706 kcal

2026: 1780 km
August: 120 km
KW 33: 40 km

Eigentlich wollte ich 10 km laufen, doch es war zu anstrengend. Vielleicht steckte mir auch der gestrige Lauf noch in den Knochen? Auf jeden Fall habe ich geschwitzt wie schon lange nicht mehr. Und ich vermisse das Meer. Wird Zeit, dass wir unseren täglichen Meeresspaziergang noch nachholen. Morgen dann vermutlich tatsächlich mal Pause. Mit 40 km in einer Urlaubswoche bin ich durchaus zufrieden. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: Glowlag

Run, Fatboy, Run (2406)

Nach dem heutigen Strandtag, haben sich erstmals der Zwergofant und ich gemeinsam auf den Weg gemacht. Allerdings wollten wir keine allzu lange Runde laufen, denn der Tag war lang und die Familie hatte Hunger. Doch auch die anvisierten 6 km waren fordernd genug. ☀️

Erster Dünenlauf in bester Begleitung

Erster Dünenlauf in bester Begleitung

Distanz: 6.08 km
Zeit: 00:35:31
Anstieg: 49 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 24.4 °C
Kalorien: 483 kcal

2026: 1772 km
August: 111 km
KW 33: 31 km

Wir sind einen neuen Abschnitt, den ich noch nicht kannte, gelaufen und dann hoch zum Meer. Auf dem letzten Kilometer musste mich der Zwergofant ganz schön ziehen, denn ich hatte keine Energie mehr. Nach dem Lauf haben wir uns gut gefühlt und planen, das in den nächsten Tagen noch einmal zu wiederholen. 🏃

Im Ohr: Gespräche über das Laufen am Meer.

Run, Fatboy, Run (2405)

Auch heute war das Wetter wieder großartig und wir hatten einen wundervollen Strandtag. Danach habe ich mich noch zu einem kurzen Lauf aufgemacht, denn ich wollte den Rest der Familie nicht zu lange warten lassen. Dennoch hat der Lauf gut getan und es war wunderbar durch die Dünen zu laufen. 🌊

Mit Lauf am Meer die 100 km im August geknackt

Mit Lauf am Meer die 100 km im August geknackt

Distanz: 6.15 km
Zeit: 00:34:36
Anstieg: 53 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 26.7 °C
Kalorien: 488 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 54%

2026: 1766 km
August: 105 km
KW 33: 25 km

Nach dem Duschen haben wir zu Abend gegessen und danach wollte der Zwergofant noch mit mir rudern gehen. Unser Ferienhaus ist dieses Mal mit einem Ruderboot ausgestattet, was wir bisher auch jeden Tag genutzt haben. Nach unserer Tour waren wir noch bis in die Dunkelheit draußen zusammengesessen. Das war sehr schön. Nun ist es kurz vor 23 Uhr, der Rest der Familie hat sich ins Bett verzogen und ich habe noch Zeit, meinen Lauf nachzutragen. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten klassischen Horrorfilme

Wir lassen die Filme unserer FYP (For You Page) hinter uns und begeben uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zu den fünf besten klassischen Horrorfilmen. Die Einschränkung der Aufgabenstellung sah die Abgrenzung zum modernen Horror bei den späten 1970er Jahren, so dass ich meine Auswahl auf die Zeit davor konzentriert habe. Auch wenn sich keine Universal-Monster- oder Hammer-Filme darauf finden, so ist mir doch einiges eingefallen… 🔪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 475 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 475 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 475 lautet:

Die 5 besten klassischen Horrorfilme

  1. „Der Exorzist“ (1973) – Meine letzte Sichtung liegt schon lange zurück und doch fand ich sie wirklich unheimlich. Gesehen hatte ich den Director’s Cut mit restauriertem Spider Walk. Ich hatte damals eine Komplettbox mit allen Exorzist-Filmen, doch diese habe ich dann irgendwann verkauft. Schön doof. Würde mir heute auch nicht mehr passieren.
  2. „Der weiße Hai“ (1975) – Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein wahrer Klassiker des Genres. Bis heute gibt es eine Flut an Hai-Horror-Filmen, welche ohne Steven Spielbergs Bruce wohl nie aufgetaucht wären. Inhaltlich, gerade in den Corona-Jahren, auch aktueller denn je. Sollte ich einmal wieder schauen. Das nächste Mal vielleicht mit den Kids?
  3. „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) – Der Zombie-Film, der Zombies im Genrekino populär machte. George A. Romeros düsterer Schocker hat mir damals mit seiner finalen Szene die Füße unter dem Boden weggezogen. Danach war ich erst einmal sprachlos. Ein wichtiger Film für das Genre, aber auch gesellschaftlich nach wie vor extrem relevant.
  4. „Psycho“ (1960) – Alfred Hitchcocks Ausflug ins Slasher-Kino. Norman Bates war einer der ersten Messer-Killer und die Duschszene ist zurecht in die Filmgeschichte eingegangen. Deshalb hat es der Film auch vor John Carpenters „Halloween: Die Nacht des Grauens“ auf die Liste geschafft. Ein Film voller Wendungen und extremer Spannung. Eben vom Meister.
  5. „The Texas Chain Saw Massacre“ (1974) – Den Abschluss macht Tobe Hoopers Meisterwerk des Terrorkinos. Ich weiß noch, wie ich ihn als Teenager mit einer Gruppe auf einem Filmabend sah. Die meisten haben gejohlt und gelacht, dass man ja gar keine Gewalt sehen würde. Mich jedoch hat die absolut dreckige Atmosphäre komplett in den Bann gezogen. Die Essensszene ist bis heute mit das Ekligste, was ich jemals gesehen habe. Absolut verstörend.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2404)

Nach einem weiteren Strandtag, habe ich mich heute noch zu einem Abendlauf aufgemacht. Dieses Mal zunächst ins Landesinnere, dann wieder hoch zum Strand, wo Menschenmassen sich gerade die Sonnenfinsternis angeschaut hatten. Wir selbst hatten keine Schutzbrillen, weshalb wir das Ereignis nur am Rande mitbekommen haben. Ein paar Handyfotos mussten reichen. ☀️

Langer Abendlauf zum Meer in der Sonnenfinsternis

Langer Abendlauf zum Meer in der Sonnenfinsternis

Distanz: 10.70 km
Zeit: 01:01:32
Anstieg: 52 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 23.3 °C
Kalorien: 849 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 86%

2026: 1759 km
August: 99 km
KW 33: 19 km

Am Ende habe ich mich noch kurz verlaufen, so dass ich auf etwas mehr als 10 km gekommen bin. Damit bin ich doch sehr zufrieden. Danach haben wir gegessen und ich war mit dem Zwergofanten noch eine Runde rudern. Nun sitze ich gegen 22 Uhr auf der Terrasse und schreibe ins Blog. Urlaub ist schon toll! 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: Samiam

Run, Fatboy, Run (2403)

Wie ihr seht sind wir im Urlaub. Unsere Anreise gestern hat ganz gut geklappt, doch mehr als den kompletten Tag eingenommen. Somit haben wir uns erst heute so richtig eingegroovt und nach einem windigen Strandtag war ich abends noch eine Runde laufen. Auf bekannten Wegen, denn hierher hat es uns schon vor drei Jahren verschlagen. Es ist immer noch wunderschön! 🥰

Erster Lauf am Meer

Erster Lauf am Meer

Distanz: 8.47 km
Zeit: 00:47:28
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 23.3 °C
Kalorien: 677 kcal

2026: 1749 km
August: 88 km
KW 33: 8 km

Es war eigentlich noch zu warm fürs Laufen und ich war auch ziemlich platt. Muss wohl erst in den Urlaubsmodus finden, wobei ich den Strandtag heute schon richtig genossen habe. Auch der Lauf war herrlich, doch ich wollte es nicht übertreiben, denn wir hatten auch noch nicht zu Abend gegessen und der Rest der Familie hatte Hunger. Die nächste Gelegenheit findet sich bestimmt bald. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: Glowlag

Media Monday #789 – Praktikumswoche, Kneipenquiz und Urlaubsbeginn

Es ist soweit! Nachdem der Rest der Familie bereits eine Woche Vorsprung hatte, habe nun auch ich endlich Urlaub. Wobei das auch nicht stimmt, denn das Zappelinchen hat sich, wie bereits in den letzten Sommerferien, für ein freiwilliges Praktikum eingesetzt. Sie hat den Platz auch bekommen und war für eine Woche in der Kinderklinik. Leider war das Praktikum, bis auf das Finale, eher durchwachsen und dennoch hat sie einiges mitnehmen können. Für mich selbst war die Arbeitswoche noch einmal mit ein paar Herausforderungen gepflastert, doch diese liegen nun hinter mir bzw. darf sich mein zukünftiges Ich, welches mein gegenwärtiges Ich vermutlich verfluchen wird, darum kümmern. Mitte der Woche hat mich der Nachbar als Ersatzmann zum Kneipenquiz mitgenommen und dieses hat unser Team direkt gewonnen (siehe Foto unten). Ich konnte natürlich hauptsächlich bei popkulturellen Fragen glänzen und letztendlich haben wir uns gegen 13 andere Teams durchgesetzt. Das hat sehr viel Spaß gemacht und wird definitiv wiederholt, auch wenn ich beim nächsten Termin keine Zeit habe. Am Freitag sind wir noch einmal zu meiner Mama gefahren und waren im Anschluss auch noch im Kino (siehe Frage 4). Am restlichen Wochenende haben wir Urlaubsvorbereitungen getroffen und waren auf der örtlichen Kärwa. Nun muss ich mich erst noch daran gewöhnen, tatsächlich frei zu haben. Glücklicherweise wird es nicht langweilig werden. Damit zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen gelungenen Wochenstart, hoffentlich auch mit ein paar freien Tagen! 😎

Media Monday #789

  1. Es wäre nicht gelogen wenn ich behaupte, dass mich die Top 5 FYP-Filme vor eine Herausforderung gestellt haben. Mit ein wenig Recherche, konnte ich die Aufgabe dennoch erfüllen.
  2. Der „Projekt 52“ braucht wohl wenigstens Zeit und Ideen, doch auch ohne beides habe ich letzte Woche das Thema Sprung mit einem schönen Archivbild des skateboardenden Zwergofanten umgesetzt.
  3. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet ich, der ich früher nichts schlimmer fand als zu laufen, letzte Woche meinen Lauf Nummer 2.400 absolviert habe.
  4. „Spider-Man: Brand New Day“ hat alle Qualitäten, die es braucht für ein fantastisches Kinoerlebnis. Der Film hat uns alle nachhaltig begeistert und ist vielleicht sogar mein liebster Spider-Man-Film überhaupt.
  5. Ehrlicherweise stört es mich kaum, dass ich in den kommenden Wochen nichts von der Arbeit mitbekommen werde. Das war schon einmal anders.
  6. Urlaub könnte ich mir gefallen lassen und das werde ich auch.
  7. Zuletzt habe ich die Blumen auf den Gräbern am Friedhof gegossen und das war nötig, weil es momentan unfassbar trocken ist.

Beim Kneipenquiz direkt erfolgreich gewesen und den ersten Platz belegt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2402)

Nach einem langen Abend auf der Terrasse, mit vorangegangenem Abstecher zur Kärwa, war ich heute Morgen trotz genug Schlaf noch recht platt. Der Zwergofant wollte nicht mit, also habe ich mich alleine aufgemacht und bin zum Waldfriedhof gelaufen. Das Gießen war aufgrund der Trockenheit bitter nötig. ☀️

Laufwoche mit 60 km und einem Bewässerungslauf zum Friedhof abgeschlossen

Laufwoche mit 60 km und einem Bewässerungslauf zum Friedhof abgeschlossen

Distanz: 7.07 km
Zeit: 00:42:23
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 139 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 23.9 °C
Kalorien: 539 kcal

2026: 1740 km
August: 80 km
KW 32: 60 km

Danach bin ich wieder direkt durch den Wald zurückgelaufen, da ich nur noch die 60 Wochenkilometer vollmachen wollte. Mehr muss heute nicht sein. Morgen wird ein Pausentag eingelegt und dann mal sehen, wann ich wieder zum Laufen komme. 🏃

Im ersten Ohr: Nerdtalk 682 – Algorithmen sind am Ende auch nur Menschen
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Run, Fatboy, Run (2401)

Nach unserem gestrigen Kinobesuch waren wir noch ausgiebig Burger und Nachspeise futtern. Danach war dem Zwergofanten etwas schlecht. Auch nachts ist er gewandert, was sonst nie mehr der Fall ist. Als ich nach ihm schauen wollte, habe ich mir so meine Zehen gestoßen, dass ich schon dachte, das war es erstmal mit dem Laufen. Sie haben so geschockt, dass ich gegen 4:30 Uhr noch einmal nach unten bin, um mir ein Kühlpad zu holen und um meine Zehen zu wickeln. Der Schlaf danach war eher unruhig, doch irgendwann kam er doch. Um 8 Uhr war ich wieder wach und die Zehen haben zwar immer noch geschmerzt, doch weit nicht mehr so schlimm wie in der Nacht. Also habe ich mich an einem Lauf versucht… 🏃

Erster Urlaubslauf am späten Morgen

Erster Urlaubslauf am späten Morgen

Distanz: 10.14 km
Zeit: 01:00:23
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 798 kcal

2026: 1733 km
August: 73 km
KW 32: 53 km

Meine Füße, und gerade die Zehen, sind ja Kummer gewöhnt. Ich habe immer irgendwo Blasen und es zwickt beständig. Der Schmerz in den Zehen war okay und während des Laufens habe ich ihn kaum gespürt. Danach wieder mehr. Aber nun gut. Nicht schlimm genug, um es zu lassen. Der Lauf selbst war gerade noch so angenehm. Inzwischen wäre es dafür schon zu heiß. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk 682 – Algorithmen sind am Ende auch nur Menschen
Im zweiten Ohr: Glowlag

Spider-Man: Brand New Day (2026)

Der letzte Arbeitstag vor meinem Urlaub ist fast schon angenehm unspektakulär verlaufen. Danach hatten wir noch einen Zwischenfall mit einer verwirrten Person, der wir helfen mussten, bevor wir zu meiner Mama aufgebrochen sind. Da sie sich heute nicht so gut gefühlt hat, sind wir nach dem Besuch nur zu viert ins Kino gegangen, wo wir uns „Spider-Man: Brand New Day“ angeschaut haben. 🕸️

Spider-Man: Brand New Day (2026) | © Sony Pictures Home Entertainment

Spider-Man: Brand New Day (2026) | © Sony Pictures Home Entertainment

Wunderbar sympathisch erzählte kleine Kartoffeln

Ich hätte ja nicht gedacht, dass wir es nach „Toy Story 5“ noch einmal so bald ins Kino schaffen würden. Nur mit „Die Odyssee“ wird das wohl nichts mehr. Doch ich bin auch sehr froh, „Spider-Man: Brand New Day“ auf der großen Leinwand gesehen zu haben. Ich kann schon einmal vorwegnehmen, dass der Film ein Erlebnis war, speziell in 3D. Die Handlung setzt direkt nach den Ereignissen von „Spider-Man: No Way Home“ ein und wir erleben einen einsamen Peter Parker. Hier hat mich der Film von der Stimmung etwas an Sam Raimis „Spider-Man 2“ erinnert. Danach folgen Sequenzen, welche an die Origin-Stories aus „Spider-Man“ und „The Amazing Spider-Man“ erinnern, sprich Peter Parker erlernt den Umgang mit seinen (in diesem Fall erweiterten) Kräften. Das alles fühlt sich wunderbar organisch an und wie eine echte Weiterentwicklung der Figur. Weniger oberflächlicher Fanservice, als noch im Vorgänger, und mehr echtes Drama. Das hat mir wirklich ausgezeichnet gefallen.

Es gibt eine wunderbare Szene, in der beschreibt Black Widow (Florence Pugh), dass sich Spider-Man ja nur um kleine Kartoffeln kümmern würde. Und genauso ist es auch: Die Geschichte des Films fühlt sich wie ein fast schon intimes Drama an. Selbst die Action bleibt angenehm geerdet. Der Auftritt des Punishers unterstreicht dieses Gefühl noch einmal. Auch die Bösewichtin ist nicht klischeehaft böse, sondern besitzt eine ganz eigene Geschichte und entpuppt sich als Überraschung, welche für den weiteren Verlauf des MCU wohl noch von Bedeutung sein dürfte. Davon abgesehen hatte ich nicht das Gefühl durch das Überspringen der MCU-Filme nach „Spider-Man: No Way Home“ irgendetwas verpasst zu haben. Auch sehr angenehm. Die Geschichte steht für sich und dreht sich im Kern um Peter Parkers Einsamkeit und seinem Umgang damit. Auch MJ und Ned sind wunderbar eingeflochten. Hier gibt es kein einfaches Happy End. All das ist so wunderbar emotional, dass ich in manchen Szenen Tränen in den Augen hatte. Kein Wunder also, dass „Spider-Man: Brand New Day“ für mich der bisher beste Film mit der aktuellen Besetzung ist:

  1. „Spider-Man: Brand New Day“ (2026) | 9/10 Punkte
  2. „Spider-Man: Far From Home“ (2019) | 8/10 Punkte
  3. „Spider-Man: Homecoming“ (2017) | 8/10 Punkte
  4. „Spider-Man: No Way Home“ (2021) | 8/10 Punkte

Ein überaus lohnender Kinobesuch:

Fazit

Ich hätte es nicht erwartet, dass mich „Spider-Man: Brand New Day“ so begeistern würde. Bereits die drei vorherigen Filme mit Tom Holland als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft waren beste Unterhaltung. Dieser vierte Teil besitzt jedoch mehr Tiefe und weiß noch mehr aus seinen Figuren rauszuholen. Die Kinder waren begeistert, Frau bullion war extrem angetan und auch mir hat der Film ausgezeichnet gefallen. Der perfekte Start in den Urlaub: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 9/10 Punkte.)