The Book of Boba Fett – Die komplette Miniserie (WS1)

Da ich mit dem Zwergofanten nun auch endlich „The Mandalorian“ geschaut habe, musste natürlich auch „The Book of Boba Fett“ zwischengeschoben werden. Beim ersten Durchgang war ich ja nur mäßig begeistert. Wie die Serie nun in der Wiederholung bestehen konnte, lest ihr in der folgenden Besprechung…

The Book of Boba Fett (2021) | © Walt Disney

The Book of Boba Fett (2021) | © Walt Disney

Unnötig, doch unterhaltsam und irgendwie wichtig

Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet diese Serie noch einmal schaue? Tatsächlich hat sie mir bei diesem Durchgang ein wenig besser gefallen. Vermutlich liegt das am gemeinsamen Schauen mit dem Zwergofanten. Die Rückblenden bei den Tusken-Räubern fand ich sogar recht unterhaltsam eingewoben. Ein netter Kniff und für mich auch der stärkere Handlungsstrang, wenn man Boba Fett schon von den Toten auferstehen lassen muss. Alles in der Gegenwart mit den Gangstersyndikaten auf Tatooine war dagegen schon etwas cringe, wie die Jugend zu sagen pflegt. Ich kann immer noch kaum glauben, dass Robert Rodriguez (ja, genau der!) hier einige Episoden inszeniert hat. Aber nun gut. Dennoch konnte ich mich davon gut berieseln lassen und hatte meinen Spaß damit. Interessanter wird „The Book of Boba Fett“ ohnehin erst mit dem Auftauchen des Mandalorianers und seines Schützlings.

Ab der fünften Episode ist „The Book of Boba Fett“ eigentlich „The Mandalorian“ Staffel 2.5 und funktioniert als solche auch ausgesprochen gut. Warum Disney die Serie ausgerechnet in dieser Art und Weise produzieren musste? So wird die Miniserie am Ende keiner ihrer Figuren wirklich gerecht und am wenigsten den Zuschauer:innen, denn ohne Kenntnis von „The Book of Boba Fett“ fehlen elementare Teile der Mando-Saga. Aber nun gut, ich möchte mich nicht weiter beschweren. Insgesamt hatte ich doch erstaunlich viel Spaß mit dieser alles andere als perfekten und doch recht unterhaltsamen Miniserie aus dem Mandoverse. Das Finale spannt dann die Brücke zwischen beiden Welten, und hier kommen auch Schwächen und Stärken zusammen. Ob das am Ende alles nötig war? Vermutlich nicht. Wichtig waren zumindest die zweieinhalb Mando-Episoden, um zu erklären, wie Grogu und Mando wieder zusammenkommen. Aber das hätte man auch anders lösen können.

Fazit

Erstaunlicherweise hatte ich beim zweiten Durchgang minimal mehr Spaß mit „The Book of Boba Fett“ als noch beim ersten vor vier Jahren. Inzwischen steht auch fest, dass dies eine Miniserie bleiben wird und wir keine zweite Staffel bekommen. Das ist okay so. Es wird ohnehin spannend sein, ob und wie sich das Mandoverse nach dem Flop von „The Mandalorian and Grogu“ an der Kinokasse weiterentwickeln wird. Hierfür gibt es: 7/10 (7.1) Punkte. (Zappelinchen: hat diese Serie nicht mit angeschaut; Zwergofant: 8/10 Punkte.) 

The Mandalorian – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 3) (WS1)

Meist verfolge ich eine Serie mit dem Zwergofanten zusammen. Was unsere letzte war, musste ich erst einmal nachschauen: Im Januar hatten wir die Miniserie „Asterix & Obelix: Der Kampf der Häuptlinge“ geschaut. Danach sind wir mit „The Mandalorian“ mal wieder eine „Star Wars“-Serie angegangen. Ursprünglich zur Vorbereitung auf den Kinofilm „The Mandalorian and Grogu“, doch dieser Plan war utopisch: Wir haben nun doch 9 Monate für diese Serie samt „The Book of Boba Fett“ gebraucht. Wie die Serie dem Zwergofanten beim ersten Durchgang gefallen hat und mir beim zweiten, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🚀

The Mandalorian | © Walt Disney

The Mandalorian | © Walt Disney

Bisher haben wir bereits die „Star Wars“-Serien „Ahsoka“ und „Skeleton Crew“ gemeinsam gesehen und viel Spaß damit gehabt. Der Zwergofant kennt sich zudem in der „Star Wars Rebels“-Welt recht gut aus und „The Mandalorian“ hat ja deutliche Bezüge zu diesem erweiterten Universum. Die Serie sollte demnach ein ziemlicher Volltreffer für uns werden:

Staffel 1: Ikonisches Paar in vertrauten Gefilden

Im Gegensatz zur ersten Sichtung bin ich dieses Mal viel schneller in der Serie angekommen. Kein Wunder, wusste ich doch schon, was mich von der zu Beginn noch recht wortkargen Figur mit Helm erwartet. Auch die Dynamik zwischen Din Djarin und dem Kind war von Anfang an gesetzt, genauso wie deren Wichtigkeit für die Serie. All das ist ikonisch und großartig. Ich liebe auch die Razor Crest als Schiff und Ludwig Göranssons fantastischen Score. Also quasi all jene Elemente, mit denen tatsächlich etwas Neues versucht wird. Die Geschichte selbst, die über die acht Episoden der ersten Staffel erzählt wird, passt dagegen auf einen Bierdeckel. Gerade der Mittelteil schwächelt doch etwas, da hier stets ein Planet-der-Woche-Abenteuer aus dem Hut gezaubert wird. An sich nicht schlimm, aber z.B. die vierte Episode „Sanctuary“ wirkt eher wie aus einer TV-Serie der 1990er Jahre (und war in meinen Augen auch die schwächste der Staffel). Gerade gegen Ende nimmt die Staffel noch einmal Fahrt auf und führt mit Moff Gideon einen brauchbaren Bösewicht ein. Insgesamt eine gelungene Auftaktstaffel, mit der auch der Zwergofant viel Spaß hatte. Ich wünschte nur, wir wären schon weiter, um auf den Kinofilm vorbereitet zu sein: 8/10 (8.0) Punkte. (Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Staffel 2: Nicht mehr der ganz große Wow-Effekt

Ich muss sagen, dass ich beim ersten Durchgang mehr Spaß mit der zweiten Staffel von „The Mandalorian“ hatte. Vermutlich liegt das daran, dass unsere Sichtung dieses Mal doch eher fragmentiert war und wir nur alle paar Tage bzw. teils sogar Wochen eine Episode gesehen haben. Dennoch konnte die sich Serie im Vergleich zum Vorjahr definitiv steigern und gerade gegen Ende erleben wir ein paar famose Episoden, welche in einem großartigen Finale gipfeln. Da hatte ich tatsächlich wieder eine Gänsehaut. Insgesamt fällt mir allerdings auf, dass von der Rewatchability her eben immer noch nichts an die Originaltrilogie heranreicht. Da kann momentan nichts aus der Disney-Ära mithalten. Ausstattungstechnisch ist die Serie nach wie vor großartig und ich liebe die Figuren weiterhin. Inhaltlich dagegen war der Sprung zur ersten Staffel für mich bei diesem Durchgang nicht mehr so groß. Dennoch hatten der Zwergofant und ich wieder viel Spaß mit Mando und Grogu: 8/10 (8.3) Punkte. (Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Staffel 3: Ein gelungener Abschluss(?)

Natürlich haben wir vor der finalen(?) Staffel der Serie auch „The Book of Boba Fett“ geschaut, welche in den letzten drei Episoden fast schon essentiell zum Verständnis von „The Mandalorian“ ist. Auch wenn ich durchaus viel Spaß mit dieser Serie, und gerade den Mando-Episoden hatte, so hätte ich eine andere Struktur eher begrüßt. Aber nun zur dritten Staffel der Hauptserie: Neben ein paar Monster-of-the-Week-Folgen steht vor allem die Vereinigung der Mandalorianer und deren Rückkehr nach Mandalore im Fokus. Das fand ich beim ersten Durchgang bereits sehr gelungen und hat mir auch dieses Mal wieder gut gefallen. Insgesamt war ich mit dem momentanen Abschluss der Serie (wenn man den Film außen vor lässt) ein wenig zufriedener bzw. gnädiger: 8/10 (7.5) Punkte. (Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Fazit

Ich hatte auch beim zweiten Durchgang wieder viel Spaß mit „The Mandalorian“. Der Zwergofant war sogar noch begeisterter. Kein Wunder! In seinem Alter hätte ich die Serie auch geliebt. Tatsächlich liebe ich auch heute noch viele Aspekte daran, vor allem die beiden Hauptfiguren. Daneben überzeugt nicht jeder Handlungsstrang und auch nicht jede Episode. Dennoch definitiv die bemerkenswerteste Serie, die Disney im Rahmen von „Star Wars“ produziert hat: 8/10 (7.9) Punkte. (Zappelinchen: hat diese Serie nicht mit angeschaut; Zwergofant: 9/10 Punkte.)

Die 5 gruseligsten Filmmomente

Nach den fünf besten Regiedebüts wird es wieder gruselig. Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG werden heute die fünf gruseligsten Filmmomente gesucht. Da gibt es natürlich einige und ich bin die Liste nicht sonderlich analytisch, sondern eher emotional angegangen. Bei den folgenden fünf Momenten habe ich mich wirklich enorm gegruselt. Wie geht es euch damit? 👻

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG | Ausgabe 480

Das Thema für Ausgabe 480 lautet:

Die 5 gruseligsten Filmmomente

  1. Die Szene in der Höhle aus „Bone Tomahawk“ (2015) – Wenn am Ende alle komplett abgekämpft in der Höhle gefangen sind und es zur maximalen Eskalation kommt, dann ist das so intensiv, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Ein fast schon körperlich schmerzhafter Grusel.
  2. Die Kultanhänger tanzen ums Feuer aus „The Empty Man“ (2020) –Wenn die Kultanhänger ums Lagerfeuer tanzen, dann ist das schon gruselig genug. Richtig fies wird es allerdings, als sie unseren Protagonisten bemerken. Eine extrem gruselige Szene in einem durchgehend gruseligen Film.
  3. Die Hand am Baum aus „The Ritual“ (2017) – Wenn unsere Hauptfigur alleine die Böschung um Wald hinaufgeht und nur noch mehr Wald sieht, dann steht die Kamera lange still. Plötzlich bewegt sich eine Hand und verschwindet hinter einem Stamm in großer Höhe. Sie war die ganze Zeit im Bild und wir bemerken sie erst jetzt. Extrem unheimlich und effektiv inszeniert.
  4. Die Beschattung aus „Weapons: Die Stunde des Verschwindens“ (2025) – Diese Szene, in der die Lehrerin das Haus ihres Schülers beschattet, fand ich extrem gruselig. Sie schläft im Auto ein und eine Frau tritt aus dem Haus und geht in seltsam ruckartigen Bewegungen auf das Auto zu. Dieser langsame Spannungsaufbau hat für mich extrem gut funktioniert. Eine wirklich extrem gruselige Szene bis hin zur verstörenden Auflösung.
  5. Der Jahrmarkt aus „Wir“ (2019) – Dieser Film ist nicht arm an gruseligen Szenen. Doch schon das Intro am Jahrmarkt (und natürlich auch die Auflösung am Ende) hat mich enorm gegruselt. Völlig zurecht, wie sich letztendlich herausstellt. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich an den Film denke. Wahrlich gruselig!

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2474)

Das Zappelinchen ist immer noch krank und zu Hause. Der Arbeitstag ist viel zu voll. Mittags habe ich mich zu einer Laufrunde aufgemacht und es hat glücklicherweise nicht geregnet. Das gestern war schon sehr nass.

Mittagslauf an viel zu vollem Tag

Mittagslauf an viel zu vollem Tag

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:48:38
Anstieg: 81 m
Ø Pace: 5:40 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 690 kcal

2026: 2367 km
Oktober: 213 km
KW 44: 8 km

Ich bin ganz gut vorangekommen und habe den Lauf genossen, auch wenn mir viel zu viele Gedanken im Kopf rumgespukt sind. Die kommenden drei Tage muss ich ins Büro und da ich mein Monatsziel heute erreicht habe, verzichte ich vermutlich auf Abendläufe in der Dunkelheit. Aber mal sehen, wie gut ich damit klarkomme, erst am Freitag wieder zu laufen… 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 943 – The Runner
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #800 – Krankenlager, Zeitumstellung und 15. Todestag

Wenn ich auf die vergangene Woche zurückblicke, dann war diese ziemlich voll und chaotisch. Das Zappelinchen war krank und immer mal wieder zu Hause. Am Freitag war es sogar so schlimm, dass ich mit ihr zur Ärztin gegangen bin. Auch Frau bullion hatte es zerlegt. Bei ihr war es Magen-Darm, was sie sich wohl in der Schule eingefangen hat. Typisch Winterhalbjahr. Ansonsten hatte ich eine sehr volle Arbeitswoche mit unzähligen Themen, die in nicht allzu ferner Zukunft noch spannend bzw. interessant bzw. nervig werden dürften. Privat hat mich mein Blog ziemlich beschäftigt, da unter WordPress.com (einmal wieder) der Classic Editor entfernt wurde und ich in diesem Zuge festgestellt habe, dass man neuerdings auch bei meinem Einstiegstarif Plugins installieren kann. Dies habe ich direkt zum Testen genutzt. Mehr dazu spätestens im Jahresrückblick. Am Wochenende war dann Zeitumstellung (ja, wir stellen nur die Uhren um und nicht die Zeit, ich weiß) auf Winterzeit und ich habe die gewonnene Stunde hauptsächlich zum Lesen genutzt. Was will man bei dem trüben Wetter sonst auch machen? Zudem hat heute mein Vater 15. Todestag. Einfach unfassbar. Wenn ich mir das bewusst mache, dann explodiert mein Kopf. Nun aber endlich zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! 🎃

Media Monday #800

  1. Mein absoluter Lieblingsfilm findet sich bestimmt unter den mit Lieblingsfilm getaggten Filmen.
  2. Wulf hat einen Platz ganz tief im Herzen für den Media Monday, den er nun bereits seit unfassbaren 14(!) Jahren ausrichtet und damit einen Teil der medienaffinen Blogosphäre zusammenbringt.
  3. Es würde mich begeistern, wenn/falls ich den Classic Editor von WordPress.com noch lange nutzen kann.
  4. Die Horror-Komödie „Cold Storage“ braucht nun wirklich kein/e Fortsetzung und funktioniert als eigenständiger Film ausreichend gut.
  5. Das Schöne am Hobby Film/Fernsehen ist, dass es auch die eigene Kreativität beflügelt, wie z.B. die des Zwergofanten, was ich im aktuellen Beitrag des „Projekt 52“ zum Thema Papier festgehalten habe.
  6. Die 5 besten Regiedebüts schätze ich (noch immer) sehr, denn sie zeigen bereits das Potenzial ihrer Regisseur:innen auf .
  7. Zuletzt habe ich dem Regen getrotzt und war eine Runde laufen und das war nicht so schön wie der Lauf zusammen mit dem Zwergofanten am Tag zuvor, weil bei diesem das Wetter besser war und ich unsere gemeinsamen Läufe stets sehr genieße.

Das 4K-Mediabook von „We Bury the Dead“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2473)

Heute regnet es auch nur einmal. Dank Zeitumstellung war ich schon kurz nach 6 Uhr wach. Gegen 7 Uhr kam dann auch der Zwergofant und Frau bullion hat uns ein leckeres Frühstück gezaubert. Danach habe ich ein wenig gelesen, doch da der Regen einfach nicht aufhören wollte, bin ich doch einfach los. Abwarten hätte auch nichts gebracht. Was soll ich sagen? Es war sehr nass. 🌧️

Im strömenden Regen die 200 km im Oktober geknackt und die Laufwoche mit 59 km abgeschlossen

Im strömenden Regen die 200 km im Oktober geknackt und die Laufwoche mit 59 km abgeschlossen

Distanz: 6.69 km
Zeit: 00:38:30
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 539 kcal

2026: 2358 km
Oktober: 204 km
KW 43: 59 km

Ich bin einmal wieder die kurze Stadtrunde gelaufen. Einfach, um mich heute ein wenig zu bewegen. Das war letztendlich gar nicht so unangenehm wie befürchtet. Zudem war die warme Dusche danach umso schöner. Damit habe ich die 200 km im Oktober geknackt. Auch schön! 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 943 – The Runner
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Cold Storage (2026)

Heute Abend wollte ich unser Programm ein wenig vom MCU weglenken, um in den Horroctober bzw. Schocktober einzusteigen. Meine Wahl fiel auf „Cold Storage“, da der Film eher von der humorvollen Sorte sein sollte und er mit Joe Keery einen bei uns beliebten Schauspieler in einer der Hauptrollen hat. Wie die Quasi-Zombie-Komödie letztendlich bei uns angekommen ist, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🧟

Cold Storage (2026) | © Studiocanal (Plaion Pictures)

Cold Storage (2026) | © Studiocanal (Plaion Pictures)

Viel Humor, noch mehr Ekel und wenig Horror

Schon wenn man sich den Trailer (siehe unten) anschaut, bekommt man ein recht gutes Gespür für den Film. Außerdem lässt sich danach die Handlung exakt vorhersagen. Überhaupt ist das Drehbuch erstaunlich generisch. Umso verwunderlicher, dass es von David Koepp nach seinem gleichnamigen Roman geschrieben wurde. Aber vielleicht auch nicht, denn spätestens seit „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ ist auch sein Ruf nicht mehr der beste. Auf jeden Fall bekommen wir die generischste Zombie- bzw. Pilzinfektionsgeschichte erzählt, die man sich nur vorstellen kann. Erinnerungen an „The Last of Us“ werden wach, doch ist „Cold Storage“ eher wie ein B-Movie inszeniert. Viel Humor, flapsige Sprüche und etliche Ekelszenen.

Neben Joe Keery, der eine ganz gute Chemie mit Georgina Campbell besitzt, ist natürlich Liam Neeson der größte Name. Er spielt eine typische Liam-Neeson-Rolle und das funktioniert auch wieder recht gut. Am spaßigsten sind natürlich die durch den Pilz hervorgerufenen Effekte. Herrlich eklig! Ich musste hier häufiger an die dritte Staffel von „Stranger Things“ denken, was natürlich auch an Joe Keery und den verwendeten Neonfarben lag. Horror oder Spannung gibt es dagegen kaum, denn die Geschichte ist absolut vorhersehbar und geht dann auch ziemlich genauso aus, wie man sich das ab der ersten Minute denken kann. Nicht weiter schlimm, aber eben auch typisch für einen Film, der nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Wie gesagt, schaut den Trailer und ihr bekommt eine gute Vorstellung vom Film:

Fazit

Ich hatte viel Spaß mit „Cold Storage“. Der Zwergofant wurde auch gut unterhalten, doch dem Zappelinchen war er zu eklig. Ich glaube, für Halloween muss ich mir einen ernsthafteren Grusel- bzw. Horrorfilm überlegen. Aber das war schon einmal ein guter Einstieg: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 5/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2472)

Heute wollten der Zwergofant und ich wieder einmal gemeinsam laufen. Deshalb bin ich nicht gleich morgens los, sondern gemeinsam mit ihm nach dem großen Frühstück. Er war sich unsicher, ob er die gesamten 10 km mitlaufen will, weshalb wir eine Runde mit Absprungpunkten nach 5 km und nach 8 km geplant hatten. Letztendlich hat er die 10 km aber locker durchgehalten und musste am Ende eher mich ziehen. 🏃

Ungemütlicher Regenlauf in bester Begleitung

Ungemütlicher Regenlauf in bester Begleitung

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:58:15
Anstieg: 90 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 815 kcal

2026: 2352 km
Oktober: 197 km
KW 43: 52 km

Zu Beginn unseres Laufes hat es fies geregnet, was bei den Temperaturen inzwischen nicht mehr sonderlich angenehm ist. Aber es ging noch. Am Ende hat es aufgehört und ich war richtig stolz auf den Zwergofanten, dass er nicht über das Wetter gejammert, sondern es einfach durchgezogen hat. Der gemeinsame Lauf war definitiv eines meiner Highlights diese Woche. 🌧️

Im Ohr: Gespräche über Halloween und Horrorfilme.

Projekt 52 – 2026 #43: Papier

Projekt 52 LogoFür die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Oktober habe ich mir viel Zeit gelassen, denn ich wollte zwei Kunstwerke des Zwergofanten ablichten. Er hat das „Stranger Things“-Logo und  den Mandalorianer samt Grogu gezeichnet, da wir zurzeit gemeinsam die Serie schauen. Natürlich auf Papier, das heißt so natürlich ist das gar nicht. Inzwischen arbeiten die Kinder auch in der Schule fast nur noch digital, sprich ich freue mich immer, wenn sie auch mal analogen Tätigkeiten nachgehen. Da der Zwergofant die Logo-Zeichnung nicht mehr gefunden hat, ist es nun bei dieser einen Zeichnung geblieben:

Eine Bleistiftzeichnung des Zwergofanten von Mando und Grogu

Eine Bleistiftzeichnung des Zwergofanten von Mando und Grogu

Motiv: Eine Bleistiftzeichnung des Zwergofanten von Mando und Grogu
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2471)

Nun ist es richtig Herbst. Das merkt man nicht nur am Wetter, sondern auch an den diversen Infekten: Das Zappelinchen ist heute wieder zu Hause geblieben und ich war morgens mit ihr beim HNO, da sie schon länger Ohrenschmerzen samt Erkältung hat. Ist glücklicherweise nichts Schlimmes rausgekommen. Auch Frau bullion hat es mit Magen-Darm zerbröselt. Also alles, was man nicht so wirklich brauchen kann. Auch ich fühle mich nicht 100% fit, doch das wollte ich mit einem Lauf testen. 🏃

Holla, ist das frisch geworden

Holla, ist das frisch geworden

Distanz: 8.55 km
Zeit: 00:49:34
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 701 kcal

2026: 2341 km
Oktober: 187 km
KW 43: 42 km

Es war bitterkalt. Aber so richtig. Ein fast schon winterlicher Wind wehte mir um die Ohren. Glücklicherweise hatte ich die dünne Laufmütze aufgezogen. Zum ersten Mal in dieser Saison. Ansonsten bin ich ganz gut vorangekommen. Nun heißt es hoffen, dass das Magen-Darm-Drama an mir vorübergeht und auch der Rest der Familie wieder schnell fit ist, denn die nächste Woche wird noch einmal ordentlich stressig. 🥶

Im ersten Ohr: Sneakpod 943 – The Runner
Im zweiten Ohr: Skye Wallace