Run, Fatboy, Run (642)

Eigentlich war ich heute nicht in Stimmung zu laufen: Heute morgen habe ich eine knappe Stunde auf dem Zahnarztstuhl verbracht und hatte erst gegen Mittag wieder ein Gefühl in der linken Gesichtshälfte. Das war besonders bei Meetings lustig. Auch der restliche Tag war eher anstrengend. Insofern war ich ziemlich durch. Aber es ist auch so, dass die Vorweihnachtszeit so voll ist, dass ich frühestens am Wochenende wieder zum Laufen komme. Also raus in die Dunkelheit. 🏃‍♂️🥶

Beinahe so kalt, dass der Atem gefriert

Beinahe so kalt, dass der Atem gefriert

Distance: 6.08 km
Duration: 00:36:37
Elevation: 39 m
Avg Pace: 6:01 min/km
Avg Speed: 10.0 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 525 kcal

2019: 401 km
Dezember: 26 km

Es war auch so richtig kalt, wie man oben auf dem Foto erkennen kann. Aber egal. Ich habe mit diesem Lauf die 400 km geknackt, was aufgrund meiner Verletzungspause von fünf Monaten gar nicht so schlecht ist. Kommendes Jahr kann ich vielleicht wieder ca. 700 km anstreben. Das werden die ersten Laufmonate zeigen…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 178: No November Blues

Media Monday #441

Die Zeit rennt. Noch zwei Wochen arbeiten, dann steht Weihnachten schon vor der Tür. Was bis dahin noch alles erledigt werden muss! Sowohl beruflich als auch privat. Um nicht jede Woche die gleiche Leier zu erzählen, berichte ich in meinen Antworten auf die Fragen des Medienjournals lieber von meiner neu strukturierten Filmsammlung und famosen Serien und Filmen. Viel Spaß damit! 🕯🕯

Media Monday #441

  1. Am besten an der Vorweihnachtszeit gefällt mir ja gewisse Traditionen zu pflegen bzw. zu erneuern: So waren wir an Nikolaus mit fünf Kindern im Kino und haben uns „Die Eiskönigin II“ angeschaut (ein wirklich lohnenswerter Film übrigens).
  2. Wenn ich diesen Monat noch dazu kommen sollte, schaffe ich es hoffentlich neun Filme zu sehen, um dieses Jahr auf insgesamt 80 gesehene Filme zu kommen.
  3. Ich hätte ja nie gedacht, noch erleben zu dürfen, wie wunderbar verspielt mit „Good Omens“ ein Terry-Pratchett-Roman adaptiert wird (auch wenn ich vom Ergebnis nicht restlos begeistert war).
  4. Die TV-Serie „Chernobyl“ ist in ihrer/seiner Art sicherlich beispiellos, denn das Ausmaß der Katastrophe wird darin auf beeindruckende und erschreckende Art und Weise gezeigt.
  5. Könnte ich mir nur eine Sache wünschen, ich würde meinen immer noch schmerzenden Fuß wieder heil zaubern (immerhin kann ich momentan wieder in geringerem Umfang laufen).
  6. Den neuesten „Star Wars“-Film im Kino zu sehen steht zwar noch auf der Agenda, allerdings bezweifle ich, dass das klappt, weshalb ich umso glücklicher bin mit „Rogue One: A Star Wars Story“ gestern wieder dieses famos „Star Wars“-Gefühl gespürt zu haben.
  7. Zuletzt habe ich ein neues Filmregal aufgebaut und meine gesamte Sammlung neu sortiert und umgeräumt (siehe die fünf Instagram-Fotos unten) und das war auch bitter nötig, weil mir der Platz ausgegangen ist.

Ich habe den ganzen Samstag damit verbracht, meine Filmsammlung neu zu strukturieren (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (641)

Nachdem ich gestern Abend durch „Rogue One: A Star Wars Story“ doch ein wenig euphorisiert war, ist es ein wenig später geworden und der Whisky ist auch geflossen. Vielleicht nicht die besten Voraussetzungen für einen Lauf am Morgen. Aber nun gut. Da die nächste Woche wieder ziemlich verplant ist, wollte ich die Chance auf einen Lauf im Tageslicht nicht ungenutzt verstreichen lassen. 🌥

Nass und grau, aber immerhin nicht zu kalt

Nass und grau, aber immerhin nicht zu kalt

Distance: 8.08 km
Duration: 00:48:19
Elevation: 60 m
Avg Pace: 5:58 min/km
Avg Speed: 10.0 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 675 kcal

2019: 395 km
Dezember: 20 km

Den ersten Kilometer bin ich in 6:30er Pace gelaufen und nicht so richtig vom Fleck gekommen. Danach konnte ich mich fast kontinuierlich steigern, doch es war schon richtig anstrengend, was man auch an meinem Puls sieht. Meine Nase war zu Beginn auch noch richtig zu, doch solange kein Husten oder Halsschmerzen dazukommen, bin ich erst einmal guter Dinge. 💪

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 177: Jahresplanung

Rogue One: A Star Wars Story (2016)

Nachdem ich bereits den ganzen Tag mit meiner Filmsammlung beschäftigt war, wollte am Abend natürlich auch eine Blu-ray eingelegt werden. Die Wahl ist mir nicht leicht gefallen, doch letztendlich habe ich mit „Rogue One: A Star Wars Story“ zu einem Film gegriffen, der schon viel zu lange ungesehen im Regal stand. Ob er meine Liebe zu „Star Wars“ erneut zu entfachen wusste?

Rogue One: A Star Wars Story (2016) | © Walt Disney

Rogue One: A Star Wars Story (2016) | © Walt Disney

Der bisher beste „Star Wars“-Film von Disney

Noch vor ein paar Jahren wäre das undenkbar gewesen: Es wird ein neuer „Star Wars“-Film veröffentlicht, ich verpasse ihn im Kino und selbst die Blu-ray steht seit Jahren ungesehen im Regal. Früher hätte ich mir die Finger danach geleckt. Doch heute? Es ist nichts Besonderes mehr. Spätestens seit dem teils ziemlich vermurksten „Star Wars: The Last Jedi“ ist mir die Lust endgültig vergangen. Somit hat es lange gedauert, bis ich mich an „Rogue One: A Star Wars Story“ herangewagt habe. Auch war ich skeptisch, ob denn die Details rund um die Beschaffung der Pläne des Todessterns unbedingt erzählt hätten werden müssen. Wie so oft bei Prequel-Filmen. Vielleicht hat mich der Film auch aufgrund meiner gedämpften Erwartungen so begeistert – aber ja, er hat mich ziemlich umgehauen! ❤

Zunächst einmal bin ich extrem vom Look des Films angetan. Er kombiniert wunderbar die Kostüme, Sets, ja selbst Bedienelemente und Computerbildschirme der Original-Trilogie mit modernen CGI-Effekten. Dabei hält er sich, bis auf zwei prominent platzierte CGI-Figuren (für mich nicht so störend wie oft behauptet), ziemlich zurück, was ich sehr zu schätzen wusste. Auch Handlung und Charaktere konnten mich überzeugen. Nein, nötig war es nicht, diese Geschichte zu erzählen, aber sie läuft ziemlich genauso ab, wie man es sich jahrelang vorgestellt hat: Ein bunt zusammengewürfelter Haufen Rebellen setzt alles aufs Spiel, um an die Pläne des Todessterns zu kommen. Danach wird niemand mehr von ihnen hören, doch der Plan ist aufgegangen. Die Geschichte fügt sich nahtlos vor „Star Wars: A New Hope“ ein und ich hätte nun unglaubliche Lust darauf, direkt mit diesem Film weiterzumachen. Ein größeres Lob kann ich „Rogue One: A Star Wars Story“ gar nicht aussprechen.

Fazit

Disney sollte sich viel mehr darauf konzentrieren, kleine Nebengeschichten in diesem unfassbar großen Universum zu erzählen. Weg von Skywalker, Solo und Co. Auch wenn die Verbindung zu der Original-Trilogie hier gegeben ist, so wird doch das große Potenzial neuer Geschichten erkennbar. Für mich zweifelsfrei der bisher beste unter den neuen „Star Wars“-Filmen: 8/10 Punkte.

Die Eiskönigin II – OT: Frozen II (2019)

Normalerweise schenken wir den Kindern im erweiterten Familienkreis zu Nikolaus immer einen Theaterbesuch. Dieses Jahr hat sich jedoch abgezeichnet, dass das nicht klappt. Also musste ein Alternativprogramm her. Da zurzeit „Die Eiskönigin II“ im Kino läuft, war ein würdiger Ersatz schnell gefunden. Ich habe mir dafür sogar den Nachmittag freigenommen, da ich bereits den letzten Kinobesuch mit der Familie verpasst hatte. Danach ging es noch auf den Nürnberger Christkindlesmarkt, was inzwischen auch schon Tradition ist. Ob wir davor gut gelaunt aus dem Kino kamen, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🥶🎅

Die Eiskönigin 2 (2019) | © Walt Disney

Die Eiskönigin 2 (2019) | © Walt Disney

Eine mit Bedacht erzählte Fortsetzung

Als „Die Eiskönigin: Völlig unverfroren“ so unfassbar durch die Decke ging, habe ich mich gewundert, dass nicht zwei Jahre später schon die Fortsetzung im Kino lief. Ist ja schließlich Disney und wäre ein normaler Rhythmus für „Star Wars“ und Marvel, ihre anderen großen Marken. Für „Die Eiskönigin II“ hat sich Disney jedoch ganze sechs Jahre Zeit gelassen, was dem Film unglaublich gut getan hat. Ich hatte stets das Gefühl, ein wirkliche Fortsetzung zu sehen. Eine Weitererzählung der Geschichte und der Figuren. Man erfährt neue Hintergründe, es gibt logische Weiterentwicklungen und die Welt wird insgesamt reicher. Das mochte ich wirklich sehr. Zudem hat die Technik noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht, was für extrem beeindruckende Bilder gesorgt hat. Wegen den jüngeren Kindern in unserer Gruppe haben wir bewusst auf eine 3D-Vorstellung verzichtet, doch ich bin mir sicher, dass die Welt in 3D noch einmal beeindruckender gewirkt hätte.

Auch wenn ich anfangs noch dachte, Disney würde mit ihrer Reihe an neuen Märchen- bzw. Prinzessinnen-Filmen nur wieder eine altbekannte Erfolgsformel modernisieren, so ist mir dieses Mal noch deutlicher bewusst geworden, was für einen Sprung diese märchenhaften Musicals auch inhaltlich gemacht haben. Anna und Elsa sind zweifelsfrei die Heldinnen ihrer Abenteuer. Kristoff und Co. spielen da nur eine Nebenrolle. Viele Szenen wirken unfassbar empowernd (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein) und selbst ich hatte dabei häufiger eine Gänsehaut. „Die Eiskönigin II“ hat in dieser Hinsicht mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Auch die Botschaft, Fehler der Vergangenheit nicht nur einzugestehen, sondern aktiv rückgängig zu machen. Super! In dieser Hinsicht ist mir der Film wirklich extrem sympathisch.

Spaß und Spannung wechseln sich ab

Nicht nur alle fünf Kinder hatten viel Spaß mit „Die Eiskönigin II“, auch bei den Erwachsenen ist er gut angekommen. Überhaupt hat der Film es gut geschafft, eine Balance zwischen Spaß, Spannung und Emotionen aufzubauen. Auch hier fällt auf, wie viel Aufwand in die Handlung geflossen ist. Natürlich ist nicht alles perfekt und man muss dem Kitsch und den Musical-Szenen etwas abgewinnen können, um wirklich Gefallen an „Frozen II“ zu finden. Für mich überhaupt kein Problem und ich bin somit beschwingt aus dem Kino gekommen. Danach haben wir noch den Christkindlesmarkt unsicher gemacht, bevor es und bei frostigen Temperaturen zu kalt wurde und wir den Heimweg angetreten haben:

Fazit

Auch „Die Eiskönigin II“ ist zurecht ein großer Erfolg. Disney führt die Geschichte der zwei Schwestern wundervoll weiter und bringt viele schmissige Songs und humorvolle Szenen im Film unter. Wer schon vom ersten Teil genervt war, der braucht auch hier nicht reinschauen. Wer aber eine durchdachte und nicht nur schnell dahingerotzte Fortsetzung sehen möchte, für die oder den lohnt sich der Kinobesuch mit der ganzen Familie auf jeden Fall: 8/10 Punkte.

Good Omens – Die komplette Serie (2019)

Momentan überbrücken wir mit kürzeren Serien die Zeit, bis am 6. Dezember die langerwartete dritte Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“ anläuft. Damit hat es auch endlich die Miniserie „Good Omens“ auf den heimischen Fernseher geschafft. Die Adaption des Romans von Terry Pratchett und Neil Gaiman ist auf knackige sechs Episoden beschränkt, was ein famoses Format für eine Buchverfilmung ist. Ob sich der typische Humor der Autoren gekonnt auf den Bildschirm übertragen ließ? 👼😈

Good Omens (2019) | © Amazon Prime Video

Good Omens (2019) | © Amazon Prime Video

Ein kunterbunter Weltuntergang

Zunächst einmal muss ich vorausschicken, dass ich die Vorlage nicht kenne. Terry Pratchetts Humor ist mir aber bestens vertraut und ich mochte auch die bisherigen BBC-Verfilmungen seiner Scheibenwelt-Romane. Das wundervolle Pratchett-Gefühl überträgt sich auch in dieser Serie von Anfang an auf uns Zuschauer. Herrlich abgefahren und mit verschrobenem Humor durchsetzt. Am meisten hat mich „Good Omens“ jedoch an die kurzlebige Serie „Pushing Daisies“ erinnert. Weniger inhaltlich, aber inszenatorisch. Sie ist extrem verspielt und es gibt unzählige Handlungssprünge, die plötzlich Nebenfiguren ins Zentrum rücken oder kleine Details erzählen, bevor sich wieder der Haupthandlung gewidmet wird. Das ist zwar alles wunderbar anzusehen, doch hatte ich stets das Gefühl, dass diese formalen Aspekte ein tieferes Eintauchen in die Geschichte verhindern.

Auf dem Papier ist „Good Omens“ eine Serie, die ich lieben müsste. Die bei mir all die richtigen Knöpfe drückt. Ich liebe den Humor in den Einzelszenen, die Schauspieler sind famos und auch das Setting, das mich ein wenig an eine harmlose Variante von „Preacher“ erinnert hat, mag ich sehr. Doch irgendwie hat es nicht geklickt. Vielleicht liegt es an der zerfaserten Struktur, die in Romanform vermutlich besser funktioniert, vielleicht an etwas anderem. Ich kann den Finger nicht genau darauf legen, doch so sehr ich manche Aspekte mochte, so wenig hat mich die Serie in ihrer Gesamtheit leider abholen können. Das Finale der Serie hat sich nach etwas unnötigem und schlecht ausgeführtem CGI-Bombast glücklicherweise größtenteils auf die Beziehung zwischen Aziraphale (Michael Sheen) und Crowley (David Tennant) konzentriert, dem ohnehin stärksten Element der Serie. Damit hat „Good Omens“ für mich zumindest ein versöhnliches Ende genommen.

Fazit

Ich hatte mich wirklich auf „Good Omens“ gefreut und wurde von der sechsteiligen Miniserie auch gut unterhalten. Allerdings konnte sie mich nicht so packen und begeistern, wie ich mir das erhofft hatte. Dennoch schön, dass es das Werk von Terry Pratchett und Neil Gaiman auf die große, kleine Leinwand in unseren Wohnzimmern geschafft hat: 7/10 (7.3) Punkte.

Die 5 besten weiblichen Sidekicks aus Serien

Nach den männlichen Sidekicks, gibt es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG die fünf besten weiblichen Sidekicks aus Serien zu bewundern. Für welche wundervollen Frauen hättet ihr euch entschieden? Und was sagt ihr zu meiner Wahl?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #155

Das Thema für Ausgabe #155 lautet:

Die 5 besten weiblichen Sidekicks aus Serien

  1. Amy Brookheimer aus „Veep“ (2012-2019) – Wenn ihr wissen wollt, was aus dem Mädchen aus „My Girl: Meine erste Liebe“ geworden ist, dann schaut am besten einmal bei „Veep“ vorbei. Anna Chlumsky spielt die Stabschefin der Vizepräsidentin und hat durchaus unter ihr zu leiden. Wahres Comedy-Gold!
  2. Kaylee aus „Firefly“ (2002) – Wer ist die beste Mechanikerin des gesamten Universums? Natürlich Kaylee!
  3. Susie Myerson aus „The Marvelous Mrs. Maisel“ (seit 2017) – Susie ist nicht nur in Kombination mit Midge ein Kracher, aber gerade als Duo sind die beiden unschlagbar. Was freue ich mich auf die dritte Staffel, die am 6. Dezember endlich startet! ❤
  4. Tulip O’Hare aus „Preacher“ (2016-2019) – Wie bereits Cassidy bei den männlichen Sidekicks, ist auch Tulip eigentlich die dritte Hauptfigur. Eine wunderbar integraler Bestandteil des Trios und eine meiner Lieblingsfiguren der letzten Jahre.
  5. Willow aus „Buffy the Vampire Slayer“ (1997-2003) – Hach, Willow. In einer Serie voller toller Figuren war Willow immer etwas ganz Besonderes. Auch weil mit Dark Willow eine wunderbare Gegenspielerin durch sie entstanden ist.

Run, Fatboy, Run (640)

Heute war ein Tag, an dem ich nicht hätte laufen gehen sollen. Ich habe mich sowohl körperlich als auch geistig ausgelaugt gefühlt. Eine wichtige Präsentation, die ich heute gehalten habe, hat mir letzte Nacht den Schlaf geraubt. Auch davon abgesehen war der Tag sehr anstrengend. Warum dann trotzdem laufen? Weil die nächsten zwei Abende schon komplett verplant sind. Also raus. Hilft ja nix!

Dunkel und mit -1 °C eiskalt. Brrrr.

Dunkel und mit -1 °C eiskalt. Brrrr.

Distance: 6.12 km
Duration: 00:37:24
Elevation: 40 m
Avg Pace: 6:06 min/km
Avg Speed: 9.8 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 528 kcal

2019: 387 km
Dezember: 12 km

Entsprechend meiner körperlichen Verfassung bin ich heute nur sehr schleppend vorangekommen. Ich war auch wieder langsamer unterwegs als beim guten letzten Lauf am Sonntag. Aber ist halt so. Immerhin war ich draußen und die 400 km rücken in greifbare Nähe. 💪

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 177: Jahresplanung

Chernobyl – Die komplette Serie (2019)

Inzwischen ist der Hype um die Miniserie fast schon wieder verflogen. Höchste Zeit also, dass auch ich mich endlich der Sichtung von „Chernobyl“ widme. Aufgrund der extrem positiven Kritiken, waren die Erwartung hoch. Sehr hoch. Fast schon nicht mehr messbar. Wie die alles zerstörende Strahlung. Ob auch mich die Serie außergewöhnlich stark mitreißen konnte und somit zur besten Serie aller Zeiten wurde, lest ihr in der folgenden Besprechung… ⚡⚛⚡

Chernobyl (2019) | © Polyband

Chernobyl (2019) | © Polyband

Meine persönlichen Erinnerungen an Tschernobyl

Ich kann mich noch recht gut an die Katastrophe von Tschernobyl erinnern. Damals war ich 5 Jahre alt und weiß noch ziemlich genau, wie geschockt meine Eltern waren. Natürlich habe ich die Hintergründe nicht genau verstanden, doch es war für mich das auslösende Ereignis, warum ich Atomkraft bis heute extrem kritisch sehe. Akut hat es für mich damals bedeutet, nicht zum Spielen nach draußen zu dürfen. Schon gar nicht in den Sandkasten. Noch Jahre danach ist das Thema immer wieder dann aufgekommen, wenn Pilze auf dem Speiseplan standen, da gewisse Pilzarten bis heute radioaktiv belastet sind. Das Unglück von Tschernobyl gehört zu meinen spezifischen Kindheitserinnerungen, genauer auseinandergesetzt habe ich mich damit jedoch nie.

Mein Bezug zu der Katastrophe war demnach entsprechend diffus und sehr durch meine persönliche Perspektive geprägt. Spätestens mit dem Unglück von Fukushima sind die Erinnerungen wieder präsenter geworden. Nun also die Katastrophe in einer mehr oder minder leicht verdaulichen Unterhaltungsserie. Wer hätte gedacht, dass dieser Ansatz so gut funktioniert? Und können wir in Zukunft noch mehr Katastrophen in Serienform erwarten? Oder ist „Chernobyl“ besonders, weil die Katastrophe so sehr in unserem kollektiven Bewusstsein verankert ist?

Real wirkender Katastrophen-Horror

Mich erinnert die dramaturgische Aufbereitung der Katastrophe ein wenig an David Simons „The Wire“. Zwar gibt es Personen, die im Fokus der Geschichte stehen, jedoch werden in den unterschiedlichen Episoden stets neue Perspektiven eingebracht. Wenn sich in der zweiten Staffel von „The Wire“ der Fokus z.B. auf den Hafen von Baltimore verlagert, nimmt sich „Chernobyl“ in der vierten Episode den Liquidatoren an, die in der verstrahlten Zone die Tiere erlegen. In einer anderen Episode stehen u.a. die Bergbauarbeiter im Mittelpunkt, welche die Sicherungsmaßnahmen gegen die Kontamination des Grundwassers durchführen. Eine Wahl haben sie nicht.

Durch diese erzählerische Vielfalt bekommen wir als Zuschauer ein gutes Gesamtbild über alle Elemente der Katastrophe. In der letzten Episode läuft schließlich alles zusammen, es gibt endlich Erklärungen und auch emotional wird die Geschichte noch einmal verarbeitet. Gerade die dokumentarischen Aufnahmen der letzte 10 Minuten haben mich so richtig mitgenommen. Wahnsinn. So sehr sogar, dass ich mich gefragt habe, ob eine Doku-Serie nicht der noch gelungenere Weg hätte sein können, um sich dem Unglück von Tschernobyl retrospektiv zu nähern. Gefilmtes Material scheint ja ausreichend vorhanden zu sein.

Fazit

Es ist nicht wirklich überraschend, dass auch mich „Chernobyl“ sehr gepackt hat. Zweifellos eine beeindruckende Serie. Aber die beste Serie aller Zeiten? Soweit würde ich nicht gehen. Einige Szenen schienen mir doch sehr dramaturgisch aufbereitet, was im Rahmen einer TV-Serie natürlich Sinn macht. Gerne hätte ich eine ausführliche dokumentarische Aufarbeitung des Themas gesehen. Jedoch ist „Chernobyl“ auch als inszeniertes Drama eine herausragende Serie, die in ihrem Genre alles aus der tragischen Geschichte herausholt. Sehr empfehlenswert: 9/10 (9.2) Punkte.

Media Monday #440

Das erste Adventswochenende liegt hinter uns. Es war recht entspannt und dennoch fühle ich mich nicht sonderlich erholt. Die kommenden drei Wochen haben es so richtig in sich und ich befürchte am 21. Dezember einfach umzufallen (wäre ja nicht das erste Mal). Aber okay. Ist ja schließlich jedes Jahr so. Die ruhige Zeit. Wenden wir uns also etwas Positiverem zu, sprich den aktuellen Fragen des Medienjournals, die uns heute schon einmal schön auf die Vorweihnachtszeit einstimmen… 🕯

Media Monday #440

  1. In der nun startenden Vorweihnachtszeit ist die Sichtung von „Schöne Bescherung“ mit der ganzen Familie auf alle Fälle Pflicht, schließlich ist das die wichtigste (und da gibt es ja wohl keinen Zweifel) Tradition überhaupt.
  2. Und bevor das Jahr zu Ende ist, will ich auf alle Fälle noch den siebten und letzten Teil meines Urlaubsberichts unserer Reise in die Niederlande veröffentlichen.
  3. Mehr Zeit könnte ich mir ja auch gut als Weihnachtspräsent vorstellen, schließlich ist Zeit das wertvollste Gut überhaupt (neben Gesundheit).
  4. Erst einmal hoffe ich aber, überhaupt Zeit zu finden um all die Dinge (sowohl beruflicher als auch privater Natur) erledigen zu können, die dieses Jahr auf jeden Fall noch fertig werden müssen.
  5. Dieses Jahr zumindest auf 80 gesehene und besprochene Filme zu kommen wäre ja wirklich toll, wobei das momentan durchaus noch drin ist, schließlich habe ich am Wochenende mit „Operation: Overlord“ und „Ein Krokodil und sein Nilpferd“ bereits den 68. und 69. Film in diesem Jahr gesehen.
  6. Einmal nur wünsche ich mir für den vor uns liegenden Dezember, dass neben all den bereits geplanten Dingen nicht auch noch etwas Ungeplantes über uns hereinbricht.
  7. Zuletzt habe ich die ersten 6 km im Dezember gelaufen und das war dringend nötig, weil ich es aufgrund von Erkältungen im November nur auf 35 km gebracht habe.

Auch ich bin nicht komplett dem Black Friday entkommen und habe speziell bei den Blu-ray-Mediabooks zugeschlagen (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):