The Expanse: Memory’s Legion (James S. A. Corey)

The Expanse: Memory's Legion (James S. A. Corey)Mit dieser Kurzgeschichtensammlung verabschiede ich mich nun endgültig aus dem Universum von „The Expanse“. Seit dem großen Finale „Leviathan Falls“ sind nur exakt zwei Monate vergangen, sprich ich bin für meine Verhältnisse sehr schnell durch „Memory’s Legion“ gekommen. Viel zu schnell. Dabei hatte ich davor gar keine so große Lust auf die acht Kurzgeschichten und hätte lieber mehr Zeit mit der Crew der Rocinante verbracht. Aber mich haben die Erweiterungen dieser Welt so sehr begeistert, wie die besten Bücher der Hauptreihe. Teils begegnen wir bekannten Figuren wieder und teils lernen wir ganz neue Perspektiven kennen. All das trägt zum ohnehin schon großartigen World Building bei. Weiterhin wird jede Kurzgeschichte um Notizen des Autorenduos ergänzt, welche einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein fantastisches Gesamtpaket also für alle Fans von „The Expanse“. 🚀

Story 1: Drive

Die Geschichte von „Drive“ wird auch im Rahmen der Serie gezeigt: Dort sieht man, wie Solomon Epstein zum ersten Mal seinen gleichnamigen Antrieb testet. Dabei kommt er tragischerweise ums Leben, da die G-Kräfte durch die Beschleunigung zu hoch sind. In der Kurzgeschichte erleben wir zudem noch eine Liebesgeschichte und die politischen Entwicklungen zwischen Mars und Erde. Das alles ist wunderbar kunstvoll miteinander verwoben und man bekommt ein wirklich gutes Gefühl für die Figuren und was Entfernungen vor Erfindung des Epstein-Drive bedeutet haben. Eine wundervolle Kurzgeschichte, die ein halbes Leben in nur knapp 25 Seiten erzählt: 10/10 Punkte.

Story 2: The Butcher of Anderson Station

Fred Johnsons Geschichte bekommt man sowohl in der Serie als auch in den Büchern durchaus schon mit. In „The Butcher of Anderson Station“ wird sein Wechsel zur zuvor feindlichen OPA jedoch ganz konkret gezeigt. Auch hier setzen die Autoren wieder auf verschiedene Zeitebenen, die miteinander verwoben werden. Auch die Unterdrückung der Belter wird schmerzhaft greifbar. Es ist eben überall so, dass die Reichen und Mächtigen die Ärmsten ausbeuten. Hier geht es neben Hunger und Durst als Grundbedürfnis auch noch um das Atmen. Wenn bei uns auf der Erde Atemluft auch noch verkauft und verknappt werden könnte, es würde geschehen. Daran habe ich inzwischen keinen Zweifel mehr. Wir bekommen auch Anderson Dawes noch einmal zu lesen, was perfekt in den Kontext der Geschichte gepasst hat. Auch hier wieder großes Kino auf nur 29 Seiten: 9/10 Punkte.

Story 3: Gods of Risk

Mit „Gods of Risk“ folgt die erste längere Novelle von „Memory’s Legion“. Im Mittelpunkt steht David, der Neffe von Bobbie Draper. Er ist ein Vorzeigestudent und ist nebenbei jedoch in kriminelle Machenschaften verwickelt. Ich mochte diese kleine Geschichte aus dem „The Expanse“-Universum wirklich sehr, da sie den Alltag auf dem Mars zeigt und mit Bobbie eine meiner liebsten Figuren zurückbringt. Man kann sich sehr gut in den jungen David einfühlen und ich war froh, dass seine Geschichte am Ende glücklich, wenn auch bittersüß ausgeht. Hier werden keine weltverändernden Ereignisse erzählt, doch das war eine nette Abwechslung im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Geschichten. Beste Unterhaltung auf 61 Seiten: 9/10 Punkte.

Story 4: The Churn

„The Churn“ ist die wohl ungewöhnlichste Geschichte aus dem „The Expanse“-Universum. Nicht unbedingt inhaltlich, aber wie sie geschrieben ist: In allen Büchern und bisherigen Geschichte nutzen James S. A. Corey eine personale Erzählperspektive, sprich wir erleben die Welt durch die Augen jeweils einer Figur. Hier jedoch wird ein allwissender Erzähler eingesetzt, was ich zu Beginn extrem irritierend fand. In den Anmerkungen der Autoren zur Geschichte wird dies damit erklärt, dass sie die Leser:innen im Unklaren lassen wollten, wer denn Timmy ist. Für mich jedoch war es von der ersten Zeile klar, dass wir es hier mit Amos Burton zu tun haben. Vermutlich auch, weil er bereits in „Tiamat’s Wrath“ als Timmy auftritt. Inhaltlich bekommen wir es mit einer Kriminalgeschichte zu tun, welche die Welt rund um Amos erweitert. Es geht nach Baltimore, wohin er auch in „Nemesis Games“ zurückgekehrt ist. Ich mochte die Geschichte über ihre 59 Seiten, fand sie jedoch nicht so elegant erzählt, wie die bisherigen: 8/10 Punkte.

Story 5: The Vital Abyss

Auch mit „The Vital Abyss“ ändert das Autorenduo die Erzählperspektive: Erstmals in „The Expanse“ bekommen wir es mit einem Ich-Erzähler zu tun und dieser ist Dr. Paolo Cortázar, die Person hinter den menschenverachtenden Experimenten rund um das Protomolekül. In der Hauptserie haben wir Cortázar eher am Rande mitbekommen, doch hier wird der Fokus komplett auf ihn gesetzt: Wie er sich um seine kranke Mutter kümmert, dann immer ehrgeiziger wird, seine Empathie mit Drogen und Eingriffen abstellt und letztendlich von Protogen angeheuert wird. All das ist in eine Rahmenhandlung eingebettet, die ihn und seine Kolleg:innen als Gefangene der Belter zeigt, kurz bevor er von Winston Duarte nach Laconia geholt wird. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Geschichte brauche, doch ist sie so packend erzählt, und Cortázar eine wirklich spannende Figur, dass ich extrem viel Spaß mit dieser Kurzgeschichte hatte. Erneut bekommen wir hier auf 63 Seiten ein nahezu komplettes Leben erzählt bzw. die Lücken ergänzt, welche die Hauptsaga gelassen hat. Wirklich gelungen: 9/10 Punkte.

Story 6: Strange Dogs

Die Geschichte von „Strange Dogs“ erleben wir schon in der finalen Staffel der Serienfassung von „The Expanse“. Sie bildet die Brücke zur Laconia-Trilogie und deshalb ist es umso tragischer, dass wir diese nicht mehr als Adaption bekommen haben. Ich wusste schon worum es geht und doch hat mich die Geschichte von Cara und Xan sehr getroffen. Sie ist düster und mysteriös und erzählt dabei doch einen sehr nachvollziehbaren Plot, der aus Caras Perspektive geschildert wird. Sehr klassisch für die bisher experimentelleren Blickwinkel von „Memory’s Legion“. Ich habe wirklich mit Cara gelitten, da ihr Handeln für sie völlig logisch ist. Auch mochte ich, dass wir Laconia hier näher kennenlernen und einen genaueren Blick auf die Repair Drones bekommen. Die letzten Sätze haben bei mir einen Kloß im Hals zurückgelassen, weil das Schicksal von Cara ja bekannt ist. Emotional hat „Strange Dogs“ komplett bei mir eingeschlagen und die 58 Seiten der Geschichte waren für mich ein Highlight unter den ohnehin schon famosen Kurzgeschichten: 10/10 Punkte.

Story 7: Auberon

Mit 64 Seiten ist „Auberon“ die längste der acht Kurzgeschichten. Wir lernen einen neuen Planeten mit neuen Regeln kennen. Auch neue Figuren, welche in der Eroberungsphase Laconias agieren. „Auberon“ ist zugleich Gangstergeschichte und Liebesdrama. Zunächst wirkt es so, als würde die Handlung komplett abseits der bekannten Wege spielen, doch dann kommt es zu einer Enthüllung, die ich so nicht habe kommen sehen: Es gibt ein Wiedersehen mit Erich, dem wir zuletzt in „The Churn“ begegnet sind. „Auberon“ wird aus zwei Perspektiven erzählt und ich fand es wunderbar, dass der Konflikt fast schon positiv aufgelöst wird. Oder zumindest so, dass es für eine der Figuren eine Weiterentwicklung gibt und sie der Disziplin Laconias entsagt. Nicht freiwillig, aber doch nicht alternativlos. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich wäre gerne noch länger in dieser Welt geblieben. „The Expanse“ besitzt einfach ein so reiches World Building, dass es eine Freude ist: 10/10 Punkte.

Story 8: The Sins of Our Fathers

Dies ist die letzte Geschichte aus dem „The Expanse“-Universum, die jemals geschrieben wurde. Alleine das hat sie zu etwas Besonderem für mich gemacht. In ihr begegnen wir Filip Nagata wieder, was einen der losen Fäden aus der Free-Navy-Trilogie auffängt. Erneut befinden wir uns auf einem fremden Planeten. Dieses Mal jedoch spielt die Geschichte nach dem Finale der Hauptreihe, sprich das Ring-Netzwerk ist bereits zerstört. Dieser Fakt hat eine große Bedeutung für die 400-köpfige Siedlung, die im Zentrum der Geschichte steht. Filip sollte dort eigentlich nur ein kurzes Gastspiel haben, doch er wird von der Vergangenheit eingeholt und muss sich ihr stellen. All das wird mit einer Monstergeschichte angereichert, doch wie so oft sind es die menschlichen Dämonen, die es zu bekämpfen gilt. All das ist wieder so gekonnt erzählt, dass ich mir fast ein ganzes Buch in diesem Setting hätte vorstellen können. James S. A. Corey hören aber auf, wenn es am besten ist. Somit begleiten wir Filip nur auf 58 Seiten und nehmen danach wieder Abschied. Es hätte kein gelungenerer sein können: 10/10 Punkte.

Fazit

Ich habe ausnahmslos jede Kurzgeschichte von „Memory’s Legion“ genossen. Gäbe es einen zweiten Band, ich würde ohne nachzudenken zugreifen. James S. A. Corey haben mit „The Expanse“ eine der besten Buchreihen geschaffen, die ich je gelesen habe. Diese acht Kurzgeschichten sind ein weiterer Beweis für ihr durchdachtes World Building und ihr Talent, spannende Figuren zu zeichnen. Eine große Empfehlung für alle Fans der Sci-Fi-Reihe: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (2407)

Heute wollen wir abends zum Strand, um zumindest einmal den Sonnenuntergang über dem Meer zu sehen. Nächste Woche soll das Wetter nämlich eher schlecht werden. Also ist der Rest der Familie heute noch einmal einkaufen gefahren, während ich mich in der späten Vormittagshitze zu einem Lauf durch die Pampa aufgemacht habe. Es war richtig, richtig heiß. ☀️

Heute mal Morgenlauf und damit die Laufwoche mit 40 km abgeschlossen(?)

Heute mal Morgenlauf und damit die Laufwoche mit 40 km abgeschlossen(?)

Distanz: 8.65 km
Zeit: 00:50:44
Anstieg: 23 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 706 kcal

2026: 1780 km
August: 120 km
KW 33: 40 km

Eigentlich wollte ich 10 km laufen, doch es war zu anstrengend. Vielleicht steckte mir auch der gestrige Lauf noch in den Knochen? Auf jeden Fall habe ich geschwitzt wie schon lange nicht mehr. Und ich vermisse das Meer. Wird Zeit, dass wir unseren täglichen Meeresspaziergang noch nachholen. Morgen dann vermutlich tatsächlich mal Pause. Mit 40 km in einer Urlaubswoche bin ich durchaus zufrieden. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: Glowlag

Run, Fatboy, Run (2406)

Nach dem heutigen Strandtag, haben sich erstmals der Zwergofant und ich gemeinsam auf den Weg gemacht. Allerdings wollten wir keine allzu lange Runde laufen, denn der Tag war lang und die Familie hatte Hunger. Doch auch die anvisierten 6 km waren fordernd genug. ☀️

Erster Dünenlauf in bester Begleitung

Erster Dünenlauf in bester Begleitung

Distanz: 6.08 km
Zeit: 00:35:31
Anstieg: 49 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 144 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 24.4 °C
Kalorien: 483 kcal

2026: 1772 km
August: 111 km
KW 33: 31 km

Wir sind einen neuen Abschnitt, den ich noch nicht kannte, gelaufen und dann hoch zum Meer. Auf dem letzten Kilometer musste mich der Zwergofant ganz schön ziehen, denn ich hatte keine Energie mehr. Nach dem Lauf haben wir uns gut gefühlt und planen, das in den nächsten Tagen noch einmal zu wiederholen. 🏃

Im Ohr: Gespräche über das Laufen am Meer.

Run, Fatboy, Run (2405)

Auch heute war das Wetter wieder großartig und wir hatten einen wundervollen Strandtag. Danach habe ich mich noch zu einem kurzen Lauf aufgemacht, denn ich wollte den Rest der Familie nicht zu lange warten lassen. Dennoch hat der Lauf gut getan und es war wunderbar durch die Dünen zu laufen. 🌊

Mit Lauf am Meer die 100 km im August geknackt

Mit Lauf am Meer die 100 km im August geknackt

Distanz: 6.15 km
Zeit: 00:34:36
Anstieg: 53 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 26.7 °C
Kalorien: 488 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 54%

2026: 1766 km
August: 105 km
KW 33: 25 km

Nach dem Duschen haben wir zu Abend gegessen und danach wollte der Zwergofant noch mit mir rudern gehen. Unser Ferienhaus ist dieses Mal mit einem Ruderboot ausgestattet, was wir bisher auch jeden Tag genutzt haben. Nach unserer Tour waren wir noch bis in die Dunkelheit draußen zusammengesessen. Das war sehr schön. Nun ist es kurz vor 23 Uhr, der Rest der Familie hat sich ins Bett verzogen und ich habe noch Zeit, meinen Lauf nachzutragen. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten klassischen Horrorfilme

Wir lassen die Filme unserer FYP (For You Page) hinter uns und begeben uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zu den fünf besten klassischen Horrorfilmen. Die Einschränkung der Aufgabenstellung sah die Abgrenzung zum modernen Horror bei den späten 1970er Jahren, so dass ich meine Auswahl auf die Zeit davor konzentriert habe. Auch wenn sich keine Universal-Monster- oder Hammer-Filme darauf finden, so ist mir doch einiges eingefallen… 🔪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 475 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 475 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 475 lautet:

Die 5 besten klassischen Horrorfilme

  1. „Der Exorzist“ (1973) – Meine letzte Sichtung liegt schon lange zurück und doch fand ich sie wirklich unheimlich. Gesehen hatte ich den Director’s Cut mit restauriertem Spider Walk. Ich hatte damals eine Komplettbox mit allen Exorzist-Filmen, doch diese habe ich dann irgendwann verkauft. Schön doof. Würde mir heute auch nicht mehr passieren.
  2. „Der weiße Hai“ (1975) – Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein wahrer Klassiker des Genres. Bis heute gibt es eine Flut an Hai-Horror-Filmen, welche ohne Steven Spielbergs Bruce wohl nie aufgetaucht wären. Inhaltlich, gerade in den Corona-Jahren, auch aktueller denn je. Sollte ich einmal wieder schauen. Das nächste Mal vielleicht mit den Kids?
  3. „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) – Der Zombie-Film, der Zombies im Genrekino populär machte. George A. Romeros düsterer Schocker hat mir damals mit seiner finalen Szene die Füße unter dem Boden weggezogen. Danach war ich erst einmal sprachlos. Ein wichtiger Film für das Genre, aber auch gesellschaftlich nach wie vor extrem relevant.
  4. „Psycho“ (1960) – Alfred Hitchcocks Ausflug ins Slasher-Kino. Norman Bates war einer der ersten Messer-Killer und die Duschszene ist zurecht in die Filmgeschichte eingegangen. Deshalb hat es der Film auch vor John Carpenters „Halloween: Die Nacht des Grauens“ auf die Liste geschafft. Ein Film voller Wendungen und extremer Spannung. Eben vom Meister.
  5. „The Texas Chain Saw Massacre“ (1974) – Den Abschluss macht Tobe Hoopers Meisterwerk des Terrorkinos. Ich weiß noch, wie ich ihn als Teenager mit einer Gruppe auf einem Filmabend sah. Die meisten haben gejohlt und gelacht, dass man ja gar keine Gewalt sehen würde. Mich jedoch hat die absolut dreckige Atmosphäre komplett in den Bann gezogen. Die Essensszene ist bis heute mit das Ekligste, was ich jemals gesehen habe. Absolut verstörend.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2404)

Nach einem weiteren Strandtag, habe ich mich heute noch zu einem Abendlauf aufgemacht. Dieses Mal zunächst ins Landesinnere, dann wieder hoch zum Strand, wo Menschenmassen sich gerade die Sonnenfinsternis angeschaut hatten. Wir selbst hatten keine Schutzbrillen, weshalb wir das Ereignis nur am Rande mitbekommen haben. Ein paar Handyfotos mussten reichen. ☀️

Langer Abendlauf zum Meer in der Sonnenfinsternis

Langer Abendlauf zum Meer in der Sonnenfinsternis

Distanz: 10.70 km
Zeit: 01:01:32
Anstieg: 52 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 23.3 °C
Kalorien: 849 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 86%

2026: 1759 km
August: 99 km
KW 33: 19 km

Am Ende habe ich mich noch kurz verlaufen, so dass ich auf etwas mehr als 10 km gekommen bin. Damit bin ich doch sehr zufrieden. Danach haben wir gegessen und ich war mit dem Zwergofanten noch eine Runde rudern. Nun sitze ich gegen 22 Uhr auf der Terrasse und schreibe ins Blog. Urlaub ist schon toll! 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: Samiam

Run, Fatboy, Run (2403)

Wie ihr seht sind wir im Urlaub. Unsere Anreise gestern hat ganz gut geklappt, doch mehr als den kompletten Tag eingenommen. Somit haben wir uns erst heute so richtig eingegroovt und nach einem windigen Strandtag war ich abends noch eine Runde laufen. Auf bekannten Wegen, denn hierher hat es uns schon vor drei Jahren verschlagen. Es ist immer noch wunderschön! 🥰

Erster Lauf am Meer

Erster Lauf am Meer

Distanz: 8.47 km
Zeit: 00:47:28
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:36 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 23.3 °C
Kalorien: 677 kcal

2026: 1749 km
August: 88 km
KW 33: 8 km

Es war eigentlich noch zu warm fürs Laufen und ich war auch ziemlich platt. Muss wohl erst in den Urlaubsmodus finden, wobei ich den Strandtag heute schon richtig genossen habe. Auch der Lauf war herrlich, doch ich wollte es nicht übertreiben, denn wir hatten auch noch nicht zu Abend gegessen und der Rest der Familie hatte Hunger. Die nächste Gelegenheit findet sich bestimmt bald. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 933 – Glennkill
Im zweiten Ohr: Glowlag

Media Monday #789 – Praktikumswoche, Kneipenquiz und Urlaubsbeginn

Es ist soweit! Nachdem der Rest der Familie bereits eine Woche Vorsprung hatte, habe nun auch ich endlich Urlaub. Wobei das auch nicht stimmt, denn das Zappelinchen hat sich, wie bereits in den letzten Sommerferien, für ein freiwilliges Praktikum eingesetzt. Sie hat den Platz auch bekommen und war für eine Woche in der Kinderklinik. Leider war das Praktikum, bis auf das Finale, eher durchwachsen und dennoch hat sie einiges mitnehmen können. Für mich selbst war die Arbeitswoche noch einmal mit ein paar Herausforderungen gepflastert, doch diese liegen nun hinter mir bzw. darf sich mein zukünftiges Ich, welches mein gegenwärtiges Ich vermutlich verfluchen wird, darum kümmern. Mitte der Woche hat mich der Nachbar als Ersatzmann zum Kneipenquiz mitgenommen und dieses hat unser Team direkt gewonnen (siehe Foto unten). Ich konnte natürlich hauptsächlich bei popkulturellen Fragen glänzen und letztendlich haben wir uns gegen 13 andere Teams durchgesetzt. Das hat sehr viel Spaß gemacht und wird definitiv wiederholt, auch wenn ich beim nächsten Termin keine Zeit habe. Am Freitag sind wir noch einmal zu meiner Mama gefahren und waren im Anschluss auch noch im Kino (siehe Frage 4). Am restlichen Wochenende haben wir Urlaubsvorbereitungen getroffen und waren auf der örtlichen Kärwa. Nun muss ich mich erst noch daran gewöhnen, tatsächlich frei zu haben. Glücklicherweise wird es nicht langweilig werden. Damit zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen gelungenen Wochenstart, hoffentlich auch mit ein paar freien Tagen! 😎

Media Monday #789

  1. Es wäre nicht gelogen wenn ich behaupte, dass mich die Top 5 FYP-Filme vor eine Herausforderung gestellt haben. Mit ein wenig Recherche, konnte ich die Aufgabe dennoch erfüllen.
  2. Der „Projekt 52“ braucht wohl wenigstens Zeit und Ideen, doch auch ohne beides habe ich letzte Woche das Thema Sprung mit einem schönen Archivbild des skateboardenden Zwergofanten umgesetzt.
  3. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet ich, der ich früher nichts schlimmer fand als zu laufen, letzte Woche meinen Lauf Nummer 2.400 absolviert habe.
  4. „Spider-Man: Brand New Day“ hat alle Qualitäten, die es braucht für ein fantastisches Kinoerlebnis. Der Film hat uns alle nachhaltig begeistert und ist vielleicht sogar mein liebster Spider-Man-Film überhaupt.
  5. Ehrlicherweise stört es mich kaum, dass ich in den kommenden Wochen nichts von der Arbeit mitbekommen werde. Das war schon einmal anders.
  6. Urlaub könnte ich mir gefallen lassen und das werde ich auch.
  7. Zuletzt habe ich die Blumen auf den Gräbern am Friedhof gegossen und das war nötig, weil es momentan unfassbar trocken ist.

Beim Kneipenquiz direkt erfolgreich gewesen und den ersten Platz belegt (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2402)

Nach einem langen Abend auf der Terrasse, mit vorangegangenem Abstecher zur Kärwa, war ich heute Morgen trotz genug Schlaf noch recht platt. Der Zwergofant wollte nicht mit, also habe ich mich alleine aufgemacht und bin zum Waldfriedhof gelaufen. Das Gießen war aufgrund der Trockenheit bitter nötig. ☀️

Laufwoche mit 60 km und einem Bewässerungslauf zum Friedhof abgeschlossen

Laufwoche mit 60 km und einem Bewässerungslauf zum Friedhof abgeschlossen

Distanz: 7.07 km
Zeit: 00:42:23
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 139 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 23.9 °C
Kalorien: 539 kcal

2026: 1740 km
August: 80 km
KW 32: 60 km

Danach bin ich wieder direkt durch den Wald zurückgelaufen, da ich nur noch die 60 Wochenkilometer vollmachen wollte. Mehr muss heute nicht sein. Morgen wird ein Pausentag eingelegt und dann mal sehen, wann ich wieder zum Laufen komme. 🏃

Im ersten Ohr: Nerdtalk 682 – Algorithmen sind am Ende auch nur Menschen
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Run, Fatboy, Run (2401)

Nach unserem gestrigen Kinobesuch waren wir noch ausgiebig Burger und Nachspeise futtern. Danach war dem Zwergofanten etwas schlecht. Auch nachts ist er gewandert, was sonst nie mehr der Fall ist. Als ich nach ihm schauen wollte, habe ich mir so meine Zehen gestoßen, dass ich schon dachte, das war es erstmal mit dem Laufen. Sie haben so geschockt, dass ich gegen 4:30 Uhr noch einmal nach unten bin, um mir ein Kühlpad zu holen und um meine Zehen zu wickeln. Der Schlaf danach war eher unruhig, doch irgendwann kam er doch. Um 8 Uhr war ich wieder wach und die Zehen haben zwar immer noch geschmerzt, doch weit nicht mehr so schlimm wie in der Nacht. Also habe ich mich an einem Lauf versucht… 🏃

Erster Urlaubslauf am späten Morgen

Erster Urlaubslauf am späten Morgen

Distanz: 10.14 km
Zeit: 01:00:23
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 5:57 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 798 kcal

2026: 1733 km
August: 73 km
KW 32: 53 km

Meine Füße, und gerade die Zehen, sind ja Kummer gewöhnt. Ich habe immer irgendwo Blasen und es zwickt beständig. Der Schmerz in den Zehen war okay und während des Laufens habe ich ihn kaum gespürt. Danach wieder mehr. Aber nun gut. Nicht schlimm genug, um es zu lassen. Der Lauf selbst war gerade noch so angenehm. Inzwischen wäre es dafür schon zu heiß. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk 682 – Algorithmen sind am Ende auch nur Menschen
Im zweiten Ohr: Glowlag