Allein mit Onkel Buck – OT: Uncle Buck (1989)

Nach der geschäftlichen Weihnachtsfeier Freitagabend, ging es heute mit dem Weihnachtsbaumkauf und dem ersten Auftritt des Kinderchors am Weihnachtsmarkt entsprechend festlich weiter. Fast schon anstrengend. Mich hat inzwischen die erste richtig fiese Erkältung des Jahres fest im Griff, weshalb ich abends Lust auf leichte Unterhaltung hatte. Die Wahl ist auf „Allein mit Onkel Buck“ und damit auf einen weiteren John-Hughes-Klassiker gefallen…

Allein mit Onkel Buck (1989) | © Universal Pictures Germany GmbH

Allein mit Onkel Buck (1989) | © Universal Pictures Germany GmbH

Eine typische Komödie der 80er Jahre

Stand vor zwei Wochen erst „Ein Ticket für Zwei“ auf dem Programm, kam in „Allein mit Onkel Buck“ erneut das Traumpaar John Hughes und John Candy zusammen. Der Ton und der Humor des Films sind erneut so typisch für Hughes, dass es eine Freude ist. Auch wenn ich mich nur noch an wenige Szenen erinnern konnte, so muss ich „Uncle Buck“ in meiner Jugend doch zumindest einmal gesehen haben – zu ikonisch ist John Candy in der Rolle des sympathischen Junggesellen. Mit Macaulay Culkin (bekannt aus „Kevin: Allein zu Haus“, ebenfalls nach einem Drehbuch von John Hughes) gibt es einen weiteren Star der 80er zu sehen.

Die Handlung des Films ist weder sonderlich ausgefallen, noch überraschend. Nein, man bekommt einen Handlungsverlauf zu sehen, den man auch ziemlich exakt so erwarten würde. Das macht aber nichts, denn „Allein mit Onkel Buck“ lebt von seiner Situationskomik, seinen emotionalen Momenten und seinen Schauspielern. In Kombination ergibt das eine wunderbare 80er-Jahre-Komödie, die man sich auch heute noch wunderbar anschauen kann.

Fazit

Auch wenn „Allein mit Onkel Buck“ nicht mit den ganz großes John-Hughes-Klassikern mithalten kann, so ist es doch eine famoser Komödie – gerade für Fans von John Candy. Die schöne Botschaft des Films macht ihn zudem prädestiniert dafür, in der Vorweihnachtszeit geschaut zu werden: 8/10 Punkte.

The Goldbergs – Season 2

Kaum zu glauben! Nur ein knapper Monat ist ins Land gezogen und schon habe ich „The Goldbergs – Season 2“ durchgeschaut. Dabei habe ich mich noch zurückgehalten, denn ich hätte die Staffel problemlos an ein paar Abenden verschlingen können. Die Goldbergs zaubern mir einfach stets ein Lächeln ins Gesicht… ❤

The Goldbergs – Season 2 | © Sony Pictures Home Entertainment

The Goldbergs – Season 2 | © Sony Pictures Home Entertainment

Popkultur-Referenzen der 80er in Perfektion

Kennt ihr dieses mollig warme Gefühl, das einem manche Serien vermitteln? „The Goldbergs“ hat dies zweifellos zu bieten. In Hülle und Fülle. Dabei sind es nicht nur die wunderbar in die Handlung eingewobenen Popkultur-Referenzen der 80er, sondern vor allem die Dynamik innerhalb der Familie Goldberg selbst. Wusste mich schon die erste Staffel der Serie zu begeistern, so bin ich im zweiten Jahr noch viel mehr in dieser wunderbaren Fernsehfamilie angekommen. Ich verstehe die Insider-Gags, kann über individuelle Charaktereigenschaften lachen und mit den Figuren mitfühlen.

Der Filmliebe unseres Erzählers Adam Goldberg ist es zu verdanken, das wir wunderbar persönliche Anekdoten zu Klassikern der 80er Jahre, wie „Ferris macht blau“ oder „Die Braut des Prinzen“, erleben dürfen. Das hebt die Serie für mich auch deutlich über andere Comedy-Serien dieser Art. Hinzu kommt der emotionale Kern, der in all den wunderbaren Charakteren der Familie Goldberg liegt.

Fazit

Was soll ich sagen? Bis auf ein paar nur sehr gute Episoden, bietet die zweite Staffel von „The Goldbergs“ ein Komplettpaket an famoser Unterhaltung. Schade nur, dass die Serie hierzulande ein Schattendasein fristet. Sie sollte stets in einem Atemzug mit „Wunderbare Jahre“ genannt werden. Also schaut euch die Serie an und sprecht darüber. Es sollten mehr Serienfans Beverly, Murray, Erica, Barry, Adam und Pops kennen: 9/10 (9.0) Punkte.

Mr. Robot – Season 1

Wieder einmal habe ich eine Serie nachgeholt, die alle Serien-Fans schon vor Jahren gesehen haben. Die Kritiken waren überschwänglich, gerade aus den Reihen der sonst überaus kritischen IT-affinen Zuschauerschaft. Ob mich „Mr. Robot – Season 1“ aus ähnlichen oder ganz anderen Gründen zu begeistern wusste, lest ihr in der folgenden Besprechung. Spoiler sind zu erwarten.

Mr. Robot – Season 1 | © Universal Pictures Germany GmbH

Mr. Robot – Season 1 | © Universal Pictures Germany GmbH

Wenn Dexter Morgan Hacker wäre…

Schon ab den ersten Szenen der Serie musste ich mit „Dexter“ an eine andere populäre TV-Serie denken: Ein Charakter, der mit sich und seiner Umwelt nicht klar kommt, der sich als Rächer über dem Gesetz sieht und der eine Geheimidentität lebt. Hinzu kommt der Einsatz eines eindringlichen Voice-overs, das mit schwarzem Humor angereichert ist und uns Zuschauern einen Einblick in die Gedankenwelt des Protagonisten bietet. Und spätestens als klar wird (habe ich schon vor Spoilern gewarnt?), dass Elliot mit seinem toten Vater spricht und ein besonderes Verhältnis zu seiner Schwester hat, werden die Parallelen unübersehbar. Und wie bereits die erste Staffel von „Dexter“ besitzt auch das erste Jahr von „Mr. Robot“ einen ganz besonderen Reiz.

Tatsächlich war ich von der Art und Weise begeistert, wie mit IT-Themen generell und Hacking im Speziellen umgegangen wird. Die Technik in der Serie wirkt sehr glaubwürdig und auch der Social-Engineering-Aspekt wird beeindruckend in Szene gesetzt. Wirklich extrem gelungen. Weniger begeistert hat mich im Verlauf der Staffel die eigentliche Handlung bzw. die Charaktere abgesehen von Elliot selbst. Gerade der Bösewicht Tyrell Wellick samt Frau ist so übertrieben böse, dass es fast schon an eine Parodie grenzt. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen. Sehr schade, da zu Beginn der Staffel auch in diesem Charakter deutlich mehr Potenzial geschlummert hat.

…und mit Tyler Durden befreundet

Die überraschende Wendung rund um Mr. Robot habe ich schon viel zu früh kommen sehen. Das ist nicht weiter schlimm, jedoch war die Umsetzung am Ende samt einer Piano-Version von „Where Is My Mind?“ dann doch ein wenig zu plakativ. Ja, natürlich ist „Fight Club“ für diese Serie eine sowohl inhaltliche als auch formale Referenz. Trotz der offensichtlichen Wendung und der nicht gerade subtilen Inszenierung, wusste mich „Mr. Robot“ emotional abzuholen. Zumindest was die Haupthandlung angeht. Einige Nebenschauplätze (z.B. den gesamten Gefängnisausbruch) hätte man sich sparen können. Das Finale dagegen samt seiner gesellschaftspolitischen Auswirkungen fand ich wiederum extrem spannend und auch glaubwürdig erzählt. Ich hoffe sehr, dass man sich in den folgenden Staffeln mehr auf die angerissenen Aspekte konzentriert, denn dranbleiben werde ich auf jeden Fall.

Fazit

Insgesamt betrachtet hatte ich viel Spaß mit „Mr. Robot“ und wusste auch zu schätzen, dass die Macher Ahnung von der Materie haben. Mit ein wenig mehr Feinschliff, was die Charaktere und ihre Motivation angeht, hätte es wirklich die perfekte Ergänzung zu David Finchers „Fight Club“ in Serienform werden können. Doch was nicht ist, kann ja noch werden: 9/10 (8.6) Punkte.

Run, Fatboy, Run (587)

Vielleicht hätte ich es lassen sollen. Das Laufen. Heute morgen bin ich schon mit Halsschmerzen aufgewacht. Der volle Arbeitstag war meiner gefühlten Fitness auch nicht zuträglich. Aber moep0r läuft wieder. Da muss ich doch auch! 😲

Ein Lauf durch den idyllischen Garagenhof

Ein Lauf durch den idyllischen Garagenhof

Distance: 7.12 km
Duration: 00:42:55
Elevation: 52 m
Avg Pace: 6:01 min/km
Avg Speed: 9.95 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 613 kcal

2018: 1089 km
Dezember: 45 km

Eigentlich muss ich zurzeit nur auf meine Kilometer kommen, weil ich fast jeden Abend Plätzchen futtere. Eben um nicht aus dem Leim zu gehen. Beim Jahreswechsel 2017/2018 hatte ich 6 kg mehr auf den Rippen. Das will ich mir dieses Jahr ersparen. Den Lauf heute habe ich aufgrund der leichten Abgeschlagenheit auch bewusst langsam angehen lassen. Und ich war eigentlich länger unterwegs, habe jedoch ein paar hundert Meter verpasst, da ich die Uhr nach dem Foto nicht wieder gestartet hatte. Wie zu Beginn gesagt: Vielleicht hätte ich es heute lieber lassen sollen…

Im Ohr: Super Stay Forever Folge 14: Secret of Mana

Media Monday #389

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Und tatsächlich schon das zweite. Wie jedes Jahr rennt die Zeit vor Weihnachten extrem. Samstagnachmittag haben wir versucht Weihnachtsgeschenke ganz klassisch vor Ort im Laden zu kaufen. In Nürnberg mit Christkindlesmarkt. Eine ganz tolle Idee. Heute waren mein Bruder samt Frau zu Gast (siehe Frage 4) und nun läuten die Fragen des Medienjournals, wie so oft, den Abschied vom Wochenende ein… 🕯️🕯️🎄

Media Monday #389

  1. In der Welt von Guillermo del Toro könnte ich mich jedes Mal neu verlieren, denn er schafft es immer wieder phantastische Geschichten zu erzählen. So auch mit „The Shape of Water“, den ich erst am Samstag nachgeholt habe.
  2. Weihnachts(film)-Tradition ist ja bei mir gleichbedeutend mit „Schöne Bescherung“. Dieses Jahr habe ich jedoch zum ersten Mal „Ein Ticket für Zwei“ gesehen und war davon extrem begeistert.
  3. Bevor das Jahr endet, sollte ich es noch schaffen meine Artikelserie zu unserem Sommerurlaub an der Nordsee zu Ende zu schreiben. Immerhin habe ich es vergangene Woche geschafft, den 7. Teil über unseren Badetag auf Föhr zu veröffentlichen.
  4. Ich glaube ja nicht, dass ich heute noch etwas essen kann. Schließlich hatten wir heute zum ersten weihnachtlich angehauchten Mittagessen des Jahres eingeladen.
  5. Nun, da der (erste) Trailer zum nächsten Avengers-Film veröffentlicht worden ist sollte ich wohl einmal mit den aufgestauten Filmen (ab „Guardians of the Galaxy Vol. 2“) weitermachen.
  6. Literarisch betrachtet würde ich ja gerne mal an meinem Buch weiterschreiben.
  7. Zuletzt habe ich erstaunt festgestellt, dass in meiner brandneuen Blu-ray von „Tanz der Teufel“ die uralte DVD von Astro/Best Entertainment anstelle der Blu-ray beilag (siehe unten) und das war eine ziemliche Überraschung, weil ich das nur als Scherz eines Sony-Mitarbeiters auslegen kann.

„Tanz der Teufel“ als individuelles Sammlerstück? Die ganze Diskussion auf Twitter:

Run, Fatboy, Run (586)

Heute Nacht haben wir kurzzeitig befürchtet, unser Haus würde wegwehen – so sehr hat es draußen gestürmt. Entsprechend motiviert war ich für den heutigen Lauf, den ich aufgrund der Tagesplanung gleich früh morgens angehen musste. Gesagt, getan:

Wahrlich nicht das beste Laufwetter...

Wahrlich nicht das beste Laufwetter…

Distance: 10.15 km
Duration: 00:58:56
Elevation: 79 m
Avg Pace: 5:48 min/km
Avg Speed: 10.33 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 854 kcal

2018: 1082 km
Dezember: 37 km

Ich war wieder einmal sehr erstaunt, wie verhältnismäßig locker ich inzwischen die 10 Kilometer laufe. Wenn ich einmal unterwegs bin, ja, dann läuft es einfach. Auch wenn sich meine Lust wirklich in Grenzen gehalten hat. Mehr als 25 km waren diese Woche dennoch nicht drin und ich hoffe, dass ich diese Frequenz, trotz immer mehr privaten Terminen, bis Ende des Jahres halten kann.

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 523
Im zweiten Ohr: blink-182

Shape of Water: Das Flüstern des Wassers – OT: The Shape of Water (2017)

Heute haben wir uns in den Wahnsinn der Nürnberger Innenstadt während des Christkindlmarktes gestürzt, um noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Leider waren wir erfolglos, was die dafür aufgebrachte Zeit noch sinnloser erscheinen lässt. Eigentlich hätte ich heute auf der Geburtstagsfeier eines guten Kollegen sein müssen bzw. wollen, doch wäre mir das zuviel geworden. Also zu Hause „Shape of Water: Das Flüstern des Wassers“ in den Player geschoben und für zwei Stunden dem Alltag entflohen…

Shape of Water: Das Flüstern des Wassers (2017) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Shape of Water: Das Flüstern des Wassers (2017) | © Twentieth Century Fox Home Entertainment

Zurecht ein großer Erfolg für Guillermo del Toro

Guillermo del Toro zählt zweifellos zu meinen Lieblingsregisseuren. Auch wenn ich nicht jeden seiner Filme bedingungslos gelungen finde (z.B. „Crimson Peak“), so besitzt doch jeder einzelne seinen unverkennbaren Stil. Dieser besticht vor allem durch seine audiovisuell perfekt umgesetzte Liebe für das Außergewöhnliche, das Phantastische und das zutiefst Menschliche (wunderbar nachzulesen in diesem Buch). Als ich erstmals von „The Shape of Water“ gehört hatte, war ich natürlich äußerst gespannt darauf. Dann hat er doch tatsächlich den Oscar als Bester Film gewonnen! Sollte Guillermo del Toro etwa auf seine Tugenden verzichtet haben, nur um einen typischen Oscar-Film vorzulegen? Insofern war ich extrem gespannt, was mich erwarten sollte.

Schon die ersten Einstellungen machen klar, dass man sich in einem Film del Toros befindet: Gelb- und Grüntöne überwiegen, die Kameraeinstellungen sind extremer als gewöhnlich und das Setdesign ist so detailliert, dass der Schmutz aus den Ritzen der Fliesen mit dem Putzwasser aus dem Fernseher ins Wohnzimmer zu schwappen scheint. Die Geschichte ist märchenhaft und doch glaubwürdig. Als würde „Die fabelhafte Welt der Amélie“ auf das Monsterkino der 50er Jahre treffen. Auch setzt del Toro weiterhin auf fast schon comichaft überhöhte Charaktere und drastische Gewaltspitzen, was in der Kombination nicht sonderlich massentauglich erscheint, den Film jedoch gerade deshalb aus der Masse an Oscar-Filmen heraushebt.

Somewhere Beyond the Sea

Der namenlose Amphibienmann ist großartig gestaltet und Doug Jones, der aus „Hellboy“ und „Hellboy 2: Die Goldene Armee“ bereits Erfahrung mit Figuren dieser Art hat, haucht ihm gekonnt Leben ein. Sally Hawkins ist ein Traum und besonders habe ich mich gefreut, Richard Jenkins einmal wieder in einer größeren Rolle zu sehen. Michael Shannon scheint seinen Charakter aus „Boardwalk Empire“ noch einmal aufleben zu lassen, der hier zwar überzeichnet böse wirkt, was jedoch auch gut zur teils (alb)traumhaften Atmosphäre des Films passt. Insgesamt trägt das Ensemble den Film, der durch seine famosen Schauspieler, trotz der kunstvoll gestalteten Welt, auf seltsame Weise geerdet wirkt.

Fazit

Auch wenn ich vermutet hatte, dass mir „The Shape of Water“ gut gefallen würde, so war ich doch überrascht wie viel von Guillermo del Toro tatsächlich in dem Film zu finden ist. Er ist eine Ode an die Andersartigkeit, an die Menschlichkeit und die Liebe. Einfach ein wunderschöner Film, der sowohl inhaltlich als auch auf audiovisueller Ebene voll und ganz zu überzeugen weiß: 9/10 Punkte.

Ein Ticket für Zwei – OT: Planes, Trains & Automobiles (1987)

Man kann es drehen und wenden wie man will: Wir befinden uns schon mitten in der Vorweihnachtszeit. Zu dieser gehört natürlich auch, die entsprechenden Filme zu schauen. „Schöne Bescherung“ steht auch dieses Jahr ganz oben auf der Liste, doch wollte ich mit „Ein Ticket für Zwei“ auch endlich eine filmische Lücke schließen – nur um während der Sichtung festzustellen, dass der Film überhaupt nicht an Weihnachten, sondern an Thanksgiving spielt… 🙄

Ein Ticket für Zwei (1987) | © Paramount (Universal Pictures)

Ein Ticket für Zwei (1987) | © Paramount (Universal Pictures)

Ein neu entdeckter John-Hughes-Klassiker

Mein Fauxpas, was den zentralen Feiertag angeht, hat dem Vergnügen letztendlich keinen Abbruch getan. Immerhin fällt viel Schnee und der Film hat den einen oder anderen besinnlichen Moment zu bieten. Man merkt „Planes, Trains & Automobiles“, so der Originaltitel, auch zweifelsfrei John Hughes‘ Humor an, der von albern bis entlarvend alles enthält, wofür man den Drehbuchautor und Regisseur schätzt. Überhaupt ist es eine große Freude, die beiden Hauptfiguren (gespielt von Steve Martin und John Candy) bei ihrer Annäherung zu begleiten. Die beiden Schauspieler besitzen wahrlich eine famose Leinwandchemie.

Auch wenn ich den Film bisher noch nicht kannte, so kam mir doch die Handlung doch erstaunlich bekannt vor. Kein Wunder, kann der 2010 erschienene Film „Stichtag“ mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis in den Hauptrollen doch fast schon als Remake durchgehen, ohne dass dieser jedoch nur annähernd den Charme des John-Hughes-Klassikers erreicht. Auch wenn der Film eindeutig den 1980er Jahren entspringt, und dies ein Jahrzehnt ist, das Neusichtungen heute manchmal schwierig macht, so funktioniert „Ein Ticket für Zwei“ immer noch als wunderbar lustiger und zugleich herzerwärmender Film. Einfach zeitlos.

Fazit

Kaum zu glauben, dass ich es bisher geschafft habe, „Planes, Trains & Automobiles“ zu entgehen. Dabei habe ich John-Candy-Filme als Kind geliebt und halte John Hughes seit jeher in Ehren. Umso mehr freut es mich, dass „Ein Ticket für Zwei“ mich auch heute noch blendend zu unterhalten weiß. Wunderbares Kino für die Zeit vor den Feiertagen – völlig egal vor welchen: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (585)

Heute habe ich mich schon den ganzen Tag leicht kränklich gefühlt. Aber nur leicht. Zudem hat mich immer noch mein Nacken geplagt. Große Lust hatte ich nicht, laufen zu gehen, zumal es auch ziemlich regnerisch war. Dennoch wollte ich meine vielleicht letzte Chance in dieser Woche nicht verstreichen lassen:

Nass, kalt und dennoch irgendwie schön

Nass, kalt und dennoch irgendwie schön

Distance: 8.02 km
Duration: 00:47:16
Elevation: 62 m
Avg Pace: 5:53 min/km
Avg Speed: 10.18 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 679 kcal

2018: 1071 km
Dezember: 27 km

Als ich dann unterwegs war, lief es wirklich gut. Ich habe bewusst langsam gemacht und auch mein Rücken hat wunderbar mitgespielt. Nach dem Laufen kann ich nun sogar eine Besserung vermerken. Es zeigt sich mal wieder: Laufen ist doch immer besser als nicht laufen… 🙂

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 142: Jammern auf hohem Niveau
Im zweiten Ohr: blink-182