Happy Birthday Blog: Zwei Jahrzehnte Bloggen!

Der große(?) Tag ist gekommen: Mein kleiner Blog feiert seinen zweiten runden Geburtstag. Wie das so ist mit 20 Jahren verändert sich gerade sehr viel. Also weniger bei meinem Blog selbst, sondern im Internet ganz allgemein. Das Netz ist kaum wiederzuerkennen, seit ich 2006 diesen ersten Artikel veröffentlicht habe. KI ist das Stichwort. Schon alleine seit dem letzten Blog-Geburtstag hat sich unglaublich viel verändert. KI-Slop macht inzwischen einen Großteil des Social-Media-Contents aus und auch ganze Webseiten, Blogs und YouTube-Kanäle entstehen ohne menschliches Zutun. Auch wenn ich im beruflichen Kontext viel mit KI-Agenten arbeite(n muss), so verzichte ich in meinem Blog ganz bewusst darauf. Doch indirekt nimmt KI dennoch Einfluss darauf. Wie und warum? Das lest ihr im folgenden Artikel… 🤖

Happy Birthday Blog 2025

Bloggen in Zeiten von AIOs, KI-Suche und AI-Slop

Zunächst muss ich ein wenig ausholen, denn meine Blogzahlen sind in den letzten Monaten regelrecht explodiert. Warum? KI natürlich. Google hat AIOs (AI Overviews) eingeführt, die Suchergebnisse zusammenfassen. Andere KI-Chatbots werden verstärkt als Antwortmaschinen genutzt und durchsuchen das Netz und damit auch meinen Blog. Wie meine Recherche ergeben hat, sind es weniger klassischen KI-Training-Bots, welche in den Statistiken wohl nach wie vor rausgefiltert werden, sondern Suchanfragen durch Maschinen, die Inhalte meines Blog wiederum ihren Nutzer:innen als Teil ihres Ergebnisses präsentieren. Teils konnte ich dies z.B. mit der Suchanfrage „wann ist ein blog erfolgreich?“ replizieren, da Google u.a. meinen Artikel in seinen AIOs als Quelle nennt. Leider werden meist (z.B. bei ChatGPT) keine Quellen direkt mit in den Antworten angegeben, so dass Inhalte meines Blogs zwar irgendwo auftauchen, aber ich das weder nachvollziehen noch gut einschätzen kann. Referrer werden in den Statistiken dazu ohnehin nicht angegeben. Mein Traffic explodiert somit zwar, aber es sind keine menschlichen Besucher:innen bzw. bekommen diese meine Inhalte nur indirekt und ohne Quellenangabe präsentiert. Oder es sind reine AI-Slop-Blogs, wie dieser hier, die meine Inhalte als Quelle verwenden. Solche sind mir inzwischen schon häufiger untergekommen und es ist nur noch schlimm, was hier ins Internet gekotzt wird. Die Dead Internet Theory wird immer realistischer. Traurig.

20 Jahre Blog in Zahlen (+193% mehr Aufrufe)

Aber nun zurück zu den Zahlen. Der Blick auf diese ist zwar quantitativ erfreulich, doch auch gleichzeitig qualitativ enttäuschend, wie ich weiter oben dargelegt habe: Mein Blog hat im letzten Jahr insgesamt unfassbare 137.705 Aufrufe erzielt. Das sind 90.715 mehr Aufrufe (+193%) als noch im Vorjahr. Im Schnitt sind das 249 Aufrufe mehr jeden einzelnen Tag. Da war mir das langsamere, organische Wachstum zum Jahreswechsel deutlich lieber. Trotz viel KI-Traffic (siehe oben) sich die Kommentare immerhin recht stabil geblieben (-149 bei insgesamt 5.768 Kommentaren). Insgesamt war dies ein einschneidendes Jahr für meine Blog-Statistik und, wenn man alleine auf die Zahlen schaut, das beste Blogjahr seit 20 Jahren. Im Kontext der KI leider kein wirklicher Grund zur Freude:

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Run, Fatboy, Run (2342)

Der Alltag hat uns fast schon wieder. Der Samstag strukturiert sich, wie jeder Samstag. Sprich einkaufen, aufräumen, Wäsche waschen, lernen usw. Schade irgendwie. Nach dem späten Frühstück habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht. Die Nacht davor war kurz, denn das Zappelinchen ist erst nach Mitternacht von einer Feier nach Hause gekommen. Somit war ich erst gegen 1 Uhr morgens im Bett, was für mich momentan sehr ungewöhnlich ist. So ändern sich die Zeiten. 🏃

Sonniger Samstagslauf nach kurzer Nacht

Sonniger Samstagslauf nach kurzer Nacht

Distanz: 10.60 km
Zeit: 01:02:11
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 867 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 77%

2026: 1214 km
Juni: 57 km
KW 23: 57 km

Das Wetter war top, schön sonnig und noch nicht zu heiß. Dafür war es oft noch matschig, da es gestern viel geregnet hatte. Ich kam ganz gut voran, doch mein Energielevel ist momentan nicht sonderlich hoch. Kommende Woche werde ich kaum zum Laufen kommen, da etliche Präsenztage im Büro anstehen. Morgen will ich den freien Tag aber noch zum Laufen nutzen. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk 679 – Trump, Putin und Xi würden Ted Lasso schauen
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) (WS2)

Das Zappelinchen ist heute Abend bei einer Freundin, Geburtstag feiern. Nachdem ich mit dem Zwergofanten vom Karate-Training zurück war, und wir Pizza gegessen hatten, gab es mit „Cliffhanger“ noch einen späten Filmabend. Nach unserem Urlaub in den Bergen hatten ich wieder Lust auf diesen Film. Zudem wollten wir ohnehin einmal testen, ob der Zwergofant, nach ersten Härten im Rahmen von „Stranger Things“, auch bereit für mehr filmische Gewalt ist. Wie das funktioniert hat? 🧗🏻

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) | © Studiocanal

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) | © Studiocanal

Ein irrwitziges Kletterabenteuer mit viel Action

Seit ich dieses Blog betreibe, ist das bereits meine dritte Sichtung von „Cliffhanger“. Die letzte liegt schon knapp 15 Jahre zurück. Auch der Film selbst hat bereits 33 Jahre auf dem Buckel. Von diesen stand er 20 Jahre lang auf dem Index. Inzwischen ist Renny Harlins Action-Kracher ab 16 Jahren freigegeben. Da ich den Film bereits sehr gut kenne, hatte ich bereits vermutet, dass auch der Zwergofant ihn mit dreizehneinhalb Jahren verkraften kann. Quasi die nächste Steigerung nach „James Bond“ und „Indiana Jones“. Dennoch habe ich im Vorfeld mit ihm über den gesteigerten Gewaltgrad gesprochen und es war klar, dass wir jederzeit abbrechen können. Aber was erzähle ich da? Auch ich habe damals zu früh 16er Filme gesehen, die ich niemals abgebrochen hätte und von denen ich ihm dennoch nicht jeden zumuten würde. Ich denke da nur an „Das Schweigen der Lämmer“, den ich eindeutig zu früh gesehen habe. Soviel zu den Rahmenbedingungen der Sichtung und nun endlich zum Film selbst:

Ich liebe Renny Harlins Actionfilme. Seine Werke wirken stets handgemacht und echt, auch wenn ich weiß, dass gerade in „Cliffhanger“ viel innovative Computertechnik eingesetzt wurde. Echte Schauplätze und fantastische Schauspieler machen für mich diesen Film aus. Ich habe erstmals die 4K-Restaurierung (allerdings nur auf Blu-ray) gesehen und der Film hat auch heute noch beeindruckende Bilder zu bieten. Einzig ein paar Studioaufnahmen gegen Ende fallen negativ auf. Dieser Umstand schmälert den Unterhaltungswert allerdings nicht, denn die Hatz durch die Berge ist ein großer Spaß, was auch an Sylvester Stallone, noch mehr aber an John Lithgow liegt, dessen Eric Qualen einer der besten Bösewichte des 80er/90er Actionkinos ist. Ein immer noch herrlich unterhaltsamer Film. Was sagt der Zwergofant? Wir haben ein paar Mal über die Gewalt des Films gesprochen, doch er ist sehr gut mit damit klargekommen. Die Figuren und die Jagd durch die Berge waren für ihn die dominierenderen Elemente.

Fazit

Auch heute noch macht mir „Cliffhanger“ unglaublich viel Spaß. Definitiv einer meiner liebsten Stallone-Filme. Der Schauplatz in den Bergen, John Lithgow als Bösewicht und das persönliche Drama zwischen den Figuren, all das überzeugt mich doch jedes Mal. Kann ich mir alle paar Jahre wunderbar anschauen. Nach diesem erfolgreichen Experiment sehe ich schon Sichtungen von „True Lies“ und „Stirb langsam“ in nicht allzu ferner Zukunft auf uns zukommen. Ein weiterer Kracher von Renny Harlin: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: war auf einer Geburtstagsfeier; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2026 #23: (Un-)gemütlich

Projekt 52 LogoMit der heutigen Aufgabe starten wir mit dem Projekt 52 in den Juni. Das Thema ist (un-)gemütlich und lässt somit einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Ich habe Saris Artikel mit den neuen Themen am letzten Urlaubstag gelesen, als wir bereits mit dem Packen begonnen hatten, um am nächsten Morgen bereit für die Abreise zu sein. Das Zimmer stand also voller Koffer und Taschen. Die Gemütlichkeit der letzten Tage war wie weggeblasen. Folglich habe ich mich für die ungemütliche Variante entschieden. Kein sonderlich stilvoll inszeniertes Foto, aber eben eines, das die Ungemütlichkeit eines letzten Urlaubstags unterstreicht. Gemütliche Einblicke bekommt ihr hoffentlich bald im Rahmen eines ausführlichen Urlaubsrückblicks:

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Motiv: Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2341)

Gestern Nachmittag war ich mit dem Zwergofant noch bei der Oma und danach im Schwimmbad. Wir waren vier Stunden lang im Wasser und hatten Daueraction. Danach war ich fast etwas platt. Entsprechend schwer bin ich heute Morgen aus dem Bett gekommen. Dennoch habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht. 🏃

Heute die 1.200 km geknackt

Heute die 1.200 km geknackt

Distanz: 10.10 km
Zeit: 01:00:35
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 6:00 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 827 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 92%

2026: 1203 km
Juni: 46 km
KW 23: 46 km

Es ist mir heute schwer gefallen und war doch gutes Timing, denn kurz nach dem Lauf kam ein krasser Wolkenbruch. Die runtergelaufenen Kalorien habe ich mir danach in Form von Pfannkuchen wieder draufgeschafft. Vermutlich sogar noch mehr. Aber sie waren sooo lecker! 🥞

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: blink-182

Black Widow (2021) (WS1)

Schon der dritte Filmabend in Folge. Sprich ich habe im Juni schon dreimal so viele Filme gesehen, wie im Mai. So könnte es von mir aus gerne weitergehen. Auf vielfachen Wunsch beider Kinder haben wir endlich mit dem MCU weitergemacht. Die Sichtung von „Spider-Man: Far From Home“ liegt schon fast zwei Jahre zurück und inzwischen kommt schon das übernächste Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft in die Kinos. Doch für uns stand vorerst „Black Widow“ auf dem Programm, den ich bereits 2022 gesehen hatte. Wie uns die Rückkehr gefallen hat?

Black Widow (2021) | © Walt Disney

Black Widow (2021) | © Walt Disney

Weniger (Action) wäre mehr (Film) gewesen

Ergänzen sollte ich noch, dass wir in den letzten zwei Jahren dem MCU nicht komplett den Rücken gekehrt hatten. Inzwischen haben wir mit „WandaVision“, „The Falcon and the Winter Soldier“ und „Loki“ die meisten wichtigen Serien der Phase 4 gesehen. Einzig „Hawkeye“ und „Ms. Marvel“ möchte ich noch nachholen, doch davor widmen wir uns erst einmal den Filmen dieser Phase. Den Anfang machte „Black Widow“, sprich ein Film, der so nicht mehr unbedingt nötig gewesen wäre bzw. der etwas zu spät kommt. Ich liebe Scarlett Johansson in ihrer Rolle, gerade im Zusammenspiel mit den Avengers. Da sich ihre Figur in „Avengers: Endgame“ geopfert hat, bekommen wir hier quasi ein Prequel zu sehen, das wohl nur dazu dient mit Yelena und Alexei zwei im weiteren Verlauf des MCU wichtige Figuren einzuführen.

Die Figurendynamik in „Black Widow“ hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. David Harbour (bekannt als Jim Hopper aus „Stranger Things“) ist wunderbar als Red Guardian und  überhaupt ist diese geplante Familie ein interessantes Konstrukt mit Spannungspotenzial. Der Plot um den Red Room ist dagegen super dünn und die Actionsequenzen dafür viel zu übertrieben. Schade darum, denn im Kern hat „Black Widow“ eine wirklich packende Geschichte zu erzählen. Auch die Zweikämpfe (z.B. in der geheimen Wohnung) sind imposant choreografiert. Doch der Gefängnisausbruch oder das Finale? Puh, all das ist unübersichtlich inszeniert und die Effekte sehen auch nur so halbgar aus. Weniger wäre hier tatsächlich mehr gewesen.

Fazit

Trotz meiner Kritikpunkte hat mir „Black Widow“ auch beim zweiten Mal viel Spaß gemacht. Ausgerechnet diesen Film für den Start einer neuen Phase zu nehmen, scheint mir rückblickend allerdings nicht sonderlich klug. Aber es ist, wie es ist, und nun befinden wir uns wieder mitten im MCU. Mal sehen, ob wir dran bleiben und rechtzeitig bis „Avengers: Doomsday“ aufgeholt haben: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2340)

Heute Morgen haben sich endlich einmal wieder der Zwergofant und ich gemeinsam auf den Weg gemacht. Die ersten 6 km sind wir zusammen gelaufen und danach habe ich noch die 10 km bzw. die 11 km vollgemacht. Das Wetter war perfekt und wir kamen beide auch gut und flott voran. 🏃🏻

Die ersten 6 km heute einmal wieder in bester Begleitung

Die ersten 6 km heute einmal wieder in bester Begleitung

Distanz: 11.06 km
Zeit: 01:03:31
Anstieg: 102 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 876 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 71%

2026: 1193 km
Juni: 36 km
KW 23: 36 km

Die Pläne für heute Nachmittag stehen noch nicht komplett. Vermutlich werden der Zwergofant und ich noch einmal zu meiner Mama fahren und danach das Schwimmbad dort besuchen. Es soll zwar regnen, aber nass sind wir dann ja eh schon. 😊

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

Wir verlassen die besten Queer-Cinema-Serien und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Justiz- & Gerichtsfilmen. Zwar habe ich von diesen einige gesehen, doch wirklich Eindruck hinterlassen haben nur die wenigsten. Gerade die John-Grisham-Thriller verschwimmen in meiner Erinnerung zu einem Brei. Deshalb sieht meine Top 5 nun folgendermaßen aus… 🧑‍⚖️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 465 lautet:

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

  1. „Die Fremde in dir“ (2008) – In Ermangelung an Alternativen hat es auch dieser Selbstjustiz-Thriller auf meine Liste geschafft, den ich als sehr packend in Erinnerung habe. Er spielt weniger im Gericht, stellt sich die Frage der Justiz aber durchaus. Dabei ist er durchaus kontrovers und ich weiß nicht, wie ich ihn heute wahrnehmen würde. Er hat auf jeden Fall Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich mich auch nach 18 Jahren noch an das bedrückende Gefühl der Sichtung erinnern kann.
  2. „Eine Frage der Ehre“ (1992) – Zweifellos einer der großen Klassiker des Genres. Vom leider viel zu früh verstorbenen Rob Reiner famos inszeniert und herausragend gespielt. Die Kernsätze des Films kennt man aus unzähligen Parodien. Habe ich selbst viel zu spät entdeckt und kann das prägende Gerichtsdrama doch nur empfehlen.
  3. „‚JFK: Tatort Dallas“ (1991) – Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Mammutwerk von Oliver Stone damals zu packen wusste. Völlig egal, wer tatsächlich hinter dem Anschlag auf JFK steckte, Oliver Stone verkauft seine Version so immersiv, dass man sich ihr für die Laufzeit des Films kaum entziehen kann. Die Frage ist nur: Welche Fassung ist besser? Diese oder die Parodie in der „Seinfeld“-Episode „The Boyfriend“ (ebenfalls mit Wayne Knight)?
  4. „Sleepers“ (1996) – Einer dieser Filme, die ich damals häufiger im TV gesehen habe. So wie auch die John-Grisham-Verfilmungen, welche ich seltsamerweise komplett für diese Liste ignoriert habe. Gerade die Jahrzehnte umspannende Geschichte hatte es mir angetan. Bedrückend und sehenswert zugleich.
  5. „Zwielicht“ (1996) – Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr großartig an diesen Film erinnern. Nur noch an die Darsteller:innen und dass es am Ende einen ziemlichen Twist gab. Sollte ich definitiv einmal wieder schauen, denn ich habe den Film als sehenswert abgespeichert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Glennkill: Ein Schafskrimi – OT: The Sheep Detectives (2026)

Wir waren wieder einmal im Kino. Eigentlich hätte ich mir diesen Film nicht unbedingt für eine Kinovorstellung ausgesucht, doch war die Altersspanne von 13 bis 80 Jahren recht groß und auf „Glennkill: Ein Schafskrimi“ konnten sich alle einigen. Nachmittags haben wir also meine Mama abgeholt und sind mit ihr zum Kino spaziert. Danach sind wir noch lecker essen gegangen und es war ein rundum schöner Tag mit viel nötiger Ablenkung. Ob auch der Film dazu beigetragen hat? 🐑

Glennkill: Ein Schafskrimi (2026) | © Sony Pictures

Glennkill: Ein Schafskrimi (2026) | © Sony Pictures

Mehr mäh als meh: Tierisch gute Unterhaltung

Vom Trailer war ich durchaus recht angetan. Großartige Unterhaltung hatte ich mir allerdings nicht erwartet. Frau bullion hat die Vorlage irgendwann um 2006 gelesen und fand das Buch nett. An viel konnte sie sich allerdings nicht mehr erinnern. Es ist wohl ein gutes Zeichen, wenn sich mit einer Verfilmung so viel Zeit gelassen wird. Der Hype ist vorbei und das schnelle Geld ist wohl nicht mehr der entscheidende Faktor. Für mich kam die Verfilmung von „Glennkill: Ein Schafskrimi“ auch ziemlich aus dem Nichts, zumal es eine große, internationale Produktion ist und das Buch in deutscher Sprache verfasst wurde. Andererseits: Hugh Jackman und sprechende Schafe? Was kann da schon schief gehen? Tatsächlich erstaunlich wenig.

Ich mochte den Humor in „Glennkill: Ein Schafskrimi“ wirklich sehr gerne. Das Timing stimmt einfach und wir mussten mehrfach laut lachen. Ob es hilft, dass Regisseur Kyle Balda aus dem Animationsbereich (u.a. „Ich: Einfach unverbesserlich 3“) kommt? Auf jeden Fall war ich positiv überrascht, wie gut die Geschichte durchkomponiert ist und wie wenig mich die sprechenden Schafe gestört haben. Trotz viel CGI wirken die idyllischen Schauplätze erstaunlich echt und greifbar. Auch die menschlichen Figuren harmonieren wunderbar mit ihren tierischen Gegenstücken. Neben dem Humor können auch die emotionalen Aspekte überzeugen und ich musste teils ganz schön schlucken. Der Kriminalfall dagegen ist recht klischeehaft, was aber Teil des Konzepts ist. Da hat sich Drehbuchautor Craig Mazin (u.a. „The Last of Us“) einmal von seiner leichteren Seite gezeigt. Insgesamt ein tolles Kinoerlebnis:

Fazit

Wir alle fünf hatten wirklich enorm viel Spaß mit „Glennkill: Ein Schafskrimi“. Das hatte ich zuvor nicht erwartet. Man sollte einfach viel häufiger ins Kino gehen und nicht nur Filme schauen, die man dort unbedingt sehen will. Eigentlich hätte ich auch lieber die Originalfassung gesehen, doch auch die Synchro macht mit Anke Engelke und Bastian Pastewka in den tierischen Hauptrollen sehr viel Spaß. Ein rundum gelungener Kinospaß: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2339)

Letzte Nacht habe ich nicht so gut geschlafen. Ob das an der Radtour gestern lag oder doch dem Glas Wein am Abend? Oder dass ich eher spät ins Bett bin, weil ich noch über den Film „Das Glück hat acht Arme“ schreiben wollte? Heute Morgen waren meine Beine auf jeden Fall schwer und dennoch habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. 🏃

Morgenlauf mit schweren Beinen

Morgenlauf mit schweren Beinen

Distanz: 8.77 km
Zeit: 00:51:24
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 693 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 1182 km
Juni: 25 km
KW 23: 25 km

Das Wetter war durchwachsen, doch zumindest hat es nicht geregnet. Heute Nachmittag geht es dann mit meiner Mama zusammen ins Kino und danach noch essen. Da freuen wir uns schon alle drauf. Morgen plane ich ein wenig mehr Zeit für das Blog ein, denn dieses feiert am Samstag 20-jähriges Jubiläum. Unglaublich!

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace