Run, Fatboy, Run (1173)

Heute war alles gefühlt wieder recht knapp über Mittag, weshalb ich nur eine schnelle 8-km-Runde gelaufen bin. Hat dennoch gereicht, die 200 km im Januar zu knacken. 🎉

Montagslaufwetter

Montagslaufwetter

Distanz: 8.13 km
Zeit: 00:45:40
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:37 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 613 kcal

2022: 207 km
Januar: 207 km
KW 4: 8 km

Der Lauf war okay, ich hatte zu viele Sachen im Kopf. Die Bewegung hat geholfen, aber nicht so sehr wie sonst. Mal sehen, wie es die kommenden Tage wird… 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #713 – Encanto

Media Monday #552

Das halbe Wochenende verbringt man stets mit Dingen, die unter der Woche liegen bleiben und einfach gemacht werden müssen, den Rest versucht man sinnvoll mit der Familie zu verbringen. Meist sind das nur ein paar Stunden. Am Ende reicht die Zeit hinten und vorne nicht (siehe Frage 5). Ja, ich bin frustriert. Dabei war es ein erfolgreiches Wochenende: Die Kinder haben ihre zweite Impfung bekommen und wieder gut vertragen. Ich habe zwei Filme gesehen, konnte ein wenig LEGO bauen (siehe Foto unten) und habe viel zu wenig geschlafen. Revenge Bedtime Procrastination gibt es also auch am Wochenende. Nur dass ich selbst unter der Rache zu leiden habe. Nun aber zu den Fragen des Medienjournals und  damit auch positiveren Dingen… 😅

Media Monday #552

  1. Es könnte durchaus Schlimmeres geben, als dass wir seit Start der Pandemie am Freitag einen Familienfilmabend etabliert haben.
  2. Die zweite Impfung der Kinder stimmt mich ja durchaus ein wenig positiv, schließlich senkt sie die Gefahr eines schweren Verlaufs deutlich.
  3. Wenn ich so daran denke, wie wir „früher“ so manche Dinge gehandhabt haben, so erscheint mir das aus heutiger Perspektive teils unfassbar.
  4. David Lowery wird oft für seine Arthouse-Filme gelobt, jedoch finde ich dass auch seine Disney-Adaption „Elliot, der Drache“ bemerkenswert gut gelungen ist.
  5. Ich könnte mir schon gut vorstellen, dass eine Viertageswoche positiv für die geistige Gesundheit wäre.
  6. Laufen hilft immer, denn man bewegt sich, der Kopf wird frei und teils hat man auch wunderbare Begegnungen, wie letzte Woche als mich auf einem Teilstück fünf Rehe begleitet haben.
  7. Zuletzt habe ich den MCU-Film „Black Widow“ gesehen und das war gute Unterhaltung, weil ich die Familiendynamik mochte, auch wenn die Action gegen Ende wieder zu übertrieben war.

Ich habe am Wochenende etwas an meinem „Seinfeld“-LEGO-Set weitergebaut (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Black Widow (2021)

Nachdem ich letzte Woche mit „Spider-Man: Far From Home“ ins Marvel Cinematic Universe (MCU) zurückgekehrt bin, stand heute mit „Black Widow“ der erste Film der Phase 4 auf dem Programm. Auch der erste Marvel-Film, den ich auf Disney+ und nicht via 3D-Blu-ray gesehen habe, da Disney diese in Deutschland aus dem Programm genommen hat. Sehr schade. Immerhin gab es die IMAX-Version zu sehen…

Black Widow (2021) | © Walt Disney

Black Widow (2021) | © Walt Disney

Action-Overkill und sympathisches Familiendrama

Eigentlich hätte ich für den Start in Phase 4 des MCU auch noch die Marvel-Serien schauen müssen. Aber das wäre mir momentan zu viel gewesen. Somit müssen zunächst die Filme herhalten und mit „Black Widow“ war das auch ein einfacher Einstieg, ist die Figur doch bereits bekannt und hat die Geschichte kaum etwas mit den bisherigen Abenteuern der Avengers zu tun. Somit erleben wir im Grunde eine Rachegeschichte, während der wir auch den Hintergrund von Natasha Romanoff kennenlernen. Die sich daraus entspinnende Familiendynamik war für mich das Highlight des Films. Speziell Florence Pugh als Natashas Schwester und David Harbour (Jim Hopper aus „Stranger Things“) haben mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte selbst ist ziemlich nach Schema F erzählt und bietet nur wenige Überraschungen. Die Action ist teils schön hart und realistisch, größtenteils aber doch zu sehr nach der Marvel-Formel inszeniert, sprich zu viel CGI und physikalisch unmögliche Stunts. Das lasse ich mich bei Spidey und Co. noch eher eingehen, als in diesem in der Realität verhaftetem Setting. Spaß macht der Film jedoch auch in diesen Szenen, keine Frage. Hätte man aber wohl auch in unter 120 Minuten erzählen können.

Fazit

Insgesamt hat mir „Black Widow“ gut gefallen. Scarlett Johansson ist in dieser Rolle schon ziemlich großartig. Auch der restliche Cast ihrer Familie ist ein deutlicher Zugewinn. Geschichte und Action sind dagegen ziemlich generisch. Auch was einen möglichen großen Handlungsbogen angeht, bringt der Film nichts auf den Tisch. Muss aber auch nicht sein. Recht vergnügliches Actionkino: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1172)

Der schöne Schnee von gestern hat sich über Nacht leider in Schneematsch verwandelt. Über die Felder und durch den Wald wollte ich somit lieber nicht. Als bin ich über die Rad- und Gehwege zwischen den nahegelegenen Orten gelaufen. Tja. Leider sind nur die Straßen geräumt und große Teile der Fußwege voll rutschigem Schneematsch. Da sieht man mal wieder die Prioritäten. Bin ich halt auf der Straße gelaufen. 🤷‍♂️

Lauf durch Schneematsch und Nebel

Lauf durch Schneematsch und Nebel

Distanz: 10.12 km
Zeit: 00:56:24
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:34 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 727 kcal

2022: 199 km
Januar: 199 km
KW 3: 54 km

Ich kam gut voran und habe es genossen, nach dem Laufen nicht sofort den nächsten Termin zu haben. Somit bleiben die Wochenendläufe immer noch etwas Besonderes. Da ich die letzten sechs Tage ohne Pause unterwegs war, werde ich morgen wohl mal aussetzen. Die nächste Woche bleibt ja auch noch. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #713 – Encanto
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, The Get Up Kids

Elliot, der Drache – OT: Pete’s Dragon (2016)

Glücklicherweise ist diese Woche vorbei. Ich fühle mich so ausgelaugt wie schon lange nicht mehr. Somit habe ich mich mindestens ebenso sehr wie die Kinder auf den heutigen Filmabend gefreut, für den ich „Elliot, der Drache“ ausgewählt habe. Eine dieser typischen Disney-Realverfilmungen, könnte man zumindest meinen. Die Wahrheit ist jedoch viel wunderbarer… 🐉

Elliot, der Drache (2016) | © Walt Disney

Elliot, der Drache (2016) | © Walt Disney

Klassisch und kunstvoll: Familienkino fürs Herz

Regisseur David Lowery ist eher für Arthouse-Filme bekannt. Ungewöhnlich also, dass er hier ein Disney-Remake angeht. Aber das haben ja bereits etliche bekannte Regisseure gemacht, vermutlich auch um ihre kleineren Projekte zu finanzieren. Tatsächlich ist „Elliot, der Drache“ aber kein Remake des Disney-Films „Elliot, das Schmunzelmonster“, sondern eigenständiger Film, der lediglich das Grundthema (Waisenkind freundet sich mit Drache an) aufgreift. Wenn ich an die 1977er Version denke, dann kommen mir das Fischerdorf Passamaquoddy und die bösen Gogans in den Sinn. Den Film habe ich gar nicht so oft gesehen, doch das Hörspiel unzählige Male gehört. Ein Teil meiner Kindheit. Ein wirkliches Remake hätte ich mir nicht vorstellen können. David Lowerys Ansatz, eine komplett neue Geschichte zu erzählen, fand ich deshalb großartig.

„Elliot, der Drache“ spielt in den frühen 1980er Jahren, was dem Film ein ganz eigenes Flair verleiht. Er wirkt beinahe ein wenig aus der Zeit gefallen und deshalb auch zeitlos. Mich hat er an Samstagnachmittagsfilme, wie sie im Disney Club ausgestrahlt wurden, erinnert: Ein Kind freundet sich mit einem Tier an. Hier ist es eben nur ein Drache. Trotz der wirklich guten Drachen-CGI wirkt „Pete’s Dragon“ sehr naturalistisch inszeniert. Weit ab von bunt und knallig, wie viele andere Disney-Filme der Neuzeit. Die Geschichte selbst ist wenig spektakulär und setzt sich eher aus bekannten Versatzstücken zusammen. Aber sie besitzt unglaublich viel Herz und geht deshalb auch zu Herzen. Am Ende musste ich die eine oder andere Träne verdrücken. Damit hat der Film definitiv etwas bei mir ausgelöst. Einfach schön.

Fazit

Auch wenn „Elliot, der Drache“ kein finanzieller Erfolg war und im Disney-Kanon wohl auch keine große Rolle spielt, so habe ich den Film sehr gemocht. Er erzählt eine kleine Geschichte, die ans Herz geht und wunderbar klassisch und nah an den Figuren dran inszeniert wurde. Hat mich sehr gut unterhalten und die Kinder waren beide extrem begeistert: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1171)

Heute Morgen hatte ich komplett durchgehend Termine, nach denen ich mich etwas ausgelaugt gefühlt habe. Der Nachmittag versprach jedoch entspannt zu werden, weshalb ich mich in der Mittagspause zu einem längeren Waldlauf aufgemacht habe. Mit vielen Höhenmetern und Trailpassagen. Herrlich! Mein Highlight war die Begegnung mit fünf Rehen, die mich über ca. einen halben Kilometer begleitet haben, um dann direkt vor mir den Weg zu queren und in den Wald zu verschwinden. 🥰

Rehleins haben mich begleitet

Rehleins haben mich begleitet

Distanz: 10.27 km
Zeit: 01:01:22
Anstieg: 140 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 830 kcal

2022: 188 km
Januar: 188 km
KW 3: 44 km

Mein entspannter Nachmittag hat sich dann leider in Luft aufgelöst und ich habe es gerade noch so geschafft, mich zu duschen. Ein paar fordernde Gespräche später ist nun das Wochenende endlich in Sicht. What a week! 🥴

Im ersten Ohr: Sneakpod #713 – Encanto
Im zweiten Ohr: …But Alive, Feeder

Run, Fatboy, Run (1170)

Heute Vormittag hatte ich durchgehend Meetings und habe parallel an dringenden Themen gearbeitet. Das ist definitiv ein Nachteil von Remote-Arbeit: Es gehen eben immer tausend Dinge gleichzeitig. Nunja. Mittags habe ich mich auf einen Lauf gefreut, doch als ich starten wollte hat ein Schneesturm gewütet. Ich habe dann erst einmal abgewartet und bin raus als er ein wenig abgeklungen hatte… 🏃‍♂️

Schneesturm!

Schneesturm!

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:46:15
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 0.0 °C
Kalorien: 614 kcal

2022: 178 km
Januar: 178 km
KW 3: 34 km

Es blieb dennoch stürmisch und als ich zurückkam, lagen teils 5 cm Schnee. Das ging schnell! War nicht der angenehmste Lauf, doch so ein Wetter ist mir immer noch lieber als Regen. Und bis zum nächsten Meeting habe ich nun auch noch 5 Minuten. 😬

Im Ohr: Fortsetzung folgt S12E01 – 2 zum Preis von 3

Run, Fatboy, Run (1169)

Heute geht es wieder ins Büro, weshalb ich mich zu einem Morgenlauf aufgemacht habe. Obwohl ich schon länger wach lag, ist es mir dennoch schwer gefallen, mich aufzuraffen. 😴

Müder Morgenlauf

Müder Morgenlauf

Distanz: 8.08 km
Zeit: 00:46:05
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 620 kcal

2022: 170 km
Januar: 170 km
KW 3: 26 km

Die ersten 300 m wurden vom GPS-Signal gefressen, weshalb ich die Runde nach hinten raus noch etwas erweitern musste. Denn was nicht in Strava ankommt, ist schließlich nicht gelaufen. Alte Läuferweisheit. 🏃‍♂️

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 261: Training für einen alpinen Ultralauf

Run, Fatboy, Run (1168)

Nach einem langen Termin heute morgen hat mein Kopf ziemlich gebrummt und ich habe mich auf den Mittagslauf gefreut. Ging dann auch gut voran und ich bin direkt eine 10-km-Runde gelaufen… 🏃‍♂️

Heute kam ich recht flott voran, für meine Verhältnisse

Heute kam ich recht flott voran, für meine Verhältnisse

Distanz: 10.10 km
Zeit: 00:54:07
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:22 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 741 kcal

2022: 162 km
Januar: 162 km
KW 3: 18 km

Es war ein guter Lauf, den ich durchaus genossen habe. Die nächsten Läufe stehen vermutlich wieder in der Dunkelheit an. Heute bin ich aber zufrieden.

Im ersten Ohr: Sneakpod #712 – The Harder They Fall
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, blink-182, Tilt, The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (1167)

Wow, heute ist ein typischer Montag. Irgendwie poppen dutzende Themen gleichzeitig hoch, das Wetter ist grau und kalt und die Stimmung auch nicht die beste. Da kann doch nur ein Lauf helfen!🏃‍♂️

Ein müder Mittagslauf durch den Matsch

Ein müder Mittagslauf durch den Matsch

Distanz: 8.19 km
Zeit: 00:45:45
Anstieg: 74 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 636 kcal

2022: 152 km
Januar: 152 km
KW 3: 8 km

Ich kam ganz gut voran, doch so richtig Spaß hatte ich auch nicht. Wenigstens hat es mittags noch nicht geregnet. Es sind halt die kleinen Dinge… 😬

Im Ohr: Sneakpod #712 – The Harder They Fall