Media Monday #437

Das Wochenende liegt hinter uns: Ich bin immer noch erkältet und musste folglich auf Sport verzichten. Gearbeitet habe ich natürlich dennoch. Und das nicht zu knapp. Ansonsten hätte ich theoretisch einen freien Samstagnachmittag gehabt, praktisch habe ich jedoch im Keller mit der Hebeanlage gekämpft. Abends war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen, was recht nett, aber auch anstrengend war. Der heute Sonntag stand ganz im Zeichen diverser Vorbereitungen (siehe Frage 7) und nun fehlen nur noch die Fragen des Medienjournals, um die neue Woche einzuläuten. 🔔

Media Monday #437

  1. Film-Genres gibt es wie Sand am Meer. Was aber meine persönliche Erwartungshaltung bezüglich einer bestimmten Art Film angeht ist das Subgenre der Zeitschleifen-Film, zu dem auch der erst vorgestern gesehene „Happy Death Day“ gehört, ganz vorne dabei.
  2. Was ich dieses Jahr definitiv viel zu selten getan habe ist einfach mal abzuschalten und nichts zu tun.
  3. Mitunter meistgesehener Film müsste bei mir „Schöne Bescherung“ sein, denn den Film schaue ich jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit und ich habe ihn alleine schon 10 mal hier im Blog besprochen.
  4. Warum hat mir eigentlich niemand früher gesagt, wie großartig die TV-Serie „Preacher“ ist? Ihre vier Staffeln haben mich wirklich positiv überrascht.
  5. Manchmal träume ich ja schon davon, einmal Neuseeland und die Drehorte von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ zu besuchen, denn ich liebe Peter Jacksons Version von Mittelerde.
  6. Fernab derzeit gehypter Werke habe ich jüngst still und heimlich die kurzlebige HBO-Serie „Vinyl“ für mich entdeckt und lieben gelernt (Besprechung folgt noch).
  7. Zuletzt habe ich den Geburtstag des Zwergofanten vorbereitet und das war recht arbeitsintensiv, weil wir morgen 17 Personen sind und ich vermutlich erst kurz vor knapp aus der Arbeit kommen werde.

Mit „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ habe ich am Wochenende einen weiteren Schatz im Keller gefunden (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Happy Deathday – OT: Happy Death Day (2017)

Da wir Halloween in der Therme Erding verbracht haben, musste ich den #Horrorctober auf den November ausweiten. Mit „Happy Deathday“ wanderte heute somit ein Film in den Blu-ray-Player, der sowohl zum Gruseln als auch zum Miträtseln einlud. Ein Slasher-Film mit nur allzu bekanntem Twist… 👺🔪

Happy Deathday (2017) | © Universal Pictures Germany GmbH

Happy Deathday (2017) | © Universal Pictures Germany GmbH

Und täglich grüßt der Maskenkiller

Ich liebe Zeitschleifen. Ganz egal ob den, auch in „Happy Deathday“ ganz offensiv zitierten, Klassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“, die Sci-Fi-Varianten „Edge of Tomorrow“ oder „Source Code“, Episoden in Serien wie „Buffy the Vampire Slayer“ oder den großartigen Roman „Replay: Das zweite Spiel“, der so ziemlich das Beste in diesem Genre darstellt. In Anbetracht der Fülle an bereits erzählten Geschichten mit mehr oder weniger ähnlicher Prämisse, wirkt diese Variante nun nicht sonderlich originell. Die Kombination mit einem, sehr an Wes Cravens „Scream“ erinnernden, Slasher bringt zwar ein wenig frischen Wind, doch letztendlich habe ich mich wieder an den gleichen Dingen erfreut, wie bei den anderen Geschichten dieser Art.

Wie beim erwähnten Bill-Murray-Klassiker geht es vor allem darum, dass die Hauptfigur eine Entwicklung durchmacht, wodurch es ihr gelingt, der Zeitschleife zu entfliehen. Den letzten Twist hatte ich dabei nicht kommen sehen und fand ihn rundum gelungen. Auch davor gibt es einige kleinere Überraschungen sowie nette visuelle Ideen. Die Baby-Maske fand ich zudem extrem creepy. Aber ich bin auch anfällig für Slasher dieser Art. In Kombination mit dem beinahe schon satirischen Humor eine gelungene Mischung.

Fazit

„Happy Deathday“ ist wahrlich kein Meisterwerk, aber dennoch ein sehr sympathischer Vertreter der modernen Horrorwelle. Wenn ihr das Genre mögt und zudem noch auf Zeitschleifen steht, dann solltet ihr Christopher Landons Film nicht verpassen: 7/10 Punkte.

Die 5 besten männlichen Sidekicks aus Serien

Der #Horrorctober ist vorbei, Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wendet sich wieder anderen Themen zu. Heute möchte Gina von uns die fünf besten männlichen Sidekicks aus Serien von uns wissen. Gar nicht so einfach! Wie findet ihr meine Wahl? 🤔

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #153

Das Thema für Ausgabe #153 lautet:

Die 5 besten männlichen Sidekicks aus Serien

  1. Cassidy aus „Preacher“ (2016-2019) – Eigentlich kein Sidekick, sondern zusammen mit Jesse und Tulip fester Bestandteil des zentralen Trios. Cassidy wurde aber als Sidekick eingeführt, seine Figur wurde über die kommenden Staffeln jedoch immer weiter ausgebaut. Eine meiner liebsten Figuren, ganz egal ob Sidekick oder nicht, die ich dieses Jahr in einer Serie gesehen habe.
  2. Jayne Cobb aus „Firefly“ (2002) – Bei einer Ensemble-Serie wie „Firefly“ ist es natürlich schwierig von Sidekicks zu sprechen. Neben Captain Mal Reynolds und Zoë Washburne gehört Jayne aber schon eher zu den Sidekicks. Ohne ihn würde die Serie jedoch nicht funktionieren. Herrlich auch die Episode „Jaynestown“, in der unser Antiheld von einer ganzen Stadt vergöttert wird.
  3. Johnny Drama aus „Entourage“ (2004-2011) – Er steht stets im Schatten seines kleinen Bruders, dem Filmstar Vincent Chase. Damit ist er auch ein typischer Sidekick, doch irgendwie auch eine der menschlichsten Figuren aus der titelgebenden Entourage.
  4. Ray Hueston aus „Bored to Death“ (2009-2011) – Hier kommt der Sidekick-Status vor allem durch Schauspieler Zach Galifianakis, den man eher als Nebenfigur aus den „Hangover“-Filmen kennt. In der tollen HBO-Serie „Bored to Death“ tritt er dagegen fast schon als gleichwertiger Partner auf, was ich sehr mochte.
  5. Xander aus „Buffy the Vampire Slayer“ (1997-2003) – Die zweite Joss-Whedon-Serie in dieser Liste. Auch wenn ich noch etliche andere Figuren hätte nennen können, so ist Xander für mich doch der prototypische Sidekick unter den Scoobies.

Media Monday #436

Auch das längste Wochenende geht einmal vorbei. Leider. Donnerstag und Freitag haben wir in der Therme Erding und dem Tierpark Hellabrunn in München verbracht, weshalb wir dem Halloween-Trubel zu Hause entkommen sind. Dafür ist auch der übliche Horrorfilm ausgeblieben. Der Kurzurlaub hat uns dennoch gut getan. Das Wochenende selbst haben wir eher ruhig gestaltet und im Moment graust es mir noch etwas vor den vielfältigen Aufgaben (siehe auch Frage 1), die ab morgen wieder auf uns warten. Ja, auch die Herbstferien sind für den Rest der Familie vorbei. Nun aber einen guten Start in die Woche mit den aktuellen Fragen des Medienjournals! 💪

Media Monday #436

  1. Bevor bald schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt gilt es noch etliche Dinge zu erledigen (diverse Feierlichkeiten, Zahnarztbesuche, Kindergeburtstage, Organisatorisches, Arbeitstechnisches und noch vieles mehr 😬).
  2. Insgesamt 450 km (aktueller Stand sind 354 km) zu laufen sollte ja wohl noch möglich sein, schließlich bleiben mir für die letzten 94 km trotz Erkältungszeit noch knapp zwei Monate.
  3. Ich mag mich täuschen, aber Geschichten über Außenseiter scheinen immer zu funktionieren. Schließlich sehen wir uns selbst ja auch gerne als Außenseiter, oder?
  4. Die Serie „The Walking Dead“ hat ihren Zenit ja auch spätestens mit der achten Staffel überschritten gehabt, denn obwohl ich Serien gerne zu Ende schaue, konnte ich mich nicht dazu durchringen.
  5. Eine der denkwürdigsten Kinovorstellungen war für mich im September 1993 „Jurassic Park“, nachdem ich davor mit zarten 12 Jahren das Buch verschlungen und jedes Fitzelchen an Informationen zur Verfilmung aufgesogen hatte.
  6. Der Inhalt des letzten gemeinsam gesehenen Films, wie aktuell der famose „Die Hüter des Lichts“, ist bei uns immer wieder Thema in geselliger Runde, denn die Kinder beschäftigen sich noch lange nach unseren Filmabenden mit dem Inhalt der Filme.
  7. Zuletzt habe ich im Keller meine alten SNES-Module (siehe Foto unten) ausgegraben und das war sehr von Nostalgie geprägt, weil ich mit den Spielen viele schöne Stunden verbracht habe.

„Shadowrun“ war zweifellos mein liebstes RPG auf dem SNES (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Die Hüter des Lichts – OT: Rise of the Guardians (2012)

Zum Ende der Ferien wollten wir den Kindern noch einen Filmabend gönnen. Nach längeren Diskussionen konnte wir uns letztendlich auf „Die Hüter des Lichts“ einigen, was auch eine wirklich gute Wahl war. Ob der bunte Abenteuerspaß rund um den Weihnachtsmann, den Osterhasen, die Zahnfee, den Sandmann und Jack Frost auch uns Eltern zu überzeugen wusste, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🎅🐰🦷⌛❄

Die Hüter des Lichts (2012) | © Twentieth Century Fox

Die Hüter des Lichts (2012) | © Twentieth Century Fox

Die Avengers des kindlichen Staunens

Eigentlich ist diese Idee so Banane, dass sie schon wieder gut ist: Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee, Sandmann und Jack Frost kämpfen als Superheldentruppe zusammen gegen den schwarzen Mann, der Angst und Schrecken verbreiten will. Falsch umgesetzt hätte das wahrlich ein Desaster werden können, doch die auf der Buchreihe „The Guardians of Childhood“ basierende Geschichte ist wunderbar fantasievoll, temporeich und modern erzählt. Die bekannten Figuren haben ein glaubwürdiges und durchaus realistisches Update bekommen und die Action ist mitreißend, ohne jedoch zu übertrieben zu sein. Dabei lebt der Film ganz klar von seinen Schauplätzen und den mitreißend inszenierten Jagdszenen über die ganze Welt. Bei all dem Trubel bleiben auch die Emotionen nicht auf der Strecke und gerade Jack Frosts Geschichte weiß durchaus zu berühren.

Neben all dem Staunen und Wunder, was beides in eine schöne Botschaft eingewoben wurde, hat der Film im Grunde jedoch nur eine klassische Superheldegeschichte mit eben ungewöhnlichen Helden zu bieten. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn die Welt wirkt lebendig und sowohl wir Eltern als auch die Kids hatten viel Spaß mit „Die Hüter des Lichts“. Fast schon verwunderlich, dass es noch keine Fortsetzung gibt.

Fazit

Nachdem unsere Kids meinten, nach dem Film beim Zähneputzen streiten zu müssen, ist der nächste Filmabend in weite Ferne gerückt (ja, auch das gehört leider dazu). Insofern bin ich froh mit „Die Hüter des Lichts“ zumindest davor eineinhalb schöne Stunden verbracht zu haben. Gerade weil man nicht viel über den Film liest, möchte ich ihn euch umso mehr ans Herz legen: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (635)

Nachdem mein Tempolauf diese Woche aufgrund unseres Kurzurlaubs, in dem wir die Therme Erding und den Tierpark Hellabrunn in München besucht haben, ausgefallen ist, war für mich klar, dass am Wochenende ein langer Lauf ansteht. Komme, was wolle. Eigentlich hatte ich geplant, morgen von der Oma die gut 17 km am Alten Kanal nach Hause zu laufen, doch da die Strecke teils unbefestigt ist und es den ganzen Tag regnen soll, habe ich mich heute auf befestigten Wegen aufgemacht. Geregnet hat es dennoch:

Heute leider nicht das perfekte Laufwetter

Heute leider nicht das perfekte Laufwetter

Distance: 15.39 km
Duration: 01:33:08
Elevation: 110 m
Avg Pace: 6:03 min/km
Avg Speed: 9.9 km/h
Heart Rate: 162 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 1334 kcal

2019: 354 km
November: 15 km

Das war nun schon mein zweiter langer Lauf über 15 km innerhalb von zwei Wochen. Heute habe ich auf den letzten drei Kilometern meinen Fuß wieder so stark gespürt, dass mir Zweifel gekommen sind, ob ich es momentan nicht übertreibe. Da nächste Woche bereits ziemlich verplant ist, werde ich ohnehin nur zweimal zum Laufen kommen. Insofern eine gute Gelegenheit, meinen Fuß weiter zu beobachten. 🦶🔍

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 174: 1:59h und 2:14h
Im zweiten Ohr: blink-182, Alkaline Trio

Run, Fatboy, Run (634)

Heute war ich nur laufen, weil die nächsten beiden Tage schon recht ausgebucht sind und ich die Chance nicht verstreichen lassen wollte, die 100 km im Oktober tatsächlich vollzumachen. Ja, ich bin wieder 100 km in einem Monat gelaufen. Hättet ihr mir das vor einem halben Jahr erzählt, ich hätte euch für verrückt erklärt. Unter diesen Voraussetzungen habe ich mich also zu meinem ersten Nachtlauf der Saison aufgemacht… 🌜

Der erste Nachtlauf der Saison

Der erste Nachtlauf der Saison

Distance: 6.21 km
Duration: 00:33:16
Elevation: 34 m
Avg Pace: 5:21 min/km
Avg Speed: 11.2 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 518 kcal

2019: 339 km
Oktober: 101 km

Da ich ein wenig Struktur in mein Laufprogramm bringen möchte, habe ich mich einmal wieder an Intervallen versucht. Einmal habe ich das Vibrieren nicht gespürt und bin ein wenig rausgekommen, aber der Gedanke war grundsätzlich da:

Run, Fatboy, Run (634) – Intervalle

Nun bin ich zufrieden und werde vermutlich erst wieder am Wochenende zum Laufen kommen. Das ist aber auch völlig in Ordnung, denn dass ich dieses Jahr noch einmal soweit komme, hätte ich nie und nimmer zu hoffen gewagt. 💪😅

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 173: Wer die Wahl, liebt die Qual mit Fuchsgruber und Schönenborn

Media Monday #435

Dieses Wochenende war bitter nötig. Ein wenig runterkommen. Nun beginnen auch noch die Herbstferien und alle um mich herum haben Ferien oder Urlaub, nur bei mir bleibt er dieses Jahr aus. Immerhin ist es auch für mich eine kurze Woche. Motivation sieht jedoch anders aus. Dafür erfreue ich mich an den Kleinigkeiten (z.B. dem schönen „Apocalypse Now“-Steelbook, siehe unten) und auch an den aktuellen Fragen des Medienjournals, die mich – wie immer – aus dem Wochenende begleiten… 🎃

Media Monday #435

  1. Wenn am Donnerstag – mittlerweile ja auch immer öfter hierzulande – wieder Halloween gefeiert wird, werde ich davon nicht allzu viel mitbekommen.
  2. Meiner Meinung nach sollte „Misery“ in keiner Sammlung eines ambitionierten Horrorfilm-Fans fehlen, schließlich ist die Stephen-King-Verfilmung zurecht ein Klassiker, den ich selbst erst sehr spät (nämlich vergangenes Wochenende) entdeckt habe.
  3. Jump-Scares, Psycho-Terror, fiese Clowns und böse Geister; am meisten grusele ich mich ja bei den hier aufgeführten schaurigen Momenten.
  4. Zwischen dem gruseligen Monat und dem weihnachtlichen Monat liegt ja nun auch stets der November. Für mich die passende Zeit, um Filmabende im Kreise der Familie zu veranstalten, so wie bereis letzten Freitag mit dem Bud-Spencer-Klassiker „Banana Joe“.
  5. Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass alle nur noch Spotify nutzen und keine Alben mehr kaufen, denn dadurch entgehen ihnen wunderbare Werke wie das neueste Album „Surviving“ von Jimmy Eat World – außer der Algorithmus hat mal einen guten Tag.
  6. Die jüngst durch die Zeitumstellung „gewonnene“ Stunde ist der Grund, warum ich abends nun wieder mit Stirnlampe laufen gehen werde.
  7. Zuletzt habe ich die Serie „Preacher“ beendet und das war ein unfassbares Erlebnis, weil die Geschichte völlig drüber ist und dennoch starke Figuren bietet. Ich bin sogar so begeistert, dass ich mir die Comic-Vorlage zugelegt habe.

Die Ultra HD Blu-ray von „Apocalypse Now“ ist der jüngste Neuzugang in meiner Sammlung; daneben das noch viel schönere Digipak der Redux-Version (mehr Einblicke dieser Art finden sich auf meinem Instagram-Account):

Misery (1990)

Nachdem ich vor ein paar Wochen meine Top 5 der besten weiblichen Bösewichte aufgestellt habe, wurde ich darauf hingewiesen, dass doch Annie Wilkes fehlen würde. Daraufhin musste ich zugeben, dass ich „Misery“ bisher noch nicht gesehen hatte, was ich mit der heutigen Sichtung jedoch endlich geändert habe…

Misery (1990) | © MGM

Misery (1990) | © MGM

Welch wunderbar schauriges Kammerspiel

Auch wenn ich die Verfilmung des Stephen-King-Romans bisher noch nicht gesehen hatte, so kannte ich jedoch die Versatzstücke ihrer Handlung. „Misery“ gehört eben zu jenen Filmen, die sich zurecht ihren Platz in der Popkultur gesichert haben. Auch das grundlegende Thema des hilflosen Gefangenen, der plötzlich zurückkehrenden Peinigerin und auch viele andere Motive sind weithin bekannt. Rob Reiners Film ist jedoch so etwas wie der Archetyp für Filme nach diesem  Strickmuster. Eben das Original. Mit James Caan und besonders Kathy Bates ist „Misery“ herausragend besetzt. Neben ein paar durchaus wichtigen Nebenfiguren tragen sie die Geschichte auch komplett alleine. Der sich langsam steigernde Horror wird von Rob Reiner perfekt eingefangen und ist neben den großartigen Schauspielleistungen eindeutig seiner stilsicheren Inszenierung zuzuschreiben.

Der gemächliche Spannungsaufbau ist wahrlich Beispielhaft und ich musste häufiger an andere Genre-Klassiker, wie z.B. „Der weiße Hai“, denken. Die schneebedeckten Berge Colorados steuern zudem viel zur dichten Atmosphäre bei. Am Ende war ich doch beinahe überrascht wie positiv der Film doch für den Autoren Paul Sheldon ausgeht. Auch wenn „Misery“ oft fies und hinterhältig ist, so lässt der Film den Zynismus heutiger Genre-Filme vermissen. Für mich durchaus positiv, zumal sich der psychologische Horror auch bei der Hauptfigur bis weit nach dem eigentlichen Ende der Geschichte trägt.

Fazit

Ich bin wirklich froh, diesen Klassiker des Horrorkinos nachgeholt zu haben. Letztendlich ist er ein Kammerspiel, in dem die Spannungsschraube langsam und bedächtig, aber auch stetig und ohne Gnade, angezogen wird. Nun gibt es endlich auch von mir eine dicke Empfehlung: 9/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (633)

Nach meinem letzten, für meine Verhältnisse doch sehr schnellen Lauf habe ich meinen Fuß wieder ziemlich gespürt. Dennoch wollte ich das bombastische Wetter heute nicht ungenutzt lassen, zumal ich mich einmal wieder an einem langen, ganz bewusst langsamen Lauf versuchen wollte. Letztendlich wurde es mein längster Lauf seit über einem Jahr. 💪

Ein herrlicher Lauf in der Herbstsonne

Ein herrlicher Lauf in der Herbstsonne

Distance: 15.23 km
Duration: 01:35:28
Elevation: 113 m
Avg Pace: 6:15 min/km
Avg Speed: 9.6 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 1310 kcal

2019: 332 km
Oktober: 95 km

Anfangs ist es mir noch schwer gefallen, verhältnismäßig langsam zu laufen. Aber auch das muss ich üben. Einfach mehr Varianz in meine Läufe bringen. Mein Fuß tut nicht mehr weh als vor dem Lauf. Insofern schon einmal gut. Die 100 km im Oktober sind in greifbarer Nähe und schon jetzt ist es mein bester Laufmonat des Jahres. Damit kann ich wirklich zufrieden sein. 😅

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 172: Tor de Geants mit Denis Wischniewski
Im zweiten Ohr:
„Surviving“ von Jimmy Eat World