The Expanse, Book 9: Leviathan Falls (James S. A. Corey)

The Expanse, Book 9: Leviathan Falls (James S. A. Corey)Es ist vorbei! Ich kann es noch gar nicht glauben. Die Reise, die ich vor vier Jahren mit „Leviathan Wakes“ angefangen habe, nimmt nun nach neun Büchern mit „Leviathan Falls“ ihr Ende. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie meine Leseabende ohne die Crew der Rocinante aussehen werden. Muss ich glücklicherweise auch nicht, denn es gibt ja noch Kurzgeschichten aus der Welt von „The Expanse“. Schon lange habe ich auch kein Buch mehr so schnell gelesen. Für die anderen Bände habe ich teils doppelt so lange gebraucht, doch die Fortsetzung von „Tiamat’s Wrath“ war so packend, dass ich das Buch oft nicht aus der Hand legen konnte bzw. die lesende Zeit einfach vor Serien oder YouTube priorisiert habe. Eine schöne Entwicklung! 📖

„I absolutely believe that people are more good on balance than bad.“

Nachdem sich „Tiamat’s Wrath“ wie die Vorbereitung zum großen Finale angefühlt hat, wird dieser Aufbau in „Leviathan Falls“ auch eingelöst. Die Bedrohung durch Laconia nimmt langsam ab, der Widerstand, angeführt durch Naomi Nagata, wird stärker. Die größte Gefahr geht jedoch von den Wesen aus, die bereits für die  Auslöschung der Ringbauer sorgten und nun die Menschheit vernichten wollen. Um dies zu verhindern, macht sich eine Forschungsmission rund um Dr. Elvi Okoye auf den Weg, um mehr über die Ringbauer herauszufinden. Diese eingeschobenen Kapitel lesen sich etwas seltsam und ich musste bei ihnen mehrfach an „Area X – The Southern Reach Trilogy“ von Jeff Vandermeer denken. Trotz der genaueren Untersuchungen bleibt das Eintauchen in die Vergangenheit der Ringbauer eher vage. Dies mag teils frustrierend wirken, doch ich fand es gut, dass Daniel Abraham und Ty Franck nicht alles bis ins letzte Detail aufgedröselt haben. Auch die Bedrohung hinter unserem Universum bleibt ungreifbar und zugleich unglaublich bedrohlich.

„The stars are still there. We’ll find our own way back to them.“

Mit Aliana Tanaka gibt es eine neue Gegenspielerin, die sehr packend geschrieben ist. Gerade das Spannungsfeld zwischen ihr, James Holden und dem Rest von Laconia war eines meiner Highlights. Die Hive-Mind-Idee ist sicherlich nicht neu, doch schaffen es die Autoren diese so erschreckend greifbar zu beschreiben, dass es eine Freude ist. Lange wirkt es so, als könnte die Geschichte unmöglich noch zu Ende geführt werden, doch auf den letzten 50 Seiten ziehen Daniel Abraham und Ty Franck das Tempo noch einmal ordentlich an. Wie ich das Finale nun finde? Ich fand es schön, dass Miller noch einmal zurückkehrt. Die Zerstörung des Ring Space war nur konsequent und die Auflösung unserer Gruppe schmerzhaft. Ich fand all das inklusive, Jim Holdens Opfer, höchst emotional und hätte mir teils gewünscht, dass auch die Autoren dies anerkennen. Aber viele Abschiede bleiben sehr nüchtern und pragmatisch. Irgendwie auch passend für diese Serie und vermutlich hätte ich mir einfach noch mehr Zeit mit allen liebgewonnenen Figuren gewünscht. Der Epilog ist einerseits witzig, andererseits zeigt er auch, dass die Menschheit ihren Weg zu den Sternen zurückfindet. Ein passendes Finale, das mir insgesamt wirklich viel Freude bereitet hat:

Meine Rangfolge der neunteiligen Reihe ergibt sich folgendermaßen, auch wenn die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Büchern so gering sind, dass ich die gesamte Serie als fantastisch abgespeichert habe:

  1. „The Expanse, Book 4: Cibola Burn“ | 10 Punkte
  2. „The Expanse, Book 7: Persepolis Rising“ | 10 Punkte
  3. „The Expanse, Book 9: Leviathan Falls“ | 10 Punkte
  4. „The Expanse, Book 2: Caliban’s War“ | 9 Punkte
  5. „The Expanse, Book 3: Abaddon’s Gate“ | 9 Punkte
  6. „The Expanse, Book 1: Leviathan Wakes“ | 9 Punkte
  7. „The Expanse, Book 5: Nemesis Games“ | 9 Punkte
  8. „The Expanse, Book 8: Tiamat’s Wrath“ | 9 Punkte
  9. „The Expanse, Book 6: Babylon’s Ashes“ | 8 Punkte

Fazit

„Leviathan Falls“ ist ein passender Abschluss der Reise der Rocinante. Das Loslassen fällt mir nun schwer und am liebsten würde ich direkt noch einmal die Serie schauen, auch wenn dort die letzten drei Bücher fehlen. Nun freue ich mich erst einmal auf die Kurzgeschichtensammlung „Memory’s Legion“ und werde irgendwann bestimmt wieder meinen Weg zu den Sternen zurückfinden: 10/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (2349)

Das Laufjahr ist schon fast zur Hälfte vorbei. Kaum zu glauben. Ich habe gerade auch die Hälfte meines Laufzieles (2.526 km) erreicht, doch bin noch nicht ganz bei der Hälfte meiner letztjährigen Distanz (2.710 km). Ob ich das noch erreichen werde? Kommt wohl ganz darauf an, wie sich dieses turbulente Jahr weiter gestaltet. 🏃

Mittagslauf mit starkem Wind

Mittagslauf mit starkem Wind

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:49:30
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 698 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 88%

2026: 1272 km
Juni: 116 km
KW 25: 8 km

Beim heutigen Mittagslauf hatte ich ziemlich gegen den Wind zu kämpfen. Eigentlich habe ich mich gut gefühlt, doch so richtig Tempo war auch nicht drin. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen ich bin urlaubsreif. Tatsächlich weiß ich, dass ich an der mentalen Belastung der letzten Wochen knabbere. Aber damit muss ich umzugehen lernen. Laufen hilft da ja ziemlich gut. 🍃

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #781 – Notaufnahme, Bürowoche und Fußball-WM

Das Wochenende ist vorbei und ich fühle mich noch nicht annähernd erholt. Der Start in den Alltag war bei uns etwas holprig: Nachdem Frau bullion Montagnachmittag bei ihrer Hausärztin war, hatte diese sie zur dringenden Abklärung eines Verdachts in die Notaufnahme geschickt. Also schnell das Wichtigste eingepackt (man weiß ja nie) und los ins nächstgelegene Krankenhaus. Die Kinder waren komplett durch den Wind und glücklicherweise sind die Schwiegereltern spontan eingesprungen. Nach vier Stunden in der Notaufnahme und etlichen Untersuchungen, konnte vorerst Entwarnung gegeben werden: Nichts akut Lebensbedrohliches. Über die Woche folgten weitere Untersuchungen und am Freitag kam endlich die Entwarnung. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Dennoch bleibt ein unsicheres Gefühl, denn die Beschwerden sind ja nicht weg. Frau bullion war auf jeden Fall die komplette Woche zu Hause und ich ab Dienstag im Büro. Das war wieder perfektes Timing. Gefühlt kam ich gar nicht zur Ruhe. Das Wochenende hat entsprechend gut getan, war nur leider viel zu kurz. Nächste Woche geht Frau bullion wieder arbeiten und das Bangen um die nächsten Schritte bei meiner Mama geht los. Momentan ist wirklich der Wurm drin. Am Sonntag waren wir dann bei den Schwiegereltern zum Essen eingeladen und abends stand Fußball auf dem Programm. Obwohl ich die Fußball-WM aus unzähligen Gründen am liebsten boykottieren würde (für mich das Einfachste der Welt), haben wir uns Sonntagabend doch das Deutschland-Spiel angeschaut. Schon alleine weil sich die Kids dafür interessieren und sie im Freundeskreis auch nicht komplett außen vor sein sollen. Nun startet die neue Woche und eigentlich kann sie nur besser werden als die letzte. Damit nun auch endlich zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #781

  1. Fernab vom WM-Trubel habe ich endlich den ersten Teil meines Reiseberichts aus Österreich mit dem Titel „Unsere Ankunft im Alpendorf & Hotel Der Alpenblick“ fertiggestellt.
  2. „Eternals“ hat mich schon länger interessiert und ich war froh, dass es kein 08/15-MCU-Film war.
  3. Es rollt mir die Nägel auf, wenn ich von Elon Musk lese. 🤮
  4. Ein Film braucht eigentlich nur eine packende Coming-of-Age-Komponente, um bei mir zu zünden.
  5. Würde man mich zwingen, ich könnte jeden Tag mit dem Zwergofanten 10 km laufen. Allerdings befürchte ich, dass man eher ihn dazu zwingen müsste. Was ich sagen will: Ich genieße wirklich jeden gemeinsamen Lauf (freiwillig).
  6. „Faculty: Trau keinem Lehrer!“ hätte alle Zutaten, um ein Kultklassiker zu werden und das ist er in manchen Kreisen auch.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Baum im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war einfach, weil mir sofort der passende Baum eingefallen ist.

Das Steelbook des neuen „Running Man“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2348)

Da wir heute Mittag bei den Schwiegereltern eingeladen sind, war ich morgens nur schnell eine kurze Runde laufen. Das Wetter war sehr angenehm und ich bin erstaunlich flott vorangekommen. Ein perfekter Lauf also?

Laufwoche mit 42 km abgeschlossen und 100 km im Juni geknackt

Laufwoche mit 42 km abgeschlossen und 100 km im Juni geknackt

Distanz: 8.24 km
Zeit: 00:46:01
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 653 kcal

2026: 1264 km
Juni: 107 km
KW 24: 42 km

Leider bin ich einmal wieder in einen egoistischen Hundehalter reingelaufen bzw. dessen Hund fast in mich. Ein Ausweichsprung hat mich gerettet. Statt einer Entschuldigung gab es nur das typische „Der macht doch nichts!“ Als hätte ich das nicht schon etliche Male gehört. Nach meinem Protest gab es nur Gezeter. Hundehalter:innen sind wirklich mit die uneinsichtigsten und auf ihrem Recht(?) beharrendsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Unfassbar. Ohne diese Begegnung wäre mein Puls vermutlich noch niedriger gewesen. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Eternals (2021)

Heute war endlich einmal wieder gutes Wetter, weshalb wir den Tag größtenteils draußen verbracht haben. Natürlich war ich eine Runde laufen, dann habe ich ungefähr fünf Tonnen rasengemäht (teils hätte ich eine Machete brauchen können) und war noch am Skatepark. Sogar mein Buch konnte ich danach noch fertig lesen. Trotz all dem haben wir uns abends noch für „Eternals“ vor dem Fernseher versammelt. Ein MCU-Film, der eigentlich nirgends gut wegkommt. Wie er uns gefallen hat? 🏛️

Eternals (2021) | © Walt Disney

Eternals (2021) | © Walt Disney

Trotz Götter-Action angenehm bodenständig

Nach „Black Widow“ und „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ war ich fast schon etwas müde, ob der stets gleichen Marvel-Formel. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich beide Filme schon kannte. Nun also „Eternals“ und damit eine Gruppe von Göttern, sprich zehn(!) neue Figuren. Puh, das kann ja etwas werden. Regisseurin Chloé Zhao gelingt das Unglaubliche und sie schafft es innerhalb von zweieinhalb Stunden, uns die neuen Held:innen ans Herz wachsen zu lassen (plus noch ein paar menschliche Figuren), eine komplett neue Mythologie zu erklären, existenzielle Fragen aufzuwerfen und nebenbei noch ein paar imposante Actionszenen zu inszenieren. Das alleine ist schon ein Kunststück, doch dass dies alles noch wunderbar ineinandergreift und funktioniert? Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

„Eternals“ ist kunterbunt besetzt, von Hollywood-Starts, wie Angelina Jolie oder Salma Hayek (witzigerweise erst gestern in „The Faculty“ gesehen), über prominente Serien-Schauspieler, wie Richard Madden oder Kit Harington (beide bekannt aus „Game of Thrones“) sowie Comedy-Schauspielern, wie Kumail Nanjiani (Dinesh aus „Silicon Valley“) oder Brian Tyree Henry (Alfred aus „Atlanta“), der Cast ist unfassbar. Am meisten hat mir wohl gefallen, dass Chloé Zhaos sich nicht einfach an die typische MCU-Formel klammert, sondern sich viel Zeit für ihre Figuren nimmt, wild durch die Zeit springt und Bilder auch einfach mal stehen lässt. Selbst die Actionszenen wirken geerdet, da die Kamera nicht stets um die Figuren kreist, sondern auf Augenhöhe bleibt. Die Verknüpfung zum restlichen MCU ist dabei eher lose und die Geschichte kann für sich alleine stehen. Diese wird mir bestimmt auch länger im Gedächtnis bleiben als viele andere aus dem Marvel-Kosmos. Chapeau, Frau Zhao.

Fazit

Erstaunlicherweise hat mir „Eternals“ ausgesprochen gut gefallen. Noch spannender fand ich, dass es den Kindern ganz genauso ging. Obwohl es plötzlich viele neue Figuren gab und keine bekannten Held:innen Gastauftritte hatten. Es wurde sofort die Frage nach einem zweiten Teil laut, doch diesen wird es ja wohl leider nicht geben. Schade drum, denn „Eternals“ tut der Phase 4 des MCU qualitativ richtig gut: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Österreich: Pongau 2026 #1 – Unsere Ankunft im Alpendorf & Hotel „Der Alpenblick“

Mit diesem Artikel startet die Urlaubsserie zu unserem Urlaub in Österreich. Nanu, waren wir dort nicht erst im vergangenen Jahr? Gut aufgepasst! Da wir dieses Jahr im Sommer wieder ans Meer fahren wollen, und dennoch nicht auf die Berge verzichten wollten, hatten wir eine Woche im Alpendorf bei St. Johann im Pongau gebucht. Ein paar Tage vor dem Urlaub erreichte uns jedoch eine schlimme Nachricht, woraufhin wir spontan umplanen mussten und letztendlich auch einen Tag kürzer unterwegs waren. Ich bin unfassbar dankbar, dass wir den Urlaub dennoch antreten konnten, denn er sollte uns ganz bewusst aus dem Alltag reißen und auf andere Gedanken bringen. Das hat für die Zeit in den Bergen auch wunderbar funktioniert. 🏔️

Der Start unserer Reise am frühen Morgen

Der Start unserer Reise am frühen Morgen

Nachdem wir spontan früher gefahren sind, hatten wir gar nicht so viel Zeit zum Packen, was auch positiv ist. Normalerweise zieht sich das bei uns nämlich ganz schön lange hin. Gestartet sind wir Pfingstmontag direkt um 7 Uhr morgens, sprich es war kaum LKW-Verkehr auf der Autobahn. Sehr angenehm! Nach knapp vier Stunden hatten wir unser Ziel auch schon erreicht und das Tolle daran war: Wir konnten direkt und bereits vor der offiziellen Check-in-Zeit unsere Zimmer beziehen. Wirklich sehr zuvorkommend von unserem Hotel „Der Alpenblick“, das ich an dieser Stelle auch nur wärmstens empfehlen kann.

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (2347)

Heute Morgen beim Frühstück habe ich dem Zwergofanten direkt vorgeschlagen, ob wir nicht die 10 km angehen wollen. Schließlich wollte er diese einmal im Monat mit mir zusammen laufen. Er war dabei und wir haben uns auf den Weg gemacht. 🏃

Komplette 10 km in 5:50er Pace in bester Begleitung und bei fiesem Gegenwind. Respekt!

Komplette 10 km in 5:50er Pace in bester Begleitung und bei fiesem Gegenwind. Respekt!

Distanz: 10.10 km
Zeit: 00:58:58
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 830 kcal

2026: 1255 km
Juni: 99 km
KW 24: 34 km

Was soll ich sagen? Den ersten Kilometer liefen wir noch in 6:40er Pace und haben uns am Ende auf 5:50er Pace für die gesamten 10 km gesteigert. Was für eine Leistung! Dafür dass dies erst seine zweiten 10 km waren, ist das schon unglaublich. Mega gut. Bei mir hat es Jahre gedauert, bis ich so schnell war. Da bin ich schon stolz, wobei ich auch sagen muss, dass wir dieses Tempo nicht forciert hatten und ich mit einer 6:30er Pace genauso zufrieden gewesen wäre. ☀️

Im Ohr: Gespräche über dies und das sowie Anfeuerungen.

Faculty: Trau keinem Lehrer! – OT: The Faculty (1998)

Da es heute in Strömen regnet, habe ich den Zwergofanten mit dem Auto vom Karate-Training abgeholt. Auf dem Rückweg schnappten wir uns noch etwas zu essen. Falafel war leider aus, also gab es nur zwei Döner für die Kids. Da Frau bullion ausgeflogen war, haben wir heute nicht mit dem MCU weitergemacht. Dafür habe ich die Kinder mit „The Faculty“ wieder mehr an meine Jugend und das Horror-Genre herangeführt. Wie das allen Beteiligten gefallen hat? 🧑‍🏫

The Faculty (1998) | © STUDIOCANAL

The Faculty (1998) | © STUDIOCANAL

Die Körperfresser an der High School

Schon wenn während einer der ersten Szenen „The Kids Aren’t Alright“ von The Offspring erklingt, fühlte ich mich so sehr in meine Jugend zurückversetzt, dass ich fast etwas nostalgisch wurde. „The Faculty“ ist eben komplett ein Werk dieser Zeit. Kurz nach „Scream“, ebenso von Kevin Williamson geschrieben und von Robert Rodriguez teils schön eklig inszeniert. Ein wahre Freude! Eine solche ist auch der Cast, denn es tummeln sich viele große Stars der späten 1990er und frühen 2000er Jahre: Elijah Wood (Frodo aus „Der Herr der Ringe“), Josh Hartnett (u.a. „Sin City“), Famke Janssen (u.a. die „X-Men“-Filme), Robert Patrick (T-1000 aus „Terminator 2“), Salma Hayek (u.a. „From Dusk Till Dawn“) Jon Stewart(!), Usher(?) und viele mehr. Aus heutiger Sicht eine beeindruckende und wilde Mischung, die wunderbar funktioniert.

Inhaltlich übersetzt Kevin Williamson die typische Körperfresser-Geschichte in eine High School. Das macht er mit solch einem Augenzwinkern, dass es eine wahre Freude ist. Hier bleibt kein Klischee aus und wird im besten Falle noch gebrochen. Robert Rodriguez inszeniert all das mit hohem Tempo und einem Gespür für seine Figuren. Auch die Actionszenen machen viel her. Kaum zu glauben, dass er zuletzt die teils vermurkste Action in „The Book of Boba Fett“ inszeniert hat. Gerade die Paranoia zwischen den High-School-Kids wird wunderbar eingefangen und es macht Spaß mit der ungleichen Gruppe unterwegs zu sein. Die Effekte sind zwar offensichtlich, doch besser gealtert, als ich dies in Erinnerung hatte. Und dass Rodriguez am Ende auf einen typischen Horrorfilm-Twist verzichtet, rechne ich ihm hoch an.

Fazit

Ich hatte wieder enorm viel Spaß mit „The Faculty“. Genau meine Zeit, genau mein Ding. Die Kinder fanden den Film nicht zu gruselig oder hart (da waren sie durch „Stranger Things“ schon gut vorbereitet), nur etwas eklig. Ansonsten mochten sie die Geschichte und speziell das High-School-Setting. Kann man sich auch nach knapp 30 Jahren immer noch sehr gut anschauen. Wer hätte das gedacht? 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2026 #24: Baum

Projekt 52 LogoDas heutige Thema für das Projekt 52 habe ich leider zu spät gelesen, denn im Urlaub hätte ich ganz wundervolle Bäume als Motiv dafür gefunden. So allerdings habe ich beim Laufen mit dem Zwergofanten eine Strecke gewählt, welche uns an einem meiner Lieblingsbäume vorbeiführt. Der Baum ist imposant und groß gewachsen, dabei auch sehr ausladend und mächtig. Leider kommt das eher im Frühjahr oder Herbst so richtig zur Geltung, wenn er nicht von Gebüsch und Gestrüpp eingekreist ist. Aber man muss die Dinge eben nehmen, wie sie kommen. Deshalb präsentiere ich hier einen meiner Lieblingsbäume im grünen Kleid:

Einer der imposantesten Bäume auf meinen Laufstrecken

Einer der imposantesten Bäume auf meinen Laufstrecken

Motiv: Einer der imposantesten Bäume auf meinen Laufstrecken
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2346)

Heute regnet es durchgehend. Dennoch gibt es Grund zur Freude, denn zumindest eine der privaten Baustellen, die sich Anfang der Woche noch aufgetan haben, ist weniger dramatisch als befürchtet. Nach dieser Neuigkeit habe ich mich zu einem verregneten Mittagslauf aufgemacht. 🌧️

Komplett verregneter Basislauf in der Mittagspause

Komplett verregneter Basislauf in der Mittagspause

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:52:22
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 6:05 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 694 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 91%

2026: 1245 km
Juni: 89 km
KW 24: 24 km

Ich war nicht zu viel zu gebrauchen. Mir steckte der schnelle Lauf des Vorabends noch in den Knochen und zudem bin ich unfassbar müde. Aber so richtig. Dennoch war ich laufen und das war auch gut so. 🏃

Im ersten Ohr: Nerdtalk 679 – Trump, Putin und Xi würden Ted Lasso schauen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace