Fallout – Staffel 2 (2025)

Nach der zweiten Staffel von „The Last of Us“, ging es direkt mit der zweiten Staffel einer postapokalyptischen Videospielverfilmung weiter: Auf „Fallout – Staffel 2“ hatte ich mich durchaus gefreut, auch wenn meine ganz große Begeisterung, die direkt nach der Sichtung der ersten Staffel durchaus vorhanden war, etwas abgeklungen war. Knapp zwei Jahre Abstand waren vielleicht doch etwas lang… ☢️

Fallout – Staffel 2 | © Amazon Prime Video

Fallout – Staffel 2 | © Amazon Prime Video

Mehr Handlungsstränge und weniger Fokus

Ich komme direkt mit einem etwas seltsam anmutenden Vergleich: Die zweite Staffel von „Fallout“ verhält sich zur ersten Staffel, wie die zweite Staffel von „Wednesday“ zur deren erster Staffel. Für mich hat auch hier der Fokus gefehlt. Es gab zu viele Handlungsstränge ohne wirkliche Verbindung oder Weiterentwicklung. Da war die Balance im ersten Jahr deutlich gelungener. Durch das wilde Hin- und Herspringen habe ich als Zuschauer zu wenig Zeit mit einzelnen Figuren verbracht, bevor es schon wieder weiterging zu einem Handlungsstrang, den man zuletzt zwei Episoden zuvor verlassen hatte. Das fand ich sehr anstrengend. Disclaimer: Dieser Eindruck mag aber auch daran liegen, dass ich bei nahezu jeder Episode mit dem Schlaf zu kämpfen hatte und teils sogar für ein paar Minuten weggenickt bin. Inwiefern dies der Serie direkt anzukreiden ist, oder eher meinem momentanen Gesamtzustand, kann ich schwer sagen.

Auf der Habenseite steht weiterhin das famose Produktionsdesign und der generell stimmige audiovisuelle Gesamteindruck. Einzig die Songs der 1950er/60er Jahre wirken auf Dauer, so innovativ dieses Konterkarieren in der ersten Staffel auch gewesen sein mag, etwas ermüdend. Auch die Figuren mochte ich weiterhin, speziell Walton Goggins als Ghoul hat mir immer besser gefallen. Auch die Kapitalismus- und Militarismuskritik ist scharf und böse, blitzt aber zu selten in dieser Form auf bzw. wird von anderen, teils eher ermüdenden, Handlungssträngen überlagert. Am Ende der zweiten Staffel hat sich handlungstechnisch gar nicht so viel weiterentwickelt. Vielleicht habe ich aber auch wichtige Details verpasst? Das mag ich gar nicht ausschließen. Das Gefühl der Ermüdung kann ich jedoch nicht abschütteln.

Fazit

War ich von der ersten Staffel noch überaus begeistert, so hat mich die zweite Staffel doch etwas enttäuscht. Momentan bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich in eine dritte Staffel überhaupt reinschauen würde. Trotz Müdigkeit kämpfe ich bei anderen Serien nicht so sehr mit dem Schlaf. Definitiv keine schlechte Staffel, aber das seltsame Pacing hat sie für mich zu anstrengend gemacht und das bei recht zielloser Geschichte: 7/10 (7.2) Punkte.

Run, Fatboy, Run (2266)

Es ist Montag und es gibt viel zu tun. Das Wetter ist immer noch wunderbar, nur wird es langsam diesig, sprich die Sonne verbirgt sich hinter einem leichten Wolkenschleier. Dennoch ist es wunderbar warm und ich war mittags eine Runde laufen. ☀️

Sonniger Montagslauf

Sonniger Montagslauf

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:49:56
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 692 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 533 km
März: 68 km
KW 11: 8 km

Ich bin zu Beginn etwas schwer vorangekommen, doch das hat sich nach den ersten Kilometern gegeben. Der erste Lauf der Woche ist somit auf der Uhr. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 675 – Oscars 2026: Wir wagen Prognosen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #767 – Herzensangelegenheiten und auf der Terrasse lesen

Schon wieder Sonntagabend und damit Zeit für einen Wochenrückblick: Letzte Woche war ich an drei Tagen im Büro und es gab viel zu klären. Ich habe nach wie vor das Gefühl als würde ich nur Themen hinterherrennen und viel liegt außerhalb meines Einflussbereichs. Damit gut umzugehen ist eine stetige Herausforderung. Ich muss mir klarmachen, dass es nur der Job ist. Das fällt mir schwer. Am Donnerstag kam es dann zu einer akuten Entwicklung im engsten Familienkreis: Bei meiner Schwiegermutter wurde die Verengung eines Herzkranzgefäßes festgestellt, welche vom Hausarzt übersehen wurde. Nur durch die Aufmerksamkeit und den Druck meiner Schwägerin ging es direkt in die Notaufnahme. Danach ging es Schlag auf Schlag und Freitag wurde ein Stent gesetzt. Es ist gerade noch einmal alles gut gegangen. Die ganze Familie war entsprechend aufgewühlt. Am Samstag war das Gröbste geklärt und die akute Gefahr gebannt. Dennoch Ereignisse, die auch ganz anders hätten ausgehen können und zeigen, wie schnell sich das Leben drastisch verändern kann. Im Moment bin ich einfach nur dankbar, aber auch höchst aufmerksam, was Gesundheitsthemen angeht. Mal sehen, was für Schlüsse ich für mich daraus ziehen werde. Viel mehr habe ich momentan nicht zu berichten und somit geht es direkt weiter zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten und gesunden Wochenstart! ☀️

Media Monday #767

  1. Wenn es wirklich stimmen sollte, dass man Laufsport bis ins hohe Alter betreiben kann, dann werde ich wohl noch etliche tausend Kilometer unterwegs sein; diese Woche sind 48 km zusammengekommen.
  2. Unser aller Fritze hat eine Art an sich, die unverschämt, herablassend, und arrogant ist.
  3. Um einen Hype zu schüren reicht es bei uns im Haus schon, wenn die Kinder begeistert von einem Trailer sind. So sind wir am Wochenende zur Sichtung von „Die Unfassbaren: Now You See Me“ gekommen.
  4. Jeder der Top 5 unterschätzten Franchise-Filme ist einzigartig in der Art und Weise, wie er mit Erwartungen bricht.
  5. Um es klar zu sagen: Lesen auf der Terrasse (siehe Foto unten) ist für mich pure Erholung. Ich habe jede Sekunde Sonne genutzt und genossen.
  6. Die Serie „English Teacher“ hat immer wieder wunderbaren Humor zu bieten.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Lichtermeer im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war sehr spontan, weil mir das Motiv quas in den Schoß gefallen ist.

Zum ersten Mal in diesem Jahr auf der Terrasse lesen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2265)

Heute war ich morgens alleine eine Runde laufen und es war hart. Es war ein Nüchternlauf und das mache ich häufiger, doch normalerweise habe ich dann noch einen Mitternachtssnack im Bauch, der mir Energie liefert. In der Fastenzeit jedoch? Da liegen die letzten Kohlehydrate doch weit zurück. Das Wetter war herrlich! ☀️

Die Laufwoche mit 48 km abgeschlossen

Die Laufwoche mit 48 km abgeschlossen

Distanz: 10.61 km
Zeit: 01:03:33
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 861 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 87%

2026: 524 km
März: 59 km
KW 10: 48 km

Ich bin nur schwer vorangekommen und ich habe es heute auch bei 10 km belassen. Danach haben wir noch zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt, sprich ich wollte ohnehin nicht so spät zurück sein. Insgesamt dennoch ein guter Lauf und mit 48 km diese Woche bin ich auch ganz zufrieden. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 675 – Oscars 2026: Wir wagen Prognosen
Im zweiten Ohr: blink-182

Die Unfassbaren: Now You See Me – OT: Now You See Me – Extended Edition (2013) (WS1)

Das Filmjahr 2026 ist bisher kein sonderlich erfolgreiches, zumindest wenn ich mir die Anzahl an Filmsichtungen so anschaue. Da war ich im Filmjahr 2025 zu diesem Zeitpunkt schon deutlich weiter. Heute jedoch haben wir „Stranger Things“ einmal links liegen lassen und uns mit „Die Unfassbaren: Now You See Me“ einem Film zugewandt, auf den die Kinder wirklich heiß waren. Warum und wieso? Das erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🎩

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Alles nur ein großer Zaubertrick

Im vergangenen Jahr waren wir doch häufiger im Kino. Dort haben wir den Trailer zu „Die Unfassbaren 3: Now You See Me“ gefühlt vor jedem Kinofilm gesehen. Die Kinder sind darauf ziemlich angesprungen. Bei mir war die Begeisterung nicht sonderlich groß. Zwar hatte ich diesen ersten Teil bereits vor 12 Jahren einmal gesehen, doch mehr als ganz nett fand ich ihn damals nicht. Auch der zweite Teil ist bisher an mir vorübergegangen, so dass der dritte keine wirkliche Option war. Vor kurzem hat dann der Zwergofant mit seiner Patin eine Show der Ehrlich Brothers besucht, was Magie im Film wieder stärker auf den Radar gebracht hat. Mein erster Gedanke ging Richtung „Prestige: Die Meister der Magie“, doch dann ist mir dieser Film wieder eingefallen. Das Doppelpack der ersten beiden Teile gab es gerade günstig und somit war der heutige (und vermutlich auch der nächste) Filmabend besiegelt.

Ich muss sagen, dass ich heute sogar mehr Spaß hatte, als beim ersten Durchgang. Die große Zaubershow ist weiterhin grober Unfug und mich nervt auch der starke CGI-Einsatz, der die Illusionen von vornherein unglaubwürdig macht. Die Figuren sind zu flach, doch das Tempo ist hoch, der Score mitreißend und die Geschichte so absurd, dass sie schon wieder Spaß macht. Die Kinder saßen ziemlich gebannt vor dem Fernseher und waren ziemlich begeistert. Schon unfassbar, dass selbst dieser Film inzwischen schon wieder 13 Jahre auf dem Buckel hat. An die Auflösung am Ende konnte ich mich nicht mehr erinnern und vielleicht war das auch ganz gut so. Ist schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen all das. Dem Unterhaltungswert schadet das glücklicherweise kaum. Alle 12 Jahre kann man sich „Die Unfassbaren: Now You See Me“ also durchaus einmal anschauen.

Fazit

„Die Unfassbaren: Now You See Me“ ist mit Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Dave Franco, Mark Ruffalo, Mélanie Laurent, Michael Caine und Morgan Freeman überragend gut besetzt. Leider jedoch gehen die Schauspielgrößen in dem abstrusen Drehbuch ziemlich unter. Hat mir dennoch Spaß gemacht und die Kinder waren wirklich angetan. Was will man mehr? 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

English Teacher – Die komplette Serie (Staffel 1 bis 2)

Ich habe einmal wieder eine kurzlebige Comedy-Serie geschaut. Da „Abbott Elementary“ momentan in der Pause ist, bin ich dem Lehrbetrieb treu geblieben und habe „English Teacher“ ins Programm geholt. Mit einer Lehrerin als Frau waren die Chancen hoch, dass Interesse am Setting vorhanden ist. So war es letztendlich auch. Was uns inhaltlich erwarten sollte, wussten wir zuvor jedoch nicht… 🏳️‍🌈

English Teacher | © FX

English Teacher | © FX

Im Zentrum der Serie steht der schwule Englischlehrer Evan Marquez, der von Brian Jordan Alvarez verkörpert wird (ebenfalls Showrunner der Serie). Als ich mich während der Sichtung der zweiten Staffel darüber informierte, warum die Serie danach abgesetzt wurde, stieß ich auf Artikel um einen sexuellen Übergriff des Schauspielers und Autors. Die Geschichte ist reichlich absurd. In vielerlei Hinsicht. Von der Freundin des Opfers, die in dieser Serie dennoch eine der Hauptrollen spielt, bis zur seltsamen Vermischung von Realität und Fiktion. Ich möchte mir an dieser Stelle kein Urteil darüber erlauben und versuche die Serie deshalb möglichst losgelöst von all dem zu bewerten:

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (2264)

Nachdem zum Zeitpunkt des gestrigen Laufs noch einiges in der Schwebe war, hat sich die gesundheitliche Krisensituation (inklusive Eingriff am Herzen) inzwischen geklärt. Viel Glück im Unglück. Alles innerhalb von nur zwei Tagen. Trotz Wochenende bin ich gestern Abend todmüde schon kurz nach 22 Uhr ins Bett gefallen und nach 9 Stunden Schlaf war ich heute Morgen einigermaßen erholt. Nach dem Frühstück bin ich direkt mit dem Zwergofanten zu einem herrlich sonnigen Lauf aufgebrochen. ☀️

Sonniger Samstagslauf in bester Begleitung

Sonniger Samstagslauf in bester Begleitung

Distanz: 12.09 km
Zeit: 01:12:06
Anstieg: 88 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 7.8 °C
Kalorien: 981 kcal

2026: 514 km
März: 49 km
KW 10: 37 km

Es war noch früh und nicht zu warm. Dafür recht windstill, so dass wir beide in kurzer Hose los sind. Zum ersten Mal sind wir 5 km zusammen gelaufen. Hat er super gemacht! Danach bin ich noch alleine weiter, hätte auch noch länger laufen können, doch meine Mama hatte sich angekündigt, also habe ich doch abgekürzt. Am Ende sind 12 km zusammengekommen, was ja auch nicht verkehrt ist. Später radeln wir dann noch zur Patientin und dann war es das auch schon wieder mit dem Samstag. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 675 – Oscars 2026: Wir wagen Prognosen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Projekt 52 – 2026 #10: Lichtermeer

Projekt 52 LogoDie aktuelle Aufgabe im Rahmen des Projekt 52 kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Aufmerksame Leser:innen wissen, dass wir kürzlich das Zimmer des Zwergofanten neu gestrichen haben. Er hat sich einen leichten Blauton dafür ausgesucht, der im Kunstlicht kaum zu erkennen ist und im Sonnenlicht voll zur Geltung kommt. Vor einigen Jahren schon hat der Zwergofant viele LED-Tiere gebastelt, von denen nur der große Hai in sein neues Teenie-Zimmer umziehen durfte. Dieser leuchtet in einem starken Blauton, so dass sich in Kombination mit der Wandfarbe ein tatsächliches Lichtermeer ergibt, durch das eben ein Hai schwimmt:

Der blau leuchtende Hai im neu gestrichenen Zimmer des Zwergofanten

Der blau leuchtende Hai im neu gestrichenen Zimmer des Zwergofanten

Motiv: Der blau leuchtende Hai im neu gestrichenen Zimmer des Zwergofanten
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2263)

Nach drei anstrengenden und vollen Bürotagen, ging es heute einmal wieder ins Home Office. Neben dem Arbeitswahnsinn hat sich gestern noch recht spontan eine gesundheitliche Situation im engsten Familienkreis zugespitzt, die einen akuten Eingriff und einen Krankenhausaufenthalt nach sich zieht. Die letzten 12 Stunden waren demnach entsprechend unruhig und wir warten minütlich auf Neuigkeiten. Da wir hier eh nichts tun können, war ich mittags eine Runde laufen. 🏃🏻

Die ersten 500 km des Jahres geknackt

Die ersten 500 km des Jahres geknackt

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:48:29
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:38 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 693 kcal

2026: 502 km
März: 37 km
KW 10: 25 km

Es war herrlich sonnig. Ohne den starken Wind wäre es auch richtig warm gewesen. Auf jeden Fall bestes Laufwetter. Ich vermute, das Wochenende wird recht außerplanmäßig verlaufen. Zeit für ein paar Läufe werde ich bestimmt dennoch finden. Und vielleicht für eine Tasse Kaffee auf der Terrasse? ☀️

Im ersten Ohr: Sneakpod 914 – Caught Stealing
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Top 5 unterschätzte Franchise-Filme

Von den Top 5 Gewinnern der Goldenen Palme springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu den Top 5 der unterschätztesten Franchise-Filme. Ob unterschätzt oder nicht ist natürlich immer ein sehr individuelles Thema. Deshalb werden heute vermutlich sehr viele unterschiedliche Listen entstehen, was ich wundervoll finde. Für Gesprächs- bzw. Kommentarbedarf ist auf jeden Fall gesorgt. Was meint ihr? 😄

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 453 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 453 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 453 lautet:

Top 5 unterschätzte Franchise-Filme

  1. „Cars 2“ (2011) – Es hat lange gedauert, bis ich die Fortsetzung des Erfolgsfilms „Cars“ gesehen hatte. Auch weil ihr ein schlechter Ruf vorauseilte. Für mich und den Zwergofanten hat das Sequel jedoch wunderbar funktioniert, gerade auch weil sich Pixar hier etwas Neues getraut hat.
  2. „Jurassic World: Ein neues Zeitalter“ (2022) – Wohl die kontroverseste Wahl meiner Liste. Ich kenne wirklich niemanden, der den Film mochte. Auch ich weiß um seine Schwächen, doch weiß ich Colin Trevorrows Vision von „Jurassic World“ inklusive des erweiterten Serienuniversums deutlich mehr zu schätzen, als das was mit „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ versucht wurde.
  3. „Prometheus: Dunkle Zeichen“ (2012) – Eigentlich hatte ich an dieser Stelle erst „Alien 3“ stehen, doch mein Gefühl ist, dass Ridley Scott Prequel noch mehr unterschätzt bzw. teils sogar gehasst wird. Ich dagegen liebe den Film, auch wenn ich mir so mancher Schwäche durchaus bewusst bin. Ein mutiger Neuansatz, der leider durch das Einknicken vor Zuschauer:innen und Studio im Nachfolger „Alien: Covenant“ verwässert wurde.
  4. „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ (1999) – Ob unterschätzt oder nicht, darüber lässt sich herrlich streiten. Es ist vermutlich auch eine Generationenfrage. Auch ich war damals enttäuscht und habe über die Jahre doch meinen Frieden mit den Prequels gemacht. Ja, gerade auch dem ersten Teil, der für mich erstaunlicherweise am besten gealtert ist.
  5. „Turtles 3“ (1993) – Die „Turtles“-Verfilmungen aus den 1990ern besitzen unter Fans einen guten Ruf. Zumindest die ersten beiden. Die dritte dagegen nicht und ja, ich verstehe die Gründe, finde den Film dennoch sehenswert und halte ihn für unterschätzt. Kann man sich als Fan durchaus anschauen und der Charme des Handgemachten ist, für mich zumindest, immer noch vorhanden.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.