Die 5 besten Anime-Serien

Wir lassen die besten Filme im Grünen hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute den fünf besten Anime-Serien zu. Das ist ein Thema, von dem ich zunächst befürchtete, es auslassen zu müssen. Letztendlich habe ich aber tief in meiner Vergangenheit gewühlt und bin auf fünf Serien gekommen, die alle tatsächlich in Japan produziert wurden und nicht nur den Stil kopierten. Wer hätte es gedacht? Viel Spaß nun also bei der nostalgischen Rückkehr in die 1980er Jahre… 🐝

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 472 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 472 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 472 lautet:

Die 5 besten Anime-Serien

  1. „Die Biene Maja“ (1975 bis 1980) – Diese Serie haben wir doch alles gesehen oder? Ich habe als Kind zwar nicht wirklich viel ferngeschaut, doch „Die Biene Maja“ hat durchaus Eindruck bei mir hinterlassen. Bei meinen Kindern gab es dann eine 3D-animierte Version, welche ich jedoch nie so charmant fand.
  2. „Die Königin der tausend Jahre“ (1981 bis 1982) – Wenn ich als Kind bei meinen Großeltern „Bim Bam Bino“ auf Tele 5 schauen durfte (wir selbst hatten keinen Kabelanschluss), dann habe ich mich immer gefreut, wenn diese Anime-Serie lief. Sie hatte eine fortlaufende Handlung und wirkte immer sehr erwachsen auf mich. Leider konnte ich sie nur sehr fragmentiert verfolgen. Inzwischen gibt es die gesamte Serie auf Blu-ray, doch ich weiß nicht, ob sie mich heute noch einmal so zu faszinieren wüsste.
  3. „Familie Robinson“ (1981) – Auch diese Serie lief im Rahmen von Bim Bam Bino und ich habe bestimmt etliche Episoden davon gesehen. Ich mochte sie immer sehr gerne, weil sie so herrlich unaufgeregt war und die Familie in den Mittelpunkt stellte. Schon verrückt, was man damals alles so gesehen hat. Es waren einfachere Zeiten.
  4. „Saber Rider und die Starsheriffs“ (1987 bis 1988) – Auch diese Serie ist mir auf Tele 5 begegnet. Mit „Galaxy Rangers“ und „Defenders of the Earth“ gehörte sie zu den großen Sci-Fi-Western-Superhelden-Serien dieser Ära. Und „Bravestarr“ gab es auch noch. Vielleicht deshalb meine Liebe zu „Firefly“?
  5. „Wickie und die starken Männer“ (1981 bis 1982) – Die Geschichten um Wickie mochte ich immer sehr gerne. Ich weiß gar nicht mehr, wann und wo ich sie genau gesehen habe, doch vermute ich stark bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Der deutsche Titelsong ist auch ein Hit und überhaupt war es eine wundervolle Serie. Quasi wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ nur ohne Drachen. Aber mit diesem Vergleich lehne ich mich nun weit aus dem Fenster.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2384)

Obwohl ich es nach dem heutigen Mittagslauf eher in Frage gestellt hatte, war ich abends noch eine zweite Runde laufen. Der Zwergofant hatte Karate-Training und ich eine Stunde rumzubringen. Normalerweise gehe ich spazieren und telefoniere mit meiner Mama, doch das hatte ich bereits und da es morgen eher eng wird, war ich lieber noch eine Runde laufen. 🏃

Da es morgen eng wird, war ich heute doch noch ein zweites Mal laufen

Da es morgen eng wird, war ich heute doch noch ein zweites Mal laufen

Distanz: 8.88 km
Zeit: 00:51:52
Anstieg: 53 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 716 kcal

2026: 1595 km
Juli: 198 km
KW 30: 34 km

Ich kam erstaunlich gut voran. Klar, meine Beine waren etwas schwer, aber ansonsten hatte ich kein Problem damit, meine Standard-Pace zu halten. Somit kann ich morgen früh nun etwas länger liegen bleiben oder vielleicht nur eine kurze Runde laufen. Mal sehen. Bin sehr zufrieden, dass auch der zweite Lauf so gut geklappt hat. 😅

Im ersten Ohr: Nerdtalk 681 – Schmingus Dingus
Im zweiten Ohr: The Postal Service

Run, Fatboy, Run (2383)

Gestern Abend ging es wieder zu spät ins Bett. Das Zappelinchen war noch auf einer Party und wollte abgeholt werden. Man merkt in jeder Hinsicht, dass es auf die Sommerferien zugeht. Ausflüge und Feiern stehen an der Tagesordnung. Zumindest für die Schüler:innen und Lehrerinnen des Hauses. Ich dagegen habe mich zu einem weiteren Mittagslauf aufgemacht. 🏃

Müder Mittagslauf heute

Müder Mittagslauf heute

Distanz: 8.65 km
Zeit: 00:50:29
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 685 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 80%

2026: 1586 km
Juli: 189 km
KW 30: 25 km

Die Müdigkeit steckte mir tief in den Knochen. Da ich heute Abend wieder eine Stunde Wartezeit während des Karate-Trainings habe, wollte ich eigentlich noch eine zweite Einheit laufen gehen. Momentan sehe ich das eher nicht. Dann vermutlich doch ein früher Lauf morgen vor der Arbeit? Müde werde ich so oder so sein. 😴

Im ersten Ohr: Nerdtalk 681 – Schmingus Dingus
Im zweiten Ohr: Samiam

Run, Fatboy, Run (2382)

Nachts hat es deutlich mehr abgekühlt. Selbst morgens ist es noch sehr frisch. Das steigert die Schlafqualität doch direkt. Dennoch habe ich noch einiges an Schlaf aufzuholen. Mittags hatte es nicht einmal 20 °C, sprich perfekt fürs Laufen…

Entspannter Basislauf in der Mittagspause

Entspannter Basislauf in der Mittagspause

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:49:00
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 159 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 670 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 81%

2026: 1578 km
Juli: 180 km
KW 30: 17 km

Ich kam recht flott voran und habe die Bewegung genossen. Wenn ich auf meine Jahreskilometer schaue, dann fehlen mir nicht einmal mehr 1.000 km, um mein Ziel von 2.526 km zur erreichen. Im Idealfall werden es noch mehr. Aber abwarten. Noch kann viel passieren. Somit laufe ich von Tag zu Tag und bin damit zufrieden. 🏃

Im ersten Ohr: Nerdtalk 681 – Schmingus Dingus
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2381)

Was freue ich mich jetzt schon auf mein Bett. Aufgrund des langen WM-Finales kam der Schlaf letzte Nacht deutlich zu kurz. Wie auch schon in den Nächten zuvor. Da ich gestern schon wegen unseres Ausflugs zur Landesgartenschau pausiert hatte, wollte ich natürlich dennoch eine Runde laufen. 🏃

Mittagslauf am Montag nach viel zu kurzer Nacht

Mittagslauf am Montag nach viel zu kurzer Nacht

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:49:34
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 143 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 17.2 °C
Kalorien: 672 kcal

2026: 1569 km
Juli: 171 km
KW 30: 8 km

Glücklicherweise war es nicht zu heiß. Somit konnte ich entspannt mittags gehen. Heute Abend steht noch ein Konzert des Zappelinchens an und danach geht es hoffentlich bald auf die Couch mit fließendem Übergang zum Bett. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk 681 – Schmingus Dingus
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #786 – Morgenläufe, Landesgartenschau und WM-Finale

Letzte Woche war es wieder gut warm, weshalb ich größtenteils morgens gelaufen bin. Ansonsten war privat viel los und auch beruflich zeichnen sich Entwicklungen ab. Ich nehme zurzeit Vieles einfach hin und versuche meine Gedankenwelt nur auf Wichtiges zu fokussieren. Viel mehr als von Tag zu Tag zu leben ist momentan einfach nicht drin. Meine Mama hat erste Behandlungsansätze bekommen, was sie die nächsten Wochen beschäftigen und Kraft kosten wird. Der große Klopper steht aber noch aus und so bangen wir weiter, was Laborergebnisse angeht. Ende der Woche gab es etliche Unwetter mit Sturm, Starkregen und Hagel. Am Samstag habe ich den Geburtstag eines befreundeten Kollegen geschwänzt, weil ich einfach keine Energie hatte. Am Sonntag haben wir mit den Schwiegereltern und meiner Mama die Landesgartenschau in Ellwangen besucht. Mehr dazu schreibe ich hier nicht und verweise auf meinen ausführlichen Bericht über unseren Ausflug. Nun ist Sonntagabend, das Wochenende ist viel zu schnell vorbeigezogen und die Kinder wollen noch das WM-Finale schauen. Ich werde mich später dazusetzen und mich berieseln lassen. Inhaltlich könnte es mir nicht egaler sein. Kommende Woche steht fast jeden Tag etwas anderes im privaten Kalender und das Wochenende wird besonders turbulent. Dazu jedoch nächste Woche an dieser Stelle mehr. Nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals und euch einen gelungenen Wochenstart! ☀️

Media Monday #786

  1. Ich würde mir ja wünschen, dass sich das Wettkampftraining des Zwergofanten auszahlt und er kommende Woche ein Erfolgserlebnis hat.
  2. Mein Urlaubsbericht aus Österreich braucht jetzt eigentlich nur noch den Abschlussartikel, denn ich habe letzte Woche bereits den vorletzten Bericht über unsere „Panorama-Wanderung über Grießenkareck & Saukarfunktel“ veröffentlicht.
  3. Wenn es stimmt, was man schreibt, dann sind dies die 5 besten Filme im Grünen.
  4. „Spider-Man: Brand New Day“ verspricht, ein echtes Highlight zu werden, denn schließlich hat „Spider-Man: No Way Home“ für eine spannende Ausgangslage gesorgt.
  5. Es hätte nicht viel gefehlt, um „Twisters“ zu einem sehenswerten Legacy-Sequel zu machen, doch leider ist es eher ein Remake geworden.
  6. Meine Umsetzung des Themas Ball für das „Projekt 52“ punktet mit einem Powerball, der ganz schön auf die Muskeln geht.
  7. Zuletzt habe ich meinen Bericht über unseren „Besuch der Landesgartenschau Ellwangen 2026“ geschrieben und das war sehr produktiv, weil ich im Flow war und mir der Text nur so aus den Fingern geflossen ist.

Das Steelbook der 4K Ultra HD Blu-ray von „Fight Club“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Besuch der Landesgartenschau Ellwangen 2026

Am heutigen Sonntag ging es für uns bereits um 6 Uhr aus dem Bett. Wir hatten den Schwiegereltern zum Geburtstag Karten für einen Besuch der Landesgartenschau in Ellwangen geschenkt und heute war es soweit. Da meine Mama momentan Ablenkung gut gebrauchen kann, haben wir sie spontan mitgenommen. Wie unser Tag verlief, berichte ich im folgenden, blumenreichen Artikel… 🌷🌼🌻

Ganz Ellwangen war im Stil der Landesgartenschau geschmückt

Ganz Ellwangen war im Stil der Landesgartenschau geschmückt

Der Zwergofant und ich sind morgens als erstes gestartet, um meine Mama abzuholen und direkt von ihr die knapp 150 km nach Ellwangen in Baden-Württemberg zu fahren. Frau bullion und das Zappelinchen wurden direkt zu Hause von den Schwiegereltern abgeholt. Verkehrsmäßig lief alles sehr gut und somit trafen wir uns ca. 90 Minuten später am Besucherparkplatz außerhalb der Stadt. Von dort aus fuhr ein kostenloser Shuttle-Bus direkt nach Ellwangen.

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Spider-Man: No Way Home (2021)

Heute war die Vorfreude auf den Filmabend sehr groß. Schon den ganzen Tag redete der Zwergofant davon, endlich „Spider-Man: No Way Home“ sehen zu wollen. Da wir morgen sehr früh aufstehen müssen, wollten wir nicht zu spät anfangen und waren beinahe pünktlich um 19:00 Uhr vor dem Fernseher. Es ist schon toll, wenn Filme solch ein Ereignis sind. Ob der dritte Spider-Man-Film mit Tom Holland die an ihn gestellten Erwartungen auch erfüllen konnte? 🕷️🕷️🕷️

Spider-Man: No Way Home (2021) | © Sony Pictures Home Entertainment

Spider-Man: No Way Home (2021) | © Sony Pictures Home Entertainment

Ins Multiversum des sympathischen Fanservice

Damals war der Hype um „Spider-Man: No Way Home“ enorm. Spoiler drangen schnell nach draußen und uns war im Vorfeld natürlich klar, worum es gehen sollte. Falls man es damals ohne diese Informationen ins Kino geschafft hatte, war das bestimmt ein unglaubliches Erlebnis. Doch auch mit Vorkenntnis der Ereignisse sollten wir gut unterhalten werden. Für mich persönlich war es jedoch nicht das große popkulturelle Ereignis, das ich vielleicht erwartet hatte. Die Zusammenführung der ikonischen Bösewichte samt der drei Spider-Man-Varianten wirkte auf mich ein wenig wie hochwertig produzierte Fanfiction. Das soll nicht abwertend klingen, doch war die gesamte Geschichte schon ziemlich konstruiert und auch so manche Interaktion wirkte so geschrieben, dass sich Fans darüber freuen. Fanservice eben.

Ich liebe Sam Raimis erste „Spider-Man“-Trilogie und davon speziell den zweiten Teil. Auch „The Amazing Spider-Man“ hatte durchaus Aspekte, die ich sehr mochte. Nun alle zusammen zu sehen? Das war wirklich ein großer Spaß! Was jedoch die eigentliche Geschichte rund um den MCU-Peter-Parker angeht, so fand ich „Spider-Man: Far From Home“ fast noch interessanter. Somit reiht sich auch „Spider-Man: No Way Home“ in die unfassbar unterhaltsame Tom-Holland-Reihe ein. Er ist jedoch nicht so überragend bahnbrechend, wie ich im Vorfeld teils gelesen hatte. Das macht ihn jedoch nicht weniger unterhaltsam und ich hatte wirklich viel Spaß mit dem Film. Da juckt es mich fast in den Fingern, „Spider-Man: Brand New Day“ einen Besuch im Kino abzustatten, auch wenn wir mit dem MCU noch weit nicht dort angekommen sind.

Fazit

„Spider-Man: No Way Home“ ist ein extrem unterhaltsamer Film, der sich in den schwächsten Momentan anfühlt wie Fanfiction, die als Fanservice umgesetzt wurde. In seinen stärksten Szenen ist er unfassbar unterhaltsam, witzig und besitzt viel Herz. Die Kinder schätzen das recht ähnlich ein und ich bin nun gespannt, wie es mit dem MCU weitergeht. Dann gerne auch wieder mit nur einer freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2380)

Schon Mitte Juli. Es geht straff auf unseren Wettkampf zu. Inzwischen sind wir sogar offiziell angemeldet. Eine Woche noch, sprich ich habe dem Zwergofanten nahegelegt, noch einmal die Wettkampfstrecke abzulaufen. Obwohl das Aufstehen heute hart war, und die Luftfeuchtigkeit viel zu hoch, waren wir nur 2 Sekunden pro Kilometer langsamer als beim ersten Versuch. 🏃

Wettkampfvorbereitung mit bester Begleitung, die zweite

Wettkampfvorbereitung mit bester Begleitung, die zweite

Distanz: 12.03 km
Zeit: 01:12:40
Anstieg: 130 m
Ø Pace: 6:02 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 960 kcal

2026: 2070 km
Juli: 163 km
KW 29: 58 km

Der Lauf ist uns beiden heute nicht leichtgefallen. Aber wir haben es durchgezogen. Ich bin gespannt, wie das nächste Woche beim Wettkampf laufen wird. Da wir früher starten, wird es angenehm kühl sein. Zumindest kühler als heute. Der morgige Tag ist bereits komplett verplant, so dass ich diese Laufwoche mit 58 km abschließe. ☀️

Im Ohr: Erneut Gespräche über den anstehenden Wettkampf.

Twisters (2024)

Die letzte Filmbesprechung auf diesem Blog liegt bereits einen Monat zurück, kaum zu glauben. Momentan ist aber auch irre viel los und das Wetter war stets zu gut, um sich nach drinnen vor den Fernseher zurückzuziehen. Heute jedoch ist das Wetter umgeschlagen und es hat gestürmt und geregnet. Die perfekte Gelegenheit also, um endlich „Twisters“ nachzuholen. Heute quasi mit doppeltem Surround-Sound. 🌪️

Twisters (2024) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Twisters (2024) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Leider mehr Remake als Legacy Sequel

Zunächst einmal muss ich „Twisters“ attestieren, dass es die Stimmung des Originals aus dem Jahr 1996 schon recht gut einfängt. Gerade in der ersten Hälfte hat mir das wirklich gut gefallen. Auch mochte ich, dass sich nicht zu plump auf „Twister“ bezogen wird. Ein paar konkretere Anhaltspunkte wären jedoch nett gewesen und sei es nur die Erwähnung von Dr. Thornton-Harding als ehemalige Professorin o.ä. So wirkt alles nur seltsam vertraut und die Geschichte erzählt die Story-Beats des Originals einfach nur  nahezu identisch nach. Als die Mutter unserer Hauptfigur Kate enthüllt wird, tritt diese dramatisch aus dem Schatten, doch auch hier keine Helen Hunt, sondern Maura Tierney. Das war eine seltsame Szene. Ob Hunt die Rolle abgelehnt hatte?

In der zweiten Hälfte verzettelt sich der Film dann auch in zu großer CGI-Action. Ja, der Subwoofer scheppert ganz schön, doch sah vieles für mich künstlicher aus als im 1996er Original. In diesem hatte der Sturm mehr Charakter und wurde fast wie ein übernatürlicher Bösewicht inszeniert. Hier jedoch nur eine weitere Katastrophe. Dafür mochte ich die Schauspieler:innen gerne: Daisy Edgar-Jones und Glen Powell harmonieren gut zusammen. Der restliche Cast bleibt leider etwas blass. Insgesamt kann man das leider über den gesamten Film sagen: Er ist etwas blass und wird im Gegensatz zu „Twister“ wohl nicht im Gedächtnis bleiben.

Fazit

Mir hat „Twisters“ für 120 Minuten durchaus Spaß gemacht. Im Zweifel würde ich aber wieder zum Original greifen. Dem Zappelinchen hat die Modernisierung dagegen doch deutlich besser gefallen. Etwas mehr Feinschliff am Drehbuch und weniger Bombast hätte dem Film gut getan. Nicht wirklich ärgerlich, aber er hätte doch deutlich besser werden können. Ein eher laues Lüftchen: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)