Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

Von den besten Justiz- und Gerichtsfilmen geht es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einem meiner liebsten Genres, denn gesucht werden die besten Coming-of-Age-Filme. Es war nicht leicht, mich auf nur fünf Filme zu beschränken und ich habe versucht, einen breiten Mix zu finden. Zwei meiner Favoriten musste ich jedoch unbedingt unterbringen. Viel Spaß mit meiner Liste! 🚸

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 466 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 466 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 466 lautet:

Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

  1. „Aftersun“ (2022) – Ganz vorne steht einer der ernsthaftesten Vertreter des Genres. Ein Film, der mich komplett umgehauen hat. Er ist so naturalistisch inszeniert und gespielt, dass man sich der Immersion kaum entziehen kann. Als Vater sowieso nicht. Trotz der tragischen Geschichte besitzt Charlotte Wells‘ Film auch so viel Liebe für seine Figuren, dass es eine Freude ist. Mir kommen beim Schreiben jetzt schon wieder die Tränen.
  2. „Alles steht Kopf“ (2015) & „Alles steht Kopf 2“ (2024) – Nanu, animierte Coming-of-Age-Filme? Ja, tatsächlich und mit die besten ihrer Art. Auch die „Toy Story“-Trilogie hätte hier gut gepasst, doch Rileys Geschichte zeigt das Aufwachsen noch einmal viel eindrucksvoller. Der Kniff, Emotionen zu vermenschlichen und Einfluss auf Rileys Leben nehmen zu lassen, ist nach wie vor famos. Ich wünschte mir wirklich einen dritten Teil, der Rileys Sprung ins Erwachsenenalter zeigt.
  3. „Boyhood“ (2014) – Wenn man an „Boyhood“ denkt, dann steht natürlich sofort der Zeitraum der Dreharbeiten im Vordergrund: Richard Linklater hat seinen Film über 12 Jahre gedreht, um damit das Heranwachsen seines Protagonisten möglichst realistisch abzubilden. Doch der Film ist weit mehr als dieses Gimmick, sprich einer der besten Coming-of-Age-Filme, die man sich anschauen kann. Kann ich wirklich nur empfehlen.
  4. „Die Goonies“ (1985) – Es geht zurück in meine eigene Kindheit bzw. Jugend und damit den Filmen, mit denen ich aufgewachsen bin. Auch wenn „Die Goonies“ eher ein albernes Jugendabenteuer ist, so ist jedoch auch der Coming-of-Age-Aspekt nicht zu verachten. Zudem ist der Film mit so viel Herz erzählt, dass es eine wahre Freude ist. Liebe ich auch heute noch.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Zusammen mit „Die Goonies“ und vielleicht „The Lost Boys“ gehört „Stand by Me“ zur inoffiziellen Coming-of-Age-Trilogie der 1980er Jahre. Gerade dieses Werk, nach einer Kurzgeschichte von Stephen King, besitzt so viele wunderbare Wahrheiten, dass man sich auch als Erwachsener in diese nostalgisch geprägte Geschichte fallen lassen kann.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2344)

Der Urlaub ist vorbei, der Alltag kehrt zurück. Mit diesem auch meine Läufe in der Mittagspause. Zumindest heute, denn den Rest der Woche werde ich größtenteils im Büro verbringen inkl. Abendprogramm. Momentan hoffe ich noch auf zumindest einen Abendlauf. Wir werden sehen. 🏃

Die Mittagspausenläufe gehen wieder los

Die Mittagspausenläufe gehen wieder los

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:50:08
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:49 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 704 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 82%

2026: 1229 km
Juni: 73 km
KW 24: 8 km

Mit den Bürotagen kommt auch das schlechte Wetter, doch heute war es noch einmal ordentlich sonnig und fast schon zu warm. Ansonsten kam ich nur schwer voran, denn die letzte Nacht war eher unruhig in Erwartung der 800+ E-Mails und unzähligen Nachrichten, die auf mich warteten. Juhu! ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk 679 – Trump, Putin und Xi würden Ted Lasso schauen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #780 – Radtour, Schwimmbad und fünf Filme

Die Pfingstferien sind vorbei und somit auch mein Urlaub. Die letzte Woche war stark geprägt von Besuchen bei meiner Mama, was auch Teil des Plans war. Am Montag war ich gleich morgens mit ihr beim Arzt, was keine neuen Erkenntnisse brachte bzw. nur die Diagnose bestätigte. Bis zum nächsten großen Termin heißt es also abwarten. Am Dienstag habe ich mit dem Zwergofanten eine größere Radtour unternommen und natürlich haben wir einen Zwischenstopp bei meiner Mama eingelegt. Am Mittwoch waren wir alle zusammen im Kino und haben uns den wundervollen „Glennkill: Ein Schafskrimi“ angeschaut. Der Donnerstag lockte uns ins Schwimmbad, nicht ohne davor und danach noch bei meiner Mama vorbeizuschauen. Der Zwergofant und ich waren vier Stunden lang komplett im Wasser, was einfach wundervoll war. Die perfekte Ablenkung. Am Freitag begann der Alltag zurückzukehren und es gab Karate-Training und Pizza. Das Wochenende bestand aus einer Mischung aus Vorbereitungen und letzter Erholung. Zudem hat mein Blog seinen 20. Geburtstag gefeiert. Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Durchaus ein Meilenstein. Noch mehr freut mich aber, dass wir in der letzten Woche ganze fünf Filme gesehen haben. Das war schon ewig nicht mehr der Fall. Alle weiteren Details dazu findet ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Steht bei euch auch wieder Alltag an? Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche! ☀️

Media Monday #780

  1. Der Gärtner war’s! Da denke ich spontan an „Glennkill: Ein Schafskrimi“, obwohl es dort nicht der Gärtner war. Die die Vermutung passt jedoch sehr gut zum sehr unterhaltsamen Rätselraten dieses ungewöhnlichen Krimis.
  2. „Das Glück hat acht Arme“ geizt nicht mit Twists und Wendungen, die dem Dama durchaus gut zu Gesicht stehen, irgendwann aber auch recht einfach zu durchschauen sind.
  3. Werke mit kulinarischem Überbau/Einschlag können äußerst gelungen sein, wie die besten Filme zum Thema „Essen“ zeigen.
  4. Der Sylvester-Stallone-Klassiker „Cliffhanger: Nur die Starken überleben“ entwickelt eine ganz eigene Faszination, die vor allem dem Schauplatz in den Bergen sowie dem von John Lithgow gespielten Böseweicht entspringt.
  5. Ein moderner (Serien-)Klassiker ist „Stranger Thing“ jetzt schon. Kaum eine zweite Serie der jüngsten Vergangenheit hatte solche einen popkulturellen Einfluss.
  6. Gemütlich ist zwar gut, aber ungemütlich habe ich dennoch als Thema für mein aktuelles „Projekt 52“-Foto gewählt.
  7. Zuletzt habe ich zum zweiten Mal die MCU-Phase-4-Filme „Black Widow“ und „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ gesehen und das war jeweils gute Unterhaltung, weil die Filme durchaus Stärken besitzen, auch wenn sie weit nicht perfekt sind.

Das schöne Mediabook von „Dream Scenario“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2343)

Der letzte Urlaubstag ist gekommen. Wie es mir davor gegraust hat. Ab morgen bricht ungehindert der Alltag über uns herein. Das braucht wirklich niemand. Heute dagegen haben sich der Zwergofant und ich noch einmal gemeinsam auf den Weg gemacht, um unsere Emu-/Froschrunde zu laufen. 🏃

Letzte Urlaubswoche mit 64 km und in bester Begleitung beendet

Letzte Urlaubswoche mit 64 km und in bester Begleitung beendet

Distanz: 7.06 km
Zeit: 00:41:53
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 569 kcal

2026: 1221 km
Juni: 64 km
KW 23: 64 km

Das Wetter war, bis auf den starken Wind, perfekt und wir sind gut vorangekommen. Der Zwergofant war heute der stärkere Läufer und hat mich beim Endspurt wieder gnadenlos abgezogen. Zudem hat er erwähnt, dass er nun einmal im Monat auch 10 km laufen will. Da freue ich mich doch! ☀️

Im Ohr: Gespräche über dieses und jenes.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) (WS1)

Auch heute haben wir den Filmabend wieder viel zu spät begonnen. Das Zappelinchen hatte eine Freundin zu Besuch und diese ist spontan noch zum Abendessen geblieben. Danach war es schon Richtung 21 Uhr, bevor wir mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ den nächsten Schritt in der Phase 4 des MCU unternommen haben. Damit sind wir auch beim letzten Marvel-Film angekommen, den ich bereits gesehen habe. Nun wird es für uns alle spannend… 🐉

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) | © Walt Disney

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021) | © Walt Disney

Knackige Kampfkunst im Marvel-Universum

Schon beim Prolog ist mir wieder aufgefallen, wie schlecht die CGI gealtert sind bzw. wie schlecht diese einfach aussehen. Die virtuellen Umgebungen sind klar als solche zu erkennen und die Schauspieler:innen wirken wie in der Anfangszeit von Bluescreen-Effekten wie ausgestanzt. Man merkt, dass hier nicht mit Liebe am Detail an den VFX gearbeitet wurde, sondern dass eine überhetzte Produktions-Timeline im Hintergrund stand. Wirklich sehr schade für so viel Geld (Budget: 1,5 Millionen USD). Später wird es dann glücklicherweise besser und gerade die Kampfszenen, z.B. im Bus in San Francisco oder am Hochhaus in Macau, machen wirklich Spaß. Hier wirkt es als würde frischer Wind ins MCU kommen. Auch die Figuren haben mir erneut ausgesprochen gut gefallen, gerade Awkwafina im Zusammenspiel mit Simu Liu. Auch die intimeren Szenen in der Familie fand ich wunderbar.

Als es dann gegen Ende regelrecht fantastisch wird, hatte mich der Film wieder etwas verloren. Zu übertrieben wirkt der Endkampf. Die übliche Marvel-Krankheit eben. Die Verknüpfung von „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ zum Rest des MCU ist eher gering, was ich auch nicht schlimm fand. Der Zwergofant meinte sogar, dass dies gar kein Marvel-Film hätte sein müssen. Da hat er durchaus einen Punkt und vielleicht wäre dies, ohne die üblichen Marvel-Krankheiten, auch ein besserer Film geworden. So bleibt am Ende eine weitere Origin-Geschichte, die leider etwas hinter ihrem Potenzial zurückbleibt. Sympathisch fand ich all das dennoch.

Fazit

Insgesamt hatte ich wieder viel Spaß mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“. Die relativ späte Uhrzeit hat alle Zuschauer:innen immer mal wieder gähnen lassen, doch konnte uns der Film bis zum Schluss bei der Stange halten. Kein MCU-Highlight, aber eine nette Ergänzung. Nun beginnt für uns Marvel-Neuland und darauf freue ich mich schon sehr: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 7/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Happy Birthday Blog: Zwei Jahrzehnte Bloggen!

Der große(?) Tag ist gekommen: Mein kleiner Blog feiert seinen zweiten runden Geburtstag. Wie das so ist mit 20 Jahren verändert sich gerade sehr viel. Also weniger bei meinem Blog selbst, sondern im Internet ganz allgemein. Das Netz ist kaum wiederzuerkennen, seit ich 2006 diesen ersten Artikel veröffentlicht habe. KI ist das Stichwort. Schon alleine seit dem letzten Blog-Geburtstag hat sich unglaublich viel verändert. KI-Slop macht inzwischen einen Großteil des Social-Media-Contents aus und auch ganze Webseiten, Blogs und YouTube-Kanäle entstehen ohne menschliches Zutun. Auch wenn ich im beruflichen Kontext viel mit KI-Agenten arbeite(n muss), so verzichte ich in meinem Blog ganz bewusst darauf. Doch indirekt nimmt KI dennoch Einfluss darauf. Wie und warum? Das lest ihr im folgenden Artikel… 🤖

Happy Birthday Blog 2025

Bloggen in Zeiten von AIOs, KI-Suche und AI-Slop

Zunächst muss ich ein wenig ausholen, denn meine Blogzahlen sind in den letzten Monaten regelrecht explodiert. Warum? KI natürlich. Google hat AIOs (AI Overviews) eingeführt, die Suchergebnisse zusammenfassen. Andere KI-Chatbots werden verstärkt als Antwortmaschinen genutzt und durchsuchen das Netz und damit auch meinen Blog. Wie meine Recherche ergeben hat, sind es weniger klassischen KI-Training-Bots, welche in den Statistiken wohl nach wie vor rausgefiltert werden, sondern Suchanfragen durch Maschinen, die Inhalte meines Blog wiederum ihren Nutzer:innen als Teil ihres Ergebnisses präsentieren. Teils konnte ich dies z.B. mit der Suchanfrage „wann ist ein blog erfolgreich?“ replizieren, da Google u.a. meinen Artikel in seinen AIOs als Quelle nennt. Leider werden meist (z.B. bei ChatGPT) keine Quellen direkt mit in den Antworten angegeben, so dass Inhalte meines Blogs zwar irgendwo auftauchen, aber ich das weder nachvollziehen noch gut einschätzen kann. Referrer werden in den Statistiken dazu ohnehin nicht angegeben. Mein Traffic explodiert somit zwar, aber es sind keine menschlichen Besucher:innen bzw. bekommen diese meine Inhalte nur indirekt und ohne Quellenangabe präsentiert. Oder es sind reine AI-Slop-Blogs, wie dieser hier, die meine Inhalte als Quelle verwenden. Solche sind mir inzwischen schon häufiger untergekommen und es ist nur noch schlimm, was hier ins Internet gekotzt wird. Die Dead Internet Theory wird immer realistischer. Traurig.

20 Jahre Blog in Zahlen (+193% mehr Aufrufe)

Aber nun zurück zu den Zahlen. Der Blick auf diese ist zwar quantitativ erfreulich, doch auch gleichzeitig qualitativ enttäuschend, wie ich weiter oben dargelegt habe: Mein Blog hat im letzten Jahr insgesamt unfassbare 137.705 Aufrufe erzielt. Das sind 90.715 mehr Aufrufe (+193%) als noch im Vorjahr. Im Schnitt sind das 249 Aufrufe mehr jeden einzelnen Tag. Da war mir das langsamere, organische Wachstum zum Jahreswechsel deutlich lieber. Trotz viel KI-Traffic (siehe oben) sich die Kommentare immerhin recht stabil geblieben (-149 bei insgesamt 5.768 Kommentaren). Insgesamt war dies ein einschneidendes Jahr für meine Blog-Statistik und, wenn man alleine auf die Zahlen schaut, das beste Blogjahr seit 20 Jahren. Im Kontext der KI leider kein wirklicher Grund zur Freude:

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (2342)

Der Alltag hat uns fast schon wieder. Der Samstag strukturiert sich, wie jeder Samstag. Sprich einkaufen, aufräumen, Wäsche waschen, lernen usw. Schade irgendwie. Nach dem späten Frühstück habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht. Die Nacht davor war kurz, denn das Zappelinchen ist erst nach Mitternacht von einer Feier nach Hause gekommen. Somit war ich erst gegen 1 Uhr morgens im Bett, was für mich momentan sehr ungewöhnlich ist. So ändern sich die Zeiten. 🏃

Sonniger Samstagslauf nach kurzer Nacht

Sonniger Samstagslauf nach kurzer Nacht

Distanz: 10.60 km
Zeit: 01:02:11
Anstieg: 100 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 867 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 77%

2026: 1214 km
Juni: 57 km
KW 23: 57 km

Das Wetter war top, schön sonnig und noch nicht zu heiß. Dafür war es oft noch matschig, da es gestern viel geregnet hatte. Ich kam ganz gut voran, doch mein Energielevel ist momentan nicht sonderlich hoch. Kommende Woche werde ich kaum zum Laufen kommen, da etliche Präsenztage im Büro anstehen. Morgen will ich den freien Tag aber noch zum Laufen nutzen. ☀️

Im ersten Ohr: Nerdtalk 679 – Trump, Putin und Xi würden Ted Lasso schauen
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) (WS2)

Das Zappelinchen ist heute Abend bei einer Freundin, Geburtstag feiern. Nachdem ich mit dem Zwergofanten vom Karate-Training zurück war, und wir Pizza gegessen hatten, gab es mit „Cliffhanger“ noch einen späten Filmabend. Nach unserem Urlaub in den Bergen hatten ich wieder Lust auf diesen Film. Zudem wollten wir ohnehin einmal testen, ob der Zwergofant, nach ersten Härten im Rahmen von „Stranger Things“, auch bereit für mehr filmische Gewalt ist. Wie das funktioniert hat? 🧗🏻

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) | © Studiocanal

Cliffhanger: Nur die Starken überleben (1993) | © Studiocanal

Ein irrwitziges Kletterabenteuer mit viel Action

Seit ich dieses Blog betreibe, ist das bereits meine dritte Sichtung von „Cliffhanger“. Die letzte liegt schon knapp 15 Jahre zurück. Auch der Film selbst hat bereits 33 Jahre auf dem Buckel. Von diesen stand er 20 Jahre lang auf dem Index. Inzwischen ist Renny Harlins Action-Kracher ab 16 Jahren freigegeben. Da ich den Film bereits sehr gut kenne, hatte ich bereits vermutet, dass auch der Zwergofant ihn mit dreizehneinhalb Jahren verkraften kann. Quasi die nächste Steigerung nach „James Bond“ und „Indiana Jones“. Dennoch habe ich im Vorfeld mit ihm über den gesteigerten Gewaltgrad gesprochen und es war klar, dass wir jederzeit abbrechen können. Aber was erzähle ich da? Auch ich habe damals zu früh 16er Filme gesehen, die ich niemals abgebrochen hätte und von denen ich ihm dennoch nicht jeden zumuten würde. Ich denke da nur an „Das Schweigen der Lämmer“, den ich eindeutig zu früh gesehen habe. Soviel zu den Rahmenbedingungen der Sichtung und nun endlich zum Film selbst:

Ich liebe Renny Harlins Actionfilme. Seine Werke wirken stets handgemacht und echt, auch wenn ich weiß, dass gerade in „Cliffhanger“ viel innovative Computertechnik eingesetzt wurde. Echte Schauplätze und fantastische Schauspieler machen für mich diesen Film aus. Ich habe erstmals die 4K-Restaurierung (allerdings nur auf Blu-ray) gesehen und der Film hat auch heute noch beeindruckende Bilder zu bieten. Einzig ein paar Studioaufnahmen gegen Ende fallen negativ auf. Dieser Umstand schmälert den Unterhaltungswert allerdings nicht, denn die Hatz durch die Berge ist ein großer Spaß, was auch an Sylvester Stallone, noch mehr aber an John Lithgow liegt, dessen Eric Qualen einer der besten Bösewichte des 80er/90er Actionkinos ist. Ein immer noch herrlich unterhaltsamer Film. Was sagt der Zwergofant? Wir haben ein paar Mal über die Gewalt des Films gesprochen, doch er ist sehr gut mit damit klargekommen. Die Figuren und die Jagd durch die Berge waren für ihn die dominierenderen Elemente.

Fazit

Auch heute noch macht mir „Cliffhanger“ unglaublich viel Spaß. Definitiv einer meiner liebsten Stallone-Filme. Der Schauplatz in den Bergen, John Lithgow als Bösewicht und das persönliche Drama zwischen den Figuren, all das überzeugt mich doch jedes Mal. Kann ich mir alle paar Jahre wunderbar anschauen. Nach diesem erfolgreichen Experiment sehe ich schon Sichtungen von „True Lies“ und „Stirb langsam“ in nicht allzu ferner Zukunft auf uns zukommen. Ein weiterer Kracher von Renny Harlin: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: war auf einer Geburtstagsfeier; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Projekt 52 – 2026 #23: (Un-)gemütlich

Projekt 52 LogoMit der heutigen Aufgabe starten wir mit dem Projekt 52 in den Juni. Das Thema ist (un-)gemütlich und lässt somit einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Ich habe Saris Artikel mit den neuen Themen am letzten Urlaubstag gelesen, als wir bereits mit dem Packen begonnen hatten, um am nächsten Morgen bereit für die Abreise zu sein. Das Zimmer stand also voller Koffer und Taschen. Die Gemütlichkeit der letzten Tage war wie weggeblasen. Folglich habe ich mich für die ungemütliche Variante entschieden. Kein sonderlich stilvoll inszeniertes Foto, aber eben eines, das die Ungemütlichkeit eines letzten Urlaubstags unterstreicht. Gemütliche Einblicke bekommt ihr hoffentlich bald im Rahmen eines ausführlichen Urlaubsrückblicks:

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Motiv: Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2341)

Gestern Nachmittag war ich mit dem Zwergofant noch bei der Oma und danach im Schwimmbad. Wir waren vier Stunden lang im Wasser und hatten Daueraction. Danach war ich fast etwas platt. Entsprechend schwer bin ich heute Morgen aus dem Bett gekommen. Dennoch habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht. 🏃

Heute die 1.200 km geknackt

Heute die 1.200 km geknackt

Distanz: 10.10 km
Zeit: 01:00:35
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 6:00 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 827 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 92%

2026: 1203 km
Juni: 46 km
KW 23: 46 km

Es ist mir heute schwer gefallen und war doch gutes Timing, denn kurz nach dem Lauf kam ein krasser Wolkenbruch. Die runtergelaufenen Kalorien habe ich mir danach in Form von Pfannkuchen wieder draufgeschafft. Vermutlich sogar noch mehr. Aber sie waren sooo lecker! 🥞

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: blink-182