Run, Fatboy, Run (2340)

Heute Morgen haben sich endlich einmal wieder der Zwergofant und ich gemeinsam auf den Weg gemacht. Die ersten 6 km sind wir zusammen gelaufen und danach habe ich noch die 10 km bzw. die 11 km vollgemacht. Das Wetter war perfekt und wir kamen beide auch gut und flott voran. 🏃🏻

Die ersten 6 km heute einmal wieder in bester Begleitung

Die ersten 6 km heute einmal wieder in bester Begleitung

Distanz: 11.06 km
Zeit: 01:03:31
Anstieg: 102 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 876 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 71%

2026: 1193 km
Juni: 36 km
KW 23: 36 km

Die Pläne für heute Nachmittag stehen noch nicht komplett. Vermutlich werden der Zwergofant und ich noch einmal zu meiner Mama fahren und danach das Schwimmbad dort besuchen. Es soll zwar regnen, aber nass sind wir dann ja eh schon. 😊

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

Wir verlassen die besten Queer-Cinema-Serien und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Justiz- & Gerichtsfilmen. Zwar habe ich von diesen einige gesehen, doch wirklich Eindruck hinterlassen haben nur die wenigsten. Gerade die John-Grisham-Thriller verschwimmen in meiner Erinnerung zu einem Brei. Deshalb sieht meine Top 5 nun folgendermaßen aus… 🧑‍⚖️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 465 lautet:

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

  1. „Die Fremde in dir“ (2008) – In Ermangelung an Alternativen hat es auch dieser Selbstjustiz-Thriller auf meine Liste geschafft, den ich als sehr packend in Erinnerung habe. Er spielt weniger im Gericht, stellt sich die Frage der Justiz aber durchaus. Dabei ist er durchaus kontrovers und ich weiß nicht, wie ich ihn heute wahrnehmen würde. Er hat auf jeden Fall Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich mich auch nach 18 Jahren noch an das bedrückende Gefühl der Sichtung erinnern kann.
  2. „Eine Frage der Ehre“ (1992) – Zweifellos einer der großen Klassiker des Genres. Vom leider viel zu früh verstorbenen Rob Reiner famos inszeniert und herausragend gespielt. Die Kernsätze des Films kennt man aus unzähligen Parodien. Habe ich selbst viel zu spät entdeckt und kann das prägende Gerichtsdrama doch nur empfehlen.
  3. „‚JFK: Tatort Dallas“ (1991) – Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Mammutwerk von Oliver Stone damals zu packen wusste. Völlig egal, wer tatsächlich hinter dem Anschlag auf JFK steckte, Oliver Stone verkauft seine Version so immersiv, dass man sich ihr für die Laufzeit des Films kaum entziehen kann. Die Frage ist nur: Welche Fassung ist besser? Diese oder die Parodie in der „Seinfeld“-Episode „The Boyfriend“ (ebenfalls mit Wayne Knight)?
  4. „Sleepers“ (1996) – Einer dieser Filme, die ich damals häufiger im TV gesehen habe. So wie auch die John-Grisham-Verfilmungen, welche ich seltsamerweise komplett für diese Liste ignoriert habe. Gerade die Jahrzehnte umspannende Geschichte hatte es mir angetan. Bedrückend und sehenswert zugleich.
  5. „Zwielicht“ (1996) – Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr großartig an diesen Film erinnern. Nur noch an die Darsteller:innen und dass es am Ende einen ziemlichen Twist gab. Sollte ich definitiv einmal wieder schauen, denn ich habe den Film als sehenswert abgespeichert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Glennkill: Ein Schafskrimi – OT: The Sheep Detectives (2026)

Wir waren wieder einmal im Kino. Eigentlich hätte ich mir diesen Film nicht unbedingt für eine Kinovorstellung ausgesucht, doch war die Altersspanne von 13 bis 80 Jahren recht groß und auf „Glennkill: Ein Schafskrimi“ konnten sich alle einigen. Nachmittags haben wir also meine Mama abgeholt und sind mit ihr zum Kino spaziert. Danach sind wir noch lecker essen gegangen und es war ein rundum schöner Tag mit viel nötiger Ablenkung. Ob auch der Film dazu beigetragen hat? 🐑

Glennkill: Ein Schafskrimi (2026) | © Sony Pictures

Glennkill: Ein Schafskrimi (2026) | © Sony Pictures

Mehr mäh als meh: Tierisch gute Unterhaltung

Vom Trailer war ich durchaus recht angetan. Großartige Unterhaltung hatte ich mir allerdings nicht erwartet. Frau bullion hat die Vorlage irgendwann um 2006 gelesen und fand das Buch nett. An viel konnte sie sich allerdings nicht mehr erinnern. Es ist wohl ein gutes Zeichen, wenn sich mit einer Verfilmung so viel Zeit gelassen wird. Der Hype ist vorbei und das schnelle Geld ist wohl nicht mehr der entscheidende Faktor. Für mich kam die Verfilmung von „Glennkill: Ein Schafskrimi“ auch ziemlich aus dem Nichts, zumal es eine große, internationale Produktion ist und das Buch in deutscher Sprache verfasst wurde. Andererseits: Hugh Jackman und sprechende Schafe? Was kann da schon schief gehen? Tatsächlich erstaunlich wenig.

Ich mochte den Humor in „Glennkill: Ein Schafskrimi“ wirklich sehr gerne. Das Timing stimmt einfach und wir mussten mehrfach laut lachen. Ob es hilft, dass Regisseur Kyle Balda aus dem Animationsbereich (u.a. „Ich: Einfach unverbesserlich 3“) kommt? Auf jeden Fall war ich positiv überrascht, wie gut die Geschichte durchkomponiert ist und wie wenig mich die sprechenden Schafe gestört haben. Trotz viel CGI wirken die idyllischen Schauplätze erstaunlich echt und greifbar. Auch die menschlichen Figuren harmonieren wunderbar mit ihren tierischen Gegenstücken. Neben dem Humor können auch die emotionalen Aspekte überzeugen und ich musste teils ganz schön schlucken. Der Kriminalfall dagegen ist recht klischeehaft, was aber Teil des Konzepts ist. Da hat sich Drehbuchautor Craig Mazin (u.a. „The Last of Us“) einmal von seiner leichteren Seite gezeigt. Insgesamt ein tolles Kinoerlebnis:

Fazit

Wir alle fünf hatten wirklich enorm viel Spaß mit „Glennkill: Ein Schafskrimi“. Das hatte ich zuvor nicht erwartet. Man sollte einfach viel häufiger ins Kino gehen und nicht nur Filme schauen, die man dort unbedingt sehen will. Eigentlich hätte ich auch lieber die Originalfassung gesehen, doch auch die Synchro macht mit Anke Engelke und Bastian Pastewka in den tierischen Hauptrollen sehr viel Spaß. Ein rundum gelungener Kinospaß: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2339)

Letzte Nacht habe ich nicht so gut geschlafen. Ob das an der Radtour gestern lag oder doch dem Glas Wein am Abend? Oder dass ich eher spät ins Bett bin, weil ich noch über den Film „Das Glück hat acht Arme“ schreiben wollte? Heute Morgen waren meine Beine auf jeden Fall schwer und dennoch habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. 🏃

Morgenlauf mit schweren Beinen

Morgenlauf mit schweren Beinen

Distanz: 8.77 km
Zeit: 00:51:24
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 693 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 1182 km
Juni: 25 km
KW 23: 25 km

Das Wetter war durchwachsen, doch zumindest hat es nicht geregnet. Heute Nachmittag geht es dann mit meiner Mama zusammen ins Kino und danach noch essen. Da freuen wir uns schon alle drauf. Morgen plane ich ein wenig mehr Zeit für das Blog ein, denn dieses feiert am Samstag 20-jähriges Jubiläum. Unglaublich!

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Das Glück hat acht Arme – OT: Remarkably Bright Creatures (2026)

Nach der heutigen Radtour waren der Zwergofant und ich abends recht platt. Folglich hatten wir uns auf einen Filmabend gefreut, besonders da der letzte schon einen ganzen Monat zurückliegt. Eigentlich wollten wir mit dem MCU weitermachen, doch Frau bullion hatte sich „Das Glück hat acht Arme“ gewünscht, der recht aktuell auf Netflix erschienen ist. Auch mir hatte der Trailer recht gut gefallen und somit waren wir uns alle schnell einig… 🦑

Das Glück hat acht Arme (2026) | © Netflix

Das Glück hat acht Arme (2026) | © Netflix

Eine herzerwärmende Geschichte mit tollen Stars

Die Vorlage von Shelby Van Pelt hat von uns niemand gelesen, allerdings hat Frau bullion das Buch neulich verschenkt. Den Trailer von „Das Glück hat acht Arme“ hatte ich vor ein paar Monaten entdeckt und sofort ein Gefühl dafür, um was für eine Art von Film es sich dabei handelt. Mein Gefühl sollte sich auch bewahrheiten, denn Olivia Newmans Drama läuft genauso ab, wie man es erwarten würde. Die Regisseurin konnte mich bereits mit der Adaption „Der Gesang der Flusskrebse“ begeistern und auch „Das Glück hat acht Arme“ sollte mich nicht enttäuschen. Die Geschichte selbst ist tatsächlich sehr vorhersehbar und den Twist hatten selbst die Kinder vorzeitig erraten. Aber das macht nichts, denn der Film lebt in erster Linie von seinen Figuren und deren Schauspieler:innen.

Speziell Sally Field sehe ich immer wieder extrem gerne. Nicht umsonst ist sie für mich eine der besten Schauspielerinnen überhaupt. Inzwischen ist sie 79 Jahre alt und schafft es spielend, die weibliche Hauptfigur mit Tiefe, Humor und Tragik zu verkörpern. Auch Lewis Pullman, Sohn von Bill Pullman (u.a. „Independence Day“), spielt den männlichen Gegenpart famos. Mit Colm Meaney in einer sehenswerten Nebenrolle und Alfred Molina (ja, Doctor Octopus aus „Spider-Man 2“) als Stimme der Riesenkrake ist der Cast perfekt. Auch der Schauplatz wurde wunderbar gewählt und trägt zur stimmungsvollen Geschichte bei. Einfach ein schöner, kleiner Film mit interessantem Aufhänger. Schön, dass es sowas auch mal wieder gibt.

Fazit

Die Verfilmung „Das Glück hat acht Arme“ behandelt das Thema Trauerbewältigung auf sympathische Art und Weise. Durch den Twist wirkt alles am Ende etwas dick aufgetragen, doch ich hatte so etwas schon erwartet. Getragen wird die Geschichte von ihren famosen Schauspieler:innen und dem bilderbuchartigen Schauplatz. Hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal braucht es eben ein großes Happy End: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Ride, Fatboy, Ride (042)

Ich fahre zwar das ganze Jahr über recht regelmäßig Rad, doch mehr als Besorgungs- oder Begleitfahrten (z.B. zum Karate-Training) springen dabei nicht raus. Meine letzte sportliche Ausfahrt war im Jahr 2021. Inzwischen ist mein Rad durch viele Fahrten im Winter (Salz usw.) auch ordentlich in Mitleidenschaft gezogen und von den 27 Gängen funktionieren nur noch neun. Glücklicherweise die mittleren. Auf jeden Fall wollte der Zwergofant, seitdem er sein neues Rad hat, schon länger eine größere Runde fahren und außerdem den Skatepark testen, der auf der Runde zur Oma liegt. Also habe ich das Skateboard sehr hemdsärmelig in meine Seitentasche gesteckt und wir haben uns auf den Weg gemacht. Diesen sind wir im Jahr 2020 zuletzt mit den Kindern gefahren. Wie doch die Zeit vergeht. 🚴‍♂️

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Distanz: 33.55 km
Zeit: 01:46:46
Anstieg: 269 m
Ø Pace: 3:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 18.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 131 bpm
Ø Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 1107 kcal

2026: 115 km
Juni: 33 km

Da irgendwas an meinem Rad geklappert hat, wollte ich kurz anhalten und mir das anschauen. Natürlich hatte ich das Skateboard vergessen, das deutlich über Sattelhöhe (siehe Foto oben) herausragt. Somit hat es mich schon nach 3 km erst einmal auf die Straße gelegt. Laut Zwergofant hatte ich mich sehr gut abgerollt, was wohl auch so war, denn außer ein paar Schrammen an der Hand ist mir nichts passiert. Selbst mein Rücken schmerzt nicht mehr als davor. Also wieder aufs Rad und weiter. Nach ca. 50 Minuten kamen wir bei meiner Mama an, haben etwas getrunken, ein leckeres Eis gegessen und uns ein wenig unterhalten. Danach haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um den nächsten Zwischenstopp anzuvisieren. Am Skatepark hat sich der Zwergofant in der großen Halfpipe ausprobiert (sehr imposant!) und als es ihm gereicht hat, sind wir den Rest des Weges nach Hause gefahren. Noch schnell bei der Post vorbei, wo das 4K-Steekbook von „Fight Club“ auf mich wartete, und dann waren wir auch froh, wieder von den Satteln zu steigen. Eine schöne Ausfahrt. Vielleicht wartet irgendwann doch mal ein Gravel-Bike auf mich? Den Reiz kann ich durchaus verstehen. Nun heißt es Beine hochlegen und schauen, was der morgige Tag bringt. 🛹

Im Ohr: Wortfetzen von Gesprächen mit dem Zwergofanten (es war sehr windig).

Run, Fatboy, Run (2338)

Meine Rückenschmerzen sind heute deutlich besser und ich habe auch gut geschlafen. Insofern sollte sich der heutige Lauf angenehmer gestalten, als der gestrige. Trotz ganz guter Voraussetzungen, kam ich nur eher langsam voran. Es hatte viel geregnet und war dennoch warm. Sprich die Luft war unendlich schwül. 🥵

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:54
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 715 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2026: 1173 km
Juni: 16 km
KW 23: 16 km

Heute Nachmittag wollen der Zwergofant und ich noch zur Oma radeln, was wir zuletzt 2020 gemacht hatten. Da kommen knapp 34 km zusammen. Auf dem Rückweg will der Zwergofant noch einen neuen Skatepark ausprobieren. Zumindest falls wir das Skateboard irgendwie ans Fahrrad bekommen. Vielleicht berichte ich davon später noch. Das Laufen ist heute zumindest abgehakt. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2337)

Letzte Nacht habe ich mich bis zwei Uhr rumgewälzt, dann bin ich aufgestanden und habe eine Schmerztablette gegen die Rückenschmerzen genommen. Das muss schon etwas heißen, denn normalerweise beiße ich die Zähne einfach zusammen. Danach konnte ich ein wenig schlafen. Um 7 Uhr hat bereits der Wecker geklingelt, denn ein Arzttermin mit meiner Mama stand auf dem Programm. Dieser brachte keine neuen Erkenntnisse, aber ein wenig mehr Klarheit. Danach waren wir noch etwas spazieren und haben einen Kaffee zusammen getrunken. Nun heißt es weiter abwarten. Ich bin wieder ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. Meine Rückenschmerzen waren besser, auch wenn ich keine zweite Tablette eingeschmissen hatte. Da der Rest der Familie noch ausgeflogen war, habe ich einen Lauf gewagt. 🏃

Zu langsamer Basislauf mit Rückenschmerzen

Zu langsamer Basislauf mit Rückenschmerzen

Distanz: 8.30 km
Zeit: 00:52:53
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 6:22 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 141 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 672 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 85%

2026: 1164 km
Juni: 8 km
KW 23: 8 km

Der Spaziergang am Morgen hatte meinem Rücken gut getan. Und der Lauf? Ich kam nur langsam voran und der Rücken hat etwas geschmerzt. Doch es ist deutlich besser als letzte Nacht. Bewegung hilft mir meistens. Nur der Puls war für die Pace deutlich zu hoch. Mal sehen, was die nächsten Tage (und vor allem die nächste Nacht) bringen. 😖

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #779 – Wanderurlaub, schwere Gedanken und Trail-Running

Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #779

  1. Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
  2. Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
  3. Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
  4. Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
  5. Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
  6. Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
  7. Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.

Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2026 #22: Sehnsucht

Projekt 52 LogoHeute steht schon die letzte Ausgabe des Projekt 52 im Mai an. Ich hatte mich bereits vor den unschönen Entwicklungen der letzten Tage für dieses Motiv entschieden, um das Thema Sehnsucht abzubilden. Irgendwie passt es immer noch sehr gut. Weil es für die Sehnsucht nach einfacheren Zeiten steht, die sorgenfreie Kindheit der 1980er Jahre, eingeschworene Freunde und fantastische Abenteuer. Also alles Gründe, warum „Stranger Things“ solch eine populäre Serie ist. Natürlich war damals nicht alles besser und Nostalgie ist eben meist positiv verklärt. Doch genau dieses Gefühl löst das Motiv bei mir aus. Die Kinder haben mir zum Vatertag thematische passende Geschenke gemacht: Vom Zwergofant bekam ich das Drehbuch der ersten Staffel und vom Zappelinchen das T-Shirt zur fünften Staffel. Gerade in der momentanen Situation sind dies Nebensächlichkeiten, über die ich mich stets freue. Popkultureller Eskapismus hilft doch irgendwie immer:

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von "Stranger Things"

Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“

Motiv: Das Drehbuch zur 1. Staffel und das T-Shirt zur 5. Staffel von „Stranger Things“
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…