Projekt 52 – 2026 #11: Entscheidung

Projekt 52 LogoFür die heutige Ausgabe des Projekt 52 hätte ich ganz einfach ein Foto von einer Weggabelung beim Laufen machen können. Schließlich wäre das eine alltägliche Entscheidung für mich. Dann jedoch habe ich ein wenig darüber nachgedacht und mich für ein Stillleben entschieden. Über ein Thema, das mich stets beschäftigt und momentan ganz besonders: Welche Entscheidung werde ich nach der Fastenzeit treffen? Momentan ernähre ich mich recht gesund, d.h. ich verzichte auf Alkohol, Süßigkeiten und salzige Snacks. Ansonsten schränke ich mich nicht ein, sprich ich esse ganz normal (vegetarisch). In den letzten dreieinhalb Wochen habe ich schon ca. 4 kg (+/- 0,5 kg je nach Tagesform) abgenommen und schlafe bedeutend besser. So werde ich das auch noch bis Ostern durchziehen. Und dann? Zurück zum Standardkonsum? Am Wochenende gerne mal ein, zwei Bier und/oder Whisky pro Abend? Plus eine Tüte Kartoffelchips und Süßigkeiten? Oder doch eher den eingeschlagenen Weg weitergehen? Momentan vermisse ich eigentlich nichts, doch sobald ich wieder anfange, kenne ich kein Maß. So gut kenne ich mich. Da brauche ich schon klare Regeln: Unter der Woche kein Alkohol funktioniert immer. Doch Süßkram? Schwierig. Vielleicht versuche ich es so: Ohne Gesellschaft keinen Alkohol trinken, Süßkram und Salziges nur am Wochenende. Und das alles in Maßen. Kann das klappen? Gerade in der Osterzeit? Keine einfache Entscheidung und doch eine, die ich dieses Jahr bewusst angehen möchte. Vor sieben Jahren hat das mit Fleisch auch wunderbar geklappt und ich konnte meine Vegetarismus aus den sechs Wochen Fastenzeit in den Alltag retten. Fleisch und Wurst vermisse ich seitdem nicht mehr. Bei Süßigkeiten und Alkohol wird das deutlich schwieriger. Es ist und bleibt eine herausfordernde Entscheidung:

Entscheidung? Gesündere und ungesündere Ernährung gegenübergestellt

Entscheidung? Gesündere und ungesündere Ernährung gegenübergestellt

Motiv: Entscheidung? Gesündere und ungesündere Ernährung gegenübergestellt
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

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Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2269)

Heute ist es noch einmal richtig schön sonnig. Ab morgen sollen sich die Temperaturen halbieren und der Regen kommt. Ausgerechnet am Wochenende. Seufz. Aber nun gut, so habe ich den heutigen Mittagslauf noch einmal in kurzer Hose genossen. Leider hatte ich nur Zeit für meine übliche Distanz. ☀️

Der letzte sonnige Lauf vor Regen und Temperatursturz

Der letzte sonnige Lauf vor Regen und Temperatursturz

Distanz: 8.60 km
Zeit: 00:50:35
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 12.2 °C
Kalorien: 699 kcal

2026: 559 km
März: 94 km
KW 11: 34 km

Irgendwie bin ich momentan wieder sehr müde. Meine Nase läuft auch, aber krank fühle ich mich nicht. Ich vermute die ersten Pollen. Mal sehen. Am Wochenende will ich wieder mit dem Zwergofanten eine Runde drehen. Ich hoffe, das klappt. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Sneakpod 915 – A House of Dynamite
Im zweiten Ohr: The Wohlstandskinder

Top 5 Technologien aus Serien

Heute geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG von unterschätzten Franchise-Filmen weiter zu den Top 5 Technologien aus Serien. Da sind mir tatsächlich so einige eingefallen und am Ende musste ich mich festlegen. Ich bin zufrieden mit meiner Wahl. Was sagt ihr dazu? 🤖

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 454 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 454 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 454 lautet:

Top 5 Technologien aus Serien

  1. „3 Body Problem“ (2024 bis heute) – Auch wenn die Serie im Vergleich zur Buchvorlage sehr komprimiert erzählt ist, so sind die gezeigten Technologien (von der fortgeschrittenen VR-Welt bis hin zu den Nanofasern) doch sehr faszinierend bis beängstigend. Sollten die verbleibenden zwei Romane noch verfilmt werden, geht es weiter in diese Richtung.
  2. „Devs“ (2020) – Quantencomputer in Aktion samt Auswirkungen auf den Ablauf der Realität. All das und noch mehr gibt es in Alex Garlands Miniserie zu sehen, die zwar sperrig aber doch unfassbar faszinierend ist. Gerade die dargestellte Technologie habe ich in dieser Form noch nie zuvor gesehen.
  3. „Eureka“ (2006 bis 2012) – In dieser wundervoll leichten Sci-Fi-Serie sind unglaublich viele spannende Technologien versteckt. Wobei versteckt das falsche Wort ist, denn futuristische Technologien sind der Kern der Serie. Quasi könnte man sie als Technologie-der-Woche-Serie bezeichnen. Dabei ist sie sehr unterhaltsam. Habe ich stets sehr gerne geschaut.
  4. „The Expanse“ (2015 bis 2022) – Meine liebste Sci-Fi-Serie wartet mit etlichen Technologien auf, die konsequent realistisch gedacht wurden. Das macht sie nicht immer angenehm oder aufregend, aber doch stets faszinierend und wunderbar der Geschichte dienend. Egal ob in der Serie oder in den Büchern, die Welt von „The Expanse“ ist einfach großartig!
  5. „Westworld“ (2016 bis 2022) – Natürlich darf hier auch die Serienadaption des 1973er Films „Westworld“ nicht vergessen werden. Die HBO-Serie stellt viele Fragen, was KI angeht und wurde noch vor dem großen realweltlichen Hype produziert. Leider habe ich die Serie nie zu Ende geschaut, obwohl die verbleibenden zwei Staffeln inzwischen im Regal bereit stehen. Es wird Zeit.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2268)

Das frühlingshafte Wetter der letzten Tage hat vergangene Nacht und heute Morgen mit viel Regen sein Ende gefunden. Vorerst. Es ist immer noch warm, aber windig und die Feldwege sind teils matschig. Das soll sich, mit Ausnahme Freitag, auch vorerst nicht ändern. Aber nun gut. Laufen geht ja bei jedem Wetter.

Etwas matschiger Mittwochslauf

Etwas matschiger Mittwochslauf

Distanz: 8.58 km
Zeit: 00:49:26
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 13.9 °C
Kalorien: 698 kcal

2026: 550 km
März: 85 km
KW 11: 25 km

Ich kam wieder ganz gut voran, nur hängen mir ein paar nervige Themen im Kopf. Ohne Laufen wären diese aber auch da. Somit habe ich mich etwas bewegt und blicke den Herausforderungen des Tages nun vielleicht etwas gelassener entgegen. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Sneakpod 915 – A House of Dynamite
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Run, Fatboy, Run (2267)

Immer noch bestes Laufwetter. Also war es sehr verlockend, mittags eine Runde zu drehen. Gerne wäre ich noch länger gelaufen, doch Termine, Termine, Termine. ☀️

Sonniger Dienstagslauf

Sonniger Dienstagslauf

Distanz: 8.61 km
Zeit: 00:49:36
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 150 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 12.8 °C
Kalorien: 701 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2026: 542 km
März: 77 km
KW 11: 17 km

Die erste Hälfte war wieder eher anstrengend, gegen Ende lief es geschmeidig. Schade, dass ausgerechnet am Wochenende Regen und ein Temperatursturz angesagt sind. Aufs Laufen werde ich dennoch nicht verzichten. Schöner wäre jedoch anders. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 675 – Oscars 2026: Wir wagen Prognosen
Im zweiten Ohr: Frank Turner

Fallout – Staffel 2 (2025)

Nach der zweiten Staffel von „The Last of Us“, ging es direkt mit der zweiten Staffel einer postapokalyptischen Videospielverfilmung weiter: Auf „Fallout – Staffel 2“ hatte ich mich durchaus gefreut, auch wenn meine ganz große Begeisterung, die direkt nach der Sichtung der ersten Staffel durchaus vorhanden war, etwas abgeklungen war. Knapp zwei Jahre Abstand waren vielleicht doch etwas lang… ☢️

Fallout – Staffel 2 | © Amazon Prime Video

Fallout – Staffel 2 | © Amazon Prime Video

Mehr Handlungsstränge und weniger Fokus

Ich komme direkt mit einem etwas seltsam anmutenden Vergleich: Die zweite Staffel von „Fallout“ verhält sich zur ersten Staffel, wie die zweite Staffel von „Wednesday“ zur deren erster Staffel. Für mich hat auch hier der Fokus gefehlt. Es gab zu viele Handlungsstränge ohne wirkliche Verbindung oder Weiterentwicklung. Da war die Balance im ersten Jahr deutlich gelungener. Durch das wilde Hin- und Herspringen habe ich als Zuschauer zu wenig Zeit mit einzelnen Figuren verbracht, bevor es schon wieder weiterging zu einem Handlungsstrang, den man zuletzt zwei Episoden zuvor verlassen hatte. Das fand ich sehr anstrengend. Disclaimer: Dieser Eindruck mag aber auch daran liegen, dass ich bei nahezu jeder Episode mit dem Schlaf zu kämpfen hatte und teils sogar für ein paar Minuten weggenickt bin. Inwiefern dies der Serie direkt anzukreiden ist, oder eher meinem momentanen Gesamtzustand, kann ich schwer sagen.

Auf der Habenseite steht weiterhin das famose Produktionsdesign und der generell stimmige audiovisuelle Gesamteindruck. Einzig die Songs der 1950er/60er Jahre wirken auf Dauer, so innovativ dieses Konterkarieren in der ersten Staffel auch gewesen sein mag, etwas ermüdend. Auch die Figuren mochte ich weiterhin, speziell Walton Goggins als Ghoul hat mir immer besser gefallen. Auch die Kapitalismus- und Militarismuskritik ist scharf und böse, blitzt aber zu selten in dieser Form auf bzw. wird von anderen, teils eher ermüdenden, Handlungssträngen überlagert. Am Ende der zweiten Staffel hat sich handlungstechnisch gar nicht so viel weiterentwickelt. Vielleicht habe ich aber auch wichtige Details verpasst? Das mag ich gar nicht ausschließen. Das Gefühl der Ermüdung kann ich jedoch nicht abschütteln.

Fazit

War ich von der ersten Staffel noch überaus begeistert, so hat mich die zweite Staffel doch etwas enttäuscht. Momentan bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich in eine dritte Staffel überhaupt reinschauen würde. Trotz Müdigkeit kämpfe ich bei anderen Serien nicht so sehr mit dem Schlaf. Definitiv keine schlechte Staffel, aber das seltsame Pacing hat sie für mich zu anstrengend gemacht und das bei recht zielloser Geschichte: 7/10 (7.2) Punkte.

Run, Fatboy, Run (2266)

Es ist Montag und es gibt viel zu tun. Das Wetter ist immer noch wunderbar, nur wird es langsam diesig, sprich die Sonne verbirgt sich hinter einem leichten Wolkenschleier. Dennoch ist es wunderbar warm und ich war mittags eine Runde laufen. ☀️

Sonniger Montagslauf

Sonniger Montagslauf

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:49:56
Anstieg: 71 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 11.1 °C
Kalorien: 692 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 533 km
März: 68 km
KW 11: 8 km

Ich bin zu Beginn etwas schwer vorangekommen, doch das hat sich nach den ersten Kilometern gegeben. Der erste Lauf der Woche ist somit auf der Uhr. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 675 – Oscars 2026: Wir wagen Prognosen
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Media Monday #767 – Herzensangelegenheiten und auf der Terrasse lesen

Schon wieder Sonntagabend und damit Zeit für einen Wochenrückblick: Letzte Woche war ich an drei Tagen im Büro und es gab viel zu klären. Ich habe nach wie vor das Gefühl als würde ich nur Themen hinterherrennen und viel liegt außerhalb meines Einflussbereichs. Damit gut umzugehen ist eine stetige Herausforderung. Ich muss mir klarmachen, dass es nur der Job ist. Das fällt mir schwer. Am Donnerstag kam es dann zu einer akuten Entwicklung im engsten Familienkreis: Bei meiner Schwiegermutter wurde die Verengung eines Herzkranzgefäßes festgestellt, welche vom Hausarzt übersehen wurde. Nur durch die Aufmerksamkeit und den Druck meiner Schwägerin ging es direkt in die Notaufnahme. Danach ging es Schlag auf Schlag und Freitag wurde ein Stent gesetzt. Es ist gerade noch einmal alles gut gegangen. Die ganze Familie war entsprechend aufgewühlt. Am Samstag war das Gröbste geklärt und die akute Gefahr gebannt. Dennoch Ereignisse, die auch ganz anders hätten ausgehen können und zeigen, wie schnell sich das Leben drastisch verändern kann. Im Moment bin ich einfach nur dankbar, aber auch höchst aufmerksam, was Gesundheitsthemen angeht. Mal sehen, was für Schlüsse ich für mich daraus ziehen werde. Viel mehr habe ich momentan nicht zu berichten und somit geht es direkt weiter zu den Fragen des Medienjournals und euch einen guten und gesunden Wochenstart! ☀️

Media Monday #767

  1. Wenn es wirklich stimmen sollte, dass man Laufsport bis ins hohe Alter betreiben kann, dann werde ich wohl noch etliche tausend Kilometer unterwegs sein; diese Woche sind 48 km zusammengekommen.
  2. Unser aller Fritze hat eine Art an sich, die unverschämt, herablassend, und arrogant ist.
  3. Um einen Hype zu schüren reicht es bei uns im Haus schon, wenn die Kinder begeistert von einem Trailer sind. So sind wir am Wochenende zur Sichtung von „Die Unfassbaren: Now You See Me“ gekommen.
  4. Jeder der Top 5 unterschätzten Franchise-Filme ist einzigartig in der Art und Weise, wie er mit Erwartungen bricht.
  5. Um es klar zu sagen: Lesen auf der Terrasse (siehe Foto unten) ist für mich pure Erholung. Ich habe jede Sekunde Sonne genutzt und genossen.
  6. Die Serie „English Teacher“ hat immer wieder wunderbaren Humor zu bieten.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Lichtermeer im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war sehr spontan, weil mir das Motiv quas in den Schoß gefallen ist.

Zum ersten Mal in diesem Jahr auf der Terrasse lesen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (2265)

Heute war ich morgens alleine eine Runde laufen und es war hart. Es war ein Nüchternlauf und das mache ich häufiger, doch normalerweise habe ich dann noch einen Mitternachtssnack im Bauch, der mir Energie liefert. In der Fastenzeit jedoch? Da liegen die letzten Kohlehydrate doch weit zurück. Das Wetter war herrlich! ☀️

Die Laufwoche mit 48 km abgeschlossen

Die Laufwoche mit 48 km abgeschlossen

Distanz: 10.61 km
Zeit: 01:03:33
Anstieg: 94 m
Ø Pace: 5:59 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 10.0 °C
Kalorien: 861 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 87%

2026: 524 km
März: 59 km
KW 10: 48 km

Ich bin nur schwer vorangekommen und ich habe es heute auch bei 10 km belassen. Danach haben wir noch zum ersten Mal in diesem Jahr gegrillt, sprich ich wollte ohnehin nicht so spät zurück sein. Insgesamt dennoch ein guter Lauf und mit 48 km diese Woche bin ich auch ganz zufrieden. 🏃🏻

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 675 – Oscars 2026: Wir wagen Prognosen
Im zweiten Ohr: blink-182

Die Unfassbaren: Now You See Me – OT: Now You See Me – Extended Edition (2013) (WS1)

Das Filmjahr 2026 ist bisher kein sonderlich erfolgreiches, zumindest wenn ich mir die Anzahl an Filmsichtungen so anschaue. Da war ich im Filmjahr 2025 zu diesem Zeitpunkt schon deutlich weiter. Heute jedoch haben wir „Stranger Things“ einmal links liegen lassen und uns mit „Die Unfassbaren: Now You See Me“ einem Film zugewandt, auf den die Kinder wirklich heiß waren. Warum und wieso? Das erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🎩

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Die Unfassbaren: Now You See Me (2013) | © LEONINE

Alles nur ein großer Zaubertrick

Im vergangenen Jahr waren wir doch häufiger im Kino. Dort haben wir den Trailer zu „Die Unfassbaren 3: Now You See Me“ gefühlt vor jedem Kinofilm gesehen. Die Kinder sind darauf ziemlich angesprungen. Bei mir war die Begeisterung nicht sonderlich groß. Zwar hatte ich diesen ersten Teil bereits vor 12 Jahren einmal gesehen, doch mehr als ganz nett fand ich ihn damals nicht. Auch der zweite Teil ist bisher an mir vorübergegangen, so dass der dritte keine wirkliche Option war. Vor kurzem hat dann der Zwergofant mit seiner Patin eine Show der Ehrlich Brothers besucht, was Magie im Film wieder stärker auf den Radar gebracht hat. Mein erster Gedanke ging Richtung „Prestige: Die Meister der Magie“, doch dann ist mir dieser Film wieder eingefallen. Das Doppelpack der ersten beiden Teile gab es gerade günstig und somit war der heutige (und vermutlich auch der nächste) Filmabend besiegelt.

Ich muss sagen, dass ich heute sogar mehr Spaß hatte, als beim ersten Durchgang. Die große Zaubershow ist weiterhin grober Unfug und mich nervt auch der starke CGI-Einsatz, der die Illusionen von vornherein unglaubwürdig macht. Die Figuren sind zu flach, doch das Tempo ist hoch, der Score mitreißend und die Geschichte so absurd, dass sie schon wieder Spaß macht. Die Kinder saßen ziemlich gebannt vor dem Fernseher und waren ziemlich begeistert. Schon unfassbar, dass selbst dieser Film inzwischen schon wieder 13 Jahre auf dem Buckel hat. An die Auflösung am Ende konnte ich mich nicht mehr erinnern und vielleicht war das auch ganz gut so. Ist schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen all das. Dem Unterhaltungswert schadet das glücklicherweise kaum. Alle 12 Jahre kann man sich „Die Unfassbaren: Now You See Me“ also durchaus einmal anschauen.

Fazit

„Die Unfassbaren: Now You See Me“ ist mit Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Dave Franco, Mark Ruffalo, Mélanie Laurent, Michael Caine und Morgan Freeman überragend gut besetzt. Leider jedoch gehen die Schauspielgrößen in dem abstrusen Drehbuch ziemlich unter. Hat mir dennoch Spaß gemacht und die Kinder waren wirklich angetan. Was will man mehr? 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)