The Ritual (2017)

Draußen hat es heute erneut gut 33 °C. Ich habe zunächst ein wenig auf der Terrasse gelesen, doch dann wurde mir auch zu warm. Der Zwergofant hat sich mit seinen Freunden ins Freibad verabschiedet, Frau bullion ist mit ihrer Mama einkaufen und das Zappelinchen sitzt im kühlen Keller (gerade in diesen Moment auch neben mir) und arbeitet an ihrem Referat. Folglich habe ich die Gelegenheit ergriffen und mit „The Ritual“ einmal wieder einen Horrorfilm geschaut. Am helllichten Tage traue sogar ich mich das. Wie mir David Bruckners Film gefallen hat? 🌲

The Ritual (2017) | © Netflix

The Ritual (2017) | © Netflix

Dichte Atmosphäre im Horror-Wald

Warum habe ich mich ausgerechnet für „The Ritual“ entschieden? In meiner bevorzugten Filmpodcast-Blase wurde nun schon mehrfach positiv darüber gesprochen. Zudem ist der Schauplatz die Wildnis, was ich stets reizvoll finde. Wie kann ich „The Ritual“ nun am besten beschreiben? Er hat mich etwas an eine männliche Version von „The Descent“ erinnert oder auch an die Eröffnungsszene von „The Empty Man“, gewürzt mit „The Blair Witch Project“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier Freunde, die ein traumatisches Ereignis verbindet. Bei einer Wanderung durch die nordschwedische Wildnis kommen sie von ihrer Route ab und verlieren sich in den Wäldern. Doch dort sind sie nicht allein. Das mag nun nicht sonderlich spannend klingen, doch ist es David Bruckners Inszenierung, die „The Ritual“ für mich über andere Genrevertreter hebt.

Nach nur 10(!) Minuten haben wir die Freundesgruppe kennengelernt, das traumatische Ereignis miterlebt und befinden uns bereits auf der Wanderung. Unfassbar effizient erzählt und doch fühlt sich die Geschichte nicht überhastet an. Auch wenn ich so meine Probleme mit der Dynamik innerhalb der Freundesgruppe hatte (warum müssen Männerfreundschaften immer so oberflächlich bis toxisch sein?), so funktioniert die Zusammenstellung doch auch ganz gut. Schnell wird klar, dass es um Traumaverarbeitung geht und dies wird auch nicht gerade subtil erzählt. Oft wirken Szenen im Wald etwas unfilmisch, doch David Bruckner schafft es die Isolation und Bedrohung wunderbar einzufangen. Die Atmosphäre ist zu Beginn wirklich beunruhigend und ich konnte mich trotz Hitzewelle gut in die Figuren einfühlen. Am Ende ging es mir fast etwas schnell und die konkrete Darstellung der Bedrohung ließ mich den Horror nicht mehr so recht spüren. Aber nun gut, so ist das ja oft auf der Zielgeraden innerhalb dieses Genres.

Fazit

„The Ritual“ ist ein packender Horrorfilm in einem spannenden Setting. Die dichte Atmosphäre hat es mir wirklich angetan. Auch die Dynamik zwischen den Figuren funktioniert recht gut, selbst wenn diese auf alle nur erdenklichen Klischees zurückgreift. Die Auflösung des Horrors schwankt dann zwischen innovativ und schon dutzende Male gesehen. Dennoch kann ich den Film nur empfehlen, auch an heißen Sommertagen: 7/10 Punkte.

Österreich: Pongau 2026 #2 – Besuch der Liechtensteinklamm

Nach einem extrem leckeren Frühstück in unserem Hotel, haben wir uns am ersten kompletten Urlaubstag aufgemacht und die Liechtensteinklamm besucht. Diese war direkt in unserer Nähe und wäre auch gut zu Fuß erreichbar gewesen. Leider wussten wir das zuvor nicht, so dass wir mit dem Auto eine etwas längere Anreise hatten. Aber macht nichts, denn nach der Klamm haben wir noch einen kurzen Ausflug nach Großarl gemacht, wo Frau bullion als Kind häufiger im Urlaub war.

Die Liechtensteinklamm heißt uns willkommen

Die Liechtensteinklamm heißt uns willkommen

Inzwischen sind wir alte Profis, was Klammen (ja, das ist tatsächlich die Mehrzahl von Klamm) angeht. Erst letztes Jahr haben wir die Sigmund-Thun-Klamm und die Kitzlochklamm besucht, was beides Highlights unseres Urlaubs waren. Die Liechtensteinklamm war bisher aber wohl die beeindruckendste Klamm:

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Run, Fatboy, Run (2353)

Heute Morgen habe ich es nicht so früh aus dem Haus geschafft, wie unter der Woche. Die letzten zwei Tage war ich gegen 6 Uhr bereits draußen in den Laufschuhen, doch heute bin ich erst nach 8 Uhr träge aus dem Bett gerollt und als ich unterwegs war hatte es schon 25 °C. Es ist momentan wirklich kein Spaß. 🥵

Bewässerungslauf zum Friedhof leider schon zu spät am Morgen

Bewässerungslauf zum Friedhof leider schon zu spät am Morgen

Distanz: 10.62 km
Zeit: 01:03:24
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 854 kcal

2026: 1312 km
Juni: 155 km
KW 25: 48 km

Mein Weg hat mich zum Friedhof geführt. Gießen und Grabpflege hat meine Mama sonst noch immer selbst übernommen, doch momentan ist das nicht mehr drin. Ich habe vier Kannen Wasser vergossen, was auch bitter nötig war, die Blumen ein wenig zurechtgezupft und danach ging es auch weiter. Bei all dem kam ich ordentlich ins Schwitzen und ich bin ganz froh, das Laufen für heute schon hinter mir zu haben. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 927 – Jay Kelly
Im zweiten Ohr: Samiam

Projekt 52 – 2026 #25: Buchstabe

Projekt 52 LogoFür die heutige Aufgabe des Projekt 52 hatte ich keine gute Idee. Als ich einmal wieder im Zimmer des Zwergofanten stand, ist mir das leuchtende „Star Wars“-Logo aufgefallen, das in seinem Regal steht. Ja, es ist nicht nur ein Buchstabe, doch jeder einzelne ist uns bestens bekannt. Wer hätte gedacht, dass sich dieses Logo, das im Jahr 1977 zum ersten Mal auftauchte, einmal so sehr in der Popkultur verankert sein würde? Alternativ hätte ich auch das LEGO-Modell des Logos fotografieren können, das natürlich auch im Regal des Juniors steht:

Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt

Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt

Motiv: Eine Ansammlung von Buchstaben, die wirklich jeder kennt
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2352)

Letzte Nacht sind wir nach dem Sommerkonzert des Zappelinchens recht spät nach Hause gekommen. Im Haus hatte noch über 26 °C, auch in den Schlafräumen. Mit geöffneten Fenstern ging es einigermaßen, doch dafür war es von draußen recht laut. Ich bin erst irgendwann nach Mitternacht eingeschlafen und war morgens gegen 5 Uhr schon wieder wach. Alles dazwischen war sehr unruhig. Ob der Morgenlauf danach eine gute Idee war? 😴

Mit Morgenlauf nach recht schlafloser Nacht die 1.300 km geknackt

Mit Morgenlauf nach recht schlafloser Nacht die 1.300 km geknackt

Distanz: 10.06 km
Zeit: 00:59:13
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 822 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 80%

2026: 1301 km
Juni: 144 km
KW 25: 37 km

Obwohl es nur ein normaler Basislauf war, kam ich deutlich schwerer voran als beim Schwellenlauf am Tag zuvor. Vielleicht geht mein Heuschnupfen auch gerade in eine normale Erkältung über? Frau bullion hat es nämlich erwischt und die Einordnung bei der Hitze fällt schwer. So oder so, ich bin froh, heute nicht mehr in der Mittagshitze laufen zu müssen. Dafür wird es heute Abend beim Karate-Training knackig heiß. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (2351)

Die Hitzewelle ist da. Heute klettern die Temperaturen auf 31 °C und ab morgen sogar auf 34 °C. Da ich ohnehin schon ab 5:30 Uhr wach lag, konnte ich auch direkt laufen gehen. Meine Uhr hat mir einen Schwellenlauf vorgeschlagen und ich war so verrückt, diesen auch durchzuziehen. Es standen 4 x 7 min @ 167 bpm auf dem Plan und diese insgesamt 5,50 km bin ich im Schnitt mit 5:06 min/km gelaufen. Meinen Puls habe ich dennoch nicht höher als 159 bpm im Schnitt gebracht. 🏃

Schwellenlauf vor der Arbeit um 6 Uhr morgens

Schwellenlauf vor der Arbeit um 6 Uhr morgens

Distanz: 10.21 km
Zeit: 00:55:55
Anstieg: 76 m
Ø Pace: 5:29 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 801 kcal

Training: Schwelle
Ausführungswert: 31%

2026: 1291 km
Juni: 134 km
KW 25: 27 km

So früh morgens ist einfach nicht meine Zeit. Die Luft war zwar sehr angenehm und der Sonnenaufgang schön anzusehen, aber ich war noch zu müde und kam nicht so richtig in Gang. Dennoch habe ich die Runde am Ende noch auf 10 km erweitert. Die Frage ist nur: Was mache ich heute in der Mittagspause? 😴

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Top 5 Filme unter 90 Minuten

Von den besten Coming-of-Age-Filmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu Filmen unter 90 Minuten. Heute kaum noch vorstellbar, doch es gab eine Zeit, da waren 90 Minuten die typische Länge für einen Film. Die folgende Liste beweist, dass es nicht einmal diese Laufzeit braucht, um fantastische Geschichten zu erzählen. Viel Spaß damit! ⏱️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 467 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 467 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 467 lautet:

Top 5 Filme unter 90 Minuten

  1. „Absolute Giganten“ (1999) mit 80 Minuten – Den Anfang macht ein deutscher Film und zwar einer der besten, die man sich anschauen kann. Sebastian Schipper, den man vermutlich von „Victoria“ kennt, hat hiermit pure Melancholie in ein Drama über Freundschaft und Abschied gegossen. Einer der wirklich perfekten Filme. Ganz großes Kino und all das in nur 80 Minuten.
  2. „Mein Lehrer, der Krake“ (2020) mit 85 Minuten – Weiter geht es mit einem Dokumentarfilm, der die Beziehung zwischen einer Krake und einem Menschen zeigt. Vor allem zeigt er die Beziehung zwischen Natur und Mensch und wie diese Gedankenprozesse lostreten kann sowie emotionale Heilung bietet. Ein sehr bewegender Film, der wohl niemanden kalt lässt. Danach bestellt man sich nie wieder Tintenfisch beim Griechen.
  3. „Once“ (2006) mit 86 Minuten – John Carney macht bekanntermaßen wunderschöne Musikfilme und sein Debüt „Once“ ist immer noch einer der besten. Emotional trifft er bei mir voll in Herz und die Songs sind wunderschön. All das passiert in nur 86 Minuten, was schon an große Erzählkunst grenzt. Ein wunderbarer Film, den ich euch nur ans Herz legen kann.
  4. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) mit 89 Minuten – Nanu, wurde dieser Film nicht erst letzte Woche genannt (und schon unzählige Male zuvor)? Kein Wunder, denn „Stand by Me“ zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Rob Reiner erzählt die Geschichte einer Gruppe Heranwachsender so wunderbar dicht und doch leicht, dass es jedes Mal eine Freude ist. Die Schwere kommt erst mit dem Rückblick auf die (eigene) Jungend und die verblichenen Freundschaften von damals.
  5. „Toy Story“ (1995) mit 81 Minuten – Auch ein Animationsfilm darf natürlich nicht fehlen und von diesen laufen etliche unter 90 Minuten. Ich habe mich für „Toy Story“ entschieden, weil er eine ganz persönliche Bedeutung für mich hat. Zudem liegt die kurze Laufzeit bestimmt auch in der technischen Höchstleistung begründet, die Pixar damals hier abgeliefert hat. Vielleicht deshalb auch inhaltlich perfekt auf den Punkt erzählt?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (2350)

Ein Tag mit arbeitstechnisch nervigen Themen und eventuell wichtigen, neuen Infos vom Arzt. Zwischen all dem versuche ich nicht verrückt zu werden und war mittags eine Runde laufen. 🏃

Basislauf in der Mittagspause

Basislauf in der Mittagspause

Distanz: 8.62 km
Zeit: 00:48:46
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 149 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 20.0 °C
Kalorien: 686 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 88%

2026: 1281 km
Juni: 124 km
KW 25: 17 km

Obwohl es sehr schwül war, bin ich ganz gut vorangekommen. Man merkt, dass Regen aufzieht. Morgen werde ich wegen Bürotag pausieren. Ab Donnerstag explodieren die Temperaturen und ich kann mich auf Hitzeläufe bei über 30 °C einstellen. Das wird ein Spaß!

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: Frank Turner

The Expanse, Book 9: Leviathan Falls (James S. A. Corey)

The Expanse, Book 9: Leviathan Falls (James S. A. Corey)Es ist vorbei! Ich kann es noch gar nicht glauben. Die Reise, die ich vor vier Jahren mit „Leviathan Wakes“ angefangen habe, nimmt nun nach neun Büchern mit „Leviathan Falls“ ihr Ende. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, wie meine Leseabende ohne die Crew der Rocinante aussehen werden. Muss ich glücklicherweise auch nicht, denn es gibt ja noch Kurzgeschichten aus der Welt von „The Expanse“. Schon lange habe ich auch kein Buch mehr so schnell gelesen. Für die anderen Bände habe ich teils doppelt so lange gebraucht, doch die Fortsetzung von „Tiamat’s Wrath“ war so packend, dass ich das Buch oft nicht aus der Hand legen konnte bzw. die lesende Zeit einfach vor Serien oder YouTube priorisiert habe. Eine schöne Entwicklung! 📖

„I absolutely believe that people are more good on balance than bad.“

Nachdem sich „Tiamat’s Wrath“ wie die Vorbereitung zum großen Finale angefühlt hat, wird dieser Aufbau in „Leviathan Falls“ auch eingelöst. Die Bedrohung durch Laconia nimmt langsam ab, der Widerstand, angeführt durch Naomi Nagata, wird stärker. Die größte Gefahr geht jedoch von den Wesen aus, die bereits für die  Auslöschung der Ringbauer sorgten und nun die Menschheit vernichten wollen. Um dies zu verhindern, macht sich eine Forschungsmission rund um Dr. Elvi Okoye auf den Weg, um mehr über die Ringbauer herauszufinden. Diese eingeschobenen Kapitel lesen sich etwas seltsam und ich musste bei ihnen mehrfach an „Area X – The Southern Reach Trilogy“ von Jeff Vandermeer denken. Trotz der genaueren Untersuchungen bleibt das Eintauchen in die Vergangenheit der Ringbauer eher vage. Dies mag teils frustrierend wirken, doch ich fand es gut, dass Daniel Abraham und Ty Franck nicht alles bis ins letzte Detail aufgedröselt haben. Auch die Bedrohung hinter unserem Universum bleibt ungreifbar und zugleich unglaublich bedrohlich.

„The stars are still there. We’ll find our own way back to them.“

Mit Aliana Tanaka gibt es eine neue Gegenspielerin, die sehr packend geschrieben ist. Gerade das Spannungsfeld zwischen ihr, James Holden und dem Rest von Laconia war eines meiner Highlights. Die Hive-Mind-Idee ist sicherlich nicht neu, doch schaffen es die Autoren diese so erschreckend greifbar zu beschreiben, dass es eine Freude ist. Lange wirkt es so, als könnte die Geschichte unmöglich noch zu Ende geführt werden, doch auf den letzten 50 Seiten ziehen Daniel Abraham und Ty Franck das Tempo noch einmal ordentlich an. Wie ich das Finale nun finde? Ich fand es schön, dass Miller noch einmal zurückkehrt. Die Zerstörung des Ring Space war nur konsequent und die Auflösung unserer Gruppe schmerzhaft. Ich fand all das inklusive, Jim Holdens Opfer, höchst emotional und hätte mir teils gewünscht, dass auch die Autoren dies anerkennen. Aber viele Abschiede bleiben sehr nüchtern und pragmatisch. Irgendwie auch passend für diese Serie und vermutlich hätte ich mir einfach noch mehr Zeit mit allen liebgewonnenen Figuren gewünscht. Der Epilog ist einerseits witzig, andererseits zeigt er auch, dass die Menschheit ihren Weg zu den Sternen zurückfindet. Ein passendes Finale, das mir insgesamt wirklich viel Freude bereitet hat:

Meine Rangfolge der neunteiligen Reihe ergibt sich folgendermaßen, auch wenn die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Büchern so gering sind, dass ich die gesamte Serie als fantastisch abgespeichert habe:

  1. „The Expanse, Book 4: Cibola Burn“ | 10 Punkte
  2. „The Expanse, Book 7: Persepolis Rising“ | 10 Punkte
  3. „The Expanse, Book 9: Leviathan Falls“ | 10 Punkte
  4. „The Expanse, Book 2: Caliban’s War“ | 9 Punkte
  5. „The Expanse, Book 3: Abaddon’s Gate“ | 9 Punkte
  6. „The Expanse, Book 1: Leviathan Wakes“ | 9 Punkte
  7. „The Expanse, Book 5: Nemesis Games“ | 9 Punkte
  8. „The Expanse, Book 8: Tiamat’s Wrath“ | 9 Punkte
  9. „The Expanse, Book 6: Babylon’s Ashes“ | 8 Punkte

Fazit

„Leviathan Falls“ ist ein passender Abschluss der Reise der Rocinante. Das Loslassen fällt mir nun schwer und am liebsten würde ich direkt noch einmal die Serie schauen, auch wenn dort die letzten drei Bücher fehlen. Nun freue ich mich erst einmal auf die Kurzgeschichtensammlung „Memory’s Legion“ und werde irgendwann bestimmt wieder meinen Weg zu den Sternen zurückfinden: 10/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (2349)

Das Laufjahr ist schon fast zur Hälfte vorbei. Kaum zu glauben. Ich habe gerade auch die Hälfte meines Laufzieles (2.526 km) erreicht, doch bin noch nicht ganz bei der Hälfte meiner letztjährigen Distanz (2.710 km). Ob ich das noch erreichen werde? Kommt wohl ganz darauf an, wie sich dieses turbulente Jahr weiter gestaltet. 🏃

Mittagslauf mit starkem Wind

Mittagslauf mit starkem Wind

Distanz: 8.63 km
Zeit: 00:49:30
Anstieg: 70 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 148 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 698 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 88%

2026: 1272 km
Juni: 116 km
KW 25: 8 km

Beim heutigen Mittagslauf hatte ich ziemlich gegen den Wind zu kämpfen. Eigentlich habe ich mich gut gefühlt, doch so richtig Tempo war auch nicht drin. Wüsste ich es nicht besser, würde ich sagen ich bin urlaubsreif. Tatsächlich weiß ich, dass ich an der mentalen Belastung der letzten Wochen knabbere. Aber damit muss ich umzugehen lernen. Laufen hilft da ja ziemlich gut. 🍃

Im ersten Ohr: Sneakpod 926 – Das Glück hat acht Arme
Im zweiten Ohr: Skye Wallace