Run, Fatboy, Run (601)

Wie schon beim letzten Laufeintrag geschrieben, plagen mich momentan Fußschmerzen. Vor ca. 15 Jahren hatte ich einen Bänderriss und es fühlt sich (wenn auch auf viel niedrigerem Niveau) ähnlich an. Vielleicht zu viel Belastung auf das Sprunggelenk. Das habe ich zum ersten Mal seit ich laufen gehe. Sehr seltsam. Weder die Umfänge sind zurzeit sehr hoch, noch bin ich umgeknickt. Die Bandage von damals eignet sich leider nicht zum laufen (wie ich heute feststellen musste), also habe ich mir eine neue, leichte bestellt und werde meinen Fuß weiter beobachten. Hmpf.

Wieder mal stockfinster...

Wieder mal stockfinster…

Distance: 8.03 km
Duration: 00:46:56
Elevation: 62 m
Avg Pace: 5:50 min/km
Avg Speed: 10.27 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 153 spm
Energy: 693 kcal

2019: 71 km
Januar: 71 km

Neben den leichten Fußschmerzen war der Lauf nicht besonders erwähnenswert. Ich habe es eher langsam angehen lassen und bin nicht zu lang gelaufen. Immerhin lag kein Schnee mehr, so dass ich einen sicheren Tritt hatte. Die 100 km liegen in greifbarer Nähe und ich hoffe, dass mir der Fuß keinen Strich durch die Rechnung macht…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 146: Triumpf Iso und eure Fragen

Media Monday #394

Die erste Woche Alltag im neuen Jahr liegt hinter uns. Und was soll ich sagen? Alles so wie 2018. Überraschung! Dennoch muss ich zugeben, dass ich noch nicht so wirklich wieder angekommen bin. Die zwei Urlaubswochen haben uns gut getan und wir hätten alle noch ein paar Tage gebrauchen können. Dennoch ist es auch gut, dass es wieder losgeht. Nur so kann man die ruhigen Zeiten, wie auch das vergangene Wochenende, zu schätzen wissen. Mit der Beantwortung der Fragen des Medienjournals geht es nun auch schon wieder in die zweite Arbeitswoche. Verrückt! 🤪

Media Monday #394

  1. Doku- oder Reality-Shows bei Streamingdiensten habe ich bisher noch nicht geschaut, Dokumentarfilme allerdings schon, wie z.B. der wunderbare „A Fat Wreck“, der meine musikalische Jugend wieder aufleben ließ.
  2. Ein Wochenende ist meist viel zu kurz, doch immerhin habe ich es in den letzten zwei Tagen geschafft zwei Filme zu schauen und zu besprechen, nämlich „Black Panther“ und den wundervollen „Paddington“.
  3. Ich glaube, meine persönliche Film- und/oder Bücher-Sammlung wertet unser Wohnzimmer ziemlich auf (siehe auch Foto unten).
  4. Meine Blog-Statistik 2018 war eine ziemliche Enttäuschung, denn die Aufrufe sind seit April 2018 leider ziemlich in den Keller gerasselt.
  5. Den Begriff „Trash-TV“ ist wohl passend für das, was man in den Privaten so zu sehen bekommt (kann es aber nicht bestätigen, da wir keinen TV-Anschluss mehr haben).
  6. Der Zwergofant wird von Rolle zu Rolle immer besser, schließlich übt er stets eifrig, im Schwimmbad Rollen unter Wasser zu machen.
  7. Zuletzt habe ich die zweite Staffel der Serie „The Marvelous Mrs. Maisel“ gesehen und das war die beste Serie, seit ich auf diesem Blog Serien bespreche, weil sie nicht nur unfassbar gut geschrieben, sondern auch großartig inszeniert ist und zudem relevante Themen behandelt.

Der neueste Zugang in meine Sammlung (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (600): Spezialausgabe

Meinen langen Wochenendlauf hatte ich für Sonntag eingeplant. Heute morgen schaue ich aus dem Fenster und verfluche mich dafür. Gestern war das Wetter zwar auch durchwachsen, aber zumindest hat es nicht beständig geregnet. Aber was will man machen? Also raus uns laufen. Leider macht mein Fuß immer noch Probleme, was ich besonders auf den ersten Kilometern und nach dem Laufen gespürt habe. Sehr unangenehm. Ich hoffe, da verfestigt sich nichts.

Nicht mehr ganz so idyllisches Winterwetter...

Nicht mehr ganz so idyllisches Winterwetter…

Distance: 11.23 km
Duration: 01:06:54
Elevation: 98 m
Avg Pace: 5:57 min/km
Avg Speed: 10.07 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 983 kcal

2019: 63 km
Januar: 63 km

Mit dem heutigen Lauf habe ich die 600 dokumentierten Läufe vollgemacht. Für die letzten 25 Läufe habe ich exakt zwei Monate gebracht:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Länge 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018 2019 Gesamt
Länge 1.132,30 63,9 4.841,46
Laufzeit 109:40:38 6:20:32 479:32:59
kCal 95.800 5.519 394.702
min/km 5:48 5:57 6:04

Ihr findet gefallen an Laufstatistiken? Dann schaut doch mal bei meiner detaillierten Analyse meines Laufjahres 2018 rein. Ansonsten ist das Laufjahr 2019 noch recht jung. Mein Ziel von 1.200 km (also 100 km pro Monat) steht und ich werde mich später noch zum jährlichen Halbmarathon anmelden. Den Blick auf die Kalorienbilanz möchte ich euch auch nicht vorenthalten: Bisher habe ich 2019 ca. 10 Tafeln Schokolade oder 23 Flaschen Bier runtergelaufen. Zumindest ist das ein Anfang, was die an Weihnachten angefutterten Kilos angeht… 😉

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 90: Jahresrückblick 1998 Teil 2

Paddington (2014)

Nachdem ich heute morgen recht lange Schnee geschaufelt habe, hatte ich mich am Nachmittag auf das erste Schlittenfahren des Jahres gefreut. Leider hat es dann jedoch geregnet und der Plan ist – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Wasser gefallen. Also habe ich die Kids gepackt und wir haben den Nachmittag zu dritt im Hallenbad verbracht. Als wäre das noch nicht genug gewesen, wurde der Wunsch nach einem Filmabend laut. Trotz Forderung der Fortsetzung unserer „Asterix“-Reihe, haben wir uns letztendlich auf „Paddington“ geeinigt. Ob das eine gute Wahl wahr, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Paddington (2014) | © STUDIOCANAL

Paddington (2014) | © STUDIOCANAL

Ist „Paddington“ der perfekte Kinderfilm?

Ich muss zugeben, dass ich – von ein paar typischen Illustrationen einmal abgesehen – bisher noch keinen Berührungspunkt mit „Paddington“ hatte. Da ich aber so viel Gutes über den Film gehört hatte, wollte ich ihn unbedingt sehen. Am besten natürlich mit der ganzen Familie. Der Zwergofant war leider nur am Anfang dabei. Das Erdbeben samt Tod des Onkels war zuviel für ihn. Er ist bei so etwas immer noch unglaublich sensibel und hat den restlichen Film lieber aus sicherer Distanz („Papa, was ist jetzt passiert?“) verfolgt. Das Zappelinchen dagegen war voll dabei und hat den Bären samt Ersatzfamilie sofort ins Herz geschlossen. Genauso ging es auch meiner Frau und mir. Gerade Paddingtons herrlich mutige, naive und tollpatschige Natur ist wahrlich großartig getroffen.

Neben Paddington selbst, weiß vor allem Familie Brown zu überzeugen. Die Mutter wird von Sally Hawkins gespielt und nach „The Shape of Water“ ist sie mir bereits zum zweiten Mal in kürzester Zeit sehr positiv aufgefallen. Übrigens gibt es in beiden Filmen ein irrwitzig überschwemmtes Badezimmer. Das jedoch nur am Rande. Ein weiterer Star ist die detailreiche und liebevolle Ausstattung des Films. Es wurden bereits Vergleiche zu Wes Anderson gezogen, was ich durchaus nachvollziehen kann. „Paddington“ hat aber mehr Herz und wirkt weit weniger artifiziell. Dennoch hat Paul King sein Werk wunderbar kunstvoll inszeniert, wodurch er sich zweifellos von anderen Kinderfilmen abhebt.

Fazit

„Paddington“ ist wahrlich ein wundervolles Filmerlebnis für die (fast) komplette Familie. Einzig Nicole Kidmans Bösewichtin empfand ich als etwas zu klischeehaft. Das hat dem Unterhaltungswert aber keinen Abbruch getan und ich freue mich nun schon extrem auf „Paddington 2“ – zumindest wenn wir den Zwergofant dazu überreden können: 8/10 Punkte.

Black Panther (2018)

Die erste Arbeitswoche im neuen Jahr ist äußerst turbulent an mir vorbeigezogen. Abends wollte ich nur noch aufs Sofa und einen Film schauen. Mit „Black Panther“ haben wir uns nach „Thor: Ragnarok“ für den nächsten Film aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) entschieden…

Black Panther (2018) | © Walt Disney

Black Panther (2018) | © Walt Disney

Ganz anders und doch die typische Formel

Nach dem Film habe ich noch spontan eine Eisbar in der Nachbarschaft besucht, weshalb ich meine Gedanken zum Film noch ein wenig sammeln konnte. Ob sie nun klarer sind als davor, sei einmal dahingestellt. Der große Hype, den „Black Panther“ erfahren hat, ist in meinen Augen tatsächlich gerechtfertigt. Es ist bemerkenswert, hier einen schwarzen Superhelden zu sehen. Und nicht nur einen Superhelden, nein, die gezeigte Welt wirkt wie die Antithese des typischen Hollywood-Films: Der gesamte Cast ist schwarz, die Themen ebenso und der Sidekick? Der ist weiß. Natürlich besteht die Gefahr, dass man den Film nur darauf reduziert. Wie man es auch dreht und wendet, man kann diese Besonderheit nicht ignorieren und „Black Panther“ wirkt dadurch zeitgemäßer und einfach besonders.

In der ersten Hälfte erinnert „Black Panther“ beinahe an einen „James Bond“-Film: Es gibt eine ausführliche Erklärung der Sonderausstattung, eine Mission in einem Nachtclub und eine Actionsequenz im Auto. Selbst der Bösewicht Ulysses Klaue (toll gespielt von Andy Serkis) wirkt in seiner Übertriebenheit wie der typische Schurke. In der zweiten Hälfte kippt der Film jedoch und die Themen werden einerseits ernster und relevanter, die Action dagegen auch austauschbarer. Eine Art „Game of Thrones“ im Marvel-Universum. Das macht alles Sinn, war letztendlich aber wieder generischer, als es der Einstieg in diese Welt hätte vermuten lassen. Es kämpft ein goldener Black Panther gegen einen silbernen. Wie in „Iron Man“ oder „The Incredible Hulk“. Typisch Marvel eben. Action um der Action willen.

Fazit

Ich mochte Wakanda sehr. Auch die Charaktere und die Geschichte hatten es mir angetan. Ich verstehe die Bedeutung des Films und möchte ihn dafür würdigen. Leider jedoch ist der Rest zu generisch und geht in recht eintöniger Action und einem schon etliche Male gesehenem Finale unter. Insgesamt eben doch nur erwartbar gute Marvel-Unterhaltung: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (599)

Aus dieser Woche könnte man schon wieder drei machen. Neben der beruflichen Action, durften noch die zwei Autos in die Werkstatt was uns mit einer Rechnung von gut 1.200 Euro quittiert wurde. Wir haben es ja. Nicht. Die Lust zu Laufen hielt sich heute (nach dem zweiten Werkstattbesuch) auch in Grenzen. Da ich gestern jedoch auf einer Geburtstagsfeier meine „Unter der Woche kein Alkohol und kein Süßkram“-Regel aufgeweicht hatte, musste ich auf jeden Fall los:

Kalt. So unfassbar kalt.

Kalt. So unfassbar kalt.

Distance: 7.44 km
Duration: 00:44:08
Elevation: 62 m
Avg Pace: 5:55 min/km
Avg Speed: 10.11 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 649 kcal

2019: 52 km
Januar: 52 km

Es war bitterkalt. So richtig. Das hatte zur Folge, dass etliche Wegabschnitte sehr glatt waren. Auch über die Felder hatte sich der Schnee schön festgedrückt und war von einer fiesen Eisschicht überzogen. Immerhin habe ich damit eine Ausrede für die langsame Geschwindigkeit… 😉

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 89: Jahresrückblick 1998 Teil 1

Die 5 besten Neujahrsmomente

Leider hat sich Gorana entschieden, mit dem Bloggen aufzuhören. Sie gibt das Zepter, Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiterzuführen, an Gina von Passion of Arts weiter. Mit dieser Ausgabe feiert Gina also ihren Einstand und möchte von uns die fünf besten Neujahrmomente wissen… 🎉🥂

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #117

Das Thema für Ausgabe #117 lautet:

Die 5 besten Neujahrsmomente

  1. Neujahrswünsche im Kreise der Familie – Obwohl ich Neujahrswünsche eher nervig finde, so mag ich es doch, diese im Kreise der (erweiterten) Familie kurz nach Mitternacht zu verteilen.
  2. Leckere Gulaschsuppe – Obwohl wir an Silvester erst unzählige Raclette-Pfännchen verdrückt haben, ist es bei uns Tradition, nach dem Anschauen des Feuerwerks auf der Straße, eine leckere Gulaschsuppe zu verdrücken.
  3. Der Neujahrsspaziergang – Jedes Jahr starten wir zu einem Spaziergang durch unser Städtchen. Wir haben Zeit über das vergangene Jahr zu reden, über jenes das kommt oder einfach nur unseren Gedanken nachzuhängen.
  4. Der Neujahrslauf – Ich habe es, zugegebenermaßen, noch nicht jedes Jahr geschafft, doch zum Start von 2019 war ich rund 7 km laufen. Ein guter Start ins neue Laufjahr!
  5. Der erste Film des Jahres – Natürlich lädt Neujahr auch zum gemütlichen Fernsehabend auf der Couch ein. Dieses Jahr haben wir „Kiss the Cook: So schmeckt das Leben!“ geschaut und das war ein wirklich gelungener Start ins Filmjahr 2019!

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 2

Es ist passiert: Ich habe die beste Serienstaffel gesehen, seit ich dieses Blog betreibe. Und nein, ich habe nicht noch einmal „The Wire“ oder „The West Wing“ geschaut. Welcher Serie gebührt dann diese Ehre? Nachdem ich schon die erste Staffel großartig fand, hat mich „The Marvelous Mrs. Maisel – Season 2“ voll und ganz überzeugt. In meinen Augen ist es nahezu die perfekte Serienstaffel. Warum das so ist, bringe ich euch in der folgenden Besprechung nahe…

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 2 | © Amazon Prime Video

The Marvelous Mrs. Maisel – Season 2 | © Amazon Prime Video

Ein Feuerwerk an spritzigen Dialogen

Schon seit „Gilmore Girls“ wissen wir, dass Amy Sherman-Palladino großartige Dialoge schreiben kann. Auch die erste Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“ hat in dieser Hinsicht voll und ganz überzeugt – und ja, die Charaktere und ihre Dialoge sind es auch, welche das zweite Jahr der Serie so überragend machen. Sie sind noch schneller, noch pointierter und werden noch schmissiger vorgetragen. Dabei liegt der Fokus nicht mehr nur auf den beiden famosen Hauptfiguren Midge Maisel (Rachel  Brosnahan) und Susie Myerson (Alex Borstein), sondern auch die Nebenfiguren bekommen deutlich mehr Zeit und Tiefe spendiert. Allen voran natürlich die Eltern, welche ganz famos von Marin Hinkle und Tony Shalhoub verkörpert werden.

Die Staffel startet mit einem Ausflug nach Paris, der nicht nur eben schnell in einer Episode abgehandelt wird, um Schauwerte zu schaffen, sondern der essenziell für die Beziehungen der Figuren (speziell von Rose und Abe Weissman) untereinander sowie ihre Charakterentwicklung und Motivation in der weiteren Staffel ist. Dieser äußerst unterhaltsame Auftakt wird im weiteren Verlauf noch durch die drei in den Catskills spielenden Urlaubsepisoden übertroffen, die in ihrem Mikrokosmos einfach nur herrlich absurd sind. Auch in der zweiten Hälfte der Staffel weiß die Serie durch kunterbunte Tour-Erlebnisse und TV-Auftritte unserer Comedienne zu überzeugen.

Eine wunderbare Ensemble-Serie

Wie bereits erwähnt, bekommen auch die Nebenfiguren mehr Platz eingeräumt, was vermutlich auch den zwei zusätzlichen Episoden zu verdanken ist. Gerade Miriams Vater Abe Weissman muss hier einiges durchmachen, das sein Weltbild gehörig durcheinander würfelt. Tony Shalhoub spielt die Figur so stoisch, dass es eine wahre Freude ist – zumindest bis er dann doch einmal explodiert. Wirklich großartig. Doch auch Joel, seine Eltern oder Neuzugang Benjamin (gespielt von Zachary Levi, bekannt aus der TV-Serie „Chuck“) bekommen alle genügend Screentime, um ihre Charaktere zu entwickeln. Hier hat das Autorenteam rund um Amy Sherman-Palladino wirklich eine gute Balance gefunden.

Neben den inhaltlichen Vorzügen, weiß die Serie vor allem durch ihren Look zu überzeugen. „The Marvelous Mrs. Maisel“ sieht einfach unfassbar gut aus! Etliche Cold-Openings starten mit an Musicals erinnernden Sequenzen, die wunderbar pompös inszeniert sind. Doch auch die restliche Ausstattung, Kostüme, Kamera- und Lichtarbeit sucht ihresgleichen. Ein Augen- und Ohrenschmaus, der in Kombination mit den inhaltlichen Aspekten wahrlich den Eindruck einer perfekten Serie hinterlässt.

Fazit

Die zweite Staffel von „The Marvelous Mrs. Maisel“ setzt für mich neue Maßstäbe, was serielles Erzählen angeht. Eine der wenigen Serien, an denen ich nichts aussetzen kann. Ich habe jede einzelne Szene genossen und mag einfach nicht glauben, dass ich Mrs. Maisel schon wieder verlassen muss. Bis zur nächsten Staffel vergeht bestimmt noch ein Jahr und ich vermisse sie jetzt schon. Ganz große Serienliebe: 10/10 (9.8) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

Run, Fatboy, Run (598)

Die Arbeitswelt hat mich wieder. Im Rhythmus des Alltags anzukommen, ist mir nicht leichtgefallen. Meinen Kids allerdings auch nicht. Da ich das Laufen nicht schleifen lassen will, habe ich mich heute trotz Kopfschmerzen, Sturm und fiesem Schneeregen aufgemacht. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Alleine in der dunklen Nacht...

Alleine in der dunklen Nacht…

Distance: 8.06 km
Duration: 00:47:00
Elevation: 59 m
Avg Pace: 5:49 min/km
Avg Speed: 10.29 km/h
Heart Rate: 163 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 698 kcal

2019: 45 km
Januar: 45 km

Der Lauf war recht unspektakulär. Mein linker Fuß hat ein paar Mucken gemacht, doch nicht so schlimm, dass ich hätte aufhören müssen. Werde ich mal weiter beobachten. Ansonsten geht es vermutlich am Donnerstag wieder los. So zumindest der Plan.

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 525

Media Monday #393

Der Tag, vor dem es mir schon seit zwei Wochen graut, ist da: der letzte Urlaubstag. Auch wenn wir zwei tolle (und volle) Wochen hatten, so fühle ich mich nicht richtig erholt. Genau jetzt wäre ich bereit für ein paar entspannte und wirklich besinnliche Tage. Pustekuchen. Aber ich will nicht jammern, denn schließlich geht es uns allen so. Wenn der Wecker morgen früh um 5:45 Uhr klingelt, dann wird das für alle hart werden. Im Gegensatz zu letztem Jahr, ist aber der nächste Urlaub noch nicht einmal angedacht. Um auch jetzt darauf keinen Gedanken zu verschwenden, gibt es erst einmal die Antworten auf die neusten Fragen des Medienjournals. Und wie ist euer Gefühl so beim Start in die neue Woche?

Media Monday #393

  1. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich noch im Januar von meinem Sommerurlaub an der Nordsee zehre, dann hätte ich das wohl kaum für möglich gehalten.
  2. Zwölf unverbrauchte Monate liegen vor mir. Ich glaube, wenn ich mir jetzt vornehme nächstes Jahr besser vorzuplanen und mit der ganzen Familie den Zirkus Flic Flac (siehe Foto unten und hier) zu besuchen, dann könnte das sogar klappen.
  3. Beruflichen und privaten Stress darf es 2019 ja ruhig ein wenig seltener geben, schließlich hatte ich 2018 oft das Gefühl, nur allem hinterherzurennen und doch nicht hinterherzukommen.
  4. Bezüglich der am 6. Januar verliehenen Golden Globes habe ich bisher weder Prognosen noch sonstiges mitbekommen.
  5. Ein neues Jahr bedeutet für viele ja beispielsweise auch neue Lese-Challenges oder dergleichen. Ich für meinen Teil habe mir nur das Ziel gesetzt 1.200 km zu laufen. Da ich 2018 bereits 1.132 km in 109 Stunden und 125 Läufen geschafft habe, sollte das realistisch sein.
  6. Meine Blog-Statistik muss 2019 besser werden, denn wenn ich auf die Analyse und Interpretation der Blog-Statistik 2018 schaue, dann ist das leider recht ernüchternd.
  7. Zuletzt habe ich mit „Der Flug des Navigators“ und „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“ zwei Klassiker der 80er Jahre gesehen und das war herrliche Unterhaltung, weil ich mit beiden Filmen ganz viel persönliche Filmgeschichte verbinde.

Am Freitag ging es für uns spontan in den Zirkus Flic Flac (mehr davon auf meinem Instagram-Account):