Star Wars: Die letzten Jedi – OT: Star Wars: The Last Jedi (2017)

Nachdem ich am Freitag relativ spontan meinen Eindruck zum Vorgänger aufgefrischt hatte, saß ich gestern Nachmittag im Kino und habe mir „Star Wars: Die letzten Jedi“ tatsächlich noch auf der großen Leinwand angesehen. Die Kinder haben bei den Großeltern übernachtet, weshalb wir danach noch gemütlich Essen gehen konnten und einfach einen wundervollen Abend hatten. Wie groß der Anteil des Films daran war, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Star Wars: Die letzten Jedi (2017) | © Walt Disney

Star Wars: Die letzten Jedi (2017) | © Walt Disney

Auf welcher Seite der Macht steht der Film?

Im Vorfeld habe ich versucht Spoiler so gut es geht zu vermeiden. Das war gar nicht so einfach, denn so kontrovers, wie Rian Johnsons Film aufgenommen wurde, so laut waren auch die Stimmen auf Twitter, Facebook und Co. Es scheint keine gemäßigte Meinung zwischen „Der beste Film seit Empire!“ und „Rian Johnson hat Star Wars ruiniert!“ zu geben – und wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wenn ich versuche den Film einzuordnen, dann würde ich ihn am ehesten mit „Alien: Covenant“ vergleichen wollen. Wie Ridley Scott bei seinem Franchise, schmeißt auch Rian Johnson alles über den Haufen, was der Vorgänger aufgebaut hatte. Einzelne Szenen mochte ich sehr gerne, die Atmosphäre hat mich überzeugt, doch was die Handlung angeht, hat mich der Film leider ziemlich enttäuscht. Und genauso ging es mir nach der Fortsetzung zu „Prometheus: Dunkle Zeichen“, die ebenfalls ein ganzes Franchise entzaubert hat. Bei „Star Wars: Die letzten Jedi“ wiegt dieser Aspekt für mich allerdings noch schwerer.

Mir geht es hier überhaupt nicht um Nebenaspekte, wie die Porgs oder den teils unpassenden Humor, denn so etwas gab es in den alten Filmen auch schon und das gehört irgendwie zum Franchise. Auch die Inszenierung die Atmosphäre haben für mich größtenteils funktioniert. Die große Geschichte dagegen? Hier fangen für mich die Probleme an, dabei hatte ich mir bei „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ noch mehr Selbstständigkeit gewünscht. Be careful what you wish for…

„The Last Jedi“ ist ein einziges Ungleichgewicht

Die gesamte Handlung von „Die letzten Jedi“ wirkt leider überhaupt nicht ausgewogen. Im Prinzip bekommt man eine einzige, langsame Verfolgungsjagd erzählt, die unendlich ausgewälzt wirkt. Dabei verrennt sich die Geschichte in Subplots, die zwar ganz amüsant sind (z.B. Finn und Rose), letztendlich aber nur eine Randnotiz wert wären. Das hätte man alles in zehn Minuten abhaken und mehr Zeit für die eigentlich spannenden Elemente rund um Rey, Luke und Kylo Ren aufwenden können. Hier hatte die Geschichte wirklich Potenzial, doch auch dieses verpufft durch seltsame Entscheidungen in Bezug auf die Charaktere und ihre Entscheidungen. Trotz viel Zeit, die wir mit Rey und Luke verbringen, entwickeln sich die Figuren nicht weiter. Selbst der spannende Aspekt der Macht-Kommunikation zwischen Rey und Kylo Ren wird nicht genutzt, da die darin aufgebaute Grauzone in ihrer Beziehung durch ihre direkte Konfrontation wieder sofort zunichte gemacht wird: Am Ende stehen sich wieder Licht und Schatten gegenüber. Hell und Dunkel. Wie man es erwarten würde.

Am meisten geärgert habe ich mich jedoch über Wendungen in der Geschichte, die davor Aufgebautes wieder völlig zunichte gemacht haben:

  • Der geheimnisvolle Snoke: Im Vorgänger noch als der große Bösewicht eingeführt, der Spekulationen hervorgerufen hat, aus welcher bekannten Figur er sich entwickelt haben könnte, wird er hier durch einen Taschenspielertrick aus der Geschichte entfernt. Und nun? Das dynamische Duo Kylo Ren und Witzfigur General Hux führen die Erste Ordnung? Da sehe ich eine große Zukunft für dieses totalitäre Regime.
  • Die magische Leia: Noch vor dem Film habe ich gefragt, wie die Autoren wohl mit Carrie Fishers Tod umgegangen sind. Nach der sehr emotionalen Hinführung zur Explosion auf dem Schiff des Widerstands dachte ich noch, dass dies der perfekte Ausstieg für den Charakter sei. Doch weit gefehlt: Leia schwebt in einer ziemlich lächerlichen Sequenz zurück zum Schiff, nur um den restlichen Film über im Koma zu liegen. Das verstehe wer will.
  • Der übermenschliche Luke: Von den Entscheidungen Luke Skywalkers, die zu seinem Exil geführt haben, einmal ganz abgesehen, macht seine Rolle im großen Ganzen für mich nur wenig Sinn: Die ganze Galaxie ist hinter ihm her und was leistet er am Ende? Weder führt er Rey in die Geheimnisse der Macht ein, noch bewegt er mehr im großen Endkampf als ein Hologramm hätte leisten können. Und dann verlässt er die Geschichte. Puff. Selten habe ich einen größeren Antiklimax erlebt.

Ich könnte hier noch ein paar weitere Punkte anführen, doch unterstreichen die genannten schon, was mein Hauptproblem mit dem Film war: Er ist voller ungenutzter Chancen. Ich mag die neuen Charaktere, die neuen Schauplätze und die angerissenen Mysterien. Wenn allerdings in einem Nebensatz das Geheimnis um Reys Eltern gelöst wird und diese emotionale Enthüllung so gar keinen Effekt auf die Charaktere zu haben scheint, dann frage ich mich schon, wo hier der Schwerpunkt liegt. Die Balance stimmt leider nicht, selbst wenn viele Einzelszenen und Bilder wirklich toll inszeniert waren. Auch macht der Film durchaus Spaß, ich mochte die Albernheiten zwischen Chewie und seinem Porg sowie die fantasievolle Ausgestaltung der Welt. Leider jedoch konnte das alles für mich die Schwächen in der Geschichte nicht wett machen.

Fazit

Wie ihr bis hier lesen konntet, hat mich „Star Wars: Die letzten Jedi“ leider ziemlich enttäuscht. Dennoch kam bei mir teils das typische „Star Wars“-Gefühl auf und ich habe den Kinobesuch genossen. Ich weine auch den alten Helden nicht hinterher, doch stören mich die falsch gesetzten Schwerpunkte. Für mich wirkt das alles sehr gewollt und eher wie ein Nebenschauplatz, der auch in einem 20-minütigem Kurzfilm hätte erzählt werden können. Für den kommenden Abschluss der Trilogie frage ich mich zudem ernsthaft, wie sie Kylo Ren und General Hux wirklich bedrohlich machen wollen. Schwierig. So ganz abgeschlossen habe ich mit dem Film noch nicht und er ist auf jeden Fall nachhaltiger in seiner Wirkung, als der sehr glatte, insgesamt aber doch bedeutend bessere Vorgänger. Für eine abschließende Wertung fehlt bestimmt noch die eine oder andere Sichtung. Vorerst lautet das enttäuschende Urteil: 6/10 Punkte.

29 Gedanken zu “Star Wars: Die letzten Jedi – OT: Star Wars: The Last Jedi (2017)

  1. Ui, da liegen wir – und auch Wulf und du – ja diesmal ganz schön auseinander! 😮

    Für mich geht es in diesem Film hauptsächlich um das Thema „failure“ – und wenn man es unter diesem Aspekt betrachtet, entwickeln sich meiner Meinung nach die Charaktere schon weiter. Aber leider habe ich im Moment gar keine Zeit für längere Diskussionen, weil später mein Neffe herkommt, um vor seiner Flugreise ab München hier zu übernachten. Muss wenigstens mal durchsaugen hier… 😮

    Vielleicht schaut ja Wulf bei dir vorbei… 😉

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    • Ja, unter „failure“ würde ich auch viele Aspekte bei dem Film einordnen. Auch wenn du das anders meinst, ich verstehe schon… 😉

      Vielleicht haben wir ja die Gelegenheit noch einmal drüber zu sprechen. Ich bin wirklich voller Hoffnung in den Film gegangen, doch was ich letztendlich zu sehen bekam, hat mich leider ziemlich enttäuscht. Gerade eben was die Geschichte und die Charaktere angeht. So viele verschenkte Chancen. Seufz.

      Viel Spaß beim Durchsaugen und mit deinem Neffen… 🙂

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  2. Willkommen im Klub!
    Ich gebe dir in allen Punkten Recht. Der Film wird meiner Meinung nach niemals einen Status als Klassiker feiern können. Dafür macht er zu viele unnötige, ja fast schon dumme Fehler (bei der Szene mit Prinzessin Leia habe ich im Kino die Hände an die Stirn klatschen hören). Wenn man sich dann noch ein paar Analyse-Videos anschaut, wird einem erschreckend bewusst, wie schlecht die Story ist. Der Vergleich zum letzten Alien-Film liegt vom Enttäuschungsgrad her auf der Hand, aber Star Wars 8 hat immerhin auch ein paar gute Momente (die Explosion nach der Kamikaze-Aktion von Fräulein Lilahaar, diverse Action-Sequenzen). Aber es stimmt: Was Rian Johnson da alles einreißt (der Nebensatz-Tod von Admiral Ackbar!), ist schwer zu kitten.

    Ich war mit meinem Patenkind drin und der meinte: „War nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Irgendwie nicht overwhelming“ (Der Jung‘ ist gerade in seiner Englisch-Phase). Als alter Star Wars-Fan hat die Saga mit dem Film erheblich an Magie verloren. Und ein letzter Gedanke: Freust du dich jetzt noch auf den letzten Teil? Auf das Spinoff zu Han Solo? Zu Obi-Wan? In der Hinsicht tut sich bei mir schon nichts mehr.

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    • Ich habe mich noch gar nicht näher mit der allgemeinen Rezeption des Films beschäftigt, jedoch warten auf meinem Player bereits ein paar Podcasts und ein paar Artikel dazu möchte ich auch noch lesen. Normalerweise bin ich ja ziemlich gnädig was meine liebsten Filmreihen angeht, doch hier überwiegt schon die Enttäuschung. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch.

      „Irgendwie nicht overwhelming.“ trifft es schon ganz gut. Ein paar schöne Szenen hatte der Film ja, doch im großen Ganzen hat Johnson es schon ziemlich schleifen lassen bzw. einfach die falschen Entscheidungen schon im Drehbuch getroffen. Die Vorfreude auf Teil 3 ist ziemlich dahin, anschauen werde ich ihn mir dennoch. Da ich „Rogue One“ noch nicht kenne, weiß ich noch gar nicht, was ich von den Spin-offs halten soll. Mal sehen.

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  3. Uff. Da ist die 6/10 aber noch sehr gnädig gestimmt.
    Mal abgesehen davon, dass mich die Hux’sche Eröffnungsszene schon so genervt hat, dass ich sie den ganzen Film über nicht vergessen konnte, war der Film einfach richtig großer, zusammengewürfelter Mist. Da hilft auch der Blick durch die Franchise-Fanbrille nichts mehr, denn wie du es schon alles aufzählst, passt gar nix mehr zusammen. Ich hatte ja sehr gehofft, zumindest durch Kylo nicht enttäuscht zu werden, aber… c’mon. Im Prinzip kannste The Last Jedi genausogut aus der Reihe streichen und die Figuren bleiben an ähnlicher Stelle, wie sie am Ende in The Force Awakens positioniert waren. Da ist mir in der Hinsicht nichts, bzw wenn überhaupt, dann alles in falscher Machart vergeigt worden, dass ich merke wie kreativ ich meinen Frust gerade von der Seele tippe.
    Ich bereue es recht selten einen Film im Kino zu sehen. Aber hier war ich schon vor dem Abspann so genervt… huff. Das hat er in der Wertung dann wenigstens auch zu spüren bekommen.

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    • Ach, das kommt immer ganz auf die Perspektive an. Ich fand den Film ja nicht komplett schlecht und wurde größtenteils sogar gut unterhalten, wenngleich auch weniger durch die durchdachte Geschichte als durch die Action und die teils tollen Bilder. Doch gerade für die Erwartungshaltung und „Star Wars“ sind 6/10 Punkte schon ziemlich schwach.

      Den Film im Kino gesehen zu haben bereue ich auch nicht. Das hatte schon eine gewisse Wirkung. Ich werde mich im Nachgang auch noch näher damit auseinandersetzen müssen, schon alleine um zu verstehen, wieso er teils so abgefeiert wird. Gerade von den Kritikern. Hast du deine Besprechung schon veröffentlicht? Sag doch mal Bescheid! Freue mich auf deinen Verriss… 😀

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      • Ach, die Bilder. Sowas rettet mir inzwischen leider kaum noch einen Film. Die Action war nett, aber die Duelle empfand ich immer als eine Note zu kurz.

        Ja, das kannst du mir dann bitte auch mal erklären. 😛 Eine Review hatte ich aus Zeitgründen leider nicht mehr geschafft. Mehr als drei Punkte waren allerdings auch nicht drin. Schien mir die Mühe nicht wert. ;D
        (Zumal Verrisse bei mir exorbitante Ausmaße annehmen können!)

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      • Ich finde durchaus, dass der Film auch neben den Bilder ein paar positive Aspekte hatte. Auch mag ich den Ansatz, dass hier einmal etwas Neues versucht wurde, doch leider ist die Umsetzung (gerade im Drehbuch) oft ziemlich daneben.

        Ach, gerade einen epischen 3-Punkte-Verriss hätte ich von dir gerne gelesen! 😀

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  5. ich war nicht ganz so enttäuscht, gebe dir aber in vielen Punkten absolut recht. Die Charaktere entwickeln sich nicht weiter, die erste Ordnung ist nur noch ein Witz und Teil 7 (den ich aber auch nicht so toll fand) wurde jetzt eigentlich für Unnötig erklärt.
    Dazu kommt noch der Humor an unpassenden Stellen (mein Hauptkritikpunkt)
    Trotzdem darf man nicht vergessen, dass sich die Macher wenigstens mal etwas getraut haben, anstatt immer wieder die alten Teile zu zitieren. Und genauso wie bei dir, kam trotzdem immer wieder das alte Star-Wars-Gefühl auf. Das hatte ich bei Teil 7 nur beim Vorspann.

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    • Ja, der Humor war wirklich oft unpassend, doch das war eine Schwäche, über die ich noch ganz gut hinwegsehen hätte können. Leider hat für mich die gesamte Struktur des Films nichts sonderlich gut funktioniert, was sich besonders in der Geschichte und den Charakteren niedergeschlagen hat. Da war für mich „Episode VII“ noch deutlich gelungener.

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      • Für mich hat Teil 8 wirklich etwas neues versucht. Ob einem die Änderungen gefallen, ist natürlich Geschmacksache (ich bin ja selbst zwiegespalten). Aber nach Teil 7 hatte ich das Gefühl, alles schonmal gesehen zu haben, nur in besser. Spätestens beim zweiten gucken sind mir die Parallelen zu Episode 4 dann aufgefallen.
        Im Zweifel bin ich immer dafür etwas neues zu wagen, aber vielleicht schaffen sie es ja bei Teil 9 eine gute Mischung zu finden. Den macht ja auch wieder JJ Abrahms, während Rian Johnson eine komplett neue Triologie plant.

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      • Ich war ja nach „Episode VII“ auch stark für etwas Neues und Eigenständiges, doch letztendlich ist „The Last Jedi“ auch nur eine schlechte Kopie von „The Empire Strikes Back“ – Trainingssituation, Quasi-Eisplanet usw. Nur dazwischen noch dämliche Side-Quests, die nichts zur Handlung beitragen und eben die Dekonstruktion bekannter Charaktere. Ein Neuanfang macht absolut Sinn, doch nicht so. Mal sehen, was Abrams nun aus „Episode IX“ macht.

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      • Episode 8 baut gleich auf wie Episode 5, bricht aber dann mit den Erwartungen. Ausgenommen die Trainingssituation, aber auch da verlässt Rey Luke aus anderen Motiven. Johnson hat sein bestes gegeben um mit den Erwartungen zu spielen, die man nach VII hatte. Und mit Sicherheit dann auch mehr als einmal die falsche Entscheidung getroffen. Es war auf jeden Fall einer der innovatisten Star-Wars-Filme. Das ist auch der Grund, warum der Film von Profi-Kritikern so geliebt wird.
        Wenn du mal 20 Minuten Zeit hast, empfehle ich dir das Video von Nerdkultur auf Youtube. Da werden Hintergründe und Entscheidungen erklärt und das sehr unterhaltsam : )

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      • Danke für den Tipp! Das werde ich mir bestimmt mal anschauen. Dennoch befürchte ich, dass es mir das teils hanebüchene Drehbuch auch nicht sinnvoller erscheinen werden lässt… 😉

        Für mich hat der Film gar nicht so sehr mit den Erwartungen gebrochen, als einfach einen Teil der Geschichte erzählt, den es so gar nicht gebraucht hätte. Aber nun gut. Ist jetzt so. Mal sehen, was Disney weiter mit dem Franchise anstellt.

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      • Der Macher des Videos ist zwar großer Fan, aber beschreibt die ganze Sache relativ nüchtern und sieht nicht alles schwarz oder weiß.

        Was Disney macht kann ich dir verraten: Die Kuh bis zum geht nicht mehr melken 😀 Das schlägt sich normalerweiße irgendwann in der Qualität nieder, aber natürlich hoffen wir mal, dass ich mich irre : )

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      • Ich habe das Video inzwischen geschaut und fand es eher oberflächlich und zu wohlwollend in seiner Aussage. Ein paar gute Punkte waren dabei, doch insgesamt recht flach. Dafür kann ich die Ausgabe zu „The Last Jedi“ des Second-Unit-Podcasts empfehlen, die den Film von allen Blickwinkeln aus betrachtet – inklusive positiver und negativer Aspekte. Aber Vorsicht, dauert auch drei Stunden… 😉

        Yep, das wird Disney tun, da habe ich auch gar keine Zweifel. Die Frage ist nur, wie sich das Franchise dazwischen halten kann. Mit Marvel haben sie ja einen ganz guten Weg gefunden, bei „Star Wars“ habe ich noch so meine Bedenken.

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      • Ja, das Video ist halb Review (er mag halt den Film) und halb Auferbeitung 😀 Die drei Stunden Podcast sind willkommende Abwechslung zum Schreiben meiner Seminararbeit 😀 😀
        Empfehlen kann ich auch noch die KinoPlus Ausgabe der Rocketbeans, da sind eigentlich alle Stimmen vertreten und es wird gut diskutiert. Dauert aber auch so 1,5 Std glaub ich 😀

        Mit Marvel muss ich dir entschieden widersprechen, aber damit mach ich ein neues Fass auf : )

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      • Die Ausgabe von Kino+ steht bei mir auch noch auf dem Plan. Werde ich mir wohl spätestens am Wochenende gönnen.

        Ich bin auch nicht der größte MCU-Fan, doch hat Disney da einen Weg gefunden, die Filme zumindest unterhaltsam zu gestalten und das Niveau zu halten. Auch wenn sich das alles sehr gleicht. Aber das ist auch nur meine Meinung… 😉

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  6. *Augenreib* Ich bin scheinbar mit meiner Meinung zu Ep VIII doch nicht ganz allein.

    Manche Dinge sehe ich etwas anders als du, aber bei einigen Negativpunkten sind wir uns einig, bullion.

    – Snoke als Gollums Opa im Bademantel und so verschenkt?! *Kopfschüttel*
    – Die durch All schwebende Leia war auch mehr als unnötig.
    – Wenn die übermächtige Erste (Un)Ordnung mal richtig Ernst gemacht und auf die Tube gedrückt hätte, dann wäre das Verfolgungsschneckenrennen schneller vorbei als man Porg sagen kann.
    – Wann killt endlich mal jemand den peinlichen Nazi-Obermufti?

    Insgesamt kein schlechter Film, aber auch kein guter. Immerhin weiß ich jetzt, dass es auch noch andere Menschen gibt, die „The Last Jedi“ nicht allein deswegen gut finden, weil es ein Star-Wars-Film ist.
    Danke!

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    • Nein, du bist mit deiner Meinung wahrlich nicht alleine. Aber mich hat es auch gewundert, dass der Film so schlecht wegkommt. Hast du schon einmal bei der IMDb geschaut? Dort überwiegen Bewertungen mit 1 bis 2 Punkten. Und der Hass. Das ist dann natürlich das andere Extrem. Wie du richtig sagst: kein schlechter Film, aber eben auch kein guter. Ich werde ihn mir aber dennoch noch einmal anschauen (dann im Heimkino), da ich mir vorstellen kann, dass er mit einer geregelten Erwartungshaltung besser wirkt.

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  9. Ja, da habe ich den Film sehr ähnlich erlebt wie du. Es gibt zwar eine Menge, was sie erstaunlich gut gelöst haben (Kylo Ren-Rey-Chemie), aber auch jede Menge, das einfach nur total gegen den Baum fährt. Am schwersten wiegen für mich da die verpassten Chancen rund um General Holo bspw. oder auch der ganze Rose-Subplot, der absolut null Ergebnis hat und auch, dass ich inzwischen die erste Ordnung überhaupt nicht mehr ernst nehmen kann. Der mittlere Film einer Trilogie hat es ja meistens eh schwer. Er ist nicht der erste der Reihe und bietet damit wenig Neues und er ist auch nicht das Finale, sondern fühlt sich oftmals wie der unnötig lange Weg zum Finale an – leider. Aber summa summarum kommt echt halt wirklich nur ein laues Glimmen an Charakterentwicklung dazu. Die Auflösung rund um Reys Eltern finde ich da noch wirklich gut. Auch die Andeutung, dass prinzipiell jeder Jedi werden kann, auch wenn in ihm/ihr kein berühmtes Jedi-Blut fließt. Aber das wird ja nun seitens mancher Hardcore-Fans sehr empfindlich aufgefasst …

    Bei General Snoke hingegen sehe ich das etwas anders. Ich habe auch im letzten Teil nicht wirklich gedacht, dass er mal eine Schlüsselfigur wird und dachte bis zu „The last Jedi“, dass der Fandom das etwas aufbauscht. Genauso wie die Frage rund um Reys Eltern.

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    • Ja, das stimmt schon, mittlere Teile einer Trilogie haben es nicht immer leicht. Allerdings ist ja gerade bei „Star Wars“ der Mittelteil „Das Imperium schlägt zurück“ das beste Beispiel, das es doch gut gelingen kann.

      Was die Auflösungen rund um Reys Eltern und Snoke angeht, so weine ich diesen aus inhaltlicher Sicht nicht hinterher, allerdings wurden diese beiden Handlungselemente von J.J. Abrams als Mystery-Boxen inszeniert, sprich es ist nicht dem Fandom zuzuschreiben, dass sie sich dort eine gewisse Auflösung erhofft hatten. Da sehe ich den Fehler tatsächlich bei Disney, denn sie hätten zumindest sicherstellen müssen, dass sich Johnson in dieser Hinsicht mit Abrams abspricht. Da gab es keinen Payoff, der hier dringend nötig gewesen wäre.

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