Ratatouille (2007) (WS2)

Nach einem Samstag, den wir trotz des durchwachsenen Wetters größtenteils draußen verbracht haben, stand abends natürlich ein Film auf dem Programm. Speziell die Kinder haben sich darauf gefreut, denn wir haben die Abwesenheit der polternden Mama für einen Filmabend genutzt. Die Wahl des Films war gar nicht so einfach, da der Zwergofant immer recht schnell Angst hat. Daher dachte ich mit „Ratatouille“ eine gute Entscheidung getroffen zu haben, doch ob dem auch so war?

Ratatouille (2007) | © Walt Disney

Ratatouille (2007) | © Walt Disney

Man sollte „Ratatouille“ nicht hungrig sehen

Tatsächlich ist „Ratatouille“ der Pixar-Film, den ich in den letzten Jahren am häufigsten gesehen habe. Ich kann mir gar nicht erklären warum. Das heißt, inzwischen schon, denn die Geschichte rund um die Ratte Remy, die in Paris Erfüllung als Koch findet, ist einfach großartig erzählt. Trotz der für einen Animationsfilm ungewöhnlich langen Laufzeit sowie der unspektakulär klingenden Geschichte, ist „Ratatouille“ unfassbar unterhaltsam und die Bilder scheinen teils von der Leinwand bzw. dem Fernseher zu springen. Das fiktive Paris vibriert und die Gerichte aus Gusteaus Küche wirken zum Anbeißen lecker. Wo kann ich einen Tisch reservieren?

Auch wenn „Ratatouille“ eher dezent Spannung verbreitet und selbst der Antagonist nur wenig furchteinflößend ist, hat der Zwergofant den Film nur mit Unterbrechungen genießen können. Ich hoffe wirklich, dass dieses Jahr noch kein Kinobesuch in der Schule ansteht, denn das könnte wirklich schwierig werden. Das Zappelinchen war dagegen wieder einmal begeistert, doch von welchem Film ist sie das nicht?

Fazit

Auch wenn „Ratatouille“ von allen Pixar-Filmen vielleicht am gewöhnlichsten oder am wenigsten ausgefallen wirken mag, so besitzt er doch einen ganz eigenen Zauber, dem ich mich immer wieder gerne hingebe. Schon alleine für dieses Zitat liebe ich den Film:

„In many ways, the work of a critic is easy. We risk very little, yet enjoy a position over those who offer up their work and their selves to our judgment. We thrive on negative criticism, which is fun to write and to read. But the bitter truth we critics must face, is that in the grand scheme of things, the average piece of junk is probably more meaningful than our criticism designating it so. But there are times when a critic truly risks something, and that is in the discovery and defense of the new. The world is often unkind to new talent, new creations. The new needs friends.“

Anton Ego, „Ratatouille“ (2007)

Auch während dieser inzwischen schon dritten Sichtung habe ich viele neue Details entdeckt. Ich bin mir zudem sicher, dass dies nicht der letzte Besuch im Gusteau’s gewesen ist: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (554)

Eigentlich hatte ich für heute keinen Lauf geplant, doch dann hat der Nachbar unsere kleine Laufgruppe angeregt und somit kam ich heute doch noch raus. Normalerweise sind die Standardstrecken in dieser Besetzung eher so 4-6 km lang, doch heute habe ich einen Vorschlag gemacht:

Die Füße qualmen auch nach langsamen Runden... ;)

Die Füße qualmen auch nach langsamen Runden… 😉

Distance: 10.15 km
Duration: 01:04:01
Elevation: 131 m
Avg Pace: 6:18 min/km
Avg Speed: 9.49 km/h
Heart Rate: 152 bpm
Stride Frequency: 142 spm
Energy: 834 kcal

2018: 778 km
September: 113 km

Für meine Verhältnisse waren wir eher langsam unterwegs, was aber auch völlig okay ist. Wir konnten uns entspannt unterhalten und tatsächlich sind wir erstmals zusammen die 10 km gelaufen. Das finde ich richtig klasse! Mal sehen, ob ich diese Streckenlänge in dieser Gruppe langsam etablieren kann… 🙂

Im Ohr: „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal 10 km gelaufen bin.“

Meine teuflischen Nachbarn – OT: The ’Burbs (1989)

Nach einer ziemlich anstrengenden Woche, habe ich mich unglaublich auf einen entspannten Filmabend gefreut. Da ich in letzter Zeit recht viele Blu-rays gekauft habe, ist die Auswahl der noch ungesehenen Filme enorm – und dennoch habe ich mich mit „Meine teuflischen Nachbarn“ abermals für einen Klassiker der 80er Jahre entschieden. Da weiß man einfach, was man hat…

Meine teuflischen Nachbarn (1989) | © Koch Media GmbH

Meine teuflischen Nachbarn (1989) | © Koch Media GmbH

Mehr als nur Sardinen und Bretzeln

Wie auch „Geschenkt ist noch zu teuer“ oder „Big“, gehört auch „Meine teuflischen Nachbarn“ zu jenen Tom-Hanks-Klassikern, die ich früher rauf und runter gesehen habe. An die gesamte Geschichte konnte ich mich zwar nicht mehr erinnern, doch so manche Details und Einstellung war mir noch bestens im Gedächtnis. Speziell die eher spannenden Szenen rund um die Familie Klopek. Obwohl Joe Dantes „The ’Burbs“ eine waschechte Horror-Komödie (mit Betonung auf Komödie) ist, habe ich den den Film damals als ziemlich gruselig wahrgenommen: das nächtliche Glühen im Keller, die Buddelei im Garten, die unheimlichen Geräusche. Brr, das alles hat mir damals einen Schauer über den Rücken gejagt. Heute dagegen ist der Grusel verschwunden, dafür sind die satirischen Elemente stärker in den Vordergrund getreten. Schließlich wohne ich inzwischen selbst in einem Neubaugebiet samt unheimlich eingeschworener Nachbarschaft, denen wir bestimmt manchmal auch wie die Klopeks vorkommen.

Es ist wirklich fantastisch wie tempo- und einfallsreich Joe Dante seinen Film inszeniert hat. Der Mann hat einfach ein Händchen für Horror-Komödien, was man ja auch an „Gremlins“ deutlich sieht. Überrascht haben mich auch die vielen bekannten Gesichter. So sind neben Tom Hanks unter anderem Carrie Fisher (Prinzessin Leia, „Star Wars“) und Corey Feldman („Die Goonies“, „Stand by Me“ oder „The Lost Boys“) zu sehen.

Fazit

„Meine teuflischen Nachbarn“ funktioniert auch heute noch famos, was an Joe Dantes völlig überzogener und doch treffsicherer Inszenierung sowie den lustvoll aufspielenden Darstellern liegt. Auch wenn sich meine Wahrnehmung des Films geändert hat, so hatte ich heute noch genauso viel Spaß damit, wie damals vor gut 25 Jahren. Herrlich: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (553)

Die Familie ist noch ausgeflogen. Was liegt also näher, als auch Freitagabend noch einen kurzen Lauf einzuschieben, damit den Vorsprung von moep0r (wenn auch nur für kurze Zeit) zunichte zu machen und die 100 km diesen Monat zu durchbrechen?

Kurz vor dem Regen...

Kurz vor dem Regen…

Distance: 7.09 km
Duration: 00:37:54
Elevation: 48 m
Avg Pace: 5:20 min/km
Avg Speed: 11.22 km/h
Heart Rate: 158 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 585 kcal

2018: 768 km
September: 103 km

Ihr seht es auf dem Foto selbst: Der Sommer ist nun endgültig vorbei. Es war zwar noch gut warm, doch kurz nachdem ich das Bild aufgenommen hatte, kam schon der Regen von oben. Morgen wird es dann deutlich kälter und das Laufgefühl wird ein anderes werden. Bye bye, Sommer, war schön mit dir! 👋

Im ersten Ohr: Nerdtalk Episode 518: Fantasy Filmfest 2018
Im zweiten Ohr:
Third Eye Blind, Jimmy Eat World

Run, Fatboy, Run (552)

Kurz vor dem großen Wetterumschwung samt Temperatursturz um 15 °C, war ich heute noch einmal laufen. Mit im Gepäck hatte ich den Zwergofant, der mich – zwar etwas unwillig, aber dennoch – begleitet hat. Die letzten Sonnenstrahlen genießen:

Wohl der letzte Lauf dieses Jahr bei knapp 30 °C

Wohl der letzte Lauf dieses Jahr bei knapp 30 °C

Distance: 10.07 km
Duration: 00:56:52
Elevation: 71 m
Avg Pace: 5:38 min/km
Avg Speed: 10.62 km/h
Heart Rate: 159 bpm
Stride Frequency: 146 spm
Energy: 840 kcal

2018: 761 km
September: 96 km

Ich selbst war heute auch nicht sonderlich motiviert und fit. Die Arbeit zieht wieder ordentlich an und Endjahresgeschäft trifft auf die Planung für 2019. Hinzu kommt einiges an privatem Hin und Her, welches das neue Schuljahr für uns alle bereithält. Somit war es wohl gut für uns beide, noch einmal draußen gewesen zu sein. Die Beine waren schwer, die 100 km sind noch nicht geknackt, doch was nicht ist, kann ja noch werden… 😉

Im Ohr: „Ach Papa, die Schule ist immer so lang.“

Die 5 besten Albumtitel

Auch in dieser Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG bleibt es musikalisch. Gorana möchte von uns die fünf besten Albumtitel wissen. Das ist mir doch tatsächlich leichter gefallen als die Songtitel von letzter Woche. Dennoch hätte ich noch viel mehr Alben nennen können. Aber ist das nicht immer so?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #106

Das Thema für Ausgabe #106 lautet:

Die 5 besten Albumtitel

  1. „I’m Wide Awake, It’s Morning“ (2005) von Bright Eyes
  2. „Left and Leaving“ (2000) von The Weakerthans
  3. „The Stars Are Indifferent to Astronomy“ (2012) von Nada Surf
  4. „Transatlanticism“ (2003) von Death Cab for Cutie
  5. „Where Have All the Merrymakers Gone“ (1997) von Harvey Danger

Run, Fatboy, Run (551)

Es ist fast Ende September und wir haben immer noch knapp 30 °C. Unfassbar. Für mich bedeutet das diese Woche: möglichst früh in die Arbeit und gegen 17:00 Uhr zu Hause sein, um mit den Kids noch eine Runde schwimmen zu gehen. Da ich erst gestern laufen war, und schon die zweite Nacht in Folge maximal vier Stunden geschlafen habe (fragt nicht), wollte ich heute pausieren. Doch da mich mein Schwager fragte, ob ich nicht noch eine Runde drehen will, konnte ich nicht nein sagen…

Stramme Wadeln nach dem Lauf... :D

Stramme Wadeln nach dem Lauf… 😀

Distance: 8.64 km
Duration: 00:46:53
Elevation: 115 m
Avg Pace: 5:25 min/km
Avg Speed: 11.04 km/h
Heart Rate: 167 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 687 kcal

2018: 751 km
September: 86 km

Wie üblich, wenn ich nicht alleine laufe, war das Tempo eigentlich zu hoch. Zwar konnten wir uns noch unterhalten, doch am Puls sieht man, dass ich mehr aufs Tempo gedrückt habe, als in letzter Zeit üblich. Gerade bei solch einer Runde mit etlichen Höhenmetern. Somit sind die 100 km im September in greifbare Nähe gerückt und ich werde versuchen, diese in den nächsten Tagen vollzumachen.

Im Ohr: Gespräche über das Laufen, dieses und jenes…

Media Monday #377

So schnell wie das vergangene Wochenende ist in letzter Zeit kaum eines verflogen: Am Samstag waren wir bis 3 Uhr morgens auf einer Hochzeit, am Sonntag stand der Geburtstag unseres Patenkindes auf dem Programm. Ein Feiermarathon wie er im Buche steht. Was ich zu viel gegessen habe, fehlt mir an Schlaf. An einen Film war leider nicht zu denken. Dennoch habe ich einige spannende Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals gefunden. Schaut mal rein!

Media Monday #377

  1. Wenn demnächst der Horroctober startet werde ich auf jeden Fall die Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“ nachholen.
  2. Nachdem sich das dritte Quartal nun auch langsam dem Ende neigt, lässt sich wohl sagen, dass mein bisheriges Film- oder Serien-Highlight dieses Jahr „Die Taschendiebin“ (Film) und „Sons of Anarchy“ (Serie) ist.
  3. Spiele(n) mit Freunden: eher weniger, dafür mehr Spiele(n) mit Kindern.
  4. Ich mag J.K. Simmons ja wirklich sehr, aber in „Whiplash“ spielt er ein ziemliches – pardon my French – Arschloch.
  5. Ein zweiter Teil, der weitaus besser ist als sein Vorgänger? Klar, zum Beispiel hat der zweite Teil meines Reiseberichts „Nordsee 2018“ viel schönere Wattfotos zu bieten als der erste.
  6. „A Quiet Place“ mag ja gehypt werden wie sonst etwas, aber ich fand den Hype gerechtfertigt und den Film ziemlich großartig.
  7. Zuletzt habe ich über den ersten Schultag meines Sohnes gebloggt und das war ziemlich emotional, weil für meine unmittelbare Familie wohl die letzte Einschulung war.

Run, Fatboy, Run (550): Spezialausgabe

Nachdem wir gestern bzw. heute bis 3 Uhr morgens auf einer Hochzeit waren und heute Mittag bereits eine Geburtstagseinladung auf dem Progamm stand, war dies wohl nicht das ideale Laufwochenende. Ich habe viel zu viel gegessen und viel zu wenig geschlafen. Dennoch wollte ich auf einen abschließenden Wochenendlauf nicht verzichten:

Ein Lauf in den schönen Abendstunden...

Ein Lauf in den schönen Abendstunden…

Distance: 10.12 km
Duration: 00:55:32
Elevation: 73 m
Avg Pace: 5:28 min/km
Avg Speed: 10.93 km/h
Heart Rate: 160 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 816 kcal

2018: 742 km
September: 77 km

Schon wieder rundet sich die Zahl der Laufeinträge. Für die letzten 25 Läufe habe ich nur eineinhalb Monate benötigt, was zeigt wie hoch meine aktuelle Lauffrequenz ist:

2008 2009 2010 2011 2012
Länge 130,60 143,53 382,31 426,62 291,15
Laufzeit 15:32:00 15:37:00 38:48:45 41:55:03 28:39:25
kCal 12.416 11.838 32.184 33.147 22.415
min/km 7:05 6:31 6:05 5:53 5:54
2013 2014 2015 2016 2017
Länge 388,03 319,01 243,70 670,52 649,79
Laufzeit 39:02:57 31:23:04 24:24:25 63:12:58 64:56:12
kCal 29.878 24.563 18.930 54.316 53.696
min/km 6:02 5:54 06:00 05:39 5:59
2018  Gesamt
Länge 742,60 4.387,86
Laufzeit 72:18:32 435:50:21
kCal 63.200  356.583
min/km 5:50 6:05

Ich freue mich sehr, dass ich 2018 bisher so viel unterwegs war. Die nächste Woche werden bestimmt noch ein paar Läufe dazu kommen, doch die Woche danach sieht zeitlich absolut katastrophal aus. Davor graut es mir jetzt schon. Um nach dem Schlemmerwochenende einen kurzen Blick auf die Kalorienbilanz zu werfen: 2018 habe ich bisher ca. 119 Tafeln Schokolade bzw. 268 Flaschen Bier runtertrainiert. Das merke ich tatsächlich auch am Gewicht und ich bin ca. 3 kg leichter als 2017 um diese Zeit. Mal sehen, ob ich das bis Weihnachten durchhalte… 😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 134: Hörerfragen und Schuhtests
Im zweiten Ohr: blink-182

Run, Fatboy, Run (549)

Ein anstrengender Tag liegt hinter mir. Nicht nur hinter mir, auch hinter meinen Kids. Beide waren so platt, dass sie nicht mit laufen gehen wollten. Gerade beim Zwergofant eher ungewöhnlich. Da merkt man deutlich, dass seine neue Rolle als Schulkind doch nicht spurlos an ihm vorüber geht. Also bin ich alleine los:

Ein einsamer Läufer durch Wald und Flur...

Ein einsamer Läufer durch Wald und Flur…

Distance: 10.26 km
Duration: 00:55:51
Elevation: 87 m
Avg Pace: 5:26 min/km
Avg Speed: 11.02 km/h
Heart Rate: 157 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 853 kcal

2018: 732 km
September: 67 km

Ich hatte zwar geplant 10 km zu laufen, doch wollte ich keine der altbekannten Strecken laufen. Also habe ich mir einen schönen Abschnitt einer 10-km-Runde rausgesucht und am Schluss die restlichen 4 km noch rauf und runter durch unser Städtchen ergänzt. War vermutlich auch nicht besser, als eine Standardstrecke zu laufen. Immerhin war ich recht schnell unterwegs und kam am Ende mit blutigem Socken zurück. Hatte ich auch schon lange nicht mehr.

Im ersten Ohr: Sneakpod #551 – Star Trek: Discovery
Im zweiten Ohr: blink-182