Media Monday #784 – Dauermüdigkeit, 16. Geburtstag und Wettkampfvorbereitung

Was kann ich an dieser Stelle über die vergangene Woche berichten? Am ehesten wohl, dass sie wie im Flug vergangen ist. Es war nicht mehr ganz so heiß und Mitte der Woche sogar angenehm kühl. Dennoch hat es ewig gedauert, bis bei uns die Wärme aus dem Haus war. Geschlafen habe ich etwas besser, doch insgesamt viel zu wenig bzw. ich konnte das Schlafdefizit der Hitzewochen noch nicht ausgleichen. Auch das Wochenende bot wenig Schlaf, denn am Samstag war es endlich soweit und das Zappelinchen hat ihren 16 . Geburtstag gefeiert. Somit ging es früh raus, denn die Kids hatten einen Projekttag in der Schule, und ab dem Nachmittag wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert. Am Sonntag haben sich der Zwergofant und ich aufgemacht, um die Strecke des kommenden Wettkampfs abzulaufen. Weiterhin galt es noch ein paar Dinge für die Firmung des Zwergofanten vorzubereiten, welche nächstes Wochenende stattfindet. Bereits morgen fährt das Zappelinchen auf Klassenfahrt. Bei meiner Mama stehen wichtige Arztgespräche und eine Biopsie an. All das neben Arbeit und Feierlichkeiten. Ich weiß noch gar nicht, wie ich das alles unterbringen, geschweige denn verarbeiten soll. Aber nun gut. Ein Tag nach dem anderen. Viel weiter reicht mein Planungshorizont zurzeit nicht. Somit stehen jetzt auch erst einmal die Fragen des Medienjournals an. Damit wünsche ich euch einen gelungenen Wochenstart! ☀️

Media Monday #784

  1. Die Zeitspanne zwischen Kino und Heimkinoveröffentlichung scheint immer mehr zu schrumpfen, was natürlich am Streaming-Markt liegt. Früher war es normal, auch mal ein halbes Jahr auf die Heimkinofassung zu warten. Je nach Exklusivität, werden Filme heute schon direkt oder nach nur kurzer Zeit auf den jeweiligen Streaming-Service geworfen.
  2. Reiseberichte schreiben bringt es erfreulicherweise mit sich, dass man noch einmal den Urlaub Revue passieren lässt, so wie bei meinem Artikel zum „Besuch der Eisriesenwelt Werfen“.
  3. Es wurmt mich regelrecht, dass es immer noch keine KI-Streichrobotor gibt und ich das selbermachen muss, so wie diese Woche im „Projekt 52“ festgehalten.
  4. Meine Mama ist vergleichsweise gut gealtert, denn mit ihren 80 Jahren ist sie geistig noch unglaublich fit, was ihre Erkrankung umso tragischer macht.
  5. Kann es sein, dass es dieser Tage üblich geworden ist, Filme immer länger laufen zu lassen? Die Top 5 Filme über 180 Minuten zeugt davon.
  6. Unser geplanter Wettkampf könnte für den Zwergofanten der nächste große Wurf werden und seine Freude am Laufen weiter befeuern.
  7. Zuletzt habe ich einen neuen Abenteuer-Kind-Artikel über den 16. Geburtstag des Zappelinchens geschrieben und das war gut investierte Zeit, weil dadurch meine Erinnerungen an den Tag festgehalten werden.

„Bram Stoker’s Dracula“ ist in der restaurierten Fassung neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #783 – Schlechte Neuigkeiten, Sonnwende ohne Feuer und Tiergartenführung

Ist euch auch so heiß? Letzte Woche hatte es tagsüber durchgehend(!) 34 bis 40 °C und selbst nachts sind die Temperaturen teils nicht unter 20 °C gefallen. All das war wirklich anstrengend. Ich war jeden Morgen gegen 6 Uhr schon laufen, da ich eh nicht mehr schlafen konnte. Zwischen Arbeit und irgendwie den Tag überleben gab es nur wenige schöne Momente. Ein Highlight war ein (zu) warmer Abend auf der Terrasse, an dem uns die Nachbarskatze besuchen kam. Ein kurzer Moment der Entspannung. Am Donnerstag hat mich meine Mama mit leider schlechten Neuigkeiten angerufen, sprich der Krebs hat weiter gestreut als wir gehofft hatten. Ich bin abends noch zu ihr gefahren und wir haben uns länger unterhalten. In den nächsten Wochen folgen weitere Untersuchungen und Krankenhausaufenthalte. All das, während parallel der Geburtstag des Zappelinchens und die Firmung des Zwergofanten ansteht. Es fühlt sich so unwirklich an und ich merke, wie mir das jeden Tag mehr Kraft kostet. Am Samstag stand eigentlich das jährliche Sonnwendfeuer auf dem Plan, das ich bereits letztes Jahr verpasst hatte. Auch dieses Jahr wurde es aufgrund von Waldbrandgefahr abgesagt. Willkommen live im Klimawandel. Inzwischen sollte selbst der letzte Mensch gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt. Doch mit Politiker:innen, die als einziges Ziel haben, sich die eigenen Taschen von der Gaslobby vollmachen zu lassen, rennen wir einfach weiter in den Abgrund. Doch ich schweife ab. Statt Sonnwendfeuer sind wir in den Biergarten gegangen, was auch nett war. Sonntagmorgen ging es für uns dann früh raus (sprich der Wecker hat um 5 Uhr geklingelt), da um 7 Uhr eine Tiergartenführung auf dem Programm stand, welche wir der Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt hatten. Nun aber endlich zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und uns allen eine hoffentlich kühlere Woche. 🆒

Media Monday #783

  1. Ich würde gerne ändern, was ich nicht ändern kann.
  2. Das „Projekt 52“ braucht stets eine gute Idee und beim Thema Wald konnte ich viele Ideen durchprobieren.
  3. Es hätte wirklich nicht so heiß sein müssen und dennoch hat sich die Morgenführung im Tiergarten Nürnberg gelohnt.
  4. Es verwundert mich nicht, dass „Gladiator“ in jeder Liste über die 5 besten Filme über die Antike Platz gefunden hat.
  5. Allein die Tatsache, dass ich über unsere „Wanderung Mühleben-Rundweg vom Alpendorf aus“ geschrieben habe, hat mich in den Urlaub zurück versetzt.
  6. Gleich morgens zu laufen ist nun wirklich nicht mein Ding, doch war es schon ab 8 Uhr viel zu heiß, so dass ich heute aufs Laufen verzichtet habe. Und das mag etwas heißen.
  7. Zuletzt habe ich hoffend auf meine WarnWetter-App geschaut und das war leider umsonst, weil es heute wohl nicht mehr Gewittern wird.

„Bad Boys: Ride or Die“ ist neu in der Sammlung, obwohl ich noch nicht einmal den Vorgänger gesehen habe (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #782 – Hitzewelle, Sommerkonzerte und schon wieder Notaufnahme

Ich bin gerne vorbereitet und auch das Intro für den Media Monday schreibe ich meist bereits am Samstag vor, um nicht Sonntagabend zu lange am Rechner zu sitzen. Der Tenor war, dass die letzte Woche entspannter war als die vorherige. Aber nein, natürlich musste sich dies in letzter Sekunde noch ändern. Doch der Reihe nach: Was meine Mama angeht, gab es neue Gespräche und nächste Woche stehen weitere Untersuchungen an. Danach soll es endlich einen konkreten Fahrplan geben. Ich selbst habe die letzte Woche größtenteils im kühlen Keller verbracht, was sehr angenehm war. Über Arbeitsthemen lasse ich mich an dieser Stelle jedoch nicht weiter aus. Privat geht ansonsten der sommerliche Wahnsinn los, sprich nahezu jedes Wochenende ist komplett ausgebucht. Auch unter der Woche steigt die Anzahl der verplanten Abende: Wir haben letzte Woche zwei Sommerkonzerte des Zappelinchens (Chor und Querflöte) besucht. Der Zwergofant hat dagegen erfolgreich seine Gürtelprüfung in Karate bestanden. Ansonsten schreiben die Kinder bis Ende Juni noch verstärkt Schulaufgaben und Proben. Somit waren wir alle froh, als endlich Wochenende war. Frau bullion hat, ausgerechnet an den heißesten Tagen des Jahres, nun auch noch eine Erkältung erwischt. Tolles Timing. Samstagnachmittag bekam sie Nasenbluten, was sie sonst nie hat. Als sie vier Stunden später vom Einkaufen mit ihrer Mama zurückkam, blutete die Nase immer noch. Weitere zwei Stunden später habe ich eine Ansage gemacht und sie zum nächsten Bereitschaftsdienst gefahren, der um 21 Uhr schließen sollte. Wir kamen Punkt 20:50 Uhr dort an. Während ich einen Parkplatz suchte, wurde Frau bullion an die Notaufnahme verwiesen. Dort bekam sie Tropfen gegen die Blutung, die auch langsam (nach inzwischen über acht Stunden!) aufzuhören begann, sowie eine Überweisung zum HNO. Zwischendurch habe ich viel telefoniert, um die Kinder zu beruhigen. Gegen 22:45 Uhr waren wir wieder zu Hause und haben die Kinder bei der Schwägerin angetroffen, wo sie mit ihren Cousin:en das WM-Spiel schauten. Dort haben wir auch den Abend ausklingen lassen. Alle total kaputt. So langsam könnte wirklich mal Pause sein mit Krankheitsthemen. Realistischerweise nicht möglich, aber schön wäre es schon. Nächste Woche nehmen die aktuellen Fragen des Medienjournals hoffentlich wieder mehr Platz ein als das Intro. 🫠

Media Monday #782

  1. Es ist schon ein echter Zugewinn, dass ich es schaffe, mich morgens aus dem Bett zu quälen, denn ab spätesten 8:30 Uhr ist es viel zu heiß um zu laufen.
  2. David Bruckners Horrorfilm „The Ritual“ hätte es nun wirklich verdient, dass man ihn sich anschaut, denn er baut konsequent eine sehr dichte und unheimliche Atmosphäre auf.
  3. Von all den Überraschungen in Film und Fernsehen finde ich es bemerkenswert, dass man für wunderbare Geschichten nicht mehr als 90 Minuten benötigt.
  4. Das Finale von „The Expanse“ ist nicht ganz, was ich mir gewünscht hätte, aber dennoch konnte es mich voll und ganz überzeugen, wie die Autoren die Geschichte mit dem neunten Band „Leviathan Falls“ zu Ende gebracht haben.
  5. Es hat nicht wenig Reiz, dass nun auch ältere Filme, wie „The Warriors“ (siehe Foto unten), in schönen Sammlereditionen erscheinen.
  6. Meine Umsetzung des Themas Buchstabe im Rahmen des „Projekt 52“ ist am Ende leicht geschummelt, denn auf dem Foto ist nicht nur ein Buchstabe zu sehen.
  7. Zuletzt habe ich den zweiten Teil meines Urlaubsberichts aus Österreich  zu unserem „Besuch der Liechtensteinklamm“ veröffentlicht und das war ein schöner Rückblick, weil ich die Zeit im Urlaub sehr genossen habe (es folgen noch vier weitere Berichte).

Die schöne Sammleredition von „The Warriors“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #781 – Notaufnahme, Bürowoche und Fußball-WM

Das Wochenende ist vorbei und ich fühle mich noch nicht annähernd erholt. Der Start in den Alltag war bei uns etwas holprig: Nachdem Frau bullion Montagnachmittag bei ihrer Hausärztin war, hatte diese sie zur dringenden Abklärung eines Verdachts in die Notaufnahme geschickt. Also schnell das Wichtigste eingepackt (man weiß ja nie) und los ins nächstgelegene Krankenhaus. Die Kinder waren komplett durch den Wind und glücklicherweise sind die Schwiegereltern spontan eingesprungen. Nach vier Stunden in der Notaufnahme und etlichen Untersuchungen, konnte vorerst Entwarnung gegeben werden: Nichts akut Lebensbedrohliches. Über die Woche folgten weitere Untersuchungen und am Freitag kam endlich die Entwarnung. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Dennoch bleibt ein unsicheres Gefühl, denn die Beschwerden sind ja nicht weg. Frau bullion war auf jeden Fall die komplette Woche zu Hause und ich ab Dienstag im Büro. Das war wieder perfektes Timing. Gefühlt kam ich gar nicht zur Ruhe. Das Wochenende hat entsprechend gut getan, war nur leider viel zu kurz. Nächste Woche geht Frau bullion wieder arbeiten und das Bangen um die nächsten Schritte bei meiner Mama geht los. Momentan ist wirklich der Wurm drin. Am Sonntag waren wir dann bei den Schwiegereltern zum Essen eingeladen und abends stand Fußball auf dem Programm. Obwohl ich die Fußball-WM aus unzähligen Gründen am liebsten boykottieren würde (für mich das Einfachste der Welt), haben wir uns Sonntagabend doch das Deutschland-Spiel angeschaut. Schon alleine weil sich die Kids dafür interessieren und sie im Freundeskreis auch nicht komplett außen vor sein sollen. Nun startet die neue Woche und eigentlich kann sie nur besser werden als die letzte. Damit nun auch endlich zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #781

  1. Fernab vom WM-Trubel habe ich endlich den ersten Teil meines Reiseberichts aus Österreich mit dem Titel „Unsere Ankunft im Alpendorf & Hotel Der Alpenblick“ fertiggestellt.
  2. „Eternals“ hat mich schon länger interessiert und ich war froh, dass es kein 08/15-MCU-Film war.
  3. Es rollt mir die Nägel auf, wenn ich von Elon Musk lese. 🤮
  4. Ein Film braucht eigentlich nur eine packende Coming-of-Age-Komponente, um bei mir zu zünden.
  5. Würde man mich zwingen, ich könnte jeden Tag mit dem Zwergofanten 10 km laufen. Allerdings befürchte ich, dass man eher ihn dazu zwingen müsste. Was ich sagen will: Ich genieße wirklich jeden gemeinsamen Lauf (freiwillig).
  6. „Faculty: Trau keinem Lehrer!“ hätte alle Zutaten, um ein Kultklassiker zu werden und das ist er in manchen Kreisen auch.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Baum im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war einfach, weil mir sofort der passende Baum eingefallen ist.

Das Steelbook des neuen „Running Man“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #780 – Radtour, Schwimmbad und fünf Filme

Die Pfingstferien sind vorbei und somit auch mein Urlaub. Die letzte Woche war stark geprägt von Besuchen bei meiner Mama, was auch Teil des Plans war. Am Montag war ich gleich morgens mit ihr beim Arzt, was keine neuen Erkenntnisse brachte bzw. nur die Diagnose bestätigte. Bis zum nächsten großen Termin heißt es also abwarten. Am Dienstag habe ich mit dem Zwergofanten eine größere Radtour unternommen und natürlich haben wir einen Zwischenstopp bei meiner Mama eingelegt. Am Mittwoch waren wir alle zusammen im Kino und haben uns den wundervollen „Glennkill: Ein Schafskrimi“ angeschaut. Der Donnerstag lockte uns ins Schwimmbad, nicht ohne davor und danach noch bei meiner Mama vorbeizuschauen. Der Zwergofant und ich waren vier Stunden lang komplett im Wasser, was einfach wundervoll war. Die perfekte Ablenkung. Am Freitag begann der Alltag zurückzukehren und es gab Karate-Training und Pizza. Das Wochenende bestand aus einer Mischung aus Vorbereitungen und letzter Erholung. Zudem hat mein Blog seinen 20. Geburtstag gefeiert. Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Durchaus ein Meilenstein. Noch mehr freut mich aber, dass wir in der letzten Woche ganze fünf Filme gesehen haben. Das war schon ewig nicht mehr der Fall. Alle weiteren Details dazu findet ihr in meinen Antworten auf die aktuellen Fragen des Medienjournals. Steht bei euch auch wieder Alltag an? Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche! ☀️

Media Monday #780

  1. Der Gärtner war’s! Da denke ich spontan an „Glennkill: Ein Schafskrimi“, obwohl es dort nicht der Gärtner war. Die die Vermutung passt jedoch sehr gut zum sehr unterhaltsamen Rätselraten dieses ungewöhnlichen Krimis.
  2. „Das Glück hat acht Arme“ geizt nicht mit Twists und Wendungen, die dem Dama durchaus gut zu Gesicht stehen, irgendwann aber auch recht einfach zu durchschauen sind.
  3. Werke mit kulinarischem Überbau/Einschlag können äußerst gelungen sein, wie die besten Filme zum Thema „Essen“ zeigen.
  4. Der Sylvester-Stallone-Klassiker „Cliffhanger: Nur die Starken überleben“ entwickelt eine ganz eigene Faszination, die vor allem dem Schauplatz in den Bergen sowie dem von John Lithgow gespielten Böseweicht entspringt.
  5. Ein moderner (Serien-)Klassiker ist „Stranger Thing“ jetzt schon. Kaum eine zweite Serie der jüngsten Vergangenheit hatte solche einen popkulturellen Einfluss.
  6. Gemütlich ist zwar gut, aber ungemütlich habe ich dennoch als Thema für mein aktuelles „Projekt 52“-Foto gewählt.
  7. Zuletzt habe ich zum zweiten Mal die MCU-Phase-4-Filme „Black Widow“ und „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ gesehen und das war jeweils gute Unterhaltung, weil die Filme durchaus Stärken besitzen, auch wenn sie weit nicht perfekt sind.

Das schöne Mediabook von „Dream Scenario“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #779 – Wanderurlaub, schwere Gedanken und Trail-Running

Ihr habt es vielleicht gemerkt, dass ich letzte Woche weniger Artikel geschrieben habe und weniger oft laufen war. Die Ereignisse haben sich überschlagen und nachdem wir die Ferien zwischen Urlaub und Betreuung mit meiner Schwester aufgeteilt hatten, waren wir auch sofort mit Urlaub an der Reihe. Es blieb nur noch das Wochenende, um das Wichtigste zu klären und schon ging es ab nach Österreich, genauer gesagt ins Alpendorf bei St. Johann im Pongau. Viel vorgeplant hatten wir also nicht, doch momentan ist es für mich ohnehin hilfreich, Spontanität zu lernen. Da bin ich nämlich eher schlecht drin. Mehr Details gibt es in den nächsten Wochen im Rahmen von Urlaubsberichten. Kurz gesagt: Wir waren viel wandern (siehe Foto unten) und habe die Zeit in der Natur sehr genossen. Zwischendurch gab es Rückmeldung von meiner Mama, dass sich die befürchtete Diagnose bestätigt hat. Morgen Vormittag begleite ich sie zum Arzt und hoffe auf etwas mehr Klarheit, doch vermutlich wird diese erst im Verlauf des Monats kommen. Momentan fühlt sich alles noch recht unwirklich an: Der sehr erholsame, aber auch überstürzt wirkende Urlaub, nun schon wieder zurück zu sein und die Diagnose, die wie eine dunkle Wolke über allem schwebt. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, dann parallel noch 40-45 Stunden arbeiten? Das kann ich mir noch gar nicht so recht vorstellen. Nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #779

  1. Es wäre ein Versäumnis, den Urlaub trotz teils schwerer Gedanken, nicht angetreten zu haben.
  2. Zeitschleifen als erzählerisches Konzept sind seit „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bei mir äußerst populär.
  3. Viel zu lange habe ich Queer-Cinema-Serien schmählich ignoriert und musste feststellen, dass ich doch schon einige kannte und es noch weit mehr zu entdecken gibt, auch wenn das queere Element nicht an erster Stelle steht.
  4. Geschichten aus den Augen von Kindern bzw. Jugendlichen zu erzählen ist ein wirklich gekonnter, stilistischer Kniff, der meiner Meinung nach auch für den Erfolg von „Stranger Things“ verantwortlich ist.
  5. Ich habe mir ja schon länger gewünscht, dass ich in den Bergen laufen kann und Trail-Running macht wirklich Spaß, ist aber auch sehr anstrengend, weshalb ich es bei zwei Läufen belassen habe.
  6. Menschengemachte Kunst ist deutlich kreativer als jegliche Art von KI-Slop.
  7. Zuletzt habe ich den Artikel zum Thema Sehnsucht im Rahmen des „Projekt 52“ veröffentlicht und das war nötig, weil ab morgen schon der Juni mit neuen Themen wartet.

Ein paar Eindrücke von unserer schönsten Wanderung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #778 – Internet-Ausfall, quälende Ungewissheit und Urlaubsverschiebung

Die vergangene Woche war eine der anstrengendsten, die ich je erlebt habe. Begonnen hat alles, dass bei uns das Internet ausgefallen ist. Eigentlich nicht zu dramatisch, doch wenn man, wie ich, oft im Home Office arbeitet, dann fühlt es sich schon wie eine mittelgroße Katastrophe an. Meine Arbeitswoche war übervoll und ich wollte mir die tägliche Stunde Pendeln eigentlich sparen. Einen Tag konnte ich bei der Nachbarin unterschlüpfen und am zweiten Tag des Ausfalls bin ich dann doch ins Büro gefahren. Sehr nervig und eigentlich genug Aufregung für diese Woche. Doch es sollte anders kommen: Mittwochabend ist mir ein verpasster Anruf meiner Schwester aufgefallen. Sie müsste dringend mit mir sprechen. Normalerweise schreiben wir uns eher, also hatte ich schon ein ungutes Gefühl. Dieses sollte sich leider bewahrheiten: Bei meiner Mama sind, nach starken Rückenschmerzen, Metastasen in der Wirbelsäule festgestellt worden. Danach war die Woche erst einmal für mich bzw. uns gelaufen. Donnerstagmorgen habe ich, nach einer schlaflosen Nacht, alles liegen und stehen lassen und mich mit meiner Mama und meiner Schwester zusammengesetzt. Die kommenden Wochen stehen noch einige Untersuchungen aus und erst dann kann es eine Prognose und einen weiteren Plan geben. Ich bin sehr schlecht darin, diese quälende Ungewissheit auszuhalten. Meine Mama ist da deutlich optimistischer bzw. auch pragmatischer. Ein weiterer Grund, warum ich sie so bewundere. Als nächstes haben wir unseren Urlaub verschoben, da meine Schwester und ich uns einig waren, dass wir nicht beide parallel weg sein können bzw. wollen. Es gibt noch einige Arztbesuche in den nächsten beiden Wochen und bei diesen kann jetzt immer jemand von uns Kindern dabei sein. Nun sind wir etwas kürzer unterwegs und zahlen mehr, haben aber ein gutes Gefühl dabei (soweit es die momentane Situation eben zulässt). Meine Mama hätte uns auch parallel losgeschickt, denn momentan ginge es ihr ja mit Schmerzmitteln ganz gut und wir bräuchten unsere Urlaube ja. Typisch Mama! Ich mache mir Sorgen, was die nächsten Wochen und Untersuchungen mit sich bringen, und versuche dennoch optimistisch zu sein. Lange Vorrede zu unschönen Dingen, doch nun zu den Fragen des Medienjournals. Ich hoffe eure Woche war besser! ☀️

Media Monday #778

  1. Ich würde alles für ein Happy End in dieser Situation geben.
  2. Es hat mich überrascht, wie stark mein Körper auf den emotionalen Stress reagiert: Schlaf-, Stress- und Erholungswerte sowie Leistung beim Laufen waren komplett neben der Spur. Vom Körpergefühl einmal ganz zu schweigen. Dafür dass ich ich diese Woche jeden Tag unterwegs war, sind nur 55 km zusammengekommen.
  3. Es ist, als wäre ich in einem schlechten Film.
  4. Jedes einzelne dieser kreativen außerirdischen Wesen begeistert mich immer wieder aufs Neue.
  5. Es könnte gut sein, dass ich das Thema LED im Rahmen des „Projekt 52“ visuell sehr anstrengend umgesetzt habe.
  6. Die kommende Zeit verspricht nun wirklich emotional anstrengend zu werden; ich bleibe dennoch optimistisch.
  7. Zuletzt habe ich meine alten Handys ausgegraben und das war nötig, weil ich diese für das „Projekt 52“ in Szene gesetzt habe.

Das 4K-Steelbook von „The Long Walk“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #777 – Vatertag, Abschied von Hawkins und Besuch der Obermain-Therme

Eine kurze Arbeitswoche geht zu Ende. Feiertag sei Dank. Aufgrund dringender Arbeitsthemen habe ich mir keinen Brückentag gegönnt, auch wenn dies vor etlichen Monden einmal der Plan gewesen ist. Der Feiertag kam dennoch gelegen und wir haben ihn durchaus würdig für einen Vatertag verbracht, sprich wir waren trotz miesen Wetters wandern und abends stand noch das „Stranger Things“-Finale auf dem Programm. Für die ganze Familie das Ende einer Ära (siehe Foto unten). Den Samstag haben wir zu viert in der Obermain-Therme in Bad Staffelstein verbracht, was wirklich sehr erholsam war. Den ganzen Tag nur in warmen Becken durchweichen lassen und dazwischen etwas lesen oder wegdösen. Herrlich! Selbst den Kindern hat es gefallen und es war ihnen nicht zu langweilig, auch wenn gerade der Zwergofant durchaus auch an den Rutschen eines Spaßbades gefallen gefunden hätte. Am Sonntag war meine Mama zu Besuch, wir sind mittags asiatisch essen gegangen, haben danach lecker Kaffee getrunken und waren spazieren. Am späten Nachmittag sind die drei Damen des Hauses noch auf eine Literaturlesung gegangen und ich habe den Zwergofanten zu einem Gottesdienst im Rahmen der Firmvorbereitung begleitet. Ungewöhnlich für mich, aber für ihn wichtig, deshalb gut investierte Zeit. Nun ist das Wochenende schon wieder vorbei und ich widme mich den Fragen des Medienjournals. Euch damit einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #777

  1. Jetzt, da endlich die Sonne wieder scheint, muss ich nicht mehr bei Regenwetter und winterlichen Temperaturen laufen.
  2. Der Anton-Leidinger-Weg bei Oberrieden ist nun wirklich nicht das großartigste Ausflugsziel, doch für eine nette Vatertagswanderung hat er allemal getaugt.
  3. Regelrecht philosophisch werde ich bei meinen heutigen Antworten nicht mehr.
  4. Unsere rückwärtsgewandte Politik macht mich skeptisch, denn sollten wir nicht eine möglichst gute Zukunft für unsere Kinder schaffen?
  5. Es hat sicher seinen Sinn, dass Aliens aus Filmen und Serien ab und zu auch liebenswert sein dürfen.
  6. Es scheint nicht, als hätte ich es diese Woche geschafft, meinen Artikel für das „Projekt 52“ fertigzustellen.
  7. Zuletzt habe ich einen langen Artikel über die komplette Serie „Stranger Things“ veröffentlicht und das war gut für mein Serienherz, weil sich der Abschied von Hawkins doch auch schmerzhaft angefühlt hat.

Das passende Vatertagsgeschenk zur finalen Staffel von „Stranger Things“ gab es vom Zappelinchen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #776 – Konzert „Funk Infusion“, Muttertag und politische Gedanken

Die letzte Woche ist ziemlich durchgerauscht. Vollkommen irre, wie momentan die Zeit verfliegt. Noch zwei Wochen Schule, dann sind schon wieder Ferien. Was stand am Wochenende an? Freitagabend hatte der Zwergofant Karate-Training und danach gab es Pizza und „Stranger Things“ (nur noch eine Episode fehlt uns). Am Samstag hatte das Zappelinchen einen Auftritt am Tag der offenen Tür der örtlichen Musikschule. Davor und danach haben die Kinder eifrig für den Muttertag gebacken. Ich bin beeindruckt, wie gut sie das alles nahezu ohne Hilfe hinbekommen haben. Trotz des terminreichen Tages. Abends waren wir dann noch alle bei einem Konzert von Funk Infusion, der Band einer lieben Freundin. Das war schön und laut und lang. Entsprechend müde sind wir danach ins Bett gefallen. Am Sonntag war dann endlich Muttertag, den wir morgens zu viert gefeiert haben. Danach ging es mit der Schwiegermutter und der Familie der Schwägerin zum Mittagessen. Danach gab es noch reichlich Kaffee und Kuchen. Am späten Nachmittag sind der Zwergofant und ich noch zu einem Lauf aufgebrochen und Frau bullion hat sich mit ihren Eltern und ihrer Schwester noch zu einer Veranstaltung aufgemacht. Ein vollgestopftes Wochenende also. Entsprechend geht es am heutigen Montag weiter, denn die Schwiegermutter hat Geburtstag. Die Feierlichkeiten beginnen schon am Nachmittag, doch das Zappelinchen und ich werden erst abends dazustoßen, da wir in der Schule bzw. der Arbeit festhängen. Glücklicherweise wartet am Donnerstag ein Feiertag, über den ich dann kommenden Montag berichten werde. Nun aber zu den Fragen des Medienjournals und euch eine schöne Woche! ☀️

Media Monday #776

  1. Wenn man mich fragt, ich würde Milliardäre hart besteuern und in die Pflicht nehmen, ihren Teil zur Gesellschaft beizutragen, und dafür die Bedürftigen entlasten bzw. aktiv unterstützen.
  2. Jedes Argument dagegen ist ungerechtfertigt, denn es verstärkt nur die ungerechte Verteilung von Vermögen.
  3. Nun hat es sich gezeigt, dass unsere momentane Regierung unter Merz genau diese Ungerechtigkeit möchte (kein Wunder, sie forcieren eine Politik über die sich nur Lobbyverbände freuen) und zudem völlig rückwärtsgewandt ist.
  4. Links-grüne Politik braucht eine zweite Chance, die in ein nachhaltiges und gerechtes Sozialsystem und die längst überfällige Energiewende investiert. Auf welche Kosten fragt ihr? Siehe Punkt 1.
  5. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn sich meine idealistischen Gedanken wirklich durchsetzen und die Mehrheit der Wähler:innen ihr Kreuz für soziale Gerechtigkeit und die Umwelt machen würde. Denn wir alle sind näher am Sozialfall als am Millionär (geschweige denn Milliardär) dran. Von der Sinnhaftigkeit einer kindgerechten Zukunft einmal ganz zu schweigen.
  6. Miss Booleanas Artikel zum Thema Mutterschaft hat es wirklich in sich und ich kann ihn euch nur ans Herz legen, wenn euch die klugen Gedanken einer jungen Mutter interessieren.
  7. Zuletzt habe ich das Thema Funkeln im Rahmen des „Projekt 52“ umgesetzt und das war eine schöne Aufgabe, weil mir das Foto dazu quasi in den Schoss gefallen ist.

Ein Eindruck des Konzerts der Band Funk Infusion (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Media Monday #775 – Langes Mai-Wochenende, 10-Kilometer-Lauf und Chillen auf der Terrasse

So müsste es immer sein: Viertagewoche und ein langes Wochenende. Dank einer Politik, die sich nur an Lobbyisten und die Reichsten der Gesellschaft richtet, bleibt das leider ein Wunschtraum der linksgrünversifften Träumer. Aber was soll auch ein Durchatmen von Mensch und Natur, wenn zeitgleich der Shareholder Value steigen könnte? Dieses Jahr haben wir den Ersten Mai noch als Feiertag genießen können, doch wer weiß, ob Merz, Reiche und Co. diesen nicht noch auf dem Altar des Kapitalismus opfern? Aber ich schweife ab. Der Zwergofant und ich haben den Feiertag genutzt und waren zum ersten Mal komplette 10 km zusammen laufen. Das war wundervoll und ich habe jede Minute genossen. Den restlichen Tag habe ich etwas gelesen und abends war Frau bullion mit unserem Patenkind auf einem Konzert. Die Kinder und ich haben unterdessen einen Film geschaut. Am Samstag war der Zwergofant skaten, ich war laufen, Rad fahren und habe gelesen. Herrlich! Auch der Sonntag hat sich ganz ähnlich gestaltet. Das Wetter war perfekt, um das komplette lange Wochenende draußen zu verbringen. Ansonsten kann ich noch berichten, dass wir endlich ein paar Tage Urlaub an Pfingsten gebucht haben. Das ist doch zumindest ein Ziel, auf das man hinarbeiten kann. Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch einen guten Wochenstart! ☀️

Media Monday #775

  1. Ein moderner Klassiker ist „Vacation: Wir sind die Griswolds“ vermutlich nicht, doch ist der Film weit besser als sein Ruf und ich habe bei der ersten Sichtung mit den Kindern wieder viel und ausgelassen gelacht.
  2. Das Wetter momentan ist nun wirklich nicht schlecht.
  3. Es bedarf nun wirklich Durchhaltevermögen, um 10 km am Stück zu laufen. Dieses hat der Zwergofant am 1. Mai bewiesen und ich bin wirklich stolz auf ihn. Ich dagegen war schon Ende 20 als ich das zum ersten Mal geschafft habe.
  4. Lesen hat einige Qualitäten, aber sich für nur ein Buch zu entscheiden, ist gar nicht so einfach, wie ich diese Woche im Rahmen des „Projekt 52“ festgehalten habe.
  5. Gäbe es eine Möglichkeit um die 5 einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten noch einmal zum ersten Mal zu schauen, wäre das bestimmt ein Erlebnis.
  6. Jede Laufwoche kommt immer wieder mit einem Wochenabschluss und dieses Mal sind 62 km zusammengekommen.
  7. Zuletzt habe ich mit der Familie den Jackie-Chan-Film „Shang-High Noon“ gesehen und das war ein nostalgisches Erlebnis, weil ich den Film früher, damals noch auf DVD, sehr oft eingelegt habe.

Noch Fiktion oder schon Dokumentation? „Idiocracy“ ist neu in der Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):