Game of Thrones – Season 6

Dank der neuen Veröffentlichungsstrategie von HBO bin ich schon Ende 2016 in den Genuss von „Game of Thrones – Season 6“ gekommen und nicht erst im zweiten Quartal 2017. Jetzt, da der Winter in Westeros angekommen ist, passt es natürlich auch perfekt, die Serie in der kalten Jahreszeit zu genießen. Für mich bedeutete die sechste Staffel auch erstmals ohne das Vorwissen der Bücher in die Geschichte einzusteigen, da „The Winds of Winter“ immer noch auf sich warten lässt. Wie dies zum Erlebnis beigetragen hat, lest ihr in der folgenden Besprechung…

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Wo soll ich nur anfangen? Nachdem ich bereits von der fünften Staffel extrem begeistert war, kennt mein Enthusiasmus nach den beiden finalen Episoden der sechsten Staffel kein Halten mehr. Das waren so ziemlich die besten zwei Stunden Unterhaltung, die ich je im TV-Format gesehen habe – zumindest in diesem Maßstab. Aufgrund meiner nahezu parallelen Sichtung von „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ waren mir dessen Schlachtszenen noch bestens im Gedächtnis – und was man in „Battle of the Bastards“ zu sehen bekommt steht diesen in nahezu nichts nach. Wirklich beeindruckend, wie weit das Format der TV-Serie inzwischen gekommen ist. Doch diese vorletzte Episode ist noch nicht das Highlight, feuert die Serie mit „The Winds of Winter“ ein wahres Feuerwerk an Wendungen, Entwicklungen und extrem mitreißenden Szenen ab, so dass ich am Ende nur noch grinsend auf dem Sofa saß.

Und davor? Jeder Handlungsstrang wird sorgfältig und konsequent weiterentwickelt. Es gibt Todesfälle und Rückkehrer. Einblicke in die Vergangenheit und Vermutungen, was die Zukunft für unsere Charaktere bereithält. Die Inszenierung ist nach wie vor auf extrem hohem Niveau und die knapp 10 Stunden sind wie im Flug vergangen. Die Nachricht, dass die kommenden zwei Staffeln nur noch jeweils sieben Episoden beinhalten sollen, stimmt mich nicht gerade hoffnungsvoll. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Showrunner die Geschichte in Absprache mit George R. R. Martin noch sinnvoll zu Ende führen werden. Wohin sich „A Song of Ice and Fire“ in den letzten beiden Staffeln noch entwickeln wird, sollte spätestens nach der Enthüllung rund um Jon Snow in „The Winds of Winter“ klar sein – und ich freue mich extrem darauf.

Für mich war die sechste Staffel von „Game of Thrones“ erneut ein Serien-Highlight. Speziell das Finale ist unglaublich episch und sorgt für eine wahrlich spannende Ausgangssituation, was die Weiterführung der Geschichte angeht. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten und beneide jeden, der in drei Jahren die Möglichkeit haben wird die ganze Serie zum ersten Mal an einem Stück zu sehen: 10/10 (9.7) Punkte.

Prädikat: Lieblingsserie

34 Gedanken zu “Game of Thrones – Season 6

  1. Jetzt weißt du, warum ich so auf den Start der 7. Staffel hin fiebere 😉

    Ich schaue jetzt das Finale von Westworld 🙂 Hab die Staffel in 2 Tagen durchgezogen. Die Serie ist der Hammer. Ich zieh alles zurück, was ich vorher mal gesagt hatte 😉 Megageil…

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    • Sieh mal an, ich dachte die Serie wolltest du nicht schauen. Dachte mir schon, dass sie sehr gut ist. Werde ich bestimmt auch noch nachholen, wenn es sie auf DVD/Blu-ray gibt. Bin schon gespannt, wann du bei „Mad Max“ einknickst… 😆

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    • Was der Wortman sagt (und was Bullion sagt),
      Vor allem die letzte GoT-Folge war episch, da gibts kein anderes Wort für.

      Und „Westworld“: Fängt sehr sehr gut an. In der Mitte wird es kurz etwas zäher und Frau Bü ist wegen „ich versteh das alles nicht“ ausgestiegen. Aber die finale Folge: Woah! Alles (!) fügt sich unfassbar gut zusammen, auf einmal versteht man, was man davor so alles gesehen hat (manches hat man schon geahnt/gewusst, aber eben nicht alles) und man kann nachträglich jeder vorherigen Folge nochmal nen Punkt oben drauf schlagen, weil eben alles auf einmal Sinn macht und so sein muss.
      Unfassbar gut. Und das schon in der ersten Staffel…
      Aber ich schweife ab…

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      • Ja, ähnliches habe ich nun schon oft gehört. Da bekomme ich nun noch mehr Lust auf die Serie. Ich habe dann ja auch den Vorteil, die Staffel an einem Stück schauen zu können. Das ist dann zumindest der Vorteil, wenn man sie später als alle anderen schaut… 😁

        Kennst du den Film?

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      • Nein, den Film hab ich nicht gesehen, nur den Trailer und diverse Szenen aus „Westworld-Eastereggs“-Youtube-Videos…
        Ich bin aber auch nicht für alte Filme gemacht, bin schon zu sehr von zu schnellen Schnittfolgen beflackert worden, dass ich bei der langsamere Erzählweise schnell innerlich abschalte. Wollten letztens mal die alten StarWars-Filme gucken (die ich als Jugendlicher auch nur so nebenbei gesehen habe und daher mal eine solide Grundlage für die neuen Filme schaffen wollte), aber das haben wir schnell wieder aufgegeben. Ging einfach nicht…
        Aber die erste Staffel Westworld werde ich mir auf jeden Fall nochmal anschauen. Jetzt wo ich dann auch verstehe was ich sehe, könnte das nochmal einige Aha-Momente geben…

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      • Was? Nicht für alte Filme gemacht und dazu auch „Star Wars“ zählen? Wow, das hätte ich nicht gedacht. Also konntest du den neueren „Star Wars“-Filmen mehr abgewinnen? Der Einstieg in Älteres (z.B. eben „Westworld“) fällt mir auch meist schwer, doch wenn ich dann einmal drin bin genieße ich die langsame Erzählweise sehr. Ich würde sogar sagen, dass die 70er bis 90er meine liebsten Filmjahre sind. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel… 😉

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      • Jetzt tu nicht so überrascht. Dass mit die „alten Klassiker nicht so viel geben“ hatte ich hier doch schon einmal gebeichtet.
        Und Star Wars kann man ein gewisses Alter ja nun wirklich nicht absprechen. Ich kann so Filme einfach nicht gucken, ohne immer wieder an schlechten Effekten, billigen Requesiten und langatmigen Einstellungen hängen zu bleiben. Komm ich nicht rein…
        Die neuen Filme haben wir dann auch (noch?) nicht gesehen. Ich wollte ja erst die alten sehen, damit man auch die Referenzen versteht (btw: Bei Gilmore Girls sind wir nun in Staffel 7 (bei lückenhaftem BingeWatching), d.h. da ist die Basis fürs Neue dann bald geschafft…)

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      • Du hast ein Gedächtnis wie ein Elefant. Wobei man ja auch sagen muss, dass die damals (im Juli, du Elefant!) genannten Filme deutlich älter waren (40er bis 60er), also wahre Klassiker. So viel Jünger bist du doch auch nicht, dass unsere Einschätzung von „Star Wars“ (oder Filmen aus dieser Zeit) so sehr auseinander gehen würde… 😀

        Du könntest bei „Star Wars“ ja immerhin noch mit den Prequels einsteigen, die sind immerhin etwas neuer, aber nicht zwangsweise weniger trashig… 😉

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      • Eigentlich eher ein Gedächtnis wie ein Sieb. Aber manchmal bleibt da ja doch was hängen…
        Die Prequels hatte ich damals sogar gesehen und für schlecht befunden. Frau Bü meinte aber, dass man schon alle Filme vorher gucken müsste, also starteten wir mit Episode I. Da hielten wir dann so 10 Minuten durch und entschieden uns, doch lieber mit Episode IV zu starten, wo wir dann immerhin so 20-30 Minuten durchhielten…
        Und hey: Der erste Star-Wars-Film liegt zeitlich näher am 2. Weltkrieg als am heutigen Tag. Damit also per Definition „alt“ 😉
        Und da ich in den 80/90ern noch nicht so der Film-Fan war, bin ich mit der Zeit auch nicht so verwurzelt wie du (Goonies?? Nie gesehen…)

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      • Ah, ihr habt euch also an den Prequels versucht. Ich bin ihnen gegenüber ja recht gnädig eingestellt, allerdings liegt die letzte Sichtung auch über 10 Jahre zurück. Wollte ich vor „Episode VII“ auch noch einmal angehen, aber habe es irgendwie nicht geschafft. Meine Frau hat einmal mit mir die ganze Reihe geschaut, noch einmal bekomme ich sie wohl nicht dazu… 😉

        Ich habe in den 80ern und frühen 90ern auch viel weniger gesehen als heute, aber dann in den späten 90ern und 2000ern viel nachgeholt. Ein damals guter Freund hatte eine rieeesige VHS-Sammlung und hat immer direkt aus der Videothek gekauft, dadurch habe ich mich in dem Zeitraum filmisch viel „gebildet“.

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  2. Pingback: Kritik: Game of Thrones – Staffel 6 – filmexe

  3. Ha! Willkommen im Club der Zuschauer, denen für die letzten beiden Folgen der Staffel die Superlative ausgehen. Selbst wenn man nach Schwächen gesucht hat in dieser Season, die letzten zwei Stunden haben das Verb „abliefern“ neu definiert. Verdiente volle Punktzahl, kann ich nur unterschreiben.

    Und bei der Hodor-Story hattest du doch auch ein Tränchen im Augenwinkel hängen, oder? Jetzt lass mich in der Hinsicht nicht alleine…

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    • Auch wenn mir der bekannte Hashtag bei der Ausstrahlung nicht entgangen ist und die große Überraschung somit ausblieb, war das ein sehr emotionaler Moment für mich, ja. Und da mag schon ein Tränchen gekullert sein… 😉

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  4. Kann ich weder zu Game of Thrones – noch, wenn auch das nur am Rande – zu Westworld zustimmen. Episch sicherlich in dem Sinne, das möglichst viel auf möglichst kleinen Raum (hier: TV-Bilschirm) gequetscht wurde, aber letztlich ist GoT ja bereits seit der letzten Staffel irgenwie wie ein Auf-der-Stelle-treten, während die Macher auf den nächsten Roman gewartet haben, um sie anzuleiten. Erkennbar an wenig ergiebigen Subplots wie den um Arya, die zwei Staffeln lang in Braavos „geparkt“ wurde. Das ganze Brimborium um Jon Snow (der Twist war ja im Grunde keiner, da jedem der Ausgang bewusst und somit das Theater darum irgendwie nichtig) und zum Ende hin auch The Battle of the Bastards hinterließ bei mir wenig Eindruck. Game of Thrones ist so eine Serie, wo ich mir denke: Hätte man alles auch problemlos in der Hälfte der Zeit erzählen können. Insofern sind die kommenden beiden verkürzten Staffeln eher positiv zu sehen denn negativ (imho).

    Aber wer schon die garstigen Hobbit-Filme mit 9er-Bewerungen „abfeiert“ – 😛 – bei dem wundern mich auch 10/10 für Game of Thrones nicht 😉

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    • Ja, ich hatte schon vermutet, dass du mit der Serie weniger anfangen kannst bzw. du hast es in deiner Besprechung zur 6. Staffel ja auch ausführlich beschrieben. Vielleicht liegt es an meiner Kenntnis der Vorlage, dass ich die Serie ziemlich schnell erzählt finde und z.B. auch Aryas Entwicklung in Braavos zügig fand. Sie ist jetzt eben eine ausgebildete Assassine und macht sich ihre Fähigkeiten auch sogleich zunutze. Mochte ich. Den Twist um Jon Snow hat man sich irgendwie schon denken können, doch wer nun genau Mutter und Vater sind, war mir so nicht bewusst. Auch das hat mir gefallen. Ist aber vermutlich auch, wie bei so vielem, eine Frage der Herangehensweise. Ich hätte mich gerne noch länger in Westeros aufgehalten, so wie ich auch den verlängerten Aufenthalt in Mittelerde genossen habe. Und ja, ich bin mir sicher auch an „Westworld“ Gefallen zu finden… 😉

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      • Für einen Nicht-Kenner der Bücher ist die Offenbarung der Elternschaft von Jon Snow ziemlich egal, weil die Show es noch nie verstanden hat, eigenständig (also ohne auf eine Quasi-Enzyklopädie verweisen zu können) darzulegen, wer in dieser Welt was ist und in welchem Zusammenhang das alles zueinander steht. Dafür dass die Serie 60 Stunden aufgewandt hat, weiß ich selbst als Roman-Unwissender sehr wenig bis gar nichts über diese Welt. Und auch nur bedingt über die Figuren und ihre Motivationen. Die wollen alle Macht um der Macht willen und das ist schon die ausschließliche Charakterisierung. Das mag womöglich in den Romanen anders sein, da kriegt ja oft jeder ein ganzes Kapitel in der Ego-Perspektive, aber man sollte Adaptionen auch losgelöst von sowas nachvollziehen können (s. mit Abstrichen die Harry-Potter-Filme) und das gelingt GoT für einen Geschmack wenig bis gar nicht.

        Waren jetzt diese ganzen Subplots wirklich so ergiebig? Aryas Training in Braavos, wo sie meist eh nicht das machte, was sie machen sollte, weshalb sie nun letztlich fliehen musste. Sie war ja schon zuvor als sehr behände dargestellt worden, haben die 20 Folgen in Braavos da nun so viel mehr beigesteuert? Dasselbe ließe sich über die Handlung in King’s Landing sagen mit dem High Sparrow. Ich verstehe bis heute nicht, wie die zwei mächtigsten Familien in dieser Welt so vor einer kleinen Sekte gekuscht haben. Da sich die Serie nie die Zeit nahm, zu veranschaulichen, welchen Einfluss die Sekte konkret auf das Volk hat oder in entscheidenden Positionen. Da fliegt dann eben mal die eine, dann die andere Königin in den Kerker, was irgendwie auch mehr als Drehbuch-Entschuldigung wirkte, damit Lena Headey und Natalie Dormer nebenher mal Zeit haben, in Filmen mitzuspielen. Derweil landet Daenerys wieder da, wo sie Ende der ersten Staffel war und latscht nochmal alles zurück, bis sie da ist, wo sie im Staffelfinale von Season 5 aufgebrochen ist. Im Norden ist unterdessen alles wie gehabt, da niemanden überrascht haben dürfte, dass a) Jon Snow wieder leben wird b) Ramsay Bolton nicht mehr leben wird und c) zwischendurch Rickon – eine Figur, für die die Serie noch nie Verwendung gefunden hat – auf ziemliche lächerliche Art und Weise geopfert wird.

        Ich kann ja prinzipiell verstehen, dass jemand, der in die Vorlage vernarrt ist, bei Verfilmungen da schon happy (genug) ist, die Buchzeilen in Bewegtbild transferiert zu sehen (so erklärt sich sicher auch der Hype um viele Comicfilme, siehe Kevin Smiths Begeisterung, endlich Dr. Strange „in echt“ zu sehen). Dennoch würde ich mir manchmal, allem Eskapismus und Fantum zum Trotz, doch auch hier, bei dir, etwas differenziertere Blicke auf solche Aspekte wie die obigen wünschen. Eventuell liegt das auch nur daran, da zumindest für mich hier – sicher primär dem Zeitaufwand geschuldet – unterfüttert wird, was (in der Narration) nun genau all diese Superlative verdient hätte.

        Langer Rede, kurzer Sinn 😀

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      • Vermutlich gehen wir Serien (und meist wohl auch Filme) einfach unterschiedlich an. Selten lasse ich mich dazu hinreißen diese wirklich im Detail zu analysieren. Kritikpunkte fallen mir dann auf, wenn sie für mich offensichtlich sind und eben der Unterhaltung abträglich. Das war hier nicht der Fall. Natürlich habe ich das Hintergrundwissen der Bücher und die Charaktere mögen auf mich ausgearbeiteter wirken als sie in der Serie tatsächlich sind. Mag sein. Dennoch gefällt mir die Serie in manchen Aspekten sogar besser, weil man hier Figuren und Handlungsstränge teils sinnvoll zusammengelegt hat. Die Vorlage ist (besonders Band 4 und 5) an manchen Stellen doch ein wenig beliebig, was die Erzählung und Konzentration auf so manchen Schauplatz angeht.

        Ja, ich fand Aryas Geschichte tatsächlich sehenswert, zumal diese auch auf ein Minimum zusammengestrichen wurde. So viel Screentime hatte sie in der Serie nicht. Und es gab durchaus eine Entwicklung. Vor ihrem Erlebnis hat sie eher reagiert, nun ist sie aktiv und wird sich in die Geschehnisse einmischen. Finde ich klasse.

        Auch der High-Sparrow-Plot war für mich glaubwürdig dargestellt. Ich verstehe deinen Punkt, was die Machtverhältnisse angeht, doch gab es immer wieder Szenen, die seine Macht demonstriert haben. Da kann man natürlich tief reinbohren und Schwachstellen finden, doch mir sind diese bei der Sichtung nicht aufgefallen – und wollten es vielleicht auch nicht. Das Finale rund um Cerseis Plan kam für mich zudem tatsächlich überraschend. Damit hatte ich nicht gerechnet.

        Auch gegen die Geschehnisse im Norden und Meereen kann ich nichts sagen. Das hat für mich einfach funktioniert und war nicht vorhersehbar. Da mag ich in deinen Augen zu naiv an die Sache herangehen, doch hast du dich vermutlich (obwohl ich die Vorlage gelesen habe) mehr mit der Staffel in deiner Besprechung und diesem Kommentar beschäftigt, als ich dies in meinem kurzen Blogeintrag getan habe. Für mich hat diese Staffel perfekt funktioniert und genau das geboten, was ich von ihr erwartet hatte. Da muss ich keine einzelnen Handlungsstränge analysieren und zerlegen. Manchmal reicht auch der WYSIWYG-Ansatz… 😉

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  5. Hm, weiß grad nicht, ob. Es hier um GoT oder doch mehr um Westworld geht. Irgendwie geht’s. wohl um beides…Ich geb mal meinen Senf dazu:

    GoT Staffel 6: Nach dem furiosen Finale von Staffel 5 war ich irre gespannt, wie es weitergehen würde. Wohl wie noch nie in meinem nicht grad kurzem Serien-Junkie Leben. Und….ich wurde nicht enttäuscht. Auch ohne Zuhilfenahme einer Buchvorlage wurden alle Handlungstränge spannend und logisch (soweit dies hier möglich ist) fortgesetzt. Besonders die Folge 9 ist ein echter Kracher. Eine solche Bildgewalt habe ich im Kino selten und im Fernsehen noch nie gesehen.
    Ich stelle mir allerdings die Frage, wie wird es im neuen Buch weitergehen? Macht es Sinn, die Handlung wieder zu verändern und neue Figuren einzuführen? Tut es dem Konstrukt GoT gut, wenn jetzt HBO vorprescht? Auf Dauer kann das m.e. nicht funktionieren. Dennoch bin ich schon jetzt irre gespannt, wie Staffel 7 aussehen wird. Schade, noch ein gutes halbes Jahr…

    Westworld: Hierzu hatte ich Ende des Jahres schon einmal eine klare „Guckempfehlung“ gegeben. Lohnt sich. Tolle Story, super Darsteller, athmosphärisch dicht. Ich bin leider durch diverse Ablenkungen bislang nicht über Folge 5 hinausgekommen, nehme meinen heutigen Beitag hier aber zum Anlass, wieder einzusteigen. Zwei Folgen sollten heute Abend drin sein.

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    • Es geht wohl irgendwie um beides… 😉

      Die 6. Staffel von „Game of Thrones“ nehmen wir wohl ganz ähnlich wahr. Auch mich hat die 9. Episode von den Socken gehauen, was die Bilder angeht. Unglaublich. Noch begeisterter war ich aber fast vom Finale, das inhaltlich noch einmal so richtig vom Leder zieht und auch extrem episch inszeniert ist.

      So wie ich es verstanden habe, wissen die Showrunner ja, wie GRRM die Romane fortführen will und orientieren sich daran. Natürlich wird es, wie bisher auch, Abweichungen geben, doch das finde ich auch nicht schlimm. Die große Storyline wird identisch sein und wenn es in den Büchern noch ein paar neue Erzählstränge gibt, freue ich mich als Leser.

      Wenn es jetzt noch ein halbes Jahr zur Ausstrahlung dauert, muss ich ja bis zur Blu-ray noch mindestens ein Jahr warten… o_O

      Auch „Westworld“ steht bei mir fest auf der Liste, doch mangels HBO werde ich auch hier auf die Blu-ray warten. Vorfreude ist ja bekanntlich… 😉

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  9. Hab gestern die letzte Folge der sechsten Staffel gesehen und WOW! Die ersten zwei oder sogar drei Folgen fand ich etwas schleppend aber ab einen gewissen Moment hat es mich wieder richtig gepackt. Sie haben es eben immer noch drauf zu überraschen 😀

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