Ostwind 2 (2015)

Nach einem sehr auslaugendem Tag, habe ich mich abends gar nicht mehr beim Wunsch der Kinder nach einem Filmabend gewehrt. Außerdem haben sie sich diesen nach der Woche Home-Schooling auch wirklich verdient. Heute war wieder das Zappelinchen an der Reihe und sie hat sich „Ostwind 2“ ausgesucht. Nachdem mir der erste Teil doch überraschend gut gefallen hatte, war ich durchaus gespannt… 🐴

Ostwind 2 (2015) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Ostwind 2 (2015) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Mehr Abenteuer und (noch) mehr Pferde

Im Grunde erleben wir die konsequente Fortsetzung von „Ostwind“. Mika kehrt nach Kaltenbach zurück und ist wieder mit Ostwind vereint. Das Gestüt hat finanzielle Probleme und somit gilt es Ostwind für ein Reittournier fit zu machen. Parallel dazu taucht ein geheimnisvolles Pferd (und ein geheimnisvoller junger Mann) im Wald auf und stellt das Leben unserer Figuren auf den Kopf. Mehr muss man nicht wissen und hat doch schon die gesamte Handlung im Kopf.

Die vielfältigen Reitszenen sind wieder schön gefilmt, die Schauspieler weit besser als man es in einem Teenie-Pferdefilm erwarten würde und insgesamt hat auch „Ostwind 2“ das Herz am rechten Fleck. Doch so wirklich neu oder frisch ist die Handlung eben auch nicht und vieles hat sich eher wie ein Aufguss des ersten Teils angefühlt.

Fazit

Keine Frage, „Ostwind 2“ bietet für Fans der Reihe weiterhin gute Unterhaltung. Auch ich hatte meinen Spaß damit und die Kinder waren teils sogar regelrecht begeistert. Hundertprozentig aufmerksam war ich nach dem Tag vermutlich auch nicht mehr, was meinem Eindruck des Films wohl nicht zugute kam: 6/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (865)

Heute hatte ich einen sehr vollen und sehr anstrengenden Tag. Ich habe zu lange gearbeitet und bin gerade deshalb sehr froh, mittags für eine knappe Stunde durch die winterliche Landschaft gerannt zu sein. 🏃‍♂️

Immer noch viel Schnee, deshalb nicht über die Felder

Immer noch viel Schnee, deshalb nicht über die Felder

Distanz: 10.04 km
Zeit: 00:54:44
Anstieg: 75 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: -1.7 °C
Kalorien: 733 kcal

2021: 125 km
Januar: 125 km
KW 2: 43 km

Ich bin heute wieder sehr flott vorangekommen. Ob das an den neuen Laufklamotten liegt? Heute Nachmittag sind auch meine neuen Schuhe angekommen und ich freue mich jetzt schon darauf, diese (vermutlich morgen schon) einmal zu testen. Zum ersten Mal Trail-Schuhe. Ich bin gespannt! 👟

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 135: Pen-&-Paper-Rollenspiele

Run, Fatboy, Run (864)

Nachdem es gestern Mittag sehr knapp war, hatte ich heute etwas länger Zeit. Deshalb bin ich auch direkt meine 10-km-Runde gelaufen, welche größtenteils frei von Schnee gewesen ist. ❄

Immer noch ordentlich Schnee auf den Feldern

Immer noch ordentlich Schnee auf den Feldern

Distanz: 10.11 km
Zeit: 00:55:11
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: -0.6 °C
Kalorien: 732 kcal

2021: 115 km
Januar: 115 km
KW 2: 33 km

Das Spannendste am heutigen Lauf war wohl, dass ich zum ersten Mal seit 10 Jahren in neuen Laufklamotten unterwegs war. Schon krass, wie viel leichter die Materialien geworden sind. Nun müssen nur noch die neuen Schuhe kommen, dann bin ich ausgestattet und kann auch mal wieder im Schnee über die Felder flitzen. 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 135: Pen-&-Paper-Rollenspiele

Meine 5 liebsten Filme im Jahr 2020

Gina ist zurück und mit ihr Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. In dieser Ausgabe dreht sich alles um unsere liebsten Filme, die wir 2020 gesehen haben. Nichts leichter als das, habe ich meinen 2020 gesehenen Filmen, wie jedes Jahr, doch einen extra Artikel gewidmet. Für meine Top 5 habe ich mich unten jedoch auf Filme beschränkt, die ich 2020 zum ersten Mal gesehen habe, und persönliche Klassiker somit ausgelassen. 🏆

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #201 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #201 | © Passion of Arts, Gorana Guiboud, Vera Holera (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #201 lautet:

Meine 5 liebsten Filme im Jahr 2020

  1. „Coco“ (2017) – Mit „Coco“ habe ich kurz vor Jahresende noch den besten Film (zumindest wenn es um Neusichtungen geht) des Jahres gesehen. Für mich definitiv unter den Top 5 aller Pixar-Filme. Eine wunderschöne Geschichte, die zudem zum Nachdenken anregt und dennoch famos zauberhaft aussieht, speziell in 3D. Ganz großes Kino. (Gesehen am 28. Dezember 2020)
  2. „Jojo Rabbit“ (2019) – Mich hat „Jojo Rabbit“ über die Maße begeistert. Damit konnte sich Taika Waititi bisher mit jedem Film noch einmal steigern. Ich hoffe sehr, dass er neben großen Franchise-Filmen à la „Thor: Ragnarok“ weiterhin kleine Perlen wie diese dreht. Eine dicke Empfehlung. (Gesehen am 6. November 2020)
  3. „Onward: Keine halben Sachen“ (2020) – Ich finde es wirklich schade, dass „Onward“ durch die Corona-Krise so hart getroffen wurde und nun sein Dasein auf Disney+ fristen muss. Freunden von haptischen Medien sei gesagt, dass die Blu-ray-Box inklusive Bonus-Disc gar wunderbar gelungen ist. In jeder Hinsicht eine dicke Empfehlung. Bei der nächsten Sichtung könnte sogar noch locker ein Punkt mehr drin sein. (Gesehen am 7. November 2020)
  4. „Parasite“ (2019) – „Parasite“ ist kein angenehmer Film. Er ist unterhaltsam, aber eben nicht auf entspannte Art und Weise. Und das ist gut so. Er macht einen großen Themenkomplex auf, bietet für diesen keine Lösung, legt den Finger aber schmerzhaft in die Wunde. Und bohrt darin herum. Definitiv ein Film, über den ich noch häufiger nachdenken werde. (Gesehen am 24. Oktober 2020)
  5. „Wir“ (2019) – „Wir“ ist kein einfacher Film. Oberflächlich betrachtet ein recht typischer Home-Invasion-Thriller, der uns gegen Ende aber wortwörtlich in den Kaninchenbau führt. Ich fand ihn auf vielen Ebenen wirklich unheimlich und freue mich jetzt schon darauf, mich tiefer mit dem Film zu beschäftigen. (Gesehen am 6. Juni 2020)

Run, Fatboy, Run (863)

Heute war es wirklich knapp. Ich bin um 12:05 Uhr zur Tür raus und um 13 Uhr hatte ich den nächsten Termin. Mir war klar, dass ich die üblichen 8 km nicht laufen können würde, doch 7 km sollten doch funktionieren, oder etwa nicht? 🤔

So langsam wird der Schnee matschig. Bäh.

So langsam wird der Schnee matschig. Bäh.

Distanz: 7.05 km
Zeit: 00:41:12
Anstieg: 55 m
Ø Pace: 5:51 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 1.7 °C
Kalorien: 542 kcal

2021: 105 km
Januar: 105 km
KW 2: 23 km

Leider waren viele Gehwege überhaupt nicht geräumt, was bei gut 15 cm Schnee (inzwischen etwas angetaut) teils schon katastrophal war. Nicht nur für mich als Läufer, auch ältere Menschen (u.a. mit Gehwagen) haben ziemlich gekämpft. Ein Unding. Und habe ich es pünktlich zurück geschafft? Es war verdammt knapp und ich bin um 13:01 Uhr ins Meeting gestolpert. Das Duschen und Umziehen hat doch länger gedauert als gedacht. Aber immerhin konnte ich somit noch im Hellen laufen und musste keinen Nachtlauf erdulden. 😅

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 134: Ein 3er mit Garth Ennis, Black Books und Freizeitparks

Stranger Things – Staffel 1 bis 3

Ich habe endlich die Serie gesehen, die einen der größten Hypes der letzten Jahre erfahren hat und die ich mir zu gerne ins Regal gestellt hätte. Leider jedoch musste ich doch auf mein Netflix-Abo zurückgreifen, was sich schon alleine hierfür gelohnt hat: „Stranger Things“ ist wahrlich beste Serienunterhaltung und ich kann die kommenden Staffeln kaum erwarten. Habe ich jetzt mein Fazit schon vorweggenommen? Macht nichts, denn auch bei „Stranger Things“ ist der Weg spannender als das Ziel… 🌲👹🌳

Stranger Things | © Netflix

Stranger Things | © Netflix

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Run, Fatboy, Run (862)

Auch heute wieder nur eine kurzer Bericht. Eigentlich hatte ich nicht viel Zeit und das Wetter war auch gruselig. Doch mein Kopf war voll und ich musste einfach raus. Und zwar direkt in den Schneesturm… 🌨

Heute mal durch den Schneesturm gelaufen

Heute mal durch den Schneesturm gelaufen

Distanz: 8.31 km
Zeit: 00:49:40
Anstieg: 67 m
Ø Pace: 5:58 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: -0.6 °C
Kalorien: 674 kcal

2021: 98 km
Januar: 98 km
KW 2: 16 km

Wie zu erwarten war es kalt, windig und total rutschig. Natürlich hatte ich noch nicht meine neuen Laufschuhe an, sondern war mit den abgelaufenen Straßenlaufschuhen unterwegs. Nasse Füße inklusive. Es war heute wirklich hart, aber auch schön. Und mein Kopf war danach auch ein wenig freier. Ein wenig. 😬

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 134: Ein 3er mit Garth Ennis, Black Books und Freizeitparks

Run, Fatboy, Run (861)

Heute nur ein kurzer Bericht, da wieder live aus dem Home Office. Eigentlich kann ich nur sagen, dass es extrem kalt war. 🥶

Ein eiskalter Lauf über die Felder

Ein eiskalter Lauf über die Felder

Distanz: 8.27 km
Zeit: 00:47:59
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:48 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: -5.6 °C
Kalorien: 648 kcal

2021: 89 km
Januar: 89 km
KW 2: 8 km

Ansonsten bin ich gut vorangekommen und hätte mir nur Schuhe mit Profil gewünscht, doch auch dieses Thema hat sich hoffentlich bald erledigt:

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 134: Ein 3er mit Garth Ennis, Black Books und Freizeitparks

Media Monday #498

Die Weihnachtsferien sind nun offiziell vorbei. Am Wochenende haben wir den Baum abgeschmückt und rausgeschmissen. Seitdem fehlt etwas im Wohnzimmer. Wie eben jedes Jahr. Ich habe meine ersten Arbeitstage bereits hinter mir und morgen ist es für den Rest der Familie soweit. Dreimal Home-Schooling. Ich könnte mich über so viele Dinge aufregen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Piazolo, Söder und Co. haben es einfach verkackt. Das kann man sich nicht schönreden. Vielleicht schreibe ich noch einmal gesondert etwas dazu, aber bei den Fragen des Medienjournals soll es ja um die angenehmen Dinge des Lebens gehen. Bleibt gesund, ihr Lieben. 💚

Media Monday #498

  1. Meine liebste Anlaufstelle in Sachen Streaming oder digitalem Fernsehen sind all eure Blogs, auf denen ich immer wieder famose Tipps bekomme, wie z.B. in Inishmores Serienchecks oder dem umfassenden Jahresrückblick auf neuesvomschreibtisch.
  2. Das unglaublich Vorhersehbare an Filmen wie „Ostwind“ ist gar nicht so schlimm, da sie für das Zielpublikum dennoch famos funktionieren und es auch gar nicht um überraschende Wendungen geht.
  3. Die Reboot-Reihe „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ und „Jumanji: The Next Level“ hat mich in vielerlei Hinsicht dahingehend überrascht, dass hier ein frischer Ansatz gefunden wurde, der sogar innovativ ist, dennoch zum Original passt und einfach nur gute Laune macht.
  4. Gerade an Wochenenden im tiefsten Winter haben wir öfter ein paar Episoden der Serie „Gortimer Gibbon“ geschaut, welche ich wirklich nur empfehlen kann. Gerade zum gemeinsamen Schauen mit Kindern.
  5. „The End of the World Running Club“ (siehe unten) ist nicht nur spannende Lektüre, sondern auch ein guter Motivator für die eigene Fitness. Wer weiß schließlich, wann die Welt untergeht?
  6. Kaum zu glauben, dass anscheinend wirklich geplant ist die Faschingsferien zu streichen. Mist, jetzt rege ich mich doch wieder über die rein opportunistisch denkenden Politiker*innen auf.
  7. Zuletzt habe ich mit meiner Familie den 1990er „Turtles“-Film gesehen und das war für zwei von uns famose Unterhaltung, weil man schon ein Faible für die albernen Sprüche der vier Schildkröten haben muss, um heute noch begeistert von dem Film zu sein.

Meine momentane Lektüre (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Jumanji: The Next Level (2019)

Nachdem ich von „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ doch recht positiv überrascht wurde, habe ich mich schon die ganze Woche auf „Jumanji: The Next Level“ gefreut. Nach einem recht entspannten Samstag, an dem wir unseren Weihnachtsbaum entsorgt haben und ich eine herrliche Runde laufen war, kam der Film als Abschluss des Tages dann auch gerade recht… 🏜💎

Jumanji: The Next Level (2019) | © Sony Pictures Home Entertainment

Jumanji: The Next Level (2019) | © Sony Pictures Home Entertainment

Eine überraschend gelungene Fortsetzung

Bereits der erste Teil hat mich durch seine doch recht innovative Herangehensweise an das Reboot-Thema überrascht. Noch unglaublicher finde ich es aber, dass die rasch produzierte Fortsetzung des 2017er Erfolgs sich nicht nur auf dem Erreichten ausruht, sondern den einen oder anderen Kniff einbaut, um seinem Publikum ein frisches und doch vertrautes Erlebnis zu bieten. Das hat mir wirklich, wirklich gut gefallen. Hinzu kommt ein erweiterter Cast, der mit Danny DeVito und Danny Glover zwei stets gerne gesehene Altstars mit in die Geschichte einbaut.

Am meisten Spaß macht „Jumanji: The Next Level“ dann auch, wenn er mit den Erwartungen bricht, sprich die Avatare im Videospiel bunt durcheinanderwürfelt. Der Cast rund um Dwayne Johnson macht seine Sache hier auch wirklich gut, die unterschiedlichen Rollen einzunehmen. Gerade Kevin Hart als Danny Glover ist sehr überzeugend. Neben diesen Überraschungen wird die bekannte Formel noch weiter getrieben und der Videospielcharakter durch rasante Actionszenen und weitere tierische Angreifer auf die Spitze getrieben. All das wird in eine herzergreifende Geschichte eingebettet, was insgesamt zwar nicht sonderlich originell ist, aber letztendlich doch wunderbar funktioniert.

Fazit

Ich hatte mit „Jumanji: The Next Level“ ebenso viel Spaß, wie mit dem Vorgänger. Das hatte ich nicht kommen sehen. Im Abspann wird ein dritter Teil schon angedeutet und ich muss sagen, dass ich mich darüber freuen würde. Immer noch bzw. wieder ein großer, bunter Spaß: 7/10 Punkte.