Projekt 52 – 2026 #23: (Un-)gemütlich

Projekt 52 LogoMit der heutigen Aufgabe starten wir mit dem Projekt 52 in den Juni. Das Thema ist (un-)gemütlich und lässt somit einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Ich habe Saris Artikel mit den neuen Themen am letzten Urlaubstag gelesen, als wir bereits mit dem Packen begonnen hatten, um am nächsten Morgen bereit für die Abreise zu sein. Das Zimmer stand also voller Koffer und Taschen. Die Gemütlichkeit der letzten Tage war wie weggeblasen. Folglich habe ich mich für die ungemütliche Variante entschieden. Kein sonderlich stilvoll inszeniertes Foto, aber eben eines, das die Ungemütlichkeit eines letzten Urlaubstags unterstreicht. Gemütliche Einblicke bekommt ihr hoffentlich bald im Rahmen eines ausführlichen Urlaubsrückblicks:

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise

Motiv: Taschen und Rucksäcke im Hotelzimmer am Tag vor der Abreise
Kamera: Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

Relevante Links von Initiatorin Sari auf Heldenhaushalt:

Ihr wollt mehr?
Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Run, Fatboy, Run (2341)

Gestern Nachmittag war ich mit dem Zwergofant noch bei der Oma und danach im Schwimmbad. Wir waren vier Stunden lang im Wasser und hatten Daueraction. Danach war ich fast etwas platt. Entsprechend schwer bin ich heute Morgen aus dem Bett gekommen. Dennoch habe ich mich zu einem Lauf aufgemacht. 🏃

Heute die 1.200 km geknackt

Heute die 1.200 km geknackt

Distanz: 10.10 km
Zeit: 01:00:35
Anstieg: 99 m
Ø Pace: 6:00 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 145 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 827 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 92%

2026: 1203 km
Juni: 46 km
KW 23: 46 km

Es ist mir heute schwer gefallen und war doch gutes Timing, denn kurz nach dem Lauf kam ein krasser Wolkenbruch. Die runtergelaufenen Kalorien habe ich mir danach in Form von Pfannkuchen wieder draufgeschafft. Vermutlich sogar noch mehr. Aber sie waren sooo lecker! 🥞

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: blink-182

Black Widow (2021) (WS1)

Schon der dritte Filmabend in Folge. Sprich ich habe im Juni schon dreimal so viele Filme gesehen, wie im Mai. So könnte es von mir aus gerne weitergehen. Auf vielfachen Wunsch beider Kinder haben wir endlich mit dem MCU weitergemacht. Die Sichtung von „Spider-Man: Far From Home“ liegt schon fast zwei Jahre zurück und inzwischen kommt schon das übernächste Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft in die Kinos. Doch für uns stand vorerst „Black Widow“ auf dem Programm, den ich bereits 2022 gesehen hatte. Wie uns die Rückkehr gefallen hat?

Black Widow (2021) | © Walt Disney

Black Widow (2021) | © Walt Disney

Weniger (Action) wäre mehr (Film) gewesen

Ergänzen sollte ich noch, dass wir in den letzten zwei Jahren dem MCU nicht komplett den Rücken gekehrt hatten. Inzwischen haben wir mit „WandaVision“, „The Falcon and the Winter Soldier“ und „Loki“ die meisten wichtigen Serien der Phase 4 gesehen. Einzig „Hawkeye“ und „Ms. Marvel“ möchte ich noch nachholen, doch davor widmen wir uns erst einmal den Filmen dieser Phase. Den Anfang machte „Black Widow“, sprich ein Film, der so nicht mehr unbedingt nötig gewesen wäre bzw. der etwas zu spät kommt. Ich liebe Scarlett Johansson in ihrer Rolle, gerade im Zusammenspiel mit den Avengers. Da sich ihre Figur in „Avengers: Endgame“ geopfert hat, bekommen wir hier quasi ein Prequel zu sehen, das wohl nur dazu dient mit Yelena und Alexei zwei im weiteren Verlauf des MCU wichtige Figuren einzuführen.

Die Figurendynamik in „Black Widow“ hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. David Harbour (bekannt als Jim Hopper aus „Stranger Things“) ist wunderbar als Red Guardian und  überhaupt ist diese geplante Familie ein interessantes Konstrukt mit Spannungspotenzial. Der Plot um den Red Room ist dagegen super dünn und die Actionsequenzen dafür viel zu übertrieben. Schade darum, denn im Kern hat „Black Widow“ eine wirklich packende Geschichte zu erzählen. Auch die Zweikämpfe (z.B. in der geheimen Wohnung) sind imposant choreografiert. Doch der Gefängnisausbruch oder das Finale? Puh, all das ist unübersichtlich inszeniert und die Effekte sehen auch nur so halbgar aus. Weniger wäre hier tatsächlich mehr gewesen.

Fazit

Trotz meiner Kritikpunkte hat mir „Black Widow“ auch beim zweiten Mal viel Spaß gemacht. Ausgerechnet diesen Film für den Start einer neuen Phase zu nehmen, scheint mir rückblickend allerdings nicht sonderlich klug. Aber es ist, wie es ist, und nun befinden wir uns wieder mitten im MCU. Mal sehen, ob wir dran bleiben und rechtzeitig bis „Avengers: Doomsday“ aufgeholt haben: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 7/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2340)

Heute Morgen haben sich endlich einmal wieder der Zwergofant und ich gemeinsam auf den Weg gemacht. Die ersten 6 km sind wir zusammen gelaufen und danach habe ich noch die 10 km bzw. die 11 km vollgemacht. Das Wetter war perfekt und wir kamen beide auch gut und flott voran. 🏃🏻

Die ersten 6 km heute einmal wieder in bester Begleitung

Die ersten 6 km heute einmal wieder in bester Begleitung

Distanz: 11.06 km
Zeit: 01:03:31
Anstieg: 102 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 17.8 °C
Kalorien: 876 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 71%

2026: 1193 km
Juni: 36 km
KW 23: 36 km

Die Pläne für heute Nachmittag stehen noch nicht komplett. Vermutlich werden der Zwergofant und ich noch einmal zu meiner Mama fahren und danach das Schwimmbad dort besuchen. Es soll zwar regnen, aber nass sind wir dann ja eh schon. 😊

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

Wir verlassen die besten Queer-Cinema-Serien und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Justiz- & Gerichtsfilmen. Zwar habe ich von diesen einige gesehen, doch wirklich Eindruck hinterlassen haben nur die wenigsten. Gerade die John-Grisham-Thriller verschwimmen in meiner Erinnerung zu einem Brei. Deshalb sieht meine Top 5 nun folgendermaßen aus… 🧑‍⚖️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 465 lautet:

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

  1. „Die Fremde in dir“ (2008) – In Ermangelung an Alternativen hat es auch dieser Selbstjustiz-Thriller auf meine Liste geschafft, den ich als sehr packend in Erinnerung habe. Er spielt weniger im Gericht, stellt sich die Frage der Justiz aber durchaus. Dabei ist er durchaus kontrovers und ich weiß nicht, wie ich ihn heute wahrnehmen würde. Er hat auf jeden Fall Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich mich auch nach 18 Jahren noch an das bedrückende Gefühl der Sichtung erinnern kann.
  2. „Eine Frage der Ehre“ (1992) – Zweifellos einer der großen Klassiker des Genres. Vom leider viel zu früh verstorbenen Rob Reiner famos inszeniert und herausragend gespielt. Die Kernsätze des Films kennt man aus unzähligen Parodien. Habe ich selbst viel zu spät entdeckt und kann das prägende Gerichtsdrama doch nur empfehlen.
  3. „‚JFK: Tatort Dallas“ (1991) – Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Mammutwerk von Oliver Stone damals zu packen wusste. Völlig egal, wer tatsächlich hinter dem Anschlag auf JFK steckte, Oliver Stone verkauft seine Version so immersiv, dass man sich ihr für die Laufzeit des Films kaum entziehen kann. Die Frage ist nur: Welche Fassung ist besser? Diese oder die Parodie in der „Seinfeld“-Episode „The Boyfriend“ (ebenfalls mit Wayne Knight)?
  4. „Sleepers“ (1996) – Einer dieser Filme, die ich damals häufiger im TV gesehen habe. So wie auch die John-Grisham-Verfilmungen, welche ich seltsamerweise komplett für diese Liste ignoriert habe. Gerade die Jahrzehnte umspannende Geschichte hatte es mir angetan. Bedrückend und sehenswert zugleich.
  5. „Zwielicht“ (1996) – Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr großartig an diesen Film erinnern. Nur noch an die Darsteller:innen und dass es am Ende einen ziemlichen Twist gab. Sollte ich definitiv einmal wieder schauen, denn ich habe den Film als sehenswert abgespeichert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Glennkill: Ein Schafskrimi – OT: The Sheep Detectives (2026)

Wir waren wieder einmal im Kino. Eigentlich hätte ich mir diesen Film nicht unbedingt für eine Kinovorstellung ausgesucht, doch war die Altersspanne von 13 bis 80 Jahren recht groß und auf „Glennkill: Ein Schafskrimi“ konnten sich alle einigen. Nachmittags haben wir also meine Mama abgeholt und sind mit ihr zum Kino spaziert. Danach sind wir noch lecker essen gegangen und es war ein rundum schöner Tag mit viel nötiger Ablenkung. Ob auch der Film dazu beigetragen hat? 🐑

Glennkill: Ein Schafskrimi (2026) | © Sony Pictures

Glennkill: Ein Schafskrimi (2026) | © Sony Pictures

Mehr mäh als meh: Tierisch gute Unterhaltung

Vom Trailer war ich durchaus recht angetan. Großartige Unterhaltung hatte ich mir allerdings nicht erwartet. Frau bullion hat die Vorlage irgendwann um 2006 gelesen und fand das Buch nett. An viel konnte sie sich allerdings nicht mehr erinnern. Es ist wohl ein gutes Zeichen, wenn sich mit einer Verfilmung so viel Zeit gelassen wird. Der Hype ist vorbei und das schnelle Geld ist wohl nicht mehr der entscheidende Faktor. Für mich kam die Verfilmung von „Glennkill: Ein Schafskrimi“ auch ziemlich aus dem Nichts, zumal es eine große, internationale Produktion ist und das Buch in deutscher Sprache verfasst wurde. Andererseits: Hugh Jackman und sprechende Schafe? Was kann da schon schief gehen? Tatsächlich erstaunlich wenig.

Ich mochte den Humor in „Glennkill: Ein Schafskrimi“ wirklich sehr gerne. Das Timing stimmt einfach und wir mussten mehrfach laut lachen. Ob es hilft, dass Regisseur Kyle Balda aus dem Animationsbereich (u.a. „Ich: Einfach unverbesserlich 3“) kommt? Auf jeden Fall war ich positiv überrascht, wie gut die Geschichte durchkomponiert ist und wie wenig mich die sprechenden Schafe gestört haben. Trotz viel CGI wirken die idyllischen Schauplätze erstaunlich echt und greifbar. Auch die menschlichen Figuren harmonieren wunderbar mit ihren tierischen Gegenstücken. Neben dem Humor können auch die emotionalen Aspekte überzeugen und ich musste teils ganz schön schlucken. Der Kriminalfall dagegen ist recht klischeehaft, was aber Teil des Konzepts ist. Da hat sich Drehbuchautor Craig Mazin (u.a. „The Last of Us“) einmal von seiner leichteren Seite gezeigt. Insgesamt ein tolles Kinoerlebnis:

Fazit

Wir alle fünf hatten wirklich enorm viel Spaß mit „Glennkill: Ein Schafskrimi“. Das hatte ich zuvor nicht erwartet. Man sollte einfach viel häufiger ins Kino gehen und nicht nur Filme schauen, die man dort unbedingt sehen will. Eigentlich hätte ich auch lieber die Originalfassung gesehen, doch auch die Synchro macht mit Anke Engelke und Bastian Pastewka in den tierischen Hauptrollen sehr viel Spaß. Ein rundum gelungener Kinospaß: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (2339)

Letzte Nacht habe ich nicht so gut geschlafen. Ob das an der Radtour gestern lag oder doch dem Glas Wein am Abend? Oder dass ich eher spät ins Bett bin, weil ich noch über den Film „Das Glück hat acht Arme“ schreiben wollte? Heute Morgen waren meine Beine auf jeden Fall schwer und dennoch habe ich mich zu einem kurzen Lauf aufgemacht. 🏃

Morgenlauf mit schweren Beinen

Morgenlauf mit schweren Beinen

Distanz: 8.77 km
Zeit: 00:51:24
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 693 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 84%

2026: 1182 km
Juni: 25 km
KW 23: 25 km

Das Wetter war durchwachsen, doch zumindest hat es nicht geregnet. Heute Nachmittag geht es dann mit meiner Mama zusammen ins Kino und danach noch essen. Da freuen wir uns schon alle drauf. Morgen plane ich ein wenig mehr Zeit für das Blog ein, denn dieses feiert am Samstag 20-jähriges Jubiläum. Unglaublich!

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace

Das Glück hat acht Arme – OT: Remarkably Bright Creatures (2026)

Nach der heutigen Radtour waren der Zwergofant und ich abends recht platt. Folglich hatten wir uns auf einen Filmabend gefreut, besonders da der letzte schon einen ganzen Monat zurückliegt. Eigentlich wollten wir mit dem MCU weitermachen, doch Frau bullion hatte sich „Das Glück hat acht Arme“ gewünscht, der recht aktuell auf Netflix erschienen ist. Auch mir hatte der Trailer recht gut gefallen und somit waren wir uns alle schnell einig… 🦑

Das Glück hat acht Arme (2026) | © Netflix

Das Glück hat acht Arme (2026) | © Netflix

Eine herzerwärmende Geschichte mit tollen Stars

Die Vorlage von Shelby Van Pelt hat von uns niemand gelesen, allerdings hat Frau bullion das Buch neulich verschenkt. Den Trailer von „Das Glück hat acht Arme“ hatte ich vor ein paar Monaten entdeckt und sofort ein Gefühl dafür, um was für eine Art von Film es sich dabei handelt. Mein Gefühl sollte sich auch bewahrheiten, denn Olivia Newmans Drama läuft genauso ab, wie man es erwarten würde. Die Regisseurin konnte mich bereits mit der Adaption „Der Gesang der Flusskrebse“ begeistern und auch „Das Glück hat acht Arme“ sollte mich nicht enttäuschen. Die Geschichte selbst ist tatsächlich sehr vorhersehbar und den Twist hatten selbst die Kinder vorzeitig erraten. Aber das macht nichts, denn der Film lebt in erster Linie von seinen Figuren und deren Schauspieler:innen.

Speziell Sally Field sehe ich immer wieder extrem gerne. Nicht umsonst ist sie für mich eine der besten Schauspielerinnen überhaupt. Inzwischen ist sie 79 Jahre alt und schafft es spielend, die weibliche Hauptfigur mit Tiefe, Humor und Tragik zu verkörpern. Auch Lewis Pullman, Sohn von Bill Pullman (u.a. „Independence Day“), spielt den männlichen Gegenpart famos. Mit Colm Meaney in einer sehenswerten Nebenrolle und Alfred Molina (ja, Doctor Octopus aus „Spider-Man 2“) als Stimme der Riesenkrake ist der Cast perfekt. Auch der Schauplatz wurde wunderbar gewählt und trägt zur stimmungsvollen Geschichte bei. Einfach ein schöner, kleiner Film mit interessantem Aufhänger. Schön, dass es sowas auch mal wieder gibt.

Fazit

Die Verfilmung „Das Glück hat acht Arme“ behandelt das Thema Trauerbewältigung auf sympathische Art und Weise. Durch den Twist wirkt alles am Ende etwas dick aufgetragen, doch ich hatte so etwas schon erwartet. Getragen wird die Geschichte von ihren famosen Schauspieler:innen und dem bilderbuchartigen Schauplatz. Hat mir wirklich gut gefallen. Manchmal braucht es eben ein großes Happy End: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Ride, Fatboy, Ride (042)

Ich fahre zwar das ganze Jahr über recht regelmäßig Rad, doch mehr als Besorgungs- oder Begleitfahrten (z.B. zum Karate-Training) springen dabei nicht raus. Meine letzte sportliche Ausfahrt war im Jahr 2021. Inzwischen ist mein Rad durch viele Fahrten im Winter (Salz usw.) auch ordentlich in Mitleidenschaft gezogen und von den 27 Gängen funktionieren nur noch neun. Glücklicherweise die mittleren. Auf jeden Fall wollte der Zwergofant, seitdem er sein neues Rad hat, schon länger eine größere Runde fahren und außerdem den Skatepark testen, der auf der Runde zur Oma liegt. Also habe ich das Skateboard sehr hemdsärmelig in meine Seitentasche gesteckt und wir haben uns auf den Weg gemacht. Diesen sind wir im Jahr 2020 zuletzt mit den Kindern gefahren. Wie doch die Zeit vergeht. 🚴‍♂️

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Zur Oma geradelt und danach noch ein Zwischenstopp am Skatepark

Distanz: 33.55 km
Zeit: 01:46:46
Anstieg: 269 m
Ø Pace: 3:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 18.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 131 bpm
Ø Temperatur: 25.0 °C
Kalorien: 1107 kcal

2026: 115 km
Juni: 33 km

Da irgendwas an meinem Rad geklappert hat, wollte ich kurz anhalten und mir das anschauen. Natürlich hatte ich das Skateboard vergessen, das deutlich über Sattelhöhe (siehe Foto oben) herausragt. Somit hat es mich schon nach 3 km erst einmal auf die Straße gelegt. Laut Zwergofant hatte ich mich sehr gut abgerollt, was wohl auch so war, denn außer ein paar Schrammen an der Hand ist mir nichts passiert. Selbst mein Rücken schmerzt nicht mehr als davor. Also wieder aufs Rad und weiter. Nach ca. 50 Minuten kamen wir bei meiner Mama an, haben etwas getrunken, ein leckeres Eis gegessen und uns ein wenig unterhalten. Danach haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, um den nächsten Zwischenstopp anzuvisieren. Am Skatepark hat sich der Zwergofant in der großen Halfpipe ausprobiert (sehr imposant!) und als es ihm gereicht hat, sind wir den Rest des Weges nach Hause gefahren. Noch schnell bei der Post vorbei, wo das 4K-Steekbook von „Fight Club“ auf mich wartete, und dann waren wir auch froh, wieder von den Satteln zu steigen. Eine schöne Ausfahrt. Vielleicht wartet irgendwann doch mal ein Gravel-Bike auf mich? Den Reiz kann ich durchaus verstehen. Nun heißt es Beine hochlegen und schauen, was der morgige Tag bringt. 🛹

Im Ohr: Wortfetzen von Gesprächen mit dem Zwergofanten (es war sehr windig).

Run, Fatboy, Run (2338)

Meine Rückenschmerzen sind heute deutlich besser und ich habe auch gut geschlafen. Insofern sollte sich der heutige Lauf angenehmer gestalten, als der gestrige. Trotz ganz guter Voraussetzungen, kam ich nur eher langsam voran. Es hatte viel geregnet und war dennoch warm. Sprich die Luft war unendlich schwül. 🥵

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Heute lief es schon besser, aber es ist unfassbar schwül

Distanz: 8.59 km
Zeit: 00:50:54
Anstieg: 72 m
Ø Pace: 5:56 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 152 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 22.2 °C
Kalorien: 715 kcal

Training: Basis
Ausführungswert: 75%

2026: 1173 km
Juni: 16 km
KW 23: 16 km

Heute Nachmittag wollen der Zwergofant und ich noch zur Oma radeln, was wir zuletzt 2020 gemacht hatten. Da kommen knapp 34 km zusammen. Auf dem Rückweg will der Zwergofant noch einen neuen Skatepark ausprobieren. Zumindest falls wir das Skateboard irgendwie ans Fahrrad bekommen. Vielleicht berichte ich davon später noch. Das Laufen ist heute zumindest abgehakt. 🏃

Im ersten Ohr: Sneakpod 925 – The Rip
Im zweiten Ohr: Skye Wallace