Mein Filmjahr 2016

Selbst das viel gescholtene Jahr 2016 neigt sich irgendwann dem Ende zu. Das bedeutet für mich auch mein Filmjahr 2016 abzuschließen und ein Resümee zu ziehen: Wie viele Filme habe ich gesehen? Aus welchem Genre? Wie viel Zeit habe ich mit Filme schauen verbracht? Insgesamt habe ich es auf 63 Filme gebracht (2015 waren es nur 54). Wie bereits im Jahr 2015 und auch schon 2014 habe ich in den Daten auf Basis der „Finde (d)einen Film“-Seite gewühlt und die Zahlen für euch aufbereitet. Viel Spaß damit! 🙂

Freigabe

Auch 2016 haben bei mir die Filme mit FSK 12 (37%) und FSK 16 (33%) dominiert. Die kinderfreundliche FSK 0 (16%) liegt jedoch knapp dahinter. FSK 6 (8%) und FSK 18 (6%) sind dagegen ein wenig abgeschlagen. Im Durchschnitt ist die Freigabe also ein wenig gesunken: ∅ = FSK 11 und 4 Monate (2015: FSK 11 und 11 Monate).

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Run, Fatboy, Run (406)

Ich habe es tatsächlich noch einmal geschafft, mich zu einem letzten Lauf im Jahr 2016 aufzuraffen. Wäre das Wetter nicht so famos gewesen, hätte ich es aber auch gelassen: Sonnenschein, wolkenloser Himmel  und knackige 0 °C. Wunderbare Laufbedingungen also, die mich nach draußen gelockt haben:

run-fatboy-run-406

Distance: 10.52 km
Duration: 01:00:00
Elevation: 76 m
Avg Pace: 5:42 min/km
Avg Speed: 10.52 km/h
Heart Rate: 178 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 915 kcal

Mit diesem letzten Lauf des Jahres habe ich einmal wieder die 10 km angepackt und bin auch gleich eine Zeit unter 6:00 km/min gelaufen. So muss das sein. Ansonsten hier noch eine kleine Aufstellung zu meinem Laufjahr:

Aktivitäten: 61
Dauer: 63:13:00
Distanz: 670,5 km
Tempo: 5:39 min/km
Puls: 170 bpm
Kalorien: 56.800 kCal

2017 gilt es das zu schlagen! 😀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 65: Interview Flo vom Schnaufcast

Sturz ins Leere – OT: Touching the Void (2003)

Nachdem ich dieses Jahr mit „Everest“ und „In eisige Höhen“ in den Bann der Berge geraten bin, hatte ich im Nachgang die beiden Dokumentarfilme „Meru“ und „Jäger des Augenblicks“ gesehen. Doch schon zuvor stand bei mir „Sturz ins Leere“ auf der Liste, der zu den besten Dokumentarfilmen über das Bergsteigen zählen soll. Da die Doku zwar auf Amazon Prime läuft, aber dort nur synchronisiert, musste ich erst auf die DVD warten, um mich selbst von der Qualität zu überzeugen…

sturz-ins-leere

Mit dem Ausgang der Geschehnisse war ich im Vorfeld bereits einigermaßen vertraut. Regisseur Kevin Macdonald („Der letzte König von Schottland“) macht auch keinen Hehl daraus und präsentiert uns von Anfang an beide Teilnehmer der Expedition. Man weiß als Zuschauer somit, dass sowohl Simon Yates als auch Joe Simpson überleben werden. Viel spannender ist jedoch die Frage, wie sie das anstellen bzw. was die Ereignisse auf dem Siula Grande mit den beiden Bergsteigern anstellen. Wer die daraus resultierende Spannung nun in Frage stellt, dem kann ich nur sagen: Ich saß mit schweißnassen Händen auf der Kante meines Sofas.

Durch die Kombination aus Interviews und nachgestellten Szenen vom Berg in Kinoqualität gewinnt die Erzählung der beiden Protagonisten an einer Eindringlichkeit, der man sich nur schwer entziehen kann. Zu Beginn war ich noch ein wenig skeptisch, ob dieser inszenatorische Ansatz so funktioniert, doch schon bald war ich einerseits von der Erzählung gefangen und andererseits haben die Bilder es perfekt geschafft die Geschehnisse zu transportieren. Es gab kein Gefühl der Künstlichkeit und ich war auf Joe Simpsons Leidensweg live dabei – und was das für eine Tortur war.

Neben den offensichtlichen Qualitäten des Dokumentarfilms hat mich besonders die Ehrlichkeit der getätigten Aussagen überzeugt. Es wird nichts beschönigt oder eine zusätzliche Dramatik erzeugt. Die Aussagen stehen für sich und ich hatte den Eindruck, als wolle sich Kevin Macdonald nicht mit Nebensächlichkeiten oder Spekulationen aufhalten. Zielgerichtet, immer am Berg und ohne Brimborium. Gerade diese Fokussiert hat für mich die Qualität des Films ausgemacht.

Mit „Sturz in die Leere“ habe ich vermutlich meinen letzten Film des Jahres gesehen. Es hätte dafür wohl auch keinen passenderen geben können. Ich bin nun wieder ziemlich angefixt und drauf und dran mir Joe Simpsons Buch zu kaufen. Hat es schon jemand von euch gelesen und kann einen Tipp aussprechen? Die filmische Umsetzung dieses Bergdramas ist auf jeden Fall außerordentlich gelungen und dürfte jedem unter die Haut gehen, der sich auch nur ein wenig für die Thematik interessiert: 9/10 Punkte.

Die 5 besten Filme, die ich 2016 gesehen habe

Kurz vor dem Start ins neue Jahr fordert uns Gorana im Rahmen von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG dazu auf, die fünf besten Filme zu nennen, die wir 2016 gesehen haben. Dabei sagt sie deutlich, dass es nicht um das Entstehungsjahr geht, sondern um den Zeitraum der Sichtung. Ich für meinen Teil habe mich sogar noch weiter eingeschränkt und nur relativ neue Filme genannt, die ich 2016 zum ersten Mal gesehen habe. Sonst wäre die Liste ja nur mit „Schöne Bescherung“, „Der Herr der Ringe“ und anderen üblichen Verdächtigen bevölkert gewesen…

besten-donnerstag-26

Das Thema für Ausgabe #26 lautet:

Die 5 besten Filme, die ich 2016 gesehen habe

  1. „Alles steht Kopf“ (2015) – Mein einziger 10-Punkte-Film auf der Liste und damit für mich schon jetzt einer der großen Pixar-Klassiker. Wunderbar emotional und gerade für Eltern wirklich herzergreifend. So treffend und innovativ wurde der Eintritt in die Pubertät selten erzählt.
  2. „BFG: Big Friendly Giant“ (2016) – Vermutlich nicht der beste Film, den ich 2016 gesehen habe, aber doch das eindrücklichste Erlebnis: der erste Kinobesuch mit meiner Tochter. Doch auch darüber hinaus ist „The BFG“ weit besser als sein Ruf und transportiert Roald Dahls Vorlage nahezu perfekt.
  3. „Everest“ (2015) – Wohl kein zweiter Film hat bei mir so lange nachgewirkt: Durch meine Sichtung bin ich auf den Bergsteiger-Trip gekommen, habe etliche Dokus zum Thema geschaut und Jon Krakauers Buch „In eisige Höhen“ gelesen, in dem er das Drama am Mount Everest umfassend dokumentiert hat. Ich liebe es, wenn Filme bei mir so etwas auslösen.
  4. „Ex Machina“ (2015) – Eine der größten positiven Überraschungen. Alex Garlands Drehbücher fallen im letzten Drittel oft ein wenig ab, doch in seiner ersten Regiearbeit zieht er sein Ding konsequent durch. Sehr beeindruckend und mit hoher Langzeitwirkung. Da freue ich mich jetzt schon sehr auf eine Zweitsichtung.
  5. „It Follows“ (2014) – Mit 8 Punkten der am schwächsten bewertete Film in dieser Liste, der mich jedoch – Achtung, Wortspiel! – noch lange verfolgt hat. Ich liebe das stringente Konzept und die dichte 80er-Jahre-Atmosphäre. Hinzu kommt, dass ich den Film auch wirklich äußerst gruselig fand. Einer der besten Genrefilme, die ich 2016 gesehen habe.

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs – OT: The Lord of the Rings: The Return of the King – Extended Edition (2003) (WS1)

Ihr habt es euch vermutlich denken können: Heute stand bei mir „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ in der erweiterten Fassung auf dem Programm. Obwohl ich gestern nur eine kurze Nacht hatte und heute laufen war, hat mich die Müdigkeit nicht übermannt. Peter Jacksons vierstündiges Epos hat mich ergriffen wie damals bei der ersten Sichtung. Ein mehr als würdiger Abschluss der Mittelerde-Saga, der auch nach über acht Jahren Pause eine unglaubliche Sogwirkung entfaltet…

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Euch kann ich es ja sagen: Vor ein paar Minuten standen mir noch die Tränen im Gesicht. Das Finale in Kombination mit „Into the West“ packt mich doch immer. Epik, Pathos und der Rückblick auf eine elfstündige Reise. Länger als eine Staffel „Game of Thrones“ oder jede andere von mir geschätzte Filmtrilogie. Auch wenn das viele anders sehen, so bin ich Peter Jackson doch dankbar für den gut zwanzigminütigen Epilog. Man kann somit auch als Zuschauer Abschied von den Charakteren und der liebevoll aufgebauten Welt nehmen. Ich brauche das. Nach all den gemeinsam geschlagenen Schlachten und Abenteuern habe ich das einfach nötig.

Auch wenn die Trilogie für mich ein einziger langer Film ist, so muss ich gestehen, dass „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ wohl der perfekteste der drei Teile ist. Das fängt bei der Technik an, geht über die wunderbar verwobenen Handlungsstränge weiter und endet bei den bereits erwähnten epischen Bildern. Alles ist größer als die Wirklichkeit und doch stehen die kleinsten und unscheinbarsten Wesen im Zentrum. Ein famoser Schachzug Tolkiens und Peter Jackson gelingt es genau das gekonnt auf die Leinwand zu bringen. Und ja, ich liebe selbst die albernen Szenen zwischen Legolas und Gimli, was wohl auch meine Zuneigung zu seiner Verfilmung von „Der Hobbit“ erklären dürfte.

Mit diesem Blogeintrag endet nun auch mein diesjähriger Besuch in Mittelerde. Da der Soundtrack zu „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ unter dem Weihnachtsbaum lag, werde ich zumindest klanglich noch ein paarmal zurückkehren. Ob ich nächstes Jahr dazu kommen werde alle sechs Filme zu sehen? Oder erst wenn die Kinder alt genug sind? Ich werde es euch wissen lassen und würde meine sieben Sachen am liebsten sofort wieder packen. Der Besuch in Mittelerde ist doch immer wieder ein echtes Erlebnis: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (405)

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und somit war es höchste Zeit, nach erneut einer guten Woche Pause, wieder einmal laufen zu gehen. Schließlich hat sich mein Gewicht seit Beginn meines Urlaubs schon um knapp zwei Kilo erhöht – und da jeden Abend die Leckereien locken, wird sich dieser Trend so schnell auch nicht umkehren…

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Distance: 8.15 km
Duration: 00:48:04
Elevation: 86 m
Avg Pace: 5:53 min/km
Avg Speed: 10.17 km/h
Heart Rate: 174 bpm
Stride Frequency: 155 spm
Energy: 709 kcal

Nach einer kurzen Nacht (ich bin im Urlaub immer so unvernünftig, was meinen Schlaf angeht), habe ich mich gleich früh aufgerafft und mich in die Kälte begeben. Es ging ein frostiger Wind bei gerade mal 1 °C und somit war ich froh, als ich mich warm gelaufen hatte. Anfangs wollte ich nur eine kleine Runde mit ca. 5 km drehen, dann die 10 km anpacken – letztendlich wurden es 8 km. Deutlich ausbaufähig, aber immerhin war ich laufen. Das neue Jahr kann kommen! 😀

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 62: Laufanalyse bei Molibso

Der Herr der Ringe: Die zwei Türme – OT: The Lord of the Rings: The Two Towers – Extended Edition (2002) (WS1)

Nun hat es doch etwas länger gedauert, bis ich meine Sichtung von Peter Jacksons erster Mittelerde-Trilogie mit „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ fortsetzen konnte. Eigentlich hatte ich für heute bereits den dritten Teil eingeplant, doch werde ich jetzt das Finale erst zwischen den Jahren schauen und somit noch etwas länger mit Frodo, Sam und Co. unterwegs sein. Auch bei diesem zweiten Teil liegt meine letzte Sichtung bereits mehr als acht Jahre zurück und ich war gespannt, wie der Film heute noch auf mich wirkt…

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Der zweite Teil der Trilogie schließt nahtlos an „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ an und lässt die Geschichte wie aus einem Guss wirken. Dennoch besitzt der Film eine ganz eigene Atmosphäre, die düsterer und endgültiger wirkt als noch der Auftakt des Abenteuers. Die Gefährten sind zerschlagen und erleben eigene Geschichten in ihren individuellen Handlungssträngen. Auch wird Mittelerde größer, wir lernen neue Völker und Charaktere kennen, die die Reise unserer Gefährten beeinflussen. Viel Stoff für viel Film. Knapp vier Stunden nimmt sich „Die zwei Türme“ in der erweiterten Fassung für seine Handlung Zeit und wirkt dabei keine Minute zu lang.

Im Gegensatz zum ersten Teil ist mir dieses Mal tatsächlich aufgefallen, dass sich die visuellen Effekte in den letzten Jahren doch deutlich weiterentwickelt haben. Speziell Gollum sieht man in manchen Szenen seine Künstlichkeit doch ein wenig an, gerade wenn man seinen Auftritt in „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ im Hinterkopf hat. Dieser Effekt verfliegt aufgrund der grandiosen Performance Andy Serkis jedoch schnell und man vergisst auch 14 Jahre später, dass man es hier mit einem reinen CGI-Charakter zu tun hat. Nach wie vor großartige Arbeit.

Neben der imposanten Schlacht um Helms Klamm, stechen für mich besonders die Szenen im Fangorn-Wald heraus, die eine ganz eigene Atmosphäre besitzen. Die Kombination aus Realaufnahmen, Miniaturen und CGI bleibt speziell in den beiden großen Schlachtszenen – nämlich Helms Klamm und Isengard – unerreicht. Wie bereits im ersten Teil seiner Trilogie hat Peter Jackson auch hier wieder unzählige denkwürdige Bilder geschaffen, die nur noch von Howard Shores Score übertroffen werden, dem mit seinen neuen Themen (u.a. zu Rohan) die musikalische Abbildung Mittelerdes abermals perfekt gelingt.

Wie es nicht anders zu erwarten war, überzeugt auch „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ heute noch wie am ersten Tag. Auch wenn an einzelnen Elementen bereits der Zahn der Zeit nagt, so kann er andere Stärken umso mehr ausspielen. Vermutlich macht dies auch einen Klassiker aus. Inzwischen beginne ich bereits mit meinen Kindern meine persönlichen Lieblingsfilme anzuschauen und ich freue mich jetzt schon auf den Tag (auch wenn es noch bestimmt 6-8 Jahre dauert), an dem ich sie in die magische Welt Mittelerdes einführe: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Media Monday #287 – Christmas-Special

Der Großteil des Weihnachtsfests liegt bereits wieder hinter uns und Wulf ergreift die Gelegenheit und gestaltet die heutigen Fragen des Medienjournals entsprechend. Wie passend, dass ich den heutigen Abend für ein paar Blogartikel auserkoren habe und mich nach allerlei Trubel über ein paar ruhige Momente freue. Ich hoffe ihr habt euer bisheriges Weihnachtsfest ebenso gelungen verlebt, wie es mir vergönnt war, und lasst eure Leser mit euren Antworten daran teilhaben…

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  1. Lag bei dir etwas in Richtung Film/Buch/etc. unter dem Weihnachtsbaum (sofern vorhanden)?
    Es gab Howard Shores Score zu „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“, das Buch „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ und ein Film Quiz. Was sonst noch unter dem Baum lag, könnt ihr meinem Bericht zum Konsumrausch 2016 entnehmen. Bereits im Vorfeld hat mir Flo Lieb die Blu-ray von „The Tree of Life“ geschenkt, worüber ich mich auch sehr gefreut habe.
  2. Hast oder wirst du selbst auch etwas in der Richtung verschenken und wenn ja, was (sofern du es an dieser Stelle verraten kannst)?
    Ich habe zwei Bücher verschenkt, die sich mit dem unfassbar wichtigen Thema Bier beschäftigen.
  3. Gibt es etwas, dass du dir nach den Weihnachtstagen noch unbedingt wirst kaufen müssen, sofern niemand es dir schenkt?
    Bereits seit einer halben Ewigkeit befindet sich das Buch „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ auf meinem Wunschzettel, doch vermutlich ist das Cover einfach zu abschreckend. Ich werde aber dennoch tapfer warten…
  4. Der beste Weihnachtsfilm, den ich in diesem Jahr gesehen habe, ob zum ersten oder wiederholten Male, war natürlich „Schöne Bescherung“, den ich zum ersten Mal gemeinsam mit meinen Kindern genossen habe.
  5. Besonders freue ich mich zur Weihnachtszeit immer über viel Zeit für und mit der erweiterten Familie.
  6. Wohingegen mich der Geschenkewahnsinn zu Weihnachten einfach nur noch nervt, weil das – speziell für die Kinder – immer der absolute Overkill ist.
  7. Die freien Tage habe ich genutzt beziehungsweise werde ich nutzen, um mich endlich der Familie, Filmen, Serien, Büchern und meinem Blog zu widmen.

Konsumrausch 2016

Eben wünsche ich euch noch ein frohes Weihnachtsfest, schon sind der Heilige Abend und der erste Feiertag vorüber. Es ist jedes Jahr aufs Neue unfassbar, wie schnell diese turbulente Zeit an einem vorüberrast. Dabei sollte es doch besinnlich zugehen. Wer Kinder hat weiß jedoch, dass dies ein Irrglauben ist – und genau so muss es sein: An Heiligabend waren wir zunächst im Kindergottesdienst, wo das Zappelinchen im Kinderchor mitgesungen hat, und danach ging es zu den Schwiegereltern. Die Kids samt ihren Cousins und ihrer Cousine haben bis knapp 22 Uhr durchgehalten. Eine respektable Leistung. Am ersten Feiertag war dann meine Familie an der Reihe und auch hier wurde wild mit den beiden Cousinen gefeiert, viel zu viel gegessen und eine irrsinnige Menge an Päckchen geöffnet. Auch ich wurde, wie ihr dem Foto entnehmen könnt, eifrig beschenkt und muss demnach, ähm, sehr brav gewesen sein:

konsumrausch-2016

Anders als noch im letzten Jahr blieben dieses Mal die nützlichen Dinge aus. So sitze ich gerade hier und lausche Howard Shores Score zu „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“ während ich heute Vormittag bereits in „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ geschmökert habe. Auch das Film Quiz wird für etliche unterhaltsame Momente sorgen und natürlich gab es wieder den einen oder anderen Whisky, wobei ich mich hier besonders auf die Smoking Guns der Tastillery freue. Das halbe Kilo Lindor wird mich dann hoffentlich dazu anspornen auch im kommenden Jahr wieder eifrig zu trainieren. Ja, in der freien Zeit zwischen den Jahren hat es mein Körper schon nicht leicht…

Am morgigen zweiten Feiertag haben wir ausnahmsweise keine großen Pläne. Nach der kompletten Dosis Großfamilie werden wir viele neue Brettspiele testen und die Kinder können sich in aller Ruhe mit ihren neuen Spielsachen beschäftigen. Vielleicht wird es ja doch noch ein wenig besinnlich? 😉

Frohe Weihnachten! (2016)

Jedes Jahr nehme ich mir vor die Vorweihnachtszeit zu genießen. Viel Zeit mit der Familie zu verbringen, auf Weihnachtsmärkte zu gehen, zu basteln, Geschichten zu erzählen und – ganz einfach – in Weihnachtsstimmung zu kommen. Jedes Jahr kommt der 24. Dezember, ohne dass ich diese Vorhaben wirklich erfolgreich umgesetzt habe. Im Gegensatz zu letztem Jahr mussten wir kein Haus fertigstellen, doch hatte mich die Arbeit in den vergangenen Wochen fest im Griff und erst seit ein paar Tagen gelingt es mir ein wenig abzuschalten…

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Am Abend meines letzten Arbeitstages in diesem Jahr, habe ich dem weihnachtlichen Theaterstück unseres Zappelinchens beigewohnt und seitdem der Weihnachtsbaum steht und ich mit den Kindern „Schöne Bescherung“ gesehen habe, macht sich so langsam die Erkenntnis breit, dass nun tatsächlich zwei ruhige Wochen mit meinen Liebsten auf mich warten. Neben den festen Terminen, sprich Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und zwei Geburtstagen, habe ich keine Pläne. Ich werde viel Zeit mit der Familie verbringen, viel essen und trinken, ein paar Filme und Serien schauen sowie ein wenig bloggen. Und dabei hoffentlich ein wenig entspannen. Klingt doch nach einem guten Plan, was meint ihr?

Nun bleibt mir nur noch auch euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten zu wünschen. Genießt die ruhigen Tage und sammelt Kraft für die Herausforderungen, die auch 2017 bestimmt für uns bereithalten wird. Erfreut euch an eurer Familie, genießt die kulinarischen Freuden und seid dankbar für das, was ihr habt (und geschenkt bekommt). Wir lesen uns auch zwischen den Jahren, doch nun erfreue ich mich erst einmal an leuchtenden Kinderaugen… 🙂

Euer bullion