Media Monday #326

Das Wochenende ist wieder im Sauseschritt an uns vorbeigezogen. Die Bilanz: zwei Kindergeburtstage und ein entspannter Sonntag. Die nächste Woche wird mit zwei Elternabenden und einem Geburtstag wieder turbulent (von der Arbeit einmal ganz zu schweigen), weshalb ich die Fragen des Medienjournals nutze, um das Wochenende noch gemütlich ausklingen zu lassen…

Media Monday #326

  1. Wenn ich eins beim Medienkonsum nicht gebrauchen kann, dann Kinder, die partout nicht schlafen wollen.
  2. Das Ergebnis der Bundestagswahl hat mir den Sonntagabend gehörig verhagelt, denn es ist einfach unfassbar.
  3. Momentan schlägt mein Fan-Herz ja sehr für Jim Jarmuschs „Paterson“, der ein wirklich wunderbar poetischer Film ist. ❤
  4. Geht euer (multi)mediales Hobby eigentlich mit akuten Platzproblemen einher oder seid ihr längst digital geworden?
    Natürlich mit akuten Platzproblemen, denn – wie ich hier ausführlich beschrieben habe – meine DVD- bzw. Blu-ray-Sammlung wächst und wächst und wächst. Obwohl ich ab und zu auch streame, kann ich mich damit noch nicht 100%ig anfreunden.
  5. Tim Curry in Stephen Kings „Es“ ist ja vielleicht der Grund dafür, dass ich Clowns gruselig finde.
  6. In gemütlicher Runde lässt es sich meiner Meinung nach ja am besten fernsehen (damit meine ich Filme und Serien und beschränke die gemütliche Runde auch gerne auf meine Frau und mich).
  7. Zuletzt habe ich eine 11-Kilometer-Runde am Alten Kanal gedreht und das war herrlich, weil die Strecke landschaftlich einfach wunderschön ist.

Die 5 schönsten Orte in Filmen

Auch diese Woche hält Gorana mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG wieder ein tolles Thema für uns Filmfreunde bereit: Es geht um die schönsten Orte. Nachdem mir die Aufgabe letzte Woche schwer gefallen ist, hätte ich dieses Mal locker eine Top 10 zusammenstellen können. Um mich selbst ein wenig zu beschränken, habe ich mich auf positive Orte konzentriert, wobei ja auch die düsteren Schauplätze durchaus ihren Reiz haben. Was fällt euch zu dem Thema ein?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #62

Das Thema für Ausgabe #62 lautet:

Die 5 schönsten Orte in Filmen

  1. Das Auenland bzw. Beutelsend in „Der Herr der Ringe“ (2001-2003) und „Der Hobbit“ (2012-2014) – Beim Überlegen habe ich gemerkt, dass ich eigentlich eine Liste nur mit Orten aus Peter Jacksons Mittelerde hätte zusammenstellen können. Wäre aber anderen schönen Orten gegenüber unfair gewesen, weshalb ich mich für das Auenland und noch spezifischer Beutelsend entschieden habe. Ich liebe die filmische Umsetzung (speziell in „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“) und fühle ich dort einfach wohl.
  2. Die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aus den „Harry Potter“-Filmen (2001-2011) – Es bleibt fantastisch: Schon in den Büchern fand ich Hogwarts gar wunderbar und die filmische Umsetzung steht dem fast in nichts nach. Die Schule ist schon ein eigener Charakter und ich kann mich bis heute nicht entscheiden, ob ich die gemütliche Chris-Columbus-Version oder die düstere Variante, die von von Alfonso Cuarón eingeführt wurde, gelungener finde.
  3. Das Haus der Familie Griswold aus „Schöne Bescherung“ (1989) – Es gibt wohl keinen filmischen Ort, an dem ich mich wohler fühle als im Haus der Griswolds: Wenn ich es jedes Jahr kurz vor Weihnachten betrete, hat der Urlaub gerade begonnen, zwei Wochen Familie liegen vor mir und ich genieße jede Sekunde an diesem inzwischen nur allzu bekannten Ort.
  4. Der Millenium Falke aus „Star Wars“ (1977-2015) – Natürlich darf auch einer der magischsten Orte meiner Kindheit nicht fehlen. Kein Wunder, dass Han Solo diesem Gefühl mit „Chewie, we’re home!“ auch nach all den Jahren noch Ausdruck verleihen kann. Nie war das Abenteuer näher – und doch fühlt sich der Falke so wunderbar heimelig an.
  5. Andys Zimmer aus der „Toy Story“-Trilogie (1995-2010) – Andys Zimmer ist wohl der beste Beweis dafür, dass es manchmal nicht die Orte sind, die es ausmachen, sondern die Personen. Andys Zimmer verändert sich über die drei Filme, ja, im ersten Teil steht der Umzug sogar direkt bevor. Man fühlt sich als Zuschauer dennoch zu Hause, was natürlich an der wunderbaren Spielzeug-Gang liegt.

Media Monday #325

Das Wochenende wurde einmal mehr von dem gefräßigen Zeitfresser geschluckt. Unglaublich. Wir feierten einen Geburtstag, pflegten den kranken Zwergofanten (was zugleich für ziemlich schlaflose Nächte sorgte) und genossen heute einen faulen Herbsttag. Bevor die Arbeitswoche morgen mit einem Mammut-Tag startet, nehme ich mir ein paar Minuten, um mit den Fragen des Medienjournals auf die vergangenen Tage zurückzublicken…

Media Monday #325

  1. Wenn heutzutage noch immer Serien nur auf DVD und nicht auf Blu-ray veröffentlicht werden, dann ist das sehr schade, denn je größer die Fernseher werden, desto schlechter sieht SD-Material leider aus.
  2. Den 90er Jahre Action-Film „Demolition Man“ habe ich nach Jahren nun auch endlich mal gesehen und ich frage mich, wie ich ohne das Wissen um die drei Muscheln nur so lange auskommen konnte.
  3. Immer wenn ich mein Filmregal sehe, bekomme ich regelrecht Lust mir eine Woche Urlaub zu nehmen, um all die tollen Filme sehen zu können.
  4. Wulfs Media Monday ist seit Jahren quasi eine Konstante, schließlich ist er für mich und viele andere Blogger der Grund, zumindest einmal in der Woche zu schreiben.
  5. Ich packe meinen Koffer und fahre nach Leipzig. Genau das habe ich exakt heute vor vier Wochen sagen können. Inzwischen ist sogar schon der erste Teil meines Reiseberichts geschrieben.
  6. Die künstlich erzeugte Exklusivität mancher Serien/Filme, beispielsweise in Bezug auf unterschiedliche Streaming-/Premium-Anbieter ist aus Sicht der Anbieter verständlich, nervt mich persönlich aber, da ich auch Netflix-Serien, wie „Stranger Things“, gerne auf Blu-ray sehen würde.
  7. Zuletzt habe ich es nach vier Wochen verletzungsbedingter Pause einmal wieder gewagt zu laufen und das war durchaus positiv, weil ich meine verletzte Zehe nur noch ein wenig gespürt habe.

Meine 5 liebsten (echten) Tiere aus Film oder Serie

Die heute Ausgabe von Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ist mir bisher mit am schwersten Gefallen. Tiere. Und dann noch echte Tiere. Schwierig. Folglich habe ich die Aufgabenstellung ein wenig anders interpretiert und mich auf echte Tiere in Realfilmen konzentriert. Animationsfilme hätte auch noch viel Spielraum geboten… 😉

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #61

Das Thema für Ausgabe #61 lautet:

Meine 5 liebsten (echten) Tiere aus Film oder Serie

  1. Die Ente Howard aus „Howard: Ein tierischer Held“ (1986) – Okay, gleich bei der ersten Nennung schummle ich ein wenig. Obwohl? Schließlich ist Howard eine Ente. Und eine Ente ist ein Tier. Eines des besten.
  2. Der Tiger aus „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ (2012) – Das erste animierte Tier in der Liste. Und zwar so eindrucksvoll animiert, dass es ein echter Charakter in diesem ohnehin wirklich sehenswerten Film ist.
  3. Der Affe Caesar aus „Planet der Affen: Prevolution“ (2011) – Ich mag auch das Original aus dem Jahr 1968 sehr, doch der moderne Caesar ist dank Andy Serkis unglaublich lebensecht und steht seinen menschlichen Konterparts in nichts nach.
  4. Die Bordeauxdogge Huutsch aus „Scott & Huutsch“ (1989) – Das einzige tatsächlich echte Tier in dieser Liste stammt aus einem der Lieblingsfilme meiner Kindheit. Immer und immer wieder gesehen. Dabei mag ich aus hinreichend bekannten Gründen überhaupt keine Hunde.
  5. Der Tasmanische Tiger aus „The Hunter“ (2011) – Ich kann mich nicht daran erinnern, dass jemals ein zweites Tier so mystisch und mysteriös inszeniert wurde. Da bekomme ich jetzt noch eine Gänsehaut.

Media Monday #324

Wo ist es nur hin, das Wochenende? Da wir kinderlos waren, haben wir einiges unternommen (siehe Frage 7), viel gegessen und uns einfach nur entspannt. Morgen beginnt die neue Arbeitswoche und wenn ich an meinen Terminkalender denke, dann wird mir jetzt schon ganz anders. Die Fragen des Medienjournals nutze ich deshalb dafür, noch einmal auf die vergangene Woche zurückzuschauen und euch an meinen Erlebnissen, was den Medienkonsum angeht, teilhaben zu lassen…

Media Monday #324

  1. Hätte ich plötzlich und unerwartet eine ganze Woche frei und somit Zeit, würde ich – da Schule und Kindergarten wieder beginnen – meine Vormittage mit Filmen, Serien und vor allem Schreiben verbringen und nachmittags zu Unternehmungen mit meiner Familie aufbrechen.
  2. „Arrival“ hat mich mit seiner Auflösung regelrecht vom Hocker gehauen, denn obwohl ich inzwischen ziemlich geübt darin bin, Twists zu erkennen, hatte mich Villeneuve mit der Geschichte komplett in den Bann gezogen, so dass mich die Wendung tatsächlich überraschte.
  3. Wenn ich von Blog-Artikeln, Trailern oder dergleichen gespoilert werde ist das ziemlich ärgerlich – kommt aber auf den Film und den Kontext an.
  4. Diese ständigen Vergleiche in Klappentexten oder auf Filmplakaten sind halt Marketing-Bla-Bla und gehören dazu.
  5. Der sechsten Staffel von „Shameless“ konnte ich einfach nicht widerstehen und ich wurde erwartungsgemäß gut unterhalten.
  6. Obwohl mich reine Männerfilme sonst nicht so reizen, gefiel mir „Black Sea“ doch überraschend gut, denn das U-Boot-Abenteuer war spannend erzählt und packend inszeniert.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“ im IMAX in 3D gesehen und das war wirklich eine sehr unterhaltsame Erfahrung, weil Luc Bessons Film bunt, wild und insgesamt einfach ein ziemlich abgefahrenes Sci-Fi-Spektakel ist.

Die 5 Filme, auf die ich mich im Herbst am meisten freue

Mit ihrer Aufgabenstellung für die aktuelle Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG macht es Gorana mir nicht leicht, gehöre ich doch inzwischen auch zu denjenigen, die kaum noch ins Kino kommen. Deshalb bin ich auf Heimkino-Releases ausgewichen und habe dort tatsächlich auch ein paar interessante Filme gefunden…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #60

Das Thema für Ausgabe #60 lautet:

Die 5 Filme, auf die ich mich im Herbst am meisten freue

  1. „Alien: Covenant“ (Ridley Scott) – Ich habe den Film bereits im Kino gesehen und fand ihn zwar gut, aber er besaß leider auch ein paar größere Schwächen. Ich bin deshalb sehr gespannt, wie er bei einer Zweitsichtung abschneiden wird.  (Heimkino-Release: September)
  2. „Blade Runner 2049“ (Denis Villeneuve) – Da „Blade Runner“ zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählt und mich Denis Villeneuve spätestens mit „Arrival“ extrem beeindruckt hat, nehme ich mir fest vor „Blade Runner 2049“ im Kino zu sehen. (Kinostart: Oktober)
  3. „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (James Gunn) – Ich mochte den ersten Teil sehr und habe große Hoffnung, hiermit einen nahezu perfekten Popcorn-Film zu erleben. (Heimkino-Release: September)
  4. „Pirates Of The Caribbean: Salazars Rache“ (Joachim Rønning & Espen Sandberg) – Ja, ich weiß. Den Film braucht eigentlich niemand. Schon den vierten Teil fand ich unnötig, doch ist mir bei meiner Recherche keine spannendere Neuveröffentlichung über den Weg gelaufen – und ein wenig Lust hätte ich ja schon, mich bei nasskaltem Herbstwetter in eine Decke einzuwickeln, einen Rum zu schlürfen und dabei einmal wieder in die Karibik aufzubrechen… (Heimkino-Release: Oktober)
  5. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (Juan Antonio Bayona) – Den Trailer fand ich extrem beeindruckend. So sehr, dass ich meiner Frau das Buch schenkte, die davon auch sehr begeistert war. Der Film war leider ein kompletter Flop, soll aber sehr gelungen sein. Perfekt für einen kalten Herbstabend. (Heimkino-Release: Oktober)

Media Monday #323

Zwei Wochen Urlaub sind vorbei, der Alltag kehrt zurück. Ich kann es noch gar nicht glauben und möchte die Zeit am liebsten zurückdrehen. Heute habe ich die letzten Fotos unseres Leipzig-Urlaubs bearbeitet und viel in Erinnerungen geschwelgt. Um nicht zu sehr der Melancholie zu verfallen, beantworte ich nun die aktuellen Fragen des Medienjournals und wünsche euch in diesem Zuge einen guten Start in die Woche.

Media Monday #323

  1. Im September freue ich mich wohl am meisten auf die letzten sonnigen Tage auf der Terrasse.
  2. Mein fortgeschrittenes Alter läuft mir in letzter Zeit quasi ständig über den Weg, sei es an meinem Geburtstag oder aufgrund diverser Gebrechlichkeiten.
  3. Von all diesen mega-gehypten Serien schaue ich nur einen Bruchteil und hänge meist Jahre hinterher.
  4. Vergleiche ich meinen Enthusiasmus für das Thema/Hobby Film, Serien und Bücher bzw. generell erzählte Geschichten mit anderen Themenfeldern, dann ziehen diese oft den Kürzeren.
  5. Habe ich die Wahl zwischen Buch oder Film entscheide ich mich im Zweifel für beides .
  6. Die Geschichte reizt mich ja ganz besonders an „Arrival“, weshalb mich nun auch Ted Chiangs Kurzgeschichte „Story of Your Life“ interessiert.
  7. Zuletzt habe ich „Jurassic World“ in 3D auf meinem neuen Fernseher gesehen und das war eine ziemlich beeindruckende Erfahrung, weil 3D im Heimkino sehr angenehm ist und den Unterhaltungswert noch einmal steigern konnte.

Die 5 Bücher, die ich als letztes gelesen habe

Die zweite Urlaubswoche nähert sich bereits dem Bergfest. Leider verlief sie aufgrund diverser Verletzungen (ich verweise auf Twitter) alles andere als planmäßig. Immerhin komme ich durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit einmal wieder zum Bloggen und werde deshalb pünktlich Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG beantworten. Heute stehen einmal wieder Bücher im Mittelpunkt…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #59

Das Thema für Ausgabe #59 lautet:

Die 5 Bücher, die ich als letztes gelesen habe

  1. „Verachtung“ (Jussi Adler-Olsen, 2010) – Wieder einmal ist Jussi Adler-Olsen ein mitreißender Krimi gelungen. Gerade die Beschreibung der Verbrechen ist teils wirklich schmerzhaft zu lesen. Hier lebt der Roman sehr von seiner dichten Atmosphäre und dem gezeichneten Leidensweg. Das überraschende Ende hatte ich leider schon viel zu früh durchschaut, was den Spaß an der Geschichte (wenn man es aufgrund der Thematik denn so bezeichnen kann) aber kaum geschmälert hat. Alle Freunde von „Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“ werden auch diesen vierten Teil schon gelesen haben, allen anderen Krimi-Freunden kann ich diese Reihe nur ans Herz legen: 8/10 Punkte. (Gelesen im Februar/März 2017)
  2. „Kein Weg zurück: Leben und Sterben am K2“ (Graham Bowley, 2010) – Nachdem ich in Jon Krakauers Buch einiges über die Geschichte der Bezwingung des Mount Everest gelernt habe, kenne ich dank Graham Bowley nun auch einige spannende Geschichten über die Versuche am K2. Mit „K2: Siren of the Himalayas“ habe ich gestern bereits angefangen, mich auch filmisch auf den K2 zu begeben. Die Dokumentation über die im Buch geschilderte Katastrophe „The Summit“ steht demnächst auf dem Programm. Ich kann das Buch wirklich jedem nur ans Herz legen, der meine Faszination auch nur ein wenig nachvollziehen kann: 10/10 Punkte. (Gelesen im März 2017)
  3. „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ (Mark Salisbury, 2014) – Aufgrund seiner Aufmachung und den unzähligen Set-Fotos und Skizzen, ist das Buch ein Schmuckstück in jedem Regal. Man bekommt viel für sein Geld, sollte jedoch nicht erwarten neue Einsichten in die Produktionsgeschichte der Filme zu bekommen. Wer damit leben kann, erhält mit „Alien the Archive: The Ultimate Guide to the Classic Movies“ ein famoses Nachschlagewerk rund um das beste Sci-Fi-Horror-Franchise der Filmgeschichte: 9/10 Punkte. (Gelesen im März/April 2017)
  4. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (David Levithan, 2014) – Ich habe „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ wirklich sehr gerne gelesen und A unglaublich gerne bei seinen unsteten Abenteuern begleitet. Am Ende gibt es keine Erklärungen, nur einen vorsichtigen Blick auf eine mögliche größere Geschichte. A bleibt seinen (oder ihren) Prinzipien jedoch treu und handelt entgegen aller erwartbaren Klischees, was mir – trotz des scheinbar unbefriedigenden Ausgangs – ziemlich imponiert hat. Ein tolles Buch: 9/10 Punkte. (Gelesen im April 2017)
  5. „The Three-Body Problem“ (Cixin Liu, 2006) – Auch wenn ich während meines Urlaubs nicht so viel zum Lesen gekommen bin, wie ich mir das gewünscht hatte, so hat mich „The Three-Body Problem“ doch ziemlich für sich vereinnahmt. Dranbleiben lohnt sich, auch wenn es bestimmt nicht das einfachste Buch für den entspannten Feierabend ist. Ich bin nun schon gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht und habe mir noch während des Lesens sogleich die beiden Fortsetzungen „The Dark Forest“ und „Death’s End“ zugelegt. Ungewohnt, fordernd und dabei doch sehr unterhaltsam: 9/10 Punkte. (Gelesen im Mai/Juni 2017)

Media Monday #322

Unfassbar, meine erste Urlaubswoche ist schon wieder vorbei. In dieser haben wir viel erlebt: Wir waren für drei Tage in Leipzig und haben u.a. den Zoo besucht, wir sind in den Playmobil Funpark gefahren und haben eine ausführliche Radtour (immerhin 24 km) unternommen. Da bleibt kaum Zeit für Medienkonsum. Somit ist es kein Wunder, dass ich keinen einzigen Film gesehen habe. Dennoch möchte ich auf die Fragen des Medienjournals nicht verzichten und liefere euch im Folgenden meine Antworten…

Media Monday #322

  1. Empfehlungen der Marke „XYZ musst du unbedingt sehen/lesen“ folge ich von den richtigen Leuten durchaus gerne.
  2. Filme wäre ja auch etwas, worüber ich gern mal bloggen würde, wenn ich endlich einmal wieder die Zeit finden würde, mich abends vor den neuen Fernseher zu setzen.
  3. Von all den anstehenden Filmstarts in den kommenden vier Monaten reizt mich vor allem das Sequel zu „Blade Runner“.
  4. Im August habe ich ja (endlich) ein paar Tage frei und zudem noch Geburtstag.
  5. Aaron Sorkin (u.a. „The West Wing“ oder „The Newsroom“) ist wohl eine/r meine/r liebsten (Dreh-)Buch-AutorInnen, schließlich hat er einen unverwechselbaren Stil und kann Dialoge schreiben wie kein Zweiter.
  6. Die Gamescom in Köln zieht ziemlich unbemerkt an mir vorüber.
  7. Zuletzt habe ich die zweite Staffel von „Brooklyn Nine-Nine“ gesehen und das war herrliche Unterhaltung, weil die Cop-Comedy wirklich witzig ist.

Die 5 Serien (Staffeln), die ich als letztes gesehen habe

Vor ein paar Stunden noch in Leipzig (wo ich unter anderem eine werktreue Nachbildung der Great Sept of Baelor besucht habe), jetzt schon wieder zu Hause vor dem Rechner, um die aktuelle Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zu bearbeiten. Das Jetset-Leben der Blogger. Glücklicherweise macht es Gorana mir auch in dieser Woche recht einfach und ich kann auf bereits geschriebene Besprechungen zurückgreifen. Ganz aktuelle Sichtungen, wie die zweite Staffel „Brooklyn Nine-Nine“ oder die sechste Staffel von „Shameless“, klammere  ich vorerst bewusst aus…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #58

Das Thema für Ausgabe #58 lautet:

Die 5 Serien (Staffeln), die ich als letztes gesehen habe

  1. „The Kennedys“ (2011) – Auch wenn die Serie bei Weitem nicht perfekt ist, so empfand ich sie doch als sehr interessant und durchaus mitreißend. Mit ein paar mehr Episoden und einer differenzierteren Betrachtung, hätte „The Kennedys“ eine wirklich famose Mini-Serie werden können. So bleibt letztendlich eine ein wenig unausgewogene Mischung aus Historiendrama und Soap-Opera, was gerade bei dieser Thematik ein wenig unglücklich erscheint. Wenn man sich für das Thema interessiert, kann man guten Gewissens reinschauen und wird durchaus Freude mit den acht Episoden der Serie haben: 8/10 (7.8) Punkte. (Gesehen im Mai 2017)
  2. „Girls – Season 4“ (2015) – Auch wenn nicht jede Episode funktioniert und ich oft wieder das Gefühl hatte, dass sich Marnie, Jessa und Co. in künstlichen Problemen wälzen, so fand ich die neu eingeschlagene Richtung  dennoch lobenswert. Es sieht wirklich so aus, als hätte Lena Dunham einen Plan für die finalen zwei Staffeln, auf die ich mich inzwischen schon wirklich freue. Sollten die Girls etwa erwachsen werden? 8/10 (8.2) Punkte. (Gesehen im Mai 2017)
  3. „Luther – Season 1 to 4“ (2010-2015) – Als ich mir die Blu-ray-Box zulegte, war ich mir sicher, die gesamte Serie in einem Paket zu kaufen. Inzwischen werde ich den Verdacht nicht los, dass irgendwann noch eine fünfte Staffel kommen wird. Und ja, ich würde mich sehr darüber freuen und hoffe nur, dass Idris Elba und die restliche Crew Zeit für mindestens vier Episoden mitbringen. Auch wenn der finale Fall alles andere als schlecht ist, so liegen die Stärken der Serie doch in den größeren Handlungsbögen, die ihren Figuren mehr Raum zum atmen bieten. Freunden von Krimiserien und harten Ermittlern, kann ich „Luther“ nur ans Herz legen. Deutlich gelungener als jedes US-Procedural: 9/10 (8.5) Punkte. (Gesehen im Mai/Juni 2017)
  4. „Kevin Can Wait – Season 1“ (2016) – Auch wenn mir die Schwächen der Serie in jedem Moment bewusst waren, so wurde ich doch größtenteils wirklich gut unterhalten. Da steckt ganz viel Nostalgie mit drin, doch mochte ich die Mischung aus neuen Figuren und bekannten Verhaltensmustern. Nach den Ankündigungen zur Neuausrichtung habe ich die Serie jedoch fast schon abgeschrieben, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Autoren einen sinnvollen Übergang schaffen wollen. Schade, denn für mich wäre das originale Konzept durchaus aufgegangen: 7/10 (7.2) Punkte. (Gesehen im April/Mai/Juni 2017)
  5. „Castle – Season 7“ (2014) – In den ruhigen Sommermonaten hat sich „Castle“ als Übergangsserie abermals bestens bewährt. Auch wenn es seit drei Tagen ununterbrochen regnet, habe ich es nicht häufiger vor den Fernseher geschafft. Somit dominiert das Krimi-Procedural einsam meinen Bewegtbildkonsum im Juli – und da hätte ich es wahrlich schlechter treffen können. Wunderbar leichte Sommerunterhaltung: 8/10 Punkte. (Gesehen im Juni/Juli 2017)