Wie beeinflusst Streaming unser Sehverhalten?

Seit dem Umzug vor gut einem Monat, hat sich auch unsere Internet-Situation drastisch verbessert. Waren schon kleinere Downloads mit DSL 3000 und ständigen Verbindungsabbrüchen eine Herausforderung, erfreue ich mich neuerdings an VDSL und einer stabilen Verbindung. Dies habe ich zum Anlass genommen, mich wieder einmal mit dem Thema Streaming zu befassen – auch diese Welt hat sich seit meinen ersten Experimenten vor ein paar Jahren doch ziemlich weiterentwickelt.

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Einige von euch werden sich vielleicht an meinen Artikel „Filmsammler: Eine aussterbende Spezies?“ erinnern, in dem ich die schöne neue Streaming-Welt in Frage stelle. Hat sich meine Meinung zu diesem Thema in den letzten zwei Jahren geändert?

Streaming ist im Markt angekommen

Viele der von mir damals erwähnten Mängel (fehlendes Full HD, Ladeverzögerungen, kein O-Ton und/oder Untertitel) gehören inzwischen der Vergangenheit an. Und es ist tatsächlich so wunderbar bequem geworden. Ein Streaming-Stick an den TV gesteckt, die nötige App geladen – und schon steht dem Sehvergnügen nichts mehr im Wege. Zudem sind nun auch hierzulande relevante Inhalte verfügbar – und das oft im O-Ton und mit zuschaltbaren Untertiteln. Die neuesten Filme und Serien in Full HD und Dolby Digital genießen? Kein Problem! Man muss nicht mehr am Rechner sitzen, ein VPN konfigurieren, nur um auf die mit Werbung zugestopften Webseiten der US-TV-Sender zuzugreifen oder US-Streaming-Dienste à la Hulu nutzen zu können. Streaming ist einfach und bequem geworden.

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Sind physikalische Medien am Ende?

Als ich vor ein paar Wochen noch Umzugskisten gepackt habe, hätte ich am liebsten jedes einzelne Buch, jede einzelne CD und auch jede einzelne DVD bzw. Blu-ray (insbesondere die klobigen Sammlerstücke) auf den Mond geschossen. Wäre es nicht so viel einfacher diesen ganzen Ballast nicht mitschleppen zu müssen? Und dann die Situation im neuen Haus: Wo die ganzen Schätze unterbringen? Die alten DVD-Regale passen nicht mehr ins Wohnzimmer – also ab in den Keller damit. Zu diesem Zeitpunkt schien mir das Schicksal meiner Sammlung schon besiegelt, doch bereits beim Auspacken hat mich das alte Fieber wieder gepackt: Ich verbrachte viel Zeit mit dem Anfassen, Aufbauen, Lesen und Erinnern. Und vor allem mit der Vorfreude auf all die Filmsichtungen, die da noch oder wieder auf mich warten.

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Zwei Wochen später stand dann ein passendes Regal im Wohnzimmer, das zwar nicht Platz für alle Filme bietet, doch immerhin für die wichtigsten – inklusive der klobigen Sammlerstücke. Und ich stehe oft vor diesem Regal und beschäftige mich ganz bewusst mit den Filmen und Serien darin, auch ohne sie aktiv zu sehen. Ein großes Bücherregal hat inzwischen übrigens auch seinen Platz im neuen Wohnzimmer gefunden, mit dem es mir ganz ähnlich geht. Nun ist es endlich so richtig schön wohnlich. Ganz ohne physikalische Medien geht es eben doch nicht.

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Die Qual der Wahl

Geht es euch auch so? Feierabend und Lust auf einen Film, doch die Qual der Wahl vor dem Filmregal ist häufig groß. Dabei hilft es mir oft die Medien haptisch in die Hand zu nehmen und mich von meinen Erinnerungen von einem Film zum nächsten leiten zu lassen. Liegt der gewählte Film erst einmal im Player, bin ich zufrieden mit meiner Wahl und schaue ihn auch zu Ende.

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Funktioniert das auch per Stream? Hier ist die Auswahl von vorneherein eingeschränkt und fremdbestimmt. Empfehlungen werden von Algorithmen generiert, die zu einem nicht näher definierten Teil auch den Zielen des jeweiligen Anbieters unterliegen. Man gibt Eigenverantwortung ab, um ein zugegebenermaßen bequemes und schnelles Filmerlebnis zu bekommen. Ich habe für mich jedoch festgestellt, dass ich schnell mal weiterschalte: Den Film wollte ich ja eh nicht so ganz dringend sehen. Also mal fix geschaut, was sonst noch im Angebot ist. Oder doch lieber eine Serie?

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Mein Fazit nach vier Wochen Streaming…

…lautet also: Es ist ein toller und einfacher Weg, um mal eben die eine oder andere Serienfolge zu schauen. Speziell bei Serien, die man eben nicht unbedingt im Regal stehen haben muss. Bei Filmen bin ich mir allerdings noch unsicher. Für mich ist die Nachhaltigkeit noch nicht gegeben. Vielleicht fehlt mir auch einfach die Zeremonie (Hülle aus dem Regal holen, anschauen und lesen, Blu-ray entnehmen, in den Player legen). Vielleicht habe ich auch noch nicht alle Vorzüge erkannt. Fakt ist: Ich möchte auf das Streaming-Angebot nicht mehr verzichten, doch ohne Lieblingsfilme oder Serien im Regal kann ich mir mein Wohnzimmer auch weiterhin nicht vorstellen.

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Deshalb bleibe ich auch weiterhin ein altmodischer Filmsammler, der seine Sichtungen eben gezielt um so manches in der Cloud gespeicherte Werk erweitert… 🙂

57 Gedanken zu “Wie beeinflusst Streaming unser Sehverhalten?

  1. Bei Filmen ist Streaming für mich zu einer Art Vorauswahl geworden. Ich kann dank VoD für etwa den Preis einer DVD viele verschiedene Filme in einem Monat sehen und dann je nach Gefallen (und damit der Wahrscheinlichkeit eines zweiten Sehens irgendwann) entscheiden, ob ich den Film besitzen möchte und so Fehlkäufe vermeiden. Und ich schau auch eher mal in etwas rein, dass normalerweise nicht meinem Beuteschema entspricht. So hab ich beispielsweise über Netflix mehr Dokumentationen im letzten Jahr gesehen, als im ganzen Jahrzehnt zuvor zusammen.
    Ganz auf ‚berühbare‘ Medien würde ich aber auch nie verzichten wollen. Aber es ist eben eine bewusste auf mich zugeschnittene Auswahl und keine Ansammlung von Blindkäufen (gut, einige davon hab ich immer noch rumstehen, aber es ist deutlich weniger geworden).

    Bei Serien ist es ähnlich. Da kommt nur noch die Bequemlichkeit dazu, dass ich bei VoD keine DVDs im Player austauschen muss, sondern automatisch eine Folge nach der anderen abgespielt wird xD

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    • Eine interessante Perspektive, danke! Das mit den Blindkäufen stimmt natürlich, wenngleich sich solche bei mir ohnehin immer mehr Einschränken – und wenn doch, werden die schlechten Filme eben wieder verkauft.

      Vor ca. 10 Jahren wäre ich Streaming vermutlich komplett verfallen, weil ich da viel, viel, viel mehr Zeit gehabt hätte und vermutlich auch einen Film und eine Serie nach der anderen geschaut, auch wenn sie mal nicht direkt dem Beuteschema entspricht.

      Heute habe ich kaum noch Zeit und komme schon kaum hinterher die Lieblingsfilme mal öfter zu sehen. Da hebt sich der Vorteil der großen, aber irgendwie auch beschränkteren Streaming-Bibliothek wieder auf. Und dass ich mal mehr als 1-2 Serienfolgen am Stück schaue kommt auch so selten vor, dass mich kein DVD-Wechsel stört… 😉

      Das mit den Dokus ist allerdings eine klasse Sache, denn die schaue ich tatsächlich zu wenig. Meist greife ich hier auf mir bekannte Dokumentarfilmer zurück (oft Doku-Serien), würde aber gerne Neues entdecken. Insofern danke für den Tipp! 🙂

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      • Ich war mal eine Zeitlang sehr anfällig für diese „3zum Preis für 2“-Angebote und dergleichen, da hat sich dann so einiges an Filmen angesammelt, die eher meh sind. Ich merk schon, dass mich da jetzt der Gedanke „schau es dir lieber erst mal über Streaming an“ zurück hält.

        Was mir gerade noch einfällt: Bonus-Material
        Auch ein deutlicher Pluspunkt für DVDs, bei Streaming gibt es das nicht (zumindest hab ich es noch nirgends gesehen). Und da sind ja oft auch interessante Sachen dabei, egal ob zusätzliche Szenen oder Audiokommentare.

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      • Ja, die „3 für 2“- oder „4 für 3“-Geschichten kenne ich auch. Da hat man gerne nochmal einen Film mitgenommen, den man nicht unbedingt sehen wollte. War meiner Meinung nach aber auch nicht schlimm, denn ich halte es wirklich so, dass ich Filme gnadenlos wieder verkaufe, wenn sie mir nicht gefallen. In meiner Sammlung steht somit also nichts, was ich nicht vielleicht doch noch einmal sehen würde.

        Ha, Bonus-Material! Wie konnte ich das vergessen? Das Argument ist mir vor dem Artikel auch noch durch den Kopf gegangen und ja, darüber hätte ich auch noch einen Absatz schreiben müssen, obwohl ich heute auch weit nicht mehr so viele Extras schaue, wie früher. Auf die Dokus der erweiterten Fassung des Hobbits freue ich mich allerdings schon wieder sehr und werde ich hoffentlich über Weihnachten schauen können. Gibt eben solche und solche Extras, aber eben nicht im Stream. Stimmt.

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  2. 1. Wann gibt’s ein Foto vom eingerichteten Wohnzimmer inkl. Filmregal? 🙂

    2. Gehts mir ähnlich wie dir. Finde Streamen super praktisch, möchte aber auf die haptischen Datenträger nicht verzichten. Ich habe im Moment Netflix und iTunes. Netflix zB hindert mich daran meine schon gekauften Serien auf DVD endlich zu gucken, denn gerade für Serien ist das Streamen echt unfassbar bequem. Es weiß immer wo man stehengeblieben ist, ist HD und man muss nicht extra aufstehen und die Scheibe nachlegen. Bei Filmen ist es noch etwas anders, da hinkt Netflix noch etwas hinterher … Da kommt dann aber iTunes ins Spiel. Neueste Filme um 4,99 ist schon ganz OK. Und den Großteil will man eh kein 2. Mal sehen.

    Filme kaufe ich immer noch hin und wieder auf Bluray, Serien nicht mehr.

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    • Zu 1: Den Inhalt des Filmregals kennst du jetzt ja schon. Fotos vom Haus folgen bestimmt einmal wieder. Irgendwann. Ähm.

      Zu 2: Netflix hätte ich auch gerne. Im Moment begnüge ich mich allerdings mit Amazon Prime, das auch recht gut funktioniert und ein paar schöne Serien in der Auswahl hat. Kann in dieser Hinsicht aber nicht mit Netflix mithalten, doch gerade in der Vorweihnachtszeit bin ich froh über die anderen Vorteile, die Prime so mit sich bringt.

      Ich habe auch noch sehr viele Serien im Regal, die ich wohl auch zuerst einmal wegschauen werde. Bestimmt aber in Kombination mit Serien-Streams. Dann gibt es ja noch HBO-Serien, die man nicht auf den diversen Portalen findet, die werde ich auch weiterhin kaufen.

      Filme online und kostenpflichtig leihen. Hmm, dazu ist mein Filmregal zu gut gefüllt und ich würde lieber 10 Euro für eine Blu-ray zahlen, die ich dann notfalls wieder für die Hälfte verkaufe, als 5 Euro für einen Download. Da bin ich irgendwie altmodisch und brauche etwas in der Hand. Außerdem mag ich zumindest die Illusionen, dass ich mir jederzeit jeden Film aus der Sammlung theoretisch noch einmal anschauen könnte… 😉

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  3. Wie ich beim Media Monday schon sagte, habe in das Streaming schon seit einer ganzen Zeit für mich entdeckt. Gerade mir als Wenig-Seriengucker kommt es natürlich sehr entgegen, hier und da mal ein paar Folgen ansehen zu können wenn ich gerade Lust dazu habe, oder auch mal ein paar Folgen einer unbekannten Serie zu konsumieren, einfach um zu sehen ob sie mich packt (so geschehen bei Sons of Anarchy oder American Horror Story).

    Auch für Filme finde in es nicht unpraktisch, die nächste Videothek ist 20 Kilometer weit weg und schlecht bestückt. Sicher, man muss sehen, wo man sich anmeldet (Netflix ist für Serien und Dokus toll, für Filme aber nur bedingt geeignet. VoD von Sky ist da zumindest eine halbwegs passable Alternative), sonst hat man bald eine Latte an Abos an der Hacke, nutzt aber alles nur halbherzig. Wenn man aber „seinen“ Anbieter gefunden hat, ist Streaming eine tolle Alternative zur Videothek. Ganz ersetzen wird es den Datenträger aber zumindest bei mir nicht. Ich habe zwar einen Großteil aus Platzgründen mittlerweile verkauft, aber einiges muss halt dennoch im Original stehen bleiben.

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    • Als Alternative zur Videothek ist das bestimmt eine tolle Sache. Speziell, wenn es um Neuerscheinungen geht, doch diese sind ja meist auch nicht kostenlos im Stream erhältlich. Oft halte ich nach Geheimtipps o.ä. Ausschau, die irgendwo in einem Blog erwähnt wurden – und auch damit sieht es nicht allzu gut aus. Natürlich habe ich mit Amazon Prime auch nur den Einblick in einen sehr kleinen Bereich, doch sobald ich mich bei mehr als 1-2 Diensten anmelden muss, geht der finanzielle Vorteil auch wieder dahin. Bevor ich 30 Euro im Monat für Streaming-Dienste ausgebe, kann ich mir auch drei Filme kaufen. Zu viel mehr komme ich ohnehin nicht.

      Ich werde das Thema auf jeden Fall weiter beobachten und mich auch ganz bewusst an so manchem Streaming-Erlebnis versuchen. Ich hoffe nur, dass es auf lange Sicht nicht den Blick auf Film generell zu sehr einschränkt, und man nur noch schaut, was einem eben vor die Nase gesetzt wird.

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  4. Hmmm…ich bin da noch relativ „oldschool“ – wir haben zwar einen Apfel-TV und mögen es die Möglichkeit zu haben, mal schnell einen Film auszusuchen, wenn wirklich mal GAR NIX kommt, das uns interessiert. Groaßrtig Serien kucken wir ohnehin nicht und streamen daher auch so gut wie nicht. Ich bin noch mit den guten alten Videotheken aufgewachsen und mag es auch bei Filmen was „in der Hand“ zu haben…genau wie du sagst. Einfach mal an das Regal gehen, was aussuchen oder nur in Erinnerungen schwelgen *krückstockschwenk* Die Filme, die bei uns auf DVD rumstehen sind alles Filme, die man öfters kucken kann – quasi unsere persönlichen Klassiker. Die möchte ich nicht missen und ab und an kommt auch mal ein neuer dazu.

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    • Kann ich gut verstehen. Bei mir sind es gerade Serien, die das Streaming doch interessant machen. Irgendwie habe ich das Gefühl, als würde ich gestreamte Werke nicht so schätzen, wie Filme die ich im Kino sehe oder per physikalischem Medium. Damit gehören wir aber vermutlich tatsächlich einer aussterbenden Generation, doch sehe ich z.B. auch bei den Kindern, dass sie DVDs bzw. CDs doch lieber mögen und eher einordnen können, als etwas das irgendwo aus dem Internet kommt.

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      • Geht mir z.B. bei Musik auch so…ich habe noch ein ganzes Regal voller CDs, schleppe aber mittlerer Weile alles auf SD-Karte oder im Player mit mir rum, was ich irgendwie schade finde. Früher hab ich mir ein und die selbe CD noch X-mal hintereinander angehört und mich gefreut wie sonstwas, wenn ich mir mal eine neue Scheibe vom Taschengeld zusammengespart habe. Mit den ganzen mp3s hat man irgendwie nix mehr in der Hand. Und bei Filmen geht mir das auch so…

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      • Mir geht es mit Musik auch ähnlich. Ich nutze z.B. kein Spotify, sondern kaufe mir weiterhin die CDs von meinen Lieblingsbands. Diese wandern dann aber auch meist nur ins Regal und ich höre nur die MP3s, weil das eben so viel praktischer ist. Allerdings kommt bei mir noch hinzu, dass ich im Auto nur einen Standard-CD-Player ohne MP3-Funktion habe und dort Musik auch per CD konsumiere. War früher die Auswahl zu klein, ist sie heute eher zu groß und die Zeit zu knapp.

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  5. Warum steht da nicht mein Name als Autor über dem Artikel?! Aber jetzt muss ich dazu nichts mehr schreiben, denn deine Gedanken treffen exakt so auch auf mich zu. Ich habe auch erst vor einem Monat mit dem Streaming angefangen (auch Prime, vor allem der versandkostenfreien Weihnachtseinkäufe wegen 😉 ) und habe mich trotz der Skepsis schnell überzeugen lassen. Ein Fire TV angeschlossen, bisschen auf der Fernbedienung rumgedrückt und los geht’s.

    Von dem Angebot wurde ich nicht überrollt. Ich habe aber bisher auch kaum auf die Empfehlungen von Amazon reagiert, sondern mir gezielt Filme in meine Watchlist gepackt, die ich entweder schon immer mal sehen wollte oder mir in Blogs als Empfehlung über den Weg gelaufen sind. Also hat sich an meiner selektiven Guckweise bisher nichts geändert.
    Das Thema Algorithmus ist aber generell eines, das mich beschäftigt und wo ich eine eher kritische Meinung zu habe. Von daher wird es bei mir auch keine weiteren Dienste geben, wo ich mich anmelden werde. Wie du schreibst, ich komme mit den DVDs kaum mit dem Gucken hinterher und bei höheren monatlichen Kosten rentiert sich das für mich nicht. Und bis ich Prime durchgeschaut habe, dauert es wohl noch. 🙂

    Ich vermute mal, dass es bei mir auch Serien sein werden, die jetzt weniger gekauft und dafür mehr gestreamt werden. Vor allem erste Staffeln zum Kennenlernen stehen noch einige in meinem Regal herum, die ich dann doch nicht weiterverfolgt habe, weil sie zu uninteressant waren. Das Probegucken ist so wesentlich einfacher und günstiger, obwohl auch schon der erste Film, den ich per Stream geschaut habe, schon als BD im Regal steht, weil er mich überzeugen konnte.

    An Grenzen bin ich schnell gestoßen, als ich mich abseits von Hollywood umschauen wollte, da sind viele Filme (bei Prime) entweder so teuer wie die Disc oder gar nicht vorhanden. Dehalb kommt man gar nicht um den Kauf herum. Das ist aus meiner Sicht auch die große Gefahr des Streamingangebots: Die Nutzer als Masse werden in die Richtung der Filme gedrückt, die oft angeschaut werden und kostenlos sind, also hin zum Mainstream, was diese Filme dann wiederum noch stärker in den Fokus rückt. Ungewöhnliche kleine und vor allem ausländische und nicht-US-Produktionen fallen entweder durch den Algorithmus oder durch die Nichtaufnahme ins Angebot auf längere Sicht raus oder werden nur in Spezialstreamingdiensten wie Mobi gezeigt, wo dann aber wieder nur die Leute angemeldet sind, die sowas gezielt suchen. Ist aber auch ein schwieriges Thema, solange man nichts darüber weiß, wie die Dienste ihr Angebot einkaufen und vor allem, wie der Algorithmus genau funktioniert.

    Das Platzargument gegen eine haptische Sammlung habe ich übrigens trotz bereits hinter mich gebrachten Umzugs noch nie verstanden. Vor allem wenn man sich sein eigenes Haus baut, ist dann nicht die Planung eines seperaten Heimkinoraumes oder einer entsprechenden kathedralähnlichen Ecke im Wohnzimmer Pflicht? :p Hat mich ja schon gewundert, dass da kein entsprechender Artikel bei deiner Hausbauserie erschienen ist. 😀
    Ein Bekannter hat seine 1000+-Filmsammlung vor einiger Zeit komplett entsorgt mit dem Argument, dass er jetzt endlich wieder Platz im Wohnzimmer hätte. Nun hängt an dem Platz, wo vorher ein fantastisches, anschaubares DVD-Regal stand, ein IKEA-Bild von einer New York-Szenerie mit gelben Colorkey-Taxis. Ob einem das gefällt, muss man natürlich für sich entscheiden, aber ich finde persönliche „Raumdeko“ in Form von Regalen sehr viel schöner, von Vorteilen wie Schallabsorption ganz zu schweigen. Schon alleine deshalb wird meine Sammlung nicht verschwinden. 🙂

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    • Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Da könnte man dich tatsächlich fast schon als Co-Autor aufführen… 😉

      Was die Algorithmen angeht, so geht es den meisten Diensten wohl tatsächlich darum, den Nutzer möglichst eng an sich zu binden und seinem Geschmack entsprechend zu empfehlen. Das heißt wiederum, dass man (ohne selbst aktiv zu werden) kaum über den Tellerrand blicken wird. Wir Filmfreunde werden das aber ohnehin tun und das „normale“ Publikum würde es im TV ja auch nicht anders machen.

      Was das Heimkino im Haus angeht, so hatte ich das tatsächlich einmal vor. Dann jedoch holte mich die Realität ein und man nutzt den Platz, wenn man eine Familie hat, eben doch, nunja, praktisch. Mein Heimkino hat sich somit ins Wohnzimmer verlagert, sprich es gibt endlich eine 5.1-Anlage und zumindest Platz für einen 65-Zoll-TV. Ob der Hobbykeller irgendwann zum Heimkino oder gleich zum Holodeck ausgebaut wird, entscheidet wohl der Zeitraum, der bis zu einem noch nicht bestimmten plötzlichen finanziellen Segen vergeht… 😉

      Das wir mal Film- bzw. Bücherregale ihm Wohnzimmer haben wollen, stand übrigens außer Frage. Ich mag diese sterilen Räume nicht, wo höchstens mal ein Stehrumchen Platz findet. Total unwohnlich. Nee, ohne Filme und Bücher im Wohnraum geht nix! 🙂

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  6. Ich fahre mittlerweile aus vollster Überzeugung Dual. Bedeutet: mir ist vollkommen klar, dass gerade wenn man auch abseitigen Filmgattungen (Asien, kleine independent-Werke, etc.) zugeneigt ist, die Streaming-Dienste noch ganz weit vom Optimum entfernt sind. Eigentlich werden sie es nie erreichen können und da sist einer der Gründe, warum ich mir nach wie vor gerne physische Datenträger kaufe. Aber nicht mald er Hauptgrund, denn ich sammele sie halt von herzen, will Filme die ich gerne mag einfach immer verfügbar haben, auch wenn das DSL gerade abkackt, und mag das Stöbern und „in die Hand nehmen“ und durch eine persönliche Sammlung aus Filmen, die ich größtenteils sehr schätze, durch schmökern.

    Dennoch sind die Streaming Portale wie Netflix oder Prime mittlerweile aus meinem Film- und vor allem Serien-Konsum in keinster Weise mehr wegzudenken – mir Serien auf Disk zu kaufen, habe ich (bis auf Twin Peaks) nie angefangen. Zwar will ich auf lange Sicht Breaking Bad und Mad Men komplett im Regal stehen haben, allerdings auch wirklich nur, weil ich die für meine persönlichen Serien-Favoriten halte, Aber insgesamt waren (und sind) Serien für mich eher ein Medium was ich nicht besitzen muss. Früher habe ich die klassisch im TV geguckt, heute gucke wurde dies durch Netflix susbtituiert. Ich glaube auch nicht, dass das Argument, man würde sich nicht mehr so sehr auf fordernde Stoffe einlassen, welches häufig als Punkt gegen Streaming gebracht wird, so wirklich greift. Früher im TV hat man Serien auch nach drei Episoden abgebrochen wenn sie einem nicht gefallen haben (und manche Leute auch Filme abgebrochen). Sich durch etwas durchkämpfen tut man doch wirklich nur, wenn man dafür Geld ausgegeben hat, was bei Serien-Boxen ja auch nicht wenig ist.

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    • Ich werde in Zukunft wohl auch beides nutzen, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Bei Filmen werde ich größtenteils meiner Sammlung treu bleiben und bei Serien wird es sich vermutlich splitten. Ich habe schon gerne die richtig tollen Serien im Regal stehen. Sicher schaue ich meine Boxen nicht mehr x-mal, wie es noch zu Zeiten war als es nur „Friends“ auf DVD gab. Doch „The West Wing“, „Mad Men“ usw. möchte ich schon in bestmöglicher Qualität und immer verfügbar im Regal haben. Schon alleine, um den Serien den Status zuzusprechen, den sie eben in meiner popkulturellen Wahrnehmung genießen. Von HBO-Serien einmal ganz abgesehen, die es ja nirgends (von HBO oder Sky einmal abgesehen) im Stream gibt. Bei Comedys oder manchen Drama-Serien reicht in Zukunft dann aber wohl tatsächlich der Stream. Und vielleicht entdecke ich auch einmal neue Serien, die ich sonst nicht schauen würde. Gerade die Eigenproduktionen von Netflix sind natürlich spannend, wenngleich ich auch noch nicht bereit für ein zweites Abo bin.

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  7. Ich bin sehr zwiegespalten was das Streaming angeht. Ich selber nutze bislang keinen Streamingdienst und bin immer noch glühender Verfechter der DVD- bzw. Blu-Ray-Sammlung. Vielleicht liegt es an der Haptik. Es hat einfach einen anderen Effekt, wenn du einem Freund einen guten Film empfiehlst, indem du ihm den Film tatsächlich in die Hand drückt, als vergleichsweise einfach zu sagen: „Hey, schau doch mal diesen Film an“. Ich selber würde einen Streamingdienst auch eher dafür nutzen um mal in Filme reinzuschauen, die ich noch nicht gesehen habe um mich ggf. vor einer schlechten Kaufentscheidung zu schützen. Allerdings führt dieses Reinschauen auch eher dazu, dass man den Film als solches nicht mehr ernst nimmt. Für mich als leidenschaftlicher Kinogänger und Filmliebhaber ist das natürlich bitter.

    Außerdem hat das Streaming auch schlechten Einfluss auf das Kino. Ich erinnere nur mal an den Fall von BEASTS OF NO NATION, der zeitgleich als Stream als auch im Kino gestartet ist. (http://www.moviepilot.de/news/beasts-of-no-nation-floppt-im-kino-produzent-netflix-ists-egal-159540). Streaming könnte durchaus eine Bedrohung des klassischen Kinos werden, ganz besonders wenn auch noch die Sperrfrist (i.d.R. 6 Monate) fällt. Warum sollte ich noch ins Kino gehen, wenn ich Filme und Serien auch bequem zuhause sehen kann? Der Kinobranche geht es sowieso schlecht. Die Besucherzahlen sinken, die Eintrittspreise steigen. (Statistiken dazu gibt’s hier: http://www.ffa.de/kinoergebnisse-uebersicht.html). Ich frage mich, ob ich den Streaminganbietern noch helfen will ihren Einfluss zu vergrößern.

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    • Eine interessante Perspektive, danke! Der Flop von „Beasts of a Nation“ mag auch mit am Thema sowie am Produzenten Netflix gelegen haben. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass andere Kinofilme zeitgleich kostenlos auf einer Streaming-Plattform veröffentlicht werden. Es würde dann vermutlich eher über iTunes o.ä. als Vollpreistitel laufen, d.h. nur der Zuschauertyp, der es scheut den Weg ins Kino auf sich zu nehmen, würde diesen Weg wählen. Einen Preisvorteil für die Konsumenten gäbe es kaum noch. Dennoch natürlich eine Entwicklung, die nicht positiv für Kinos ist, keine Frage.

      Dennoch glaube ich nicht, dass Streaming in dieser Abo-Form ein größerer Konkurrent für das Kino ist als das Fernsehen.

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  8. Filme, die mir wirklich gefallen (was ja nicht so viele sind) hole ich mir immer auch noch auf Blu-ray, egal ob ich sie jederzeit auch per Stream sehen könnte. Ansonsten kann ich bei Netflix auch eine Liste mit vielen Filmen erstellen, vor der ich dann abends ähnlich wie du vor dem Regal sitze und mich leiten lasse, was ich davon jetzt schaue. Zudem hat international zugängliches Netflix auch den Vorteil, dass man bisweilen viele Filme sehen kann, die hier noch nicht auf dem Markt (oder teils sogar im Kino) erschienen sind. Und wenn ich bedenke, dass ich am Sonntag für einen Kinobesuch 14 Euro bezahlen werden muss (9 Euro für die Karte und 5 Euro für ÖPNV, da er nur im Arthouse-Kino der Großstadt läuft), ist für mich Streaming schon eher die Zukunft.

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  9. Streaming ist bei entsprechender Leitung natürlich schon was Feines. Ich hatte ja auch Django Unchainend wackelfrei bei Prime geschaut. Das hat schon was. Allerdings sehe ich es ebenso wie du, ich habe lieber eine „anfassbare“ Sammlung an Filmen bei mir stehen. Auf DVDs werde ich erst dann verzichten, wenn keine mehr hergestellt werden 😉

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  10. Also „früher“ haben wir uns wirklich alles als DVD oder Bluray hingestellt. Mittlerweile bin ich froh, dass die Hingabe etwas abebbt, denn das Zimmer ist bis zur Decke voll, ich gucke praktisch nie was davon (teilweise sind die Schmuckstücke noch Originalverpackt) und den Wert verlieren sie auch (wahrscheinlich wird die Sammlung mal irgendwann von einer Wohnungsauflösungsfirma auf den Müll geschmissen). Hört sich desillusioniert an, aber nach über 30 Jahren sammeln hat man solche Gedanken schon mal :))
    Die Streaming-Dienste nutze ich vor allem für Serien, die ich sonst nie sehen könnte und schon gar nicht blind kaufen würde (sammle ohnehin keine Serien, außer wenigen Ausnahmen wie Twin Peaks und… äh, ich sammle nicht mehr) . Netflix und Watchever haben mir aber schon Filme näher gebracht, die ich fast vergessen hätte, weil im Kino verpasst und im TV niemals angemacht wie Blue Jasmine.
    Nicht zu vergessen die Musiksachen auf Watchever.
    Resümierend würde ich sagen: drauf verzichten möchte ich nicht mehr, aber ja, das Programm wird beschränkt bleiben. Trotzdem werde meine Hoffnung nicht aufgeben, dass die Streamer ihr Programm auch bei den asiatischen Produktionen erweitern – eine echte Lücke, finde ich.

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    • Ja, als Wertanlage darf man die Filmsammlung nicht sehen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen verliert sie rapide an Wert. Für mich ist ihr Wert auch eher etwas Ideelles, Persönliches. Ich packe auch jede DVD/Blu-ray aus, da ich die Filme schließlich auch sehen will. Zumindest irgendwann. Und ich bereinige meine Sammlung, sprich alles was ich nicht noch einmal sehen will, kommt wieder weg. Dennoch häuft sich natürlich so einiges an… 😉

      Was Streaming angeht, so stehe ich ja noch ganz am Anfang. Netflix werde ich vielleicht auch noch irgendwann testen, doch bis dahin bin ich mit meiner Sammlung noch gut beschäftigt – und eben dem, was ich mir gerade durch Streaming erarbeite. Die Zeit wird ja leider tendenziell eher knapper, als mehr. Aber mal sehen was die Weihnachtszeit so bringt! 🙂

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  11. Hat es dich jetzt also doch erwischt! 🙂

    Sehr schicke Sammlung, auch wenn das nur ein Teil dessen ist! (Olaf irritiert mich vor „The Raid“ aber ein bisschen. :D)

    Kann deine Gedanken vollkommen nachvollziehen, daher verzichte ich derzeit noch auf Streaming. Ich möchte einen Datenträger in der Hand halten können, ggf. das Cover betrachten und allein davon schon in Erinnerungen schwelgen. Aber um ehrlich zu sein, der Hauptgrund ist ein anderer: Das Zurschaustellen. Ich mag das gerne, die vollen Regale zu betrachten und den Blick über die Dutzenden Filme verweilen zu lassen, die es einem angetan haben oder die noch darauf warten, endlich gesehen zu werden. Dabei reichen schon normale DVDs/BDs aus, Steelbooks und ansehnliche Collector Editions sind gar nicht zwingend notwendig. Wenn auch schöner anzusehen… 😉

    Vor dem Streaming drücke ich mich ja noch. Zum einen wegen der Zeit. Ich habe schlicht und ergreifend Angst, dass ich bei dem großen Angebot kaum noch Zeit für andere/wichtige Dinge finde (ohweh!). Klingt blöd, aber wenn man sich einmal an einer Serie festbeißt… zum anderen ist es blöd, dass meine ganzen angepeilten Serien selten auf nur einem einzigen Streamingportal verfügbar sind. Da muss dann genau geschaut werden, was sich eher rentiert. Netflix hätte ich schon sehr gerne, aber ich weiß auch nicht… Vllt. breche ich den Testmonat mal an, wenn auch nur für „Jessica Jones“ und dann mal sehen.
    Ein klassisches First World Problem.

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    • Olaf fühlt sich vor „The Raid“ ganz wohl. Er hat schon ein paar krasse Moves gelernt… 😉

      Was du über das Zurschaustellen bzw. Genießen der Sammlung schreibst, kann ich nur so unterschreiben. Nicht umsonst, habe ich zuerst meine Sammler-Editionen bzw. Boxen präsentiert. Die „normalen“ Blu-rays und DVDs müssen vorerst noch im Keller vorlieb nehmen. Man kann leider nicht alles haben.

      Streaming kann bestimmt ein großer Zeitfresser sein. Auch ich habe schon allein bestimmt 10 Serienstaffeln und ebenso viele Filme entdeckt, dich ich sofort schauen könnte. Kann ich aber nicht, weil eben keine Zeit. Und ich möchte auch meinen DVD-Serien zunächst treu bleiben, d.h. „The X-Files“ wird zuerst fertig geschaut – und dann sehen wir weiter… 😉

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      • Olaf, die Killermöhre… Ohje. 😉
        Sowas ist zwar schade, auf der anderen Seite aber bestimmt auch angenehm, nicht wieder von einer solch dichten Wand an DVDs und BDs erdrückt zu werden. So lockert es das ganze etwas mehr auf.
        Na das ist aber wacker, sich trotz der Möglichkeit zuerst um das eine zu kümmern… 🙂

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      • Bei den vielen Filmen würde selbst das größere Wohnzimmer gesprengt. Insofern ist es ganz gut, dass ich auf den Keller ausweichen kann. War ja in der alten Wohnung schon nicht mehr haltbar… 😉

        Klar, wieso jetzt auch die Serie wechseln, wenn ich gerade so schön in „Akte X“ und „Shameless“ drin bin? 🙂

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  14. Eine Sache, die ich persönlich beim Streaming sehr vermisse, sind eine Vielfalt von Untertiteln. Da in unserer Familie mehrere Sprachen gesprochen werden, wären z.B. chinesische Untertitel grandios. Die existieren sowieso, verschlingen keinen Speicherplatz oder Bandbreite und würden mühsame Bastelarbeit wie bei manuellem Hinzufügen im Falle von optischen Datenträgern ersparen.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Streamingdienste mit türkischen, spanischen, polnischen und chinesischen Untertiteln durchaus eine große Zielgruppe in Deutschland ansprechen würden. Der Aufwand für die Anbieter wäre minimal.

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    • Ich befürchte das mit den Untertiteln und Sprachfassungen ist vor allem ein rechtliches Problem. Schon auf DVD oder Blu-ray ärgere ich mich immer, wenn es nur deutsche Untertitel und keine englischen gibt, doch anscheinend müssen die Labels für diese noch einmal ordentlich Lizenzgebühren abdrücken. Dennoch hoffe ich, dass auch hier bald das Umdenken kommt, um noch mehr Zuschauern – wie im Falle deiner Familie – den Zugriff auf möglichst viele Filme zu ermöglichen.

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  26. WOW – Du bist im Besitz von Friday Night Lights (auf dem Foto gesehen)!

    Für mich eine der besten Serien, die ich bisher gesehen habe. Leider schreckt die College-Thematik, die ja nicht wirklich im Vordergrund steht, viele ab.

    Kenne sonst niemanden, der die sein Eigen nennt.

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    • Ja, eine unglaublich tolle Serie. Hat so viel mehr zu bieten als College oder American Football. Übrigens habe ich die Staffelbox zur Serie diese Woche auch einem Kollegen zum Geburtstag geschenkt. Die positive Botschaft soll ja ins Land getragen werden! 🙂

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      • Ja, eine Blu-ray wäre super! Warte ich auch noch bei „The West Wing“ drauf. Das wäre toll. Allerdings gibt es sooo viele neue Serien, damit ich die ganzen Klassiker so schnell nicht noch einmal sehen werde, befürchte ich…

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