Legoland 2019 #1: Achterbahnen, Star Wars, Ritter und Piraten

Wer mir auf Instagram oder Twitter folgt (solltet ihr sowieso), hat es in den letzten Tagen bereits mitbekommen: Wir haben einen Kurzurlaub im Legoland Deutschland verbracht. Die Kommunion unseres Zappelinchens war der perfekte Anlass für ein Geschenk dieser Größenordnung. Da wir doch gut 200 km Anreise haben, sind wir gleich eine Nacht im Legoland Feriendorf geblieben und haben zwei Tage lang den Freizeitpark erkundet. Was genau wir dort erlebt haben, erzähle ich euch in diesem und dem folgenden Artikel. Viel Spaß dabei! 🙂

Kurze Anmerkung: Im Gegensatz zu meinen sonstigen Reiseberichten, sind die folgenden Fotos nur mit dem Smartphone entstanden. Zwar habe ich meine große Kamera vermisst, doch letztendlich war es bestimmt die richtige Entscheidung, sie zu Hause zu lassen. Schon alleine, weil ich sonst noch mehr Fotos gemacht hätte… 📷😁

Der Eingang mit dem ikonischen Logo, flankiert von etlichen Lego-Figuren

Der Eingang mit dem ikonischen Logo, flankiert von etlichen Lego-Figuren

Morgens sind wir kurz nach 7 Uhr aufgebrochen, da wir zur Öffnung um 10 Uhr bereits im Park sein wollten. Trotz Stau sind wir gut durchgekommen, haben vor Ort noch ein paar organisatorische Dinge geklärt und konnten uns kurz nach der Öffnung bereits ins Getümmel stürzen. Hier sei schon einmal angemerkt, wie großartig alles(!) im Legoland organisiert ist. Und die Angestellten sind extrem freundlich und hilfsbereit. Customer Experience scheint für Lego wirklich ein Thema zu sein – und was soll ich sagen? Es funktioniert und kommt an, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Super! 👍

Der Wartebereich der Achterbahn "Feuerdrache" ist liebevoll gestaltet

Der Wartebereich der Achterbahn „Feuerdrache“ ist liebevoll gestaltet

Der Feuerdrache in Aktion

Der Feuerdrache in Aktion

Nachdem wir die ersten Fahrgeschäfte ausprobiert hatten, ging es auch schon zur großen Achterbahn „Feuerdrache“. Wir mussten ca. 20 Minuten anstehen, was absolut im Rahmen ist. Überhaupt hielten sich die Wartezeiten in Grenzen, selbst wenn im Park durchaus einiges los war (eben Pfingstferien und bombiges Wetter). Gerade der Zwergofant war extrem begeistert und hat gar nicht genug vom Achterbahnfahren bekommen. Mit sechs Jahren hat er auch das perfekte Alter und er durfte bis auf eine Attraktion alle Fahrgeschäfte mitmachen.

Die Lego-Fabrik zeigt die Historie des Unternehmens...

Die Lego-Fabrik zeigt die Historie des Unternehmens…

Weiter ging es in die Lego-Fabrik, wo mit einem kurzen Film und interaktiven Stationen die Geschichte des Unternehmens sowie der Herstellungsprozess erklärt wird. Besonders tief geht es natürlich nicht, doch gerade für die Kinder war es schon interessant zu sehen, wo die bunten Steine herkommen.

...und gibt einen kindgerechten Blick in den Herstellungsprozess der bunten Steine

…und gibt einen kindgerechten Blick in den Herstellungsprozess der bunten Steine

Überhaupt hat das Legoland auch abseits der großen Fahrgeschäfte so einiges zu bieten. Doch selbst an zwei vollen Tagen ist es unmöglich, wirklich alles zu erleben. Zumindest wir haben es nicht geschafft, da wir unsere Lieblingsattraktionen natürlich auch mehrfach besuchen mussten.

Überall gibt es liebevoll gestaltete Lego-Skulpturen, wie diese von Albert Einstein

Überall gibt es liebevoll gestaltete Lego-Skulpturen, wie diese von Albert Einstein

Nachdem die Fahrgeschäfte um 18 Uhr geschlossen haben, sind wir noch eine Runde ins 4D-Kino (sehr witzig übrigens) und haben danach natürlich noch das Miniland besucht, in dem etliche berühmte Gebäude der Welt nachgebaut wurden:

Der Reichstag und eine Ecke von Berlin im Miniland

Der Reichstag und eine Ecke von Berlin im Miniland

Neben den architektonischen Wunderwerken, gab es auch etliche Szene aus „Star Wars“ zu sehen, die mit Lego nachempfunden waren. Da habe ich mich sofort zu Hause gefühlt und war ob des Detailreichtums mehr als begeistert:

Geschütztürme, Snowspeeder und ein paar AT-ATs auf Hoth

Geschütztürme, Snowspeeder und ein paar AT-ATs auf Hoth

Mos Eisley auf Tatooine

Mos Eisley auf Tatooine

Der Angriff der Klonkrieger

Der Angriff der Klonkrieger

Der Kampf um Endor mit ein paar bekannten Figuren

Der Kampf um Endor mit ein paar bekannten Figuren

Ich habe noch viele tolle Fotos aus dem Park aufgenommen, doch oft waren einzelne Personen darauf eindeutig identifizierbar. Diese möchte ich nicht veröffentlichen (bei Mos Eisley oben habe ich die Köpfe z.B. künstlich abgedunkelt), doch man bekommt dennoch einen ganz guten Eindruck unseres Besuchs im Legoland.

Eines der großen Themenhotels im Lego Feriendorf

Eines der großen Themenhotels im Lego Feriendorf

Abends haben wir dann unser Zimmer bezogen und uns gegen 20 Uhr aufgemacht, um etwas zu Essen zu finden. Es gibt unzählige Möglichkeiten mit teils heftigen Preisen. Doch wenn man ein wenig sucht, und nicht unbedingt ein großes Buffet braucht, wird man auch fündig. Wir haben im Restaurant „Zur Tafelrunde“ lecker gespeist und sind danach zur Piraten-Taverne weitergezogen, wo wir Eltern auf der Terrasse entspannen konnten und die Kinder bis zur einbrechenden Dunkelheit noch auf dem Piratenschiff herumtollen durften.

Der thematisch passende Spielplatz vor der Piraten-Taverne

Der thematisch passende Spielplatz vor der Piraten-Taverne

Gegen 22:30 Uhr waren wir wieder in unserem kleinen Themenzimmer, wo wir dann, unter den Augen unzähliger Lego-Figuren, alle hundemüde ins Bett gefallen sind… 😴

Klein, aber sauber und funktional: unser Themenzimmer

Klein, aber sauber und funktional: unser Themenzimmer

…denn schließlich sollte der nächste Tag wieder mit neuen Abenteuern auf uns warten. Doch dazu mehr im zweiten Teil dieser Artikelreihe… 😄

26 Gedanken zu “Legoland 2019 #1: Achterbahnen, Star Wars, Ritter und Piraten

  1. Vor vier Jahren war ich dort mit meiner Familie, vor allem die beiden Kinder meiner Schwester waren begeistert. Gerne hätte ich so einen Park selbst als Kind besucht. Ein schöner Aufenthalt, leider nach einem Tag vorbei.

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    • Ich hatte ähnliche Gedanken. Als Kind war ich auch nie in solch einem Park. Meine Eltern wären auch nie mit mir Achterbahn gefahren. Umso schöner, wenn man den eigenen Kids nun solch ein Abenteuer bieten kann… 🙂

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  2. Oh, Beitrag mit tollen Bildern. Ich konnte es grad noch verkraften, dass sie „nur“ mit dem Smartphone gemacht sind 😊 Da wird es einem so richtig warm ums Herz. Ist schon klasse, was den Kindern heutzutage geboten wird. Aber es kommt ja bei dir ganz gut rüber, dass auch die Erwachsenen ihren Spaß hatten.
    Sicher kein billiges Vergnügen, aber ich denke, dass es wirklich jeden Euro wert war.

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    • Danke dir! 🙂

      Wie die Bildqualität ist dir jetzt hoffentlich nicht egal. Da stecke ich normalerweise echt viel rein und so war es schon ein wenig frustrierend, nur auf das Smartphone beschränkt gewesen zu sein. Schon alleine was die Brennweite angeht. Schrecklich! 😬

      Yep, auch wir Erwachsenen hatten unseren Spaß. War einfach ein rundum tolles Erlebnis. Und nicht ganz billig, das stimmt. Für vier Personen inklusive Übernachtung und Parkeintritt ca. 350 Euro. Dann halt noch Essen usw. dazu. Aber war ja auch ein besonderer Anlass. 🙂

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      • In Sachen Fotos bin ich (leider) ein ziemlicher Banause. Ich beschränke mich beim Fotografieren ganz überwiegend auf das Smartphone. Rein aus Bequemlichkeit. Mir wäre es immer viel zu umständlich, das ganze Fotogedöns mit mir herumzutragen. Aber Hut ab vor jedem, der da mehr Zeit und Mühen aufwendet. Und ein Kenner wird sicherlich auch immer erkennen, wie die Fotos gemacht wurden. Bei deinen nächsten Reiseberichten werde ich mal genauer schauen.

        Was ist heutzutage schön billig. Das Preis-/Leistungsverhältnis muss aber dann auch stimmen. Wichtig finde ich auch immer Service und Organisation solcher Events. Da habe ich auch schon schlechte Erfahrungen machen müssen. Aber das war in Legoland ja offenbar auch in Ordnung. Da hat sich die Investition dann in jedem Falle gelohnt 👍

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      • Wenn ich mit dem Smartphone solche Fotos machen könnte, wie mit der großen, dann würde es mir auch reichen, sprich Brennweite und Tiefenunschärfe. Ist schon besser geworden, aber immer noch nicht befriedigend. Eine Immer-dabei-Kamera ist solch ein großer Klopper aber leider nicht.

        Da sprichst du einen guten Punkt an. Das Preis-Leistungsverhältnis hat definitiv gepasst. Und wir waren ja auch vier Personen. Auf jeden Fall tolle Erinnerungen und das ist ja eh unbezahlbar… 👍😊

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  3. Hallöchen,

    das Legoland ist echt klasse. Ich war da vor drei oder vier Jahren mit ein paar Kommilitonen dort. Und als Studenten konnten wir es uns auch erlauben, außerhalb der Ferien zu gehen. Obwohl Mitte September war, hatten wir damals sehr viel Glück mit dem Wetter und konnten eigentlich alles ohne Probleme fahren. Und dank Ferien auch ohne lange anzustehen.
    Der Star Wars Bereich hat mir damals auch sehr gut gefallen.

    Viele Grüße
    Abigail

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    • Abseits der Ferien ist es bestimmt noch einmal ein anderes Erlebnis. Aber es hat sich auch so ganz gut verlaufen, dass wir nie zu lange anstehen mussten. Freut mich, dass ihr auch eine gute Zeit hattet! 👍

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  7. Ich messe ja schon die Centimeter die Q zu den 90 cm fehlen. Dann geht für ihn das Achterbahn fahren auch los. Hoffe er hat daran so viel Spaß wie sein Papa. Das LEGOLAND wird übrigens gar nicht von LEGO selbst betrieben, sondern von Merlin Entertainment. Da wundert mich dein positiver Eindruck von der guten Organisation etwas, in der „Szene“ ist das Unternehmen nicht unbedingt dafür bekannt.

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    • Ich bin mir sicher, er wird genauso viel Spaß haben, wie der Papa! 😀

      Meinst du, was das Legoland angeht, dass das Mutterunternehmen hinter der Marke Lego da nicht viel mitredet? Ist doch ein großes Aushängeschild für die Marke und kann mir vorstellen, dass da schon gewisse Richtlinien vorgegeben werden, was das Kundenerlebnis angeht.

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      • Die Parks sind schon ein Aushängeschild der Marke, aber komplett in Hand von Merlin Entertainment. LEGO hat soweit ich weiß nur eine Hand auf den gezeigten Modellen. Das LEGO Haus in Billund wird noch von LEGO selbst betrieben.

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      • Okay, das sind spannende Informationen. Ich war wirklich begeistert, wie gut organisiert alles im Park war und vor allem wie freundlich die Mitarbeiter waren. Wirklich top! 👍

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  8. Das das Legoland von uns nur 30 Minuten entfernt ist, haben wir nun das dritte Jahr in Folge eine Dauerkarte (was sich ab dem zweiten Jahr schon bei 2 Besuchen/Jahr rentiert) und fahren hin und wieder nach der Schule für 3 Stunden hin, da es da meist sehr niedrige Wartezeiten gibt.
    In den Ferien und am Wochenende trauen wir uns aber nicht mehr, da wir da so Zeiten wie ihr noch nicht erlebt haben. Da musste man auch mal 2 Stunden für Ninjago anstehen (in so Fällen haben wir uns dann einfach auf die Spielplätze fokussiert. Wenn man eh öfter kommt, kann man da ja flexibel sein und muss nicht alles mitnehmen)
    Früher war ich mit meinen Eltern immer einmal im Jahr im Phantasialand, das waren immer ganz besondere Tage.
    Und zum Legoland-Service: Da würde ich dir im Park auch recht geben. Aber dass die die Jahreskarten-Ausstell-Abwicklung nach so vielen Jahren immer noch nicht auf die Reihe bekommen haben und man da gerne nen halben Tag in der Schlange steht (und da müssen dann alle stehen, weil man ja Fotos machen muss), ist ne Katastrophe. Aber da haben wir mittlerweile auch gelernt, wann und wo man da hingehen sollte, um etwas schneller dran zu kommen.

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    • Oh, das klingt super! 30 Minuten Entfernung sind natürlich ein Traum und ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Jahreskarte lohnt. Ist bei uns so mit dem Playmobil Funpark, wobei mir da ehrlich gesagt auch 2-3 Besuche pro Jahr reichen. Ist aber auch ein anderes Konzept.

      Wir hatten dann anscheinend noch Glück, was die Wartezeiten in den Ferien angeht. Bei Ninjago sind wir z.B. kurz vor 18 Uhr einfach komplett durchgelaufen und hatten gar keine Wartezeit. Das Maximum waren mal so 25 Minuten. Es gab ein paar Leute mit Expresspass, doch die waren in der Minderheit.

      Und wie viel Lego hat sich inzwischen bei euch zu Hause angesammelt? Schon alleine ich würde da bestimmt viel zu viel kaufen… 😁

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