Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes – OT: Indiana Jones: Raiders of the Lost Ark (1981)

Nachdem die letzte Sichtung dank defekter DVD verfrüht abgebrochen werden musste, habe ich gestern endlich einmal wieder – dem wirklich vorbildlichem Kundenservice von Paramount sei Dank – Steven Spielbergs Abenteuerfilmklassiker „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ gesehen. Wenn man bedenkt, dass der vierte Teil der Saga nun schon seit einer Woche im Kino läuft, war es auch wirklich höchste Zeit sich einmal wieder mit dem Schlapphut tragenden Archäologen zu beschäftigen.

Die „Indiana Jones“-Filme bedeuten für mich Kindheit. Ich habe sie geliebt. Keine TV-Ausstrahlung bei der ich nicht mit Indy mitgefiebert hätte. Zugleich habe ich irgendwann begonnen die popkulturelle Bedeutung der Filme zu erkennen. Besonders „Raiders of the Lost Ark“ ist voll von Szenen, die nicht mehr aus der Filmgeschichte wegzudenken sind. Allein die Einführung der titelgebenden Hauptfigur ist in dieser Hinsicht unglaublich prägend gewesen. Insofern ist der erste Teil der Trilogie wirklich etwas Besonderes – und das sowohl für mich persönlich, als auch für die Filmgeschichte.

Was kann ich nun zu einem Film schreiben, den ich beinahe vollständig mitsprechen kann? Wie kann ich diesem monumentalen Werk des Unterhaltungskinos gerecht werden? Vielleicht indem ich kurz meine Lieblingsszenen anspreche: Bereits die Eröffnung ist absolut grandios. Der Dschungel, die Höhle, das Abwägen des Sandbeutels, die goldene Statue, die Steinkugel, der Hinterhalt und die nun folgende Flucht vor den Eingeborenen. Dann das Einsetzen des fantastischen Themas. John Williams hat sich hier wieder einmal selbst übertroffen. Eine audiovisuelle und dramaturgische Meisterleistung. Einfach perfekt. Doch auch das was nun folgt lässt mein Herz immer noch höher schlagen: Die Universität, Nepal, die Entführung Marion Ravenwoods, die Ausgrabungen, Schlangen, der Kampf auf dem Flugzeug, die Flucht auf dem Schiff, die Zeremonie und das bedeutungsschwangere Ende. Eigentlich alles Lieblingsszenen.

Wie man sieht kann ich keinen Kritikpunkt an „Raiders of the Lost Ark“ finden. Harrison Ford ist die perfekte Besetzung und gibt Indy bereits in den ersten Szenen so lässig, dass es eine wahre Freude ist. Da kann kaum ein anderer Leinwandheld mithalten. Die Geschichte enthält genau die richtige Mischung aus Mysterien, Action und Historie – einfach perfekt für dieses Genre. George Lucas und Steven Spielberg haben hier wahrlich Großes geschaffen.

Für mich gibt es nur eine Wertung für diesen Ausnahmefilm: 10/10 Punkte. Da gibt es für mich keinen Diskussionsspielraum – und das ist das Schöne bei persönlichen Klassikern. Man kann sie uneingeschränkt lieben. Nun freue ich mich ersteinmal auf die Fortsetzungen, bevor es dann irgendwann ins Kino geht. Ich bin wirklich gespannt!

Prädikat: Lieblingsfilm

31 Gedanken zu “Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes – OT: Indiana Jones: Raiders of the Lost Ark (1981)

  1. Dann kann ich ja fast beruhigt sein, denn mir haben die „Star Wars“-Prequels eigentlich recht gut gefallen. Selbst „Episode I“ würde ich mit 7/10 Punkten bewerten. Wie auch immer, ich hoffe ich kann nächstes Wochenende meinen Senf zum neuesten „Indiana Jones“ abgeben!

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  2. Ich halte es ja für gefährlich, die alten Indiana Jones-Filme nochmal zu sehen, bevor man sich den neuesten Teil gibt. Das weckt nur unnötig Erwartungen.

    Falls auch noch Teil 2 und 3 vorher auf deiner Liste stehen, guck dir als letztes nicht den dritten, sondern den zweiten an, den ich am schwächsten fand (alleine schon vom Cast her). In der Richtung würde ich dann auch den vierten einordnen.

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  3. Ich denke den neusten Teil im Kino muss ich dann sowieso außer Konkurrenz sehen – mit den dutzenden Sichtungen der alten Trilogie lässt sich der Film dann wohl nicht direkt vergleichen. Aber so ging es mir bereits bei „Star Wars“.

    Teil 2 habe ich gestern noch gesehen. Seit langem einmal wieder ein Double Feature. Allerdings finde ich diesen auch nicht so schwach, wie der Rest der Welt. Nun bleibt nur noch Teil 3: Mein bisheriger Liebling der Reihe.

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  5. Das Ende fand ich immer schon grenzwertig, nach dem Motto „Augen zu und durch“, Spielberg erklärt gar nichts sondern serviert einfach den Nachtisch, ohne dass man erfährt, was man da eigentlich ist. Aber das ist nur ein ganz kleiner Tropfen auf den kochend heißen Stein und trübt den Spaß nicht.

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  6. Ja, das mag heute etwas komisch erscheinen. Früher hat mich das nie gestört. Da fand ich nur die Splattereffekte toll. Ich denke darüber ehrlich gesagt auch gar nicht mehr groß nach und freue mich lieber über die grandiose letzte Einstellung in der Lagerhalle für übernatürlichen Krimskrams.

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  8. Für mich liegt der erste Teil der Indy-Reihe nur sehr Knapp hinter dem dritten Teil. Das „Augen zu und durch-Ende“ hat mich auch noch nie gestört: vermutlich habe ich mich als Kind schon dran gewöhnt… 😀
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