Die 5 besten Filme aus den 1970er Jahren

Mit unvergesslichen Film- und Serienmusiken im Ohr wenden wir uns bei der ersten April-Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den besten Filmen der 1970er Jahre zu. Habe ich mir bei den 1930er, 1940er, 1950er und 1960er Jahren noch schwer getan, eine sinnvolle Top 5 zusammenzustellen, so hätte ich bei den 1970ern locker eine Top 10 zusammengebracht. Eine kurze Gedenkminute noch an das Duo Bud Spencer & Terence Hill, das es leider nicht auf diese Liste geschafft hat.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 405 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 405 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 405 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1970er Jahren

  1. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Ich musste mich bis zum Ende des Jahrzehnts vorkämpfen, bis ich diesen Film gefunden hatte, der meine Liste noch einmal über den Haufen geworfen hat. Natürlich ist Ridley Scotts Meisterwerk auch aus den späten 1970ern, selbst wenn er deutlich moderner wirkt. Einer meiner Lieblingsfilme, wenn nicht der Lieblingsfilm überhaupt. Großes Sci-Fi-Horror-Kino, das bis heute eine unfassbare Faszination auf mich ausstrahlt.
  2. „Jahr 2022… die überleben wollen“ (1973) – Ich habe „Soylent Greent“, so der Originaltitel des Films, stellvertretend für all die fantastischen Sci-Fi-Dystopien der 1970er Jahre gewählt. Zu diesen gehören noch „Rollerball“, „Flucht ins 23. Jahrhundert“, „Westworld“ oder „Coma“. Alle sind sehr sehenswert, doch gerade diese hier wird mir immer im Gedächtnis bleiben.
  3. „Der Pate“ (1972) – Natürlich darf auch Francis Ford Coppolas Meisterwerk nicht fehlen. Ich durfte den Film 2022 noch einmal im Kino erleben und war wieder komplett begeistert. Zurecht einer der besten Filme aller Zeiten. Prägend für die Popkultur und den Gangsterfilm im Speziellen.
  4. „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ (1977) – Selbst „Star Wars“ fällt in die 1970er Jahre, was unfassbar ist. Beinahe 50 Jahre hat dieser Film inzwischen schon auf dem Buckel und er weiß Jung und Alt immer noch zu begeistern. Das wäre so als hätte mich mit 12 Jahren ein Film aus den 1944er Jahren komplett umgehauen. George Lucas hat hier wahrlich Großes geschaffen. Eben einen der besten Filme der 1970er Jahre.
  5. „Der weiße Hai“ (1975) – Wir bleiben bei Blockbustern, denn Steven Spielbergs Klassiker hat dieses Jahr tatsächlich 50. Jubiläum. Dabei wirkt auch dieser heute noch aktueller denn je. Bestimmt ein Film, den jeder kennt und der sich zurecht ins popkulturelle Bewusstsein eingebrannt hat. Prägendes Kino für mehr als nur eine Generation.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Film- oder Serienmusiken, die unvergesslich sind

Vom kosmischen Horror ziehen wir mit Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf Film- oder Serienmusiken, die unvergesslich sind. Eine wirklich schwierige Aufgabe, denn ich liebe klassische Scores. Gerade deshalb habe ich schweren Herzens auf die ganz großen Scores verzichtet und u.a. John Williams komplett ausgeklammert, der alleine schon eine Top 5 füllen könnte. Wie seht ihr das? 🎶

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 404 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 404 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 404 lautet:

Top 5 Film- oder Serienmusiken, die unvergesslich sind

  1. The Breaking of the Fellowship aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ (2001) – Auch wenn ich versucht habe, nicht nur die ganz großen Scores hier aufzuführen, so führt für mich kein Weg an Howard Shores epochalem Stück vorbei, das für mich das filmische Mittelerde perfekt einfängt. Definitiv eines meiner meistgehörtesten Musikstücke überhaupt (auf Spotify anhören).
  2. Test Drive aus „Drachenzähmen leicht gemacht“ (2010) – John Powells Score zu dieser Animationsfilmreihe ist fantastisch. Dieses Stück ist in Kombination mit den Bildern unfassbar. Doch auch losgelöst vom Film befindet er sich unter meinen liebsten Scores. Einfach mitreißend und ich habe sofort die Bilder im Kopf. Wohl auch ein Grund, warum der Trailer der eigentlich unnötigen Realverfilmung für mich dann doch ganz gut funktioniert (auf Spotify anhören).
  3. The Mandalorian aus „The Mandalorian“ (2019 bis heute) – Ich gebe zu, zunächst hat mich Ludwig Göranssons eher irritiert. Das soll „Star Wars“ sein? Doch schon nach kurzer Zeit war das Titelthema unverwechselbar mit der Figur des Mandalorianers verbunden. Etwas Neues, das wunderbar funktioniert. Inzwischen hat es das Stück auch in die Playlist meiner liebsten Film- bzw. Serien-Scores geschafft (auf Spotify anhören).
  4. Life aus „Prometheus: Dunkle Zeichen“ (2012) – Ich vermute, dass ich dieses Stück auf sonst keiner Liste finden werde. Dieses Thema aus Marc Streitenfelds Score ist, für den Kontext des Films, erstaunlich harmonisch und zeugt vom Wunder des Lebens. Es ist mir definitiv im Gedächtnis geblieben und lohnt sich zu hören (auf Spotify anhören).
  5. You’re So Cool aus „True Romance“ (1993) – Es gibt kaum ein Stück, das ich mehr liebe als dieses. Sehr ungewöhnlich für Hans Zimmer und gerade deshalb so fantastisch. Ich habe lange geübt, bis ich es einigermaßen auf der E-Orgel und dem E-Klavier nachspielen konnte. Zudem passt es perfekt zu den Figuren und ist ein wunderbar verträumter Kontrapunkt zur Gewaltorgie des Films (auf Spotify anhören).

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Cosmic-Horror-Filme

Wir bleiben den (modernen) Horrorfilmen treu und tauchen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG in den kosmischen Horror ab. Sprich wir widmen uns dem unbegreiflichen Horror, der die Grenzen des menschlichen Verstandes sprengt. Ich hoffe, so ergeht es euch nicht beim Lesen meiner Liste… 🤪

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 403 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 403 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 403 lautet:

Die 5 besten Cosmic-Horror-Filme

  1. „Auslöschung“ (2018) – Alex Garlands Verfilmung ist zwar nicht ganz so verstörend wie Jeff Vandermeers Romanvorlage „Area X – The Southern Reach Trilogy“, doch immer noch ziemlich unbehaglich. Für mich trifft das Cosmic Horror schon ziemlich perfekt. Ein spannender und mitreißender Film.
  2. „Event Horizon“ (1997) – Ich kann mich noch genau an meinen damaligen Kinobesuch erinnern und dass mich die Stimmung des Films ziemlich mitgerissen hat. Bis heute vermutlich der beste Film von Paul W. S. Anderson. Dieses ungreifbare Böse ist bis heute faszinierend. Leider ist der berüchtigte Extended-Cut unwiederbringlich verschollen.
  3. „Die Mächte des Wahnsinns“ (1994) – Ein John-Carpenter-Film, der stark an die Geschichten von H. P. Lovecraft erinnert. Sehe ich alle paar Jahre (zuletzt wohl eher Jahrzehnte) mal und unterhält mich jedes Mal aufs Neue. Sam Neill ist klasse in der Rolle!
  4. „Der Nebel“ (2007) – Das ungreifbare Grauen, das im Nebel lauert und die Protagonist:innen wahnsinnig werden lässt. Diese Thematik zieht sich durch den gesamten Film, doch erst in der letzten Szene landet der Schlag so richtig fies in der Magengrube. Hat mich damals ziemlich mitgenommen.
  5. „Underwater: Es ist erwacht“ (2020) – Obwohl ich den jüngsten Film auf dieser Liste nicht sonderlich gut bewertet habe, so hätte ich doch durchaus Lust, ihn mir noch einmal anzuschauen. Auch mit den angepassten Erwartungen, denn er ist doch mehr (bzw. weniger) als „Alien“ unter Wasser. Gerade diese anderen Aspekte verorten ihn im Cosmic Horror.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 moderne Horrorfilme

Wir lassen die besten Filme der 1960er Jahre hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den besten modernen Horrorfilmen zu. Auch wenn ich leider kaum noch Horrorfilme schaue, so bleibe ich durch diverse Podcasts doch auf dem Laufenden und ab und zu verirrt sich dann doch noch einer in mein Programm, so wie diese fünf… 👹

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 402 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 402 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 402 lautet:

Top 5 moderne Horrorfilme

  1. „A Quiet Place“ (2018) – Einer der jüngsten Horrorfilme, die mir wirklich ausgezeichnet gefallen haben, ist dieser ungewöhnliche Monsterfilm. Eigentlich sind die Kreaturen für mich hier nebensächlich und es steht die Familiendynamik im Zentrum. Auch ein Grund, warum der zweite Teil nicht mehr ganz so gut funktioniert. Das Prequel habe ich bisher noch nicht gesehen.
  2. „Bone Tomahawk“ (2015) – Von Mainstream-Horror springen wir weiter zu fiesem Horror mit Western-Setting. Dabei ist der Aufbau des Films erstaunlich ruhig und gegen Ende kommt es zu extrem drastischen Szenen. Hat mir ausgesprochen gut gefallen, ist aber bestimmt nicht für jede:n Zuschauer:in geeignet.
  3. „Green Room“ (2015) – Im gleichen Jahr ist dieser Nazi-Thriller erschienen, bei dem man durchaus streiten kann, ob er als Horrorfilm durchgeht. Für mich passt diese Einordnung durchaus, denn unsere Figuren machen eine harte Tour-de-Force durch. Das wünscht man wirklich niemandem.
  4. „The Empty Man“ (2020) – Den jüngsten Horrorfilm auf dieser Liste hätte ich mir auch für die Cosmic-Horror-Ausgabe aufheben können. Dennoch wollte ich ihn aufgrund seiner Aktualität und seiner weitgehenden Unbekanntheit bereits hier nennen. Hat mich enorm gepackt und ich kann  ihn allen Fans von modernem Horror nur empfehlen.
  5. „Wir“ (2019) – Ein weiterer moderner Horrorfilm, der mich wirklich mitgenommen hat. Jordan Peeles „Get Out“ wird von den meisten als der bessere Film wahrgenommen, doch ich fand „Wir“ noch einmal deutlich verstörender. Ist mir noch lange nachgehangen und ich bin froh, dass ich keinen Doppelgänger habe.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Filme aus den 1960er Jahren

Letzte Woche standen die besten Fortsetzungen, die das Original übertreffen im Mittelpunkt. Heute geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um die besten Filme aus den 1960er Jahren. Nach den 1930er, 1940er und 1950er Jahren beginnen so langsam die Jahrzehnte, aus denen ich mehr als nur ein paar Filme gesehen habe. Hier nun also meine Top 5 der 1960er Jahre… 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 401 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 401 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 401 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1960er Jahren

  1. „Asterix und Kleopatra“ (1968) – Für mich ist das zweite animierte Asterix-Abenteuer das erste, in dem der Geist der Comics perfekt eingefangen wurde. Macht auch heute noch extrem viel Spaß.
  2. „Die glorreichen Sieben“ (1960) – Bis heute einer meiner liebsten Western, was ich zu einem Großteil auch Elmer Bernsteins fantastischem Score zuschreibe. Das Western-Remake von Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ ist in jeder Hinsicht gelungen und hat die Zeit zurecht überdauert.
  3. „Die Zeitmaschine“ (1960) – Ein Zeitreisefilm aus den frühen 1960ern und gäbe es „Zurück in die Zukunft“ nicht, dann wäre es vermutlich auch der Zeitreisefilm überhaupt. Bis heute sehr faszinierend und teils auch wirklich unheimlich. Das 2002er Remake kann damit leider nicht mithalten.
  4. „Mary Poppins“ (1964) – Ich liebe dieses Disney-Musical. Fantastisch gespielt, toll animiert mit herausragenden Songs und Tanznummern. Zudem habe ich das Bühnen-Musical während meiner Flitterwochen am Broadway gesehen, was ein unvergessliches Erlebnis war.
  5. „Planet der Affen“ (1968) – Den Abschluss der Liste bildet einer der prägendsten Sci-Film-Filme überhaupt. Ich habe zum ersten Mal einen großen Story-Twist erlebt und die Geschichte war überhaupt unfassbar mitreißend für mein jugendliches Ich. Beeindruckendes Kino der späten 1960er Jahre.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen

Von den besten Biopics springen wir bei der letzten Februar-Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den besten Fortsetzungen, die das Original übertreffen. Das ist wirklich kein einfaches Thema, da das Original in den meisten Fällen doch gelungener ist. Zugleich wollte ich auch auf typische Nennungen à la „Star War: Das Imperium schlägt zurück“ verzichten, weshalb meine Liste nun so aussieht…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 400 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 400 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 400 lautet:

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen

  1. „Asterix erobert Rom“ (1976) – Es gibt inzwischen unzählige Asterix-Filme. Gerade der erste Film der Reihe, „Asterix der Gallier“, ist in meinen Augen einer der schwächsten. Welcher ist dann der stärkste? Für mich tatsächlich dieser hier, weil er so viele ikonische Szenen enthält, wie auch jene mit der Jagd nach dem Passierschein A38.
  2. „Paddington 2“ (2017) – Auch wenn ich bereits „Paddington“ sehr mochte, so hat der zweite Teil noch einmal mehr zu bieten: mehr Humor, mehr Figuren und mehr Herz. Es ist wirklich ein fantastischer Film, was ich so zuvor nicht vermutet hätte. Auch auf den dritten Teil freue ich mich schon sehr, wenngleich auch er nicht an diese erste Fortsetzung heranreichen soll.
  3. „Planet der Affen: Revolution“ (2014) – Ich mochte bereits den ersten Teil des Reboots, doch der zweite hat für mich noch einmal eine Schippe drauf gelegt. Das erinnert mich daran, dass ich die Reihe noch einmal mit den Kindern zusammen schauen möchte, denn schließlich bin ich damals auch mit den Originalfilmen aufgewachsen.
  4. „Spider-Man 2“ (2004) – Ich mag die gesamte Sam-Raimi-Trilogie, speziell auch den ersten Teil. Die Fortsetzung ist für mich bis heute jedoch immer noch einer der besten Superheld:innen-Filme überhaupt. Doc Ock als Bösewicht ist famos und Peter entwickelt sich wunderbar weiter. Fantastisch und das noch vor dem MCU.
  5. „The Dark Knight“ (2008) – Wir bleiben beim Superheld:innen-Kino und natürlich muss ich den Mittelteil von Christopher Nolans Batman-Trilogie hier nennen. Schon „Batman Begins“ war stark, doch der zweite Teil hat die Ernsthaftigkeit des Genres auf ein neues Level gehoben. Zudem habe ich den Film zum ersten Mal auf meiner Hochzeitsreise in den USA gesehen, was ihn auch zu etwas Besonderem macht.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Biopics

Wir verlassen die 1950er Jahre und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zum wiederholten Male den besten Biopics zu. Ich habe darauf geachtet, dass ich in dieser Runde nur Filme aufnehme, die ich bisher noch nicht auf der Liste hatte. Wirft man beide Listen zusammen, hätte man vermutlich meine Top 10 der besten Biopics.

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #399 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #399 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #399 lautet:

Die 5 besten Biopics

  1. „Eddie the Eagle: Alles ist möglich“ (2016) – Dieses dramatisch bzw. humorvoll wohl sehr überhöhte Biopic hat mich unfassbar positiv überrascht. Ich hatte kaum Erwartungen an den Film und letztendlich unglaublich viel Spaß damit. Ein Feel-Good-Movie, der seine Underdog-Geschichte wunderbar sympathisch erzählt.
  2. „October Sky“ (1999) – Joe Johnston (u.a. „Jurassic Park III“) hat hier eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte erzählt, welche mit vielen Emotionen einhergeht. Die Botschaft ist auch ganz wunderbar und Jacke Gyllenhaal macht seine Sache großartig. Leider viel zu unbekannt.
  3. „The Wolf of Wall Street“ (2013) – Ganz anders diese häufig missverstandene Gangstergeschichte von Martin Scorsese. Ich schreibe ganz bewusst Gangstergeschichte, denn eine solche ist dieses Monster von einem Film. Oberflächlich glorifizierend, aber im Grunde doch unfassbar abstoßend. Dabei aber stets unterhaltsam und fantastisch gespielt und inszeniert.
  4. „tick, tick… BOOM!“ (2021) – Auch ein Musical kommt auf diese Liste. Die Geschichte von Jonathan Larson (u.a. „Rent“) ist wahrlich herzzerreißend. Der Film besitzt so viele Ohrwürmer und Andrew Garfield ist fantastisch in der Rolle. Ein großartiger Film, der aus dem Biopic-Einheitsbrei heraussticht.
  5. „Wild: Der große Trip“ (2014) – Es gibt viele biographische Selbstfindungsfilme und dieser hier ist einer der besten. Cheryl Strayeds Geschichte, wie sie den Pacific Crest Trail wandert, ist mitreißend und packend. Seitdem habe ich mich noch viel mit dem PCT beschäftigt und der Film war dafür definitiv ein Auslöser.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Filme aus den 1950er Jahren

Wir lassen die modernen Filme in schwarz-weiß hinter uns und es wird (zumindest in Teilen) bunt bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG: Die besten Filme der 1950er Jahre sind gefragt und damit setzen wir nach den 1930ern und 1940ern unsere Reise durch die Filmjahrzehnte fort. Bei dieser Aufgabe war meine Auswahl erneut nicht sonderlich groß, doch konnte ich ein paar schöne Erinnerungen unterbringen. 🎥

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #398 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #398 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #398 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1950er Jahren

  1. „Der falsche Mann“ (1956) – Ein eher unbekannterer Film von Alfred Hitchcock, den ich damals aus der Laune heraus gesehen habe, mich bewusst mit älteren Filmen zu beschäftigen. Hat mir wirklich gut gefallen und ich mochte speziell die dichte Atmosphäre.
  2. „Der schwarze Falke“ (1956) – Einer der großen John-Wayne-Western und auch mein erste dieser Art. Habe ich damals in einem unruhigen Setting gesehen und konnte mich nicht so darauf einlassen, wie es der Film wohl verdient gehabt hätte. Ob es also einer der besten Filme aus den 1950er Jahren ist, kann ich nicht sagen, aber zumindest habe ich ihn gesehen.
  3. „Manche mögen’s heiß“ (1959) – Bei dieser Screwball-Komödie ist die Sache schon eindeutiger und ich fand den Film fantastisch. Toll gespielt, sehr modern und damals tabubrechend inszeniert. Wirkt auch heute noch frisch und hat mit Tony Curtis, Jack Lemmon und natürlich Marylin Monroe wundervoll aufspielende Stars zu bieten.
  4. „Peter Pan“ (1953) – Der einzige Animationsfilm auf dieser Liste erzählt die klassische Geschichte von J. M. Barrie im typischen Disney-Stil. Mag ich auch heute noch sehr gerne, wenngleich mein liebster Peter-Pan-Film nach wie vor der sträflich unterschätzte „Hook“ ist.
  5. „Reise in die Urzeit“ (1955) – Hier wird es nun sehr nostalgisch: Ich habe diesen Film irgendwann in meiner Kindheit an einem verregneten Sonntagnachmittag gesehen und war unendlich fasziniert. Eine Gruppe von Freunden reist zurück in die Urzeit! Ich war so mitgenommen von der Geschichte, dass ich noch tagelang nach der Sichtung gedanklich in dieser Welt festhing. Seitdem habe ich den Film nicht mehr gesehen und wenn man sich den Trailer anschaut, dann stellt sich eher Belustigung ob der Effekte ein. Für mich jedoch einer der prägendsten Filme der 1950er Jahre.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 moderne Filme in schwarz-weiß

Wir verlassen Japan und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute Filmen in schwarz-weiß zu. Dabei aber nur jenen Werken, die auf Farbe aufgrund einer ästhetische Entscheidung verzichten und nicht aufgrund technischer Limitation. Gar nicht so einfach. Dennoch habe ich fünf Filme gefunden, die wunderbar auf diese Liste passen. Was meint ihr? ⬛⬜

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #397 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #397 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #397 lautet:

Top 5 moderne Filme in schwarz-weiß

  1. „Clerks: Die Ladenhüter“ (1994) – Neben Quentin Tarantino war Kevin Smith in den 1990er Jahren wohl der Name, der für Kino abseits der Norm stand. Seine Low-Budget-Komödie „Clerks“ wurde in schwarz-weiß gedreht und sie hat sich in mein Herz gespielt. Ich hatte damals sogar eine „Clerks“-Webseite. Lange ist es her. Ein Film seiner Zeit.
  2. „Ed Wood“ (1994) – Ich hätte schwören können, dass ich Tim Burtons wunderbares Biopic bereits auf dem Blog besprochen habe. Aber ich muss den Film wohl davor gesehen haben, also vor mindestens 18 Jahren. Dennoch ist er mir noch sehr gut in Erinnerung und ich sollte ihn bald einmal wieder schauen. Filme übers Filmemachen bekommen mich doch immer.
  3. „Schindlers Liste“ (1993) – Ein weiterer Film, der es bisher nicht auf meinen Blog geschafft hat. Dabei überlege ich mir in letzter Zeit sehr konkret, dass ich Steven Spielbergs erschütterndes und doch hoffnungsvolles Meisterwerk den Kindern zeigen will. Auch damit sie unmittelbarer verstehen, welche Verbrechen an der Menschheit die Nazis damals begangen haben. Bisher war der richtige Moment noch nicht da. Aber kommt er jemals?
  4. „Sin City“ (2005) – Natürlich ist „Sin City“ kein reiner Schwarz-weiß-Film, doch ist es diese Ästhetik, die in Erinnerung bleibt. Robert Rodriguez‘ Umsetzung der Comic-Vorlage hat damals ins Schwarze getroffen und die Tore für stilisierte Comic-Verfilmungen à la „300“ weit aufgestoßen.
  5. „Viel Lärm um nichts“ (2012) – Shakespeare-Neuinterpretationen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dieser Stoff wurde erst kürzlich als „Wo die Lüge hinfällt“ in einer seichter RomCom aufgegriffen, doch bereits 2012 hat Joss Whedon sich dem Werk mit ein paar seiner Stammschauspieler:innen gewidmet. Aufgrund der Originaltexte nicht immer einfach zu folgen, doch sehr sehenswert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Filme aus Japan

Von den von mir eher abstrakt interpretierten Superkräften, die ich gerne hätte, springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den besten Filmen aus Japan. Gar nicht so einfach, hält sich mein asiatischer Filmkonsum doch leider noch in Grenzen. Dennoch konnte ich recht schnell eine Top 5 zusammenstellen und freue mich umso mehr, dass viele Animes enthalten sind. 🏯

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #396 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #396 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #396 lautet:

Top 5 Filme aus Japan

  1. „Akira“ (1988) – Ich weiß noch heute, wie heiß ich damals auf „Akira“ war. Vermutlich war es auch der erste erwachsene Anime, den ich gesehen habe. Auf einer schrecklichen DVD-Edition von Laser Paradise(?), wenn ich mir richtig erinnere. Dennoch hat der Film bei mir eingeschlagen. Ich holte mir daraufhin die ersten zwei Manga-Bände und war fasziniert von dieser Welt. Wird Zeit, dass ich den Film einmal wieder schauen und den Manga, der sich inzwischen komplett in meiner Sammlung befindet, lese.
  2. „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001) – Der zweite Anime auf meiner Liste, um auch Studio Ghibli ihren verdienten Platz zu sichern. Ich kann gar nicht mehr sagen, ob ich diesen oder „Prinzessin Mononoke“ damals zuerst gesehen habe. Auf jeden Fall ist „Chihiros Reise ins Zauberland“ ein unfassbar fantasievoller, liebevoller und großartig gestalteter Film, der sich in mein Herz gespielt hat.
  3. „One Cut of the Dead“ (2017) – Dieser Zombie-Film hatte damals einen kleinen Hype. Zu Beginn konnte ich das noch nicht so recht nachvollziehen, doch über den Verlauf des Films hat sich das komplett gewandelt. Ein riesengroßer Spaß, bei dem vieles anders ist als es zunächst scheint. Hat inzwischen sogar ein französisches Remake bekommen.
  4. „Shoplifters: Familienbande“ (2018) – Hirokazu Kore-eda ist einer der bekanntesten japanischen Regisseure. Ich habe bisher nur „Shoplifters“ von ihm gesehen, doch schon dieser hat mich komplett umgehauen. Dabei hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet. Auch heute noch verfolgt mich die Stimmung des Films, was ich absolut positiv meine. Ich sollte wirklich tiefer in sein Werk einsteigen.
  5. „Your Name. – Gestern, heute und für immer“ (2016) – Die Liste beschließt ein weiterer Anime, der mich wirklich begeistert hat. Alleine audiovisuell ist der Film eine Wucht, doch steht der Inhalt dem in nichts nach. Mich hat „Your Name.“ wirklich tief berührt und ich bin nun neugierig auf weitere Filme von Makoto Shinkai.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.