Blogparade: Meine Top 10 Obsessionen während der 80er

Es gibt einen Neuzugang in der bunten Welt der Blogparaden: Thilo vom Nerd Wiki möchte unsere Top 10 Obsessionen während der 80er wissen. Moment mal, die 80er? Das war doch das Jahrzehnt meiner Geburt. Sollte es dort außer Windeln, Fläschchen und erster Gehversuche etwa noch etwas von popkultureller Bedeutung gegeben habe? Es war gar nicht so einfach nicht in die 90er Jahre abzudriften, doch ein paar Obsessionen, die mich ganz nostalgisch werden ließen, habe ich dennoch gefunden. Vermutlich, denn die Grenze zu den 90ern ist in meiner Erinnerung doch eher diffus – auch muss ich an meinen Obsessionen zweifeln, denn es gibt kein einziges Foto aus dieser Zeit, auf dem ich nicht draußen bin (u.a. im Planschbecken, beim Wandern, mit Freunden im Sandkasten). Wann hatte ich bitteschön Zeit für all dieses Obsessionen oder lässt mich mein Gedächtnis doch stärker im Stich, als ich dies vermutet hätte?

80er_obsessionen

Lustiges Taschenbuch

Eine meiner größten Obsessionen war bereits in frühester Kindheit der Konsum von Geschichten. Was heute Filme und Serien sind, hieß damals „Lustiges Taschenbuch“ – und was habe ich dieses Medium geliebt! Ich hatte bestimmt um die 200 Ausgaben und ein Großteil meines Taschengeldes ging für LTBs drauf, vornehmlich natürlich auf Flohmärkten. Binge Reading kannte man damals noch nicht, doch beschreibt das ziemlich gut, wie ich diese Comics damals verschlungen habe. Hach, einfach eine tolle Zeit – und ich hoffe sehr, dass meine Kinder irgendwann meine Begeisterung für Entenhausen teilen, damit es sich auch lohnt die Bände bis heute aufzubewahren.

YPS

Wie auch Thilo war ich damals schwer vom „YPS“-Magazin begeistert. Weniger von den Comics oder den redaktionellen Beiträgen, als vom sogenannten Gimmick. Dies war immer ein kleines Spielzeug, das meist tatsächlich einen recht hohen Unterhaltungswert hatte (z.B. konnte man Urzeitkrebse züchten) und nicht mit heutigen Heftbeilagen von Kindermagazinen zu vergleichen ist. So zumindest die nostalgisch verklärte Wahrnehmung.

Karl May

Nicht nur Comics habe ich damals verschlungen, nein, auch Bücher habe ich regelrecht inhaliert. Nicht nur klassische Kinderbücher, sondern auch alles was der elterliche Bücherschrank so hergab. Irgendwann bin ich dann über Karl May gestolpert und habe alles gelesen, was verfügbar war. Irgendwann hat mein Vater dann noch etliche Bücher in Antiquariaten aufgekauft, die ebenfalls erst einmal durch meine Hände gelaufen sind. Irgendwann war diese Phase dann auch wieder vorbei. Ich habe dennoch sehr gute Erinnerungen an diese Zeit. Mit den populären Filmen wurde ich dagegen seltsamerweise nie wirklich warm.

Spielzeugkataloge

Neben den oben genannten Printerzeugnissen habe ich als Kind sehr gerne Spielzeugkataloge gelesen bzw. angeschaut. Damals gab es eben weder Internet noch Privatfernsehen, d.h. man hat vor Geburtstagen oder Weihnachten eben Kataloge gewälzt – und das stundenlang und mit Ausdauer. Ich weiß noch ganz genau, dass ich damals unglaublich gerne einen Agentenkoffer gehabt hätte, der 20 DM gekostet hat. Als ich diese gigantische Summe Geld schließlich zusammen hatte, habe ich das Geld dann doch lieber gespart – und ein paar Monate später in einen gigantischen Optimus Prime (siehe „Transfomers“ weiter unten) gesteckt. Interessanterweise schauen auch meine Kinder heute noch liebend gerne Spielzeugkataloge an – und ich mit ihnen… 😀

Lego & Playmobil

Spielzeugkataloge bringen mich auch gleich zum nächsten Punkt: Spielzeug. Auch wenn ich eher ein Lego-Kind war, so muss ich Playmobil doch zumindest aus lokalpatriotischen Gründen erwähnen. Unvergessen bleibt das Playmobil-Raumschiff, das aus heutiger Sicht unglaublich retro wirkt. Ich freue mich jetzt schon darauf, es im neuen Haus endlich aus der Kiste zu holen und in den Spielzeugfundus meiner Kinder zu geben. Dies trifft natürlich auch auf unzählige Lego-Sets zu: Ich weiß jetzt noch, wie niedergeschlagen ich war, als ich das 13. Lebensjahr hinter mir gelassen hatte, da auf den meisten Lego-Packungen immer „bis 12“ stand. Aus heutiger Sicht natürlich lächerlich, doch damals hatte ich das Gefühl, ich dürfte nun nicht mehr mit meinem Lieblingsspielzeug spielen. Neben dem großen Piratenschiff, einer Ritterburg usw. befinden sich auch noch unzählige Eigenbauten (vornehmlich Raumschiffe) in großen Umzugskisten, die endlich wieder ausgemottet werden wollen. Hach, wird das toll!

Dinosaurier, Littlefoot & Dino Riders

Eine meiner größten Leidenschaften als Kind waren Dinosaurier. Sie haben schon seit jeher eine große Faszination auf mich ausgeübt – und somit las ich schon im frühen Alter etliche Bücher (Jack Horner war mein Idol) und besaß unzählige Spielzeug-Dinosaurier, Skelette usw. Irgendwann bin ich dann auf „Dino Riders“ gestoßen, was eine Spielzeugserie ähnlich wie „M.A.S.K.“ war, eben nur mit Dinosauriern statt mit Autos. Diese habe ich wahrlich geliebt, auch wenn sie nur schwer aufzutreiben waren. Bevor in den 90ern „Jurassic Park“ den Höhepunkt meines persönlichen Dino-Hypes darstellen sollte, habe ich bereits „In einem Land vor unserer Zeit“ geliebt. Wie wir heute wissen, hat es mit der Paläontologie und mir nicht so wirklich geklappt. Dennoch eine wahre Obsession, die auch heute noch nicht komplett von mir abgelassen hat.

He-Man and the Masters of the Universe

Bei dieser Spielzeugreihe von einer Obsession zu sprechen ist vielleicht ein wenig weit gegriffen. Dennoch muss ich sie, wie auch schon Thilo, unbedingt erwähnen: Ich besaß damals vielleicht 2-3 Figuren (übrigens allesamt Skeletors Schergen), wohingegen ich Freunde hatte, die komplett mit allem ausgestattet waren, was die Spielzeugreihe so hergab. Ich war immer extrem neidisch, doch zu Hause spielte ich – jetzt kann ich es ja zugeben – ohnehin lieber mit Lego. He-Man und Co. sollten kurz danach (aber das war schon an der Grenze zu den 90ern) auch recht schnell von den „Teenage Mutant Hero Turtles“ abgelöst werden…

Transformers

Heute als hirnloses Actionfilmspektakel verschrien, übte diese Spielzeugreihe auf mich damals eine enorme Faszination aus. Man konnte Fahrzeuge, Dinosaurier usw. tatsächlich in Roboter verwandeln! Wow! Zudem gab es schöne Boxen, in denen jeweils 3 Fahrzeuge eines Typs (z.B. Militär, siehe Foto) zu finden waren, die ungefähr Matchbox-Größe hatten. Das hat mir lange völlig genügt – doch dann fand ich irgendwann den heiligen Gral und versenkte mein gesamtes über ein Jahr angesparte Taschengeld (70 DM) in den großen Optimus Prime. Ich weiß jetzt noch, wie entgeistert mich mein Vater damals angeschaut hatte, doch habe ich dieses Spielzeug geliebt. Leider jedoch ist es beim Auflösen des elterlichen Haushalts irgendwie unter die Räder gekommen. Buhu!

Hörspielkassetten

Von „Transformers“ direkt zu Hörspielkassetten: In den 80ern sah ich kaum fern – auch hatten wir keinen Kabelanschluss oder Satellit. Somit konsumierte ich meine Medien größtenteils per Hörspielkassette, was ja irgendwie auch das gleiche war, denn meist wurden TV-Serien wie „He-Man and the Masters of the Universe“ oder „Transformers“ einfach mit einer Erzählerstimme unterlegt und auf Band gespielt. Zu meinen Favoriten gehörten damals natürlich auch „Benjamin Blümchen“ und später „Die fünf Freunde“ sowie „TKKG“ – und irgendwann kamen dann natürlich auch professionellere Hörspiele à la „Die unendliche Geschichte“. Heute habe ich nicht mal mehr ein Abspielgerät für die Kassetten – und unseren Kindern wird es mit „Meine Freundin Conni“, „Hexe Lilli“ und dem Medium CD irgendwann bestimmt genauso gehen. Irgendwie schade…

Bim Bam Bino: Zeichentrick auf Tele 5

Hmm, also doch Fernsehen? Ja, genau! Irgendwann bekamen meine Großeltern einen Kabelanschluss – und immer wenn meine Schwester und ich bei ihnen waren, wurde das natürlich schamlos ausgenutzt. Speziell Bim Bam Bino (wer kennt das noch?) auf Tele 5 war der Hit! Nur fantastische Zeichentrickserien à la „Galaxy Rangers“, „Ghostbusters“, „Die Königin der 1000 Jahre“, „Die Schlümpfe“ und und und… ein wahres Paradies für uns. Auch die Werbung hatten wir sehr genossen, wurden doch nur die neuesten Spielzeuge gezeigt, was wir von den Öffentlich-Rechtlichen natürlich überhaupt nicht kannten. Ich habe wirklich sehr schöne Erinnerungen an diese Zeit, speziell da unsere Oma auch immer ein paar Leckereien für uns bereit hielt.

Nun seid ihr dran:

  • Wählt eure Top 10 Obsessionen während der 80er.
  • Erstelle einen Beitrag auf deinem Blog und verlinke auf diesen und den Ursprungsartikel.

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139 Gedanken zu “Blogparade: Meine Top 10 Obsessionen während der 80er

  1. LTBs!!! Jaaa!
    Gut, bei dir ist das alles 80er, bei mir ist rund die Hälfte 90er Obsession. Manches ist eben zeitlos. 😀
    Den großen Optimus hätte ich liebend gerne mal gesehen! Glaube auf sowas hätte ich auch gespart. War eben doch mehr auf Jungsspielzeuge scharf. 😛

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      • Bei mir hat es sich auch weit bis in die 90er Jahre fortgesetzt. Habe jetzt noch alle Bände in irgendwelchen Kisten verstreut. Bin echt gespannt, ob die heute auch noch für Kinder interessant sind…

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      • Ich hab sie irgendwann mal auf dem Flohmarkt verkauft und mir eines später wieder nachgekauft. Mein „geschiedener“ Onkel hat sie damals (1990er) auch gesammelt, sogar noch mehr als ich.
        Wusstest du dass die Geschichten und Zeichnungen alle in Italien entstehen?

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      • Hehe, ich habe auf Flohmärkten nur immer LTBs gekauft. Eine Wertanlage ist das ja leider eh nicht, vielleicht lese ich selbst einmal wieder rein, wenn ich im Haus wieder Zugriff auf die Bände habe.

        Ja, das mit Italien wusste ich. Deshalb war es für mich damals immer besonders lustig im Italien-Urlaub LTBs zu kaufen… 😉

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    • Ist ja auch toll! Selbst heute blätter ich mit meinen Kids noch gerne durch. Ist doch eine schöne Art und Weise des Werbekonsums. Ganz anders als die gruseligen, schrillen TV-Werbungen. Aber die waren eigentlich auch schon damals schrecklich… 😉

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  2. Oha, also ich bin ja auch noch in den 80ern geboren, aber da merkt man eindeutig, dass ich eher ein Kind der 90er bin. Hörspielkassetten hatte ich auch (Benjamin Blümchen! Bibi Blocksberg!), aber ich kenne z. B. dieses „Bim Bam Bino“ überhaupt nicht. War das eher was für Jungs? 😀 Und dieses Magazin YPS sagt mir auch nichts. Schockierenderweise habe ich auch nie Spielzeugkataloge angeguckt. Noch nie! Sowas haben meine Eltern uns wohl absichtlich vorenthalten… 😀

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    • „Benjamin Blümchen“ habe ich auch sehr geliebt. Da habe ich wirklich die besten Erinnerungen dran, obwohl ich vor der Alptraum-Episode echt Angst hatte.

      „Bim Bam Bino“ ist ein Rahmenprogramm für Zeichentrickserien gewesen, bei dem eine Maus (Handpuppe) die Moderation dazwischen übernahm. Fand ich als Kind wirklich toll und gab es auch noch bis in die 90er.

      Was? Kein YPS-Heft? Dann hast du die 80er vermutlich wirklich verpasst… 😉

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      • Hinter welchem Mond bin ich denn aufgewachsen, dass ich diese Handpuppe und dieses „Bim Bam Bino“ nicht kenne? Das schockiert mich ein bisschen gerade. 😀
        Ich erinnere mich irgendwie sehr lebhaft an die Benjamin Blümchen-Folge in Afrika, wo er nach seinen Verwandten sucht, glaube ich. Die war pädagogisch bestimmt richtig wertvoll…

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      • Das habe ich mich allerdings auch schon gefragt. Vielleicht hat das Sendesignal nicht so weit in den Norden gestrahlt? 😉

        Die Afrika-Folge kenne ich nicht. Oder ich habe sie verdrängt. Vermutlich kenne ich aber einfach nur ältere Episoden als du. Bin eben auch schon alt.

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      • Hab die Sendung gerade mal gegoogelt und von den Bildern her kommt mir diese Maus vage bekannt vor. Aber wirklich nur sehr vage. Ich schätze, dass es wohl daran liegt, dass wir bis ich ungefähr zehn oder elf war (das wäre dann ’98 bzw. ’99 gewesen), nur fünf Programme hatten. Und Kabel 1 war definitiv nicht darunter.
        Benjamin Blümchen in Afrika ist Nummer vier der Hörspielreihe. Also komm mir jetzt nicht damit, dass du dafür zu alt bist! Das muss eine der ersten Geschichten gewesen sein. 😀

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      • Nee, das sagt mir nix. Vielleicht die Nummer vier der Neuauflage? 😉

        Meine erste Folge war übrigens „Benjamin Blümchen als Wetterelefant“ – die habe ich wirklich unzählige Male gehört. Hach. War das schön damals…

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      • Hmm, nein, Folge vier der Reihe. Gibt es denn überhaupt eine Neuauflage?
        Benjamin Blümchen als Wetterelefant ist übrigens Folge Nummer 1, glaube ich. Also deinem Alter auch durchaus angemessen… 😀
        Meine Schwester und ich haben die Geschichten aber auch immer gerne gehört, stundenlang. Und immer schön die Kassette umdrehen! 🙂

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      • Keine Ahnung. Denke eher, dass die Originale als CD neu aufgelegt wurden o.ä. Meine Kids kennen die „Benjamin Blümchen“-Reihe allerdings gar nicht mehr bzw. nur von kurzen Ausschnitten oder Motiven. Da sind heute ganz andere Sachen angesagt.

        Wetterelefant war die Nr. 1? Ohje… 😀

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      • Ach so meinst du das. Hmm, das kann natürlich sein. Wir hatten auch nur Kassetten. 😉 Schade, dass die Reihe heutzutage nicht mehr von den Kindern gehört wird. Waren schöne Geschichten…

        Du Oldie, du! (Ich bin ja auch nicht viel besser… 😉 )

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      • Ist wohl auch ganz normal so, dass jede Generation ihre eigenen Kindheitserinnerungen hat. Weiß auch gar nicht, ob überhaupt noch neue Folgen produziert werden. Schade, dass ich keinen Kassettenspieler mehr habe, sonst würde ich meine Kids direkt mal davorpacken… 😀

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      • Ich habe dafür noch ziemlich viele Kassetten, doch nützen die ohne Rekorder eben auch nix. Naja, in ein paar Jahren wird sich eh niemand mehr an physikalische Medien erinnern können. Schade eigentlich…

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      • Irgendwie schon schade, dass solche Medien verschwinden. Die konnte man physisch ganz anders wahrnehmen, das war auch etwas zum Anfassen und Mitnehmen und Verleihen. Sowas geht ja mit digitalen Versionen längst nicht so gut. Und natürlich war die Trauer auch immer sehr groß, wenn das Band der Kassette oder VHS gerissen war und sie in den Müll musste. Welch Emotionen! 😦

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      • Du sagst es. Ich liebe es ja heute noch physikalische Medien im Regal stehen zu haben und vor der Filmsichtung zu schmökern, wie man es eben auch bei echten Büchern macht. Bei Kindern ist das haptische Erleben ja noch viel ausgeprägter, insofern wirklich schade. Den Bandsalat vermisse ich allerdings tatsächlich nicht… 😉

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      • Absolut! Ich erlebe das gerade mit Netflix. Da kann man sich ja auch durch Serien über Serien klicken, aber es ist doch nochmal etwas anderes, eine DVD aus dem Regal zu nehmen und den Text auf der Rückseite zu lesen und die Bilder anzuschauen. Das hat auch was.

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      • Streaming ist wirklich praktisch, ich bin inzwischen auch ein Fan davon, gebe ich zu. Konnte ich mir zuerst auch nicht vorstellen. Trotzdem haben DVDs/Blu-rays eben auch ihre Daseisberechtigung, finde ich. Ich habe hier ja auch einige rumstehen, von denen ich mich auch nicht trennen werde in nächster Zeit.

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      • Gegen Streaming kann man sich ja ohnehin nicht wehren. Hilft ja nichts. Irgendwann finde ich es bestimmt auch praktisch, doch meine Lieblingsfilme und -serien möchte ich einfach im Regal stehen haben. Am besten in schöner Packung und interessantem Booklet. Wird heute aber auch schon selten…

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      • Oh, Möbelkauf! Da hast du jetzt ein Fass aufgemacht. 😀
        Das ist gerade bei uns auch ein großes Thema. Wir waren diese Woche in dem großen blau-gelben Möbelhaus und ich habe mir dort das erste Mal ernsthaft Möbel angeschaut. Möbel, keinen Deko-Schnickschnack-irgendwas-Kram. Wir kamen uns sehr erwachsen vor dabei, wie wir die Schränke und Schreibtische analysiert haben. 😀 Heute habe ich mich dann mit dem Thema Gardinen beschäftigt. Hätte ich auch nie gedacht, dass das eine nachmittagsfüllende Aktivität sein kann. Was es alles zu bedenken gibt – herrje! Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man ein ganzes Haus einrichten soll…

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      • Ja, ein Fass. Ein Fass ohne Boden. In eurer zukünftigen Wohnung gibt es vermutlich schon eine Küche. Da kann man Tage mit der Planung verbringen. Ansonsten haben wir bereits ein neues Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer. Nun fehlt noch das Kinderzimmer von unserem Kleinen und ein paar Schränke bzw. Regale. Wenn ich zusammenzähle wie viele Tage wir dieses Jahr bereits in Möbelhäusern verbracht haben, dann machen andere Leute in dieser Zeit ihren Jahresurlaub… 😉

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      • Ja, ich beneide dich nicht darum, ein ganzes Haus einrichten zu müssen. Wobei ihr ja augenscheinlich schon ziemlich weit fortgeschritten seid, aber wohl auch schon sehr viel Zeit investiert habt. Aber man will es dann ja auch einmal richtig machen! 🙂
        Bei uns gibt es eine brandneue Küche in der Wohnung (der Herr Koch war völlig aus dem Häuschen!), aber wir brauchen noch einen Tisch und Stühle und einen Gefrierschrank und ich brauche auf jeden Fall noch einen Schreibtisch, einen großen. Und Gardinen. Das sind erstmal die wichtigsten Sachen. Alles andere besorgen wir (also ich vermutlich…) dann nach und nach, wenn wir vor Ort sind. Welch ein Spaß! 😀

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      • Heute waren wir auch wieder Möbel schauen: Kinderzimmer, Couchtisch und Bad stehen noch aus. Hatten aber keinen Erfolg, außer dass wieder vier Stunden tot waren. Naja, gehört wohl dazu.

        Eine neue Küche ist auf jeden Fall toll! Speziell für solch einen fachmännischen Fachmann, der sich darin bestimmt perfekt austoben kann. Bei uns spiele ich in der Küche ja nur eine Nebenrolle, dennoch freue ich mich auch schon auf unseren neuen Kochspielplatz! 🙂

        Achja, Gardinen hatten wir heute auch geschaut. Das ist ja so total mein, ähm, Fachgebiet… 😀

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      • Wieder gar kein Erfolg? Gar keinen? Das ist ja wirklich ärgerlich und frustrierend. Ich gebe aber unumwunden zu, dass es durchaus eine beachtliche Anzahl unglaublich hässlicher Möbel in solchen Möbelhäusern gibt. Da hätte ich auch lieber keine, bevor ich mir ne orange Couch hinstelle oder sowas. 😀

        Ganz ehrlich: Ich freue mich in der neuen Küche v.a. auf den Backofen, weil ich hier in meinem kleinen Reich jetzt 3 1/2 Jahre lang keinen hatte. Und dabei kann ich wesentlich besser backen als kochen! Mal sehen, ob ich nicht eingerostet bin. Weihnachten gibt es auf jeden Fall Plätzchen über Plätzchen! 😀
        Ja, Gardinen sind auch total mein
        Fachgebiet. Transparant, halbdurchsichtig oder blickdicht? Mit Streifen, Muster oder unifarben? 220cm, 250cm oder doch gleich 300cm? Schlaufen oder Ösen? Oder lieber ein Rollo? Das sind die wirklich wichtigen Fragen im Leben. 😀

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      • Ja, viele Möbel sind echt hässlich oder qualitativ so schlecht, dass man sich das nicht wirklich ins Haus oder die Wohnung stellen will. Andere sind dann gleich exorbitant teuer, so dass wir oft wirklich lange für Stücke mit guten Preis-/Leistungsverhältnis gesucht haben, die zudem noch schick sind.

        Ja, ein Backofen muss schon sein! Ebenso wie Plätzchen zu Weihnachten. Mjam! Ich freue mich am meisten auf die Spülmaschine, da wir zurzeit noch alles per Hand spülen. Kann nur besser werden! 🙂

        Was Gardinen angeht, so würdest du dich bestimmt perfekt mit meiner Frau verstehen. Wir bräuchten teils 320 cm – gibt es sowas überhaupt? Die längsten Schienen, die wir heute gesehen haben, waren 310 cm. Oh man… 😀

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      • Richtig, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Möbeln ganz oft nicht gegeben. Kaum hat man mal etwas gefunden, das ganz schön ist, ist es gleich exorbitant teuer und man kann nicht mal nachvollziehen, warum eigentlich… 😦

        Platz und einen Anschluss für einen Geschirrspüler hätten wir in der Küche auch noch, aber vermutlich werden wir dort erstmal den Gefrierschrank unterbringen. Ist wichtiger. Aber langfristig wäre ein Geschirrspüler schon toll. 🙂

        Meinst du, deine Frau und ich sollten uns mal über Gardinen austauschen? Vielleicht finde ich dann irgendwann heraus, welche ich möchte. Im schwedischen Möbelhaus übrigens hatten sie neulich unglaublich lange Gardinen, auf jeden Fall 300cm. Ich steh ja nicht auf bodenlange Gardinen (immerhin das weiß ich schon mal!), von daher war das nichts für mich, aber für euch ja vielleicht. 😉

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      • Da haben wir ja Glück, dass bei uns im Keller noch Platz für den Gefrierschrank ist. Geschirrspüler ist einfach Pflicht für einen Vierpersonenhaushalt. Zu zweit war es auch noch kein Ding, doch inzwischen ist es echt nur noch nervig. Man kommt aus dem Spülen an manchen Tagen gar nicht mehr raus.

        Was Gardinen angeht, so finden wir zurzeit so ganz gerade mit diesem neuen Schiebesystem gut. Ist natürlich auch wieder die teuerste Lösung. Ich sag’s dir: Das Haus treibt uns noch in den Ruin! 😮

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      • Ich kann es mir vorstellen! Bei uns schrumpfen die finanziellen Reserven auch kontinuierlich, was ich zunehmend beängstigend finde, da ich nur noch einmal Gehalt aus dem Hotel bekomme nächste Woche, dann aber frühestens Ende September wieder… 😦

        Wir haben jetzt in der Wohnung alles ausgemessen und die Lücke in der Küchenzeile ist total winzig. Da würde nur ein Mini-Geschirrspüler hinpassen und ein Gefrierschrank auf keinen Fall. Tja, dann muss der woanders stehen. Im Flur oder so. 😀

        Und hör mir bloß auf mit den Gardinen! Sie treiben mich in den Wahnsinn! 😀

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      • Ja, finanziell ist so ein Umzug bestimmt auch nicht ohne, wenn man noch nicht richtig verdient. Ein Hausbau ist auch mit eineinhalb Gehältern eine echte Herausforderung, zumal es immer Mehrkosten gibt. Ist schon ein wenig zum Verzweifeln. Aber irgendeine Lösung wird es schon geben (müssen).

        Hehe, so ein Mini-Geschirrspüler hätte bei uns auch noch reingepasst, doch hatten wir uns damals (vor 13 Jahren) dagegen entschieden. Umso größer wird nun bestimmt der Luxus werden nicht mehr alles per Hand abspülen zu müssen… 😀

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      • Das stimmt, dieser Umzug reißt ein ziemliches Loch in unsere Geldbeutel. Was es da alles zu bedenken gibt und dann kommen immer noch Kosten hinzu, die man gar nicht eingeplant hatte. Wir mussten jetzt sowohl für den Aus- als auch den Einzug ein temporäres Halteverbot vor dem jeweiligen Haus beantragen, weil die Parksituation so schlecht ist. Das sind natürlich Ausgaben, die man überhaupt nicht auf dem Schirm hat vorher… :-/

        Ich erwarte einen ausführlichen Bericht über das neue Lebensgefühl mit Geschirrspüler inklusive einer großen Fotostrecke! 😀

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      • Hehe, ja da wird bestimmt ein Geschirrspüler-Special kommen… 😉

        Ja, die lieben Kosten. Speziell die unvorhergesehenen. Was da alles lapidar unter „Nebenkosten“ gepackt wird (jetzt schon über 40K). Einfach unglaublich.

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      • Ach du meine Güte, ja! Ich mag ja deine Hausbau-Beiträge sehr, aber irgendwie schrecken sie mich auch immer ein Stückchen mehr ab, selber irgendwann mal ein Haus bauen zu wollen. Nicht, dass das irgendwie ein Thema wäre momentan, wo wir schon mit einer 2-Zimmer-Wohnung überfordert sind. 😀

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      • Es ist auch ganz klar ein Projekt, das einem schon öfter mal den Schlaf raubt. Wahrscheinlich ist der Hausbau die größte Investition, die man so im Leben tätigen wird, das ist erschreckend. Was ist allerdings die Alternative? Sein Leben lang Miete zu zahlen? Wir bräuchten mit zwei Kindern schon eine sehr große Wohnung oder eben auch gleich ein Haus. Und wer weiß, wie sich die Mietpreissituation noch entwickeln wird? Ach, es gibt wohl nicht den richtigen Weg, doch für uns ist es eben der Hausbau. Mal schauen… 😉

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      • Eigentlich gibt es kaum eine vernünftige Alternative zum Eigenheim. Das sehe ich auch so. Allein die Aussicht, im Alter mietfrei wohnen zu können, ist eigentlich ein unschlagbares Argument. Und ob man nun jeden Monat Geld an den Vermieter überweist oder an die Bank macht eigentlich auch keinen großen Unterschied. Das einzige Manko am Eigenheim ist tatsächlich die Ortsgebundenheit. Kann ja niemand vorhersehen, wie sich die Jobsituation mal entwickelt. Für einen Hausbau könnte ich mich, glaube ich, trotzdem nicht begeistern. Aber Häuser kann man ja auch schon fertig kaufen. Das wäre vielleicht eher was für mich. Irgendwann in der fernen Zukunft. 😉

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      • Da sprichst du wahrlich wahre Punkte an. Die Ortsgebundenheit ist natürlich ein Thema, doch das ist wohl Typsache: Wenn du mal soweit bist, dass du dir über Häuser Gedanken machst, bist du wohl auch sesshaft geworden. Und zur Not kann man Immobilien ja auch immer noch verkaufen – wenn man den Stress dann tatsächlich noch einmal auf sich nehmen will… 😉

        Wir wollten aus bereits genannten Gründen ursprünglich auch nicht bauen, sondern kaufen. Doch was einem da so angeboten wird, ist viel zu teuer und am Ende würde man fast so viel zahlen wie beim Hausbau und müsste dennoch viel Geld nachschießen für Renovierungsarbeiten etc. Nur um am Ende dann mit einem Kompromiss dazustehen. Leider auch nicht so einfach.

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      • Hmm, das ist natürlich wahr – ein bereits fertiges Haus zu kaufen ist immer ein Kompromiss. Wobei man beim Hausbau ja vorher auch nicht sagen kann, ob einem jetzt alles, was im Modell so toll aussah, auch wirklich gefällt. Aber dann ist man natürlich selber schuld und darf sich nicht beklagen. 😀
        Für uns ist das ja aber – wie gesagt – so gar kein Thema momentan und wir versuchen es erstmal zusammen in der 2-Zimmer-Mietwohnung. Wenn das gut läuft und die arbeitstechnische Situation auf lange Sicht geklärt ist UND sich die finanzielle Situation entspannt, dann sehen wir weiter… 🙂

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      • Ja klar, Kompromisse muss man immer eingehen, doch wenn man für ein gebrauchtes Haus letztendlich mehr auf den Tisch legt, dann ist es der Stress beim selber bauen (hoffentlich!) letztendlich doch wert. Kann ich mir nun zumindest einreden… 😉

        Natürlich ist das für euch kein Thema. War es für uns damals in eurer Lebenssituation auch noch nicht. Manchmal kann ich mir heute noch nicht vorstellen, dass das alles wirklich geschieht. Irgendwann denkst du an meine Worte… 😀

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      • Haha, kann ich mir vorstellen, dass man sich manchmal vorkommt wie im falschen Film. „Moment mal – baue ich gerade echt ein Haus? OMG!“ 😀 So würde es mir zumindest gehen. Ach, so geht es mir momentan auch, nur nicht mit dem Hausbau, sondern dem Leben generell. „Momentan mal – ziehe ich wirklich mit meinem Freund in eine unbekannte und 300 Kilometer entfernte Stadt, um dort als Lehrerin zu arbeiten? Aber das kann ich doch gar nicht, ich hab doch noch gar nicht genug gelernt!“ 😀

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      • Das glaube ich dir aufs Wort! Bei mir bleibt zumindest das Umfeld gleich und für euch ist das alles komplett neu. Aber es gibt einfach so Phasen im Leben, da kommen viele Änderungen auf einen zu – man sollte eigentlich froh sein, wenn es so positive Sachen sind, auch wenn es anstrengend ist. Mir fällt das in ganz stressigen Phasen manchmal schwer, doch versuche ich zumindest mir das immer ins Gedächtnis zu rufen. Klappt aber nicht immer… 😉

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      • Momentan bin ich auch (noch?) ganz positiv gestimmt. Das Packen und Putzen nervt ungemein, aber auch das hat ja irgendwann ein Ende. Wobei ich ja mit Schrecken festgestellt habe, dass ich in der neuen Wohnung ja auch alles wieder auspacken muss, was ich eingepackt habe! Stell dir das vor! 😉 😀

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      • Ihr habt dann aber bestimmt noch ein paar Tage frei nachdem ihr angekommen seid, oder? Dann kann das ja auch ganz nett werden. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass alles klappt und freue mich schon auf deinen ersten Blogartikel aus der neuen Wohnung! 🙂

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      • Ja, ich bin auch gespannt, wann ich das erste Mal dazu komme, aus meiner neuen Umgebung ein Lebenszeichen in die Bloggerwelt zu schicken! 🙂

        Ich habe Ende August meine erste Einführungsveranstaltung im Seminar, also eine gute Woche Zeit, etwas heimisch zu werden. Wie es bei dem Herrn Koch aussieht, steht noch in den Sternen. Sein neuer Job beginnt am 01.09., aber nach dem Umzug muss er nächste Woche auf jeden Fall nochmal zurück nach Kiel und noch weiter im Hotel arbeiten. Er hat zwar noch 25 (!!!) Urlaubstage, aber auf die Frage, ob er denn die letzte Augustwoche frei bekomme könnte, kommt vom Küchenchef immer nur ein lapidares „weiß nicht, ist so viel los“. Frag nicht, wie ich mich schon aufgeregt habe deswegen…

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      • Hmm, aber wenn er doch noch Urlaubstage hat, dann stehen ihm diese ja auf jeden Fall zu. Da würde ich auf jeden Fall härter verhandeln, zumal er ja auch schon den neuen Job sicher hat und nicht mehr auf ein Zeugnis zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen ist. Naja, ihr macht das schon. Nun erst einmal entspannt umziehen! 🙂

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      • Wow, coole Sache! Und schon Internet, das ging ja wirklich fix. Wie habt ihr denn das angestellt? Ich höre sonst immer Horrorgeschichten von wochenlanger Wartezeit usw. Freut mich sehr, dann mal schönes Einleben! 🙂

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      • Och, die Benjamin-CDs kosten jetzt ja auch nicht die Welt. Oder man greift gleich zum Download.

        Ich habe übrigens tatsächlich noch ein Doppel-Tapedeck hier rechts von mir stehen. Das habe ich benutzt, um meine Hörspiel-MCs zu digitalisieren. Da waren tatsächlich auch einige Benjamin Blümchen dabei, aber leider weder Folge 1 noch Folge 4.

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      • Schon klar, doch scheut man eben die Mehrausgaben, wenn ohnehin noch die MCs irgendwo im Schrank stehen. Digitalisieren ist da natürlich eine gute Idee, doch vermutlich wäre mir der Aufwand zu groß. Ein schöner Nostalgie-Flash wäre es dennoch… 😉

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  3. Das ist ja mal ne coole Idee – Hallo, Nostalgie 🙂
    Ich bin ja leider knapp an den 80ern vorbeigerauscht, aber die Hälfte der Dinge da oben kenne ich aus meiner Kindheit auch. Besonders „In einem Land vor unserer Zeit“ ❤

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  4. Hörspiele sind heute noch ein großes Thema bei mir – in der Hauptsache die Hörspiele von damals. Deswegen muss ich leider ein wenig beckmessern, denn die Masters-Hörspiel waren alles andere als O-Ton-Hörspiele, sondern echte Eigenkreationen des Autors H.G. Francis, die dann bei Europa erschienen sind. Das ging so weit, dass Francis am Anfang seiner Arbeit wenig mehr als ein paar Kataloge (aha!) und Datenblätter hatte und darum dann die Storys spinnen musste. Erst ab Folge 7 merkte er dann, dass die Masters nicht in Castle Grayskull leben und Teela nicht die Tochter des König ist ;-).

    Generell die Masters! Ich hab die Figuren geliebt und eine entsprechend große Sammlung gehabt. Mit Ausnahme der Figuren, die ziemlich zum Schluss veröffentlicht wurden, habe ich mit meinem Bruder zusammen beinahe alle gehabt. Auch eine Menge an Fahrzeugen. Frag mich nicht, wie wir das damals finanziert haben. Ich hab keine Idee mehr.

    Dafür weiß ich noch, dass die Playmobil-Raumstation damals ein Geschenk war. Mit der haben wir dann häufig in Zusammenhang mit den Star-Wars-Actionfiguren gespielt. Von denen wir auch fast alle hatten.

    Mein Lieblingscomic der 80er war „Clever & Smart“, die liebste Fernsehsendung „Spaß am Dienstag“ :-). Die Lieblingsbücher waren die drei Bände der „Dreibeinigen Herrscher“. Die habe ich mir immer aus der Bücherei ausgeliehen, weil sie damals schon Out Of Print waren. Irgendwann gab es sie dann in der Bücherei nicht mehr und ich musste lange, lange warten, bis sie endlich wieder aufgelegt wurden! Die Dinger kosteten zwischendurch astronomische Preise.

    Oh Mann, ich könne noch stundenlang so weiterschreiben!

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    • Waren die „Masters of the Universe“-Kassetten tatsächlich eigene Produktionen? So können Erinnerungen trügen. Auch wenn ich durchaus fasziniert von dieser Welt war, so ist der Funke dennoch nie endgültig übergesprungen. Dennoch fand ich es immer klasse, wenn Freunde neue Figuren zum „Ausprobieren“ hatten. Ganz dunkel erinnere ich mich auch noch an den 80er Jahre Film, auf den ich tatsächlich auch einmal wieder Lust hätte.

      Die „Star Wars“-Actionfiguren waren für mich damals der heilige Gral! Ein Freund hatte viele davon, weil sein Vater oft in den USA unterwegs war. Ich selbst hatte nie „Star Wars“-Spielzeug. Schade eigentlich.

      Ja, „Spaß am Dienstag“ habe ich auch geliebt! Daran habe ich auch noch sehr intensive Erinnerungen. Hach, toll. Richtiges Event-Fernsehen für Kids. War damals einfach etwas Besonderes.

      „Die dreibeinigen Herrscher“ habe ich erst vor ein paar Jahren in den wunderbaren Hörbuchfassungen gehört. Wirklich eine tolle Geschichte! Schade, dass aus der Kinoverfilmung nichts wurde (die alte BBC-Serie ist aber auch noch empfehlenswert).

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      • Ja, bei den Masters ist das definitiv so. Man kann auch wunderbar heraushören, wann neues Spielzeug auf den deutschen Markt kam. Da hat Francis dann immer (ob er musste oder nicht weiß ich nicht) richtige Promotionfolgen geschrieben, z.B. „Spydor, die Monsterspinne“ oder „Dämon Modulok“,

        Der Film ist trashig, macht aber durchaus Spaß. Allerdings hat der auch wieder so etwas wie eine eigene „Mythologie“ und stellt mit Figuren wie Teela oder Man-at-Arms Dinge an, die ursprünglich auch nicht so gedacht waren. Ich finde aber Frank Langellas Darstellung des Skeletor immer noch so beeindruckend, wie Dolph Lundgren einfach der perfekte He-Man war!

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      • Sollte es von dem Film nicht auch einmal ein Remake geben bzw. einen Reboot des Franchise? Ich kann mich wirklich nicht mehr gut an den Film erinnern, mochte aber die 80er Jahre Jugendabenteuer-Atmosphäre und sollte mir die Blu-ray dringendst mal zulegen! Ist nur leider sehr preisstabil…

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      • Das Reboot des Masters-Franchise steht irgendwie seit zehn Jahren im Raum. Zunächst einmal gab es ja die neue Zeichentrickserie so um 2002 herum, die dann leider auch schnell wieder abgesetzt wurde – die war nämlich richtig gut! Seit ungefähr diesem Zeitpunkt soll es immer mal wieder Regisseure, Drehbücher oder Castings für einen neuen Film gegeben haben. Aber bis jetzt ist das alles im Sand verlaufen. Wobei ich mir immer noch vorstellen könnte, dass der Film gut würde. Aber es ist wahrscheinlich sehr schwer, den richtigen Zeitpunkt für einen Start abzupassen. Ein echtes Hit or Miss Projekt, bei dem man auch ganz schnell viel Geld verbrennen kann. Und das müsste man schon in die Hand nehmen, wenn es nicht albern werden soll.

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      • Wenn man es richtig angeht, könnte es durchaus etwas werden. Man sieht ja wie erfolgreich „Transformers“ oder auch der neue „Turtles“-Film ist (die Qualität steht natürlich auf einem anderen Blatt). Die Zeit scheint reif für große 80er Jahre Reboots bzw. ist die Zeit fast schon wieder abgelaufen. Ich könnte mir eine Neuauflage dennoch immer weiterhin sehr gut vorstellen. Wer weiß? Vielleicht kommt ja nochmal was dabei rum… 🙂

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  5. Wird Zeit das du dir die Goldbergs anschaust bei soviel Nostalgie, da wird dir bestimmt das Herz aufgehen in der Hinsicht 🙂 Was ist Was Bücher hatte ich fast alle, zusammen mit der „Es war einmal..“ hat das einem die Welt erklärt, schade das es so eine anspruchsvolle Sendung heute nicht mehr gibt. Bei Zeichentrickserien hat mich besonders Captain Future fasziniert, Transformers war nicht so meins. Am Samstag Morgen vor dem Fernseher und in den Zeichentrickserien versunken, das war ein wunderbares Ritual. Das schätzt man jetzt eigentlich erst jetzt wie stressfrei und unbekümmert das Leben damals war. YPS ist natürlich ein Klassiker unter den Zeitschriften, ich habe ebenfalls die Lustigen Taschenbücher verschlungen und dazu vor allem die Asterix und Obelix Comics, sind wahrscheinlich älter aber gehörten ebenfalls zu meiner Kindheit. Da könnte man unendlich weiter machen und ich persönlich bin überglücklich, dass ich in dieser Zeit aufgewachsen war, wo Handys eher Science Fiction waren und Filme einfach anders waren 🙂

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    • Bei Captain Future war ich mir nicht sicher, ob das nicht sogar noch in den 70ern war. Aber wenn ich da jetzt drüber nachdenke, wäre ich da ansonsten noch viel zu jung für gewesen. Also doch in den 80ern. Ich habe die Serie auch geliebt – und fühlte mich (und fühle mich immer noch) richtig betrogen, als ich dann irgendwann herausfand, dass man uns mit einer ziemlich zusammengeschnittenen Rumpffassung „betrogen“ hatte.

      Deswegen habe ich seinerzeit die Serie auch nicht auf DVD gekauft. Und als ich mich eines Besseren besann, waren die Dinger preislich schon durch die Decke geschossen. Na ja, shit happens.

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      • „Captain Future“ habe ich tatsächlich nie bewusst gesehen. Bei mir standen eher die „Galaxy Rangers“ in der Gunst. Eben auch Sci-Fi-Anime, die vermutlich in eine ganz ähnliche Richtung ging. An Retro-DVDs habe ich mich bisher noch nicht herangetraut, da ich mir nicht vorstellen kann das wirklich noch einmal bewusst zu schauen. Manche Dinge sind in der Erinnerung eben am schönsten! 🙂

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    • Oh man, ja auf „The Goldbergs“ freue ich mich schon enorm! Nur leider gibt es immer noch keine RC2-DVD davon. Sehr ärgerlich.

      Ich glaube aufgrund der nostalgischen Erinnerungen an die sorgenfreie Kindheit gibt es zurzeit auch so einen Retro-Boom. Auch ich würde mich an so manchen Tagen, wo es ein Feuer nach dem anderen zu löschen gibt, am liebsten wieder in eine Zeit zurückversetzen, in der das größte Problem war: Mit was spiele ich als nächstes? 😀

      „Asterix & Obelix“ (Comics und Filme) habe ich natürlich auch geliebt und hier komplett vergessen. Danke dafür! 🙂

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  7. Oh mein Gott… die Dino-Riders… zu geil… ich hatte sogar einen davon. Das war wirklich das geilste Zeug überhaupt… wundert mich schon fast, dass das noch keiner ausgegraben hat, um daraus einen Film zu machen. Menschen, die auf Dinos reiten und sich bekämpfen… das Drehbuch schreibt sich doch fast schon von selbst 😀

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  8. Der Link zum Originalthread unter „Nun seid ihr dran:“ ist falsch.

    Masters und MASK waren meine Obsessionen, Dino-Raiders hatte ich aber auch ein paar. Zu Hörspielen bin ich erst mit 25 gekommen … außer MotU, die hatte ich schon damals 8neben einzelnen TKKG, ??? etc.)

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    • Danke für den Hinweis! Habe ich sogleich abgeändert… 🙂

      M.A.S.K. hatte ich nie, das waren für mich immer die langweiligeren Transformers bzw. Dino Riders – ehrlich gesagt hatte ich mich auch nie näher damit beschäftigt. Sollte ich da etwas verpasst haben? 😉

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      • Was ich persönlich an MASK so geschätzt habe war, dass man mit den meisten Fahrzeugen auch „anders“ spielen konnte. Ich hab mich da früher nicht gerne durch das durch das Franchise vorgegebene Konzept einengen lassen. Transformers waren immer Roboter, Dinos immer Dinos. Deswegen haben beide mich auch nicht wirklich interessiert. Mit der Kombination aus MASK-Fahrzeugen und Star-Wars-Figuren konnte man hingegen richtig phantasievoll was anfangen. Ich glaube, du hast mich gerade auf die Idee zu einem neuen Blog-Eintrag gebracht :-).

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      • Ach, man konnte durchaus auch Transformers mit Dino Riders und Playmobil und Lego kombinieren… 😉

        Gerade als hat es an phantasievollen Spielmöglichkeiten, die über den eigentlich beabsichtigten Zweck hinausgingen, wohl nie gemangelt. Das war ja gerade das Tolle am Spielen! 🙂

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  10. Kenne ich alles nur vom Namen her. In den 80ern war ich noch auf Ossi-Terrain. Da hatte man wenig Gelegenheit an deine Obsessionen heranzukommen. LTBs hatte ich aber auch einige. Von der Westverwandtschaft beim Besuch mit eingeschmuggelt. 😉

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    • Und hast du das alles noch irgendwann nachgeholt? Oder war es dann auch schon vorbei, als du die Möglichkeit dazu hattest? Ist ja schon fies das. Hat da denn niemand an die Kinder gedacht? 😉

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      • Nachgeholt nicht wirklich. Wir hatten ja auch ‚Ersatzartikel‘. Statt Disney gab es bei uns die Abrafaxe. Die waren so ähnlich wie Tick, Trick und Track (so hießen die doch richtig?). Es gab auch ein Legopendant, der Name ist mir gerade entfallen. Bei mir kam aber erschwerend hinzu, das ich nicht nur Ossikind, sondern auch noch Dorfkind war. Da waren unsere Obsessionen eh meist nach außerhalb verlagert. Damals, als Kinder noch draussen in der realen Welt spielten und nicht an irgendwelchen virtuellen Orten verweilten… 🙂

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      • Also alles doch gar nicht so anders. Wie ich in meiner Einleitung festgestellt habe, befand ich mich in den 80ern auch noch zu 99% der Zeit an der frischen Luft und habe dort mit Freunden alles mögliche gespielt: von Fußball, über Verstecken, Räuber und Gendarm usw. Die hier genannten Obsessionen haben vermutlich (auch wenn die Erinnerung trügt) nur einen kleinen Teil eingenommen…

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      • Ja, die Abrafaxe waren schon ganz cool (später hieß das Comicheft Mosaik). Und für Kinder gab es Pittiplatsch, Schnatterinchen und Frau Elster und Co. 🙂 Ich fand immer Olek und Bolek ganz großartig. Die hatten ein bisschen was von der Augsburger Puppenkiste und deren Figuren. Und die obsessive Kindersendung war wohl definitiv ‚Machs mit, machs nach, machs besser‘, ne Art Pflichtprogramm.

        Um wenigstens eines auf deiner Liste auch zu nennen: Karl May hab ich auch gelesen (aus der Büchersammlung meines Opas in Altdeutsch, also Sütterlinschrift, man könnte fast sagen, ich konnte eher diese Buchstaben lesen als die normalen ;)). Und ich war schon relativ früh Musikfan und wer die ‚Westmusik‘ hören wollte, konnte entweder den Kultjugendsender der DDR hören – DT64. Oder musste Westradiosender einschalten. Und dann immer schön auf Tape mitschneiden. 🙂

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      • Die von dir genannten Comics bzw. Figuren habe ich zumindest schon einmal gehört, aber ich hatte sonst keine Berührungspunkte damit.

        Wir hatten damals Verwandschaft im Osten und waren vor der Wende (müsste so 1988 gewesen sein) tatsächlich einmal „drüben“ – ich kann mich zwar nicht mehr an viel erinnern, doch hatten wir das Karl-May-Museum in Radebeul besucht, was ich sehr beeindruckend fand.

        Auf Tape mitgeschnitten haben wir in den 80ern übrigens auch im Westen… 😉

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