Nachdem ich in den letzten Wochen versucht habe, das verpasste Training wenigstens einigermaßen nachzuholen, war es heute soweit: Der Startschuss zu meinem zweiten Halbmarathon ist gefallen. Die Nacht davor war katastrophal und ich habe fast kein Auge zugemacht. Entsprechend wenig hoffnungsvoll habe ich mich heute morgen an den Start begeben. Tatsächlich war mein Ziel in der Cut-off-Zeit von 2:30 Stunden anzukommen. Eine Verbesserung zum letzten Jahr (es liegen 65 Läufe dazwischen) schien mir vollkommen utopisch. Doch dann hatte es angenehme 15 °C und die Sonne ließ sich zu Beginn auch nicht blicken. Es lief erstaunlich gut…
Distance: 21.09 km
Duration: 02:03:13
Elevation: 306 m
Avg Pace: 5:50 min/km
Avg Speed: 10.27 km/h
Heart Rate: 170 bpm
Stride Frequency: 151 spm
Energy: 1756 kcal
Während der erste 7-8 Kilometer hat mich ein Freund begleitet, was wieder sehr nett war. Die Aufregung ist schnell verflogen und wir sind ein angenehmes Tempo gelaufen, bei dem wir noch gut plaudern konnten. Zudem hat sich meine Familie dieses Jahr aufgemacht, um mich an fünf(!) Stationen anzufeuern. Das hat mir jedes Mal einen ziemlichen Schub gegeben und meine Kids sind teils sogar ein paar Meter mit mir gelaufen (siehe Foto oben). Sie haben allerdings auch schon Übung, war am Vorabend doch ein Kinderlauf, bei dem sie ebenfalls an den Start gegangen sind und sich jeweils eine Medaille gesichert haben. Ein famoses Event für die ganze Familie.
Gerade in der zweiten Hälfte des Laufes, als die unzähligen Höhenmeter anstanden, lief es dieses Jahr erstaunlich gut. Ich musste keine Gehpausen einlegen und kam relativ entspannt voran. Dies schreibe ich größtenteils dem Wetter zu, denn letztes Jahr hatte es ja über 30 °C bei beständigem Sonnenschein. Am Ende hatte ich sogar noch Energie für einen Endspurt, der mich mit einer Gesamtzeit von 02:03:13 ins Ziel laufen ließ. Somit war ich fast ziemlich exakt 10 Minuten schneller als letztes Jahr. Auch wenn ich die Zwei-Stunden-Marke nicht geknackt habe, so bin ich mit dem Ergebnis doch mehr als zufrieden, denn mit einer Verbesserung hätte ich niemals nicht gerechnet. Das Ziel für nächstes Jahr steht damit auch schon… 🙂
Im Ohr: Das Klatschen, Schreien, Tröten und Anfeuern meiner Kids










