Die 5 besten Sommerfilme

Passend zur Jahreszeit möchte Gorana in der heutigen Ausgabe von DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG unsere liebsten Sommerfilme von uns wissen. Wähle ich nun Filme, die in Eis und Schnee spielen und mich deshalb abkühlen, oder waschechte Sommerfilme, welche die gefühlte Hitze noch weiter steigern? Doch lest selbst… 🙂

Das Thema für Ausgabe #51 lautet:

Die 5 besten Sommerfilme

  1. „Ganz weit hinten“ (2013) – Diese Dramödie lässt uns am Sommerurlaub einer zusammengewürfelten Familie teilhaben und erzählt dabei eine herzzerreißende Coming-of-Age-Geschichte. Warum Sommerfilm? Die Handlung spielt größtenteils in einem Wasserpark und lässt uns spaßige Momente mit den skurrilen Angestellten verbringen.
  2. „Hell“ (2011) – Gibt es einen geeigneteren Sommerfilm als diesen, der uns die unerträgliche Hitze der Sonne beinahe körperlich spüren lässt? Zudem ist es einer der wenigen gelungenen deutschen Genre-Beiträge, was ihn für mich zu etwas Besonderem macht.
  3. „Midnight in Paris“ (2011) – Tatsächlich hätte ich an dieser Stelle genauso gut Richard Linklaters „Before Sunrise“ nennen können, der eine ähnlich dichte Sommernachtsatmosphäre zeichnet. Da ich diesen aber in jeder zweiten Ausgabe nenne, kommt dieses Mal Woody Allens wundervolles Märchen zum Zug, das zudem eine ganz eigene Magie besitzt.
  4. „Mud: Kein Ausweg“ (2012) – Bereits die zweite Coming-of-Age-Geschichte in dieser Auflistung. Jeff Nichols Film besitzt jedoch eine zweite und dritte Ebene, welche allesamt im schwülen Südstaaten-Setting verankert sind. Der perfekte Film für die Nacht nach einem heftigen Sommergewitter.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – …und der dritte Coming-of-Age-Film im Bunde. Vermutlich lässt uns der Gedanke an den Sommer Erinnerungen an unsere eigene Jugend heraufbeschwören. Wohl kaum ein zweiter Film fängt die unbedarften Abenteuer der Kindheit so gut ein, wie Rob Reiners Klassiker. Pure Filmliebe. ❤

67 Gedanken zu “Die 5 besten Sommerfilme

  1. Woody Allen ist ein erstaunlicher Filmemacher. Haut in den 70ern eine Reihe Filme raus, die fast alle zu Klassikern wurden, machte dann lange wenig bis gar nichts und dreht jetzt seit mehr als 10 (15?) Jahren einen Film pro Jahr. Die sind natürlich nicht alle großartig aber, wow, sind da einige Gute dabei.

    Geständnis: ich habe Stand By Me nie gesehen. Das muss ich wohl endlich mal ändern.

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    • Woody Allen ist bei mir leider noch ein filmischer blinder Fleck. Ich kenne vielleicht drei seiner Filme und die jeweiligen Sichtungen liegen schon lange zurück. Da gibt es noch Nachholbedarf – so wie bei dir und „Stand by Me“. Eine dicke Empfehlung! 🙂

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  2. Wow, Stand by me findet sich aber auf sehr vielen Listen – sollt ich mir vielleicht nochmal anschauen – ich bin mir nämlich sicher das ich ihn gesehen hab, hab aber kaum Erinnerungen daran?! Ist echt schon ziemlich lange her 😉

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      • Du sagst es. Inzwischen kennt man es ja kaum noch anders, jeder 08/15-Film läuft 150 Minuten. Ich freue mich über jedes Werk, das es schafft seine Geschichte in 90 Minuten zu erzählen… 🙂

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      • Ich fange auch an die Filme mit einer Laufzeit als sehr willkommene und wohltuende Abwechslung zu empfinden! Da müssen sich die Autoren und Filmemacher noch Müher geben einen fesselnde Geschichte in der Kürze der Zeit zu erzählen und haben nicht ewig Zeit….da trennt sich dann die Spreu vom Weizen

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      • Ich weiß echt genau was du meinst….würde nie auf die Idee kommen bei einem Herrn der Ringe oder einem Avengers die Laufzeit zu hinterfragen aber heutzutage scheint es doch tatsächlich so als müsste es jeder Film darauf anlegen die 2 Stunde Marke zu knacken! Wenn einem dann wenigstens einen bessere Story oder mehr Charakterentwicklung geboten wird bin ich ja auch noch ganz zufrieden aber wenn der Film einfach mit unnötigen Gags und Explosionen vollgeplastert wird ist das einfach nur anstrengend!

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      • Dabei habe ich früher immer gedacht, kürzere Filme machen für die Kinobetreiber und somit auch die Filmwirtschaft mehr Sinn, weil es mehr Vorstellungen pro Tag gibt. Scheint inzwischen ja überhaupt nicht mehr so zu sein. Noch ein Grund mehr, die Filme der 80er wieder hervorzukramen… 🙂

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      • Völlig richtig. Wenn ich nicht so neugierig auf neue Filme wäre, könnte ich gut nur Filme aus den 80ern/frühen 90ern schauen. Meist fühle ich mich danach satter und verstandener als von den neueren Werken.

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      • Ich glaub das hängt auch viel mit den emotionalen Verknüpfungen zu den Filmen zusammen. Nie werde ich vergessen, wie ich verbotenerweise mit meinem Bruder den zweiten Terminator angeschaut habe als meine Eltern nicht da waren….solche Sachen bleiben einem einfach im Gedächtnis ;-)!
        Aber trotzdem sind auch unter den neueren viele dabei die ich sehr schätze und mit denen ich auch schon die ein oder andere Erinnerung verbinde 😉

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      • Ja, der persönliche Bezug zum Film ist ganz wichtig. Ich bin eh ein sehr nostalgischer Mensch, weshalb Filme aus meiner Jugend bei mir natürlich besonders gut funktionieren. So wie bei deinem Erlebnis mit „Terminator 2“ – so etwas vergisst man nicht… 🙂

        Bei den neueren Filmen schätze ich tatsächlich oft auch diese mit klassischer Inszenierung, z.B. „Boyhood“, aber das ist ohnehin ein sehr nostalgischer Film… 😉

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      • Ich fällt vor allem bei Action-Filme auf…bei vielen neuen Filmen diese Genres habe ich das Gefühl, dass die Macher vergessen haben wie man Action gut filmt (soll heißen, ich kann wirklich null mit diesem überbordenden Gebrauch von Shaky-Cam und Slow-Motion anfangen). Deswegen fand ich John Wick 1 und 2 auch so gut….das ist mal wieder ein Actionfilm wo man sieht was eigentlich gerade auf der Leinwand geschieht ;-)!

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      • Ja, völlig richtig. Nur weil es bei den Bourne-Filmen neu und aufregend war, macht es plötzlich jeder. Dabei funktioniert es meist überhaupt nicht. Filme, die Action klassisch inszenieren, wie eben „John Wick“, stechen da schon sehr positiv raus. Oder gleich die Originale von damals schauen… 😉

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      • Du sagst es….ganz merkwürdig fand ich dann die Tatsache, dass offensichtlich sogar der Großmeister der Shaky-Cam Paul Greengrass verlernt hat diesen Effekt gezielt und somit de Film dienlich einzusetzen! Zumindest fand ich den letzten Bourne-Film von ihm ziemlich langweilig, mit furchtbar inszenierter Action! Da hol ich doch lieber wieder Terminator aus dem Regal 😉

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      • Und zwar um Längen…wobei der vierte Terminator mit Bale in der Hauptrolle auch nicht gerade grandios war! Allein schon mal dieser irreführende Titel! Und der fünfte Teil soll ja auch nicht so besonders gewesen sein!?

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      • Ach, den Teil mit Bale fand ich noch ganz OK. Der fünfte Teil dagegen war allerdings wirklich ziemlich dröge. Schade, da gerade die Eröffnungsszene durchaus Spaß macht. Bei Interesse: Die Besprechung ist hier im Blog…

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      • Danke, werd ich bei Gelgenheit gleich mal durchlesen….hab nämlich schon von vielen Seiten gehört, dass bei dem fünften unglaublich viel Potenzial einfach liegengelassen wurde und ein paar der besten Szenen bereits in den Trailern gespoilert wurden

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      • Ja, mal schauen…angeblich ist ein nächster Teil ja bereits in der Schwebe aber ob es nach den miesen Kritiken des letzten Teils tatsächlich bald etwas mit einem weiteren Versuch wird ist glaub ich eher fragwürdig

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      • Aha…muss ich wirklich mal ein bissal schauen. Vor allem würden mich die Gründe dafür interessieren!? Ich fand nämlich der hatte eine ganz gute Story, fähige Schauspieler und einfach unglaublich schöne visuelle Effekte 😉

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