Die 5 besten Bösewichte in Filmen und Serien

Nachdem letzte Woche die besten „Filmkreaturen“ an der Reihe waren, hält Gorana erneut eine spannende Aufgabe für uns bereit: Dieses Mal stehen Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ganz im Zeichen der menschlichen Abgründe. Was fällt euch am heutigen Vatertag zu diesem Thema ein?

Das Thema für Ausgabe #46 lautet:

Die 5 besten Bösewichte in Filmen und Serien

  1. Roy Batty (Rutger Hauer) | „Blade Runner“ (1982) – Der Film war in den letzten Ausgaben häufiger zu Gast, doch was soll ich auch machen? Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker ist in vielerlei Hinsicht famos, eben auch beim Bösewicht. Natürlich könnte man streiten, ob Roy Batty als menschlicher Bösewicht durchgeht, doch ist das nicht genau der Punkt des Films?
  2. Arthur Mitchell (John Lithgow) | „Dexter“ (2009) – Wer John Lithgow bisher eher aus humorvollen Rollen kennt, der wird hier seine helle Freude haben. Ihr dachtet sein Auftritt als Antagonist in „Cliffhanger“ wäre fies? Dann schaut euch diese Staffel von „Dexter“ an. Selten wurde ein Bösewicht so abgrundtief böse gespielt. Großartig!
  3. Hans Landa (Christoph Waltz) | „Inglourious Basterds“ (2009) – Ich habe lange überlegt, ob ich Hans Landa in meine Liste aufnehmen soll. Den Film habe ich (im Gegensatz zu den anderen Nennungen) bisher erst einmal gesehen, doch hat Christoph Waltz einfach Eindruck hinterlassen. Wirklich beeindruckend.
  4. Stansfield (Gary Oldman) | „Léon: Der Profi“ (1994) – Gary Oldman war ja längere Zeit auf Bösewichte abonniert, doch keinen hat er so überzeugend und beängstigend gut gespielt wie Stansfield. Alleine sein erster Auftritt, in dem er zu Beethovens 9. Sinfonie Mathildas Familie auslöscht. Unfassbar.
  5. Ben Linus (Michael Emerson) | „Lost“ (2006-2010) – Der letzte Bösewicht in dieser illustren Runde ist Ben Linus, den man bis zur letzten Episode nicht wirklich greifen kann. Welche Agenda verfolgt er? Ist er wirklich böse? Kann man ihm nicht doch trauen? Er hat die Serie sehr bereichert und ist einer der Gründe, warum ich tatsächlich noch einmal auf die Insel zurückkehren würde.

Noch nicht genug? Mehr Bösewichte aus Film und Serie… 🙂

15 Gedanken zu “Die 5 besten Bösewichte in Filmen und Serien

  1. Oooh Stansfield ist eine sehr schöne Wahl, ein echter Schurke, bei dem man sich wahrlich freut, wenn er sein „Abschiedsgeschenk“ bekommt.
    Roy Batty wundert mich nicht, wie stehts eigentlich mit Deiner Erwartungshaltung für die Fortsetzung zu Blade Runner?

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      • ich bin generell kein großer Tarantino Fan. Er liefert hervorragende Drehbücher – insbesondere mit brillianten Dialogen – verliert sich aber viel zu sehr in belanglosen Gewaltexzessen. Auch gefällt mir persönlich seine überstilisierte Ästhetik (hier denke ich an Kill Bill) nicht besonders. Die Basterds sind ein guter Film, also nicht falsch verstehen, mMn nach Reservoir Dogs der zweitbeste von ihm, den ich gesehen habe. Nur bietet das Kino so viele so großartige Geschichten, dass sich in meinen Augen eine mehrfache Sichtung kaum lohnt. Und trotzdem habe ich ihn zwei oder dreimal gesehen… 😀

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      • Ich finde Trarantino in der Kinolandschaft ziemlich einzigartig, da er zwar immer wieder unverkennbar sein Ding macht (eben Dialoge, Schauspiel und Gewalt), doch dabei oft ganz neue Wege einschlägt. Früher war ich bestimmt ein größerer Fan, doch selbst mit „The Hateful Eight“ hat er mich durchaus packen können. „Reservoir Dogs“ mag ich auch sehr, doch mit „Pulp Fiction“ hat er meine filmische Entwicklung wohl am meisten geprägt.

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      • Pulp Fiction ist der einzige Film, bei ich mich daran erinnern kann, eingeschlafen zu sein 😀 Handwerklich sind seine Filme sicher sehr gut und die Konsequenz seines eigenen und unverkennbaren Stils finde ich bewundernswert – und objektiv betrachtet sind sie auch deutlich besser, als meine subjektive Meinung über sie -, ich werd aber mit ihm einfach nicht warm. The Hateful Eight hab ich bislang noch nicht gesehn, bis auf Jackie Brown, Death Proof und Kill Bill Vol. 2 (da fand ich Vol. 1 recht langweilig, v.a. die hochgelobte Kampfszene, dass ich Vol. 2 immer noch vor mir herschiebe) hab ich trotzdem alles gesehn 😀 die Individualität hat er aber definitiv und ich kann es auch nachvollziehen, wieso er von vielen Filmfans regelrecht verehrt wird, auch wenn ich keine derartige Emotion teile

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      • Was? Eingeschlafen bei „Pulp Fiction“? Das finde ich doch sehr verwunderlich, aber wie du schon schreibst: Filmwahrnehmung ist eben immer sehr subjektiv. Für mich haben Tarantinos Filme damals ein ganzes Universum eröffnet und ich war damals Ende der 90er wirklich ein großer Fan. Heute hat das auch nachgelassen, jedoch halte ich sein Werk immer noch für eines der interessantesten, wenn man ihn so mit anderen Regisseuren vergleicht.

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