Media Monday #490

Außer Sport (siehe Frage 1) und ein wenig Geburtstagsnachfeiern (siehe Frage 4) hatte das Wochenende nur wenig zu bieten. Ich habe mehr Filme gekauft (siehe Foto unten), als in den letzten zwei Monaten zusammen, und auch die Xbox (siehe Frage 3) einmal wieder angeworfen. Morgen geht es wieder ins Home Office, was zwar positive Seiten hat (siehe Frage 2), allerdings fühle ich mich momentan eher ein wenig ausgelaugt. Vermutlich ist das der Gesamtsituation geschuldet, aber es hilft ja nichts und wir müssen und werden da durchkommen. Viel Spaß nun mit den aktuellen Fragen des Medienjournals und bleibt gesund! 💚

Media Monday #490

  1. Wenn es etwas gibt, das mich jüngst begeistert hat, dann dass ich am Wochenende mit 23 km meine bisher längste Distanz gelaufen bin.
  2. Insbesondere sonntags schätze ich es ja mittlerweile sehr, regelmäßig (d.h. meist fünfmal die Woche) laufen zu gehen. Mittagspause im Home Office sei Dank!
  3. Ein Angebot hat mich jüngst dazu inspiriert, neue Xbox-Spiele zu kaufen und seitdem ist speziell „Ori and the Blind Forest“ ein neuer Favorit.
  4. Könnte ich nur meinen Kindern ein wenig mehr Normalität gönnen, ich würde einiges dafür geben. Das ist gerade beim letzten Geburtstag in Zeiten von Corona deutlich aufgefallen.
  5. Eigentlich wäre es schön, wenn in den verbleibenden anderthalb Monaten des Jahres ein wenig Besinnung einkehrt, doch ich befürchte, es wird aufgrund der besonderen Situation noch stressiger als in den letzten Jahren.
  6. Mein Lieblingsplatz daheim ist vermutlich auf dem Sofa im Wohnzimmer oder im Sommer auf der Terrasse.
  7. Zuletzt habe ich die Verfilmung des Jussi-Adler-Olsen-Romans „Verachtung“ gesehen und das war gute Krimi-Unterhaltung, weil die Stimmung der Vorlage gekonnt eingefangen wurde.

Zum wiederholten Male hat „Zurück in die Zukunft“ den Weg in meine Sammlung gefunden (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Verachtung – OT: Journal 64 (2018)

Nachdem ich heute Nachmittag das gute Wetter für einen Halbmarathon genutzt habe, war ich abends bereit fürs Sofa. Nachdem die Kinder recht spät ins Bett gekommen sind, hat sich dieses Vorhaben jedoch noch hingezogen. Danach stand mir der Sinn nach bekannter und doch frischer Unterhaltung, weshalb ich mich mit „Verachtung“ für die vierte Verfilmung eines Jussi-Adler-Olsen-Romans entschieden habe. Die Vorlage habe ich vor gut drei Jahren gelesen, weshalb meine Erinnerungen daran (zumindest zunächst) nicht mehr die besten waren…

Verachtung (2018) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Verachtung (2018) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Ein routiniert und spannend erzählter Thriller

Bisher haben mir die Verfilmungen „Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“ ziemlich gut gefallen. Auch „Verachtung“ ist hier keine Ausnahme. Tatsächlich wird die dichte Atmosphäre der Vorlage ausgezeichnet getroffen, was auch den beiden Hauptdarstellern Nikolaj Lie Kaas und Fares Fares zu verdanken ist. Es macht wirklich Spaß dem Duo zuzusehen, welches wunderbar durch Johanne Louise Schmidt ergänzt wird. Auch der Fall ist hochbrisant und sehr spannend. Hier jedoch liegt auch die Schwäche der Adaption, denn der Schrecken der Vorlage ergibt sich aus der detaillierten Beschreibung der Verbrechen, die sich in der Anstalt zur Erziehung von Frauen auf der Insel Sprogø abgespielt hatten. Im Film wird dieser Handlungsstrang doch sehr verdichtet dargestellt.

Auch die Auflösung des plakativen Mordfalls rund um die mumifizierten Leichen am Esstisch fand ich ich ein wenig enttäuschend. Hier wird zu viel erzählt und zu wenig gezeigt. Eine Rückblende des Finales von Netes Geschichte hätte dem Film sehr gut getan. Abgesehen davon ist „Verachtung“ allerdings auch als Adaption sehr gelungen und der historische Kern der Geschichte lässt auch in dieser Form einen Kloß im Hals entstehen. Unfassbar bitter und unvorstellbar.

Fazit

Wie bereits die drei Vorgänger, bietet auch „Verachtung“ toll gespielte und sauber inszenierte Krimi-Kost. Kenner der Vorlage finden sich sofort zurecht und es ist ein Vergnügen, die Geschichte noch einmal audiovisuell zu erleben. An die erzählerische Dichte der Vorlage reicht die Adaption jedoch nicht heran. Ein weiterer spannender Fall des Sonderdezernat Q: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (815)

Im gestrigen Eintrag habe ich es noch angekündigt und heute habe ich es tatsächlich auch durchgezogen, den Halbmarathon im November. Und es war sogar wärmer als beim Halbmarathon im Oktober! Verrückte Welt. Auf jeden Fall konnte ich in kurzer Hose und leichtem Laufshirt los, was für die Stimmung schon einmal gut war. 😎

Bestes Laufwetter bei 16 °C im November

Bestes Laufwetter bei 16 °C im November

Distanz: 23.03 km
Zeit: 02:13:11
Anstieg: 151 m
Ø Pace: 5:47 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 1754 kcal

2020: 1673 km
November: 124 km
KW 46: 58 km

Ich bin bewusst langsam gelaufen, was auch gut funktioniert hat. Schon unglaublich, dass ich somit entspannt im Training schneller war, als bei meinen ersten beiden Halbmarathon-Läufen im Wettkampf. Tatsächlich bin ich heute mit 23 km auch die längste Distanz gelaufen, seit ich laufe. Ein netter, kleiner Bonus. Nun bleibt für dieses Jahr nur noch der Halbmarathon im Dezember. ❄

Im ersten Ohr: Sneakpod #654 – Borat Anschluss Moviefilm
Im zweiten Ohr: Nerdtalk Sendung 571 – Bill Murray hat keinen Bock mehr auf Bill Murray

Abenteuer Kind #39: Geburtstag in Zeiten von Corona

Habe ich beim Geburtstag des Zappelinchens im Juli noch gemeint, dass ich Corona aus dem Titel rauslassen will, ist es spätestens jetzt soweit. Es führt kein Weg daran vorbei, denn COVID-19 hat den 8. Geburtstag unseres Zwergofanten definitiv beherrscht. Leider. Aber so ist das nun einmal in diesem außergewöhnlichen Jahr. Gefeiert haben wir natürlich dennoch. Anders als geplant und nur im sehr kleinen Kreis, aber immerhin gefeiert… 🥳

Der obligatorische Geburtstagselefant zeigt das Jahr an

Der obligatorische Geburtstagselefant zeigt das Jahr an

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (814)

Heute hatte ich mittags ein wenig mehr Zeit, so dass ich mich gleich für eine ganze Stunde zu einem Lauf aufgemacht habe. Daraus wurden letztendlich 11 km, die mich im November über die 100 km gebracht haben. 💯

Heute war es wärmer als gedacht

Heute war es wärmer als gedacht

Distanz: 11.05 km
Zeit: 01:00:17
Anstieg: 68 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 146 spm
Temperatur: 11.7 °C
Kalorien: 846 kcal

2020: 1650 km
November: 101 km
KW 46: 35 km

Davon abgesehen war es ein absolut durchschnittlicher Lauf. Für morgen habe ich mir dann einmal wieder die Halbmarathon-Distanz vorgenommen. Die großspurige Ankündigung hier ist hoffentlich der Verbindlichkeit dienlich… 😬

Im Ohr: Sneakpod #654 – Borat Anschluss Moviefilm

Run, Fatboy, Run (813)

Nachdem ich gestern Mittag durchgearbeitet habe, da wir ab Nachmittag den Geburtstag des Zwergofanten, zumindest im ganz kleinen Kreis, gefeiert haben, wollte ich heute unbedingt wieder raus und laufen. Gesagt, getan. 🍂

War fast ein wenig diesig heute...

War fast ein wenig diesig heute…

Distanz: 8.05 km
Zeit: 00:42:11
Anstieg: 62 m
Ø Pace: 5:14 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: 8.9 °C
Kalorien: 594 kcal

2020: 1639 km
November: 90 km
KW 46: 24 km

Heute war ich wieder mal recht flott unterwegs, auch wenn sich die Motivation sonst in Grenzen hielt. Aber da es ein Tag mit vielen Terminen ist, war der Lauf umso wichtiger… 🏃‍♂️

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 129: Unsere „E3“ at home

Die 5 besten Serien für graue Herbsttage

Eigentlich hätte ich es mir denken können: Nach den herbstlichen Filmen geht es in der heutigen Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG um die fünf besten Serien für graue Herbsttage. Nichts leichter als das! Was wären eure Favoriten gewesen? 🍁🍂

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #195 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #195 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Studiogstock (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #195 lautet:

Die 5 besten Serien für graue Herbsttage

  1. „Buffy the Vampire Slayer“ (1997 bis 2003) – Auch wenn es keine wirklich herbstliche Serie ist, so kann ich mir kaum einen besseren Zeitpunkt vorstellen, als mich im Herbst in eine warme Decke einzumummeln und nach Sunnydale zurückzukehren.
  2. „Dark“ (2017 bis 2020) – Düster, düsterer, „Dark“. Diese deutsche Netflix-Serie eignet sich perfekt für eine Sichtung im Herbst. Das kann ich belegen, auch wenn ich ein paar Wochen zu früh damit dran war. Sehr lohnenswert!
  3. „Downton Abbey“ (2010 bis 2015) – Herbst bedeutet auch immer Gemütlichkeit und damit kann „Downton Abbey“ in vielerlei Hinsicht punkten. Oder aufgrund der wunderbaren Christmas Specials vielleicht doch eher eine Sichtung in der Weihnachtszeit?
  4. „Eureka“ (2006 bis 2012) – Auch diese nette Sci-Fi-Serie, die auf dem Sender SyFy lief, weckt bei mir herbstliche Assoziationen. Vielleicht aufgrund der sonderbaren Gemütlichkeit der High-Tech-Kleinstadt?
  5. „Gilmore Girls“ (2000 bis 2007) – Am Ende der Liste fehlt natürlich noch die Herbstserie schlechthin: Wer hat nicht schon einmal geträumt im Indian Summer durch Stars Hollow zu flanieren, dabei Indie-Pop zu hören und schmissige Dialoge um sich zu werfen?

Run, Fatboy, Run (812)

Heute Mittag war ich wieder eine kleine Runde laufen. Fast genau die gleiche Strecke wie gestern. Nur ohne Sonne. Völlig unspektakulär. 🍁

Wieder eine herbstliche Laufrunde

Wieder eine herbstliche Laufrunde

Distanz: 8.04 km
Zeit: 00:43:58
Anstieg: 48 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 613 kcal

2020: 1631 km
November: 82 km
KW 46: 16 km

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Mein Auge ist immer noch dick, die Stimmung könnte besser sein. Passend zum trüben Herbstwetter.

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 224: Sonja von Opel

Run, Fatboy, Run (811)

Seit gestern plagt mich ein geschwollenes Augenlid, was ich entweder auf zu viel Zeit vor dem Bildschirm oder auf ins Auge geriebenen Dreck zurückführe. Vermutlich beim letzten Lauf am Wochenende. Ich setze noch auf Augentropfen und hoffe, dass die Schwellung wieder verschwindet. Vom Laufen abhalten ließ ich mich davon natürlich nicht… 👁

Ein kurzes Stück durch den sonnigen Herbstwald

Ein kurzes Stück durch den sonnigen Herbstwald

Distanz: 8.12 km
Zeit: 00:44:25
Anstieg: 49 m
Ø Pace: 5:28 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: 1.1 °C
Kalorien: 588 kcal

2020: 1623 km
November: 73 km
KW 46: 8 km

Da ich heute doch einige Termine habe, bin ich mittags nur eine kurze Runde rausgegangen. Dass herrliche Wetter will ja schließlich genutzt werden! ☀

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 224: Sonja von Opel
Im zweiten Ohr: blink-182

Media Monday #489

Nun sind auch die Herbstferien komplett ereignislos an uns vorübergezogen. Zumindest positive Ereignisse blieben aus. Typisch für 2020, aber ich will ja nicht jammern, das es uns im Großen und Ganzen gut geht. Trump wurde auch abgewählt (siehe Frage 1), was vielleicht zeigt, dass sich die Dinge zum Positiven wenden. Ansonsten habe ich die letzten Tage schon wieder gearbeitet, wir haben einige Filme gesehen und waren viel draußen. Das Wetter war schließlich famos. Nächste Woche steht ein Geburtstag auf dem Programm, den wir nicht groß feiern werden können, und dann rückt auch schon die Vorweihnachtszeit näher. Aber nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Viel Spaß damit und bleibt gesund! 💚

Media Monday #489

  1. Nachdem die Medien in den letzten Tagen von den US-Wahlen dominiert worden sind, gibt es nun ja ein Happy End. Hurra! 🗽
  2. Ich habe mich ja kürzlich an die Serie „Designated Survivor“ herangetraut und selbst in dieser wurde US-Politik logischer dargestellt als in den letzten Jahren unter Mr. Orange.
  3. Die Lage in unserem Land beschäftigt mich aktuell allerdings weit mehr als der Wahlzirkus in Übersee, denn die konstante Bewegung nach rechts inklusive aller Schwurbelei macht mir wirklich Sorgen; diesen Leuten sollte man Filme wie „Jojo Rabbit“ zeigen, doch würden sie das nicht im Geringsten verstehen. Es ist so deprimierend.
  4. Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, ich würde 2020 zu 90% von zu Hause aus arbeiten, dann hätte ich nur ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.
  5. Die richtigen Filme für meine Kinder rauszusuchen musste ich auch erst einmal lernen, schließlich werden sie schnell größer und erfreuen sich inzwischen an Klassikern, wie „Zwei wie Pech und Schwefel“.
  6. Es fehlt mir schon sehr, meinen Kindern etwas anderes bieten zu können, als nur spazieren zu gehen. So schön ich das selbst auch finden mag.
  7. Zuletzt habe ich mir den Pixar-Film „Onward: Keine halben Sachen“ (siehe Foto unten) und das war großartige Unterhaltung, weil der Film extrem gut erzählt ist, wunderbar aussieht und die emotionale Wucht einfach bombastisch ist.

Ganz frisch in der Sammlung und bereits geschaut (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):