5 Musikalben, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

Heute wird es musikalisch: Nach Filmen und Büchern, entführt uns Gorana mit dieser Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG bereits zum dritten auf die einsame Insel und lässt uns unsere Lieblingsalben einpacken. Anfangs dachte ich noch, das wird eine leichte Aufgabe, doch rückblickend betrachtet war die Qual der Wahl schon ziemlich groß. Auf jeden Fall bin ich gespannt, was ihr so einpacken würdet… 🙂

Die 5 Besten am Donnerstag #54

Das Thema für Ausgabe #54 lautet:

5 Musikalben, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

  1. „Bleed American“ von Jimmy Eat World (2001) – Ich liebe Jimmy Eat World. Vielleicht gefällt mir „Clarity“ sogar noch einen Tick besser, aber letztendlich habe ich die Band mit „Bleed American“ entdeckt und lieben gelernt. Und vermutlich ist es auch insgesamt das rundeste Album. Das Konzert im Jahr 2008 (zu „Chase This Light“) zählt immer noch zu meinen Highlights und ich finde es immer noch ärgerlich, dass die Band die Termine ihrer diesjährigen Deutschlandtour verschoben hat, so dass ich sie nicht sehen konnte.
  2. „Give Up“ von The Postal Service (2003) – Ihr merkt schon, dass die restlichen Alben in meiner Liste eher gitarrenlastig sind. Elektro höre ich tatsächlich auch nicht so gerne, doch „Give Up“ von u.a. Ben Gibbard (dessen Band „Death Cab for Cutie“ ich auch liebe) ist ganz groß. Übrigens habe ich The Postal Service erst durch Zack Braffs „Garden State“ entdeckt, dessen Soundtrack noch viele andere Perlen beinhaltet.
  3. „I’m Wide Awake, It’s Morning“ von Bright Eyes (2005) – Das jüngste Album in dieser Liste habe ich gerade um die Geburt des Zappelinchens rauf und runter gehört. Speziell „First Day of My Life“ hat es mir angetan und es ist auch einer der wenigen Songs, die ich einigermaßen erkennbar auf der Gitarre spielen kann. Seitdem fordern meine Kids bei Autofahrten auch immer, dass ich die entsprechende CD einlege.
  4. „Left and Leaving“ von The Weakerthans (2000) – Müsste ich mich für nur ein Album entscheiden, dann wäre es dieses. The Weakerthans ist eindeutig meine Lieblingsband. Da führt kein weg dran vorbei. Ein einziges Album zu wählen war auch nicht so einfach und vermutlich hätte ich mich auch für das Live-Album „Live at the Burton Cummings Theatre“ entscheiden sollen, doch letztendlich ist „Left and Leaving“ noch einen Tick besser als „Fallow“, „Reconstruction Site“ oder „Reunion Tour“.
  5. „The Blue Album“ von Weezer (1994) – Ach, du herrliche Jugend! Jedes Mal, wenn ich einen Song des blauen Albums höre, fühle ich mich in meine Teenager-Tage zurückversetzt. Nicht, dass diese so besonders toll gewesen wären, doch jeder einzelne Song erinnert mich an laue Sommernächte, die man ziellos mit guten Freunden verbracht hat. Dafür liebe ich das Album immer noch sehr und deshalb passt es auch perfekt auf die einsame Insel.

Run, Fatboy, Run (446)

Da ich es am Wochenende versäumt hatte laufen zu gehen, musste ich mich heute aufraffen. Es schien mir von der Temperatur her auch ganz angenehm zu sein (es hatte nur 26 °C), doch das sollte sich schon bald als Trugschluss herausstellen, denn die Luftfeuchtigkeit war dafür extrem hoch:

Laufen in der Hitze: Es war heißer als gedacht. Puh!

Es war heißer als gedacht. Puh!

Distance: 11.07 km
Duration: 01:02:52
Elevation: 83 m
Avg Pace: 5:40 min/km
Avg Speed: 10.56 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 149 spm
Energy: 947 kcal

Glücklicherweise hatte ich trotz der kurzen Strecke eine Wasserflasche dabei, die ich auch komplett ausgetrunken habe. Zu Beginn dachte ich auch, den 5:30er Schnitt halten zu können, doch gegen Ende war ich dann froh mit 5:40 min/km anzukommen. Der Arbeitstag steckt einem dann eben doch in den Knochen und letztendlich war es auch ziemlich heiß. Aber ich war laufen und mit knapp über 70 Kilometern ist der Juli bisher mein zweitbester Laufmonat in diesem Jahr. Auch nicht schlecht.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 88: Robert Wimmer & Home2Home
Im zweiten Ohr: Blink 182, Gameface

Media Monday #316

Schon wieder ist ein Wochenende vorbei: Freitagabend waren wir essen, den Samstag haben wir mit Malerarbeiten zugebracht und am heutigen Sonntag stand eine kurze Radtour auf dem Programm. Da ich die letzten Tage sehr schlecht geschlafen habe, konnte ich mich nicht einmal zum Laufen aufraffen – und nun steht auch schon wieder die neue Arbeitswoche vor der Tür. Doch nun heißt es erst einmal die Fragen des Medienjournals zu beantworten, denn dieses Wochenende habe ich endlich einmal wieder einen Film gesehen… 🙂

  1. Um mich an eine Serie zu binden, bedarf es eigentlich nur gut geschriebener Charaktere und starker Geschichten, sprich einfach guter Unterhaltung.
  2. Wer der neue Doctor (Who, Anm. d. Red.) wird interessiert mich so überhaupt nicht (jedoch finde ich es stark, dass es eine Doctorin ist).
  3. Der 7. Geburtstag unseres Zappelinchens ist mir lang im Gedächtnis geblieben, denn es war ein äußerst turbulenter Tag.
  4. Der Trend, dass TV-Geräte immer größer werden, wird mich in den kommenden Monaten wohl auch zu einem Neukauf bewegen.
  5. Im dritten Quartal dürfte meines Erachtens „Baby Driver“ einen Kinobesuch wert sein, schließlich hat ihn die Singende Lehrerin in den höchsten Tönen gelobt und Edgar Wright hat es einfach drauf.
  6. „Super Mario World“ ist eines dieser Spiele, die ich als Kind geliebt habe, weshalb ich auch hoffe, einen SNES Mini Classic zu erwischen.
  7. Zuletzt habe ich den Mystery-Thriller „The Box“ gesehen und das war recht verwirrend, weil Richard Kelly unglaublich viel in den Film gepackt hat.

The Box (2009)

Puh, das war wirklich knapp. Beinahe hätte ich einen gesamten Monat seit meinem letzten Film verstreichen lassen. Mit der Sichtung von „The Box“ habe ich dieses grausame Schicksal gerade noch einmal abgewendet. Nicht dass meine Leser am Ende noch auf die Idee kommen, das hier wäre überhaupt kein Filmblog mehr. Ob gerade Richard Kellys umstrittenes Werk geeignet war, um die filmische Dürreperiode zu durchbrechen, lest ihr in der folgenden Besprechung…

Der Film als gigantische Mystery Box

Während der Sichtung von „The Box“ habe ich mir öfter gewünscht, im Vorfeld noch nicht so viel darüber gelesen zu haben. Gar nicht einmal so sehr auf den Inhalt bezogen, denn von diesem wusste ich, bis auf die Grundprämisse der titelgebenden Box, nicht wirklich viel. Allerdings habe ich stets daran denken müssen, dass der Film so unglaublich schlechte Kritiken bekommen hat. Ich war also beständig auf der Hut und habe versucht Fehler zu finden. Keine gute Voraussetzung. Glücklicherweise war ich vom restlichen Tag ziemlich platt (wir haben unsere alte Wohnung renoviert), so dass ich mich nach einiger Zeit wunderbar von der Atmosphäre einlullen ließ.

J. J. Abrams hat den Begriff der Mystery Box geprägt. Seine gesamte TV-Serie „Lost“ besteht fast nur aus einer Aneinanderreihung von Mystery Boxen. Auch Richard Kelly bedient sich dieser Methode, die er bereits erfolgreich in „Donnie Darko“ anzuwenden wusste. Kelly buchstabiert seine Rätsel jedoch selten aus und überlässt viel der Atmosphäre und seiner Inszenierung. Auch „The Box“ besteht zu großen Teilen aus Mysterien, die teils offensichtlich, teils nebenläufig erzählt werden. Wie bereits in seinen vorherigen Filmen, siehe auch „Southland Tales“, gibt der Film nur sehr bedingt Antworten. Man kann sich als Zuschauer seinen Teil zusammenreimen, doch wirklich zufriedenstellend wird die Geschichte nicht aufgelöst. Am besten man lässt sich in die dichte Atmosphäre fallen, die durchaus funktioniert, wenngleich sie auch nie die traumhafte Wirkung eines „Donnie Darko“ entfaltet.

Fazit

Es mag an meiner langen Filmabstinenz liegen, doch fand ich „The Box“ wirklich ziemlich gelungen. Inhaltlich völlig überfrachtet (Richard Kelly hätte die autobiographisch geprägte Geschichte über seine Eltern lieber in einen gesonderten Film auslagern sollen), doch atmosphärisch packend. Selbst die angedeuteten Sci-Fi-Elemente fand ich gelungen, haben sie mich doch tatsächlich vage an „The Three-Body Problem“ erinnert. Wenn ihr offen für andersartige Filmerlebnisse seid, und nicht unbedingt eine stringente Narrative benötigt, dann kann „The Box“ durchaus ein interessantes Filmerlebnis sein: 7/10 Punkte.

Abenteuer Kind #25: Das verflixte 7. Jahr

Kann der sechste Geburtstag unseres Zappelinchens schon wieder ein Jahr her sein? Wie ist das nur möglich? Die Zeit rennt momentan ohnehin und lässt uns kaum eine Verschnaufpause – und an solchen Tagen ist es dann ganz schlimm. Hinzu kommt, dass sowohl meine Frau als auch ich arbeiten mussten. Als ich gegen 14 Uhr ein wichtiges Meeting vorzeitig verlassen habe, um wenigstens zum Kaffeetrinken zu Hause zu sein, hat das den Stressfaktor nicht gerade gesenkt. Trotz der Tumulte im Hintergrund hoffe ich, dass unsere Große einen schönen Geburtstag hatte. Doch lest selbst:

7. Geburtstag: Krone

Unsere Prinzessin wird 7 Jahre alt.

Weiterlesen

Run, Fatboy, Run (445)

Als ich heute nach Hause gekommen bin, war meine Familie gerade mit den Rädern unterwegs. Also habe ich mich schnell in die Laufklamotten geschwungen, um mich zu einer schnellen Feierabendrunde aufzumachen. Nach ein paar hundert Metern sind wir uns dann über den Weg gelaufen bzw. gefahren und somit habe ich das Zappelinchen samt ihrem brandneuen Rad (vom Kinderrad mit drei Gängen zum Mountainbike mit 21 Gängen) dazu animiert, mich doch zu begleiten:

Neue Fahrräder muss man erst einfahren...

Neue Fahrräder muss man erst einfahren…

Distance: 8.22 km
Duration: 00:48:08
Elevation: 63 m
Avg Pace: 5:50 min/km
Avg Speed: 10.25 km/h
Heart Rate: 157 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 713 kcal

Auch wenn es erst ihr zweiter Ausflug mit dem Rad war, funktionierte es schon ziemlich gut. Bergauf hat sie jedoch ziemlich gejammert und ich musste sie schieben, was auch für mich ein ziemlicher Kraftakt war. Puh. Zwischendurch haben wir noch bei der Oma einen Stopp eingelegt und waren insgesamt deutlich länger unterwegs, als ursprünglich geplant. Das müssen wir in Zukunft auf jeden Fall wieder öfter angehen, auch wenn es wohl ein Streitpunkt mit dem Zwergofanten werden dürfte…

Im Ohr: „Ach, Papa, das ist so anstrengend. Kannst du mich schieben?“

5 Bücher, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

Nachdem Gorana letzte Woche unsere fünf Filme für die einsame Insel wissen wollte, steht die aktuelle Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ganz im Zeichen des geschriebenen Wortes. Um keinen unnötigen Ballast mitzuschleppen, habe ich mich ganz bewusst für Bücher entschieden, die ich gerne mehrfach lesen würde und die mir auf der Insel vielleicht noch von Nutzen sein könnten… 😉

Das Thema für Ausgabe #53 lautet:

5 Bücher, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

  1. „Der Hobbit“ (J. R. R. Tolien, 1937) – Natürlich muss Mittelerde mit auf die Insel. Da „Der Herr der Ringe“ mehr als nur ein Buch ist (obwohl man sich darüber streiten kann), packe ich die Vorgeschichte ein. Diese gefällt mir in Romanform zwar besser, jedoch ist es auch schade, da ich auf der Insel endlich einmal Zeit hätte, mich durch das große Epos durchzubeißen.
  2. „Der Marsianer“ (Andy Weir, 2011) – Keine Frage, Andy Weirs Sci-Fi-Abenteuer darf auf der Insel nicht fehlen. Schließlich kann ich von Mark Watney so einige Überlebensstrategien lernen und werde dabei zudem ausgezeichnet unterhalten. Für den Fall, dass ich einmal den Humor verlieren sollte… 😉
  3. „In die Wildnis: Allein nach Alaska“ (Jon Krakauer, 1995) – In eine ähnliche und doch ganz andere Kerbe schlägt Jon Krakauers Reisebericht, der das tragische Schicksal Christopher McCandless‘ nachzeichnet. Auch hier gibt es einiges über das Überleben in der Wildnis zu lernen. Hmm, vielleicht sollte ich doch lieber ein Buch über essbare Pflanzen einpacken?
  4. „Jurassic Park“ (Michael Crichton, 1990) – Dieser schon etliche Male gelesene Roman darf natürlich nicht fehlen. Kaum ein zweites Buch unterhält mich so gut und nachhaltig, wie die Initialzündung des Dino-Hypes der 90er Jahre. Popcorn-Kino in Romanform. Liebe ich… ❤
  5. „Ready Player One“ (Ernest Cline, 2011) – Um dafür zu sorgen, dass ich auf meiner einsamen Insel mein unnötiges Popkulturwissen nicht vergesse, packe ich Ernest Clines Ode an die 80er Jahre ein. Da sollten die nächsten zehn Durchgänge noch für genügend versteckte Hinweise sorgen. Langweilig wird es damit auf jeden Fall nicht!

Run, Fatboy, Run (444)

Heute war wieder einer dieser Tage… und obwohl ich aufgrund des Fußballtrainings des Zwergofanten eher spät nach Hause gekommen bin, musste ich einfach raus und laufen. Den Kopf frei bekommen. Was man halt so macht. Lauft ihr auch schneller, wenn ihr eine gewisse Aggressivität in euch tragt? Bei mir war das heute so.

Run, Fatboy, Run 444: Ein Lauf in den Sonnenuntergang.

Ein Lauf in den Sonnenuntergang.

Distance: 10.35 km
Duration: 00:56:39
Elevation: 96 m
Avg Pace: 5:27 min/km
Avg Speed: 10.96 km/h
Heart Rate: 169 bpm
Stride Frequency: 150 spm
Energy: 859 kcal

Ich habe mich nicht für meine Standardrunde entschieden, da ich etwas anderes sehen wollte. Die ersten fünf Kilometer bin ich auch mit einem Schnitt von 5:15 min/km durchgelaufen, danach habe ich jedoch das Tempo nicht mehr halten können. Es war zu warm und ich habe gemerkt, dass mir der Tag noch in den Knochen steckt. Dennoch war es der schnellste Lauf seit April. Was auch immer das heißen mag… 😉

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 87: Nordsee, Home2Home und Siebengebirge
Im zweiten Ohr: Mando Diao, Johnossi, Rockstah, Fall Out Boy, Blink 182

Media Monday #315

Ein sehr volles Wochenende geht zu Ende: Am Samstag haben wir den 7. Geburtstag unseres Zappelinchens gefeiert (sechs Stunden, elf Kinder) und waren danach ziemlich platt. Am heutigen Sonntag stand Sport auf dem Programm und den Nachmittag verbrachten wir bei den Nachbarn im Garten, wo wir uns eine Wasserschlacht lieferten. Klingt ziemlich entspannt, dennoch könnte ich noch gut ein paar freie Tage dranhängen. Nun lasse ich das Wochenende mit den Fragen des Medienjournals ausklingen und werde danach – es regnet im Moment tatsächlich – unser total vereinsamtes Sofa (siehe Frage 2) aufsuchen…

  1. Ridley Scotts „Blade Runner“ ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme überhaupt, obwohl ich damals nach der ersten Sichtung eher enttäuscht war, weil ich mir etwas anderes erwartet hatte.
  2. Sommerzeit bedeutet für mich ja immer auch lange Abende bzw. Nächte auf der Terrasse und wenig Filme und Serien.
  3. Regelrecht stolz bin ich auf die DVD-Sammlerbox von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ in meiner Film-Sammlung, schließlich wurden davon nur wenig Exemplare produziert.
  4. Richard Kelly hat mit „Donnie Darko“ eine vielversprechende Karriere gestartet, aber dann wurden die Kritiken seiner Filme (z.B. „Southland Tales“) schlechter und man hat schon lange nichts mehr von ihm gehört.
  5. Entgegen der vorherrschenden Meinung bin ich ein großer Freund von klassischen Sitcoms mit eingespielten Lachern, immerhin habe ich mit „Friends“ und „Seinfeld“ meine Liebe zum Genre entdeckt.
  6. „Schöne Bescherung“ landet immer dann im Player, wenn Weihnachten vor der Tür steht.
  7. Zuletzt habe ich den chinesischen Sci-Fi-Roman „The Three-Body Problem“ gelesen und das war äußerst faszinierende Lektüre, weil mir diese Kombination aus Physik, Mathematik und Philosophie bisher noch nicht untergekommen war.

Übrigens: moviecape.blog ist jetzt auch auf Instagram zu finden. Schaut doch mal rein! 🙂