Media Monday #359

Hatte ich wirklich vier Tage frei? Es fühlt sich nicht so an: erst Vatertag mit tollem Ausflug (siehe Frage 7), dann ein Geburtstag, gefolgt von einem Tag auf der Baustelle und zum Abschluss Muttertag. Irgendwann dazwischen hat noch mein PC gestreikt, was mir vor Augen führte, dass ich mich dringend einmal mit NAS-Systemen auseinandersetzen sollte. Nun steht die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub an und damit natürlich auch die aktuellen Fragen des Medienjournals:

Media Monday #359

  1. Der Song „Don’t Stop Believin'“ von Journey geht mir ja seit dem Serienfinale von „The Sopranos“ nicht mehr aus dem Kopf, denn er prägt dieses so stark, dass ich die dichte Atmosphäre heute noch spüren kann.
  2. Eine Runde laufen (so wie heute) funktioniert als Stimmungsaufheller bei mir eigentlich immer, denn man kann sich so wunderbar auf diese eine Tätigkeit konzentrieren und dabei auspowern.
  3. Wenn ich schon höre, dass eine Serie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann schaue ich meist gar nicht rein.
  4. „Der Marsianer“ ist eines dieser Bücher, das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich ist es wunderbar unterhaltsam und nicht zu Hard-Sci-Fi für die breite Masse.
  5. Für die Filme der 80er schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil es einfach das beste Filmjahrzehnt war.
  6. Die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub ist als mit Terminen vollgestopftes Monster ja so gar nicht mein Fall, wohingegen als letzte Maßnahme, um den Stresslevel vor der Erholung noch einmal nach oben zu treiben, funktioniert sie perfekt.
  7. Zuletzt habe ich mich an die Vatertagswanderung in der Fränkischen Schweiz erinnert und das war herrlich, weil es ein richtig schöner Tag war, über den ich bei Gelegenheit noch einmal ausführlicher berichten werde.

Ein Impression vom Vatertagsausflug (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (495)

Nachdem ich es letzte Woche bei meinem ersten Lauf nach der Erkältungspause doch ein wenig übertrieben hatte, wollte ich es heute langsam angehen. Eigentlich hätte ich schon früher einen Lauf einschieben wollen, doch war die Woche mit Feiertag, Geburtstag usw. einfach viel zu voll. Trotz widriger Umstände habe ich mich heute am späten Nachmittag also noch zu einem Lauf aufgerafft:

Rauf und runter durch das Städtchen...

Rauf und runter durch das Städtchen…

Distance: 10.07 km
Duration: 01:05:08
Elevation: 78 m
Avg Pace: 6:27 min/km
Avg Speed: 9.28 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 890 kcal

Am Samstag habe ich den ganzen Tag auf einer Baustelle ausgeholfen, wobei ich mir prompt mein Knie in der Bautür gestoßen hatte. Und zwar so, dass mir gleich schwarz vor den Augen wurde. Heute morgen dachte ich noch, dass ein Lauf unmöglich sei, doch es lief dann erstaunlich gut. Die Belastung spüre ich nun jedoch ziemlich, aber ich kann ja nicht schon wieder pausieren. Irgendjemand will dieses Jahr anscheinend nicht, dass ich laufe…

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 119: Bonn Marathon
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981-1985

Weiter geht es mit den besten Filmen aus den vergangenen Jahrzehnten. Heute stehen mit den 80ern meine prägenden Jahre an bzw. zumindest der erste Teil, denn Gorana hat dieses Thema für Die 5 BESTEN am DONNERSTAG glücklicherweise aufgeteilt. Ansonsten wäre es mir auch nahezu unmöglich gewesen, mich auf nur fünf Filme festzulegen. Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Favoriten aus den 80ern?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #93

Das Thema für Ausgabe #93 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981-1985

  1. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Bei Indy kann kaum ein anderer Leinwandheld mithalten. Die Geschichte enthält genau die richtige Mischung aus Mystery, Action und historische Fiktion – einfach perfekt für dieses Genre. George Lucas und Steven Spielberg haben hier wahrlich Großes geschaffen: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2008)
  2. „Blade Runner“ (1982) – Ridley Scotts „Blade Runner“ ist für mich immer noch einer der besten Filme aller Zeiten. Besonders herausragend ist die Inszenierung. Man merkt hier deutlich Scotts Ursprünge als Art Director und sein Talent für visuelle Gestaltung.  Einer der wenigen Filme, der die Bezeichnung Meisterwerk auch wirklich verdient: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2007)
  3. „The Terminator“ (1984) – Der Film spricht für sich. Gedreht mit dem Budget und, oberflächlich betrachtet, der Handlung eines B-Movies, überzeugt „The Terminator“ auch heute noch in allen Belangen und zeigt bereits das große Talent eines wichtigen Regisseurs. Zurecht ein Klassiker der Actionkinos: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im April 2008)
  4. „Zurück in die Zukunft“ (1985) – Trotz seiner Leichtigkeit ist es ein wahres Vergnügen mitzuverfolgen, wie perfekt Robert Zemeckis und Bob Gale das Drehbuch gestaltet haben. Jede einzelne noch so nebensächlich wirkende Szene hat ihren Platz in der Geschichte. Jede Aktion in einer Zeitebene wirkt sich auf die andere aus. Es ist eines dieser seltenen Werke voller Magie, die Hollywood nur alle Jubeljahre hervorbringt und an denen ich keinen, aber wirklich auch keinen Kritikpunkt finden kann: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im März 2012)
  5. „Die Goonies“ (1985) – Mit „Die Goonies“ haben Spielberg, Columbus und Donner wohl den ultimativen Jugendfilm meiner Generation geschaffen. Selbst heute hat er absolut nichts von seiner Faszination eingebüßt. Ein nostalgischer Blick auf die Zeit unbeschwerter Abenteuer. Naiv, ehrlich, ergreifend und herrlich albern. Ein Film, wie ein Nachmittag mit den Freunden aus der eigenen Kindheit: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Juli 2009)

Media Monday #358

Viel zu schnell ist das Wochenende vorbeigezogen. Wir waren größtenteils draußen, haben im Garten gewerkelt oder uns sonstwie körperlich betätigt. Deshalb komme ich auch ohne weitere Umschweife zum Punkt, sprich den Fragen des Medienjournals. Viel Spaß mit meinen Antworten:

Media Monday #358

  1. An einem so sonnigen Sonntag ist es ja wohl am schönsten, mit der Familie einen Auflug zu machen (siehe Foto unten).
  2. Charisma ist wohl als SchauspielerIn wahnsinnig wichtig. Vielleicht auch der Grund, warum ich so für Natalie Portman schwärme, schließlich ist sie sehr charismatisch und wirkt dabei doch auf dem Boden geblieben (obwohl sie jeden Grund hätte anzugeben).
  3. Selten hat mich die Absetzung einer Serie so berührt wie bei „Firefly“ (und ja, mir ist bewusst, dass dies die zu erwartende Antwort ist).
  4. Das letzte Mal, das ich wirklich begeistert aus dem Kino gekommen bin war erst kürzlich bei „Ready Player One“.
  5. Sylvester Stallone habe ich ja schon in einigen Rollen erlebt, aber in „Rambo 2: Der Auftrag“ tritt er genauso auf, wie man ihn sich immer vorstellt.
  6. Cliffhanger schön und gut, aber bei „Sons of Anarchy“ (aktuell habe ich die 5. Staffel gesehen) übertreiben sie es doch zuweilen, immerhin scheinen die Autoren rund um Kurt Sutter ihre Figuren und uns Zuschauer quälen zu wollen.
  7. Zuletzt habe ich mich zum ersten Lauf seit drei Wochen aufgemacht und das war extrem hart, weil ich immer noch nicht 100%ig auf dem Damm bin und ich die lange Trainingspause merke.

Unsere erste Radtour in diesem Jahr (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (494)

Nachdem mich erneut eine Erkältung außer Gefecht gesetzt hatte, kam ich nicht umhin, eine dreiwöchige Laufpause einzulegen. Dabei war ich der festen Überzeugung, dass wir für dieses Jahr mit den Erkältungen durch sind. Aber nein. Heute habe ich mich zum ersten Mal wieder besser gefühlt, so dass ich nach der 22-km-Radtour von heute morgen gleich noch einen abendlichen Lauf eingeschoben habe:

Bestes Laufwetter! Fast schon zu warm...

Bestes Laufwetter! Fast schon zu warm…

Distance: 8.24 km
Duration: 00:50:51
Elevation: 82 m
Avg Pace: 6:10 min/km
Avg Speed: 9.72 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 728 kcal

Wie zu erwarten war es extrem hart. Ich wollte den Puls noch nicht zu sehr nach oben treiben und bin langsam gestartet. Langsam blieb ich auch am Ende, doch aufgrund der fiesen Steigungen, ist mein Plan mit dem niedrigen Puls nicht aufgegangen. Ich hoffe nur, dass ich mein Schicksal bzw. meine Gesundheit nicht zu früh herausgefordert habe. Die kommende Woche ist schon wieder extrem dicht, doch vielleicht bringe ich am Dienstagabend noch einen Lauf unter.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 118: Interview Sebastian Gonschorek
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Sons of Anarchy – Season 5

Nachdem ich mir für die vierte Staffel ein wenig mehr Zeit gelassen hatte, habe ich „Sons of Anarchy – Season 5“ wieder im Rekordtempo verschlungen. Wozu so eine Erkältung doch gut sein kann. Am Sofa sitzen, zu müde für einen Film, doch ein Besuch in Charming ist immer drin. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich die Serie in ihrem fünften Jahr teils wie ein Fiebertraum anfühlt…

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Hopeless in Charming

Was für eine Tortur. Wurde schon in den vorhergehenden Staffeln nicht gerade zimperlich mit den Charakteren umgesprungen, treiben es die Autoren rund um Kurt Sutter im fünften Jahr auf die Spitze. Mit dem Machtwechsel innerhalb von SAMCRO prasselt es nun von allen Seiten auf Jax ein. Er kann größtenteils nur noch reagieren und spielt Feuerwehr. Dabei bleibt viel von ihm auf der Strecke und er handelt plötzlich so, wie man es zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Dabei ist es weniger die Macht, die ihn korrumpiert, als sein Verantwortungsgefühl und die sich überschlagenden Ereignisse. Dieses Spannungsfeld ist das zentrale Element der Staffel – und es macht sie auch so gut und mitreißend. Selbst wenn es manchmal hart war, die jüngsten Entwicklungen zu verdauen, so waren sie doch so eng mit den zentralen Figuren – und dem seit der ersten Staffel schwelenden Konflikt – verwoben, dass man als Zuschauer gar nicht umhin kommt, als emotional komplett involviert zu sein.

Die Serie wird, so zumindest mein Eindruck, brutaler und kompromissloser. Sobald ein Hoffnungsschimmer am Horizont auftaucht, wird dieser durch plötzlich einsetzende, neue Entwicklungen wieder zunichte gemacht. Und es gibt Todesfälle zu beklagen, die nicht nur die Sons ziemlich aus der Bahn werfen. Auch ein paar Neuzugänge gibt es zu vermelden: So betritt Jimmy Smits, den ich in „The West Wing“ zu schätzen gelernt habe, als neuer Spieler das Feld und Harold Perrineau, u.a. bekannt aus „Lost“, ist als großer Gegenspieler zu sehen. Den besten Auftritt hat jedoch Walton Goggins („The Shield“ und „The Hateful Eight“), bei dem man auch wirklich zweimal hinschauen muss. Herrlich!

Fazit

Auch wenn das Staffelfinale in diesem Jahr nicht mit einem großen Knall endet, so befindet sich jedoch alles in der Schwebe: Jax hat sich immer mehr in eine Richtung entwickelt, die er in den ersten Staffeln noch unbedingt vermeiden wollte. Nun ist er einmal mehr alleine verantwortlich für seine Familie und muss die richtigen Entscheidungen treffen. Das wird nicht einfach werden und ich blicke jetzt schon mit einem bangen Blick auf die verbleibenden zwei Staffeln. Ob eine weitere Steigerung drin ist? Das fünfte Jahr war für mich bisher das stärkste: 10/10 (9.5) Punkte.

Rambo 2: Der Auftrag – OT: Rambo: First Blood Part 2 (1985)

Eine kurze, aber knackige und anstrengende Woche liegt hinter mir. Während sich meine Frau auswärts vergnügt, habe ich mir mit „Rambo 2: Der Auftrag“ die passende Unterhaltung ins Wohnzimmer geholt. Zumindest konnte ich damit, nach dem immer noch imposanten ersten Teil, eine weitere filmische Lücke schließen…

Rambo 2: Der Auftrag (1985) | © STUDIOCANAL

Rambo 2: Der Auftrag (1985) | © STUDIOCANAL

„To survive a war, you gotta become war.“

Ich wusste schon im Vorfeld, dass ich hier eine ganz andere Art von Film zu sehen bekomme, als es noch der Vorgänger aus dem Jahr 1982 war. War dieser eher ein dramatischer Überlebenskampf mit durchaus kritischen Tönen, präsentiert sich die Fortsetzung als stumpfer Actionfilm – mit so ziemlich genau dem Rambo, den man auch immer im Kopf hat, wenn man an die Filmreihe denkt. Das Drehbuch, spannenderweise von Sylvester Stallone und James Cameron(!) geschrieben, hält sich nicht lang mit Logik oder Charakteren auf, sondern setzt voll und ganz auf kernige Sprüche, die Inszenierung John Rambos als Einzelkämpfer und übertriebene Action.

Aus heutiger Sicht ist der Film kaum noch ernst zu nehmen: Die stereotype Darstellung der vietnamesischen und russischen Gegenspieler grenzt schon an Karikatur und die Kritik am System bleibt, bis auf ein paar platte Sprüche, beinahe völlig auf der Strecke. Nein, ein objektiv guter Film ist „Rambo 2: Der Auftrag“ wahrlich nicht. Allerdings besitzt er einen gewissen 80er-Jahre-Charme und so manche unterhaltsame Actionszene. Wenn man damit aufgewachsen ist, mag „Rambo: First Blood Part 2“ durchaus Kultstatus besitzen. Für neue Zuschauer ist er zumindest immer noch ein unterhaltsames Zeitdokument.

Fazit

Auch wenn „Rambo 2: Der Auftrag“ speziell inhaltlich ziemlich versagt, so ist er doch kompetent inszeniert und bietet über 90 Minuten beinahe schon nostalgische 80er-Jahre-Action. Kann und sollte man heute nicht mehr ernst nehmen, doch als Blick in die Vergangenheit des Actionkinos macht er selbst 33 Jahre nach dem Erscheinen noch eine gute Figur: 6/10 Punkte.

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1971-1980

Weiter geht der Countdown mit Goranas Die 5 BESTEN am DONNERSTAG: Dieses Mal nähern wir uns mit den 70ern einem Filmjahrzehnt, das ich sehr liebe und bei dem es mir tatsächlich schwer gefallen ist, mich nur auf fünf Filme zu beschränken. Umso gespannter bin ich, was sich auf den Listen der anderen Teilnehmer befindet…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #92

Das Thema für Ausgabe #92 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1971-1980

  1. „Duell“ (1971) – Die dichte Atmosphäre und die auf den Punkt inszenierte Bedrohung braucht selbst 47 Jahre nach Veröffentlichung keinen Vergleich zu anderen Genre-Klassikern zu scheuen. „Der Weiße Hai“ war vier Jahre später nur der nächste, konsequente Schritt. Immer noch großartig: 9/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im April 2018)
  2. „Der Pate“ (1972) – Über die an Perfektion grenzende Inszenierung, den erstklassigen Schnitt, die famosen Schauspieler oder den herrlichen Score könnte ich seitenweise schreiben. Jedoch wird es hier wohl kaum einen Leser geben, der sich nicht schon selbst ein Bild von Coppolas Epos gemacht hat. Für mich hält der Film seinen Status völlig zurecht: Wohl der Filmklassiker überhaupt. Ein Film, den man einfach gesehen haben muss:  10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Januar 2010)
  3. „Westworld“ (1973) – Rein formal mag „Westworld“ heute ein wenig angestaubt wirken, wenngleich dies auch gerade den Charme des Films ausmacht. Die Cinemascope-Bilder sind, wie die der meisten Western auch, zeitlos und bilden einen schönen Kontrast zu den unterirdischen Laboren, die in ihrer Darstellung an andere Sci-Fi-Klassiker der 1970er Jahre erinnern. Ein Film, der wahrlich Maßstäbe gesetzt hat und leider oft vergessen wird, wenn es um die großen Genreklassiker geht: 9/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2016)
  4. „Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) – Ich liebe Jerry Goldsmiths eindringlichen Score, die prägnanten Soundeffekte, das zeitlose Set- und Kreaturendesign sowie die schauspielerischen Glanzleistungen (insbesondere von Sigourney Weaver). Ein Filmerlebnis, das ich nie vergessen werde: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2010)
  5. „Mad Max“ (1979) – „Mad Max“ ist weniger überdrehte Endzeitaction, als ein recht schnörkelloses Actiondrama. Hier steht der erste Teil der Trilogie wohl stets etwas im Schatten seines krachigen Nachfolgers „The Road Warrior“. Dennoch ist der Film Kult. Zwar etwas angestaubt und ganz sicher nicht perfekt, doch gerade deshalb immer noch eine wilde und mitreißende Fahrt. Sollte man gesehen haben: 8/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2009)

Media Monday #357

Nach einer ziemlich arbeitsintensiven Woche, die mich aufgrund einer extrem fiesen Erkältung (natürlich dann. wenn draußen bombiges Wetter ist) recht mitgenommen hat, stand endlich das Wochenende an: Am Samstag habe ich auf einer Baustelle ausgeholfen und Stromkabel eingezogen (damit haben ich schließlich Übung), am Sonntag war ich dann so platt, dass ich überhaupt nichts machen konnte – und die Erkältung ist auch geballt zurückgekehrt. Somit kann ich momentan wieder nicht laufen gehen, was mein ganzes, schönes Training wieder zunichte macht. Die nächsten zwei Tage habe ich frei und versuche mich einigermaßen wieder herzustellen. Davor stehen jedoch erst einmal die aktuellen Fragen des Medienjournals an…

Media Monday #357

  1. Passend zum Tanz in den Mai: Tanzfilme geben mir recht wenig, ganz im Gegensatz zu Musicals, bei denen der Tanz natürlich auch ein wichtiges Element ist.
  2. Bei dem Song „Good Riddance (Time of Your Life)“ von Green Day muss ich immer an das Serienfinale von „Seinfeld“ denken, denn der Song wird während der Abschiedsmontage gespielt.
  3. Was man in Filmen/Serien nie zu sehen bekommt: den ganz normalen Alltagswahnsinn mit all seinen kleinen, nervigen Wiederholungen à la „Kinder, Zähneputzen!“ usw.
  4. Von all den Filmjahrzehnten gehören die 1960er nicht unbedingt zu meinen Favoriten und doch habe ich bei der kürzlichen Betrachtung etliche Lieblingsfilme aus den 60er Jahren identifiziert.
  5. „Sons of Anarchy“ (ganz aktuell die vierte Staffel) begeistert mich wirklich ein ums andere Mal, denn die Autoren rund um Kurt Sutter lassen ihre Figuren wirklich leiden.
  6. Die ach so überraschende Wendung in „Fight Club“ hätte mich damals nicht unvorbereiteter treffen können, denn das war noch vor dem Internet und ich ging gänzlich uninformiert ins Kino.
  7. Zuletzt habe ich meine Sammlung an 3D-Blu-rays (speziell Marvel) aufgestockt und das war ein ziemlicher Kaufrausch, weil ich aufgrund der Kombination zweier Aktionen im Schnitt nur 9 Euro pro Film gezahlt habe.

Der erste Teil meines 3D-Upgrades (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1960-1970

Die gute Gorana begibt sich mit uns auf eine Reise in die Vergangenheit und startet den Countdown zur 100. Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG. Heute stehen die 1960er Jahre im Mittelpunkt und ich war erstaunt, wie viele bemerkenswerten Filme aus dem Jahrzehnt ich doch schon gesehen habe – und dennoch habe ich noch einige Lücken aufzuholen. Wie geht es euch?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #91

Das Thema für Ausgabe #91 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1960-1970

  1. „Die glorreichen Sieben“ (1960) – John Sturges Western-Adaption von Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ ist einer der großen amerikanischen Filmklassiker, welche man einfach gesehen haben muss. Großes Kino: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im November 2010)
  2. „Die Zeitmaschine“ (1960) – Eine fantastische Ausstattung trifft auf den Sci-Fi-Charme der 60er Jahre. Wer sich auch nur etwas für den phantastischen Film interessiert, sollte George Pals Version der H.G. Wells-Geschichte zum Pflichtprogramm zählen: 9/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Juni 2007)
  3. „Mary Poppins“ (1964) – Ein wunderbar zeitloser Film, der sich umfassend wohl nur mit dem Wort Supercalifragilisticexpialidocious beschreiben lässt. Absolutes Pflichtprogramm für alle Disney- und Musicalfreunde: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2010)
  4. „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968) – Einer der anstrengendsten, aber auch zweifellos beeindruckendsten Filmerlebnisse. Ich hatte das Glück, den Film auch auf der großen Leinwand sehen zu können; in einem Kino, das es heute leider nicht mehr gibt. Zählt zurecht zu den großen Klassikern der Filmgeschichte: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen Ende der 90er oder Anfang der 2000er Jahre)
  5. „Planet der Affen“ (1968) – Auch wenn der Film heute etwas angestaubt wirkt, was hauptsächlich dem antiquierten Heldentypus zuzuschreiben ist, weiß die Geschichte immer noch voll und ganz zu überzeugen und funktioniert in beinahe jeder Hinsicht besser, als Tim Burtons Remake. Pflichtprogramm für Kinofreunde: 9/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im September 2007)