Top 5 FYP-Filme (For You Page)

Wir verlassen das bekannte Terrain mit den besten Mystery-Abenteuer-Filmen und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einem Thema, das ich erst einmal genauer recherchieren musste. Gesucht sind Filme, die im persönlichen Social-Media-Feed auftauchen. Da ich kaum Reels schaue, musste ich auf die Stories meiner Film-Bubble zurückgreifen und wurde dort tatsächlich fündig. FYP steht übrigens für For You Page und beschreibt quasi das, was der Algorithmus für dich zusammenstellt. Gilt für TikTok, was ich nicht nutze, aber wohl genauso für Instagram. Wieder was gelernt. Wie schaut es auf eurer FYP aus? 📱

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 474 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 474 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 474 lautet:

Top 5 FYP-Filme (For You Page)

  1. „Backrooms“ (2026) – Über „Backrooms“ habe ich schon Clips, Analysen und Interviews gesehen, da war der Film noch weit am Horizont. Sehr geschicktes Marketing oder doch Mundpropaganda? Manchmal gar nicht so leicht zu unterscheiden. Mein Interesse war schon davor geweckt und ich bin sehr gespannt auf den Film. Detaillierte Infos ziehe ich eher aus meinen favorisierten Film-Podcasts, wie u.a. Genre Geschehen.
  2. „Die Odyssee“ (2026) – Christopher Nolans Epos hat in Filmkreisen schon alleine aufgrund seiner technischen Errungenschaften für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auch davon abgesehen war es einer der Filme, die mir zuletzt am Häufigsten auf Instagram und Co. reingespült wurden. Will ich definitiv noch sehen, am liebsten im Kino.
  3. „Obsession“ (2026) – Neben „Backrooms“ der zweite Horrorhit des Jahres, der inzwischen einer der erfolgreichsten Filme jemals ist. Sehr beeindruckend. Ich fand den Trailer und die Entstehungsgeschichte schon vor dem Hype spannend, doch die Rekorde, die nahezu wöchentlich geteilt werden, halten den Film konstant auf meiner FYP bzw. in den Stories meiner Film-Bubble.
  4. „Spider-Man: Brand New Day“ (2026) – Auch Spidey war viel in meiner Timeline vertreten, am meisten durch Interview-Clips mit Zendaya und Tom Holland. Gesehen habe ich davon nur wenige, sie sind aber recht unterhaltsam. Auch hier wieder perfektes Film-Marketing. Aber wenn Disney nicht das Budget dafür hat, wer dann? Habe ich auf jeden Fall Lust drauf, zumal wir erst kürzlich den Vorgänger „Spider-Man: No Way Home“ gesehen haben.
  5. „The Furious“ (2026) – Auch ein viel kleinerer Film hat sich in meiner FYP(?) abgespielt: Der Martial-Arts-Kracher wird hierzulande von Capelight Pictures vertrieben und dieses Label hat viele der von mir geschätzten Film-Creator aus Deutschland versammelt, um „The Furious“ immer wieder zu besprechen. Mich hatte der Film schon mit seinem Trailer, doch so lasse ich mir Film-Marketing gefallen. Das Mediabook ist schon so gut wie vorbestellt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Mystery-Abenteuer-Filme

Musste ich letzte Woche bei den besten Anime-Serien noch weit in meine Kindheit zurückreisen, so erforderte es die heutige Aufgabenstellung von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG, mich stark einzugrenzen. Gesucht werden die fünf besten Mystery-Abenteuer-Filme und da sind mir direkt eine Menge eingefallen. Letztendlich wollte ich eine bunte Mischung und eine solche ist es auch geworden… 🏛️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 473 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 473 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 473 lautet:

Die 5 besten Mystery-Abenteuer-Filme

  1. „Abenteuer ʻOhana“ (2021) – Ich eröffne die Liste mit einem Quasi-Remake von „Die Goonies“, das eine wundervolle Mystery-Abenteuer-Atmosphäre bietet. Der Film ist mir auch deshalb im Gedächtnis geblieben, weil ich ihn als Gast im Sneakpod besprechen durfte. Das erlebt man schließlich nicht alle Tage.
  2. „Atlantis: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ (2001) – Dieser damals leider ziemlich gefloppte Disney-Film liegt mir durchaus am Herzen. Er erinnert bewusst an Jules-Verne-Geschichten, welche ich als Kind sehr mochte. Der Animationsstil ist besonders und wurde durch Mike Mignola  (bekannt für „Hellboy“) geprägt, der als Produktionsdesigner an dem Film mitarbeitete. Gerade die Abenteueratmosphäre ist grandios.
  3. „Der Vermächtnis der Tempelritter“ (2004) – Ich habe eine große Schwäche für dieses Mystery-Abenteuer aus dem Hause Disney. Schon alleine, weil ich an vielen Drehorten selbst schon war. Außerdem mag ich Nicolas Cage in seiner Rolle als Abenteurer. Auch wenn der Film oft quatschig und, gerade in der heutigen Zeit, zu patriotisch ist, so macht er mir doch unfassbar viel Spaß.
  4. „Illuminati“ (2009) – Auch die Dan-Brown-Verfilmungen kann man sich gut als unterhaltsame Mystery-Abenteuer-Filme anschauen. Ich habe bisher nur die ersten beiden gesehen und fand sie durchaus unterhaltsam. Mit mehr Abstand zu den Büchern, dürften auch die Filme noch mehr Spaß machen. Müsste ich einmal wieder einlegen.
  5. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Eigentlich hätte die ganze Liste auch aus „Indiana Jones“-Filmen bestehen können. Selbst der schwächste Teil ist immer noch ein unterhaltsames Mystery-Abenteuer. Ich habe mich jedoch für den Auftakt der Reihe entschieden, da er bereits so viele ikonische Elemente eingeführt hat und selbst nach 45(!) Jahren immer noch unfassbar rund wirkt und wunderbar gealtert ist. Einer der perfekten Unterhaltungsfilme.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Anime-Serien

Wir lassen die besten Filme im Grünen hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute den fünf besten Anime-Serien zu. Das ist ein Thema, von dem ich zunächst befürchtete, es auslassen zu müssen. Letztendlich habe ich aber tief in meiner Vergangenheit gewühlt und bin auf fünf Serien gekommen, die alle tatsächlich in Japan produziert wurden und nicht nur den Stil kopierten. Wer hätte es gedacht? Viel Spaß nun also bei der nostalgischen Rückkehr in die 1980er Jahre… 🐝

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 472 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 472 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 472 lautet:

Die 5 besten Anime-Serien

  1. „Die Biene Maja“ (1975 bis 1980) – Diese Serie haben wir doch alles gesehen oder? Ich habe als Kind zwar nicht wirklich viel ferngeschaut, doch „Die Biene Maja“ hat durchaus Eindruck bei mir hinterlassen. Bei meinen Kindern gab es dann eine 3D-animierte Version, welche ich jedoch nie so charmant fand.
  2. „Die Königin der tausend Jahre“ (1981 bis 1982) – Wenn ich als Kind bei meinen Großeltern „Bim Bam Bino“ auf Tele 5 schauen durfte (wir selbst hatten keinen Kabelanschluss), dann habe ich mich immer gefreut, wenn diese Anime-Serie lief. Sie hatte eine fortlaufende Handlung und wirkte immer sehr erwachsen auf mich. Leider konnte ich sie nur sehr fragmentiert verfolgen. Inzwischen gibt es die gesamte Serie auf Blu-ray, doch ich weiß nicht, ob sie mich heute noch einmal so zu faszinieren wüsste.
  3. „Familie Robinson“ (1981) – Auch diese Serie lief im Rahmen von Bim Bam Bino und ich habe bestimmt etliche Episoden davon gesehen. Ich mochte sie immer sehr gerne, weil sie so herrlich unaufgeregt war und die Familie in den Mittelpunkt stellte. Schon verrückt, was man damals alles so gesehen hat. Es waren einfachere Zeiten.
  4. „Saber Rider und die Starsheriffs“ (1987 bis 1988) – Auch diese Serie ist mir auf Tele 5 begegnet. Mit „Galaxy Rangers“ und „Defenders of the Earth“ gehörte sie zu den großen Sci-Fi-Western-Superhelden-Serien dieser Ära. Und „Bravestarr“ gab es auch noch. Vielleicht deshalb meine Liebe zu „Firefly“?
  5. „Wickie und die starken Männer“ (1981 bis 1982) – Die Geschichten um Wickie mochte ich immer sehr gerne. Ich weiß gar nicht mehr, wann und wo ich sie genau gesehen habe, doch vermute ich stark bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Der deutsche Titelsong ist auch ein Hit und überhaupt war es eine wundervolle Serie. Quasi wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ nur ohne Drachen. Aber mit diesem Vergleich lehne ich mich nun weit aus dem Fenster.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Filme im Grünen

Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ziehen wir heute von den besten Body-Horror-Filmen weiter ins Grüne. Konkret zu den besten Filmen, die im Grünen spielen. Das klingt nach einer sehr freien Aufgabe und tatsächlich bin ich sie auch so angegangen. Auf meiner Liste findet sich nun also eine bunte Mischung an Filmen, die ich mit dem Grünen verbinde. Sprich viel Natur und Abenteuer. 💚

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 471 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 471 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 471 lautet:

Die 5 besten Filme im Grünen

  1. „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (1984) – Diesen wunderbaren Abenteuerfilm mit Michael Douglas und Kathleen Turner habe ich als Kind und Jugendlicher unzählige Male gesehen. Das Grün des kolumbianischen Dschungels ist stets präsent. Außerdem steht die Farbe grün direkt im Titel. Im Jahr 2022 gab es mit „The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ ein Quasi-Remake, das jedoch zu keiner Zeit an das Original heranreicht.
  2. „Into the Wild“ (2007) – Sean Penns Film hat mich damals unfassbar beeindruckt. So sehr, dass ich daraufhin auch Jon Krakauers Buchvorlage nach einer wahren Geschichte gelesen habe. Die Geschichte spielt viel im Grünen und zelebriert die Natur, auch wenn sie am Ende tödlich ist. Auch von Eddie Vedders Soundtrack könnte ich noch schwärmen oder den starken Bildern.
  3. „Predator“ (1987) – Es gibt einige Filme des Franchises, die im Grünen spielen, doch bleiben wir beim Original: Der Dschungel ist das Setting und fast schon ein eigener Charakter. Das funktioniert wunderbar und hat den Kriegsfilm-/Sci-Fi-Slasher geprägt, wie kein zweites Setting. Kein Wunders, dass „Predators“ und „Predator: Badlands“ wieder in die Wildnis zurückgekehrt sind.
  4. „The Ritual“ (2017) – Erst kürzlich gesehen, spielt auch dieser Folk-Horror irgendwie im Grünen. Oder eher im Grauen. Der Wald wirkt stets bedrohlich und ihm scheint jede Farbigkeit entzogen. Die entsättigte Wildnis passt wunderbar zum Inhalt des Films und ich würde mir nachträglich fast wünschen, noch einen Punkt mehr vergeben zu haben.
  5. „Wild: Der große Trip“ (2014) – Aus dem von mir geliebten Genre der autobiographischen Wanderfilme, enthält „Wild: Der große Trip“ (vor im letzten Drittel) viele grüne Schauplätze. Der Pacific Crest Trail wird wunderbar eingefangen und nach meiner Sichtung des Films hätte ich große Lust gehabt, diesen selbst auch einmal zu wandern.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Body-Horror-Filme

Von den besten Filmen über 180 Minuten springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu den besten Body-Horror-Filmen und freuen uns, dass diese nicht so lange laufen. Es wird also schleimig und eklig. Insofern schaut doch gerne mal in meine Liste. Als Bonus erwähne ich mit „Invasion vom Mars“ noch den ersten Film mit Body-Horror-Elementen, den ich jemals gesehen habe. 🤢

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 470 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 470 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 470 lautet:

Die 5 besten Body-Horror-Filme

  1. „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) – John Carpenters Remake des 1950er-Jahre-Klassikers setzt voll und ganz auf Body Horror. Die praktischen Effekte des Films sind bis heute beeindruckend und die Paranoia der Geschichte packend. Leider hatte man im Prequel auf digitale Effekte gesetzt, obwohl die praktischen Effekte bereits fertiggestellt waren. Carpenters Werk ist auf jeden Fall einer der großen Body-Horror-Klassiker.
  2. „Die Fliege“ (1986) – Wir springen weiter zum Großmeister des Body Horrors, nämlich David Cronenberg. Sein Remake des 1958er Sci-Fi-Klassikers ist einer der ekligsten Filme überhaupt. Body Horror ist hier wirklich Programm. Zudem funktioniert „Die Fliege“ auch wunderbar als Beziehungsdrama, welches mit Jeff Goldblum und Geena Davis perfekt besetzt ist.
  3. „eXistenZ“ (1999) – Wir bleiben bei David Cronenberg und wenden uns einem Film der „Matrix“-Ära zu. Ich muss sagen, dass mir „eXistenZ“ damals fast noch besser gefallen hat, gerade weil er auch ein paar wirklich fies aussehende Body-Horror-Szenen bietet. Auch heute noch ein extrem faszinierender Film, der leider unbegründet ziemlich untergegangen ist.
  4. „Hellraiser“ (1987) – Um Clive Barkers Splatter-Drama haben sich damals viele Legenden gerankt. In Deutschland war es nahezu unmöglich, an eine ungeschnittene Fassung zu kommen. Somit habe ich mir auf Kursfahrt in London die Trilogie-VHS-Box gekauft. Das waren noch Zeiten. Die Effekte sind auch heute noch fies und die sexuell aufgeladene Welt der Zenobiten faszinierend. Das 2022er Reboot des „The Ritual“-Regisseurs muss ich beizeiten noch nachholen.
  5. „Slither“ (2006) – Auch James Gunn kann eklig. Kein Wunder, entstammt er doch der Troma-Schmiede. Mit „Slither“ hat er eine wunderbar unterhaltsame Sci-Fi-Komödie inszeniert, die an alte B-Movies erinnert. Dabei besitzt der Film ein paar ziemlich fiese Body-Horror-Elemente. Ich habe jedes Mal wirklich viel Spaß mit den Killerschnecken aus dem All.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Filme über 180 Minuten

Wir lassen die besten Filme über die Antike hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG erneut den Laufzeiten von Filmen zu: Nachdem kürzlich bereits nach den Top 5 Filmen unter 90 Minuten gefragt wurde, geht es heute in die andere Richtung und es stehen die Top 5 Filme über 180 Minuten im Mittelpunkt. Da kann es ja nur episch werden oder? ⚔️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 469 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 469 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 469 lautet:

Top 5 Filme über 180 Minuten

  1. „Avengers: Endgame“ (2019) mit 182 Minuten – Starten wir direkt mit einem epochalen Blockbuster, nämlich dem großen Finale der „Infinity Saga“. Man kann über das MCU denken, was man will, doch dieser Abschluss ist, zusammen mit dem Vorgänger „Avengers: Infinity War“, einfach episch und unfassbar unterhaltsam. Kaum zu glauben, dass der Film gut drei Stunden läuft.
  2. Jeder Teil der „Der Herr der Ringe“-Trilogie in der Extended Edition (2001 bis 2003) mit 229, 236 und 264 Minuten – Eigentlich hätte ich diese Liste auch komplett mit Peter Jacksons Mittelerde-Saga füllen können. Ja, auch mit den Extended Editions der ersten beiden „Der Hobbit“-Filme (der dritte ist leider zu kurz). Der Abwechslung wegen habe ich mich jedoch auf die erste Trilogie konzentriert, die ohnehin wie ein einziger, epischer Film wirkt. Viel besser wird es nicht und selbst die vier Stunden von „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ sind kurzweiliger als es ein Film von dieser Laufzeit sein dürfte.
  3. „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) in der Langfassung mit 237 Minuten – Auch dieser Klassiker von und mit Kevin Costner hat eine stolze Laufzeit. Leider ist der Film heute nahezu nicht mehr zu bekommen: Die Blu-ray ist OOP und kostet gebraucht knapp 80 Euro (steht bei mir natürlich im Regal), gestreamt wird der Film nirgends und auch digital zum Leihen ist er nicht verfügbar. Dabei ist es ein wirklich sehenswerter Film mit fantastischen Bildern und einem wunderschönen Score.
  4. „Königreich der Himmel“ (2005) im Director’s Cut mit 189 Minuten – Ridley Scotts Historienepos ist im Director’s Cut ein fantastisches Erlebnis. Die Kinofassung habe ich nie gesehen, soll aber stark abfallen. Ich mag gerade die Atmosphäre zu Beginn außerordentlich und bin mit Balian (Orlando Bloom) sehr gerne auf diese epische Reise gegangen.
  5. „Titanic“ (1997) mit 194 Minuten – Den Abschluss der Liste bildet einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Wirklich beeindruckend, was James Cameron hier abgeliefert hat. Oft als Liebesschnulze verschrien, bietet „Titanic“ doch so viel mehr, gerade wenn man sich etwas mit der Entstehungsgeschichte auseinandersetzt. Sieht auch heute noch fantastisch aus und funktioniert auch inhaltlich famos.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Filme über die Antike

Von Filmen unter 90 Minuten springen wir heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu Filmen, die teils die doppelte Laufzeit haben: Gesucht werden die fünf besten Filme über die Antike. Das ist noch einmal spezifischer als Historienfilme und ich musste tatsächlich ein wenig nachdenken, bis ich fünf Filme zusammen hatte. Hier ist nun also meine kunterbunte Liste… 🏛️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 468 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 468 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 468 lautet:

Die 5 besten Filme über die Antike

  1. „300“ (2007) – Mit „300“ hat Zack Snyder damals (vor immerhin knapp 20 Jahren) das Opus Magnum der überstilisierten Comic-Verfilmungen geschaffen. Der Look ist auch heute noch beeindruckend und die Gewalt wuchtig. Inhaltlich jedoch war der Film damals schon schwach auf der ultramännlichen Brust und heute dürfe es nicht besser aussehen. Die vergessenswerte Fortsetzung hat all dem auch keine neuen Facetten hinzugefügt.
  2. „Asterix und Kleopatra“ (1968) – Einer der populärsten Zeichentrickfilme rund um unsere beliebten Gallier. Erstmals ging es auf große Reise und auch der Animationsstil hat sich deutlich gesteigert. All das funktioniert wunderbar und dürfte wohl auch einer der ersten Filme über die Antike gewesen sein, die ich je gesehen habe.
  3. „Gladiator“ (2000) – Ich bin fast schon entsetzt, dass Ridley Scotts famose Wiederbelebung des Sandalenfilms es bisher noch nicht auf den Blog geschafft hat. Das bedeutet, ich habe „Gladiator“ in den letzten 20 Jahren nicht mehr gesehen. Unfassbar! Wird wirklich Zeit, dass ich das einmal nachhole. Jedes Mal, wenn ich an Getreidefeldern vorbeilaufe, muss ich an die ikonische Szene denken. Hat in der Popkultur durchaus Eindruck hinterlassen.
  4. „Kampf der Titanen“ (2010) – Auch wenn ich den Film stets nur mittelgut bewerte, so habe ich ihn doch schon zweimal gesehen und hätte inzwischen auch wieder Lust auf eine Sichtung. Dieses Fantasy-Remake ist wahrlich unterhaltsam und auch gut getrickst, zumindest soweit ich es in Erinnerung habe. Die Fortsetzung fand ich jedoch bedeutend schwächer.
  5. „Troja“ (2004) – Für Wolfgang Petersens „Troja“ habe ich durchaus eine Schwäche, speziell im Director’s Cut, der noch einmal deutlich runder erzählt ist als die Kinofassung. Für mich nach „Gladiator“ einer der gelungensten, modernen Sandalenfilme. Kann ich auch als Vorbereitung zu Christopher Nolans „Odyssee“ nur empfehlen.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Filme unter 90 Minuten

Von den besten Coming-of-Age-Filmen springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu Filmen unter 90 Minuten. Heute kaum noch vorstellbar, doch es gab eine Zeit, da waren 90 Minuten die typische Länge für einen Film. Die folgende Liste beweist, dass es nicht einmal diese Laufzeit braucht, um fantastische Geschichten zu erzählen. Viel Spaß damit! ⏱️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 467 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 467 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 467 lautet:

Top 5 Filme unter 90 Minuten

  1. „Absolute Giganten“ (1999) mit 80 Minuten – Den Anfang macht ein deutscher Film und zwar einer der besten, die man sich anschauen kann. Sebastian Schipper, den man vermutlich von „Victoria“ kennt, hat hiermit pure Melancholie in ein Drama über Freundschaft und Abschied gegossen. Einer der wirklich perfekten Filme. Ganz großes Kino und all das in nur 80 Minuten.
  2. „Mein Lehrer, der Krake“ (2020) mit 85 Minuten – Weiter geht es mit einem Dokumentarfilm, der die Beziehung zwischen einer Krake und einem Menschen zeigt. Vor allem zeigt er die Beziehung zwischen Natur und Mensch und wie diese Gedankenprozesse lostreten kann sowie emotionale Heilung bietet. Ein sehr bewegender Film, der wohl niemanden kalt lässt. Danach bestellt man sich nie wieder Tintenfisch beim Griechen.
  3. „Once“ (2006) mit 86 Minuten – John Carney macht bekanntermaßen wunderschöne Musikfilme und sein Debüt „Once“ ist immer noch einer der besten. Emotional trifft er bei mir voll in Herz und die Songs sind wunderschön. All das passiert in nur 86 Minuten, was schon an große Erzählkunst grenzt. Ein wunderbarer Film, den ich euch nur ans Herz legen kann.
  4. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) mit 89 Minuten – Nanu, wurde dieser Film nicht erst letzte Woche genannt (und schon unzählige Male zuvor)? Kein Wunder, denn „Stand by Me“ zählt zu meinen Lieblingsfilmen. Rob Reiner erzählt die Geschichte einer Gruppe Heranwachsender so wunderbar dicht und doch leicht, dass es jedes Mal eine Freude ist. Die Schwere kommt erst mit dem Rückblick auf die (eigene) Jungend und die verblichenen Freundschaften von damals.
  5. „Toy Story“ (1995) mit 81 Minuten – Auch ein Animationsfilm darf natürlich nicht fehlen und von diesen laufen etliche unter 90 Minuten. Ich habe mich für „Toy Story“ entschieden, weil er eine ganz persönliche Bedeutung für mich hat. Zudem liegt die kurze Laufzeit bestimmt auch in der technischen Höchstleistung begründet, die Pixar damals hier abgeliefert hat. Vielleicht deshalb auch inhaltlich perfekt auf den Punkt erzählt?

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

Von den besten Justiz- und Gerichtsfilmen geht es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einem meiner liebsten Genres, denn gesucht werden die besten Coming-of-Age-Filme. Es war nicht leicht, mich auf nur fünf Filme zu beschränken und ich habe versucht, einen breiten Mix zu finden. Zwei meiner Favoriten musste ich jedoch unbedingt unterbringen. Viel Spaß mit meiner Liste! 🚸

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 466 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 466 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 466 lautet:

Die 5 besten Coming-of-Age-Filme

  1. „Aftersun“ (2022) – Ganz vorne steht einer der ernsthaftesten Vertreter des Genres. Ein Film, der mich komplett umgehauen hat. Er ist so naturalistisch inszeniert und gespielt, dass man sich der Immersion kaum entziehen kann. Als Vater sowieso nicht. Trotz der tragischen Geschichte besitzt Charlotte Wells‘ Film auch so viel Liebe für seine Figuren, dass es eine Freude ist. Mir kommen beim Schreiben jetzt schon wieder die Tränen.
  2. „Alles steht Kopf“ (2015) & „Alles steht Kopf 2“ (2024) – Nanu, animierte Coming-of-Age-Filme? Ja, tatsächlich und mit die besten ihrer Art. Auch die „Toy Story“-Trilogie hätte hier gut gepasst, doch Rileys Geschichte zeigt das Aufwachsen noch einmal viel eindrucksvoller. Der Kniff, Emotionen zu vermenschlichen und Einfluss auf Rileys Leben nehmen zu lassen, ist nach wie vor famos. Ich wünschte mir wirklich einen dritten Teil, der Rileys Sprung ins Erwachsenenalter zeigt.
  3. „Boyhood“ (2014) – Wenn man an „Boyhood“ denkt, dann steht natürlich sofort der Zeitraum der Dreharbeiten im Vordergrund: Richard Linklater hat seinen Film über 12 Jahre gedreht, um damit das Heranwachsen seines Protagonisten möglichst realistisch abzubilden. Doch der Film ist weit mehr als dieses Gimmick, sprich einer der besten Coming-of-Age-Filme, die man sich anschauen kann. Kann ich wirklich nur empfehlen.
  4. „Die Goonies“ (1985) – Es geht zurück in meine eigene Kindheit bzw. Jugend und damit den Filmen, mit denen ich aufgewachsen bin. Auch wenn „Die Goonies“ eher ein albernes Jugendabenteuer ist, so ist jedoch auch der Coming-of-Age-Aspekt nicht zu verachten. Zudem ist der Film mit so viel Herz erzählt, dass es eine wahre Freude ist. Liebe ich auch heute noch.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Zusammen mit „Die Goonies“ und vielleicht „The Lost Boys“ gehört „Stand by Me“ zur inoffiziellen Coming-of-Age-Trilogie der 1980er Jahre. Gerade dieses Werk, nach einer Kurzgeschichte von Stephen King, besitzt so viele wunderbare Wahrheiten, dass man sich auch als Erwachsener in diese nostalgisch geprägte Geschichte fallen lassen kann.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

Wir verlassen die besten Queer-Cinema-Serien und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den fünf besten Justiz- & Gerichtsfilmen. Zwar habe ich von diesen einige gesehen, doch wirklich Eindruck hinterlassen haben nur die wenigsten. Gerade die John-Grisham-Thriller verschwimmen in meiner Erinnerung zu einem Brei. Deshalb sieht meine Top 5 nun folgendermaßen aus… 🧑‍⚖️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG 465 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe 465 lautet:

Die 5 besten Justiz- & Gerichtsfilme

  1. „Die Fremde in dir“ (2008) – In Ermangelung an Alternativen hat es auch dieser Selbstjustiz-Thriller auf meine Liste geschafft, den ich als sehr packend in Erinnerung habe. Er spielt weniger im Gericht, stellt sich die Frage der Justiz aber durchaus. Dabei ist er durchaus kontrovers und ich weiß nicht, wie ich ihn heute wahrnehmen würde. Er hat auf jeden Fall Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich mich auch nach 18 Jahren noch an das bedrückende Gefühl der Sichtung erinnern kann.
  2. „Eine Frage der Ehre“ (1992) – Zweifellos einer der großen Klassiker des Genres. Vom leider viel zu früh verstorbenen Rob Reiner famos inszeniert und herausragend gespielt. Die Kernsätze des Films kennt man aus unzähligen Parodien. Habe ich selbst viel zu spät entdeckt und kann das prägende Gerichtsdrama doch nur empfehlen.
  3. „‚JFK: Tatort Dallas“ (1991) – Ich weiß noch genau, wie sehr mich das Mammutwerk von Oliver Stone damals zu packen wusste. Völlig egal, wer tatsächlich hinter dem Anschlag auf JFK steckte, Oliver Stone verkauft seine Version so immersiv, dass man sich ihr für die Laufzeit des Films kaum entziehen kann. Die Frage ist nur: Welche Fassung ist besser? Diese oder die Parodie in der „Seinfeld“-Episode „The Boyfriend“ (ebenfalls mit Wayne Knight)?
  4. „Sleepers“ (1996) – Einer dieser Filme, die ich damals häufiger im TV gesehen habe. So wie auch die John-Grisham-Verfilmungen, welche ich seltsamerweise komplett für diese Liste ignoriert habe. Gerade die Jahrzehnte umspannende Geschichte hatte es mir angetan. Bedrückend und sehenswert zugleich.
  5. „Zwielicht“ (1996) – Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr großartig an diesen Film erinnern. Nur noch an die Darsteller:innen und dass es am Ende einen ziemlichen Twist gab. Sollte ich definitiv einmal wieder schauen, denn ich habe den Film als sehenswert abgespeichert.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.