The Return of the First Avenger – OT: Captain America: The Winter Soldier (2014)

Aktualisierung: Ich habe „The Return of the First Avenger“ am 17. Mai 2024 zum ersten Mal mit den Kindern gesehen und eine aktualisierte Besprechung veröffentlicht.

Nach einer weiteren arbeitsamen Woche hat meine Erkältung die gute Idee gehabt, noch eine Schippe draufzulegen. Unglaublich wie viel Schleim so ein einzelner Körper produzieren kann. Doch wenden wir uns schöneren Dingen zu: Ich habe es mir nicht nehmen lassen trotz eingeschränkter Aufmerksamkeit einen Film zu sehen. Nachdem ich Radio Nukular über das Marvel Cinematic Universe (MCU) erzählen hörte, bekam ich selbst Lust, die Reihe mit „The Return of the First Avenger“ fortzusetzen…

The Return of the First Avenger (2014) | © Walt Disney

The Return of the First Avenger (2014) | © Walt Disney

Einfach (zu) perfektes Popcorn-Kino

Seit meiner Wiederholungssichtung von „Guardians of the Galaxy“ habe ich dem MCU schon keinen Besuch mehr abgestattet. Dabei stehen die darauf folgenden vier Filme bereits seit mehreren Monaten im Regal. Bei mir hatte sich eine gewisse Superhelden-Müdigkeit eingestellt, was ich nach den ersten paar Minuten von „Captain America: The Winter Soldier“ überhaupt nicht verstehen konnte: Der Film macht enorm viel Spaß. Die Action ist flott inszeniert, die Sprüche sind witzig, die Inszenierung ist sauber, die Szenen episch und die Charaktere herrlich übertrieben. Jeder Effekt sitzt und man wird förmlich mit Eye-Candy überrollt. Ein Traum? Jein, denn dadurch wirkt der Film zu perfekt und lässt Ecken und Kanten vermissen.

Auch wenn sich die Geschichte, untypisch für Marvel, wie ein klassischer Spionage-Film anlässt, so wird daraus gegen Ende doch wieder das typische Action-Gewitter. Die Konflikte mögen etwas geerdeter sein, als in den anderen Filmen des MCU, doch so wirklich schaffen es die Russo-Brüder nicht, sich von den Vorgängern abzuheben. Da fand ich selbst „Captain America: The First Avenger“ aufgrund seines Settings fast noch spannender – auch wenn diese Meinung wohl nicht viele teilen. Das alles macht „The Return of the First Avenger“ nicht schlechter, jedoch bekommt man abermals ein effektüberladenes Superhelden-Spektakel zu sehen, das jedoch zugegebenermaßen enorm viel Spaß macht.

Fazit

Ich bin froh, mich nach einem guten Jahr Pause wieder einmal dem MCU zugewandt zu haben. Auch wenn viele Stimmen in den Weiten des Internets anderes verlauten lassen, so ist auch „The Return of the First Avenger“ nicht die große, viel düsterere und ach so erwachsene Offenbarung. Nein, es ist ein typischer Disney/Marvel-Streifen und als solcher bietet er, wie zu erwarten, perfekt kalkulierte Unterhaltung: 7/10 Punkte.

Die 5 besten Buchautoren

Diese Woche dreht sich bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG alles um unsere liebsten Autoren. Eine gar nicht so einfache Fragestellung, da ich mich eher in popkulturell relevanten Gefilden bewege und nicht in der klassischen Literatur. Meine Antworten sind somit vielfältig und von Film und Fernsehen geprägt, doch lest selbst:

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #70

Das Thema für Ausgabe #70 lautet:

Die 5 besten Buchautoren

  1. Michael Crichton (bekannt für „Jurassic Park“) – Der ungekrönte König der Wissenschaftsthriller hat mich 1990 mit „DinoPark“ völlig umgehauen. Schon alleine deshalb gehört er für mich auf diese Liste. Doch auch seine anderen Werke, wie „Timeline“, sind sehr unterhaltsam zu lesen. Hinzu kommt, dass er auch das Kino, mit Filmen wie „Westworld“ oder „Coma“, maßgeblich als Regisseur geprägt hat.
  2. Philip K. Dick (bekannt für „Blade Runner“) – Sein unter dem Originaltitel „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ erschienener Roman ist zwar ganz anders als die berühmte Verfilmung, doch nicht minder interessant. Weiterhin hat der Autor viele (Kurz-)Geschichten geschrieben, die unglaublich spannende Konzepte enthalten und Vorlage für unzählige Sci-Fi-Filme (u.a. „Total Recall“) waren.
  3. Jon Krakauer (bekannt für „In die Wildnis: Allein nach Alaska“) – Auf den Autor wurde ich erst durch die Verfilmungen seiner bekanntesten Abenteuerberichten aufmerksam. Speziell „In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest“ hat mich enorm gepackt und ein regelrechtes Bergfieber (wenn auch nur vom Sofa aus) bei mir ausgelöst.
  4. Terry Pratchett (bekannt für „Die Farben der Magie“) – Der leider 2015 verstorbene Fantasy-Autor hat uns mit seiner Scheibenwelt eine gar wundervolle Welt erschaffen. Ich liebe seinen Humor und kann nur unterschreiben, dass er als Douglas Adams (hätte in diese Liste übrigens auch famos reingepasst) der Fantasy angesehen wird.
  5. Joanne K. Rowling (bekannt für „Harry Potter and the Deathly Hallows“) – Anfangs noch als Kinderbuch belächelt, hat sich Harry Potter schnell als deutlich mehr bewiesen. Es ist unglaublich, was Frau Rowling hier aus dem Boden gestampft hat. Bis heute sind die Nachwirkungen groß und es wurde salonfähig, dass sich auch Erwachsene mit Jugendliteratur beschäftigen. Ein Trend, der bis heute anhält.

Black-ish – Season 1

Nachdem ich mich mit „Veep“ und „Boardwalk Empire“ zuletzt auf qualitativ hochwertige Pay-TV-Serien konzentriert hatte, war es gar nicht so einfach im normalen Streaming-Angebot eine Network-Comedy zu finden, die man sich am Ende eines langen Tages völlig entspannt ansehen kann. Nachdem ich die zweite Staffel von „Life in Pieces“ vorerst vorzeitig abgebrochen hatte, gab ich „Black-ish – Season 1“ eine Chance. Diese Entscheidung sollte sich als die richtige herausstellen…

Black-ish – Season 1 | © ABC Studios

Black-ish – Season 1 | © ABC Studios

Eine herrlich klassische Familien-Sitcom

Wie gerne würde ich jetzt den Vergleich zu „Die Bill Cosby Show“ ziehen. Neben „Alf“ meine erste Begegnung mit einer Sitcom und… aber nein, speziell über diese Serie will ich heute nicht mehr reden. Ihr kennt die Gründe. Also wenden wir uns lieber „Black-ish“ zu, die in (fast) jeder Hinsicht eine zeitgemäße Comedy-Serie ist. Auch wenn in jeder Episode eine gesellschaftlich relevantes Thema angesprochen wird, so bietet „Black-ish“ in vielerlei Hinsicht doch ganz klassische Familienunterhaltung. Und das hat mir die Serie wirklich sympathisch gemacht. Zwar werden schwarze Themen ganz bewusst (und das mit einer gesunden Mischung aus Ernsthaftigkeit und Selbstironie) angesprochen, doch wirkt die Serie nie belehrend.

Fazit

Auch wenn sich die Serie einiges traut und auch schwierige Themen verarbeitet, so merkt man doch, dass man es mit einer Network-Serie zu tun hat. Gerade der formelhafte Aufbau wirkt über 24 Episoden gestreckt ein wenig ermüdend, was aber auch zur klassischen Erzählform der Familien-Comedy passt. Insgesamt hatte ich viel Spaß mit der Familie Johnson und werde bestimmt noch ein wenig mehr Zeit mit ihr verbringen: 8/10 (7.6) Punkte.

Media Monday #334

Wieder ist das Wochenende viel zu schnell an uns vorbeigezogen. Ich hatte noch die wage Hoffnung, dass ich meine Erkältung danach endlich auskuriert habe, doch das hat leider nicht geklappt. Nach dem Kindergeburtstag am Freitag habe ich das restliche Wochenende nicht viel gemacht: bügeln, spielen, Hörspiele hören, Plätzchen backen. Das waren auch schon die Highlights. Nun noch die Fragen des Medienjournals beantworten und dann schon in die vorletzte Novemberwoche starten… wow!

Media Monday #334

  1. Im Allgemeinen sind es ja speziell Filme, die mich reizen, bei denen ich emotional involviert werde, die mich in ihre Welt hineinziehen und die mich zum Nachdenken bringen, wie zum Beispiel jüngst „Arrival“.
  2. Aber das Schönste ist doch immer noch, wenn ich vom Film unterhalten werde, dann darf es auch gerne einmal „Anaconda“ oder etwas in dieser Art sein.
  3. Wohingegen ich es absolut nicht leiden kann, wenn mich Filme aufgrund ihrer Geschichte oder ihrer Figuren komplett kalt lassen (z.B. „Krieg der Götter“).
  4. Bei Büchern oder auch Comics verhält es sich hingegen oft so, dass ich mir meist die richtigen Geschichten aussuche und somit selten enttäuscht werde.
  5. Blicke ich allerdings auf die zahllosen Serien-Enthusiasten dieser Tage, dann kann ich den Reiz dieser Erzählform gut nachvollziehen, besitzen doch viele Serien (z.B. „Boardwalk Empire“) Kinoqualität.
  6. Dann doch lieber noch einmal den TV abschalten und ganz analog für den Kindergeburtstag des Zwergofanten zum Kegeln gehen. Das bringt mindestens ebenso viel Spaß!
  7. Zuletzt habe ich im Zuge meiner Nominierung für den „Blogger Recognition Award“ meine Tipps für neue Blogger niedergeschrieben und das war genau mein Thema, weil ich nach wie vor finde, dass zu viele potenzielle Blogger zu Facebook und Co. abwandern.

Eine Impression vom Kindergeburtstag (mehr davon auf Instagram):

Abenteuer Kind #28: Ein spontan vorverlegter Kindergeburtstag

Letzte Woche hatte ich vom fünften Geburtstag unseres Zwergofanten berichtet. Heute, also genau eine Woche später, sollte der Kindergeburtstag stattfinden. Im November kann man nicht einfach die Kinder im Garten bespaßen und neun Kinder im Haus? Auch nicht so ideal. Wir wollen also Kegeln gehen. Um sprichwörtlich fünf vor zwölf – natürlich nachdem alle Einladungen schon längst verteilt sind – bekommen wir einen Anruf: „Oh, wir haben ganz vergessen, dass am Samstag ein Kegelturnier stattfindet!“ Was also tun? Alle Gäste durchtelefonieren und den Geburtstag spontan um einen Tag vorverlegen. Nichts einfacher als das.

Ein leckerer Regenbogenfisch-Kuchen

Ein leckerer Regenbogenfisch-Kuchen

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Anaconda (1997)

Nach einer sehr anstrengenden Arbeitswoche, durch die ich mich mehr schlecht als recht mit einer fiesen Erkältung geschleppt habe, stand heute der Kindergeburtstag unseres Zwergofanten auf dem Programm. Danach war ich so durch, dass ich fast im Kinderzimmer eingeschlafen wäre. Dennoch wollte ich unbedingt noch einen Film schauen und habe mich mit „Anaconda“ für das anspruchsloseste Werk entschieden, das ich im Regal finden konnte:

Anaconda (1997) | © Sony Pictures Home Entertainment

Anaconda (1997) | © Sony Pictures Home Entertainment

Wenn Jon Voight mit der Schlange tanzt

Luis Llosas Film ist kein Unbekannter. Bereits vor 20 Jahren habe ich ihn im Kino gesehen. 20 Jahre. Unfassbar. Ich konnte mich an nicht mehr viel erinnern und überlasse die Zusammenfassung deshalb lieber Filmschrott, der wie immer sehr unterhaltsam die Höhepunkte des Films wiedergibt. Ich dagegen konzentriere mich lieber auf die Wirkung dieses Tierhorror-Streifens: Der Film ist so unglaublich 90er, dass es schon fast erschreckend ist. Man ist ja inzwischen die Filmästhetik der 80er gewöhnt, doch auch das Jahrzehnt danach kann aus heutiger Sicht ganz schön angestaubt und seltsam wirken. Hat man wirklich ernsthaft solche Frauenfiguren geschrieben? Und was haben sich eigentlich Jon Voight und Owen Wilson bei ihren Darbietungen gedacht?

Fast schon positiv überrascht war ich dagegen von den Effekten, da Luis Llosa glücklicherweise nicht vollständig auf CGI setzt, das aus heutiger Sicht leider kaum noch zu ertragen ist, sondern tatsächlich viel mit Modellen arbeitet. In diesen Szenen macht der Film wirklich Spaß, wenngleich der Horror, der von der titelgebenden Anaconda ausgeht, auch nicht besonders erschreckend ist. Das hatte ich mir aber schon 1997 gedacht – und damals wie heute war es dem Unterhaltungswert glücklicherweise kaum abträglich.

Fazit

Nein, „Anaconda“ ist kein guter Film. Wer auf Tierhorror steht und einmal sehen möchte, was in den 90er Jahren – neben den großen Produktionen – im Kino so gang und gäbe war, der kann hier ruhig einmal reinschauen. Ich hatte meinen Spaß damit, wenngleich ich auch bezweifle, den Film in den nächsten 20 Jahren noch recht häufig zu sehen: 6/10 Punkte.

Blogger Recognition Award: Meine Tipps für neue Blogger

Schon lange habe ich an keinem Award mehr teilgenommen. Im Grunde sind es nur virtuelle Kettenbriefe und ich komme ja sowieso schon nicht dazu, all das zu schreiben, was ich gerne möchte – wozu also die Zeit opfern? Über die Nominierungen von Schlopsi, filmlichterMa-Go und  ainu89 für den „Blogger Recognition Award“ habe ich mich jedoch gefreut. Eben weil dieser Award ein Thema hat, das mir sehr am Herzen liegt: mehr Menschen zum Bloggen bringen. Vielen Dank!

Blogger Recognition Award

Worum es bei dem Award im Detail geht? Lest selbst:

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Die 5 besten Kinderbücher

Gorana widmet sich mit dieser Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG einmal wieder dem geschriebenen Wort. Beim Thema Kinderbücher muss ich auch gar nicht lange überlegen, sondern kann einfach aufzählen, was über die letzten Monate und Jahre die Highlights bei der obligatorischen Gute-Nacht-Geschichte waren… 🙂

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #69

Das Thema für Ausgabe #69 lautet:

Die 5 besten Kinderbücher

  1. „BFG: Big Friendly Giant – Sophiechen und der Riese“ (Roald Dahl, 1982) – Das Buch war wirklich ein großer Spaß für die Kinder. Ich habe es erst recht spät nach dem Kinobesuch der Verfilmung entdeckt, doch den Kindern (und mir) hat es ausgezeichnet gefallen.
  2. „Das große Buch vom kleinen grünen Drachen“ (Ursula Fuchs, 1979) – Ein Klassiker, den ich noch aus meiner eigenen Kindheit kenne. Tatsächlich funktionierten die turbulenten Geschichten rund um Morris und seinen qualmenden Freund auch heute noch ausgezeichnet. Liebe ich sehr.
  3. „Der Hobbit“ (J. R. R. Tolkien, 1937)  – Bei Tolkiens Einstieg in die Mittelerde-Saga bin ich mir selbst nicht so sicher, ob es ein klassisches Kinderbuch ist. Dennoch gehört es einfach auf diese Liste, da ich es bis heute zu meinen Lieblingsbüchern zähle.
  4. „Oma und Frieder“-Reihe (Gudrun Mebs, 1984) – Die Bücher rund um Frieder und seine resolute Oma sind einfach herrlich zu lesen und für die Kinder stets ein großes Vergnügen. Die Geschichten besitzen zudem Herz und viel Humor. Tolle Kinderbücher!
  5. „Petronella Apfelmus“-Reihe (Sabine Städing, 2014) – Der jüngste Eintrag auf dieser Liste geht schon fast in Richtung Jugendbuch bzw. sind die Bücher nicht mehr nur für die ganz Kleinen geeignet. Wunderbare Abenteuer mit viel Fantasie und herrlich verschrobenen Charakteren.

Boardwalk Empire – Season 4

Ist es nicht toll, wenn man sich so richtig in einer Serie verlieren kann? Dieses Gefühl hat „Boardwalk Empire – Season 4“ in den letzten zwei Wochen bei mir ausgelöst. Nachdem ich die vorherigen drei Staffeln in recht kurzer Zeit gesehen habe, betreibe ich für meine  Verhältnisse fast schon exzessives Binge-Watching, sprich ich schaue so gut wie jeden Abend eine neue Episode. Ob ich der Serie damit inzwischen schon überdrüssig geworden bin, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

Boardwalk Empire – Season 4 | © Warner Home Video

Boardwalk Empire – Season 4 | © Warner Home Video

Das Ende ist nah…

Das vierte Jahr der Serie fühlt sich tatsächlich anders an als die vorhergehenden Staffeln und insbesondere auch als das dritte Jahr. Man merkt, dass sich die Autoren so langsam aber sicher darauf vorbereiten, die Erzählstränge ihrer Charaktere zu Ende zu führen. Teils geschieht dies auch schon innerhalb der vierten Staffel und ich fand es bemerkenswert, dass kaum eine Figur aus den Anfangstagen vergessen wurde. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass man manchen Erzählstrang durchaus schneller hätte abschließen können. Durch die perfekte Inszenierung und das lustvolle Spiel der Darsteller kommt jedoch nie Langeweile auf und ich hätte mir manchmal nur gewünscht, dass gewisse Charaktere (noch) mehr Zeit bekommen. Gerade auch weil das vierte Jahr für kaum eine der Figuren positive Entwicklungen bereithält.

Mit Dr. Valentin Narcisse (gespielt von Jeffrey Wright) gibt es einen neuen Gegenspieler in Atlantic City, der sich von Gyp Rosetti aus dem Vorjahr ziemlich unterscheidet. Ein Soziopath ist er dennoch. Speziell Chalky White hat unter Narcisse zu leiden, was seine Geschichte zu einer der interessantesten der Staffel macht. Mit Sally Wheet (gespielt von Patricia Arquette) betritt auch eine neue weibliche Figur die Bühne, die speziell im Schlagabtausch mit Nucky großartig ist. Überhaupt agiert Nucky in dieser Staffel eher im Hintergrund, was für ganz besondere Spannungen sorgt. Und der unterhaltsamste Handlungsstrang? Der gehört wohl Nelson Van Alden (gespielt von Michael Shannon) und schwankt zwischen Wahnsinn und Komik. Wer hätte gedacht, dass sich diese Figur über den Verlauf der Serie so extrem entwickelt?

Fazit

Zu Beginn der Staffel hatte ich mich tatsächlich  noch gefragt, ob sich die Autoren nicht ein wenig verrennen, indem sie jeden Charakter (z.B. Gillian Darmody oder Richard Harrow) auserzählen. Spätestens in den finalen Episoden kulminieren die Ereignisse jedoch, so dass alles Vorangegangene plötzlich Sinn ergibt. Wirklich unfassbar, was hier auf die Figuren und auch uns Zuschauer einprasselt. Was für ein Finale! Die verbleibenden acht Episoden dürften nun extrem spannend werden: 9/10 (9.4) Punkte.

Media Monday #333

Ein aufregendes Geburtstagswochenende liegt hinter uns. Inklusive Vor- und Nachbereitungen gab es nur wenig Zeit für anderes. Das muss aber auch so sein und gehört einfach dazu. In der kommenden Woche ist jeder einzelne Abend schon verplant und ich hoffe, dass ich bis zum Kindergeburtstag am Freitag nicht komplett schlapp mache: mein Husten hört sich an, als hätte ich in den letzten drei Jahrzehnten Kette geraucht. Doch nun werde ich mit den Fragen des Medienjournals erst einmal entspannt den Sonntag ausklingen lassen…

Media Monday #333

  1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird, erinnere ich mich gerne an den Sommer und unseren Ausflug in den Zoo Leipzig zurück.
  2. Die TV-Serie „Silicon Valley“ bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, funktioniert vermutlich aber auch deshalb so gut für Zuschauer, die einen Bezug zu Software-Entwicklung, Startups und IT haben.
  3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt, ist für mich nichts Neues, da ich TV-Serien ohnehin schon immer staffelweise schaue – allerdings meist nur eine Episode pro Tag.
  4. Der Roman „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ ist in meinen Augen so erfrischend anders, da ich eine Prämisse dieser Art zuvor noch nicht gelesen oder gesehen habe.
  5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für „House of Cards“ werde erwärmen können, denn meine Motivation weiterzuschauen ist nach den Enthüllungen rund um Kevin Spacey ziemlich gering.
  6. Der Sci-Fi-Flop „Juptiter Ascending“ ist so abgedreht, dass er mich trotz offensichtlicher Schwächen ausgezeichnet unterhalten hat.
  7. Zuletzt habe ich einen Blog-Artikel über den fünften Geburtstag unseres Zwergofanten geschrieben und das war durchaus mit Arbeit verbunden, weil ich zuvor 65 Geburtstagsfotos bearbeitet und die passenden für das Blog ausgewählt habe.