The Return of the First Avenger – OT: Captain America: The Winter Soldier (2014)

Nach einer weiteren arbeitsamen Woche hat meine Erkältung die gute Idee gehabt, noch eine Schippe draufzulegen. Unglaublich wie viel Schleim so ein einzelner Körper produzieren kann. Doch wenden wir uns schöneren Dingen zu: Ich habe es mir nicht nehmen lassen trotz eingeschränkter Aufmerksamkeit einen Film zu sehen. Nachdem ich Radio Nukular über das Marvel Cinematic Universe (MCU) erzählen hörte, bekam ich selbst Lust, die Reihe mit „The Return of the First Avenger“ fortzusetzen…

The Return of the First Avenger (2014) | © Walt Disney

The Return of the First Avenger (2014) | © Walt Disney

Einfach (zu) perfektes Popcorn-Kino

Seit meiner Wiederholungssichtung von „Guardians of the Galaxy“ habe ich dem MCU schon keinen Besuch mehr abgestattet. Dabei stehen die darauf folgenden vier Filme bereits seit mehreren Monaten im Regal. Bei mir hatte sich eine gewisse Superhelden-Müdigkeit eingestellt, was ich nach den ersten paar Minuten von „Captain America: The Winter Soldier“ überhaupt nicht verstehen konnte: Der Film macht enorm viel Spaß. Die Action ist flott inszeniert, die Sprüche sind witzig, die Inszenierung ist sauber, die Szenen episch und die Charaktere herrlich übertrieben. Jeder Effekt sitzt und man wird förmlich mit Eye-Candy überrollt. Ein Traum? Jein, denn dadurch wirkt der Film zu perfekt und lässt Ecken und Kanten vermissen.

Auch wenn sich die Geschichte, untypisch für Marvel, wie ein klassischer Spionage-Film anlässt, so wird daraus gegen Ende doch wieder das typische Action-Gewitter. Die Konflikte mögen etwas geerdeter sein, als in den anderen Filmen des MCU, doch so wirklich schaffen es die Russo-Brüder nicht, sich von den Vorgängern abzuheben. Da fand ich selbst „Captain America: The First Avenger“ aufgrund seines Settings fast noch spannender – auch wenn diese Meinung wohl nicht viele teilen. Das alles macht „The Return of the First Avenger“ nicht schlechter, jedoch bekommt man abermals ein effektüberladenes Superhelden-Spektakel zu sehen, das jedoch zugegebenermaßen enorm viel Spaß macht.

Fazit

Ich bin froh, mich nach einem guten Jahr Pause wieder einmal dem MCU zugewandt zu haben. Auch wenn viele Stimmen in den Weiten des Internets anderes verlauten lassen, so ist auch „The Return of the First Avenger“ nicht die große, viel düsterere und ach so erwachsene Offenbarung. Nein, es ist ein typischer Disney/Marvel-Streifen und als solcher bietet er, wie zu erwarten, perfekt kalkulierte Unterhaltung: 7/10 Punkte.

64 Gedanken zu “The Return of the First Avenger – OT: Captain America: The Winter Soldier (2014)

  1. Ich wusste nicht diesen Artikel schon geliket zu haben.^^ Wie auch immer. Schön, dass du dir auch den zweiten Cap-Film zur Brust genommen hast. Ich sehe ihn auch als extrem unterhaltsamen Film an. Die Story ist sehr griffig und bekommt mit dem Winter Soldier noch mehr Pep. Teil 1 fand ich stellenweise auch echt gelungen. Aber an Winter Soldier kommt er nicht vorbei. 😉 Ich habe auch schon ein paar MCU in meinem Blog. Weitere folgen. 😉

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  2. Der gehört vermutlich zu meinen lieberen Marvel Filmen. Zumindest im Mittelteil bezieht man sich, nicht nur durch die Besetzung von Redford, auf 70er Jahre Thriller. Auch fand ich es spannend, das man bereit war mit dem zentralen Element SHIELD etwas wirklich spannendes, unerwartetes zu machen. Und Black Widow darf zur Handlung beitragen! Die Endkloppe zog es dann aber wieder runter, das stimmt wohl.

    Allerdings war ich dann sehr muffig, als man das in Avengers 2 direkt zurückgerollt hat. Weil Sam Jackson lieb guckt. Okay, ist ungewöhnlich für ihn aber trotzdem… 😉 Das war für mich dann auch mein weitestgehender Ausstieg bei Marvel.

    Vielleicht ein Film, wo der deutsche Titel besser ist? Der Winter Soldier war ja nun sowas von nebensächlich.

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    • Ich hatte zuvor auch gehört, der Film solle an die Spionage-Thriller der 70er erinnern, dann noch Robert Redford usw., doch letztendlich war es mir dann doch zuviel Standard-MCU-Gedöns. Zwar sehr unterhaltsam, aber auch nicht der Überflieger.

      Bin mal gespannt, wie das nun bei „The Avengers 2“ wird. Vielleicht heute Abend. Der deutsche Titel ist ok, aber genauso einfallslos, finde ich… 😉

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    • Ach, der Film hat eben die Bewertung bekommen, die er verdient hat. Ich fand ihn auch gelungen, aber eben dann doch auch nicht mehr. Für mich reiht er sich ziemlich gut in das MCU ein, ohne ein Überflieger zu sein. Tatsächlich ragt für mich hier ohnehin nur „Guardians of the Galaxy“ und der erste „The Avengers“ heraus.

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    • Tatsächlich leider ja. Ich habe zurzeit so viel auf dem Tisch, dazu drei neue Mitarbeiter im Team, wenn ich da zu Hause bleibe, kann ich nächste Woche 80 Stunden arbeiten. Aber wenn es Montag nicht besser ist, geh ich vielleicht doch mal zum Arzt. Hilft ja nix.

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      • Hilft nichts. Der Körper holt sich eh, was er braucht. Das ist dem egal, wie viel Arbeit man hat. 😉 Gerade erst wieder an mehreren Kollegen gesehen, die über Wochen kränkeln und sich ins Büro schleppen, nur um dann irgendwann völlig zu kollabieren und gleich ne Woche oder zwei auszufallen. Vielleicht hab ich da ne falsche Einstellung, aber wenn ich krank bin, bleib ich gleich zu Hause. Damit bin ich bislang immer gut gefahren, auch als Lehrerin. 🙂 Aber vielleicht kommst du am Wochenende ja wieder auf die Beine! 🙂

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      • Ich sehe das ja ganz genauso und schicke meine Mitarbeiter auch heim, wenn sie krank sind. Nur mir selbst fällt das unglaublich schwer mich da rauszunehmen. Ist dann oft noch mehr Stress, als sich krank in die Arbeit zu schleppen. Dass das dumm ist, weiß ich ja selbst… :/

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      • Du hast halt ein großes Pflichtbewusstsein. Das an sich ist nicht dumm. 🙂 Ich sehe auch ein, dass es für Führungskräfte schwieriger ist, sich mal rauszunehmen. Aber auch für Krankheitsfälle von Vorgesetzten sollte es Lösungen geben. Jeder ist kurzfristig ersetzbar. Vielleicht erziehst du dir direkt einen der neuen Mitarbeiter zu deinem Stellvertreter? 😀

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      • Ach, ich habe durchaus Kollegen im Führungskreis, die machen einen super Job und übernehmen auch Aufgaben, keine Frage. Allerdings gibt es aktuell sooo viele Themen, ich habe nächste Woche drei Bewerber da und und und… aber so oder so, ich muss mal wieder fit werden. Ein Tag Wochenende ist ja noch… 😉

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      • Ich war heute tatsächlich beim Arzt. Scheint sehr hartnäckig zu sein und Temperatur habe ich auch (wäre ja nie auf die Idee gekommen das vorher selbst mal zu checken). Insofern eher völlig dahingerafft. War auch nicht in der Arbeit, sondern habe Home Office gemacht mich erholt.

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      • Hat er mich doch. War auch ganz brav zwei Tage zu Hause. Ganz abschalten ist aber auch schwierig, deshalb das Home Office. War aber schon deutlich erholsamer. Und jetzt bin ich wieder, ähm, topfit… 😉

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      • Bevor dann alles aufläuft und einen zwei Tage später erschlägt, ist ein wenig Arbeit in Ruhe ja nicht schlecht. Hab mir ja Pausen gegönnt. So richtig „krank sein“ mit dem ganzen Tag im Bett liegen? Das hatte ich schon seit mindestens 8 Jahren nicht mehr.

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      • Ich sage ja nicht, dass ich das nicht nötig hätte, nur hat sich die Gelegenheit in den letzten Jahren einfach nicht ergeben. Eltern-Bonus… 😉

        Ich krächze und schniefe immer noch, hab heute aber auch fast den ganzen Tag geredet, was nicht förderlich war. Egal. Wochenende! 🙂

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      • Egal – Wochenende! Das war auch mein Gedanke gestern Nachmittag. 😀 Rasten bei Euch alle Kunden und Partner auch so aus in der Vorweihnachtszeit und wollen alles superperfekt und am besten sofort? Ich finde diesen Anspruch auf Perfektion und Besonderheit im Dezember richtig anstrengend.

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      • Bei uns ist das eher die Planung fürs kommende Jahr sowie Maßnahmen, um das Rest-Budget sinnvoll auszugeben. Bei mir liegen zusätzlich noch einige Personalthemen auf dem Tisch. Andere Themen also, aber auch anstrengend.

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      • Ja, leider ist das so. Ideal wäre es mindestens eine Woche vor Weihnachten schon frei zu haben, um in die richtige Stimmung zu kommen. Klappt leider nie. Muss also auch in ein paar wenigen Tagen gelingen.

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      • Das Thema hatten der Herr Koch und ich heute auch schon. Es wäre wirklich schön, in der Adventszeit Urlaub zu haben und alles ganz in Ruhe „erledigen“ zu können. Ist aber leider weder bei mir noch bei ihm machbar. Bei ihm schon dreimal nicht, der tausend Weihnachtsfeiern im Restaurant sei Dank…

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      • Leider nicht, da müssen wir beide arbeiten. Und Weihnachten verbringen wir ja eh getrennt. 😦 Silvester hat er abends frei und an Neujahr dann auch. Das muss reichen. Weihnachten wird wohl nie eine gemütliche Zeit bei uns werden. Hast du Urlaub zwischen den Jahren?

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      • Ohje, schade. Aber zwischen den Jahren ist es vermutlich wenigstens in deinem Job ruhiger. Bei uns arbeiten auch etliche, die mal in Ruhe ihr Zeug abarbeiten wollen (d.h. wenig Meetings). Ich habe tatsächlich zwei Wochen komplett frei, was aber auch bitter nötig ist mit all den Feiereien (Weihnachten, Silvester, Neujahr, zwei Geburtstage usw.).

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      • Wir hoffen auch, dass es ruhig zugeht zwischen den Jahren. Bei uns haben auch nur zwei Leute Urlaub. Ich hätte auch gern komplett frei zwischen Weihnachten und Silvester, aber dafür reichten meine Urlaubstage nicht mehr. Ist nicht so, dass ich unbedingt gebraucht werde im Büro, aber das kann ja auch mal ganz entspannt sein. 😉 Hoffentlich kommst du in den zwei Wochen dann mal ein bisschen runter und wirst wieder richtig gesund! 🙂

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      • Ich hebe mir immer ganz bewusst genug Urlaub auf, da ich die Tage brauche. Die Kids haben eh frei und die zwei Wochen stehen ohnehin im Zeichen der Familie. Kann mir aber auch vorstellen, dass es im Büro ganz angenehm ist, besonders wenn zu Hause eh niemand da ist.

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      • Das war auch mein Gedanke: Bei mir ist eh keiner zu Hause, dann kann ich auch arbeiten gehen. Ich hätte auch über Silvester bei meiner Familie bleiben können (wenn ich noch genug Urlaubstage gehabt hätte 🙂 ), aber ich hab es einfach satt, jeden Feiertag ohne den Herrn Koch zu verbringen. Also nehmen wir unseren Urlaub lieber zusammen irgendwann im Jahr. 🙂 Kann mir aber vorstellen, dass es für euch viel besser ist, wenn du nach Weihnachten zu Hause bist. Deine ganze Familie ist ja da, da ergibt das schon Sinn. 🙂

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      • So ähnlich ist der Plan. 🙂 Wir meiden zwar die richtige Hochsommermonate, um Urlaub zu nehmen (muss ja nicht sein, dass man sich die exorbitanten Preise in den Schulferien antut als Paar ohne Kinder…), aber im Mai sind zwei Wochen geplant und im September auch nochmal eine. Und diese zwei Tage Arbeit zwischen Weihnachten und Silvester werden mich kaum umbringen. 🙂

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      • 24 Urlaubstage sind das, was laut Gastronomie-Tarifvertrag für Niedersachsen mindestens vorgeschrieben ist. Es gibt natürlich auch Firmen, die mehr gewähren. Da der Herr Koch aber bei einem riesigen Konzern angestellt ist, hat der das natürlich nicht nötig. Es gibt dann noch Ausgleichstage, falls man an bestimmen Feiertagen arbeitet (Osternmontag, erster Weihnachtstag, Himmelfahrt oder so). Aber die sind halt kein planbarer Urlaub, sondern müssen einfach mal so zwischendurch abgebaut werden. Die Gastronomie ist keine Branche, die besonders gut mit ihren Arbeitnehmern umgeht.
        Ich habe auch 28 Urlaubstage und finde das eigentlich auch viel zu wenig. Hängt ja auch damit zusammen, ob man eine Fünf- oder Sechs-Tage-Woche hat – und in einem Bürojob ist es eben eine Fünf-Tage-Woche.

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      • Puh, die Gastronomie hört sich immer abschreckender an. Muss wohl etwas sein, für das man wirklich brennt, damit man diese unsteten Zeiten und sonstigen Einschränkungen hinnimmt. Durch Mehrarbeit, die bei mir beständig anfällt, sind es immer noch ein paar Überstundentage, doch planen lässt sich damit auch nicht wirklich. Ich kenne inzwischen auch viele Kollegen, die haben auf 36 Stunden oder so reduziert und sammeln dadurch alle zwei Wochen noch einen extra Tag an. Hätte wohl damals besser verhandeln müssen… 😉

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      • Gastronomie ist wirklich nur für Leute, die dafür brennen. Viele kommen einfach auch aus Gastrofamilien und sind mit diesen Arbeitsbedingungen aufgewachsen – und finden sie auch normal. Ist bei dem Herrn Koch nicht anders. Nach drei Jahren bin ich inzwischen auch schon deutlich toleranter geworden, aber am Anfang war es für mich auch schwer verständlich, warum man sich diesen Job antut. Das einzig gute an den langen Arbeitstagen ist tatsächlich – genauso wie bei dir – dass er auch ständig Überstunden macht und die dann abbauen muss. Das läuft aber auch meistens auf „Ach ich hab nächste Woche drei Tage frei, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag!“ hinaus. Davon haben wir dann natürlich herzlich wenig, weil ich arbeiten muss. Naja, irgendwas ist ja immer. 😉
        Wenn ich nochmal in die Verlegenheit komme, Bedingungen für einen Job zu verhandeln, werde ich auch eher um Arbeitszeit und Urlaubstage feilschen als ums Geld, glaube ich. Lieber hundert Euro weniger und dafür nur 38 Stunden oder 30 Urlaubstage…

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      • Wenn er die geleisteten Überstunden wirklich komplett abbauen kann, dann ist das tatsächlich ein Vorteil. Bei mir ist es vielleicht ein Viertel bis ein Drittel der Zeit, die ich dann wirklich frei nehme. Der Rest ist eben irgendwie mit drin. Naja, so hat eben jede Branche, Rolle und Position seine Vor- und Nachteile… 🙂

        Das Verhandeln um so etwas muss ich auch noch lernen. Im Moment wäre Stunden reduzieren eh verrückt, da ich ja schon mit meinen 40 hinten und vorne nicht hinkomme… 😉

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      • Ja, alle Überstunden werden dokumentiert und sollen eigentlich auch immer zügig abgebaut werden. Ab 70 Überstunden muss man in dem Unternehmen eigentlich sofort zu Hause bleiben, aber das ist auch nur eine Regel, damit es eine Regel gibt… Meistens baut der Herr Koch in ruhigeren Monaten die Überstunden ganz gut ab, aber dann in solchen Monaten wie Dezember direkt wieder auf. Es ist ein Teufelskreis. :-/ Dass du deine Mehrstunden nicht abbauen kannst und sie als selbstverständlich hingenommen werden, finde ich schon ganz schön dreist. Genau das Gleiche, dass du mit deinen 40 h nicht hinkommst. Das wird ja nicht an dir liegen, sondern daran, dass einfach zu viel auf dich abgewälzt wird. In solchen Momenten verstehe ich die Arbeitswelt nicht mehr.

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      • Ja, das ist wirklich schwierig. Offiziell soll man auch bei uns keine Überstunden machen und niemand ordnet diese offiziell an. Allerdings muss die Arbeit halt gemacht werden und es gibt Mitarbeiter, die machen zur Not halt länger, aber auch solche, die lassen nach acht Stunden den Stift fallen. Ist beides nicht ideal. Eine Lösung dafür habe ich allerdings auch nicht. Wenn ich darauf bestehen würde, könnte ich bestimmt auch jede Überstunde nehmen, aber das will ich auch irgendwie nicht. Die moderne Arbeitswelt macht es einem manchmal wirklich nicht einfach…

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      • Das ist ja das grundsätzliche Dilemma, wenn man seine Arbeit gerne macht und sich auch der Firma verbunden fühlt: Dann fällt es unglaublich schwer, Arbeit einfach Arbeit sein zu lassen und nach acht Stunden nach Hause zu gehen. Ich kann das tatsächlich ganz gut, obwohl ich meinen Job mag. Das heißt nicht, dass ich nach acht Stunden aus dem Büro renne, aber ich bin tatsächlich nicht bereit, deutlich länger zu bleiben, wenn es keinen trifftigen Grund (krasse Deadline o. ä.) gibt. Ich denke mir meistens, dass es nicht meine Schuld oder mein Problem ist, wenn ich meine Aufgaben nicht schaffe, sondern dass man mir dann einfach zu viele Aufgaben zugewiesen hat. Die Konsequenz ist dann einfach, dass Dinge später fertig werden oder hintenüber fallen. Ich glaube, das ist eine Erfahrung aus meiner Lehrerinnenzeit und inzwischen reiner Selbstschutz. Ist letztlich das gleiche wie die Frage, ob man krank zur Arbeit geht oder nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. 🙂

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      • Wirklich ein komplexes und kompliziertes Thema. Seit ich Führungskraft bin, fühle ich mich noch mehr mit dem Unternehmen verbunden und habe mehr Verantwortung. Das führt gleichzeitig auch zu höherem Einsatz, ohne den ich wohl auch nicht in diese Position gekommen wäre. Ob das letztendlich der richtige Weg ist? Vermag ich so nicht zu beurteilen, jedoch sehe ich es so wie du: Letztendlich liegt die Entscheidung bei jedem selbst. Und vielleicht werde ich mit der Zeit auch noch einsichtiger und lerne dazu… 😉

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      • Das ist natürlich ein berechtigter Einwand mit der Führungsstelle. Wahrscheinlich werde ich mit meiner aktuellen Einstellung keine große Karriere hinlegen. 😀 Aber, let’s face ist: Ich habe halt eh Germanistik studiert (eher ein Karrierekiller) und werde irgendwann in den nächsten Jahren zwecks Nachkommensproduktion eh eine Zeitlang aus dem Erwerbsleben aussteigen (müssen). Insofern kann ich mich mit dem kleinen Angestelltenleben aktuell gut engagieren. Eher kleines Einkommen, aber eben auch wenig Verantwortung und freie Wochenenden. So findet wohl jeder seine Nische. 🙂 Wer weiß, vielleicht legst du auch irgendwann nochmal ein Sabbatjahr ein. Oder nochmal Elternzeit? 😉

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      • Ich hatte diese Einstellung allerdings auch schon davor und es nie bewusst auf eine Führungsposition angelegt. Das kam irgendwann fast schon von selbst und ich bin mir sicher, dass diese Grundeinstellung auch mit ein Faktor dabei war. Was Nachwuchs angeht, so muss ich ja sagen, dass es bei uns im Unternehmen etliche Frauen in Führungspositionen gibt, die aufgrund von Familie in Teilzeit arbeiten. Das ist bestimmt nicht immer einfach, finde ich aber super. Was natürlich nicht heißen soll, dass solch eine Position auf jeden Fall anstrebenswert ist. Ich habe da so manchmal auch noch meine Zweifel… 😀

        Sabbatjahr oder Elternzeit? Halte ich momentan beides für seeeehr unwahrscheinlich… 😉

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      • Es ist super, wenn Frauen in Führungspositionen arbeiten! Ich glaube, die Welt wäre ein viel besserer Ort, wenn auch in Chefetagen Gleichberechtigung herrschen würde – sei es jetzt in Teilzeit oder Vollzeit. Ich weiß nur nicht, ob das für mich das Richtige wäre. Manchmal wünsche ich mir mehr Verantwortung, aber nicht unbedingt Personalverantwortung, sondern eher die Freiheit, auch mal Dinge für Kunden selbstständig entscheiden zu dürfen und nicht alles abnicken zu lassen. Lustigerweise hat vor Kurzem eine Kollegin zu mir gesagt, sie könnte sich mich total gut als Vorgesetzte vorstellen -weil ich nicht zu allem Ja und Amen sagen würde. Ich war total baff, weil ich mich selbst gar nicht so wahrnehme im Job. Man lernt halt doch nie aus. 😀 Die Agentur, in der ich arbeite, hat aber nicht mal zehn Mitarbeiter, da wird es eh schwer mit dem großen Aufstieg. 😉

        Dass mit dem Sabbatjahr und der Elternzeit war einen Versuch wert. Ich wollte dir ja nur ein paar Vorschläge machen… 😀

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      • Entscheidungsfreiraum ist ohnehin einer der besten Motivatoren für Mitarbeiter. Gerade in kreativen Jobs. Da trennt sich auch die Spreu vom Weizen, denn nicht jeder kann damit etwas anfangen bzw. manchmal muss man eben auch zu „disagree and commit“ stehen – sowohl als Mitarbeiter als auch besonders als Führungskraft. Auf jeden Fall schön, dass du solch ein positives Feedback bekommen hast. Und wer weiß? Du wirst ja noch eine Zeit lang in dem Job unterwegs sein… 🙂

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    • Ach, das Nazi-Hirn hatte noch so etwas wie Trash-Faktor. Das hat für mich sogar ziemlich gut funktioniert. Mich hat dagegen eher der schwache Gegenspieler sowie der erneute Action-Overkill im Finale gestört. Insgesamt für mich aber ein guter Film, keine Frage.

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      • So sehr Actionoverkill war’s ja gar nicht im Vergleich zu „Age Of Ultron“. Das mit dem Nazihirn hat mir deswegen den Film ruiniert, weil die Story an sich aktuelle Bezüge zur politischen Lage (NSA-Überwachung usw.) aufgegriffen hat. Entweder du machst so einen Film von vorneherein mit ironischer Brechung und dann kann das mit der Nazi-Unterwanderung unter Umständen passen, aber nicht in einen sonst eher ernsthaften Film.

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      • Da liegt für mich vielleicht auch das Problem: So richtig ernst habe ich den Film nie genommen. Er wollte das zwar, doch das alles in dieser übertriebenen Marvel-Welt? Nee, das hat nicht gezündet bzw. hat es mich zumindest beim Nazi-Cyber-Brain nicht zweifeln lassen… 😉

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