Media Monday #363

Das Wochenende ist viel zu schnell vergangen. Wir waren trotz teils heftiger Unwetter viel unterwegs und auch heute haben wir die Gelegenheit genutzt, um nachmittags ins Freibad zu gehen. Leider hat sich der Zwergofant nach der Rückkehr die Hand in der Tür eingeklemmt, so dass unser Sonntag mit einem Besuch in der Notaufnahme endete. Ich nutze derweil die Zeit, um die Fragen des Medienjournals zu beantworten und werde danach dem Zappelinchen noch etwas zu Essen zubereiten. Dieses unnütze Warten, ohne etwas tun zu können, ist schrecklich! 😟

Media Monday #363

  1. Eines der ungewöhnlichsten Filmerlebnisse in letzter Zeit war für mich Steven Spielbergs „Duell“, weil der Film selbst 47 Jahre nach seinem Entstehen immer noch unglaublich packend ist.
  2. Gemma Teller Morrow (Katey Sagal) aus „Sons of Anarchy“ ist eine so großartige Figur, schließlich verfolgt sie stets ihre ganz eigene Agenda und ist dabei ein wirklich faszinierender Charakter.
  3. Wie kann es eigentlich angehen, dass ich bislang „Red Oaks“ noch nicht komplett gesehen habe? Es ist eine wunderbare Coming-of-Age-Comedy, die in den 80ern spielt!
  4. Mittlerweile kenne ich wohl beinahe jeden Film mit Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) und der jüngste Teil „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ war fast eine positive Überraschung.
  5. Kaum ein Film oder eine Serie ist ja leider wirklich unglaublich schlecht gealtert, denn wenn man sie im Kontext ihrer Zeit (z.B. „Rambo 2: Der Auftrag“) betrachtet, kann man fast immer eine interessante Beobachtung machen.
  6. Ist die Rede von Sommerlektüre kann ich bestätigen, dass ich im Sommer tatsächlich häufiger zum Lesen komme, als im Winter.
  7. Zuletzt habe ich einen Artikel über den 12. Jahrestag meines Blogs geschrieben und das war durchaus emotional, weil man daran sieht, was im vergangenen Jahr so alles passiert ist (und das war einiges).

Run, Fatboy, Run (506)

Nachdem ich erst gestern laufen war, wollte ich mich heute noch einmal an das Thema Intervalltraining wagen. Nach dem Unwetter gestern hatte ich mir ein wenig Abkühlung erhofft, doch es war einfach nur mehr Feuchtigkeit in der Luft. Puh!

Intervalltraining in schwüler Hitze

Intervalltraining in schwüler Hitze

Distance: 5.88 km
Duration: 00:32:41
Elevation: 34 m
Avg Pace: 5:33 min/km
Avg Speed: 10.79 km/h
Heart Rate: 165 bpm
Stride Frequency: 155 spm
Energy: 488 kcal

Dieses Mal bin ich 10 Sets mit jeweils 300 Meter Tempo und 200 Meter Erholung gelaufen. Davor und danach noch jeweils 400 Meter entspanntes Ein- bzw. Auslaufen. Im Gegensatz zum letzten Versuch fällt auf, dass die Regelmäßigkeit der Sets auf der Tartanbahn deutlich größer ist als auf der Straße:

Intervalltraining: 10 Sets à 300 Meter Tempo und 200 Meter Erholung

Intervalltraining: 10 Sets à 300 Meter Tempo und 200 Meter Erholung

Es ist erstaunlich, um wie viel länger sich diese Trainingsform anfühlt. Ich habe ja noch nicht viel Erfahrung damit, doch gefühlt sind die Standard-10-Kilometer deutlich kürzer. Mal sehen, wann ich es das nächste Mal anpacke…

Im Ohr: FatBoysRun – Episode 124: Brookstest und Hörerfragen

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache – OT: Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales (2017)

Aktualisierung: Ich habe „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ am 23. September 2022 zum zweiten Mal gesehen und eine Besprechung der Wiederholungssichtung veröffentlicht.

Nachdem wir heute das Kindergartenfest der der Nichte und der Neffen besucht hatten, auf dem eine frei interpretierte Nacherzählung von Captain Jack Sparrows Abenteuern aufgeführt wurde, stand der Film des Abends schnell fest. Das stürmische Wetter sorgte zudem dafür, dass wir uns gerne vor den Fernseher zurückzogen und „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ in den Blu-ray-Player gelegt haben…

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (2017) | © Walt Disney

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (2017) | © Walt Disney

Back to the Roots oder Fortsetzung um jeden Preis

Die „Pirates of the Caribbean“-Reihe hat die typische Entwicklung eines größeren Franchises durchgemacht. Wurde der erste Teil noch von fast allen geliebt, entwickelte sich die Filmreihe über die Zeit immer weiter zum hassenswerten Von-der-Stange-Blockbuster. So zumindest die Meinung vieler Filmfreunde. Ob nach dem Abschluss der Trilogie überhaupt noch ein vierter Teil nötig gewesen wäre, ist auch eine legitime Frage. Mit diesem hatte man die fortführende Erzählung verlassen und sich endgültig auf die zu Beginn geliebte, und inzwischen verachtete, Figur Captain Jack Sparrow konzentriert. Für mich hat das weiterhin recht gut funktioniert, doch ich liebe ja auch den Überflop „Die Piratenbraut“ und habe somit augenscheinlich ein Faible für dieses Genre. Was hat nun also der jüngste Spross der Reihe zu bieten?

Tatsächlich haben sich die Autoren angeschickt, dieses Mal direkt an die Trilogie anzuknüpfen, die damals ja ein erstaunlich düsteres Finale hatte. Man begegnet somit etlichen bekannten Figuren und erlebt mit ihnen neue Abenteuer. Tatsächlich haben mir aber gerade die überzogenen Actionszenen mit viel Slapstick, dafür ohne tiefere Bedeutung, viel Freude bereitet (deshalb liebe ich auch den zweiten Teil der Reihe so sehr). Die Handlung selbst funktioniert als Rahmen recht gut, um die Geschichte Will Turners endlich zu Ende zu erzählen. Der neue Geisterpirat Salazar (Javier Bardem) war mir dagegen zu beliebig und die Schatzsuche zu generisch. Das hat man alles schon ein paar Mal erlebt, auch wenn so einige Schauplätze und Ideen wirklich unterhaltsam waren. Insgesamt wohl knapp über dem Niveau des Vorgängers.

Fazit

Wenn ihr schon von den letzten drei Filmen der Reihen genervt wart, müsst ihr euch auch den jüngsten Aufguss nicht ansehen. Habt ihr aber ein Faible für Piraten-Fantasy und seid Johnny Depp als Titelfigur noch nicht überdrüssig, dann macht auch dieser Besuch in der Karibik viel Freude. Selbst wenn mir der Film nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, so wurde ich doch für 120 Minuten wunderbar unterhalten: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (505)

Nachdem mein Plan, unter der Woche auch einmal morgens vor der Arbeit laufen zu gehen, nicht aufgegangen ist, habe ich es heute endlich einmal wieder angepackt. Eigentlich wollten wir gleich morgens los, doch dann hat es sich doch bis 9:30 Uhr verzögert und es war schon wieder viel zu heiß:

Laufen mit der besten Begleitung... :)

Laufen mit der besten Begleitung… 🙂

Distance: 10.29 km
Duration: 01:01:42
Elevation: 78 m
Avg Pace: 5:59 min/km
Avg Speed: 10.01 km/h
Heart Rate: 161 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 883 kcal

Der Zwergofant war wieder mit viel Freude dabei und ich stelle immer wieder fest, wie gut diese gemeinsame Stunde für uns ist. Nicht nur, weil wir uns gemeinsam bewegen, sondern weil wir mal nur zu zweit über Gott und die Welt plaudern können. Und ja, er redet wirklich die ganze Zeit. Normalerweise laufe ich ja lieber alleine, doch mit den Kids laufen ist wirklich ein Mehrwert. Kann ich allen Eltern nur empfehlen… 🙂

Im Ohr:  „Papa, ich bin den ganzen Berg ohne Anschieben hochgefahren!“

Die 5 besten Filme aus den Jahren 2000-2004

Nachdem die Feierlichkeiten zum 12. Geburtstag meines Blogs so langsam am ausklingen sind, steht sogleich wieder das Tagesgeschäft an. Speziell Goranas Countdown im Rahmen von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG möchte natürlich weiter heruntergezählt werden. Dieses Mal begeben wir uns in die frühen 2000er Jahre und stellen fest, dass es auch hier mehr als genug tolle Filme gab…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #97

Das Thema für Ausgabe #97 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 2000-2004

  1. „Almost Famous“ (2000) – Es gibt Filme, die einem die Tränen in die Augen treiben. Einfach weil sie so schön sind. Zu diesen Werken gehört Cameron Crowes „Almost Famous“ – ein Film, der von unzähligen Kleinigkeiten lebt, der eine sehr persönliche Geschichte erzählt, und dabei dennoch epischer wirkt, als so mancher Historienstreifen. Ein Film, der mich daran erinnert, warum ich Filme liebe: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2014)
  2. „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ (2001) – Stellvertretend für die gesamte Trilogie: Ich weiß heute noch, wie mitgerissen ich nach dem ersten Kinobesuch war und dass ich ihn unbedingt noch einmal im Kino sehen wollte. Danach hatte sich schnell das jährliche Ritual eingebürgert, die komplette Reihe in der Weihnachtszeit zu sehen. Für mich der perfekte Eskapismus: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2016)
  3. „Die Monster AG“ (2001) – Bereits bei der Kinosichtung, die inzwischen bereits unglaubliche 17 Jahre zurückliegt, war ich hin und weg. Es folgten Sichtungen auf VHS, DVD und sogar eine Analyse des Films während des Studiums. Langweilig wurde er nie. Mit „Die Monster AG“ haben Pixar ihren bis heute kreativsten Film abgeliefert: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im März 2012)
  4. „Shaun of the Dead“ (2004) – „Shaun of the Dead“ hat es unter meinen Lieblingsfilmen ganz nach oben geschafft. Diese romantische Komödie mit Zombies wird einer der wenigen aktuellen Zombiefilme sein, die ihre Zeit überdauern. Und eine der wenigen romantischen Komödien. Ein waschechter Kultfilm: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im November 2007)
  5. „Garden State“ (2004) – Zack Braff hat mit „Garden State“ einen Film geschaffen, der es von 0 auf 100 unter meine Lieblingsfilme geschafft hat. In der Geschichte gibt es unzählige kleine Episoden, die voller Humor und teils doch voller Melancholie stecken. Wer den Film noch nicht kennt, schaut ihn euch an, er kann glücklich machen: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im September 2006)

Happy Birthday Blog: 12 Jahre

Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Für Blogger war es kein leichtes Jahr. Änderungen im Datenschutz haben noch mehr alte Hasen dazu bewegt, diese digitale Spielwiese zu verlassen, als bereits in den Jahren davor. Bei mir stehen inzwischen 12 Jahre auf der Uhr. Meinen ersten Artikel habe ich 2006(!) veröffentlicht. Eine unfassbar lange Zeit. Auch ich habe mich im letzten Jahr sehr stark mit meinem Blog auseinandergesetzt. Gerade die stark eingebrochenen Aufrufzahlen (siehe auch unten) haben mich zum Nachdenken gebracht. Dennoch werde ich mich nicht weiter professionalisieren und weiterhin als Privatblogger mit buntem Themenmix unterwegs sein. Und sollte ich am Ende auch nur noch für mich und eine handvoll Stammleser schreiben… 😉

Happy Birthday Blog 2018

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Run, Fatboy, Run (504)

Heute war einer dieser Tage: Schon morgens im Bad habe ich mir durch eine dumme Bewegung den Nacken verrissen, dann saß ich knapp drei Stunden im Stau und musste meine Mittagspause opfern, um überhaupt noch etwas zu schaffen. Dann zickt das Auto rum und muss in die Werkstatt und noch ein paar andere Dinge, die ich hier nicht nennen möchte. Ein mieser, mieser Tag. Um etwas gegen die Nackenschmerzen zu tun, habe ich mich dann doch noch auf die Straße gewagt:

Brütende Hitze bei 28 °C

Brütende Hitze bei 28 °C

Distance: 10.12 km
Duration: 00:58:28
Elevation: 82 m
Avg Pace: 5:46 min/km
Avg Speed: 10.38 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 147 spm
Energy: 865 kcal

Ich kam bei 28 °C nur gequält voran und habe trotz der kurzen Strecke von 10 km einen ganzen Liter getrunken (Zwischenstopp bei den Schwiegereltern sei Dank). Insgesamt habe ich sechs kurze Trinkstopps eingelegt, was die für die Hitze recht gute Zeit dann doch wieder relativiert. Aber egal. Ich war draußen. Und schlimmer kann der Tag nun nicht mehr werden…

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 123: Inoffizielle DM im Trailmarathon
Im zweiten Ohr: Sneakpod #539 – Solo: A Star Wars Story

Media Monday #362

Der Urlaub ist vorbei. Nur halb so lang wie gedacht und ohne Reise. Dennoch haben wir die verbleibende Woche auch zu Hause gut genutzt (siehe Foto unten), so dass ich ein wenig Wehmut verspüre, mich morgen wieder in den Alltag stürzen zu müssen. Gerade weil das Wetter auch noch so famos ist. Hilft aber alles nichts und somit beginne ich die Routine, indem ich die Fragen des Medienjournals beantworte…

Media Monday #362

  1. Den vergangenen Brückentag (alternativ einfach nur Freitag) habe ich genutzt, um eine 16-Kilometer-Runde zu laufen.
  2. „Interstellar“ braucht nun wirklich keine Fortsetzung, Spin-Off oder was auch immer, schließlich ist die Geschichte komplett zu Ende erzählt.
  3. Ich weiß ja nicht, ob der wirklich als Geheimtipp gehandelt wird, aber „The Big Sick“ möchte ich jedem ans Herz legen, denn er zeigt, dass es auch wirklich gut geschriebene romantische Komödien geben kann.
  4. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ hat mich echt zu Tränen gerührt, denn er erzählt eine todtraurige Geschichte voller Einfühlsamkeit.
  5. Mit dem Begriff „Blockbuster“ verbinde ich persönlich am ehesten das große Kino der 80er, 90er und 2000er Jahre: Jerry Bruckheimer und Co.
  6. Ich habe ja durchaus ein wenig gebraucht, um mich in die Geschichte von „The Three-Body Problem“ und seinen beiden Fortsetzungen zu finden, doch dann ist der Funke stets übergesprungen.
  7. Zuletzt habe ich den Hai-Thriller „47 Meters Down“ gesehen und das war ein durchaus gemischtes Vergnügen, weil die Tauchszenen zwar intensiv sind, das Drehbuch aber sonst erschreckend schwach.

Fränkisches Freilandmuseum (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (503)

Der letzte Urlaubstag. Vormittags waren wir ca. drei Stunden wandern, den Nachmittag habe ich für einen weiteren Lauf genutzt. Der dritte in Folge. Nach dem Intervalltraining gestern hätte ich mir mal lieber einen Ruhetag gegönnt, doch wer weiß, wann ich wieder zum Laufen komme?

Viel zu viel Sonne, viel zu heiß...

Viel zu viel Sonne, viel zu heiß…

Distance: 7.26 km
Duration: 00:48:57
Elevation: 99 m
Avg Pace: 6:44 min/km
Avg Speed: 8.90 km/h
Heart Rate: 156 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 599 kcal

Es war viel zu heiß und ich habe auch gemerkt, dass mir der gestrige Tag noch in den Beinen steckt. Die Strecke hatte viele Höhenmeter und da ich den Zwergofanten dabei hatte, musste ich ihn bei den großen Steigungen anschieben. Insgesamt eine recht mühselige Angelegenheit. Wir hatten dennoch viel Spaß. Ich glaube ein Tag Ruhe wird meinen Beinen nun dennoch gut tun. Es zwickt und zwackt nämlich an jedem Ende… 😉

Im Ohr:  „Papa, musste das Zappelinchen hier auch schieben?“

47 Meters Down (2016)

Am vorletzten Abend unseres Urlaub, haben wir es doch noch geschafft, einmal wieder einen Film zu schauen. Die Wahl fiel auf den Hai-Thriller „47 Meters Down“, der mir damals im Zuge meiner Sichtung von „The Shallows“ empfohlen wurde. Ob das die richtige Wahl war, oder ob wir den vorletzten Urlaubsabend doch lieber wieder auf die Terrasse hätten verbringen sollen, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung…

47 Meters Down (2016) | Universum Film GmbH

47 Meters Down (2016) | Universum Film GmbH

Klaustrophobische Tauchgänge vs. das Drehbuch

Unter der Voraussetzung, dass ich Hai-Filme bzw. Unterwasserfilme liebe, die kein reiner Trash à la „Sharknado“ und Co. sind, erwartete ich mir durchaus einiges von „47 Meters Down“. Nach der Sichtung muss ich auch zugeben, dass Johannes Roberts den Kern der Geschichte um zwei Schwestern, die mit einem Tauchkäfig in die Tiefe stürzen und von Haien attackiert werden, gekonnt umgesetzt hat. Der Mittelteil des Films gefiel mir wirklich ziemlich gut, da aus der klaustrophobischen Situation einige spannende Szenen und atmosphärische Bilder entstehen. Selbst das (erste) Ende wusste mich zu überzeugen und ich war beinahe schon versöhnlich gestimmt. Beinahe, denn das restliche Drehbuch war leider ein ziemlicher Reinfall.

Es fängt schon mit der Charakterisierung der beiden Schwestern an: Die Vernünftige der beiden (gespielt von Mandy Moore, bekannt aus „This Is Us“) wurde von ihrem Freund verlassen, weil er sie zu langweilig findet. Und was macht sie? Um sich vor ihm zu beweisen, taucht sie in den Haikäfig. Weil sie ja doch so super abenteuerlustig sein kann. Oh man. Das sind doch genau die Vorbilder, die man im Kino sehen will. Am Ende wächst sie dann selbstbestimmt über sich hinaus und rettet ihre Schwester und… ach nein, war doch nur eine Halluzination aufgrund der Taucherkrankheit. In Wirklichkeit sitzt sie jammernd am Grund des Haikäfigs und muss sich retten lassen. Ja, ähm, toll.

Fazit

Ihr merkt schon, „47 Meters Down“ ist ein zweischneidiges Schwert: einerseits wirklich unterhaltsam und effektiv inszeniert, andererseits aber selten dämlich geschrieben. „The Shallows“ macht all das in vielerlei Hinsicht besser. Hai-Freunde dürfen gerne mal reinschauen, doch mehr als durchschnittliche Unterhaltung springt am Ende nicht dabei heraus: 5/10 Punkte.