Run, Fatboy, Run (497)

Wo steht eigentlich geschrieben, dass die letzte Woche vor dem Urlaub immer stressig und komplett mit Meetings vollgestopft sein muss? Entsprechend ausgelaugt kam ich heute nach Hause. Schon im Auto hatte ich mit dem Schlaf zu kämpfen. Dann noch schnell das Zappelinchen verabschiedet, das heute in der Schule übernachtet und schwer überlegt, ob ein Lauf auch wirklich sinnvoll ist. Letztendlich habe ich mich aufgerafft und damit die richtige Entscheidung getroffen:

Eine kurze, langsame Feierabendrunde

Eine kurze, langsame Feierabendrunde

Distance: 6.21 km
Duration: 00:38:31
Elevation: 34 m
Avg Pace: 6:11 min/km
Avg Speed: 9.67 km/h
Heart Rate: 156 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 533 kcal

Da ich mich nicht wirklich fit gefühlt habe, bin ich es ganz langsam angegangen. Zudem habe ich mich für eine kleine Runde entschieden. Nach dem Lauf habe ich mich gut gefühlt und auch überhaupt nicht kaputt. Selbst den Puls konnte ich einigermaßen im Zaum halten. Es war ein lockerer Lauf. Tempo und/oder Distanz gehe ich dann am Wochenende wieder an.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 120: Hasumsi mit Mastropietro und Kerkeling
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1986-1989

Weiter geht es mit den besten Filmen aus vergangenen Jahrzehnten. Gorana hat den Zeitraum dieses Mal Zeit auf vier Jahre beschränkt, was die Auswahl für diese Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ein wenig einfacher macht. Die nächste Woche wird dagegen umso schwieriger…

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #94

Das Thema für Ausgabe #94 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1986-1989

  1. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Durch die fast schon archetypischen Charaktere fühlt man sich als Zuschauer automatisch an seine eigene Jugend erinnert und entdeckt so manche Wahrheit, die der Film enthält. Wenn ihr den Film noch nicht kennt, dann schaut ihn euch an und kehrt für wertvolle 87 Minuten in eure Jugend zurück. Genießt es, denn die Zeit ist flüchtig: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2016)
  2. „Aliens: Die Rückkehr“ (1986) – James Cameron #1: Für mich steht der Film seinem Vorgänger in nahezu nichts nach. Objektiv betrachtet ist Scotts Film bestimmt der wichtigere. Man darf aber nicht vergessen, dass Cameron aus der vorhandenen Ausgangssituation nicht nur das maximale herausgeholt hat, sondern dem Franchise seinen ganz persönlichen Stempel aufdrücken konnte. Zurecht auf Augenhöhe mit dem  Vorgänger: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2010)
  3. „Big“ (1988) – Der Film unterhält mich heute noch so gut, wie damals vor 25 Jahren. Er beschwört das Gefühl meiner eigenen Kindheit in den 80er Jahren herauf, in der ich mir auch manchmal gewünscht hatte, bereits älter zu sein. Heute jedoch kann ich Josh gut verstehen, wenn er zurück will und die Zeit des Heranwachsens nicht missen möchte. Ein wundervoller Film voller Magie und Nostalgie: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Februar 2018)
  4. „The Abyss“ (1989) – James Cameron #2: Große Pluspunkte sammelt der Film durch seine beinahe schon epischen Unterwasserszenen. Man merkt einfach, dass hier wirklich im Wasser gedreht wurde. Alles wirkt handgemacht und irgendwie natürlich. „The Abyss“ ist bei mir über jeden Zweifel erhaben. Einer meiner ewigen Lieblingsfilme. Nicht nur für Wasserratten ein Pflichtfilm: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im September 2007)
  5. „Schöne Bescherung“ (1989) – Der einzige Film, den ich wirklich jedes Jahr sehe und auch jedes Jahr hier im Blog bespreche: Ohne die Griswolds würde mir an Weihnachten etwas fehlen – und ich arbeite gerade daran, dass meine Kinder diese Tradition fortführen. Zumindest das Zappelinchen habe ich schon auf meiner Seite: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2017)

Run, Fatboy, Run (496)

Nach einem langen Tag mit vielen Meetings habe ich mich abends noch einmal rausgewagt. Eigentlich waren meine Beine noch schwer, da ich am Wochenende mit meinen Kindern zu viel Gummitwist gespielt hatte, doch das kann ja keine Ausrede sein. Also Laufschuhe angezogen und raus:

Der einzige flache Teilabschnitt der Strecke

Der einzige flache Teilabschnitt der Strecke

Distance: 7.36 km
Duration: 00:42:51
Elevation: 84 m
Avg Pace: 5:49 min/km
Avg Speed: 10.31 km/h
Heart Rate: 166 bpm
Stride Frequency: 152 spm
Energy: 652 kcal

Da es schon recht spät war, habe ich mir eine kurze Runde ausgesucht, die dafür einige fiese Steigungen bereithält. Insgesamt lief es ganz gut, auch wenn ich mich nun ziemlich kaputt fühle. Während meiner Abwesenheit hat sich der Zwergofant übrigens übergeben, was mich so kurz vor dem anstehenden Urlaub doch in ziemliche Panik versetzt. Drückt uns die Daumen, dass es sich zu keinem familienweiten Magen-Darm-Drama ausweitet… 😨

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 119: Bonn Marathon
Im zweiten Ohr: blink-182

Vatertag 2018: Wandern rund um Streitberg und die Binghöhle

An wiederkehrenden Ereignissen merkt man, wie schnell so ein Jahr doch verfliegt. Mir kommt unsere Vatertagswanderung durch die Schwarzachklamm noch gar nicht so vor, als wäre seitdem bereits ein Jahr vergangen. Zum Vatertag 2018 haben wir uns ein neues Ziel gesucht und zwar ein Ziel in der Fränkischen Schweiz, in der wir schon die eine oder andere schöne Wanderung unternommen haben. Ganz konkret ging es nach Streitberg, wo auch die Binghöhle zur Besichtigung einlädt:

Die Burgruine Streitberg

Die Burgruine Streitberg

Weiterlesen

Media Monday #359

Hatte ich wirklich vier Tage frei? Es fühlt sich nicht so an: erst Vatertag mit tollem Ausflug (siehe Frage 7), dann ein Geburtstag, gefolgt von einem Tag auf der Baustelle und zum Abschluss Muttertag. Irgendwann dazwischen hat noch mein PC gestreikt, was mir vor Augen führte, dass ich mich dringend einmal mit NAS-Systemen auseinandersetzen sollte. Nun steht die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub an und damit natürlich auch die aktuellen Fragen des Medienjournals:

Media Monday #359

  1. Der Song „Don’t Stop Believin'“ von Journey geht mir ja seit dem Serienfinale von „The Sopranos“ nicht mehr aus dem Kopf, denn er prägt dieses so stark, dass ich die dichte Atmosphäre heute noch spüren kann.
  2. Eine Runde laufen (so wie heute) funktioniert als Stimmungsaufheller bei mir eigentlich immer, denn man kann sich so wunderbar auf diese eine Tätigkeit konzentrieren und dabei auspowern.
  3. Wenn ich schon höre, dass eine Serie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann schaue ich meist gar nicht rein.
  4. „Der Marsianer“ ist eines dieser Bücher, das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich ist es wunderbar unterhaltsam und nicht zu Hard-Sci-Fi für die breite Masse.
  5. Für die Filme der 80er schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil es einfach das beste Filmjahrzehnt war.
  6. Die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub ist als mit Terminen vollgestopftes Monster ja so gar nicht mein Fall, wohingegen als letzte Maßnahme, um den Stresslevel vor der Erholung noch einmal nach oben zu treiben, funktioniert sie perfekt.
  7. Zuletzt habe ich mich an die Vatertagswanderung in der Fränkischen Schweiz erinnert und das war herrlich, weil es ein richtig schöner Tag war, über den ich bei Gelegenheit noch einmal ausführlicher berichten werde.

Ein Impression vom Vatertagsausflug (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (495)

Nachdem ich es letzte Woche bei meinem ersten Lauf nach der Erkältungspause doch ein wenig übertrieben hatte, wollte ich es heute langsam angehen. Eigentlich hätte ich schon früher einen Lauf einschieben wollen, doch war die Woche mit Feiertag, Geburtstag usw. einfach viel zu voll. Trotz widriger Umstände habe ich mich heute am späten Nachmittag also noch zu einem Lauf aufgerafft:

Rauf und runter durch das Städtchen...

Rauf und runter durch das Städtchen…

Distance: 10.07 km
Duration: 01:05:08
Elevation: 78 m
Avg Pace: 6:27 min/km
Avg Speed: 9.28 km/h
Heart Rate: 164 bpm
Stride Frequency: 145 spm
Energy: 890 kcal

Am Samstag habe ich den ganzen Tag auf einer Baustelle ausgeholfen, wobei ich mir prompt mein Knie in der Bautür gestoßen hatte. Und zwar so, dass mir gleich schwarz vor den Augen wurde. Heute morgen dachte ich noch, dass ein Lauf unmöglich sei, doch es lief dann erstaunlich gut. Die Belastung spüre ich nun jedoch ziemlich, aber ich kann ja nicht schon wieder pausieren. Irgendjemand will dieses Jahr anscheinend nicht, dass ich laufe…

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 119: Bonn Marathon
Im zweiten Ohr: blink-182

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981-1985

Weiter geht es mit den besten Filmen aus den vergangenen Jahrzehnten. Heute stehen mit den 80ern meine prägenden Jahre an bzw. zumindest der erste Teil, denn Gorana hat dieses Thema für Die 5 BESTEN am DONNERSTAG glücklicherweise aufgeteilt. Ansonsten wäre es mir auch nahezu unmöglich gewesen, mich auf nur fünf Filme festzulegen. Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Favoriten aus den 80ern?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #93

Das Thema für Ausgabe #93 lautet:

Die 5 besten Filme aus den Jahren 1981-1985

  1. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Bei Indy kann kaum ein anderer Leinwandheld mithalten. Die Geschichte enthält genau die richtige Mischung aus Mystery, Action und historische Fiktion – einfach perfekt für dieses Genre. George Lucas und Steven Spielberg haben hier wahrlich Großes geschaffen: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Mai 2008)
  2. „Blade Runner“ (1982) – Ridley Scotts „Blade Runner“ ist für mich immer noch einer der besten Filme aller Zeiten. Besonders herausragend ist die Inszenierung. Man merkt hier deutlich Scotts Ursprünge als Art Director und sein Talent für visuelle Gestaltung.  Einer der wenigen Filme, der die Bezeichnung Meisterwerk auch wirklich verdient: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Dezember 2007)
  3. „The Terminator“ (1984) – Der Film spricht für sich. Gedreht mit dem Budget und, oberflächlich betrachtet, der Handlung eines B-Movies, überzeugt „The Terminator“ auch heute noch in allen Belangen und zeigt bereits das große Talent eines wichtigen Regisseurs. Zurecht ein Klassiker der Actionkinos: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im April 2008)
  4. „Zurück in die Zukunft“ (1985) – Trotz seiner Leichtigkeit ist es ein wahres Vergnügen mitzuverfolgen, wie perfekt Robert Zemeckis und Bob Gale das Drehbuch gestaltet haben. Jede einzelne noch so nebensächlich wirkende Szene hat ihren Platz in der Geschichte. Jede Aktion in einer Zeitebene wirkt sich auf die andere aus. Es ist eines dieser seltenen Werke voller Magie, die Hollywood nur alle Jubeljahre hervorbringt und an denen ich keinen, aber wirklich auch keinen Kritikpunkt finden kann: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im März 2012)
  5. „Die Goonies“ (1985) – Mit „Die Goonies“ haben Spielberg, Columbus und Donner wohl den ultimativen Jugendfilm meiner Generation geschaffen. Selbst heute hat er absolut nichts von seiner Faszination eingebüßt. Ein nostalgischer Blick auf die Zeit unbeschwerter Abenteuer. Naiv, ehrlich, ergreifend und herrlich albern. Ein Film, wie ein Nachmittag mit den Freunden aus der eigenen Kindheit: 10/10 Punkte. (Zuletzt gesehen im Juli 2009)

Media Monday #358

Viel zu schnell ist das Wochenende vorbeigezogen. Wir waren größtenteils draußen, haben im Garten gewerkelt oder uns sonstwie körperlich betätigt. Deshalb komme ich auch ohne weitere Umschweife zum Punkt, sprich den Fragen des Medienjournals. Viel Spaß mit meinen Antworten:

Media Monday #358

  1. An einem so sonnigen Sonntag ist es ja wohl am schönsten, mit der Familie einen Auflug zu machen (siehe Foto unten).
  2. Charisma ist wohl als SchauspielerIn wahnsinnig wichtig. Vielleicht auch der Grund, warum ich so für Natalie Portman schwärme, schließlich ist sie sehr charismatisch und wirkt dabei doch auf dem Boden geblieben (obwohl sie jeden Grund hätte anzugeben).
  3. Selten hat mich die Absetzung einer Serie so berührt wie bei „Firefly“ (und ja, mir ist bewusst, dass dies die zu erwartende Antwort ist).
  4. Das letzte Mal, das ich wirklich begeistert aus dem Kino gekommen bin war erst kürzlich bei „Ready Player One“.
  5. Sylvester Stallone habe ich ja schon in einigen Rollen erlebt, aber in „Rambo 2: Der Auftrag“ tritt er genauso auf, wie man ihn sich immer vorstellt.
  6. Cliffhanger schön und gut, aber bei „Sons of Anarchy“ (aktuell habe ich die 5. Staffel gesehen) übertreiben sie es doch zuweilen, immerhin scheinen die Autoren rund um Kurt Sutter ihre Figuren und uns Zuschauer quälen zu wollen.
  7. Zuletzt habe ich mich zum ersten Lauf seit drei Wochen aufgemacht und das war extrem hart, weil ich immer noch nicht 100%ig auf dem Damm bin und ich die lange Trainingspause merke.

Unsere erste Radtour in diesem Jahr (mehr davon auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (494)

Nachdem mich erneut eine Erkältung außer Gefecht gesetzt hatte, kam ich nicht umhin, eine dreiwöchige Laufpause einzulegen. Dabei war ich der festen Überzeugung, dass wir für dieses Jahr mit den Erkältungen durch sind. Aber nein. Heute habe ich mich zum ersten Mal wieder besser gefühlt, so dass ich nach der 22-km-Radtour von heute morgen gleich noch einen abendlichen Lauf eingeschoben habe:

Bestes Laufwetter! Fast schon zu warm...

Bestes Laufwetter! Fast schon zu warm…

Distance: 8.24 km
Duration: 00:50:51
Elevation: 82 m
Avg Pace: 6:10 min/km
Avg Speed: 9.72 km/h
Heart Rate: 171 bpm
Stride Frequency: 148 spm
Energy: 728 kcal

Wie zu erwarten war es extrem hart. Ich wollte den Puls noch nicht zu sehr nach oben treiben und bin langsam gestartet. Langsam blieb ich auch am Ende, doch aufgrund der fiesen Steigungen, ist mein Plan mit dem niedrigen Puls nicht aufgegangen. Ich hoffe nur, dass ich mein Schicksal bzw. meine Gesundheit nicht zu früh herausgefordert habe. Die kommende Woche ist schon wieder extrem dicht, doch vielleicht bringe ich am Dienstagabend noch einen Lauf unter.

Im ersten Ohr:  FatBoysRun – Episode 118: Interview Sebastian Gonschorek
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World

Sons of Anarchy – Season 5

Nachdem ich mir für die vierte Staffel ein wenig mehr Zeit gelassen hatte, habe ich „Sons of Anarchy – Season 5“ wieder im Rekordtempo verschlungen. Wozu so eine Erkältung doch gut sein kann. Am Sofa sitzen, zu müde für einen Film, doch ein Besuch in Charming ist immer drin. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum sich die Serie in ihrem fünften Jahr teils wie ein Fiebertraum anfühlt…

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Sons of Anarchy – Season 5 | © Twentieth Century Fox

Hopeless in Charming

Was für eine Tortur. Wurde schon in den vorhergehenden Staffeln nicht gerade zimperlich mit den Charakteren umgesprungen, treiben es die Autoren rund um Kurt Sutter im fünften Jahr auf die Spitze. Mit dem Machtwechsel innerhalb von SAMCRO prasselt es nun von allen Seiten auf Jax ein. Er kann größtenteils nur noch reagieren und spielt Feuerwehr. Dabei bleibt viel von ihm auf der Strecke und er handelt plötzlich so, wie man es zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Dabei ist es weniger die Macht, die ihn korrumpiert, als sein Verantwortungsgefühl und die sich überschlagenden Ereignisse. Dieses Spannungsfeld ist das zentrale Element der Staffel – und es macht sie auch so gut und mitreißend. Selbst wenn es manchmal hart war, die jüngsten Entwicklungen zu verdauen, so waren sie doch so eng mit den zentralen Figuren – und dem seit der ersten Staffel schwelenden Konflikt – verwoben, dass man als Zuschauer gar nicht umhin kommt, als emotional komplett involviert zu sein.

Die Serie wird, so zumindest mein Eindruck, brutaler und kompromissloser. Sobald ein Hoffnungsschimmer am Horizont auftaucht, wird dieser durch plötzlich einsetzende, neue Entwicklungen wieder zunichte gemacht. Und es gibt Todesfälle zu beklagen, die nicht nur die Sons ziemlich aus der Bahn werfen. Auch ein paar Neuzugänge gibt es zu vermelden: So betritt Jimmy Smits, den ich in „The West Wing“ zu schätzen gelernt habe, als neuer Spieler das Feld und Harold Perrineau, u.a. bekannt aus „Lost“, ist als großer Gegenspieler zu sehen. Den besten Auftritt hat jedoch Walton Goggins („The Shield“ und „The Hateful Eight“), bei dem man auch wirklich zweimal hinschauen muss. Herrlich!

Fazit

Auch wenn das Staffelfinale in diesem Jahr nicht mit einem großen Knall endet, so befindet sich jedoch alles in der Schwebe: Jax hat sich immer mehr in eine Richtung entwickelt, die er in den ersten Staffeln noch unbedingt vermeiden wollte. Nun ist er einmal mehr alleine verantwortlich für seine Familie und muss die richtigen Entscheidungen treffen. Das wird nicht einfach werden und ich blicke jetzt schon mit einem bangen Blick auf die verbleibenden zwei Staffeln. Ob eine weitere Steigerung drin ist? Das fünfte Jahr war für mich bisher das stärkste: 10/10 (9.5) Punkte.