Schöne Bescherung – OT: Christmas Vacation (1989) (WS12)

Ich sehe „Schöne Bescherung“ jedes Jahr und bespreche den Film danach auf meinem Blog. Du möchtest die komplette Dosis Griswolds? Du findest alle Besprechungen hier!

Auch wenn heute nur das Ende einer normalen Arbeitswoche war, und ich noch vier Tage vor mir habe, so hat es sich doch schon sehr nach Abschied angefühlt. Vermutlich war ich auch zum letzten Mal in diesem Jahr im Büro. Wehmütig? Vielleicht ein wenig. Nachdem ich den Film letztes Jahr eher spät gesehen habe, stand die Sichtung von „Schöne Bescherung“ dieses Jahr bereits heute auf dem Programm. Ob das für Weihnachtsstimmung gesorgt hat, lest ihr in der folgenden Besprechung… 🎄🎅

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

Schöne Bescherung (1989) | © Warner Home Video

A Masterpiece of Comic Timing

Um es kurz zu machen: Nein, so richtig Weihnachtsstimmung ist bei mir nicht aufgekommen. Das liegt aber weniger am Film, als an den äußeren Umständen. Macht aber auch nichts, denn ich konnte „Schöne Bescherung“ dennoch wertschätzen. Es gibt keinen zweiten Film, den ich bereits so häufig gesehen habe. Entsprechend kenne ich Timing, Dialoge und Inszenierung. All das spielt wahrlich großartig zusammen. Auch wenn der Film in großen Teilen sehr albern ist und auf Slapstick setzt, so sind es jedoch gerade die satirischen Elemente, die ihn über Standardkomödien herausheben. Hinzu kommt die schöne Weihnachtsatmosphäre und das Herz, das ihm in vielen Szenen innewohnt (z.B. der Dialog zwischen Clark und seinem Vater gegen Ende).

Die Kinder haben sich köstlich amüsiert und lautstark gelacht, was auch mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Der Anfang ist somit getan und die Weihnachtszeit kommt. Ganz egal, ob die zugehörige Stimmung da ist oder nicht. Am Wochenende werden wir schon einmal den Baum aufstellen. Der Rest wird sich schon ergeben. Und wie sagte Clarks Vater? Zur Not gibt es noch den Freund Whisky. 🥃

Fazit

Nachdem wir letztes Jahr mit „Kevin: Allein zu Haus“ samt Nachfolger ein großes Weihnachtsfilmprogramm hatten, gibt es dieses Jahr nur das Pflichtprogramm. Aber ich lasse mir für den kommenden Filmabend noch etwas einfallen. Bis dahin erwarte ich natürlich, dass auch ihr alle bei den Griswolds vorbeischaut, denn ohne kann es ja schließlich nicht Weihnachten werden: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Run, Fatboy, Run (1141)

Heute bin ich mal wieder über die Felder gerannt, obwohl es genieselt hat und es dementsprechend matschig war. 🏃‍♂️

Alles sehr matschig heute

Alles sehr matschig heute

Distanz: 8.14 km
Zeit: 00:46:39
Anstieg: 61 m
Ø Pace: 5:44 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 156 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 5.0 °C
Kalorien: 612 kcal

2021: 2778 km
Dezember: 116 km
KW 50: 34 km

Meine Motivation war heute nicht sonderlich hoch. Da ich plane am Wochenende meinen letzten Halbmarathon des Jahres zu laufen, werde ich morgen wohl lieber pausieren. 😅

Im Ohr: Fortsetzung folgt S11E21 – Rehrücken mit Bier

Eure 5 LIEBSTEN der 5 BESTEN am DONNERSTAG 2021

Wie bereits letztes Jahr wird Gina bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG sehr selbstreferenziell und möchte unsere besten Artikel dieser Kategorie wissen. Ich bleibe, wie bereits 2020, bei der Aussage, dass Kommentare der Applaus der Blogosphäre sind und habe die besten bzw. liebsten Artikel somit nach der Anzahl der Kommentare sortiert. Wundert euch diese Top 5 und wie sieht es bei euch aus? ❤

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #247 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #247 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #247 lautet:

Eure 5 LIEBSTEN der 5 BESTEN
am DONNERSTAG 2021

  1. „Die 5 besten Held*innen aus Horrorfilmen, an deren Seite ich gerne kämpfen würde“ (45 Kommentare) – Die Diskussion um die Definition einer/eines Held*in hat die Kommentare zum Kochen gebracht.
  2. „Die 5 besten Geschwister aus Serien“ (41 Kommentare) – Die „Turtles“ und die „Friends“ in den Kommentaren, was kann es Schöneres geben?
  3. „Die 5 besten Filme, die in fremden Welten spielen“ (39 Kommentare) – In die Kommentare hat sich ein Gespräch über „Schattenmond“, die schreckliche Roman-Fortsetzung von „Willow“ geschlichen.
  4. „Die 5 schaurigsten Orte in Serien“ (39 Kommentare) – Schaurige Diskussionen rund um „Akte X“ haben diesen Artikel abgerundet.
  5. „Die 5 besten Filme, die in der Wüste spielen“ (37 Kommentare) – Bei dem Thema keine Frage, dass die „Tremors“ auch die Kommentare durchpflügt haben.

Run, Fatboy, Run (1140)

Nach dem Morgenlauf gestern, habe ich mich heute wieder mittags aufgemacht. Leider war es um meine Motivation nicht viel besser bestellt. 😫

Ein 10er in der Mittagspause

Ein 10er in der Mittagspause

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:57:19
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:42 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 759 kcal

2021: 2769 km
Dezember: 108 km
KW 50: 26 km

Bin dann gleich eine 10er-Runde gelaufen, was zumindest für ein wenig Abwechslung gesorgt hat. Die 2.800 km sind in greifbarer Nähe und das ist auch die letzte 100er Grenze, die ich dieses Jahr überschreiten werde. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 256: Eigenblut Therapie und Hörbuch Snipsel
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Feeder, Mando Diao

Run, Fatboy, Run (1139)

Heute habe ich einmal wieder gleich morgens aufgemacht. Es war kalt, nass und ungemütlich, aber es hilft ja alles nichts. Schließlich will ich die 200 km im Dezember noch knacken und dafür muss ich eben laufen… 😅

Nass, kalt und dunkel

Nass, kalt und dunkel

Distanz: 8.08 km
Zeit: 00:48:56
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 6:04 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 154 bpm
Ø Schrittfrequenz: 154 spm
Temperatur: 3.9 °C
Kalorien: 624 kcal

2021: 2759 km
Dezember: 98 km
KW 50: 16 km

So richtig gut vom Fleck gekommen bin ich auch nicht. Aber heute war es für mich schon eine Leistung, mich vor 6 Uhr aus dem Bett zu quälen und die Laufschuhe anzuziehen. Auch solche Tage gibt es. 🏃‍♂️

Im Ohr: Sneakpod #707 – Eine Frau mit berauschenden Talenten

Run, Fatboy, Run (1138)

Was für ein Tag! Einmal mehr bin ich dankbar um die Home-Office-Möglichkeit, um plötzliche Ausfälle in der Familie ohne viel Aufwand kompensieren zu können. Auch wenn es erst nicht so ausgehen, konnte ich einen kurzen Lauf einschieben. War aber dicht an dicht. Inklusive Umziehen und Duschen in unter einer Stunde. 😬

Einmal durch die Nebelsuppe

Einmal durch die Nebelsuppe

Distanz: 8.08 km
Zeit: 00:43:55
Anstieg: 50 m
Ø Pace: 5:26 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 6.1 °C
Kalorien: 576 kcal

2021: 2751 km
Dezember: 90 km
KW 50: 8 km

Der Lauf war somit nicht entspannt, aber immerhin war ich laufen. Ich will jetzt, dass Weihnachten ist, wir bis dahin ohne Quarantäne durchkommen und die Kids geimpft sind. Mehr brauche ich dieses Jahr gar nicht.

Im Ohr: Sneakpod #707 – Eine Frau mit berauschenden Talenten

Media Monday #546

Der dritte Advent. Noch 12 Tage bis Weihnachten, davon noch 9 Arbeitstage. Immerhin hat die Booster-Impfung letzte Woche geklappt, also eine Sorge weniger:

Nun müssen nur noch die Kids bis zu ihrer Impfung am Wochenende durchhalten. Ansonsten habe ich heute nach dem Laufen spontan einen Weihnachtsbaum gekauft. Danach hatte der Zwergofant einen Unfall und sich fast die Oberlippe durchgebissen. Irgendwas ist halt immer. Nun folgen noch die Fragen des Medienjournals und dann ist das Wochenende auch schon wieder vorbei. Rückt euch der Wahnsinn auch schon auf die Pelle oder ist noch alles entspannt? 🕯🕯🕯

Media Monday #546

  1. Zur Vorweihnachts- oder Adventszeit gehört alljährlich auch, dass wir „Schöne Bescherung“ schauen und bisher ist das noch nicht passiert (immerhin hat mwj bereits darüber geschrieben).
  2. Vielleicht bleibt auf den letzten Metern zum Jahresende ja sogar noch Zeit, auch „Das letzte Einhorn“ zu schauen, was ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen habe.
  3. Ich glaube ja kaum, dass in den kommenden paar (Winter-)Monaten die Pandemie in den Griff zu bekommen ist.
  4. John K. Samson ist wirklich eine Koryphäe in Sachen Songwriting, denn die Texte seiner Band The Weakerthans sowie seiner Soloalben sind wahrlich Kunst (siehe Foto unten).
  5. Wenn es doch nur eine einfache Möglichkeit gäbe, die uns sicher aus dieser Pandemie bringt, dann sollte man doch vermuten, dass diese von allen vernünftigen Menschen angenommen würde. Doch mit der Vernunft ist es bei vielen leider nicht weit her. Dafür ist Egoismus gerade wieder voll im Trend.
  6. Die Romanadaption „Krabat“ bietet durchaus Anreize, gerade was Atmosphäre und Ausstattung angeht, leistet sich aber leider auch gröbere Schnitzer in Inhalt und Inszenierung.
  7. Zuletzt habe ich den Film „Enemy Mine: Geliebter Feind“ gesehen und das war herrlich klassische Sci-Fi-Unterhaltung, weil er relevanter denn je ist und auch die Inszenierung über weite Strecken zu überzeugen weiß.

Ich habe die Lücken im CD-Regal einer meiner Lieblingsbands aufgefüllt und das ist ein gutes Gefühl (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Run, Fatboy, Run (1137)

Nachdem der Lauf gestern eher bescheiden war, bin ich heute noch einmal 11 km angegangen, da ich diese Woche zumindest die 40 km erreichen wollte. 🏃‍♂️

So langsam schmilzt der schöne Schnee

So langsam schmilzt der schöne Schnee

Distanz: 11.22 km
Zeit: 01:04:44
Anstieg: 95 m
Ø Pace: 5:46 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 158 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 841 kcal

2021: 2743 km
Dezember: 82 km
KW 49: 40 km

Heute kam ich recht gut voran, obwohl die Verhältnisse auf den Feldwegen eher bescheiden waren: viel zu nass, glatt und matschig. Den zweiten Teil der Runde bin ich dann durch die Stadt gelaufen und habe mich gleich nach Weihnachtsbäumen umgesehen. Vermutlich werde ich gleich noch einmal losziehen… 🎄

Im ersten Ohr: Sneakpod #707 – Eine Frau mit berauschenden Talenten
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, Feeder, Mando Diao

Enemy Mine: Geliebter Feind (1985)

Momentan ist eine seltsame Zeit. Gegen Ende des Jahres fühle ich mich ja meist etwas von der Rolle, doch zurzeit ist es echt schlimm. Vermutlich habe ich mich heute auch deshalb für „Enemy Mine: Geliebter Feind“ entschieden. Weil ich damit Erinnerungen verbinde, doch dazu später mehr. Zudem gibt es ein neues RedLetterMedia re:View dazu, was wohl ein Zeichen ist. Also dann, auf zu fremden Welten… 👨‍🚀👽

Enemy Mine: Geliebter Feind (1985) | © 20th Century Fox

Enemy Mine: Geliebter Feind (1985) | © 20th Century Fox

Herrlich klassisches Sci-Fi-Kino made in Germany

Ich habe „Enemy Mine: Geliebter Feind“ irgendwann als Kind bzw. junger Teenager gesehen. Aber nicht komplett. Vermutlich bis zur 45-Minuten-Marke, also bis 21 Uhr. Damals starteten Filme schließlich allesamt um 20:15 Uhr nach der Tagesschau. Somit war ich also noch so jung, dass ich früher ins Bett musste. Auch weiß ich genau, dass ich den Film auf jeden Fall noch fertigschauen wollte, da mich die Geschichte unglaublich faszinierte. Allerdings habe ich das nie. Heute jedoch war es soweit und ich wurde mit einem wunderbar klassischen Sci-Fi-Drama belohnt.

Die Prämisse von zwei Feinden, die auf einem fremden Planeten stranden und die sich dort zusammenraufen, ist so einfach wie genial. Dennis Quaid spielt einen typischen, amerikanischen Draufgänger und Louis Gossett Jr. seinen außerirdischen Gegner. Natürlich kommt es, wie es kommen musste: Die beiden freunden sich unter widrigen Bedingungen an, es kommt zu einem tragischen Todesfall und einer der beiden muss ein Versprechen einlösen. All das ist wunderbar handgemacht inszeniert und strahlt viel Charme aus. Zumindest wenn man sich nach den ersten paar Minuten an die doch nicht mehr taufrischen Effekte gewöhnt hat. Speziell die Maske der/des Drac ist jedoch nach wie vor großartig. Auch die meisten Sets können sich sehen lassen. Die Gänge der futuristischen Raumstation habe ich selbst übrigens schon, nach einem Ritt auf Fuchur, in der Bavaria-Filmstadt erkundet.

Als Kritikpunkte kann ich höchstens den teils anstrengenden Score sowie das konstruierte und teils auch gehetzt wirkende Finale nennen. Das war schon zu schön, um wahr zu sein. Andererseits hätte mich ein düsteres Ende auch nicht glücklich gemacht. So oder so bin ich froh, den Film endlich komplett gesehen zu haben.

Fazit

Nun habe ich Wolfgang Petersens „Enemy  Mine: Geliebter Feind“ nach ca. 30 Jahren endlich zu Ende geschaut. Auch wenn die Faszination der damaligen Sichtung nicht komplett eingefangen werden konnte, so ist der Film für Sci-Fi-Fans doch immer noch lohnenswert. Die Geschichte um Toleranz und Akzeptanz ist zudem wirklich schön und in unserer heutigen Zeit auch wichtiger denn je: 8/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (1136)

Nachdem ich die letzten drei Tage nach meiner Booster-Impfung pausiert hatte, habe ich mich heute einmal wieder aufgemacht. Schlimm waren meine Impfreaktionen  nicht, doch habe ich mich schon sehr abgeschlagen gefühlt. Somit habe ich es heute auch ruhig angehen lassen. War dennoch anstrengender als sonst… 💉

Diesig und noch reichlich Schnee

Diesig und noch reichlich Schnee

Distanz: 11.09 km
Zeit: 01:08:38
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 6:11 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.7 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 152 spm
Temperatur: 2.2 °C
Kalorien: 907 kcal

2021: 2732 km
Dezember: 70 km
KW 49: 29 km

Eigentlich hätte dieses Wochenende ein Halbmarathon auf dem Plan gestanden, doch das wäre nicht drin gewesen. Mal sehen, wie morgen die Lage ist. Vermutlich mache ich die 40 km voll und verschiebe alle weiteren Pläne auf später im Monat. 🏃‍♂️

Im ersten Ohr: Nerdtalk Sendung 598 – Spontan aus’m Arsch gezogen
Im zweiten Ohr: John K. Samson, Feeder