Die 5 besten Filme mit Horror-Potenzial

Nach den besten Remakes geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter mit den fünf besten Filmen mit Horror-Potenzial. Was das genau sein soll? Filme abseits dieses Genres, die sich aufgrund der Prämisse oder anderer Faktoren durchaus dafür eignen. Ich gehe davon aus, dass wir diese Woche viele ganz unterschiedliche Listen sehen werden und freue mich schon auf eure kreativen Ideen! 🧟

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG | Ausgabe 478

Das Thema für Ausgabe 478 lautet:

Die 5 besten Filme mit Horror-Potenzial

  1. „E.T. – Der Außerirdische“ (1982) – Erinnert ihr euch noch daran, wie gruselig die Schuppenszene als Kind auf euch gewirkt hat? Da ist definitiv Potenzial für einen Horrorfilm vorhanden. Ein Außerirdischer, der eine Familie terrorisiert. Abgeschieden von der Außenwelt. Seltsame Kräfte und Fähigkeiten. Man müsste nicht einmal etwas am Design von E.T. ändern.
  2. „Freaky Friday: Ein voll verrückter Freitag“ (2003) – Es gibt bestimmt schon eine Horrorvariante von Körpertauschkomödien. Ich kann mir das recht gut vorstellen. Anstelle von mehr Empathie für das Gegenstück, wird das Leben böswillig zerstört. So richtig fies. Es eskaliert immer weiter und wir enden in Body-Horror. Ja, da ist Potenzial vorhanden.
  3. „Hangover“ (2009) – Auch diese R-Rated-Komödie kann ich mir gut als Horrorfilm vorstellen. Mit Filmriss aufwachen und die schrecklichen Dinge entdecken, die einem so passiert sind? Dazu schwarzer Humor und schockierende Enthüllungen? Klingt nach einem brauchbaren Konzept.
  4. „Meine Braut, ihr Vater und ich“ (2000) – Auch dieser Komödienhit, der dieses Jahr noch eine weitere Fortsetzung bekommen soll, hat das Potenzial für einen Horrorfilm. Robert De Niros Figur als sadistischer Narzisst, der Ben Stillers Charakter quält und auf bösartige Weise in den Wahnsinn treibt? Quasi die originale Prämisse, nur auf elf gedreht und weniger lustig.
  5. „Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers“ (1986) – Auch wenn diese Stephen-King-Verfilmung keine Horrorgeschichte ist, so besitzt sie durchaus das Potenzial dafür. Eine Jugendgruppe alleine im Wald, auf der Suche nach einer Leiche. Eine fiese Gang ist ihnen auf den Fersen. Dann noch ein übernatürliches Element? Könnte durchaus funktionieren.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Remakes

Wir hatten einen Monat Pause in diesem Format und haben die besten Filme mit exotischen Schauplätzen schon lange hinter uns gelassen. Heute geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter mit einem neuen Visual, also nicht wundern, und einem bekannten Thema: Nachdem bereits 2022 nach den besten Remakes von Filmen gefragt wurde, steht dieses Thema auch heute wieder an. Ich habe dieses Mal versucht nur Remakes zu finden, die ich tatsächlich besser finde als das Original bzw. bei denen ich das zumindest stark vermute. Welche Remakes fallen euch noch ein?

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG | Ausgabe 477

Das Thema für Ausgabe 477 lautet:

Die 5 besten Remakes

  1. „A Star is Born“ (2018) vs. „A Star Is Born“ (1937, 1954, 1976) – Ich kenne die drei (bzw. vier wenn man „What Price Hollywood?“ noch mitzählt) vorherigen Verfilmungen nicht, doch bezweifle ich, dass sie mich so beeindrucken würden, wie diese moderne Fassung. Schon alleine der Song „Shallow“ ist einfach ein unfassbarer Hit, gnadenlos gut performt von Lady Gaga und Bradley Cooper.
  2. „Heat“ (1995) vs. „Showdown in L.A.“ (1989) – Hier kenne ich nur Michael Manns zweite Verfilmung mit dem ikonischen Zusammentreffen zwischen Al Pacino und Robert De Niro. Die ursprüngliche Fassung kann einfach nicht so gut sein, wie dieses Brett von Gangsterfilm. Schließlich hat Michael Mann seinen ersten Versuch bestimmt nicht umsonst noch einmal neu umgesetzt.
  3. „Ocean’s Eleven“ (2001) vs. „Frankie und seine Spießgesellen“ (1960) – Hier kenne ich tatsächlich beide Fassungen und Steven Soderberghs Film war damals (vor inzwischen auch schon 25 Jahren) einfach der Inbegriff der Coolness. Das Original rund um Frank Sinatra schien mir doch schon etwas angestaubt im direkten Vergleich, doch das sagen Kids heute bestimmt auch über das Remake.
  4. „True Lies: Wahre Lügen“ (1994) vs. „La Totale !“ (1991) – Auch von James Camerons Action-Feuerwerk habe ich das französische Original nie gesehen. So sehr wie das Remake von Arnold Schwarzenegger und Jamie Lee Curtis lebt, so wenig kann ich mir vorstellen, dass das Original besser sein kann. Deshalb hat es auch dieses Remake auf meine Liste geschafft.
  5. „Vanilla Sky“ (2011) vs. „Abre los ojos“ (1997) – Hier ist meine Meinung vermutlich etwas kontrovers, denn ich bevorzuge Cameron Crowes Remake gegenüber Alejandro Amenábars Original. Vermutlich liegt das aber auch nur daran, dass ich das Remake zuerst gesehen habe und es mich komplett geflasht hat. Amenábars Original wirkt kleiner und nicht so episch in seiner ultimativen Konsequenz. Dennoch beides zweifellos herausragende Filme.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Filme mit exotischen Schauplätzen

Nach den besten klassischen Horrorfilmen wird es heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG exotisch, denn es werden Filme mit exakt solchen Schauplätzen gesucht. Da ist die Auswahl natürlich groß und ich hätte mir auch exotische Planeten aussuchen können, bin letztendlich aber auf der Erde geblieben. Vielleicht war es der Wunsch nach Urlaub, der mich dazu bewegt hat? 🏝️

Das Thema für Ausgabe 476 lautet:

Top 5 Filme mit exotischen Schauplätzen

  1. „Cast Away: Verschollen“ (2000) – Tom Hanks, der sich auf einer einsamen Insel selbst den schmerzenden Zahn ausschlägt. Ein Volleyball namens Wilson als einziger Bezugspunkt. All das klingt nicht nach unserer Vorstellung von Exotik und doch ist die Insel ein exotischer Schauplatz, der wie ein weiterer Darsteller in diesem packenden Überlebensdrama wirkt.
  2. „Fluch der Karibik“ (2003) – Eigentlich hätte ich hier alle Filme der Reihe nennen können. Selbst die schwächeren haben wunderbar exotische Schauplätze zu bieten. Ich liebe einfach die Karibik-Atmosphäre. Jeder Teil fühlt sich ein wenig nach Urlaub machen an. Vielleicht auch, weil zusätzlich eine Freizeitpark-Stimmung mitschwingt?
  3. „Jurassic Park“ (1993) – Eine einsame Insel vor Costa Rica? Natürlich liebe ich diesen Schauplatz! Auch die Nachfolger haben tolle Schauplätze zu bieten. Selbst der schwächere „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ trumpft mit einer imposanten Kulisse auf. Doch gerade der erste Teil fühlt sich so haptisch und echt an, dass ich immer wieder gerne diese Reise antrete.
  4. „The Beach“ (2000) – Danny Boyles inszeniert das Paradies als Horrorfilm. Ich habe den Film damals recht häufig gesehen und mir ist der exotische Schauplatz noch wunderbar im Gedächtnis. Müsste ich wirklich einmal wieder schauen. Warum gibt es davon eigentlich keine Blu-ray?
  5. „Vaiana: Das Paradies hat einen Haken“ (2016) – Können auch animierte Filme exotische Schauplätze bieten? Oh ja! Das animierte Polynesien sieht so wunderbar einladend aus, dass es eine wahre Freude ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dies im Realfilm bzw. vor Greenscreen besser hinbekommen haben (und so wirklich interessiert es mich auch nicht).

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten klassischen Horrorfilme

Wir lassen die Filme unserer FYP (For You Page) hinter uns und begeben uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute zu den fünf besten klassischen Horrorfilmen. Die Einschränkung der Aufgabenstellung sah die Abgrenzung zum modernen Horror bei den späten 1970er Jahren, so dass ich meine Auswahl auf die Zeit davor konzentriert habe. Auch wenn sich keine Universal-Monster- oder Hammer-Filme darauf finden, so ist mir doch einiges eingefallen… 🔪

Das Thema für Ausgabe 475 lautet:

Die 5 besten klassischen Horrorfilme

  1. „Der Exorzist“ (1973) – Meine letzte Sichtung liegt schon lange zurück und doch fand ich sie wirklich unheimlich. Gesehen hatte ich den Director’s Cut mit restauriertem Spider Walk. Ich hatte damals eine Komplettbox mit allen Exorzist-Filmen, doch diese habe ich dann irgendwann verkauft. Schön doof. Würde mir heute auch nicht mehr passieren.
  2. „Der weiße Hai“ (1975) – Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ein wahrer Klassiker des Genres. Bis heute gibt es eine Flut an Hai-Horror-Filmen, welche ohne Steven Spielbergs Bruce wohl nie aufgetaucht wären. Inhaltlich, gerade in den Corona-Jahren, auch aktueller denn je. Sollte ich einmal wieder schauen. Das nächste Mal vielleicht mit den Kids?
  3. „Die Nacht der lebenden Toten“ (1968) – Der Zombie-Film, der Zombies im Genrekino populär machte. George A. Romeros düsterer Schocker hat mir damals mit seiner finalen Szene die Füße unter dem Boden weggezogen. Danach war ich erst einmal sprachlos. Ein wichtiger Film für das Genre, aber auch gesellschaftlich nach wie vor extrem relevant.
  4. „Psycho“ (1960) – Alfred Hitchcocks Ausflug ins Slasher-Kino. Norman Bates war einer der ersten Messer-Killer und die Duschszene ist zurecht in die Filmgeschichte eingegangen. Deshalb hat es der Film auch vor John Carpenters „Halloween: Die Nacht des Grauens“ auf die Liste geschafft. Ein Film voller Wendungen und extremer Spannung. Eben vom Meister.
  5. „The Texas Chain Saw Massacre“ (1974) – Den Abschluss macht Tobe Hoopers Meisterwerk des Terrorkinos. Ich weiß noch, wie ich ihn als Teenager mit einer Gruppe auf einem Filmabend sah. Die meisten haben gejohlt und gelacht, dass man ja gar keine Gewalt sehen würde. Mich jedoch hat die absolut dreckige Atmosphäre komplett in den Bann gezogen. Die Essensszene ist bis heute mit das Ekligste, was ich jemals gesehen habe. Absolut verstörend.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 FYP-Filme (For You Page)

Wir verlassen das bekannte Terrain mit den besten Mystery-Abenteuer-Filmen und springen bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu einem Thema, das ich erst einmal genauer recherchieren musste. Gesucht sind Filme, die im persönlichen Social-Media-Feed auftauchen. Da ich kaum Reels schaue, musste ich auf die Stories meiner Film-Bubble zurückgreifen und wurde dort tatsächlich fündig. FYP steht übrigens für For You Page und beschreibt quasi das, was der Algorithmus für dich zusammenstellt. Gilt für TikTok, was ich nicht nutze, aber wohl genauso für Instagram. Wieder was gelernt. Wie schaut es auf eurer FYP aus? 📱

Das Thema für Ausgabe 474 lautet:

Top 5 FYP-Filme (For You Page)

  1. „Backrooms“ (2026) – Über „Backrooms“ habe ich schon Clips, Analysen und Interviews gesehen, da war der Film noch weit am Horizont. Sehr geschicktes Marketing oder doch Mundpropaganda? Manchmal gar nicht so leicht zu unterscheiden. Mein Interesse war schon davor geweckt und ich bin sehr gespannt auf den Film. Detaillierte Infos ziehe ich eher aus meinen favorisierten Film-Podcasts, wie u.a. Genre Geschehen.
  2. „Die Odyssee“ (2026) – Christopher Nolans Epos hat in Filmkreisen schon alleine aufgrund seiner technischen Errungenschaften für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auch davon abgesehen war es einer der Filme, die mir zuletzt am Häufigsten auf Instagram und Co. reingespült wurden. Will ich definitiv noch sehen, am liebsten im Kino.
  3. „Obsession“ (2026) – Neben „Backrooms“ der zweite Horrorhit des Jahres, der inzwischen einer der erfolgreichsten Filme jemals ist. Sehr beeindruckend. Ich fand den Trailer und die Entstehungsgeschichte schon vor dem Hype spannend, doch die Rekorde, die nahezu wöchentlich geteilt werden, halten den Film konstant auf meiner FYP bzw. in den Stories meiner Film-Bubble.
  4. „Spider-Man: Brand New Day“ (2026) – Auch Spidey war viel in meiner Timeline vertreten, am meisten durch Interview-Clips mit Zendaya und Tom Holland. Gesehen habe ich davon nur wenige, sie sind aber recht unterhaltsam. Auch hier wieder perfektes Film-Marketing. Aber wenn Disney nicht das Budget dafür hat, wer dann? Habe ich auf jeden Fall Lust drauf, zumal wir erst kürzlich den Vorgänger „Spider-Man: No Way Home“ gesehen haben.
  5. „The Furious“ (2026) – Auch ein viel kleinerer Film hat sich in meiner FYP(?) abgespielt: Der Martial-Arts-Kracher wird hierzulande von Capelight Pictures vertrieben und dieses Label hat viele der von mir geschätzten Film-Creator aus Deutschland versammelt, um „The Furious“ immer wieder zu besprechen. Mich hatte der Film schon mit seinem Trailer, doch so lasse ich mir Film-Marketing gefallen. Das Mediabook ist schon so gut wie vorbestellt.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Mystery-Abenteuer-Filme

Musste ich letzte Woche bei den besten Anime-Serien noch weit in meine Kindheit zurückreisen, so erforderte es die heutige Aufgabenstellung von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG, mich stark einzugrenzen. Gesucht werden die fünf besten Mystery-Abenteuer-Filme und da sind mir direkt eine Menge eingefallen. Letztendlich wollte ich eine bunte Mischung und eine solche ist es auch geworden… 🏛️

Das Thema für Ausgabe 473 lautet:

Die 5 besten Mystery-Abenteuer-Filme

  1. „Abenteuer ʻOhana“ (2021) – Ich eröffne die Liste mit einem Quasi-Remake von „Die Goonies“, das eine wundervolle Mystery-Abenteuer-Atmosphäre bietet. Der Film ist mir auch deshalb im Gedächtnis geblieben, weil ich ihn als Gast im Sneakpod besprechen durfte. Das erlebt man schließlich nicht alle Tage.
  2. „Atlantis: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ (2001) – Dieser damals leider ziemlich gefloppte Disney-Film liegt mir durchaus am Herzen. Er erinnert bewusst an Jules-Verne-Geschichten, welche ich als Kind sehr mochte. Der Animationsstil ist besonders und wurde durch Mike Mignola  (bekannt für „Hellboy“) geprägt, der als Produktionsdesigner an dem Film mitarbeitete. Gerade die Abenteueratmosphäre ist grandios.
  3. „Der Vermächtnis der Tempelritter“ (2004) – Ich habe eine große Schwäche für dieses Mystery-Abenteuer aus dem Hause Disney. Schon alleine, weil ich an vielen Drehorten selbst schon war. Außerdem mag ich Nicolas Cage in seiner Rolle als Abenteurer. Auch wenn der Film oft quatschig und, gerade in der heutigen Zeit, zu patriotisch ist, so macht er mir doch unfassbar viel Spaß.
  4. „Illuminati“ (2009) – Auch die Dan-Brown-Verfilmungen kann man sich gut als unterhaltsame Mystery-Abenteuer-Filme anschauen. Ich habe bisher nur die ersten beiden gesehen und fand sie durchaus unterhaltsam. Mit mehr Abstand zu den Büchern, dürften auch die Filme noch mehr Spaß machen. Müsste ich einmal wieder einlegen.
  5. „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981) – Eigentlich hätte die ganze Liste auch aus „Indiana Jones“-Filmen bestehen können. Selbst der schwächste Teil ist immer noch ein unterhaltsames Mystery-Abenteuer. Ich habe mich jedoch für den Auftakt der Reihe entschieden, da er bereits so viele ikonische Elemente eingeführt hat und selbst nach 45(!) Jahren immer noch unfassbar rund wirkt und wunderbar gealtert ist. Einer der perfekten Unterhaltungsfilme.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Anime-Serien

Wir lassen die besten Filme im Grünen hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute den fünf besten Anime-Serien zu. Das ist ein Thema, von dem ich zunächst befürchtete, es auslassen zu müssen. Letztendlich habe ich aber tief in meiner Vergangenheit gewühlt und bin auf fünf Serien gekommen, die alle tatsächlich in Japan produziert wurden und nicht nur den Stil kopierten. Wer hätte es gedacht? Viel Spaß nun also bei der nostalgischen Rückkehr in die 1980er Jahre… 🐝

Das Thema für Ausgabe 472 lautet:

Die 5 besten Anime-Serien

  1. „Die Biene Maja“ (1975 bis 1980) – Diese Serie haben wir doch alles gesehen oder? Ich habe als Kind zwar nicht wirklich viel ferngeschaut, doch „Die Biene Maja“ hat durchaus Eindruck bei mir hinterlassen. Bei meinen Kindern gab es dann eine 3D-animierte Version, welche ich jedoch nie so charmant fand.
  2. „Die Königin der tausend Jahre“ (1981 bis 1982) – Wenn ich als Kind bei meinen Großeltern „Bim Bam Bino“ auf Tele 5 schauen durfte (wir selbst hatten keinen Kabelanschluss), dann habe ich mich immer gefreut, wenn diese Anime-Serie lief. Sie hatte eine fortlaufende Handlung und wirkte immer sehr erwachsen auf mich. Leider konnte ich sie nur sehr fragmentiert verfolgen. Inzwischen gibt es die gesamte Serie auf Blu-ray, doch ich weiß nicht, ob sie mich heute noch einmal so zu faszinieren wüsste.
  3. „Familie Robinson“ (1981) – Auch diese Serie lief im Rahmen von Bim Bam Bino und ich habe bestimmt etliche Episoden davon gesehen. Ich mochte sie immer sehr gerne, weil sie so herrlich unaufgeregt war und die Familie in den Mittelpunkt stellte. Schon verrückt, was man damals alles so gesehen hat. Es waren einfachere Zeiten.
  4. „Saber Rider und die Starsheriffs“ (1987 bis 1988) – Auch diese Serie ist mir auf Tele 5 begegnet. Mit „Galaxy Rangers“ und „Defenders of the Earth“ gehörte sie zu den großen Sci-Fi-Western-Superhelden-Serien dieser Ära. Und „Bravestarr“ gab es auch noch. Vielleicht deshalb meine Liebe zu „Firefly“?
  5. „Wickie und die starken Männer“ (1981 bis 1982) – Die Geschichten um Wickie mochte ich immer sehr gerne. Ich weiß gar nicht mehr, wann und wo ich sie genau gesehen habe, doch vermute ich stark bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Der deutsche Titelsong ist auch ein Hit und überhaupt war es eine wundervolle Serie. Quasi wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ nur ohne Drachen. Aber mit diesem Vergleich lehne ich mich nun weit aus dem Fenster.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Filme im Grünen

Bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG ziehen wir heute von den besten Body-Horror-Filmen weiter ins Grüne. Konkret zu den besten Filmen, die im Grünen spielen. Das klingt nach einer sehr freien Aufgabe und tatsächlich bin ich sie auch so angegangen. Auf meiner Liste findet sich nun also eine bunte Mischung an Filmen, die ich mit dem Grünen verbinde. Sprich viel Natur und Abenteuer. 💚

Das Thema für Ausgabe 471 lautet:

Die 5 besten Filme im Grünen

  1. „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ (1984) – Diesen wunderbaren Abenteuerfilm mit Michael Douglas und Kathleen Turner habe ich als Kind und Jugendlicher unzählige Male gesehen. Das Grün des kolumbianischen Dschungels ist stets präsent. Außerdem steht die Farbe grün direkt im Titel. Im Jahr 2022 gab es mit „The Lost City: Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ ein Quasi-Remake, das jedoch zu keiner Zeit an das Original heranreicht.
  2. „Into the Wild“ (2007) – Sean Penns Film hat mich damals unfassbar beeindruckt. So sehr, dass ich daraufhin auch Jon Krakauers Buchvorlage nach einer wahren Geschichte gelesen habe. Die Geschichte spielt viel im Grünen und zelebriert die Natur, auch wenn sie am Ende tödlich ist. Auch von Eddie Vedders Soundtrack könnte ich noch schwärmen oder den starken Bildern.
  3. „Predator“ (1987) – Es gibt einige Filme des Franchises, die im Grünen spielen, doch bleiben wir beim Original: Der Dschungel ist das Setting und fast schon ein eigener Charakter. Das funktioniert wunderbar und hat den Kriegsfilm-/Sci-Fi-Slasher geprägt, wie kein zweites Setting. Kein Wunders, dass „Predators“ und „Predator: Badlands“ wieder in die Wildnis zurückgekehrt sind.
  4. „The Ritual“ (2017) – Erst kürzlich gesehen, spielt auch dieser Folk-Horror irgendwie im Grünen. Oder eher im Grauen. Der Wald wirkt stets bedrohlich und ihm scheint jede Farbigkeit entzogen. Die entsättigte Wildnis passt wunderbar zum Inhalt des Films und ich würde mir nachträglich fast wünschen, noch einen Punkt mehr vergeben zu haben.
  5. „Wild: Der große Trip“ (2014) – Aus dem von mir geliebten Genre der autobiographischen Wanderfilme, enthält „Wild: Der große Trip“ (vor im letzten Drittel) viele grüne Schauplätze. Der Pacific Crest Trail wird wunderbar eingefangen und nach meiner Sichtung des Films hätte ich große Lust gehabt, diesen selbst auch einmal zu wandern.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Die 5 besten Body-Horror-Filme

Von den besten Filmen über 180 Minuten springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu den besten Body-Horror-Filmen und freuen uns, dass diese nicht so lange laufen. Es wird also schleimig und eklig. Insofern schaut doch gerne mal in meine Liste. Als Bonus erwähne ich mit „Invasion vom Mars“ noch den ersten Film mit Body-Horror-Elementen, den ich jemals gesehen habe. 🤢

Das Thema für Ausgabe 470 lautet:

Die 5 besten Body-Horror-Filme

  1. „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1982) – John Carpenters Remake des 1950er-Jahre-Klassikers setzt voll und ganz auf Body Horror. Die praktischen Effekte des Films sind bis heute beeindruckend und die Paranoia der Geschichte packend. Leider hatte man im Prequel auf digitale Effekte gesetzt, obwohl die praktischen Effekte bereits fertiggestellt waren. Carpenters Werk ist auf jeden Fall einer der großen Body-Horror-Klassiker.
  2. „Die Fliege“ (1986) – Wir springen weiter zum Großmeister des Body Horrors, nämlich David Cronenberg. Sein Remake des 1958er Sci-Fi-Klassikers ist einer der ekligsten Filme überhaupt. Body Horror ist hier wirklich Programm. Zudem funktioniert „Die Fliege“ auch wunderbar als Beziehungsdrama, welches mit Jeff Goldblum und Geena Davis perfekt besetzt ist.
  3. „eXistenZ“ (1999) – Wir bleiben bei David Cronenberg und wenden uns einem Film der „Matrix“-Ära zu. Ich muss sagen, dass mir „eXistenZ“ damals fast noch besser gefallen hat, gerade weil er auch ein paar wirklich fies aussehende Body-Horror-Szenen bietet. Auch heute noch ein extrem faszinierender Film, der leider unbegründet ziemlich untergegangen ist.
  4. „Hellraiser“ (1987) – Um Clive Barkers Splatter-Drama haben sich damals viele Legenden gerankt. In Deutschland war es nahezu unmöglich, an eine ungeschnittene Fassung zu kommen. Somit habe ich mir auf Kursfahrt in London die Trilogie-VHS-Box gekauft. Das waren noch Zeiten. Die Effekte sind auch heute noch fies und die sexuell aufgeladene Welt der Zenobiten faszinierend. Das 2022er Reboot des „The Ritual“-Regisseurs muss ich beizeiten noch nachholen.
  5. „Slither“ (2006) – Auch James Gunn kann eklig. Kein Wunder, entstammt er doch der Troma-Schmiede. Mit „Slither“ hat er eine wunderbar unterhaltsame Sci-Fi-Komödie inszeniert, die an alte B-Movies erinnert. Dabei besitzt der Film ein paar ziemlich fiese Body-Horror-Elemente. Ich habe jedes Mal wirklich viel Spaß mit den Killerschnecken aus dem All.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Top 5 Filme über 180 Minuten

Wir lassen die besten Filme über die Antike hinter uns und wenden uns bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG erneut den Laufzeiten von Filmen zu: Nachdem kürzlich bereits nach den Top 5 Filmen unter 90 Minuten gefragt wurde, geht es heute in die andere Richtung und es stehen die Top 5 Filme über 180 Minuten im Mittelpunkt. Da kann es ja nur episch werden oder? ⚔️

Das Thema für Ausgabe 469 lautet:

Top 5 Filme über 180 Minuten

  1. „Avengers: Endgame“ (2019) mit 182 Minuten – Starten wir direkt mit einem epochalen Blockbuster, nämlich dem großen Finale der „Infinity Saga“. Man kann über das MCU denken, was man will, doch dieser Abschluss ist, zusammen mit dem Vorgänger „Avengers: Infinity War“, einfach episch und unfassbar unterhaltsam. Kaum zu glauben, dass der Film gut drei Stunden läuft.
  2. Jeder Teil der „Der Herr der Ringe“-Trilogie in der Extended Edition (2001 bis 2003) mit 229, 236 und 264 Minuten – Eigentlich hätte ich diese Liste auch komplett mit Peter Jacksons Mittelerde-Saga füllen können. Ja, auch mit den Extended Editions der ersten beiden „Der Hobbit“-Filme (der dritte ist leider zu kurz). Der Abwechslung wegen habe ich mich jedoch auf die erste Trilogie konzentriert, die ohnehin wie ein einziger, epischer Film wirkt. Viel besser wird es nicht und selbst die vier Stunden von „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ sind kurzweiliger als es ein Film von dieser Laufzeit sein dürfte.
  3. „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) in der Langfassung mit 237 Minuten – Auch dieser Klassiker von und mit Kevin Costner hat eine stolze Laufzeit. Leider ist der Film heute nahezu nicht mehr zu bekommen: Die Blu-ray ist OOP und kostet gebraucht knapp 80 Euro (steht bei mir natürlich im Regal), gestreamt wird der Film nirgends und auch digital zum Leihen ist er nicht verfügbar. Dabei ist es ein wirklich sehenswerter Film mit fantastischen Bildern und einem wunderschönen Score.
  4. „Königreich der Himmel“ (2005) im Director’s Cut mit 189 Minuten – Ridley Scotts Historienepos ist im Director’s Cut ein fantastisches Erlebnis. Die Kinofassung habe ich nie gesehen, soll aber stark abfallen. Ich mag gerade die Atmosphäre zu Beginn außerordentlich und bin mit Balian (Orlando Bloom) sehr gerne auf diese epische Reise gegangen.
  5. „Titanic“ (1997) mit 194 Minuten – Den Abschluss der Liste bildet einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Wirklich beeindruckend, was James Cameron hier abgeliefert hat. Oft als Liebesschnulze verschrien, bietet „Titanic“ doch so viel mehr, gerade wenn man sich etwas mit der Entstehungsgeschichte auseinandersetzt. Sieht auch heute noch fantastisch aus und funktioniert auch inhaltlich famos.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.