Run, Fatboy, Run (1359)

Nachdem wir gestern vor dem Fernseher versumpft sind (die Kinder waren bis 00:30 Uhr wach, Frau bullion hat sich schon gegen 23 Uhr zurückgezogen), war die Nacht wieder recht kurz. Da der Tag nachmittags recht voll ist, habe ich mich dennoch am späten Vormittag zu einem Lauf aufgerafft. 🏃‍♂️

100 km im September geknackt und Laufwoche mit 65 km beendet

100 km im September geknackt und Laufwoche mit 65 km beendet

Distanz: 10.29 km
Zeit: 00:59:57
Anstieg: 110 m
Ø Pace: 5:50 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 147 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 16.1 °C
Kalorien: 733 kcal

2022: 2084 km
September: 107 km
KW 36: 65 km

Ich bin heute eine ganz andere Runde mit vielen Höhenmetern gelaufen. Hat erstaunlich gut funktioniert. Bin recht zufrieden. Den ursprünglichen Halbmarathon hätte ich heute aber noch nicht gepackt. Nächste Woche dann.

Im ersten Ohr: Sneakpod #742 – Tiefe Wasser
Im zweiten Ohr: Harvey Danger

Obi-Wan Kenobi – Die komplette Miniserie (2022)

Die nächste „Star Wars“-Serie von Disney. Tatsächlich hatte ich für „Obi-Wan Kenobi“ wohl die größten Hoffnungen aller bisherigen Serien aus dem beliebten Franchise. Eben weil ich Ewan McGregor in der Rolle sehr gerne sehe und ich annahm, dass in seiner Figur noch viel Potenzial steckt. Letztendlich sollte alles ein wenig anders kommen, doch dazu mehr in der folgenden Besprechung… ✨

Obi-Wan Kenobi | © Walt Disney

Obi-Wan Kenobi | © Walt Disney

Inhaltlich leider ziemlich dünn und unnötig

Die Serie beginnt mit einem langen Zusammenschnitt der Ereignisse aus „Die dunkle Bedrohung“, „Angriff der Klonkrieger“ und speziell „Die Rache der Sith“. Für mich recht unnötig, da ich die Filme kurz davor erneut gesehen hatte. Für jede(n) andere(n) Zuschauer*in vermutlich auch, denn wer wird sich die Serie „Obi-Wan Kenobi“ ohne Kenntnis der Filmreihe anschauen? Aber sei es drum. Danach begegnen wir der Titelfigur und es war zu Beginn wirklich eine Freude, Ewan McGregor in dieser Rolle wiederzusehen. Teils erinnerte er schon mehr an Ben Kenobi, wie wir ihn aus dem allerersten „Star Wars“-Film kennen. Dann geht es weiter nach Alderaan und wir begegnen der jungen Leia. Damit haben für mich dann auch die Probleme angefangen, denn ich habe sie nicht mit der Leia aus den Filmen zusammenbekommen. Viel zu altklug und zu wenig Kind. Als hätte diese Rolle jemand geschrieben, der noch nie mit Kindern zu tun gehabt hat.

Im weiteren Verlauf der Serie dreht sich alles um einen einzigen Auftrag, der so simpel wie generisch ist: Leia wird entführt und von Obi-Wan gerettet. Dabei muss er in eine Basis des Imperiums eindringen und trifft im weiteren Verlauf natürlich auch auf Darth Vader. Mit den Inquisitoren gibt es auch neue Bösewicht*innen, welche seltsam comichaft überzeichnet wirken. Kein Wunder, entstammen sie doch ursprünglich den animierten Serien. Gerade die Motivation der Third Sister wird so fahrig und plump erzählt, dass es einfach nur bitter ist. In der Geschichte wäre viel Potenzial gewesen, welches leider kaum genutzt wird. Sehr, sehr schade.

Viel „Star Wars“-Look, kaum „Star Wars“-Gefühl

Es ist erstaunlich, wie gut die Serie teils den Look der „Star Wars“-Filme trifft. Gerade die Sets sehen toll aus und auch Vader im Sternenzerstörer weckt Erinnerungen an die Original-Trilogie. Toll anzusehen! Doch irgendetwas stimmt nicht: Die Welt wirkt kleiner, die richtige Stimmung kommt nicht auf. Die Geschichte scheint unbedeutend und selbst die bekannten Figuren kommen nicht an ihren Ursprung heran. Als würde eine unsichtbare Lücke klaffen, welche sich jedoch stark auf das Seherlebnis auswirkt. Somit saß ich größtenteils recht unbeteiligt vor dem Fernseher, habe die teils schönen Bilder bewundert und hätte mir insgesamt einen feingeschliffeneren Film rund um die Figuren gewünscht. Oder eben auch nicht, denn die Geschichte selbst füllt keine Lücke, an der man sich seit „Episode III“ gerieben hätte.

Fazit

Das liest sich nun alles so, als hätte ich gar keinen Spaß mit der Serie gehabt. Das stimmt so nicht, doch für „Star Wars“ war ich seltsam wenig mitgerissen. „The Mandalorian“ spielt da auf einem anderen Level und selbst mit dem ebenso unnötigen „The Book of Boba Fett“ hatte ich mehr Spaß. „Obi-Wan Kenobi“ tut nicht weh und hat ein paar schöne Bilder, doch ist das der Anspruch, den wir an solch eine Produktion haben wollen? Irgendwie nett, aber mehr auch nicht: 7/10 (6.7) Punkte.

Run, Fatboy, Run (1358)

Gestern Nacht bzw. heute morgen bin ich einfach nicht ins Bett gekommen. Die Nacht war demnach viel zu kurz. Dennoch bin ich früh raus und eine Runde laufen gegangen. Im Regen. Das war aber nicht schlimm, weil es immer noch recht warm ist. Zudem werden die Wiesen endlich wieder grüner. 🏃‍♂️

Morgenlauf im Regen nach viel zu kurzer Nacht

Morgenlauf im Regen nach viel zu kurzer Nacht

Distanz: 10.44 km
Zeit: 01:03:55
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 6:07 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 153 bpm
Ø Schrittfrequenz: 153 spm
Temperatur: 15.0 °C
Kalorien: 806 kcal

2022: 2074 km
September: 97 km
KW 36: 55 km

Ich war langsam unterwegs. Doch mehr wäre auch nicht gegangen. Hätte ich mal früher ins Bett gehen sollen, aber man (sprich ich) sucht sich halt die knappe Freizeit, wann es sie gibt. 😴

Im ersten Ohr: Sneakpod #742 – Tiefe Wasser
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Jimmy Eat World

Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt – OT: Pirates of the Caribbean: At World’s End (2007) (WS2)

Auf den heutigen Filmabend habe ich mich schon seit Anfang der Woche gefreut. Das große Ziel nach den ersten fünf Arbeitstagen nach dem Sommerurlaub. Endlich entspannt durchschnaufen. Natürlich stand „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ auf dem Programm, nachdem uns zuletzt der erste Teil und der zweite Teil der Reihe zu begeistern wussten. Konnte das Finale der ursprünglichen Piraten-Trilogie auch für den erwarteten Entspannungseffekt sorgen? ☠

Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt (2007) | © Walt Disney

Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt (2007) | © Walt Disney

Ein bittersüßer Abschluss der Piraten-Trilogie

Heute habe ich „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ nach der ersten Sichtung im Kino sowie der Wiederholungssichtung 2011 bereits zum dritten Mal gesehen. Nach den ersten beiden Begegnungen war ich nicht so begeistert, wie von den ersten beiden Teilen. Heute jedoch konnte ich dem Abschluss der Trilogie mehr abgewinnen. Schon ab den ersten Minuten eröffnet sich uns Zuschauer*innen der unglaubliche Bombast, mit dem Gore Verbinski sein Abenteuer inszeniert hat: Viele gebaute Sets, handgemachte Explosionen und aufwändige Kostüme. Auch heute noch herrlich anzusehen. Auch die VFX haben nichts von ihrer Qualität eingebüßt. Wenn ich alleine an den Endkampf im Strudel denke mit unzähligen CGI-Figuren im Regen, dann bin ich immer noch beeindruckt.

Die Geschichte ist deutlich düsterer als in den beiden Vorgängern. Zwar blitzt hier und da noch das bunte Piratenabenteuer rund um Captain Jack Sparrow auf, doch überwiegen die dramatischen und auch tragischen Elemente. Speziell das Finale der Liebesgeschichte zwischen Elizabeth Swan und Will Turner ist unerwartet bittersüß für einen Hollywood-Blockbuster dieser Größenordnung. Bei den letzten Sichtungen mochte ich diese Tragik nicht, doch heute hat sie mir gefallen. Es ist auch das Element, warum mir der dritte Teil bisher doch immer im Gedächtnis geblieben ist. Insgesamt bin ich ohnehin erstaunt, was die Drehbuchautoren aus der simplen Grundidee gestrickt haben. Eine eigene Welt mit ganz eigenen Regeln. Den Kindern waren die unzähligen Wendungen und Beziehungen der Figuren untereinander fast schon zu viel und ich musste während des Films einiges erklären. Dennoch hat sie die Düsternis erstaunlich wenig gestört. Das hatte ich nicht so erwartet. Aber das zeigt auch, dass „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ durchaus Humor besitzt, der eben nur gezielter eingesetzt wird. Ein Mix, der nicht immer rund wirkt, am Ende aber doch erstaunlich gut funktioniert. Damit definitiv einer der ungewöhnlichsten und interessantesten der großen Franchise-Filme.

Fazit

So gut wie heute hat mir „Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt“ bisher noch nie gefallen. Dennoch bleibt es für mich der schwächste Teil der originalen Trilogie. Die ausbleibenden Fortsetzungen sind für mich ohnehin nur nette Zugaben. Die Kinder freuen sich dennoch bereits darauf. Ein beeindruckend stimmungsvoller Abschluss der Kerngeschichte: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (1357)

Auch heute habe ich mich wieder nach der Arbeit zu einem Lauf aufgerafft. Zu Beginn hat es noch in Strömen geregnet, nach ein paar Kilometern kam dann die Sonne raus. Nun endlich Wochenende. 🏃‍♂️

Kurzer Feierabendlauf, um mich wenigstens ein paar Meter zu bewegen

Kurzer Feierabendlauf, um mich wenigstens ein paar Meter zu bewegen

Distanz: 6.07 km
Zeit: 00:34:43
Anstieg: 48 m
Ø Pace: 5:43 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.5 km/h
Ø Herzfrequenz: 146 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 18.9 °C
Kalorien: 428 kcal

2022: 2063 km
September: 86 km
KW 36: 44 km

Ich kam ganz okay voran, der Puls war schön niedrig, doch wirklich euphorisch war ich nicht. Irgendetwas drückt auf die Stimmung. Dann mal weiterlaufen.

Im ersten Ohr: Sneakpod #742 – Tiefe Wasser
Im zweiten Ohr: Skye Wallace, Alkaline Trio, Frank Turner

Run, Fatboy, Run (1356)

Heute war ein voller Bürotag mit schönen Themen, spannenden Themen und frustigen Themen. Eine bunte Mischung. Ich hatte mich kaum bewegt und der Kopf war voll, also musste ich noch dringend eine Runde raus und laufen. 🏃‍♂️

Mein schnellster Lauf seit Corona

Mein schnellster Lauf seit Corona

Distanz: 10.05 km
Zeit: 00:56:03
Anstieg: 66 m
Ø Pace: 5:35 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 21.1 °C
Kalorien: 752 kcal

2022: 2057 km
September: 80 km
KW 36: 38 km

Tatsächlich war es ein guter Lauf. Zum ersten Mal seit Corona habe ich wieder etwas Energie verspürt und konnte meine Geschwindigkeit steigern. Einfach ist es noch nicht, aber deutlich besser als bei den letzten Läufen.

Im ersten Ohr: Sneakpod #742 – Tiefe Wasser
Im zweiten Ohr: The Weakerthans, Jimmy Eat World, Skye Wallace, Frank Turner

Die 5 besten Geheimagent*innen-Filme

Es wird geheim, denn Gina möchte bei der heutigen Ausgabe von Die 5 BESTEN am DONNERSTAG die fünf besten Geheimagent*innen-Filme wissen. Das ist mir tatsächlich recht leicht gefallen und ich freue mich besonders, dass es tatsächlich auch zwei Filme mit Agentinnen in den Hauptrollen auf die Liste geschafft haben. Damit bin ich zufrieden und ihr? 🕵️‍♀️

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #276 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #276 | © Passion of Arts Design, Marvel, Disney, 20th Century Fox, BBC

Das Thema für Ausgabe #276 lautet:

Die 5 besten Geheimagent*innen-Filme

  1. „Casino Royale“ (2006) – Der erste James-Bond-Film mit Daniel Craig ist bis heute mein Liebling. Nicht nur (aber auch), weil ich bereits in Karlsbad in dem Hotel genächtigt habe, das auch Schauplatz für die berühmte Casino-Szene war. Ein extrem unterhaltsamer Film.
  2. Die „Mission: Impossible“-Reihe (1996 bis heute) – Hier kann ich mich auf keinen Teil festlegen. Gerade die jüngeren Sequels (von „Ghost Protocol“ bis „Fallout“) wissen zu gefallen. Doch eigentlich ist nur John Woos zweiter Teil ein Ausfall. Ethan Hunt geht immer.
  3. „Valerian: Die Stadt der tausend Planeten“ (2017) – Es wird fantastisch, denn auch wenn dieser wunderbare Sci-Fi-Agentenfilm von Luc Besson leider ziemlich untergegangen ist, so bietet er doch beste Unterhaltung. Kann ich an dieser Stelle nur noch einmal empfehlen.
  4. „Wer ist Hanna?“ (2011) – Auch heute höre ich den Score von The Chemical Brothers extrem gerne (dabei stehe ich gar nicht auf elektronische Musik). Doch auch abgesehen davon ist der Film großartig und wunderbar mitreißend inszeniert. Zudem bietet er tolle Darsteller*innen.
  5. „Zwei bärenstarke Typen“ (1983) – Nanu, was machen denn die Herren Spencer und Hill auf dieser Liste? Tatsächlich ist dies hier eine Agentenfilm-Parodie, welche unfassbar viel Spaß macht. Einer meiner Lieblingsfilme des dynamischen Duos.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme und/oder Serien sind jeweils über den Titel verlinkt.

Run, Fatboy, Run (1355)

Der einzige Home-Office-Tag der Woche und der einzige Mittagslauf. Hat sich fast schon komisch angefühlt, aber werde ich mich wieder dran gewöhnen, da ab nächster Woche wieder Schule ist und ich dann häufiger von zu Hause arbeiten muss. 🏃‍♂️

Erster Mittagslauf seit dem Urlaub

Erster Mittagslauf seit dem Urlaub

Distanz: 8.09 km
Zeit: 00:49:34
Anstieg: 59 m
Ø Pace: 6:08 min/km
Ø Geschwindigkeit: 9.8 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 151 spm
Temperatur: 22.8 °C
Kalorien: 609 kcal

2022: 2047 km
September: 70 km
KW 36: 28 km

Meine Beine waren eher schwer. Vermutlich war der Abstand zum Lauf gestern Abend zu knapp. Das Gute ist: Falls ich morgen zum Laufen komme, wird das erst abends sein.

Im Ohr: Sneakpod #742 – Tiefe Wasser

Niederlande: Zeeland 2022 #1 – Ankunft in Nieuwvliet-Bad

Eigentlich wollte ich schon viel früher mit dem Reiserückblick auf unseren Urlaub in den Niederlanden (nach 2019 schon zum zweiten Mal), spezifischer Nieuwvliet-Bad in Zeeland, starten. Aber wie es immer so ist, fehlt die Zeit, kaum ist der Urlaub vorbei. Aufmerksame Leser*innen meines Blogs wissen inzwischen auch, dass uns im Urlaub Corona überraschte, doch am Tag unserer Anreise sollte noch alles gut sein. 🌅

Blick auf das Meer von Dünen am Strand

Unser erster Blick auf Strand und Meer ❤

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Run, Fatboy, Run (1354)

Auch heute war ich erst eher spät nach der Arbeit laufen. Und ich war gefühlt noch kaputter als gestern. Morgen dann der einzige Home-Office-Tag der Woche, an dem ich einen kürzeren Mittagslauf einschieben werde. 🏃‍♂️

Sehr müder Feierabendlauf

Sehr müder Feierabendlauf

Distanz: 10.15 km
Zeit: 01:00:00
Anstieg: 69 m
Ø Pace: 5:55 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.1 km/h
Ø Herzfrequenz: 160 bpm
Ø Schrittfrequenz: 150 spm
Temperatur: 27.8 °C
Kalorien: 790 kcal

2022: 2039 km
September: 62 km
KW 36: 20 km

Ja, war heute echt anstrengend. Aber gibt halt auch solche Tage. 🤷‍♂️

Im ersten Ohr: Sneakpod #742 – Tiefe Wasser
Im zweiten Ohr: The Mighty Mighty Bosstones, blink-182