Run, Fatboy, Run (835)

Nachdem ich erst gestern Abend laufen war, habe ich heute wieder die Mittagspause für einen Lauf genutzt. Wirklich viel angenehmer, auch wenn meine Beine immer noch schwer waren… 🦵

Sonne und letzter Schnee ließen die Strecke sehr rutschig werden

Sonne und letzter Schnee ließen die Strecke sehr rutschig werden

Distanz: 8.02 km
Zeit: 00:42:29
Anstieg: 60 m
Ø Pace: 5:18 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.3 km/h
Ø Herzfrequenz: 161 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 2.8 °C
Kalorien: 598 kcal

2020: 1848 km
Dezember: 60 km
KW 50: 16 km

Ich bin heute recht flott vorangekommen und hätte vermutlich eine Zeit im 5:08er Bereich geschafft, wenn nicht der Schnee auf den Feldwegen unglaublich rutschig gewesen wäre. Somit musste ich für diese Abschnitte deutlich Tempo rausnehmen. Insgesamt war ich dennoch erstaunlich flott unterwegs.

Im ersten Ohr: FatBoysRun – Episode 228: Kilian hat versagt
Im zweiten Ohr: One Great Tribute! A love letter to The Weakerthans

Run, Fatboy, Run (834)

Die letzten zwei Arbeitswochen des Jahres sind gestartet und trotz (oder aufgrund von) Corona ziehen diese auch wieder deutlich an. Da die Mittagspause heute sehr eng zwischen zwei Meetings eingequetscht war, bin ich erst abends zu einem Lauf aufgebrochen. Natürlich im Dunkeln mit Stirnlampe. Da habe ich es normalerweise schon gut mit meinen Mittagsläufen… 🔦

Das Laufen im Dunkeln habe ich wahrlich nicht vermisst

Das Laufen im Dunkeln habe ich wahrlich nicht vermisst

Distanz: 8.11 km
Zeit: 00:46:37
Anstieg: 52 m
Ø Pace: 5:45 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.4 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 146 spm
Temperatur: 1.7 °C
Kalorien: 577 kcal

2020: 1840 km
Dezember: 52 km
KW 50: 8 km

Meine Energie war schon weitgehend verbraucht und bin langsam vor mich hingetrottet. Gut getan hat mir der Lauf dennoch, denn ohne diesen hätte ich mich heute so gut wie gar nicht bewegt. Mal sehen, wie sich der Tag morgen gestaltet.

Im Ohr: Sneakpod #657 – Hillbilly Elegy

Media Monday #493

Schon der zweite Advent. Und Nikolas. Wahnsinn. Die Zeit rennt und rennt und ich schreibe hier jede Woche das gleiche. Das Wochenende war recht entspannt (ich habe ein wenig am Rechner gebastelt, selbst Nikolaus gespielt, war spazieren und eine kleine Runde laufen) und gipfelte in einem Frühstück mit unserer Kontaktfamilie. Die nächste Woche wird noch einmal fordernd, doch zuvor widme ich mich erst einmal den aktuellen Fragen des Medienjournals. Und wie jede Woche: bleibt gesund! 💚

Media Monday #493

  1. Vorweihnachtszeit heißt bei mir/uns ja immer auch, dass wir uns filmisch auf die Weihnachtszeit einstimmen und somit wanderte am Samstag direkt „Krampus“ in den Player, der mich positiv überrascht hat.
  2. Eines der in meinen Augen schönsten Klischees in Bezug auf die besinnliche Zeit ist gemütliches Zusammensein mit der Familie (zumindest in jedem anderen Jahr), viel Essen und Trinken sowie ein wenig Auszeit vom Alltagsstress (siehe auch hier).
  3. Ich bin aber auch froh, wenn Ende des Monats das Kapitel 2020 beendet ist, denn es war für alle ein wirklich anstrengendes Jahr (allerdings mache ich mir auch keine Illusionen, dass gerade die erste Hälfte von 2021 bedeutend besser werden wird).
  4. Eine Serie, die ich erst spät für mich entdeckt habe, war „Downton Abbey“, aber das war eher ein Glücksfall, denn somit konnte ich alle Staffeln plus den Kinofilm nahezu in einem Stück verschlingen.
  5. Auch wenn ich mich lange verweigert habe: Netflix verspricht beste Unterhaltung in meinen Augen, schließlich ist der Pool an Eigenproduktionen von Serien (z.B. „Dark“), Filmen (z.B. „Der Schacht“) und Dokus (z.B. „The Social Dilemma“) riesengroß.
  6. Schon kurios, wie sich der eigene Medienkonsum verändert, wenn man Kinder hat.
  7. Zuletzt habe ich eben mit meinen Kindern „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ und das war ein sehr emotionaler Abschluss der Saga, weil das große Thema des Films Loslassen und Veränderung ist.

Letzte Woche habe ich es Clark Griswold gleichgetan und es wurde mit Schnee und Beleuchtung sehr weihnachtlich (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Krampus (2015)

Nach einem vollgestopften Tag, der mit dem Einbau einer neuen Grafikkarte begonnen hat, über Nikolausgeschenke verteilen weiter ging und in einem Lauf kulminierte, bin ich erst gegen 21 Uhr aufs Sofa gefallen. Die Wahl ist auf „Krampus“ gefallen, der dieses Jahr die filmische Einstimmung auf das Weihnachtsfest einläuten sollte. Wie passend für das Jahr 2020… 🎅👹

Krampus (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

Krampus (2015) | © Universal Pictures Germany GmbH

„Schöne Bescherung“ mit Horror-Twist

Die ersten 20 Minuten wirken beinahe wie eine 1:1-Kopie von „Schöne Bescherung“. Nur viel zynischer erzählt. Die Details reichen sogar bis zum Öffnen des altmodischen Bilderadventskalenders. Wenn das keine Hommage ist, dann weiß ich auch nicht. Danach wandelt sich die Stimmung des Films und wir bekommen eine Belagerungssituation zu sehen, die mit einer Horror-Version von „Toy Story“ kombiniert wird. Wirklich gruselig ist all das nicht und auch der Humor zündet nicht immer. Dennoch mochte ich diesen seltsamen Genre-Mix recht gerne.

Vermutlich liegt es an der Weihnachtsatmosphäre und dass sich der Film offensichtlich nicht ernst nimmt. Hinzu kommen wunderbar praktische Effekte und selbst die eingestreuten VFX (wild um sich schießende Lebkuchenmännchen) passen zum audiovisuellen Eindruck des Films. Sehr positiv hat mich zudem gestimmt, dass für die deutsche Großmutter mit Krista Stadler tatsächlich eine deutschsprachige Schauspielerin besetzt wurde, was gerade in US-Produktionen oft nicht der Fall ist. Auch ansonsten ist „Krampus“ mit u.a. Toni Collette („Knives Out“) und Adam Scott („The Good Place“) erstaunlich gut besetzt.

Fazit

Wirklich bemerkenswert oder herausragend ist nichts an „Krampus“ und doch fand ich ihn ziemlich sympathisch. Die winterliche Atmosphäre kommt gut rüber und die anarchischen Spielzeuge erinnern teils an „Gremlins“. Was will man mehr? 90 Minuten kurzweilige Weihnachtsunterhaltung: 7/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (833)

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende meinen Halbmarathon für den Dezember angehen, aber erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Da ein Quarantäne-Fall in der Familie (nicht mein Haushalt) aufgetreten ist, war ich heute als Nikolaus unterwegs. Da ich ohnehin schon unterwegs war, habe ich die Gelegenheit genutzt, mit meiner Mutter eine Runde spazieren zu gehen. Dafür sollte ich mir eh viel öfter Zeit nehmen. Aber ich schweife ab. Da der Sonntag auch bereits verplant ist, wollte ich zumindest noch einen kurzen Lauf absolvieren… 🏃‍♂️

Gegen Ende wurde es schon ziemlich dunkel...

Gegen Ende wurde es schon ziemlich dunkel…

Distanz: 9.08 km
Zeit: 00:49:27
Anstieg: 58 m
Ø Pace: 5:27 min/km
Ø Geschwindigkeit: 11.0 km/h
Ø Herzfrequenz: 151 bpm
Ø Schrittfrequenz: 149 spm
Temperatur: 1.7 °C
Kalorien: 643 kcal

2020: 1831 km
Dezember: 44 km
KW 49: 52 km

Obwohl ich bereits die letzten fünf Tage laufen war, konnte ich eine erstaunlich schnelle Sohle auf den Asphalt legen. Ab der Hälfte wurde es bereits dunkel und ich war froh, vorsorglich die Stirnlampe eingepackt zu haben. Zwar kein Halbmarathon, doch immerhin wieder 52 km für diese Woche. 💪

Im ersten Ohr: Sneakpod #657 – Hillbilly Elegy
Im zweiten Ohr: One Great Tribute! A love letter to The Weakerthans

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt – OT: How to Train Your Dragon: The Hidden World (2019)

Hilfe, nur noch zwei Wochen bis zu den Weihnachtsferien! Wie soll das alles nur zu schaffen sein? Aber schieben wir diese Gedanken für einen Moment beiseite und widmen uns etwas Erfreulichem, wie „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ und dem heutigen Filmabend, mit dem wir das Wochenende eingeläutet haben. Wie uns der Abschluss der drachenstarken Trilogie gefallen hat, erfahrt ihr in der folgenden Besprechung… 🐉

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt (2019) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie

Nachdem ich erst letzte Woche begeistert war, wie gut doch „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ gealtert ist, so setzt die Fortsetzung technisch noch einmal eine Schippe drauf. Die Grenze zum Realfilm verschwimmt langsam, was aber auch kein Wunder ist, setzen heutige Realfilme doch auf die gleiche Technik, sprich zu einem Großteil auf CGI. Wirklich extrem beeindruckend und ein wahrer Augenschmaus. Gerade auch die Massenszenen mit unzähligen Drachen vor fotorealistischen Hintergründen und dynamischen Kamerafahrten lassen den Film unglaublich immersiv wirken.

Doch auch inhaltlich weiß „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ zu überzeugen. Im Grunde geht es um Veränderungen und Loslassen. Eben erwachsen werden und Entscheidungen treffen. Auch wenn es so einige alberne Szenen gibt, wie zum Beispiel den unfassbar witzigen Balztanz Ohnezahns, so ist der Kern der Geschichte doch eher ernst. Gerade am Ende sind dann auch wieder die Tränen geflossen, wobei sich der Epilog durchaus versöhnlich gestaltet. Das Finale ist somit ziemlich endgültig und doch hoffnungsvoll. Gerne hätte ich noch mehr Zeit in dieser Welt verbracht und wünsche mir gleichzeitig, dass der Abschluss der Reihe in dieser Form Bestand haben wird.

Fazit

Was für eine famose Trilogie! Neben den großen Pixar-Klassikern sind diese wohl meine liebsten 3D-animierten Filme. Qualitativ nehmen sich die drei Teile nicht viel und die Entwicklung der Charaktere trägt sich über die gesamte Reihe. Auch das sieht man nicht alle Tage. Ein absolut gelungenes Finale, das ich allen Freunden des animierten Films nur dringend ans Herz legen kann: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Run, Fatboy, Run (832)

Der fünfte Lauf diese Woche. Dieses Mal ein wenig länger, um auf die 43 km in der Woche zu kommen. Das Wochenende ist schon ziemlich ausgebucht, so dass zu befürchten steht, dass es auch dabei bleibt. Aber wer weiß? Vielleicht findet sich noch eine kleine Lücke… ❄

Immer noch Schnee und frostige Temperaturen

Immer noch Schnee und frostige Temperaturen

Distanz: 11.05 km
Zeit: 01:02:24
Anstieg: 73 m
Ø Pace: 5:39 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.6 km/h
Ø Herzfrequenz: 159 bpm
Ø Schrittfrequenz: 148 spm
Temperatur: -0.6 °C
Kalorien: 850 kcal

2020: 1822 km
Dezember: 35 km
KW 49: 43 km

Bin heute recht zufrieden, auch wenn ich nicht sonderlich schnell unterwegs war. Die Straßenverhältnisse waren etwas besser, aber immer noch nicht perfekt. Bin nun auf jeden Fall froh, einen warmen Kaffee trinken zu können. ☕

Im ersten Ohr: Sneakpod #657 – Hillbilly Elegy
Im zweiten Ohr: Jimmy Eat World, Mando Diao

Run, Fatboy, Run (831)

Heute bin ich schon wieder durch den Schnee gelaufen. Die Straßen waren relativ frei, doch die Gehsteige leider immer noch nicht geräumt. Ein wahrer Hindernislauf, was sich in Schmerzen im Fuß und einer langsamen Pace niedergeschlagen hat.

Eiskalt und matschig

Eiskalt und matschig

Distanz: 8.01 km
Zeit: 00:47:10
Anstieg: 63 m
Ø Pace: 5:53 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 155 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: -1.7 °C
Kalorien: 617 kcal

2020: 1811 km
Dezember: 24 km
KW 49: 32 km

Ansonsten war es mal wieder eine Stadtrunde, die sich recht unspektakulär gestaltet hat. Und es war kalt. So richtig eiskalt. Brrr. 🥶

Im Ohr: Radio Nukular – Episode 131: 10 Jahre PlayStation Plus

Die 5 besten Western

Nach Serien und Filmen im Lockdown, wendet sich Gina heute bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG den Western zu. Keines meiner favorisierten Genres und doch tummeln sich erstaunlich viele Lieblingsfilme darunter. Begleitet mich mit meiner Liste durch 55 Jahre Filmgeschichte. Wie gefällt euch meine Wahl? 🤠

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #198 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #198 | © Passion of Arts, Gorona Guiboud, Bizkette1 (Freepik.com)

Das Thema für Ausgabe #198 lautet:

Die 5 besten Western

  1. „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) – Was für ein epischer Film. Dabei erzählt er eigentlich eine recht kleine Geschichte. John Barrys Score ist wundervoll und Kevin Costner als Regisseur, Produzent und Schauspieler großartig. Vielleicht mein Lieblingswestern.
  2. „Die glorreichen Sieben“ (1960) – Einer der großen Klassiker, der eigentlich nur ein Remake eines weiteren Klassikers ist. Für mich nach wie vor der gelungenste unter den klassischen Western. Und Elmer Bernsteins Score. Gänsehaut pur.
  3. „Mein Name ist Nobody“ (1973) – Der Abgesang auf den Western aus der Feder Sergio Leones ist ein weiterer Klassiker. Weit mehr als nur ein Spaßwestern mit Terence Hill. Abermals muss ich den Score, dieses Mal von Ennio Morricone, erwähnen. Einfach nur großartig.
  4. „The Hateful 8“ (2015) – Bleiben wir doch gleich bei Ennio Morricone, der auch den Score zu Tarantinos Western beigesteuert hat. Teils quälend langsam erzählt und minutiös im Spannungsaufbau, entlädt dieses Kammerspiel seine aufgestaute Energie in den letzten Minuten kompromisslos. Kein einfacher Film, aber er hat mich doch sehr beeindruckt.
  5. „The Revenant“ (2015) – Hier lernen wir eine andere Seite des Weste(r)ns kennen: Leonardo DiCaprios Überlebenskampf ist so immersiv inszeniert, dass er mich einfach nur umgeworfen hat. Kinetisches Kino, wie ich es selten in dieser Wucht erlebt habe.

Run, Fatboy, Run (830)

Heute hat sich meine Motivation zu laufen ziemlich in Grenzen gehalten. Es lag zwar immer noch Schnee, allerdings war es, im Gegensatz zu gestern, eher Schneematsch. Also habe ich die Felder gemieden und bin durch die Stadt gelaufen. Auch nicht viel besser. Wann haben die Leute eigentlich aufgehört die Gehsteige freizuräumen? Weil sie selbst nicht mehr aus dem Haus gehen? 🤔

Leider sind nur die Straßen geräumt, nicht die Gehsteige

Leider sind nur die Straßen geräumt, nicht die Gehsteige

Distanz: 8.02 km
Zeit: 00:47:05
Anstieg: 56 m
Ø Pace: 5:52 min/km
Ø Geschwindigkeit: 10.2 km/h
Ø Herzfrequenz: 157 bpm
Ø Schrittfrequenz: 147 spm
Temperatur: -1.7 °C
Kalorien: 644 kcal

2020: 1803 km
Dezember: 16 km
KW 49: 24 km

Der Lauf war entsprechend rutschig und ich musste mich konzentrieren, eben nicht nähere Bekanntschaft mit dem matschigen Untergrund zu machen. Meinen Fuß spüre ich heute wieder mehr, denn die Gelenke waren ganz schön gefordert. Aber immerhin habe ich heute die 1.800 km im Jahr geknackt. Das ist doch was.

Im Ohr: Nerdtalk Sendung 572 – Der fliegende Skinhead