Zurück in die Zukunft III – OT: Back to the Future Part III (1990) (WS1)

Eine recht anstrengende Woche geht zu Ende. Der Rest der Familie hatte Ferien, doch ich habe gearbeitet und war sogar ziemlich häufig im Büro. Die einzige gemeinsame Aktivität war der abendliche Besuch des nahegelegenen Trampolinparks. Seitdem fühle ich mich wie 103, was wohl auch durch die latente Erkältung gefördert wird, die mich seit ein paar Tagen plagt. Doch genug Gejammer eines alten Mannes. Heute war  schließlich ein Filmabend angesagt und es stand natürlich „Zurück in die Zukunft III“ auf dem Programm. 🤠

Zurück in die Zukunft III (1990) | © Universal Pictures Germany GmbH

Zurück in die Zukunft III (1990) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein stimmiger Abschluss der Zeitreisereihe

Im Gegensatz zur letzten Sichtung vor ziemlich genau elf Jahren habe ich heute mit den Kindern wieder die synchronisierte Fassung gesehen. Diese zu hören hat mich sogleich in ein Meer voll wohliger Nostalgie abtauchen lassen. Nicht dass ich den Film in meiner Kindheit so häufig gesehen hätte, doch die Hörspielkassette habe ich rauf und runter gehört. So häufig, dass ich den Film noch heute mitsprechen kann. Wir hatten ja damals nichts bzw. ganz viel, denn solch eine enge Verbundenheit zu einzelnen Stoffen ist heute aufgrund der unfassbaren Vielfalt kaum noch möglich. Trotz der nostalgischen Gefühle ist der dritte Teil in meinen Augen immer noch der schwächste der Trilogie, was keinesfalls heißen soll, dass „Zurück in die Zukunft III“ ein schlechter Film ist. Im Gegenteil.

Nach dem nahezu perfekten ersten Teil und der vor Kreativität nur so strotzenden Fortsetzung wirkt das Finale erstaunlich simpel. Alleine die Zeit des Jahres 1885 fällt etwas aus dem Rahmen, da wir erstmals weiter in die Vergangenheit reisen. Das Western-Setting wirkt sich speziell audiovisuell auf den Film aus und erinnerte mich häufiger an Sonntagnachmittagsprogramme. Harmlos, mit netter Liebesgeschichte. Das Finale auf den Schienen ist dann wieder Spannungskino vom Feinsten. Dennoch mochte ich auch die zarte Annäherung zwischen Doc Brown und Clara Clayton. Insgesamt ein runder Abschluss der Trilogie. Selbst das übertriebene Finale ist eine schöne Hommage an Jules Verne und hat einen festen Platz in meinem Herzen.

Fazit

Mit „Zurück in die Zukunft III“ ist mein Besuch bei Marty McFly und Doc Brown wieder vorbei. Sehr, sehr schade. Ob es bis zur nächsten Sichtung erneut elf Jahre dauert? Ich hoffe nicht. Vielleicht ist es ja eine der Trilogien, welche die Kinder auch häufiger schauen wollen? Da war es wieder, das Problem mit dem Überangebot. Ich jedoch werde unsere erste gemeinsame Sichtung stets in besonderer Erinnerung behalten. Dann bis zum nächsten Mal, wenn es wieder „Zurück in die Zukunft“ geht: 9/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Fack ju Göhte (2013)

Ist seit dem Filmabend mit „Zurück in die Zukunft“ tatsächlich erst eine Woche vergangen? Es fühlt sich eher an wie drei Wochen. Auch heute bin ich recht spät aus dem Büro nach Hause gekommen und habe den Zwergofant krank vorgefunden. Also nichts mit der Rückkehr in die Zukunft. Recht spontan haben wir also einen Film ausgesucht, der dem Zappelinchen gefallen könnte und sind, trotz Skepsis meinerseits, auf „Fack ju Göhte“ gestoßen. Hate to say I told you so… 👨‍🏫

Fack ju Göhte (2013) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Fack ju Göhte (2013) | © Constantin Film (Universal Pictures)

Wie kann solch ein Rotz so erfolgreich sein?

Wenn man widerwillig einen Film schaut, schwingt eine gewisse Voreingenommenheit natürlich immer mit. Dennoch wollte ich „Fack ju Göhte“ eine Chance geben. Schließlich konnten mich schon deutsche Teenie-Komödien, wie „Das schönste Mädchen der Welt“, durchaus überzeugen. Die Geschichte des Films schien mir zudem wie gemacht für einen seichten, aber unterhaltsamen Filmabend. Quasi „Dangerous Minds“ light gemixt mit „School of Rock“, den ich kürzlich erst wieder gesehen habe, und der wunderbar wertschätzend mit den portraitierten Schüler*innen umgeht. „Fack ju Göhte“ ist leider das krasse Gegenteil. Nimmt der von Jack Black gespielte Aushilfslehrer seine Schüler*innen ernst und ermutigt sie ins Rampenlicht zu treten, obwohl sie nicht dem fehlgeleiteten Schönheitsideal entsprechen, so gibt es von Elyas M’Bareks Lehrerfigur nur finsterstes Fat-Shaming. Später greift der Film das noch einmal auf, indem die kräftigere Schülerin durch den Boden der Turnhalle kracht. Haha, was haben wir gelacht!

Auch die sonstigen Witze, wenn man sie so nennen möchte, sind mehr als fragwürdig: K.O.-Tropfen in Kaffee? Oh man, noch so ein Kracher! Danach mit der bewusstlosen Frau ins Bett, um einen One-Night-Stand vorzugaukeln? Welch ein Schenkelklopfer! Darauf folgt ein Gag, in dem eine Lehrerin aufgrund ihres Burnouts einen Suizidversuch unternimmt. Natürlich nicht zum ersten Mal. Wie witzig! Und die suizidgefährdete Schwester der weiblichen Hauptfigur wird durch ein rosa Minikleid samt Stöckelschuhen endlich von ihrer Depression erlöst. Denn schließlich hat sie davor nur Holzfällerhemden getragen und das Äußere ist natürlich alles, was zählt. Ich war teils wirklich entsetzt, ob der Handlung dieses Machwerks. Von den zotigen Sprüchen und der stets vulgären Sprache möchte ich gar nicht erst anfangen. Für mich der schlimmste Film, den ich seit Langem ertragen musste. Oberflächlich betrachtet funktioniert er wohl ganz gut und die Chemie zwischen Elyas M’Barek und Karoline Herfurth ist definitiv vorhanden. Das Zappelinchen hat viel gelacht und ich musste erklären, was ich an dem Film so verwerflich finde. Natürlich ist das Geschmackssache und ich freue mich, dass sie einen guten Abend hatte. Die Botschaften, die „Fack ju Göhte“ unter der oberflächlichen Rahmenhandlung vermittelt, sind allerdings wirklich mies und dürften von der Zielgruppe ungefiltert aufgenommen werden, da das alles ja als hip und cool inszeniert wird.

Fazit

Schon lange hat mich kein Film mehr so geärgert, wie Fack ju Göhte“. Dabei stört es mich gar nicht, dass die Geschichte extrem vorhersehbar ist und die Gags ultraflach. Es sind die Botschaften zwischen den Zeilen, die nur unterbewusst ankommen. Kein Wunder, dass das deutsche Kino oft so einen schlechten Ruf besitzt, wenn Filme wie dieser zu Kassenschlagern werden. Schaut lieber zum hundertsten Mal „School of Rock“ und ihr habt den Fake-Aushilfslehrer-Film, den ihr sehen wollt: 2/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: leider krank)

Zurück in die Zukunft – OT: Back to the Future (1985) (WS1)

Welch eine turbulente Woche das doch wieder war. In der Familie wurde gekränkelt, in der Arbeit gab es einiges zu tun. Für einen Freitag bin ich heute recht spät nach Hause gekommen, doch ein Filmabend musste auf jeden Fall sein. Ich hatte schon länger eine Sichtung von „Zurück in die Zukunft“ mit den Kindern geplant und heute war es endlich soweit. Immerhin habe auch ich den Zeitreisefilm zuletzt vor elf Jahren gesehen, was natürlich viel zu lange her ist. ⏰

Zurück in die Zukunft (1985) | © Universal Pictures Germany GmbH

Zurück in die Zukunft (1985) | © Universal Pictures Germany GmbH

Für mich der perfekte Unterhaltungsfilm

An dieser Stelle muss ich noch einmal mein Vergangenheits-Ich aus der ersten Besprechung zitieren. Immerhin gehört mein erster Blick auf „Zurück in die Zukunft“ zu den prägenden Momenten meiner persönlichen Liebesgeschichte mit diesem Film und Film an sich:

Noch heute erinnere ich mich an diese magische erste Sichtung als wäre es erst gestern gewesen: Es muss irgendwann während meiner Grundschulzeit gewesen sein. Die Geburtstagsfeier eines Freundes. Nachdem wir draußen gespielt hatten, ging es zurück in die Wohnung und es wurde eine VHS-Kassette in den Rekorder geschoben. Ich erinnere mich nur noch an Fragmente und bin mir sicher, nicht den gesamten Film verfolgt zu haben, doch was ich sah packte mein junges Ich in seinem Innersten. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich damals sehr unerfahren war, was Filme angeht. Wir hatten lange Zeit nur die ersten drei Programme und auch keinen Videorekorder. Dieser Nachmittag war für mich eine kleine Offenbarung – und dennoch sollte es noch Jahre dauern, bis ich den Film zum ersten Mal komplett und bewusst sah.

Heute war ich besonders gespannt, ob und wie der Film bei meinen Kindern ankommt. Der Zwergofant blättert sehr häufig durch mein „Back to the Future: The Ultimate Visual History“-Buch und kannte einige Elemente demnach schon. Das Zappelinchen war zunächst skeptisch, hat sich aber dann schnell von der Handlung mitreißen lassen. Highschool-Geschichten und Teenager-Romanze ziehen einfach immer. Spannend fand ich, dass die Zeitreise und ihre Regeln mit vielen Fragen bedacht wurden. Auch logisch, denn das Konzept ist durchaus komplex. Ich hatte viel Freude daran, die Kinder auf die speziellen Handlungselemente hinzuweisen und Fragen zu beantworten. Speziell da diese meist mit einem Aha-Moment quittiert wurden. Dabei habe auch ich wieder gemerkt, wie fantastisch „Zurück in die Zukunft“ doch komponiert ist. Hinter all dem Spektakel steckt ein unfassbar gelungenes Drehbuch, das uns Zuschauer*innen geschickt durch diese komplexe Zeitreise führt. Vielleicht hätte sich Christopher Nolan hier ein paar Notizen machen sollen?

Auch die Inszenierung steht der Handlung in nichts nach. Alleine die finale Sequenz vor der Rathausuhr ist ein Meisterstück an Spannungskino und Timing. Einfach großartig und perfekt ausgeführt von Robert Zemeckis, der damals einfach schon auf dem Höhepunkt seines Schaffens war. Auch die Schauspieler*innen sind aus ihren Rollen nicht wegzudenken, was umso spannender ist, wäre Michael J. Fox doch beinahe nicht in seiner ikonischen Rolle zum Einsatz gekommen. Auch Christopher Lloyd, Lea Thompson, Crispin Glover, Thomas F. Wilson und Co. drücken „Zurück in die Zukunft“ allesamt ihren Stempel auf. Ausstattung, Score und Soundtrack tragen weiterhin zur unverwechselbaren Atmosphäre dieses perfekten Films bei. Einzig dass sich das Bild der UHD Blu-ray irgendwann in Pixelbrei verwandelt hat, und wir somit auf die Blu-ray umsteigen mussten, hat dem Filmabend einen kleinen Dämpfer verpasst.

Fazit

Ich bin hocherfreut, dass „Zurück in die Zukunft“ auch meinen Kindern so gut gefallen hat. Das Konzept der Zeitreise eröffnet bei ihnen ganz neue Gedankenwelten. Speziell der Zwergofant wollte danach gar nicht ins Bett gehen und hätte am liebsten direkt den zweiten Teil geschaut. Ich liebe diese Begeisterung und lasse mich davon gerne mitreißen bzw. gebe diese auch weiter. Für mich selbst nach 38 Jahren immer noch der perfekte Unterhaltungsfilm: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant: 10/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte – OT: The Chronicles of Narnia: The Voyage of the Dawn Treader (2010) (WS1)

Nanu, nach der gestrigen Sichtung von „School of Rock“ ein weiterer Filmabend? Tatsächlich ja, denn die Kids waren heute viel auf sich gestellt und durchaus brav. Die Frau musste arbeiten und ich war laufen und habe mich um die Wäsche der letzten Woche gekümmert. Da war einiges zusammengekommen. Danach war es auch schon Abend und zur Freude der Kinder stand „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ auf dem Programm. 🌊🦁

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) | © Walt Disney

Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) | © Walt Disney

Ein schöner Abschluss der Fantasy-Reihe

Die letzte Sichtung des Films liegt schon knapp 12 Jahre zurück. Ist das nicht unglaublich? Tatsächlich kommt es mir nicht halb so lange vor. Ziemlich verrückt. Ehrlich gesagt konnte ich mich zu Beginn an nicht mehr viel erinnern. Nur noch, dass ich damals ziemlich enttäuscht war. Auch weil ich für die ungeschnittene Fassung zur teuren 3D-Blu-ray greifen musste, aber noch lange keine Abspielmöglichkeit haben sollte. Heute sieht das inzwischen anders aus und ich war froh, den Film in 3D sehen zu können. Tatsächlich hat er viel filmischer gewirkt als ich ihn in Erinnerung hatte. Doch wie sieht es inhaltlich aus?

Nachdem mich die letzte Sichtung von „Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia“ eher enttäuscht hat, weil hier zu viel Fokus auf ausgewalzte Kampfszenen gesetzt wurde, kam mir die kleinere Geschichte im dritten Teil gerade recht. Ein schöner Abenteuerfilm mit verschiedenen Schauplätzen, einer überschaubaren Menge an Figuren und etlichen Schauwerten. Zudem bietet „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ einen schönen Abschluss der Reihe, da es auch für die verbleibenden zwei Hauptfiguren der letzte Besuch in Narnia war. Sicher nicht perfekt, doch hat mir der Film heute deutlich besser gefallen als der Vorgänger und als ich ihn bei der ersten Sichtung wahrgenommen hatte.

Fazit

Nun habe ich die Narnia-Reihe doch noch einmal komplett gesehen, bevor Netflix mit seiner Serienadaption um die Ecke kommt. Für mich wird es immer eine nette Fantasy-Trilogie bleiben, ohne jedoch ganz vorne mitzuspielen. „Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte“ bietet herrliche Abenteuerunterhaltung, die größtenteils sehr kindgerecht ist und einfach nur Spaß macht: 7/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

The Many Saints of Newark (2021)

Ein unspektakulärer Samstag liegt hinter mir. Ich war mittags eine Runde laufen und habe mich ansonsten um die Wäsche gekümmert, die über die Woche liegengeblieben ist. Abends hatte ich einmal wieder Lust auf einen Erwachsenenfilm, sprich die Kinder haben sich in ihr Zimmer verkrümelt und ich habe „The Many Saints of Newark“ in den Player geschoben. Die Vorgeschichte von „The Sopranos“ mag anscheinend niemand. Umso gespannter war ich, wie sie mir gefällt. 🐷

The Many Saints of Newark (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

The Many Saints of Newark (2021) | © Warner Bros (Universal Pictures)

Mehr als nur die Vorgeschichte von Tony Soprano

Die Kritiken, die ich überflogen habe, waren alle vernichtend. Man hätte es hier ja überhaupt nicht mit Tony Sopranos Vorgeschichte zu tun. Was sollen denn die Rassenunruhen in diesem Film? Und überhaupt sei „The Many Saints of Newark“ eine große Enttäuschung. Vermutlich hätte auch ich, ohne die Informationen im Vorfeld, eine hundertprozentige Vorgeschichte von Tony Soprano erwartet. So allerdings wusste ich bereits was mich erwartet und konnte mich entsprechend darauf einstellen. Der Film hat für mich wunderbar funktioniert, auch wenn ich gewisse Kritikpunkte durchaus nachvollziehen kann.

Zunächst einmal wirkt es befremdlich, dass wir als Voice-over-Erzähler Christopher Moltisanti aus dem Jenseits zu hören bekommen. Dann die Rassenunruhen und der Aufstieg des schwarzen Gangsters Harold McBrayer. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und hätte ein ganz eigenes Gangster-Portrait werden können. Die Hauptfigur ist zudem nicht Tony Sorprano, sondern Dickie Moltisanti, der in der Serie bereits verstorben ist und nur in Gesprächen erwähnt wird. Eine weitere seltsame Entscheidung. Ist David Chase, das Mastermind hinter „The Sopranos“, nun senil geworden oder gehört er etwa auch dieser seltsamen Woke-Bewegung an, der Disney mit „Strange World“ verfallen ist, und muss unbedingt einen auf Black Lives Matter machen? Wie konnte es nur soweit kommen?

David Chase bricht gekonnt mit den Erwartungen

Die Geschichte spielt im Newark der 1960er Jahre. Wie sollte es auch anders sein? Tony Sorpano ist an diesem Ort und in dieser Zeit aufgewachsen. Die Rassenunruhen waren Teil der Geschichte von Newark. Auch fand ich es geschickt gelöst mit Dickie Moltisanti Tonys Mentor, den wir in der Serie nie kennenlernen, als Hauptfigur zu etablieren. Wir erleben die Ereignisse als Beobachter. Ebenso wie der junge Tony Soprano, der sich wundert, was hinter den verschlossenen Türen besprochen wird. All diese Einflüsse werden ihn später einmal prägen. Natürlich gibt es dennoch viele bekannte Figuren: Tonys Mutter, Junior Soprano, Paulie und Silvio. Wir kehren an etablierte Schauplätze zurück und das vertraute Gefühl ist wieder da. Dann natürlich Tony Soprano selbst, der von James Gandolfinis Sohn Michael Gandolfini gespielt wird und wirklich eins zu eins aussieht, wie eine junge Version seines Vaters. All das ist kein Fanservice. David Chase erzählt eine neue Geschichte. Sie mag unspektakulär wirken und am Thema vorbei, was sie nicht ist, doch letztendlich sehen wir genau, warum aus dem ungelenken Jungen letztendlich der neurotische Gangsterboss wurde, den wir alle kennen und lieben (und vielleicht auch hassen). Durch seine Umwelt und seinen Umgang. Es hätte gar nicht anders kommen können.

Fazit

Ist „The Many Saints of Newark“ ein perfekter Film? Wohl nicht. Ist es der Film, nach dem Fans der Serie jahrelang gelechzt haben? Mit Sicherheit nicht. Erzählt David Chase eine packende Geschichte und lässt uns einen Blick in die Jugend und die Einflüsse von Tony Soprano werfen? Aber garantiert. Die zwei Stunden sind wie im Flug vergangen und ich hätte danach gerne die nächste Episode eingelegt. Leider wird das wohl nichts und ist vermutlich auch gar nicht nötig: 8/10 Punkte.

Jumanji: Willkommen im Dschungel – OT: Jumanji: Welcome to the Jungle (2017) (WS1)

Der vorletzte Urlaubstag ist vorbei und er war noch einmal richtig vollgestopft: Ich war laufen, habe den Weihnachtsbaum abgebaut, die Außenbeleuchtung abmontiert und war Spielleiter im ersten Rollenspiel der Kinder. Abends wollte ich noch unbedingt einen Filmabend veranstalten; zum Abschluss der Ferien. Da den Kids kürzlich der 1995er „Jumanji“ so gut gefallen hat, wanderte direkt „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ in den Player. 🐍💎

Jumanji: Willkommen im Dschungel (2017) | © Sony Pictures Home Entertainment

Jumanji: Willkommen im Dschungel (2017) | © Sony Pictures Home Entertainment

Erneut ein extrem unterhaltsames Reboot

Meine letzte Sichtung von „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ liegt ziemlich genau zwei Jahre zurück. Damals hatte ich schon vermutet, mit den Kindern einmal wieder das Original sehen zu wollen. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass wir danach auch das Reboot wieder angehen würden. Die Kinder haben es sich aber gewünscht und auch ich hatte wieder Lust darauf. Tatsächlich hat mir der Film bei der zweiten Sichtung noch einmal besser gefallen. Trotz Synchro. Wer hätte das gedacht? Vermutlich liegt es an der Begeisterung der Kinder, die teils wirklich gejohlt haben vor Freude. Sei es die Teenie-Romanze oder der Videospiel-Aspekt. Ist eben näher an der Zielgruppe dran, auch wenn sowohl das Zappelinchen sowie der Zwergofant das Original sehr mochten.

Bei meiner damaligen Besprechung bin ich mit der Tatsache, dass es sich hierbei um ein Reboot handelt, härter ins Gericht gegangen. Dieses Mal hat es mich nicht sonderlich gestört bzw. war ich eher angetan, wie viel Mühe man sich gegeben hat einerseits neue Elemente zu etablieren und andererseits dem Original Tribut zu zollen. Letztendlich macht „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ einfach extrem viel Spaß. Der Twist auf das Original ist durchaus innovativ und führt das Franchise erfolgreich ins Heute, selbst wenn die Actionsequenzen teils selbst an ein Videospiel erinnern.

Fazit

Für mich war „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ der perfekte Film zum Urlaubsende. Eskapismus ist manchmal eben doch wichtig. Auch die Kinder waren begeistert. Speziell das Zappelinchen hat sich richtig in den Film verliebt. Ich freue mich nun bereits auf den kommenden Filmabend am Ende der ersten Arbeitswoche des Jahres. Dann geht es zurück nach Jumanji8/10 Punkte. (Zappelinchen: 10/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

True Romance (1993)

In den letzten zwei Wochen musste ich wieder häufiger an Hans Zimmers Score zu „True Romance“ denken. Vor 20 bis 25 Jahren war dieser mein ständiger Begleiter. Bis heute halte ich ihn für einen der unterschätztesten Scores des Komponisten. Nach einem ruhigen Urlaubstag nach den Weihnachtsfeiertagen, habe mich also für Tony Scotts Umsetzung dieses Tarantino-Skripts entschieden. Eine sehr gute Wahl. 💑

True Romance (1993) | © Warner Bros.

True Romance (1993) | © Warner Bros.

„…all I could think was: You’re so cool!“

Es war damals in der Phase meines filmischen Erwachens. Ich muss um die 16 bis 18 Jahre alt gewesen sein und Filme wie „Pulp Fiction“, „Reservoir Dogs“, „From Dusk Till Dawn“, „Killing Zoe“ oder eben auch „True Romance“ liefen im Freundeskreis rauf und runter. Neben „Pulp Fiction“ war es auch dieser Genremix aus Gangsterfilm und Romanze, den ich damals am häufigsten gesehen habe. Tarantinos Handschrift war im Drehbuch, der Besetzung und dem Soundtrack deutlich erkennbar, doch Tony Scotts Straight-Forward-Regie hat den Mix für mich perfekt gemacht. Nach einer geschnittenen VHS-Aufnahme folgten später die ungeschnittene UK-VHS-Ausgabe, darauf die DVD mit nur deutscher Tonspur, dann endlich die DVD mit beiden Sprachfassungen. Die UK-Blu-ray stand nun schon ewig im Regal und da ich die schöne Sammleredition von Arrow verpasst habe, musste eben der alte Transfer herhalten.

Ich bin heute abermals erstaunt, wie gut das Pacing in „True Romance“ doch ist. Der Film nimmt sich einerseits viel Zeit für seine Figuren und doch hetzt man mit ihnen ins Chaos. Hier merkt man, dass mit Tarantino und Scott wirklich fähige Filmemacher die Zügel in der Hand hielten. Ebenso fantastisch sind die Schauspieler*innen: Christian Slater und Patricia Arquette besitzen zusammen so viel Chemie, dass es eine wahre Freude ist. Doch was wäre „True Romance“ ohne Gary Oldman, Dennis Hopper, Christopher Walken, James Gandolfini (bekannt als Tony Soprano aus „The Sopranos“), Brad Pitt und weiteren Schauspielgrößen? Es ist eine wahre Freude. Die dargestellte Gewalt, für die der Film hierzulande jahrelang nur geschnitten zu sehen war, ist schmerzhaft anzusehen und doch nicht selbstzweckhaft. Alleine die Szene zwischen Arquette und Gandolfini, die beinahe schon körperlich schmerzt, in der beide Schauspieler*innen zu Höchstform auflaufen und aus der sich Alabama letztendlich selbst und ohne männliche Hilfe befreien kann, ist unfassbar in vielerlei Hinsicht. Das sitzt auch heute noch.

„Did I do my part okay?“

Ist „True Romance“ auch heute noch so gut anschaubar, wie vor nun beinahe schon 30 Jahren? Ja und nein. Der Film enthält Szenen (z.B. Dennis Hoppers Monolog), die selbst ein Quentin Tarantino heute nicht mehr so schreiben würde. Zudem ist es ein rein männlich geprägter Film, selbst wenn Alabama durchaus eine starke Frauenfigur ist. Kann man heute also noch Spaß mit „True Romance“ (oder anderen Filmen aus dieser Zeit) haben? Ich finde ja. Es ist allerdings wichtig, sich der Weiterentwicklung unserer Welt und Werte gewahr zu sein und Filme wie diesen in seiner zeithistorischen Epoche einzuordnen. Ich würde heute nicht mehr alle Dialoge mitsprechen wollen, doch viele Zitate sind mir noch im Kopf, wie damals vor 30 Jahren. Speziell Alabamas Abschlussmonolog ist hängen geblieben:

„Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you’re so cool, you’re so cool, you’re so cool. And sometimes Clarence asks me what I would have done if he had died, if that bullet had been two inches more to the left. To this, I always smile, as if I’m not going to satisfy him with a response. But I always do. I tell him of how I would want to die, but that the anguish and the want of death would fade like the stars at dawn, and that things would be much as they are now. Perhaps. Except maybe I wouldn’t have named our son Elvis.“

– Alabama Worley (gespielt von Patricia Arquette) in „True Romance“

Fazit

„True Romance“ ist auch heute noch ein absolut packender Mix aus Gangsterfilm und Romanze. Das Drehbuch ist geschliffen, die Inszenierung mitreißend und der Score ein Traum. Auch wenn gewisse Elemente veraltet sind, so ist Tony Scotts Umsetzung des Tarantino-Drehbuchs, mit der nötigen Reflektion betrachtet, immer noch beste Unterhaltung: 10/10 Punkte.

Prädikat: Lieblingsfilm

Uncharted (2022)

Heute war ein voller Tag: Weihnachtsbaum gekauft und aufgestellt, eine Runde durch den Schnee laufen und vorgezogener Adventskaffee mit der Oma. Abends noch zum Sport in den Keller und danach einen Ofenkäse reingezogen. Somit ging es erst spät aufs Sofa, doch ich wollte heute einen Film schauen und habe mich für „Uncharted“ entschieden. Schien mir seichter Eskapismus zu sein, was er letztendlich auch war. 🪂

Uncharted (2022) | © Sony Pictures Home Entertainment

Uncharted (2022) | © Sony Pictures Home Entertainment

Zum ersten Mal eine Ultra HD Blu-ray eingelegt

Zunächst einmal muss ich kurz auf die technischen Aspekte eingehen. Zwar besitze ich schon länger einen Ultra-HD-Blu-ray-Player und etliche Filme in diesem Format, doch bisher hat sich noch keine Sichtung ergeben. Im Stream sieht HDR zudem immer etwas totkomprimiert aus, so dass ich durchaus gespannt auf das volle Erlebnis war. Zunächst musste ich die richtigen Einstellungen finden, doch nach etwas Herumprobieren, war es ein netter Bildeindruck mit kräftigeren Farben und etwas mehr Details. Ehrlich gesagt ist der Sprung, zumindest in diesem Fall, zur Standard-Blu-ray nicht allzu groß. Kein Vergleich zum Wechsel von DVD zu Blu-ray. Dennoch nett anzusehen.

Ein wirklich unterhaltsamer Abenteuerfilm

Der Film selbst startet ziemlich abschreckend: Das Cold Opening außerhalb des Flugzeugs sah sowas von nach künstlichen CGI aus, dass ich schon das Schlimmste befürchtete. Glücklicherweise wurde der Level an Effekten danach zurückgefahren und wir erleben ein ziemlich klassisches Abenteuer, das mich durchaus an die jüngste „Tomb Raider“-Verfilmung erinnert hat. Überhaupt ein guter Vergleich, denn auch dieser Film besitzt übertriebene CGI, welche er gar nicht nötig gehabt hätte. Bei „Tomb Raider“ kenne ich die Videospielvorlage, bei „Uncharted“ nicht. Dennoch fühlt sich beides recht ähnlich an. Speziell die Verlagerung von Abenteuer hin zu immer mehr Action. Das hätte ich gerne andersrum gehabt.

Gegen Ende dreht „Uncharted“ in Sachen CGI noch einmal ordentlich auf, was den Look und die Action unglaublich generisch wirken lässt. Trotz der an sich durchaus interessanten Schauplätze. Warum muss heute jeder Film so aussehen, wie jeder andere auch nur annähernd erfolgreiche Blockbuster? Wirklich schade, denn die klassischer inszenierten Abenteuerszenen machen wirklich viel Spaß. Auch die Dynamik zwischen Nathan Drake (Tom Holland) und Sully (Mark Wahlberg) ist toll. Da stört es auch kaum, dass die Bösewichtin viel zu comichaft wirkt.

Fazit

Alles in allem hat mich „Uncharted“ wirklich gut unterhalten. Es ist eben ein 08/15-Blockbuster, der auf einem erfolgreichen Videospiel basiert. Vermutlich wird mir der Film nicht sonderlich im Gedächtnis bleiben, doch für knapp 120 Minuten war er wunderbar seichter Eskapismus. Somit gibt es knappe 7/10 Punkte.

E.T. – Der Außerirdische – OT: E.T. the Extra-Terrestrial (1982)

Halloween steht vor der Tür. Da die Kinder noch zu jung für Horrorfilme sind, wollte ich zumindest einen thematisch passenden Film einlegen. „E.T. – Der Außerirdische“ steht schon länger auf der Liste der Filme meiner Jugend, die ich meinen Kindern zeigen möchte. Somit war das heute der perfekte Abend dafür. Auch meine letzte Sichtung liegt schon viel zu lange zurück und ich habe mich auf ein Wiedersehen mit dem freundlichen Außerirdischen gefreut. 👽

E.T. – Der Außerirdische (1982) | © Universal Pictures Germany GmbH

E.T. – Der Außerirdische (1982) | © Universal Pictures Germany GmbH

Ein zeitloser Blockbuster für die ganze Familie

Zuletzt habe ich die Special Edition des Films aus dem Jahr 2002 gesehen, welche teils einen digitalen E.T. und diverse Szenenerweiterungen enthält. Heute ist diese Fassung wieder komplett in der Versenkung verschwunden und auf Blu-ray und Co. gibt es endlich wieder die restaurierte Kinofassung zu sehen. Man sieht den Effekten heute zwar an, dass sie inzwischen 40 Jahre auf dem Buckel haben und das ist auch den Kindern aufgefallen, doch dieser Charme ist einfach durch kein CGI der Welt wettzumachen. Die Hauptfigur des Films wirkt immer noch so frisch, wie am ersten Tag. Einfach großartig, was das Team rund um Carlo Rambaldi hier geschaffen hat. Durch seine analoge Haptik wirkt E.T. wie ein echter Charakter, was sich speziell in der Interaktion mit den Kinderdarsteller*innen zeigt. Schon alleine aus filmhistorischer Sicht bemerkenswert anzuschauen.

Am meisten begeistert hat mich jedoch abermals Steven Spielbergs Gespür für Familiendynamiken und auch dafür, eine Geschichte aus den Augen von Kindern zu erzählen. Alleine die Szene, in der Elliot seinem außerirdischen Freund Spielzeuge, Lebensmittel usw. erklärt, wirkt unglaublich authentisch. Auch die Dynamik zwischen den Geschwistern ist großartig und von allen drei Darsteller*innen fantastisch gespielt. Kein Wunder, dass Drew Barrymore danach zum tragischen Kinderstar wurde. Aus heutiger Sicht ist natürlich das 80er-Jahre-Setting absolut stilprägend. Ohne „E.T. – Der Außerirdische“ hätte es „Stranger Things“ in dieser Form wohl nicht gegeben. Weiterhin ist die emotionale Bandbreite beeindruckend und Spielberg wechselt gekonnt von gruseligem Spannungskino zu albernstem Slapstick, weiter zu ernstem Familiendrama, dann zu epischem Heldenabenteuer und wiederum zu todtraurigen Abschiedsszenen. Dabei bleibt die Geschichte wunderbar einfach und nachvollziehbar und die Tiefe ergibt sich alleine aus Aufbau und Charaktermomenten. Es klingt abgedroschen, doch solche Blockbuster gibt es heut einfach nicht mehr.

Diesen Film habe ich heute sogar mit dem passenden T-Shirt gefeiert:

Fazit

Ich hatte schon beinahe befürchtet, dass „E.T. – Der Außerirdische“ für die Kinder nicht mehr so gut funktioniert, wie damals für mich. Jedoch sind sie ziemlich mitgegangen und haben jede Emotion gefühlt, wenn auch wohl nicht so stark wie ich. Für mich ist Steven Spielbergs Sci-Fi-Abenteuer aber auch einfach ein Herzensfilm. Einer der großen Klassiker, die meinen persönlichen Filmkosmos definiert haben: 10/10 Punkte. (Zappelinchen: 8/10 Punkte; Zwergofant: 8/10 Punkte.)

Prädikat: Lieblingsfilm

Chaos im Netz – OT: Ralph Breaks the Internet (2018)

Eine abermals anstrengende Woche liegt hinter mir und ein volles Wochenende vor uns. Die Corona-Scares werden häufiger und überhaupt zerrt gefühlt alles an den Nerven. Zeit also für einen Filmabend: Nachdem wir letzte Woche „Ralph reichts“ gesehen haben, stand heute der Nachfolger „Chaos im Netz“ auf dem Programm. Meine erste Sichtung des Films und dementsprechend gespannt war ich… 💻👾

Chaos im Netz (2018) | © Walt Disney

Chaos im Netz (2018) | © Walt Disney

Ein kunterbuntes Internet-Abenteuer

Auch in der Welt von Randale-Ralph und Vanellope sind sechs Jahre seit dem letzten Abenteuer vergangen. Routine ist eingekehrt und würde nicht ein physikalisches Teil des Spiels „Sugar Rush“ kaputt gehen, wäre dort wohl immer noch alles so, wie wir es kennen. Der Defekt am Spieleautomaten ist allerdings der Auslöser dafür, dass sich Ralph und Vanellope ins Internet begeben und dort allerlei Abenteuer erleben. Dabei ist der Clou des Films, dass abstrakte Handlungen im Internet personifiziert und bildlich dargestellt werden. Hinzu kommen dutzende von bekannten Internet-Marken und, dank Disneys Kaufwut, auch Marvel-Helden, „Star Wars“-Figuren und natürlich eine ganze Meute an Disney-Prinzessinnen.

Wie bereits im ersten Teil, ist jedoch die Freundschaft zwischen Ralph und Vanellope der Kern des Films. Viele der großen Actionszenen hätte es für mich gar nicht so ausführlich gebraucht. Sehr unterhaltsam fand ich tatsächlich die Ansammlung an Disney-Held*innen und eben die Verbildlichung so mancher Internet-Funktion. Wirklich berührt hat mich aber tatsächlich wieder nur die Entwicklung der Beziehung der beiden Hauptfiguren. Wirklich schön und mir durchaus nahegehend. Hach.

Fazit

Insgesamt hat mir „Ralph reichts“ wohl etwas besser gefallen. Vermutlich weil die Geschichte kleiner war und die Action nicht ganz so übertrieben. Dennoch ist die Fortsetzung absolut gelungen und das Entdecken des Internets hat enorm viel Spaß gemacht. Am Ende hat mich der Film dann auch emotional voll erwischt, was ich so nicht erwartet hatte. Die Kinder sehen das übrigens ganz ähnlich: 8/10 Punkte. (Zappelinchen: 9/10 Punkte;  Zwergofant:  9/10 Punkte.)