Media Monday #731 – Free Walking Tour Leipzig, Steuer-Drama und Weltfrust

Na, habt ihr mich vermisst? Vermutlich nicht. War auch viel zu heiß für sowas. Auf jeden Fall bin ich wieder zurück. Von Freitag bis Sonntag war ich mit meiner Firma in Leipzig (siehe Fotos unten) und habe dort allerlei Dinge erlebt. Mein Highlight war eine Free Walking Tour, was für mich als Konzept komplett neu war, jedoch in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Ansonsten habe ich kaum geschlafen (laut meiner Garmin waren es knapp neun Stunden verteilt auf zwei Nächte), viel gegessen und (zu) viel getrunken. Ich hatte Spaß, aber es war auch anstrengend. Meine sozialen Batterien sind komplett leer und ich bräuchte eigentlich noch ein Wochenende zum Erholen vom Wochenende. Aber nichts da, denn zu Hause wartete der Steuerbescheid auf mich, der ein paar unschöne Überraschungen bereithielt. Also habe ich mich noch für zwei Stunden mit ELSTER herumgeschlagen. Großer Freude. Am heutigen Montag geht es auch direkt wieder ins Büro. Die Woche wird heiß und am Ende wartet der 15. Geburtstag des Zappelinchens, welcher direkt an zwei Tagen back-to-back gefeiert wird. Natürlich ausgerechnet dann, wenn das Wetter kippen soll. Aber mal sehen, vielleicht haben wir ja Glück? Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch eine gute Woche! ☀️

Media Monday #731

  1. Highlight im ersten Halbjahr war unser Kurzurlaub in Dresden.
  2. Es könnte in den kommenden Monaten noch viel Schaden durch die Hitze und Trockenheit entstehen. Gut, dass die neue Regierung den Klimaschutz ernst nimmt. Ach nein, das war ja die letzte…
  3. Es muss nicht immer Motorsport sein, aber wenn doch, dann bitte so wie in den Filmen dieser Liste.
  4. Das deutsche Steuerrecht ist nun wirklich zum Vergessen, denn während in Sachen Erbschafts- und Reichensteuer natürlich nichts vorwärts geht, darf sich unsereins mit hanebüchenen Forderungen herumschlagen.
  5. Ich freue mich ja jetzt schon drauf, wenn ich einmal wieder eine ruhige Minute habe, so wie im aktuellen „Projekt 52“-Artikel zum Thema Ruhe festgehalten.
  6. Die momentane Entwicklung der Menschheit geht mir unter die Haut mit all dem Hass, Egoismus und Populismus.
  7. Zuletzt habe ich eine Laufrunde zu den 247 km im Juni absolviert und das war heiß, weil ich unvernünftigerweise nachmittags bei 31 °C losgezogen bin.

Am Wochenende habe ich mich im schönen Leipzig rumgetrieben (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Top 5 Motorsportfilme

Von den besten Filmen zum Thema „Künstliche Intelligenz“ springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG heute weiter zu den besten Motorsportfilmen. Schon lange ist mir kein Thema mehr so schwer gefallen, denn ich kann mir kaum etwas Langweiligeres vorstellen als Motorsport. Mein Filmwissen in diesem Bereich ist entsprechend dünn und dennoch habe ich ein paar Werke gefunden, die selbst für mich einen gewissen Unterhaltungswert haben. 🏎️

Das Thema für Ausgabe 417 lautet:

Top 5 Motorsportfilme

  1. „Cars“ (2006) – Der Geniestreich von Pixar, zumindest wenn es um die Vermarktung von Spielzeug und Merchandising geht. Tatsächlich besitzt er eine große Motorsportkomponente und ich mochte den ersten Teil bei meiner bisher einzigen Sichtung sehr gerne. Lustigerweise habe ich ihn nie mit den Kindern gesehen. Will ich noch nachholen.
  2. „Death Race“ (2008) – Top-Film ist vielleicht etwas weit hergeholt, doch Spaß hat er allemal gemacht. Quasi die FSK-18-Version von „Super Mario Kart“ und damit auch ein Motorsportfilm.
  3. „Ein toller Käfer“ (1968) – Was habe ich die Herbie-Filme als Kind geliebt! Aber so richtig. Leider liefen sie nur selten im Fernsehen, doch ich erinnere mich an gemütliche Nachmittage vor dem Fernseher. Wollte ich immer mal wieder schauen, auch mit den Kindern, aber hat sich einfach nicht ergeben.
  4. „Mad Max: Fury Road“ (2015) – Von all den „Max Max“-Filmen ist dieser hier noch am ehesten ein Motorsportfilm, weil sich Furiosa und Immortan Joe durch die komplette Wüste jagen. Nur wer als erstes ankommt gewinnt. Ein fantastischer Film. So kann selbst ich etwas mit Motorsport anfangen.
  5. „Zwei wie Pech und Schwefel“ (1974) – In diesem Spencer/Hill-Film gibt es tatsächlich ein Autorennen. Mit Buggys! Also in meinen Augen ein waschechter Motorsportfilm, zumal ein Buggy auch der Antrieb für all die Dinge ist, die im Film so losgetreten (und losgeschlagen) werden.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Projekt 52 – 2025 #26: Ruhe

Projekt 52 LogoDie letzte Juni-Ausgabe von Projekt 52 veröffentliche ich schon mitten unter der Woche, da ich am Wochenende mit der Arbeit unterwegs bin und somit keine Ruhe haben werde. Was ist das Thema? Natürlich Ruhe. Als eher introvertierter Mensch liebe ich Ruhe. Daraus ziehe ich viel Kraft und Energie. Ruhe empfindet jeder Mensch wohl anders. Wofür brauche ich Ruhe und wie finde ich Ruhe? Tatsächlich ist das beim Lesen der Fall. Als Kind und Jugendlicher hatte ich noch viel mehr Ruhe und locker drei Bücher pro Woche verschlungen. Heute komme ich teils nur auf drei Bücher pro Jahr. Was fehlt? Die Ruhe. Im letzten Urlaub habe ich jedoch wieder die Ruhe gefunden, um zu lesen. Zwei Nachmittage auf der Terrasse und schon war das Buch halb durch. Für den Rest werde ich vermutlich bis zu meinem nächsten Urlaub brauchen. So entspannt, wie beim Lesen, fühle ich mich selten. Das Abtauchen in andere Welten gibt mir Ruhe. Somit ist dies das perfekte Bild für Ruhe, denn ich kann nur lesen, wenn ich Ruhe habe, und gleichzeitig finde ich dadurch Ruhe:

Beim Lesen finde ich Ruhe und ich kann nur lesen, wenn ich Ruhe habe

Beim Lesen finde ich Ruhe und ich kann nur lesen, wenn ich Ruhe habe

Motiv: Subjektive Perspektive wie ich auf der Terrasse unter der Pergola liege und lese
Kamera:
Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Media Monday #730 – Urlaubsende, Familienwanderung und ein weiterer Kinobesuch

Was hat es mich vor diesem Sonntag gegraust. Urlaubsende. Das letzte Durchatmen vor dem Sommer. Die kommenden zwei Wochen bin ich durchgehend, inklusive Wochenende, mit Arbeitsdingen beschäftigt. Das wird ein harter Wiedereinstieg. Danach folgt der Juli, der auch privat komplett ausgebucht ist. Aber nun erst einmal ein Rückblick auf die vergangene Woche: Ich war etliche Kilometer in der Hitze laufen und habe viel im Garten gelesen. Auch waren wir mit der Oma im Kino und haben uns „Drachenzähmen leicht gemacht“ angeschaut. Das größte Ereignis war wohl die Höhlenwanderung in der Fränkischen Schweiz. Leider haben wir seit Mittwoch zwei Ausfälle, denn sowohl den Zwergofanten als auch das Zappelinchen hat eine Erkältung erwischt und damit leider auch einige Pläne zunichte gemacht. Dennoch habe ich mich in den letzten zwei Wochen gut erholt und kann hoffentlich einigermaßen gestärkt mit den Herausforderungen der kommenden Tage umgehen. Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch damit einen guten Wochenstart. ☀️

Media Monday #730

  1. Könnte ich nur einmal noch meinen Urlaub verlängern, ich würde es tun.
  2. Christoper Nolan ist begnadet darin, Genregeschichten mit großem Budget für die breite Masse zu erzählen und dabei dennoch Anspruch und Ästhetik zu wahren, wie man wunderbar an „Interstellar“ sieht.
  3. Es ist jedes Mal eine Freude einen ganzen Tag in der Natur zu verbringen, so wie bei unserer Höhlenwanderung um Velden mit Geisloch, Rohenloch, Raumhöhle und Fingerstein.
  4. Jeder der fünf besten Filme zum Thema „Künstliche Intelligenz“ wird erst dadurch richtig rund, dass er dem Thema neue Facetten abgewinnt.
  5. Ich will es nicht beschwören, aber die „Drachenzähmen leicht gemacht“-Realverfilmung schickt sich an, einer der erfolgreichsten Filme des Jahres zu werden.
  6. Die (fehlende) Intelligenz vieler Menschen taugt leider nichts, denn ohne die noch wichtigere Empathie wird sie skrupellos für egoistische Zwecke eingesetzt.
  7. Zuletzt habe ich für das „Projekt 52“ die Aufgabe Auf dem Weg erfüllt und das war eine Herausforderung, weil ich erst einmal überlegen musste, was mir denn so auf meinem Weg begegnet.

Unsere Höhlenwanderung um Velden war wirklich sehr schön (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #25: Auf dem Weg

Projekt 52 LogoAuch das heutige Foto für das Projekt 52 habe ich beim Laufen gemacht. Manchmal sehe ich recht spektakuläre Motive auf dem Weg (z.B. Schlangen oder Rehe), doch in dieser Woche leider nicht. Also habe ich mich für diesen umgestürzten Baum entschieden, der inzwischen zwar nicht mehr komplett auf dem Weg liegt, diesen aber doch deutlich beengt. Ich mag diese Stelle meiner Laufstrecke besonders gerne, da sie wirkt, als würde sie ein Tor in eine andere Welt sein. Genauso fühlt sich der Abschnitt danach auch tatsächlich an. Am Ende führt der Weg durch einen komplett zugewachsenen Tunnel aus Büschen und Bäumen, der mich stets wieder in die Realität entlässt und der bereits Motiv für die Aufgabe Konfetti war. Hier seht ihr also das Tor in einen der schönsten Abschnitte meiner Laufstrecken:

Ein umgefallener Baum, der sich auf dem Weg breit macht

Ein umgefallener Baum, der sich auf dem Weg breit macht

Motiv: Ein umgefallener Baum, der den Weg ein einer Stelle verengt
Kamera:
Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Die 5 besten Filme zum Thema „Künstliche Intelligenz“

Von den besten Filmen der 1990er Jahre springen wir bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG zu einem sehr zeitgenössischen Thema: Gesucht werden die besten Filme zum Thema „Künstliche Intelligenz“. Da gibt es einige und ich habe letztendlich versucht, jedes Genre ein wenig abzudecken. Welcher Film fällt euch noch ein? 🤖

Das Thema für Ausgabe 416 lautet:

Die 5 besten Filme zum Thema „Künstliche Intelligenz“

  1. „A.I. – Künstliche Intelligenz“ (2001) – Wenn ein Film schon A.I. im Titel hat, dann sollte er auch einen Platz auf dieser Liste finden. Tatsächlich hat mich Steven Spielbergs Film, nachdem er diesen von Stanley Kubrick übernommen hatte, stets sehr fasziniert. Ich war nicht auf die emotionale Wucht gefasst, mit der uns der Film aus seiner Welt entlässt. Sollte ich unbedingt einmal wieder schauen. Zu unrecht untergegangen.
  2. „Blade Runner“ (1982) & „Blade Runner 2049“ (2017) – Auch die beiden „Blade Runner“-Filme dürfen natürlich nicht fehlen, welche KI in Form der ikonischen Replikanten sehr greifbar machen. Die Frage ‚Was macht einen Mensch zum Menschen?‘ behandeln beide Filme sehr unterschiedlich und doch ähnlich. In jeder Hinsicht beeindruckend.
  3. „Ex Machina“ (2015) – Alex Garlands Regiedebüt setzt sich mit KI kammerspielartig auseinander und bringt damit fast schon horrorartige Züge zum Vorschein. Ein intensiver Film, der mit einigen ikonischen Szenen aufwartet. Kann ich nur empfehlen.
  4. „Her“ (2013) – Aus heutiger Sicht wirkt Spike Jonzes Film fast schon prophetisch. Das Liebesdrama um einen Menschen, der sich in eine KI bzw. ein Betriebssystem verliebt, ist dabei komisch und tragisch zugleich. Sicherlich eine der ungewöhnlichsten und sehenswertesten Filme zum Thema KI.
  5. „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ (1991) – Am Ende bleibt noch das Bedrohungsszenario, das von KI ausgeht. Keiner hat es so plakativ und konsequent umgesetzt wie James Cameron in seinen „Terminator“-Filmen. Sowohl der erste Teil, aber noch mehr dessen Fortsetzung, wissen geschickt mit unseren Ängsten zu spielen und machen daraus eine mitreißende Action-Saga.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #729 – Kanuabenteuer, PC-Service und Luisenburg-Festspiele

Ehe man sich versieht, ist die erste Urlaubswoche auch schon wieder vorbei. Zu Beginn war das Wetter noch recht wechselhaft, doch inzwischen ist es herrlich sommerlich. Was haben wir so gemacht? Abends viele Filme geschaut und tagsüber waren wir die meiste Zeit draußen: Ich laufenderweise und die Kids haben die Freibadsaison eingeläutet. Am spektakulärsten war wohl unser Kanuabenteuer, über das ich in einem gesonderten Artikel bereits berichtet habe. Weiterhin habe ich, nach mehreren Anläufen, endlich den neuen PC der Schwiegereltern einrichten können. Sonntag waren wir bei den Luisenburg-Festspielen und haben uns dort „Die unendliche Geschichte“ in der langen Schauspielfassung (siehe Foto unten) angeschaut. Leider ist genau zu diesem Zeitpunkt ein Unwetter aufgezogen. Nass wurden allerdings nur die Schauspielenden. Vergessen habe ich noch die lauschigen Abende auf der Terrasse mit zu viel Alkohol in netter Gesellschaft. Urlaub eben. Ich bin froh, noch eine Woche frei zu haben, die auch viel zu schnell vergehen wird. Nun aber erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals. Wie habt ihr die Pfingstwoche verlebt? ☀️

Media Monday #729

  1. Es gibt nicht viele Filme aus den 1990er Jahren, die mir so sehr am Herzen liegen, wie die fünf besten, die ich auf dieser Liste verewigt habe.
  2. Sowohl „Rush Hour“ als auch „Rush Hour 2“ sowie „Rush Hour 3“ arbeitet schon hart am Klischee Culture Clash und das ist noch das harmloseste Klischee, das in der Reihe durch den Kakao gezogen wird.
  3. Es würde mir ja genügen, wenn nur ein paar Leser:innen meinen seltsamen Ansatz verstehen, wie ich die Aufgabe Konfetti im Rahmen des „Projekt 52“ gelöst habe.
  4. „Planet der Affen: New Kingdom“ geht für mich in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hatte, auf die ich mich aber durchaus einlassen kann.
  5. Wenn ich daran denke, wie ich früher keine 3 km laufen konnte und heute mal eben so einen Halbmarathon aus dem Ärmel schüttle, dann bin ich darauf durchaus etwas stolz.
  6. „Die unendliche Geschichte“ ist einer der wenigen Filme, die ich in meiner Kindheit unzählige Male gesehen habe.
  7. Zuletzt habe ich über unsere „Abenteuerliche Kanutour auf der Pegnitz: Von Rupprechtstegen nach Hohenstadt“ geschrieben und das war nötig, weil ich unser Abenteuer unbedingt festhalten wollte.

„Die unendliche Geschichte“ im Open Air Theater der Luisenburg-Festspiele (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

Projekt 52 – 2025 #24: Konfetti

Projekt 52 LogoDie heutige Aufgabe des Projekt 52 ist mir wirklich schwer gefallen. Was soll ich denn bei Konfetti fotografieren? Das gibt es höchstens mal bei einem Geburtstag oder Silvester. Aber doch nicht einfach so mitten im Jahr im Juni. Als ich neulich laufen war, bin ich auf einen recht eingewachsenen Waldweg gekommen, auf dem immer noch viel Laub liegt. Teils war dies gesprenkelt mir frischen, grünen Blättern, was beinahe wie Konfetti ausgehen hat. Also habe ich kurzerhand folgendes Foto gemacht:

Blätter sind das Konfetti der Natur

Blätter sind das Konfetti der Natur

Motiv: Altes Laub im Kontrast zum strahlenden Grün der Bäume
Kamera:
Honor Magic 5 Pro
Bildbearbeitung: Adobe Lightroom 3.6, Adobe Photoshop CS2

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Meine bisherigen Beiträge zu Projekt 52…

Die 5 besten Filme aus den 1990er Jahren

Von den besten weiblichen Synchronstimmen geht es bei Die 5 BESTEN am DONNERSTAG weiter zu den besten Filmen der Jahrzehnte: Nach den Top-Filmen der 1930er, 1940er, 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahre, stehen heute die 1990er Jahre auf dem Plan. Nahezu unmöglich hier eine Auswahl zu treffen und dennoch habe ich es geschafft, viele persönliche Lieblinge unterzubringen, die zudem das Kino, wie wir es heute kennen, geprägt haben. 🎞️

Das Thema für Ausgabe 415 lautet:

Die 5 besten Filme aus den 1990er Jahren

  1. „Before Sunrise“ (1995) – Der erste Film aus Richard Linklaters Beziehungstrilogie ist perfekt. Er fängt das knisternde Gefühl einer ersten Begegnung großartig ein und man fühlt sich, als wäre man Teil dieser gemeinsamen Nacht, die Jesse und Céline in Wien verbringen.
  2. „Jurassic Park“ (1993) – Ohne „Jurassic Park“ wäre diese Liste nicht komplett. Vermutlich der Film, der mich nachhaltig für das Blockbuster-Kino begeistert hat. Für die ältere Generation war das „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ für meine jedoch Steven Spielbergs Dino-Abenteuer. Selbst heute komme ich aus dem Staunen nicht heraus.
  3. „Pulp Fiction“ (1994) – Das zweite große Erweckungserlebnis war Quentin Tarantinos Durchbruch Mitte der 1990er Jahre. Kaum einen Film habe ich häufiger gesehen. Ich habe meine Facharbeit im Leistungskurs Englisch über den Film geschrieben und mich auch darüber hinaus viel mit dem Werk Tarantinos beschäftigt.
  4. „Titanic“ (1997) – Von vielen als Schnulze abgetan, hat James Camerons historische Romanze/Katastrophenfilm das Kino doch nachhaltig verändert. Der Film funktioniert auch heute noch perfekt und war damals nicht umsonst der Kinohit der späten 1990er Jahre.
  5. „Toy Story“ (1995) – Natürlich kann ich auch den ersten komplett computeranimierten Kinofilm nicht unerwähnt lassen. Pixars Meilenstein hat eine der größten Revolutionen des Kinos hervorgerufen und ist bis heute wunderbar erzählt und einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

Anmerkung: Die Liste ist rein alphabetisch, nicht nach Wertung, sortiert und die Besprechungen der Filme, Serien und/oder Bücher sind jeweils über den Titel verlinkt.

Media Monday #728 – Pfingstferien, Dauerregen und Blog-Geburtstag

Kennt ihr das, diese seltsame Leere, wenn ihr plötzlich frei habt? Also nicht nur ein Wochenende, sondern so richtig lange? So erging es mir Freitagnachmittag. Der Arbeitstag war mit einem Vorstellungsgespräch und unzähligen Übergabethemen noch einmal so richtig voll und ich hatte das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mehr in den Feierabend komme. Doch dann war es soweit. Die Damen des Hauses waren inzwischen ausgeflogen und ich bin mit dem Zwergofant zum Karate-Training gefahren. Obwohl es stark geregnet hat, war ich eine Runde spazieren. Auch der Samstag war geprägt von Regen. Ich habe ein wenig Sport gemacht und mich um die Gerätebeschaffung für die „Digitale Schule der Zukunft“ gekümmert, denn im kommenden Schuljahr braucht auch der Zwergofant ein iPad. Seufz. Aber ich rege mich nicht auf und akzeptiere die unfassbaren Kosten von knapp 1.500 Euro, wie bereits damals beim Zappelinchen. Am Sonntag war die Oma zum Kaffeetrinken bei uns und danach haben wir noch eine Runde zusammen gespielt. Somit ist das erste Wochenende des Urlaubs auch schon wieder vorbei. Am Pfingstmontag sind wir bei den Schwiegereltern  zum Essen eingeladen, wo ich auch den neuen PC einrichten werde. Ab Mitte der Woche soll dann auch das Wetter wieder besser werden. Doch nun erst einmal zu den Fragen des Medienjournals. Wie habt ihr das lange Pfingstwochenende verbracht? 🌧️

Media Monday #728

  1. Ganz, ganz großartig, was Jack Thorne und Stephen Graham mit der Miniserie „Adolescence“ auf die Beine gestellt haben. Selten war ein Hype so berechtigt.
  2. Das „Projekt 52“ ist für mich ein echter Glücksfund und ich habe zuletzt das aktuelle Thema Event fotografisch und textlich umgesetzt.
  3. Es wäre ein Leichtes, die „Planet der Affen“-Reboot-Reihe als unnötig abzutun. Tatsächlich bietet sie eine der besten Trilogien der letzten Jahre, welche mit „Planet der Affen: Survival“ den perfekten Abschluss gefunden hat.
  4. Das Wetter hat mich enttäuscht mit Dauerregen und dennoch war ich letzte Woche 61 km laufen.
  5. Traurig eigentlich, wie es auch das Synchrongewerbe betrifft, dass KI Jobs zu vernichten droht. Doch glücklicherweise haben wir in Deutschland sehr großartige weibliche Synchronstimmen, welche das Publikum dem AI-Slop hoffentlich vorzieht.
  6. Ein Kurzurlaub hat durchaus etwas für sich, wobei der Erholungswert auch wieder schnell verpufft. Dennoch möchte ich unseren Trip nach Bad Tölz nicht missen, dessen Abschluss ich im Artikel „Brauneck bei Lenggries mit Gleitschirmfliegern“ dokumentiert habe.
  7. Zuletzt habe ich den 19. Geburtstag dieses Blogs gefeiert und das war ein Rückblick auf 19 Jahre Bloggen, weil ich inzwischen tatsächlich schon so lange in dieses Internet schreibe.

„The James Bond Collection“ ist neu in meiner Sammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):