Planet der Affen: Revolution – OT: Dawn of the Planet of the Apes (2014)

Mein erster Urlaubstag ist schon wieder vorbei. Und wie produktiv er war: Morgens habe ich unseren Weihnachtsbaum aufgestellt und das Haus geputzt, nachmittags war ich zwei Stunden mit den Kindern beim Zahnarzt und in der Bücherei. Danach haben wir den Baum geschmückt und am Abend blieb sogar noch Zeit für einen Film. Natürlich ist „Planet der Affen: Revolution“ in den Blu-ray-Player gewandert, da ich nach der gestrigen Wiederholungssichtung des ersten Teils extrem heiß auf die Fortsetzung war…

Planet der Affen: Revolution (2014) | © 20th Century Fox

Planet der Affen: Revolution (2014) | © 20th Century Fox

So muss Blockbuster-Kino aussehen!

Ich bin sehr begeistert. So viel kann ich schon einmal verraten. „Dawn of the Planet of the Apes“ setzt dort an, wo man „Rise of the Planet of the Apes“ verlassen hat: Die Welt der Menschen ist dem Virus zum Opfer gefallen. Die Affen rund um Caesar haben sich im Wald vor San Francisco eine neue Heimat aufgebaut und leben harmonisch zusammen – bis eben die ersten Menschen auftauchen. Ab hier beginnen auch in der scheinbar friedfertigen Affenwelt Risse zu entstehen, die für innere Konflikte sorgen, welche sich durch den gesamten Film ziehen. Am Ende sind es nicht die Rassen, die für gut oder böse stehen, sondern die Charaktereigenschaften einzelner Individuen. Eine simple Botschaft, doch gerade heute vielleicht umso wichtiger.

War schon der erste Teil kein reiner Sci-Fi-Action-Film, sondern hat die Geschichte um eine überaus emotionale und dramatische Komponente ergänzt, geht der zweite Teil diesen Weg konsequent weiter. Gerade die Gespräche zwischen Caeser, seinem Konkurrenten Koba und seinem Sohn Blue Eyes sind großartig. Hier wird auch klar, wie weit die Technik in nur drei Jahren gekommen ist, denn der Sprung, was Motion-Capturing und die Qualität der CGIs angeht, ist enorm. Extrem beeindruckend und wunderbar anzuschauen. Auch das 3D empfand ich als Mehrwert, da es dem Bild, sowohl im Wald als auch im überwucherten San Francisco, deutlich mehr Tiefe gibt. Einfach ein audiovisueller Hochgenuss.

Fazit

Was für ein gelungener Film. Genau so stelle ich mir den perfekten Blockbuster vor: unzählige Schauwerte, eine packende Geschichte und relevante Themen. All das verpackt in Unterhaltung, die den Zuschauer nicht für dumm verkauft. Für mich hat Matt Reeves damit alles richtig gemacht und ich freue mich nun schon extrem auf den Abschluss der Trilogie: 9/10 Punkte.

6 Gedanken zu “Planet der Affen: Revolution – OT: Dawn of the Planet of the Apes (2014)

  1. „Auch das 3D empfand ich als Mehrwert, da es dem Bild, […] deutlich mehr Tiefe gibt.“ Da musste ich ja schon ein bisschen schmunzeln ^^

    Freut mich, dass er dir gefallen hat! Den hatte ich seiner Zeit im Kino gesehen, war aber nicht so überzeugt. Mich hatte da enorm gestört, dass Koba ausgerechnet seine Hassrede gegen die Menschen in Menschensprache gehalten hat.

    Ist aber auch schon eine Weile her, vielleicht empände ich das heute alles anders ^^

    Gefällt 1 Person

    • Ich weiß schon, dass die Formulierung komisch ist und ich mit meiner Vorliebe für (gut gemachte) 3D-Filme allein auf weiter Flur bin, aber wenn es nun einmal so ist! 😀

      Mich hat das nicht gestört, zumal die Affen ja zu 90% Zeichensprache verwenden, was ich für solch einen Mainstream-Blockbuster wirklich bemerkenswert fand. Im Making-of sagen sie, dass Koba nur Sprache benutzt, wenn er emotional wird – und das hat für mich auch komplett Sinn gemacht, gerade da er sehr abgehackt spricht und in dieser Rede den Punkt gemacht hat, warum er Menschen so verachtet. Du siehst, mich hat der Film wirklich begeistert… 🙂

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    • Auf den freue ich mich nun auch schon ganz besonders. Für mich hat dieser zweite Teil so ziemlich alles richtig gemacht. Die Reihe mag sich für mich noch zur stärksten Blockbuster-Trilogie der jüngsten Zeit entwickeln.

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